Außer der Reihe … Leseempfehlungen zum 18.01.10

Da wir zurzeit anderweitig unter Stress stehen, aber die politischen (und anderen) Akteure nicht zu lange unkontrolliert ihr Unwesen treiben lassen möchten, liefern wir heute ausnahmsweise mal wieder eine kleine aber feine Sammlung an Leseempfehlungen. Viel Vergnügen kann man dabei zwar eher nicht wünschen, aber auf jeden Fall werden interessante Einblicke in und Meinungen über die aktuellen Entwicklungen auf deutscher und internationaler Politbühne angeboten … Schwerpunkt, wie in jüngster Zeit stets, ist jedoch die bundesdeutsche Prominenz.

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Via Mein Politikblog erreichte uns der ebenso informative wie lesenswerte Artikel des Autors „El Patio“ (0815 Info). Unter dem Titel „Die Tiger-Enten und ihre Berliner Erklärung“ liefert er einen präzisen Überblick über den herrschenden Zeitgeist bei politischen und anderen „Leistungsträgern“, der auch unbedarften Lesern zeigt, wo der Bartel den Most holt.

Zum Thema Afghanistan, das in der gestrigen „Bestandsaufnahme“ in Gestalt der angestrebten und so gut wie feststehenden „Kooperation“ von Steinmeier(s SPD) und Mutti Merkel angesprochen wurde, hat sich heute Daniel Neun von Radio Utopie mit einem sehr langen und die Fakten erschreckend klar aufzeigenden Artikel zu Wort gemeldet. Unter dem Titel „Afghanistan: Neue „Eskalationsstrategie“ vor NRW-Landtagswahl geplant?“ liefert er einen fundierten, mit handfesten Belegen untermauerten Einblick in die Zustände jenseits der uns allen, nicht zuletzt dank eifrig Propaganda liefernder Systempresse vorgegaukelten „Realität“.

Dazu passt auch ein weiterer Artikel von derselben Quelle – Autorin ist petrapez und der Beitrag „Deutsch-israelisches Spitzentreffen im Kanzleramt“ beleuchtet nicht nur die fragwürdige „Spendierlaune“ der deutschen Regierung(en) in Sachen Aufrüstung Israels, sondern auch die noch eklatantere Wahrheit über den „Handel mit jedermann“, Hauptsache die Kohle stimmt … und natürlich dürfen ein paar neuere Informationen bezüglich des notwendigen Vorgehens gegen das Schurken-Regime in Teheran nicht fehlen.

Auch auf Merkels Mist gewachsen (schließlich war sie auch mal „Umweltministerin“ und muss auch heute noch zur Gattung der Überzeugungstäter/innen in Sachen Atomlobbyismus gerechnet werden) ist der mörderische Wahnsinn der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken – und nun kommt der Herr Röttgen auch noch mit seinem Geniestreich in Punkto Asse II und Schacht Konrad. Eine äußerst treffende Einschätzung dieses Vabanque-Spiel mit der Zukunft von Umwelt und Menschen als Einsatz liefert Randzone.

Eine interessante Sichtweise, die man auch als Überleitung vom obigen Themenkomplex zum untenstehenden benutzen kann, liefert die Seite Volksauge unter dem Titel „Scharaffianer! Maden im System!“ … ist nichts für Zwangsrationalisten, weil auch eine Spur „verschwurbelter Verschwörungstheorie“ darin vorkommt. Wir respektieren diese Zurückhaltung, empfehlen aber trotzdem allen Ernstes, sich die sehr eingängige Erläuterung möglicher Folgeerscheinung der keineswegs unbedachten Äußerung des Herrn Koch einmal durchzulesen!

Unser „lieber Roland“ hat in Sachen Resonanz heute natürlich den Vogel abgeschossen – und nach wie vor gehen wir davon aus, dass dies von ihm auch gerade so beabsichtigt war. Klaus Baum hat das mit Hilfe von Karl Kraus, Emile Michel Cioran und Feynsinn unseres Erachtens am treffendsten auf den Punkt gebracht. – Keinen Deut schlechter, den Bogen nur weiter spannend und auch „Fast-Apologeten“ der Kochschen Hetztiraden ebenso korrekt wie unbedingt notwendigerweise mit einbeziehend, kommentiert Roberto J. De Lapuente dasselbe Thema in seinem neuesten de dicto. Via Womblog erreichte uns auch noch eine bösartige „Dankes- und Lobesnote“ aus der digitalen Feder des „Dwarslöper“, die unter dem Titel „Lieber Herr Koch“ unserer gänzlich unmaßgeblichen Meinung nach auch ins Schwarze trifft.

Ein hoch brisantes Thema ist auch der „Kampfbegriff“ Gender Mainstreaming, dem sich Wahrheiten.org mit einem längeren, sehr aufschlussreichen und auch die verborgenen Hintergedanken rund um diesen Nachfolger des klassischen bis militanten Feminismus angenommen hat. Der provokant klingende Titel „Neue Männer braucht das Land – die Politik will die alten abschaffen“ ist dabei keineswegs als Satire aufzufassen!

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