Das Wort zum Sabbat, zwei Tage danach (II) ~ Potzblitz seit einer Woche trocken

Liebe so wie ich einen Urlaub dringend nötig Habende!
Liebe vor Geld Stinkende!

So ist das, wenn man freiberuflich predigt. Man kann sagen was man will und wann man es will. Natürlich auch dann, wenn man eine Frau ist. Dann sogar noch viel eher. Denn wer nimmt uns schon für voll, vor allem dann, wenn wir voll sind. Mit was auch immer. Die Schwangeren unter uns, werden wissen wovon ich rede. Denn dann haben wir als Frau unsere Pflicht erfüllt und der Rest unseres Lebens bedeutet nur noch Arbeit für uns. Selbst dann, wenn wir unsere Kinder nicht selbst großziehen. Aber so ist das, wenn wir Frauen am Spiel der Männer teilnehmen wollen. Für uns Frauen ist und bleibt das ein beschwerlicher, immer noch unterbezahlter Weg. Wie sollte man uns auch für das was wir leisten bezahlen können, denn sind wir nicht unbezahlbar?

Bevor ich nun weiter rede, möchte ich mich bei meinen treuen Zuhörern dafür bedanken, denn müssen tue ich es ja nicht, dass Sie mir meine ins Blaue hinein gehaltenen Predigt im blauen Zustand von vorletztem Sonntag nicht übel genommen haben. Ich kann Ihnen aber sagen, dass mir an dem besagten Abend noch ganz schön übel war.
Nachdem mir aber mein Cognac unter meiner Kanzel abhanden gekommen war und sich die Flasche auch nicht mehr auffinden ließ, zog ich einen Schlussstrich unter meine Sauferei. Also die drei „s“ in Schlussstrich dürfen Sie jetzt nicht mir ankreiden. Aber wer sich so etwas ausdenkt, der kann meines Erachtens nur betrunken gewesen sein.

Potzblitz, Himmel, nein, nein, sage ich nicht und Wolkenbruch, eine ganze Woche lang bin ich jetzt schon trocken. Ja, wenn man wirklich will, dann kann man so allerhand erreichen. Die Spinnweben vor meinen Augen lösten sich in Luft auf, Sie erinnern sich vielleicht noch daran, als ich mich am besagten Tag selbst zuwob. Es wäre wahrscheinlich immer schlimmer mit mir geworden. Weiß nicht warum, aber das erinnert mich jetzt irgendwie an unser Land. Potzblitz sagte dann jemand zu mir, aber vielleicht war ich das auch selbst, das soll und darf es noch nicht gewesen sein. Dann habe ich Gott angebetet, er möge mir die nötige Kraft geben um vom Alkohol wegzukommen und das auch durchzuhalten. Und Gott sandte mir die Kraft. Seit letzten Montag trinke ich nur noch Saft. Möge Gott allen Menschen Kraft geben, die in einem Dämmerschlaf verharren.

Als ich wieder nüchtern wurde, sind mir einige Dinge aufgefallen. Mir wurde z.B. bewusst, dass ich meine Predigt immer am falschen Tag gehalten habe, immer einen Tag zu spät. Ich musste dann aber feststellen, dass es im Grunde egal ist, wann ich eine Predigt halte, wenn nur der Inhalt nicht ganz so abgedreht ist und mir vor allen Dingen die Leute auch zuhören. Seien Sie ehrlich, wer hört heute überhaupt noch jemand anders richtig zu? Da könnte selbst Jesus selbst erscheinen und die Leute würden sich wahrscheinlich gelangweilt wegdrehen. Denn immer wird gesagt, er kommt bald wieder und dann vergehen doch wieder Jahrhunderte. Aber er kommt eben dann, wenn man es nicht erwartet. Ich kann Ihnen nur den guten Rat geben, immer darauf vorbereitet zu sein, wer er denn wirklich kommt.

