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Eine habe ich noch … Meine finale individuelle Bestandaufnahme

Die vergangenen knapp zwei Wochen seit der Veröffentlichung meines letzten Eigenartikels habe ich für „etwas Erholung“ und intensives Nachdenken darüber zu nutzen versucht, welchen „sittlich-moralischen“, vor allem aber sachdienlichen Nutzwert die Arbeit vorzuweisen hat, die ich allein auf diesem Blog schon seit gut zwei Jahren investiert habe.

 

So in etwa definiere ich den aktuellen Stand des „Informationskriegs“ – und die Sackgasse oder Wüste, die sich vor uns auftut, wird nur zu einem sehr geringen Maße durch die „Selbstverteidigungs-Maßnahmen“ des mehr als nur angeschlagenen „elitären Systems“ bedingt. Ihre größte Bedrohung entwickelt sie durch Fehlinterpretationen, Tellerrand- und Konkurrenzdenken und häufig auch anpassungswütige Selbstzensur auf Seiten der Kritiker…

© Fotocollage David Dees Quelle

Das Ergebnis, welches diese eingehende Analyse zutage gefördert hat, ist einerseits zwar zutiefst ernüchternd und frustrierend, auf der anderen Seite  aber auch wichtig, da es mir schonungslos aufzeigte, wo „wir Aufklärer und Wahrheitssucher“ aktuell stehen und warum es als illusorisch zu bezeichnen ist, wenn man die Hoffnung zu nähren versucht, dass auf dem bisher eingeschlagenen und verfolgten Weg jemals ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden könnte.

Deshalb habe ich den Entschluss gefasst und mir vorgenommen, ihn diesmal (endlich) auch ohne Wenn und Aber umzusetzen, meine zeitintensive und energieraubende Arbeit auf diesem Feld zu beenden und den hiesigen Blog nur noch als Informationsplattform (externe Infos und solidarische Weiterleitungen) und Archiv weiterzuführen. Dafür gibt es schwerwiegende und klar benennbare Gründe, welche im Zuge dieser Bestandaufnahme auch aufgeführt werden sollen. – Das soll und darf nun niemanden abschrecken … denn was ich „noch zu sagen hätte“, dauert zwar zweifelsohne länger als eine Zigarette, dürfte (sollte?) aber auch für viele meiner Leser/innen interessant, vielleicht sogar bedeutsam sein …

Für mich persönlich sieht die Bilanz so aus, dass ich in den letzten fünf Jahren enorm viel Zeit, Energie und „Herzblut“ in das Engagement investiert habe, für das seit September 2008 vorrangig dieser Blog steht. Darunter hat sowohl meine Gesundheit als auch vieles andere, was mir eigentlich wichtiger sein sollte (muss!), erheblich gelitten, ohne dass ich den angestrebten Zielen (nennen wir sie kurz zusammengefasst Solidarität, konstruktive Kooperation und die Generierung einer breiten Basis für ein basisdemokratisches Miteinander nach dem Motto „Zusammenhalt statt Spaltung“ und mit dem Ziel, die unhaltbaren Zustände in unserem „Staat“ und unserer Gesellschaft zum Besseren zu verändern) auch nur halbwegs nahegekommen wäre.

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[Anmerkung für hyperaktive Interpretationskünstler und Menschen, die grundsätzlich immer alles auf sich selbst beziehen zu müssen glauben:

Da es immer Menschen gab und geben wird, die nicht bereit sind, das geschriebene oder gesprochene Wort allein anhand dessen zu bewerten, was es ausdrückt, sondern die Aussagen aus den unterschiedlichsten Beweggründen grundsätzlich auf eine Weise „interpretieren“ müssen, damit sie irgendwie in ihre beschränkte oder falschen „Werten“ zugeordnete Weltanschauung passen, möchte ich hier eine explizit an solche Zeitgenossen gerichtete Zwischenbemerkung einschieben.

