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Doch noch eine individuelle politische Bestandaufnahme …

… auch wenn dieser Eintrag keineswegs einen Rücktritt von meiner Absichtserklärung repräsentiert, keine weiteren Kommentare zum politischen oder sonstigen Alltagsgeschehen mehr abgeben zu wollen, so musste ich mir heute doch mal Luft machen. Es wird wirklich immer toller und gelegentlich muss man dann Dampf ablassen, selbst wenn man nur zu gut weiß, dass man damit lediglich Selbsttherapierung betreibt.

Einige Punkte, über die ich gestolpert bin und mich ein wenig aufgeregt habe, möchte ich hiermit in den virtuellen Diskurs schleudern …

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Kommunismusdebatte … wie die Linke sich wieder mal selbst abschießt … bewertet im Zusammenhang mit der bundesdeutschen politischen Realität

Beginnen möchte ich bei diesem Thema, das derzeit doch einige Wellen schlägt, zunächst einmal mit dem Hinweis auf meine hinlänglich bekannte und unheilbare Aversion gegen alle Arten von Ismen … insbesondere gegen solche, die den dogmatischen Eifer ihrer Befürworter und Gegner befeuern. Der zweite Hinweis gilt dann schon dem leidigen Thema der Instrumentalisierung von Begrifflichkeiten – die leider ein ums andere Mal dazu führt, das nur gegensätzliche „Lehrmeinungen“ aufeinanderprallen und sämtliche Sachfragen sehr schnell in Vergessenheit geraten.

Es ist aber eigentlich gleichgültig, wie man persönlich über die Frage denkt, ob ein „nicht mit alten und bekannten Fehlern behafteter“ Kommunismus die Sackgasse überwinden helfen könnte, in die uns mindestens 30 Jahre Hyper-Turbokapitalismus manövriert haben (von den Herren, na ja, einige Damen sollen sich in diesem illustren Kreis ja auch tummeln, die davon seit jeher und mehr oder weniger exklusiv profitieren, fangen wir hier und heute ausnahmsweise gar nicht erst an). Was immer sich Gesine Lötzsch also auch immer gedacht haben mag, als sie dieses Thema aus der Mottenkiste holte, es hat vor allem wieder neues Wasser auf die „Dialektikmühle“ innerhalb ihrer Partei und des gesamten „linken Spektrums“ gegossen.

Ob es – bspw. – die „Antikapitalistische Linke“ begriffen hat, wohin die vorgeblich „emanzipatorische Linie“ führt, wenn man mit derartigen Kommentaren auf die (angeblich) unberechtigte Kritik an ihrer kommunistische Heilslehre im luftleeren Diskussionsraum praktizierenden Vorsitzenden reagiert, muss zumindest kritisch hinterfragt werden. (Bitte aufmerksam lesen, insbesondere den Teil, in dem es um die sogenannte „Programmdebatte“ geht!)

Nun gut, es ist auf jeden Fall unstrittig, dass sich die politischen Konkurrenten über diese Art der vor allem innerparteilich ausgetragenen Streitkultur hocherfreut auf die Schenkel klopfen dürften. Und der politischen Klasse aus gutem Grund kritisch gegenüber stehende Leute wie ich bekommen auf diese Weise leider nur einen weiteren Beweis dafür geliefert, dass es a) nicht genügt, mit Beifall  (potentielle Wählergunst) heischenden Newslettern an der aktuellen asozialen Politik der Regierungskoalition herum zu mäkeln … und b) offenkundig eben doch keine reelle „politische Alternative“ in dieser, unserer ach so geliebten Bananenrepublik zu geben scheint. – Wie auch … mit so einem Vorzeigedemokraten vorgeblich linker Weltanschauung? Und der gute Herr Gysi ist definitiv nicht das einzige Mitglied der linken Parteiführung, der sich bei bestimmten Themen mit äußerst merkwürdigen Ansichten hervortut. – Meiner Meinung nach ist das in unserem politischen „Wertesystem“ auch vollkommen logisch. Welcher Ideologie man auch immer angeblich oder tatsächlich anhängen mag, am Ende stehen sich die Faktoren Mensch und Macht gegenüber und werden nach vorherrschender Denkart immer sicherstellen, dass das Gemeinwohl auf der Strecke bleibt.