Was mir bei meinen Predigten auch immer aufgefallen ist. Die Leute hörten mir zwar zu, hoffe ich zumindest, aber sie sagten nichts dazu. Unser Staat predigt und predigt uns auch immer alles und bemerkenswerter Weise sagen die Leute dazu auch nichts. Diesen Verlust der Interaktion kann man auch nicht mit Kommunikation über noch so ausgereifte Technik wettmachen. Selbst dann nicht, wenn alle Daten von uns gespeichert werden. Um die Menschen wieder miteinander agieren zu lassen, genügt so etwas eben nicht. Manche sagen ja, das Fernsehen wäre an allem Schuld und jemand hat es mal so definiert, als mache es aus dem Kreis der Familie einen Halbkreis. Ich finde, so ganz unrecht hatte dieser Jemand nicht. Ich sehe nicht, dass sich daran bis heute etwas geändert hätte.

Selbst die Vernetzung der Kommunikation über Internet und Handy, führt nicht zwangsläufig auch zu einer richtigen Interaktion zwischen den einzelnen Menschen. Das ist nur über direkten Kontakt möglich. Als sich damals die ersten Christen in den Katakomben von Rom trafen, zu jener Zeit als sie schon verfolgt wurden, da ging das komischer Weise alles ohne eine neuartige Technik. Der Mensch muss sich einfach von anderen verstanden wissen, sich unter anderen Wohl fühlen und einen Sinn in dem erkennen können, was man ihm als Ziel vorgibt, sofern er sich dieses Ziel für sich nicht schon selbst ausgesucht hat. Nun, verständlicherweise ist mein Ziel die Erlösung durch Jesus Christus. Auch wenn dieser Mann nicht in das Konzept von jenen passt, die vor Geld stinken. Sollten sich welche von diesen armen Menschen unter meinen Zuhörern befinden, so möchte ich ihnen raten, mit Geld genau so vorsichtig umzugehen, als wäre es hochprozentiger Alkohol. Auch mit Reichtum können sich die Menschen unwahrscheinlich gut betrinken. Manche kommen von der Habgier als einer sehr gefährlichen Sucht dann nicht mehr los. Niemand kommt so leicht durch ein Nadelöhr, selbst dann nicht, wenn er sich Millionen oder mehr Nadeln dazu kaufen kann, um es wieder und wieder zu versuchen. Denn das Nadelöhr selbst, bleibt immer das Gleiche.

Jesus Christus lädt uns aber zu einem Urlaub ein, den so mancher von uns dringend nötig hat.
Er überlässt es uns, wann, wie und wo wir es wollen, diesen Urlaub zu nehmen. Zu jeder Stunde ist er für uns da. Aber darüber hinaus sollen wir auf seinen Wunsch hin, besonders am Sabbat an ihn denken und ihm danken, weil Gott derjenige ist, der den Himmel, die Erde, das Meer und alles was darin ist geschaffen hat und am Samstag ruhte, nachdem er dies alles vollbracht hatte. So steht es auch in seinen Geboten, an denen sich bis heute nichts geändert hat, jedenfalls den echten. Ja, selbst an den Geboten Gottes wurde herumgepfuscht. Interagieren Sie, sprechen Sie miteinander, was wohl der Grund für die Fälschung gewesen sein mag. Man kann noch so sehr an etwas herumpfuschen, die Wahrheit jedoch bleibt immer dieselbe. Amen.

Es sprach die freiberufliche Predigerin Frau Irene Potzblitz aus Weihrauchberg

Anhang:

Die 10 Gebote Gottes
http://forum.wahrheiten.org/viewtopic.php?f=14&t=143

Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern.

Mit „ER“ ist natürlich der Antichrist gemeint.

Mit „Zeit“ ist die Verlegung des göttlichen Ruhetages gemeint.
In der Bibel wird der Sabbat, also der Samstag als Ruhetag bezeichnet und „Er“ hat daraus den Sonntag gemacht. Mit dem Sonntag wird aber nichts weiter, als der heidnischen Sonnenanbetung gehuldigt.

In der Offenbarung heißt es, um gänzlich zu verhindern, dass der Sabbat geheiligt werden kann, wird in nächster Zeit ein Sonntagsgesetz erlassen werden.

Was mit „Gesetz“ gemeint ist, dürfte klar sein: Die zehn Gebote

Die Zehn Gebote nach der Heiligen Schrift

1. Gebot: ICH bin der HERR, dein GOTT, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

2. Gebot: Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

3. Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

4. Gebot: Gedenke des Sabbattags, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.

5. Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.