Meine oben genannte Entscheidung hat nichts zu tun mit … bspw. … selbsternannten Feld-, Wald- und Wiesen-Philosophen, vorgeblich „linken Moral-, Demokratie- und Verfassungs(?)-Wächtern“ oder antideutschen Pseudodemokraten, die sich mit ebenso kruden wie durchschaubaren Argumentationen als „Faschismusexperten“ und/oder „moderne Hexenjäger“ gerieren (um wenigstens letztgenannten Zeitgenossen die von ihnen so vehement angestrebte öffentliche Aufmerksamkeit zuzugestehen, sei an dieser Stelle an die „Causa Merling“ erinnert  – liegt auch als ausführlicher gestaltete PDF vor).

Ebenso wenig haben bestimmte „Glaubensdiskussionen“ mit der besagten Entscheidung zu tun.

Zu diversen Themen, die für solche Menschen relevant erscheinen, wurden von mir und auch an anderer Stelle mehr als nur berechtigte Zweifel an den unterschiedlichsten Dogmen angemeldet und entsprechende Artikel veröffentlicht, die dann von einigen Menschen dazu benutzt wurden, mehr oder weniger sinnlose und oftmals mit missionarischem oder diffamierendem Eifer behaftete Diskussionen anzustoßen. Das gehörte und gehört für mich zum Themenkomplex der freien Meinungsäußerung (beide Seiten) – nicht mehr und nicht weniger. – Was mich tatsächlich davon überzeugte, dass ich für mich und die mir nahestehenden Menschen einen anderen Weg suchen und wählen muss, wird der nachfolgende Artikel aufzeigen … vorausgesetzt man liest ihn und versucht das geschriebene Wort als das anzunehmen, was es ist … ohne abstruse und unzutreffende Interpretationen zu bemühen! …

Ende Zwischenbemerkung]

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Die meiner Ansicht nach dafür verantwortlichen Gründe hatte ich schon mehrfach anzusprechen und aufzuzeigen versucht … in dieser definitiv letzten individuellen Bestandaufnahme auf diesem Blog werde ich das noch einmal und auf einer ebenso globalen wie themenübergreifenden Basis tun. Dabei soll jedoch der von oben kommende und gesteuerte Wahnsinn keine andere als eine den Rahmen abgebende Rolle spielen, sondern mehr jene menschlichen Unarten und Defizite, die unzweifelhaft für den immer noch (wenn auch nicht mehr uneingeschränkt) anhaltenden Erfolg seiner Urheber verantwortlich zeichnen, zur Sprache kommen.

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Wie alleine schon diese Einleitung erahnen und befürchten lässt, wird der Artikel wieder „Monumentalumfang“ erreichen. Da es – allen Unkenrufen und sonstigen feindseligen Meinungen zum Trotz – aber Menschen geben soll, die sich für meine Artikel und daraus abgeleiteten Denkansätze interessieren, stelle ich ihn auch als PDF-Version zur Verfügung.

So viel zur „Einstimmung und vorweggenommenen Klarstellung“ …

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Zur vorbereitenden und wegweisenden Einleitung … DER Klassiker schlechthin, der schon im Oktober 1971 mit sehr wenigen Worten doch alles sagte, was meine persönliche Weltanschauung, die gleichzusetzen ist mit meinem nicht an Religionen oder Kirchen – und deren Lehrgrundlagen – ausgerichteten Glauben, ausmacht und bestimmt:

John Lennon – Imagine

http://www.youtube.com/watch?v=_km0u64OLng

 

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Zur konkreten Begründung meiner Entscheidung

Die Illustration von David Dees habe ich nicht ohne guten Grund mit dem selbst verfassten Untertitel versehen und an den Anfang dieses Artikels gestellt. Für meine Begriffe befindet sich die „Wahrheitssuche“ und damit verknüpfte „Aufklärung“ tatsächlich in einer Sackgasse, die uns geradewegs in eine „Wüste“ führt. Oder in eine Scheinweilt, in der in nicht allzu ferner Zeit jegliches Streben nach Wahrhaftigkeit, Menschlichkeit, Frieden und Gerechtigkeit zugrunde gehen könnte. Diese Gefahr besteht real, auch wenn es unzählige Variationen von gegenteiliger Zuversicht gibt, die meiner Ansicht nach aber zum überwiegenden Teil auf Irrglauben, Irrtümern und/oder falsch interpretierten „Überlieferungen und Zeichen“ basieren.