Dass sich die LINKE auch in anderen Bereichen, in denen sie die „einzige Partei des kleinen Mannes/der kleinen Frau von der Straße“ zu sein vorgibt, immer mehr der Sicht- und Handlungsweise der „etablierten Parteien“ annähert, kann man derzeit auch am Fall der „Verhandlungen bezüglich der Hartz-IV-Reform“, an denen sie ja eine Teilnahme erzwungen hatte, sehr „schön“ erkennen. Insgesamt ist das, was die bundesdeutsche Politelite hier und in allen anderen das reelle Gemeinwohl betreffenden Fragen abliefert – gerade vor dem Hintergrund der großzügigen Rettung von Banken und anderen Abzockern der gehobenen Klasse betrachtet – in der Tat bestenfalls noch als blanker und widerwärtiger Zynismus zu bezeichnen!

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Kurz ein Anekdötchen aus den Annalen der mutmaßlichen oder tatsächlichen Gegenecke

Wer schon etwas länger bei uns liest, wird sich eventuell noch daran erinnern, dass wir „immer mal wieder“ vor den Praktiken der sogenannten „Reichstreuen“ oder „Reichsbewegungen“ gewarnt und dabei in besonderem Maße auf deren ebenso betrügerischen wie für den einfältig leichtgläubigen Mitläufer gefährlichen „Dokumentenwahn“ hingewiesen hatten.  – Bei der Süddeutschen bin ich heute über diesen Artikel gestolpert, der dieses Thema einmal mehr im Sinne meiner Ermahnungen beleuchtet. Was er allerdings auch deutlich macht, ist die absichtliche oder aber schierem Nichtwissen geschuldete Gleichmacherei unserer Qualitätsmedien … der Hinweis, dass es sich bei „Reichsausweisen“ und „Reichsführerscheinen“ um Dokumente des „Dritten Reichs“ handele, ist jedenfalls nicht sonderlich dazu angetan, hier von einer korrekten und wertfreien Berichterstattung zu sprechen. Auf der anderen Seite entspricht es aber dem hierzulande gepflegten Zeitgeist, dem zufolge das „Deutsche Reich“ auf die zwölf Jahre des NS-Regimes verkürzt zu behandeln ist … hierzu sage ich dann nur: „Ein Schelm wer gezielte Desinformation dahinter vermutet!“

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Kleine Randnotiz zum „Fall Maschmeyer & Konsorten“

Für den einen oder die andere Leser/in, die trotz der reichhaltigen Berichterstattung über die Methoden und Erfolgsrezepte des Herrn Carsten Maschmeyer nicht wissen sollten, wo sie den Namen hinstecken sollen (ich wüsste da schon was, aber das gehört hier nicht her 😉 ), zunächst einmal eine kleine und, wie ich finde, überaus vielsagende Orientierungshilfe.

In der Süddeutschen vom gestrigen Donnerstag findet man dazu auch noch einen recht interessanten Artikel, der sich auf die ARD-Reportage „Der Drückerkönig und die Politik“ bezieht. Die Frage, ob es der ARD hierbei um eine authentische, vielleicht sogar investigative Berichterstattung oder eventuell doch nur um hohe Einschaltquoten ging, stellt sich umso mehr als der Artikel sich mit nichts anderem beschäftigt. Und man weiß ja auch, wie schnell der durchschnittliche Mainstream-Medien-Konsument die auf solche Weise ans Tageslicht gezerrte Schmutzwäsche „unserer Elite“ vergisst. Das Ganze ist ein ausgeklügeltes Medienkonzept … Brotkrumen ausstreuen, die den Anschein erwecken, man würde sich kritisch mit dem System auseinandersetzen – und dann wieder zum Alltagsgeschäft mit Promiklatsch, Pseudo-Nachrichten, Reality-TV und sonstigen Müllkultur-Konzepten übergehen.

