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PM Survival International 16.09.10 – Kalahari: Preisverleihung trotz Menschenrechtsmissachtung

Der Kampf der indigenen Buschleute der Kalahari in Botswana wurde in unserer Kooperation schon mehrfach behandelt. Die neueste Pressemitteilung setzt dem, was bisher bereits an Willkür, Schikanen und glattem Rechtsbruch zu konstatieren war, in besonders perverser Weise die Krone auf.

Besucher des Camps von Wilderness Safaris baden in diesem Pool – aber die Regierung untersagt den Buschleuten in dem Reservat die Nutzung eines Brunnens

© Survival

Allerdings zeigen die mitgelieferten Informationen auch unzweideutig die „Wertvorstellungen“ unserer westlichen Zivilisation auf sowie die nur vom Profit- und Vorteilsdenken der Verantwortlichen vor Ort bestimmte Korruption, die untrennbar damit verbunden ist. Mehr schreibe ich jetzt nicht mehr … aber es geht mir schon noch so einiges an unmissverständlichen Kraftausdrücken durch den Kopf, die dieses menschenverachtende und herrenmenschliche Denken eventuell präziser definieren würden! – Doch … Contenance – Gefühlsstürme sind kontraproduktiv! Weiterlesen

PM Survival International 03.09.10 – Botswana: Solidarität von alternativen Nobelpreisträgern

In Ergänzung der zuletzt veröffentlichten PM von Survival International zum selben Fall leiten wir auch diese, unserer Ansicht nach eine beachtenswerte Lanze für Solidarität brechende Meldung gerne weiter. – Der in der PM angesprochene offene Brief ist im Anschluss an die Pressemitteilung angehängt und kann am Ende des Eintrags heruntergeladen werden.

©Survival

Xoroxloo Duxee starb nach der Versiegelung des Brunnens an Wassermangel

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PM Survival International 01.09.10 – Botswana: Recht auf Wasser – Berufung eingelegt

In der aktuellen Presseerklärung geht es erneut um die indigenen Buschleute in der Kalahari – wir berichteten schon mehrfach. Da die Regierung in Person des Präsidenten die Lebensweise der Buschleute abschätzig als „archaische Fantasie“ bezeichnete und offenkundig ein moderner Mann ist, der lieber mit den Wölfen heult (ob er daran wohl auch in anderer Hinsicht profitiert?), bleibt den Buschleuten nur der – meiner Ansicht nach ziemlich aussichtslose – Weg durch die Instanzen.

©Survival

Xoroxloo Duxee starb nach der Versiegelung des Brunnens an Wassermangel.

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PM Survival International 21.07.10 … Skandalöses Wasserurteil in Botswana

Heute wurde das in den ersten beiden Pressemitteilung (auf unserem Blog) zu diesem Thema angekündigte Urteil des Obersten Gerichtshofs von Botswana verkündet – und es fiel unserer Ansicht so aus, wie man es aufgrund der gelieferten Informationen erwarten musste: Skandalös!

Deshalb werden wir im Anschluss an die Pressemitteilung, anders als normalerweise praktiziert, einen eigenen Kommentar anhängen. Weiterlesen

PM Survival International 16.07.10 … Botswana – Urteil in Wasserstreit angekündigt

Die aktuelle Pressemitteilung handelt von einem Gerichtsurteil, welches einen Prozess zum Abschluss bringen soll, den die indigenen Kalahari Buschleute gegen die Regierung von Botswana führen. Es geht dabei einerseits um die (festgestellte) verfassungswidrige Vertreibung der Buschleute aus ihrem Reservat, sowie andererseits um das dafür eingesetzte staatliche Unrecht, die einzige Wasserquelle des Reservats zu versiegeln …

Zwar steht das Urteil noch aus und demzufolge auch noch nicht fest, ob den Buschleuten Gerechtigkeit widerfahren wird, aber dennoch kann man dies als ein weiteres Beispiel dafür betrachten, dass man mit Sicherheit keine Gerechtigkeit erwarten kann, solange man nicht bereit ist, sich notfalls auch in angemessener Weise dafür einzusetzen. Insofern … auch in einem sehr übertragenen Sinne … unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Weiterlesen

Externe Info trueten.de über geplatzte Gerichtsverhandlung „Stuttgarter NS-Täter“

Der nachfolgende Artikel über den für heute angesetzten Gerichtstermin zur Klage gegen das Buch „Stuttgarter NS-Täter“ von Karl-Horst Marquart ging uns per Mail zu. Wir veröffentlichen ihn nicht nur, weil er an sich höchst interessant ist, sondern auch, weil er ein grausig-gutes Mosaiksteinchen zum ewigen Mythos von der Entnazifizierung nach dem Zweiten Weltkrieg liefert. Was hier am Beispiel eines ehemaligen städtischen Bediensteten, der sich um nationalsozialistische „Ideale verdient gemacht“ hat, aufgezeigt wird, ist nur ein Fitzelchen der Spitze des Eisbergs, die bislang über dieses Kapitel unserer Geschichte ans Licht gekommen ist. Es zieht weite Kreise und schließt sowohl Unternehmen (Konzerne) als auch „Spitzenkräfte“ in politischer, juristischer, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher, geheimdienstlicher und militärischer Verantwortung ein, die es auch im „befreiten und entnazifizierten Deutschland“ der Nachkriegszeit zu gesellschaftlichem Ansehen und beruflichem Erfolg bringen konnten … mit anderen Worten: der Artikel behandelt einen „wichtigen Tropfen“ unverarbeiteter Wahrheit in einem Fass ohne Boden. Weiterlesen