Alles Streben, das vorgeblich den oben genannten Zielen dient und mehr oder weniger weitreichend (und glaubhaft) in den respektvollen und nicht auf „gottgewollter Überlegenheit“ basierenden Umgang mit der Schöpfung (meine neutrale Definition: Natur und Kosmos) eingebettet ist, wird auf dem derzeit eingeschlagenen und verfolgten Weg zu guter Letzt immer wieder an einem destruktiven, da die Gesamtheit dieser Schöpfung ad absurdum führenden Individualismus und Egoismus scheitern. – Fraglos mit bedingt durch die milliardenschwere Propaganda, welche die Eliten Jahr für Jahr ins Rennen schicken, um die Masse auf Kurs zur Erfüllung ihrer kranken Vorstellungen von „Weltherrschaft“ zu halten.

Dieses Phänomen, das sich über Jahrhunderte (oder, was fast schon als „wahrscheinlicher“ erscheinen muss) über Jahrtausende hinzieht und immer wieder behaupten konnte, liegt jedoch weit weniger in der „intellektuellen und/oder materiellen Übermacht“ der Eliten begründet, als „SIE“ und teilweise eben auch wir selbst uns weiszumachen versuchen.

Für meine Begriffe lässt sich das wirklich dahinter steckende Problem, das in Adalberts Meckerecke unter dem Oberbegriff Eingeschränkte Wahrnehmung auch weitreichend behandelt wurde, relativ leicht eingrenzen und beim Namen nennen. Neben den leicht erkennbaren Säulen Machtdialektik und Desinformation (Massenmanipulation qua Anwendung psychologischer „Kriegführung“ sowie medial und pseudowissenschaftlich geschaffener „Meinungshoheit“), die dem elitären Macht- und Kontrollstreben zu allen Zeiten als grundlegende Mittel für die Umsetzung ihrer Pläne dienten, muss man auch Fundamentalismus und Dogmatismus als Garanten für das Überleben elitären Größenwahns nennen. Hierbei ist es wichtig, sich beim Umgang mit diesen Begriffen immer gewahr zu sein, dass damit nicht nur die „religiöse“ Schiene dieser absolutistischen, Argumentations- und Definitionshoheit vorgaukelnden „Lehrmeinung“ (inklusive Interpretationen und abweichenden Auslegungen) gemeint sein kann.

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Fundamentalismus und Dogmatismus ist überall anzutreffen, wo unterschiedliche Lehrmeinungen aufeinandertreffen, die sich zumindest für den Laien, häufig aber auch für den oberflächlich (oder opportunistisch) mit überlieferten Thesen und Meinungen umgehenden Intellektuellen (hier kann und muss man auch „Gläubigen“ einsetzen) als Gegensätze gegenüberstehen und – jeweils von der eigenen Weltanschauung / Philosophie abhängig – angeblich gegenseitig kategorisch ausschließen. Es gibt definitiv nicht einen Zweig der (nicht nur Geistes-) Wissenschaft, auf den sich diese Regel nicht anwenden ließe.

Daraus leitet sich für den selbst und ungebunden denkenden Menschen eigentlich bereits unwiderlegbar ab, dass beides von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil des Denkens und Planens der selbsternannten Eliten gewesen sein muss … und wenn man diesen Gedanken konsequent fortsetzt, die Weltschichte (insbesondere die gerne zur „Erleuchtung“ verklärte Epoche der Aufklärung vom 17. bis 19. Jahrhundert – mit der Französischen Revolution als „orgiastischem Höhepunkt“ (und als Ausgangspunkt einer neuen Herrschaftsklasse – Bourgeoisie oder Großbürgertum) – die sich in vielen Variationen jedoch (am häufigsten unter dem verallgemeinernden Begriff der „Emanzipation“ versteckt) bis in die Gegenwart hinein fortsetzt) objektiv-kritisch betrachtet, erklärt sich das meiner Ansicht nach von selbst..