Dennoch … es kann und muss als empfehlenswert bezeichnet werden, sich den knapp dreißigminütigen Film mal anzuschauen, ehe er aus der Mediathek verschwindet. Er liefert das gesamte Spektrum von Nadelstreifengaunern über politische Handlanger (die sich im Erfolg des Machers sonnend seine Freunde nennen) und (pseudo-) wissenschaftliche Miet-„Experten“ bis hin zum Medienhype um die vorgebliche philanthropische Ader des neuerdings mit Herrn Prof. Rürup kooperierenden „Erfolgsmenschen“ (denken wir doch einfach daran, dass Menschen, die allzu sehr mit ihrer Philanthropie hausieren gehen, meistens besonders viel zu verbergen haben!). Und leider auch einen tiefen Einblick in die „Volksseele“, die zu solchen Blendern und Marionetten noch aufschaut und sich danach wundert, von ihnen nach Strich und Faden über den Tisch gezogen worden zu sein. Schauen sie sich die Helden und die Verlierer unseres Systems genau an … sie werden hier weitestgehend ohne Maskerade vorgeführt!

Zwar stimme ich nicht in allen Punkten vollständig mit dem sehr geschätzten Kollegen Flegelskamp überein, aber er bringt einige Dinge doch sehr unaufgeregt und treffend auf den Punkt, die man hinsichtlich der „sensationellen Berichterstattung“ durchaus beachten sollte. Definitiv korrekt ist, dass Herr Maschmeyer eventuell ein besonders rigoroses und abstoßendes Exempel für den skrupellos erfolgs- und profitorientierten Durchschnittskapitalisten abgibt, aber bei genauerer Betrachtung höchstens ein Fitzelchen der Spitze des Eisbergs dieses alles und jeden „unter sich“ verachtenden Systems darstellt.

Zum Abschluss noch ein – meiner Ansicht nach – sehr gelungener Kommentar zu diesem Thema von Sebastian Müller auf der Seite Le bohémien, der den Film und die darin aufgezeigten Machenschaften unter dem Titel „Der Maschmeyer-Komplex“ aufgreift, sowie um einige tiefer führende Einblicke ergänzt.

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Zur abrundenden Ergänzung noch ein Wort zur „organisierten christlichen Nächstenliebe“

Ebenfalls in der jungen Welt bin ich über einen Beitrag gestolpert, der mich nun wahrlich nicht erstaunen konnte … aber auch wenn er nur einen, zugegebenermaßen besonders auffälligen und abstoßenden Teilaspekt der bundesdeutschen Wohlfahrtsindustrie beleuchtet, so stellt er doch treffend dar, wie es in diesem „Markt“ zugeht. Schon seit Jahren ist es bekannt (wird von den immer gleichen Bevölkerungsschichten aber mit wachsender Begeisterung verdrängt ~ bis sie selbst in den Genuss dieser „Hilfe“ kommen), dass mit der Not der Menschen ein hervorragendes Geschäft zu machen ist. Besonders scheinheilig an dem hier behandelten Beispiel „Christliche Ausbeutung“, das sich mit dem ausufernden Lohndumping beim „Diakonischen Werk“ der EKD befasst, ist der Umstand, dass die Kirchen und alle anderen großen Wohlfahrtsorganisationen (wie ja auch die großen Gewerkschaften) bei allen Verhandlungen, die hinsichtlich der gesetzgeberischen Maßnahmen, welche zu dieser fortschreitenden Verarmung großer Bevölkerungsteile beitrugen, geführt wurden, mit am Tisch gesessen und ihr sprichwörtliches „Ja und Amen“ dazu gegeben haben. Sich jetzt auf „Wettbewerb“ und Konkurrenzdruck rauszureden, um das perfide Lohndumping zu rechtfertigen, welches beileibe nicht nur beim Diakonischen Werk betrieben wird, ist Scheinheiligkeit pur!

Aber was beschweren wir uns … nun ja, einige von uns könnten das durchaus tun, da sie diese und ähnliche Missstände schon seit Jahren anprangern und sogar versuchten, alternative Lösungswege aufzuzeigen …, letztendlich sind wir als Gesellschaft, die verlernt hat, was eine Gemeinschaft ist (oder sein sollte/könnte), selbst schuld an solchen und ähnlichen Auswüchsen des wahrlich auf allen Ebenen und in allen Bereichen anzutreffenden Prinzips „Profit geht über Menschlichkeit“.

Deshalb – weil es einfach perfekt passt und mir außerdem aus der Seele spricht (weshalb ich mich nun wirklich nicht mit Berthold Brecht vergleichen möchte), empfehle ich ihnen vor dem Übergang zum letzten und ausführlicher behandelten Punkt meiner Bestandsaufnahme – gerne noch einen Beitrag meiner Freundin und Kollegin „Paulinchen“. Lesen Sie und wundern Sie sich nicht zu sehr, wenn sie das Gefühl bekommen sollten, dass es schon immer so gewesen ist und sich auch niemals ändern wird, weil wir nicht bereit sind, unser Denken, Fühlen und Handeln zu ändern.