6. Gebot: Du sollst nicht töten.

7. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.

8. Gebot: Du sollst nicht stehlen.

9. Gebot: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

-2. Mose20,1-17

Als Gegenüberstellung:

Die Zehn Gebote nach dem katholischen Katechismus

1. Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott! Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
2. Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!
3. Gebot: Gedenke, daß du den Sabbat heiligest!
4. Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren!
5. Gebot: Du sollst nicht töten!
6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen!
7. Gebot: Du sollst nicht stehlen!
8. Gebot: Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!
9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib!
10. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut!
_ Katholischer Katechismus der Bistümer Deutschlands, Verlagsbuchhandlung A. Lax, Hildesheim

„Obwohl die Zehn Gebote auch in den römisch-katholischen Bibelübersetzungen vorhanden sind, werden die Gläubigen nach dem Katechismus der Kirche und nicht direkt nach der Bibel unterwiesen. Das Gesetz, so wie es im Katechismus erscheint, wurde verändert und im Grunde genommen vom Papsttum neu verordnet.
Das zweite Gebot, das die Bilderanbetung verbietet, wurde im katholischen Katechismus ausgelassen, und das zehnte, das uns vor der Begierde warnt, wurde in zwei Gebote aufgeteilt.“ – Bible Readings for the Horne (Washington:
Review & Herald Pub. Assoc., 1942, S. 221).

Quelle: „Die kommende Krise“ von Jan Marcussen

2 Antworten

  1. Hallo Jochen,

    bei Dir scheint es doch ein Identitätsproblem zu geben. Aber denk jetzt nicht, das ich es Dir vorwerfe. So etwas ist in dieser Welt ganz natürlich.

    Ich würde aber gerne wissen,wie kommt der Altar plötzlich an meine Seite?Und wo kommt die leere Schnapsflasche her?
    Und wie kommt Knöchi dazu sich mit Deinem Blutverschmierten Ahmed zu verloben. Ist Dein Ahmed nun ein Kerl oder ne Frau? Wenn er ein Kerl ist und mein Knöchi auch, dann erklärt das seine gelbliche Färbung.
    Wo bin ich denn hier nur wieder hinein geraten?

    Mit klapprigen Grüssen

    Jan der unter Schock stehende oder liegende

  2. Hallo Jan,

    „bei Dir scheint es doch ein Identitätsproblem zu geben. Aber denk jetzt nicht, das ich es Dir vorwerfe. So etwas ist in dieser Welt ganz natürlich.“

    kannst Du mir bitte einmal erklären, worüber Du überhaupt sprichst?

    Wenn Du jetzt unbedingt einen Altar bei Dir zu Hause aufstellen musstest, nur um eine leere Schapsflasche anzubeten, so kannst Du mir doch nicht die Schuld dafür geben. Oder anders ausgedrückt, was kann ich dafür, wenn unsere Regierungsoberhäupter nach römischer Art dekadente Orgien feiern?

    Den Achmed habe ich als Mahmud-Karikatur ziemlich verschmiert, das gebe ich ja zu. Aber von einer Verlobung von ihm mit Knöchi kann überhaupt keine Rede sein. Übrigens weiß mein Achmed in der Geschichte selbst nicht so genau, ob er ein Mann oder eine Frau ist. Aber das klären wir für ihn noch. Was noch fehlt in der Fortsetzungsgeschichte ist ein krummgebogener Psychiater mit geradlinigem Verstand. Elektroschocks natürlich inbegriffen für diverse Kommentarschreiber und Informanten, die nachts Gräber ausbuddeln.

    Ich hoffe, das beantwortet nun deine Frage, wo Du hier wieder hineingeraten bist. Wenn nicht, verhelfe ich Dir gerne zu weiteren Schocks. Sind auch ganz leicht zu beschaffen, in einem Land wie dem unsrigen, was ich so aber nicht geschenkt haben möchte wie es ist.

    Grüße bitte die Irene von mir, wenn Du sie siehst. Potzblitz aber auch.

    Herzliche Grüße, Jochen

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