Nimmt man das (zumindest so viel) als gegeben an, sollte man sich auch einmal fragen, wer denn nun die geistigen Väter der „erleuchtenden Philosophien“ waren, wovon sie ihren Lebensunterhalt bestritten und … was sie von jenen, ihnen in Sachen Intellektualität und Überzeugungskraft fraglos hoffnungslos unterlegenen, aber dennoch dieselbe Funktion erfüllenden „heutigen Experten“ unterscheidet, wenn man die als allgemein bekannt vorauszusetzende Gesetzmäßigkeit des alles (einschließlich der Religionen/Kirchen in den westlich dominierten Teilen der Welt) beherrschenden Materialismus anwendet?

Weiter soll hier nicht in die Thematik vorgedrungen werden. Es wurden auf diesem Blog zahlreiche Artikel veröffentlicht, die sich im engeren und/oder weiteren Sinn damit auseinandersetzten … als kleine Auswahl (die wiederum auf verwandte Artikel weiterverlinkt) möchte ich nur noch einmal drei Artikel aus dem April dieses Jahres in Erinnerung rufen. Wen es interessiert oder wer es nachprüfen möchte, kann diese Beiträge auch künftig jederzeit aufrufen (und ggf. auch als PDF herunterladen):

Freiheitswille versus Macht … Die unüberwindliche (?) Macht der Dialektik … 01.04.10

Worauf stützt sich die wahre Macht „der Eliten“? … 16.04.10

Der elitäre NWO-Masterplan und die blinde „Hilflosigkeit“ der Massen … 27.04.10

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Aufgrund der gegenwärtigen Situation, die bspw. in der BRD und über deren Grenzen hinaus auch in Europa (von den USA und Israel – im Sinne des Glaubenskriegs à la NWO – ganz zu schweigen) gegen den Islam hetzende „Integrationsdebatten“ gesellschaftsfähig macht, muss man die in „säkularen Demokratien“ viel zu stiefmütterlich behandelte Glaubensfrage aber auch – und zwar in derselben Weise wie oben angedeutet – auf die Agenda setzen. Neuerdings kommt im Windschatten der islamophobischen  Pseudo-Nationaldebatten auch immer häufiger der Begriff „jüdisch-christliches Abendland“ auf und wird insbesondere von Populisten und Politikern (nicht nur „schwarzen“ und christlich angehauchten Damen und Herren) mit dem ebenso schwammigen wie (mich jedenfalls) zu zorniger Heiterkeit inspirierenden Begriff „deutsche Leitkultur“ (oder habe ich das nur falsch verstanden und es soll in Wahrheit „Leidkultur“ heißen?) verknüpft. Von welcher Kultur die Herrschaften dabei faseln, nachdem sie und ihresgleichen „alles in ihrer Macht stehende“ getan haben, um „die Deutschen“ ihrer Kultur und ihrer Traditionen zu berauben (Stichwort: „Amerikanisierung und Globalisierung“ von Staat und allen Bereichen der Gesellschaft), wird dabei nicht geklärt. Statt dessen kommt dann stets ein weiteres Unwort zum Einsatz, mit dem sich auch und gerade auf einem religiös verbrämten Umweg anscheinend alles rechtfertigen und „alternativlos“ erklären lässt … westliche Wertegemeinschaft. Aber gut, dass nur mal als zornig um Kenntnisnahme ersuchender Zwischenruf.