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Wenn man von nervtötendem und immer abstrusere Formen annehmendem Wahnsinn spricht, darf das Thema „Nahostkonflikt“ und seine vielfältigen Verschachtelungen natürlich keinesfalls außer Acht gelassen werden

Zum immer wieder gerne thematisierten Dogma, Israel sei die einzige Demokratie im Nahen Osten und von „antidemokratischen Feinden umringt“, muss man meiner Ansicht nach nicht mehr viel schreiben. Augen und Ohren aufmachen und gelegentlich beim Lesen oder Anschauen von Mainstream-Medien das Gehirn einschalten, um selbst zu denken, müsste eigentlich genügen. Und wenn man diese Lüge noch so oft und vehement wiederholt, es kann und wird die Realität dieses rassistischen und chauvinistischen Regimes („globaler Provenienz“) nicht beschönigen und auf lange Sicht auch keine „unangreifbare Wahrheit“ generieren können.

Statt mich damit selbst weiter zu befassen, empfehle ich lieber einige Stimmen, die bei der Beurteilung dieser Frage auf ein höheres Maß an Insiderwissen zurückgreifen können als ich dies vorzuweisen habe:

1.) Abraham MelzerVom grausamen und hässlichen Gesicht der israelischen Gesellschaft ist endlich die Maske gerissen worden

2.) Uri Avnery … Mc Carthy (in einer Übersetzung von Ellen Rohlfs)

3.) Gideon Levy Wann wird es illegal ein Linker in Israel zu sein? (ebenfalls übersetzt von Ellen Rohlfs und verlinkt über SaarBreaker)

Das sind jetzt nur drei von unendlich viel mehr Beispielen von kritischen Berichten über die sogenannte „einzige Demokratie im Nahen Osten“ … und anscheinend sind diese Stimmen auch gar nicht so erfolglos, wie man uns gerne glauben machen möchte, oder wie erklären Sie sich sonst einen solchen Aufwand … (eventuell ja wegen solcher gleichzeitig abgelieferten Beweise für die wenig demokratische und hochgradig von einer fadenscheinigen Paranoia entfachte Haltung der israelischen Spitzenfunktionäre?) …

Unter dem Titel „Werbekampagne: Suche nach Verbündeten ist in der heutigen Ausgabe der jungen Welt ein Artikel erschienen, der sich mit den verstärkten Bemühungen des israelischen Außenministeriums um eine „Kontrolle der wahrheitsgemäßen Darstellung israelischer Standpunkte“ (meine individuelle und zusammenfassende Interpretation) beschäftigt. – Am Wahrheitsgehalt der Meldung ist definitiv nicht zu deuteln, denn diese „Kampagnentätigkeit“ kennt man schon seit vielen Jahren. Dasselbe gilt auch für die „vorbereiteten und für gleichlautende Berichterstattung garantierenden Konzepte“. Das hatten schon Koryphäen wie Alan Dershowitz bis zum Exzess und zur großen Freude der zionistischen Verantwortungsträger perfektioniert. – Den Begriff „Hasbara“ hatte ich auch schon einige Male ins Spiel gebracht und zur eigenständigen Recherche empfohlen.

Das Problem mit dieser Art des Kampagnen-Populismus mit einseitiger Ausrichtung auf die „Verteidigung des Existenzrechts Israels“, welches doch, ebenso wie die Sicherheit seiner (jüdischen) Bewohner, zuallererst durch die israelische Politik und ihre internationalen Unterstützer in Frage gestellt erscheinen sollte, war und ist immer das Gleiche. Es soll hier keine „authentische Informationspolitik“ betrieben werden, sondern es geht einzig und allein um die „Zementierung des zionistischen Anspruchs auf die alleinige Inhaberschaft der unverfälschten Wahrheit“ – und deshalb natürlich auch und gerade um die Bekämpfung von anders lautenden Meinungen. – Ein sehr gutes, aber keineswegs zweckdienliches Beispiel liefert in dieser Hinsicht ja gerade die „Solidaritätsbewegung“ mit ihrer aberwitzigen Debatte rund um die sogenannte „Stuttgarter Erklärung“ … wer solche Diskussionen führt, der braucht keine Feinde mehr! Hier wird Dogmatismus und abgrenzende Selbstzerfleischung in vollendeter Perfektion exerziert und durch die offenbar doch schon weit fortgeschrittene und vor allem tiefe Spaltung die Seite der angeblich gemeinsam zu adressierenden Widersacher gestärkt.

