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Nahost-Konflikt … wie realistisch ist die Hoffnung auf eine friedliche Lösung?

1. Teil – Vorbereitung auf die eingehendere Darlegung einer „gewagten These“

In den letzten Monaten habe ich nicht nur die Entwicklungen in Palästina mit wachsender Besorgnis verfolgt. Mindestens ebenso große Probleme bereiteten mir die Debatten, die im Kreis jener Menschen und Gruppen, die sich für einen gerechten Frieden in der Region einsetzen, über die Frage geführt wurden, welches denn nun der richtige Ansatz für eine Lösung des Konflikts wäre (Stichwort „Stuttgarter Erklärung“), der diesen Bestrebungen am ehesten entspräche. – Ich fürchte beinah, über all diese Diskussionen und bis zur offenen Feindseligkeit ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten haben die Menschen restlos jeden Bezug zur Realität verloren … sofern er denn jemals existierte?

Nun möchte ich mich nicht zum „Experten“ erklären, auch wenn ich das Thema im Rahmen meiner „Privatstudien“ zur Weltgeschichte nunmehr seit fast zehn Jahren intensiv untersucht und herauszufinden versucht habe, was die wahren Wurzeln des Konflikts sind. Angesichts dessen, was im Moment vor sich geht, denke ich jedoch, dass irgendjemand versuchen sollte, nicht nur die Debatten über das Thema, sondern auch das Engagement für die Überwindung des Konflikts an sich auf ein mehr an den reellen Hintergründen angelehntes Niveau zu bringen. – Wahrscheinlich bin ich das letzte Individuum auf Erden, das etwas Derartiges mit Aussicht auf Erfolg in Angriff nehmen könnte … aber wenn niemand einen Anfang macht, wird – so fürchte ich ernsthaft – das Unheil seinen Lauf nehmen, das schon sehr viel länger als jene hundertzwanzig Jahre über unser aller Köpfe schwebt, die der Kampf um das „Heilige Land“ zwischen „Zionisten“ und Palästinensern jetzt bereits offiziell tobt. Weiterlesen

Bestandsaufnahme Spezial 20.01.11 – an Leseempfehlungen geknüpft

Vorausschicken möchte ich, dass es offensichtlich immer noch nicht so recht durchgedrungen ist, wie wenig sittlichen Nutzwert es besitzt, ständig die unzähligen Symptome des globalen Irrsinns zu beackern und sich immer wieder auf die bevorzugten Nebenkriegsschauplätze verschlagen zu lassen. Aber das ist nun mal so, wie es ist und die Zeichen stehen offenkundig eher schlecht dafür, dass sich in absehbarer Zeit doch noch etwas daran ändern könnte.

Das kommt jetzt eventuell wieder mal schrecklich skeptisch und resigniert rüber – ist zum Teil auch so gemeint, aber mitnichten der Grund für meinen heutigen Artikel. Ich möchte schon weiter dem „mir selbst erteilten Auftrag“ treu bleiben, wenigstens zu versuchen, ein wenig zur Kanalisierung der täglichen Meldungen und Meinungen beizutragen – und dafür, so hoffe ich wenigstens, könnte das nun gewählte Format eventuell ganz gut geeignet sein.

Wie immer handelt es sich jedoch um meine persönliche Meinung, die ich durch Empfehlungen und darum verpackte Eigenkommentare zum Ausdruck bringen möchte. Soll heißen: wer das, was ich zusammenfasse, lesen möchte, ist herzlich eingeladen – sollte aber auch an die immer wieder eingeschobene Ermahnung denken, dass einem nichts und niemand das Selber-Denken und Selbst-Recherchieren abnehmen kann und darf, da beides für die Bildung einer fundierten und eigenständigen Meinung unabdingbar ist. Und wenigstens eine solche sollten wir doch alle anstreben, oder? Weiterlesen

Doch noch eine individuelle politische Bestandaufnahme …

… auch wenn dieser Eintrag keineswegs einen Rücktritt von meiner Absichtserklärung repräsentiert, keine weiteren Kommentare zum politischen oder sonstigen Alltagsgeschehen mehr abgeben zu wollen, so musste ich mir heute doch mal Luft machen. Es wird wirklich immer toller und gelegentlich muss man dann Dampf ablassen, selbst wenn man nur zu gut weiß, dass man damit lediglich Selbsttherapierung betreibt.

Einige Punkte, über die ich gestolpert bin und mich ein wenig aufgeregt habe, möchte ich hiermit in den virtuellen Diskurs schleudern …

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Uri Avnery – Zwei Finger

In seinem aktuellen Beitrag beschäftigt sich der Autor mit einer „interessanten Rede“ des ehemaligen (und bis zum Hals in juristischen Problemen steckenden) israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert. Wobei er einen kurzen, aber sehr wichtigen Umweg um eine Gruppe – „Die Genfer Initative“ und deren „geistigen Vater“ Yossi Beilin nimmt und eine Reihe von Fakten aufzeigt, die für den Umgang mit dem „offiziellen Friedensprozess“, wie er den israelischen und US-amerikanischen Hardlinern vorschwebt, unverzichtbar sind. Am Ende kommt er zu einer Schlussfolgerung, die man eigentlich nur teilen und unterstützen kann …

Vergessen werden darf und soll auch diesmal nicht der vorauseilende Dank an die Übersetzerin und unseren Freund und „Postboten“ Lopez vom Womblog. Weiterlesen

Stephanie Dötzer – Flotte ohne Wellenschlag (Murky Marmara)

Flotte ohne Wellenschlag

– warum Israel den PR-Krieg nicht verloren hat und trotzdem auf seine Kritiker hören sollte

(Originaltext erschienenen in: Executive Magazine, Beirut, Juni 2010)

(in Deutsch zuerst veröffentlicht beim Palästina-Portal) Weiterlesen

Internationale Ergänzung zur Bestandsaufnahme (XIII)

Da wir gestern aufhören mussten, als es gerade „am schönsten“ war … nun ja, wie man es nimmt, auf jeden Fall möchten wir heute jene Themen nachreichen, die wir gestern aufgrund der Länge des Artikels nicht mehr behandeln konnten. Weiterlesen

Eine individuelle politische Bestandaufnahme (XIII)

Nun ist es also tatsächlich passiert. Mit weit mehr Glück als Verstand und Spielwitz ist die bundesdeutsche Fußballnationalmannschaft ins Achtelfinale eingezogen. Das bedeutet auch, dass das „Sommermärchen“ weitergeht und unsere siegestrunkenen Mitmenschen sich weiterhin über die Umtriebe hinweg täuschen lassen werden, die im Hintergrund ablaufen – nicht nur in „diesem >unserem< Lande“, sondern weltweit. Weiterlesen