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Warum Religion und Glauben eine Sonderrolle zukommt

In diesem Zusammenhang sind Fundamentalismus und Dogmatismus zweifelsohne – und zwar historisch belegbar mindestens seit den „Kreuzzügen“ – wesentlich gefährlichere Machtmittel, vor allem da die „Kirche“ (RKK … aber auch bestimmte Auslegungen der „reformierten“ christlichen oder anderer Glaubenslehren) niemals rein „geistig-religiöse“ Vorherrschaft anstrebte. Doch es würde dieses Themenspektrum nicht korrekt erfassen, wenn man die Tatsache ignoriert, dass sowohl das Christentum als auch der Islam aus dem „jüdischen Ur-Monotheismus“ hervorgegangen ist. Dazu werde ich hier nichts mehr schreiben, da dieser Punkt unter dem vorletzten Link in Adalberts Meckerecke vergleichsweise knapp und dennoch ausreichend behandelt wurde.

Was wir derzeit erleben und von den „jüdisch-christlichen Fundamentalisten“ (man kann sie auch als „Zionisten“ bezeichnen, was vor allem im angloamerikanischen Raum offenkundig wird und gleichzeitig dem Anspruch gerecht wird, nicht verallgemeinernd von Juden, Christen, Muslimen (die natürlich auch ihre unversöhnlichen Fundamentalisten haben, da auch der Koran im Laufe der Jahrhunderte den „Bedürfnissen der jeweils Herrschendenmutwillig verfälschend angepasst wurde!) zu sprechen) maßgeblich gesteuert und befeuert wird, ist ein Endzeitszenario, das zwar unbestreitbar „biblische Ausmaße“ anzunehmen droht, meiner Ansicht nach aber auf gänzlich anderen Faktoren als „Heiligen Schriften“ und/oder deren unterschiedlichen Auslegungen beruht.

Und noch etwas wird beim „Glaubenskrieg“ noch stärker erkennbar als bei allen anderen Formen des Fundamentalismus/Dogmatismus … ein gerade bei „bibeltreuen Christen“ extrem weit verbreitetes, wenn auch in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftretendes Schwarz-Weiß-Denken, welches nur die Extrempositionen „Glauben“ oder „Satan“ (Ungläubige, Andersdenkende und dergleichen „inakzeptables“ mehr) kennt. Es wird sich „auf Teufel komm raus“ abgegrenzt was das Zeug hält … es gibt nur „Himmel oder Hölle“, nur „Licht oder Dunkelheit“, nur „Gut oder Böse“ …

Natürlich rührt diese beschränkte und im höchsten Grade widernatürliche Sichtweise und oftmals fast schon militant vertretene Meinung von den „Überlieferungen“ (Bibel – meist wahlweise Altes oder Neues Testament) her, doch die rigide Abgrenzung, die zum hauptsächlich behandelten Fundamentalismus und Dogmatismus der Glaubenslehre(n) führt, ist weder mit Menschlichkeit im Allgemeinen, noch mit „christlicher Nächstenliebe“ im Besonderen zu vereinen. Vor allem zeugt diese Abgrenzungswut aber von einem „Überlegenheits- oder Auserwähltsein-Wahn“, der dem neudeutschen Begriff „jüdisch-christliche Kultur und Werte“ zwar einen gewissen Sinn verleiht, aber keinesfalls als positiv bezeichnet werden kann. In der christlich definierten „Endzeit“ sind es ja auch die selbsternannten „wahren Christen“, welche dieselbe „Opfer- und Verfolgtenrolle“ für sich beanspruchen, die eigentlich allein und ausschließlich „den Juden“ (siehe oben – Glaubenskrieg) zustehen sollte?!?

Die „gemeinsamen Wurzeln“ können hier sicher nicht begründend angeführt werden, da es hinlänglich bekannt sein dürfte, dass sich auch der islamische Monotheismus aus dem klassischen jüdischen Glauben entwickelt hat … aber woher stammt denn der „jüdische Urglaube“, wenn man die Bibel nicht als allein seligmachende Wahrheit versteht und berechtigte Zweifel gegenüber der von ihr vorgegebenen These anmeldet, die Welt sei eben nicht älter als das Judentum und der durch dieses ursprünglich repräsentierte Monotheismus?