Dem gleichen Thema wurde in Adalberts Meckerecke in einem geringfügig weiter gesteckten Rahmen ebenfalls ausgiebig Raum gegeben – und wir sollten uns wirklich mal fragen, worin wir durch unsere „politische Elite“ und zahllose einäugige Apologeten der Politik Israels verstrickt werden, wenn wir (oder zumindest die Mehrzahl der sich selbst als „anständig“ bezeichnenden Bürger/innen der BRD) uns von derartigen Spielchen oder solchen Kampagnen, wie nachfolgend angeführt, über die nackten Fakten des Nahostkonflikts hinwegtäuschen lassen. Dass wir damit beweisen, aus der eigenen Geschichte und ihrer unlösbaren Verstrickung in die Weltgeschichte irgendetwas gelernt haben, muss man leider nachdrücklich in Frage stellen.

Ebenfalls in der jungen Welt vom heutigen Freitag hat sich Karin Leukefeld mit der, wie sie es bezeichnet, Fünften Gewalt auseinandergesetzt. Mehr als die Einleitung sollte man nicht zitieren müssen, um deutlich zu machen, worum es geht (um dasselbe, oben unter dem Begriff „Werbekampagne“ angesprochene Thema). Nur dass die Autorin ihre Argumentation etwas umfassender gestaltet … und auch einige zum Nachrecherchieren zu empfehlende Beispiele anführt.

Zitat:

In der Bundesrepublik hat sich eine weitverzweigte und wirkungsvolle Israel-Lobby etabliert. Über Frieden in Nahost redet sie wenig

Zitat Ende.

Hierzu der Ausgeglichenheit zuliebe, dann auch noch eine Replik auf den Artikel in der jungen Welt. Angeblich geschrieben von einem Gastautor und erschienen auf einer der im obenstehenden Artikel namentlich erwähnten Internetseiten … nun ja, ob man das mit dem Gastschreiber glauben mag oder vielleicht doch eher der anscheinend durchaus berechtigten Vermutung des Betreibers vom Palästina-Portal (Erhard Arendt) folgen sollte, überlasse ich Ihrer Entscheidung.

„Schukran Merheba“ Der Wurmfortsatz Gottes

Es ist immer wieder erstaunlich und auch erschreckend, wie leicht sich die „Mehrheitsmeinung“ trotz immensem Aufklärungsaufwand und mehr als eindeutiger Sachverhalte vor den Karren spannen lässt, dessen Kutscher am lautesten brüllt. Eigentlich sollten nicht nur „wir Deutsche“, sondern die Spezies Mensch in ihrer Gesamtheit langsam aber sicher aus der Wahrheit zwischen den Zeilen offizieller Geschichtsschreibung zu lernen beginnen? Aber wahrscheinlich ist es einfach bequemer, immer nur den Splitter im Auge des anderen wahrzunehmen anstatt den Balken im eigenen zu realisieren …

Aber gut … nachdem ich meinen Blutdruck nunmehr wieder auf halbwegs normale Werte hinunter gefahren habe, wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Abend und ein ebensolches Wochenende und bleibe der Hoffnung verbunden, dass man irgendwann einmal aufhören wird in dialektischen Rechts-Links- oder Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken … und damit beginnen, die Dinge einfach so zu sehen und zu beurteilen, wie sie bei unvoreingenommener Betrachtung nun einmal sind.

Eine Antwort

  1. Hallo Hans!

    „…und mir außerdem aus der Seele spricht…“

    Stimmt, wir sind schon alle von den Ausbeutern erheblich gebeutelte lebendige Seelen.

    Egal, ob EKD oder RKK, alles Sonnenanbeter. Also was erwartest Du von denen anderes?

    Ist irgendwie doch schön, daß der Blog hier mal wieder aufflammt.

    Ich fummele mir schon wieder ein neues Avatar zurecht und bis billig.

    Liebe Grüße, Jochen

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