Diese Frage kann man ebenso wenig abschließend beantworten. Allerdings bieten „Theorien“, wie jene, die vom Zeitgeist-Film oder den Thesen eines Erich von Däniken angeboten werden (siehe oben Adalberts Meckerecke), im Zusammenhang mit anderen, nicht von der Bibel, der Thora, dem Koran und ihren Gelehrten abgedeckten (geteilten) weltgeschichtlichen Entwicklungen durchaus bedenkenswerte alternative Denk- und Forschungsanreize. – Dass es „da etwas geben muss“ … eine höhere, schöpferische Macht … wird kein ernsthaft mit dieser Thematik umgehender Mensch anzweifeln. Aber die alleinige Deutungshoheit, die der Monotheismus beanspruchen zu können glaubt, ist unbestreitbar auf wenig überzeugendem (Treibsand-) Grund gebaut. Ganz gewiss allein schon deshalb, weil niemand ignorieren oder bestreiten kann, dass insbesondere der „jüdisch-christliche“ Glaube des „Abendlandes“ niemals etwas anderes als zwischen „Glaube und Aberglaube“ verborgenes Macht- und Kontrollstreben gewesen ist!

Derselben „Extremsituation“ passt sich dann auch meist das Verhältnis zwischen Gläubigen und echten Atheisten an … auch hier gilt, dass Abgrenzung um jeden Preis nur dem „Schutz der eigenen Meinung“ dient, aber eben keine „Zwischentöne“ entstehen lassen kann, die ein vernünftigeres Mit- oder wenigstens Nebeneinander ermöglichen würden.

Ich persönlich habe dazu eine ganz eigene Meinung, die genau diese „Zwischentöne“ zum wesentlichsten Baustein eines nicht fundamentalistisch und/oder dogmatisch beeinflussten Miteinanders über alle Kulturen, Religionen, Ideologien und Philosophien hinweg erklärt.

Dies beginnt alleine schon mit einer Umschreibung, die ich für das „Spektrum des kosmischen (oder schöpferischen) Lichts“ bevorzuge – insbesondere, wenn es um dessen Erscheinung als Spiegelbild in einer dominanten Spezies wie der Menschheit geht: zwischen den beiden Extremen … Licht und Dunkelheit (die meiner Interpretation zufolge allerdings keine Gegensätze repräsentieren, sondern Bestandteile dessen sind, was man Kosmos, bspw. aber auch „Ursprung allen Lebens“ nennen könnte) ergeben in ihrer optimalen (kosmischen) Harmonie nichts anderes als ein reines Grau. Dieser gewagten These, zu der ich aber dennoch aus Überzeugung stehe, zufolge wäre das Spektrum des Lebens (zuvorderst der Menschen) und seines „Wesens“ eben nicht in „Weiß und Schwarz“ aufzuteilen, sondern müsste als eine unendliche Vielfalt von „Schattierungen von Grau“ verstanden werden.

Wenn man sich nur mal in diese These hineinzudenken (und ruhig auch zu fühlen) versucht, sollte man ein Gespür dafür entwickeln, ob sie wirklich so „abstrus“ und unsinnig ist, oder ob ihr nicht doch bedeutend mehr Plausibilität innewohnen könnte als jenem oben erläuterten „Schwarz-Weiß-Denken“ dogmatisch und fundamentalistisch orientierter „Glaubensfanatiker“?!

Damit möchte ich den Bereich von Glaube und Religion aber auch schon wieder verlassen und – quasi eine Denkbrücke schlagend – nochmals darauf hinweisen, dass auf dem Gebiet der weltlichen und geistigen Machtdialektik letzten Endes alles nur eine Glaubensfrage ist. Da machen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und alle davon abzweigenden Machtmittel keinerlei Ausnahme!

 

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Rassismus und Menschenverachtung = Faschismus & Nationalsozialismus?

(ergo: eine vorrangig „deutsche Unart“?)

Diese zugegebenermaßen höchst provokante Zwischenüberschrift wähle ich absolut mit Bedacht, denn das gerade in „unserem Land“ sehr häufig auftretende und mehr oder weniger immer mit dieser Behauptung verbundene Phänomen „Nie wieder Deutschland!“ ist meiner Ansicht nach auch ein ganz gravierender Faktor hinsichtlich der „Sackgasse“, in die wir uns nicht nur immer wieder manövrieren lassen, sondern oftmals sogar selbst begeben.

Um den allzeit bereiten Opportunisten, die nur auf eine derart „unbedachte Äußerung“ warten, um sich mit allen hinlänglich bekannten „Keulen“ auf den sofort zum „Holocaustleugner“ und Antisemiten („Judenfeind“) oder „Geschichtsfälscher“ (Revisionisten) erklärten Blasphemisten stürzen zu können, gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, sei hier nochmals betont, was seit Beginn unserer (meiner) Arbeit bekannt sein sollte (und aus den betreffenden Artikeln auch hervorgeht!):

Es ging und geht mir nicht darum, eine Verteidigungsargumentation gegen Vorwürfe zu führen, die sich gegen erwiesene Verbrechen während der NS-Diktatur wenden – genauso wenig habe ich ein Interesse daran, die Feldzüge der Wehrmacht verteidigend „reinzuwaschen“; dann müsste ich auch die militärische Aggression der „BRD“ hinnehmen, was aber keineswegs der Fall ist.

Worum es mir immer ging – und auch außerhalb des engagierten Schreibens im Internet immer gehen wird – ist schlicht und ergreifend, die spätestens heute nicht mehr haltbare Lüge von der „alleinigen deutschen Kriegsschuld“ und die über Generationen „anzuerkennende, zu bereuende und (möglichst zahlender Weise) zu beklagende Kollektivschuld“ des deutschen Volkes mit all den Folgen, die dieser Mythos nachweislich für Deutschland, Europa und den Rest der westlich dominierten Welt gezeitigt hat, endlich als das zu entlarven, was hinter dem ganzen Bollwerk gegen deutsches Selbstvertrauen und Volksgefühl steckt. – Und das, meine liebe Leser/innen betrifft eine Periode unserer Geschichte, die absolut nicht auf die zwölfjährige Regentschaft der Nationalsozialisten reduziert werden kann und darf!

Selbstverständlich steige ich mit dieser, auch bei vielen Systemkritikern furchtbar verpönten Äußerung unweigerlich in die Kategorie „Verschwörungstheorien“ ein. Aber einerseits kann und möchte ich Sie beruhigen – ich werde nicht mehr allzu viel dazu schreiben, da ich dies bekanntlich schon „erschöpfend“ getan habe. Und andererseits möchte ich vor allem auf einen wunderbar nachvollziehbaren Denkfehler (auch eng verbunden mit aufgezwungenem/übernommenem Fundamentalismus und Dogmatismus = Stichwort „Gehirnwäsche und Konditionierung“) hinweisen, der im Zuge der „politischen Korrektheit des Nachkriegsdeutschlands“ zur völligen Ausblendung der historischen Realität geführt hat.

Beginnen möchte ich mit dem eingangs angedeuteten Phänomen des in keinem anderen Land so massiv auftretenden „Anti-Nationalismus“, den hierzulande vor allem die selbsternannten „linken Antideutschen“ vertreten. Wir erinnern uns kurz daran, dass dieselben Pseudo-Demokraten und Pseudo-Moralisten den Staatsfaschismus (kaschiert mit aberwitzigen Phantasie-Wortschöpfungen wie „parlamentarische Demokratie angloamerikanischer Provenienz“ oder auch „westliche Wertegemeinschaft“), wie er unbestreitbar von Staaten wie den USA und Israel, aber auch von Pseudo-Staaten wie der BRD repräsentiert wird, mit Klauen und Fängen verteidigen – und dabei auch vor der Diffamierung und regelrechten Verfolgung von Andersdenkenden mit jüdischen Wurzeln nicht zurückschrecken. – Dieses Verhalten, das meiner Ansicht nach deutlich mehr von Egoismus und Opportunismus geprägt ist und ganz gewiss nicht mit dem gleichgesetzt werden kann, was man „irgendwann einmal“ mit linken Positionen umschrieb, zeigt sehr deutlich auf, welche Ideologie und Propagandamaschine (die ja auch unsere „politische Elite“ und Medien vollständig beherrscht) dahinter steckt (für die pathologisch begriffsresistenten Mitmenschen sei angemerkt, dass hiermit nicht die abstruse „Weltverschwörung des Weltjudentums“ und auch nicht ausschließlich „genuin jüdische“ Zionisten gemeint sind! – Den Rest hatte ich oft und ausgiebig genug erläutert. Das Kernproblem wurde auch in Adalberts Meckerecke in einem etwas mehr in die Tiefe gehenden Artikel verarbeitet).

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Wenn wir den Ursprung von Rassenwahn, Chauvinismus, Menschenverachtung jemals umfassend erforschen und verstehen können wollen, müssen wir diese Propaganda überwinden – ungeachtet der Tatsache, dass nicht alles, was gegen den Faschismus nach Definition dieser einseitigen Darstellung vorgebracht wird, propagandistisch bezeichnet werden kann und soll … diesen Film finde ich bspw. sehr interessant und sogar hilfreich, da er die weltumspannende Existenz des White Terror schonungslos aufdeckt. (Trotz berechtigter Bezugnahme auf mehr oder weniger bekannte (Neo-) Nazis greift er bei der historischen und „psychologischen“ Analyse – „arische = deutsche Denkweise“ – meiner Ansicht nach aber trotzdem zu kurz!). Dass er schon etwas älteren Datums ist, tut der Brisanz des Themas nicht den geringsten Abbruch.

Doch wo liegen denn nun die wahren Wurzeln für die oben genannten menschlichen Unarten … deren sich aktuell ja im besonderen Maße auch der „jüdische Staat Israel“ bedient, um seinen „biblisch begründeten Anspruch“ auf das Heilige Land gegen die indigene, aber „selbstverständlich“ minderwertige Bevölkerung Palästinas durchzusetzen?

Als Denk- und Rechercheansatz möchte ich hier den Begriff White Supremacy (von „Wiki“ zutreffend als Vorherrschaft/Überlegenheit der Weißen übersetzt) „ins Rennen schicken“. Mit Blick auf den Schwerpunkt, welchen der Wikipedia-Eintrag auf die (nord-) amerikanische Geschichte des Begriffs legt, möchte ich allerdings darauf verweisen, dass dasselbe Problem mit dem „Überlegenheitswahn der weißen Rasse“ (übrigens zweifelsfrei „konfessionsübergreifend“) mit den historisch belegten Wurzeln des europäischen Expansionismus (allgemeiner gehalten: Eroberungs- und Kolonialzeit) seinen Anfang nahm. Somit kann es auch mindestens bis ins 15. (die Kreuzzüge einschließend bis ins 11. Jahrhundert) zurückverfolgt werden. Das sind meiner Ansicht nach eben auch die Wurzeln dessen, was – zur Ablenkung von historischen Fakten, die „auch andere Schuldige“ in den Fokus einer ungebundenen öffentlichen Wahrnehmung schieben könnten – auch von „deutschen Antideutschen“ und anderen Anklägern des Deutschtums als angebliche „Wurzel alles Bösen“ mit den wenigstens fragwürdigen Behauptungen „deutsche Kriegsschuld“ und „Kollektivschuld des deutschen Volkes“ bis zum Anti-Nationalismus optimiert wird.

Meine „verschwörungstheoretische“ Meinung, dass die Strippenzieher von heute denselben Kreisen (Clans … Familien … „Blutlinien“ … oder wie immer man sie auch nennen mag) wie jene entstammen, die durch die Expansion des westlichen Kapitalismus die eigene Macht (= Einfluss und Kontrolle) und Prosperität zu mehren suchten und diese im Laufe der Jahrhunderte immer rigoroser „optimierten“, steht damit absolut im Einklang und dürfte – ohne explizite Schaffung von Feindbildern – der Wahrheit des Ursprungs all der in diesem Abschnitt angesprochenen und zum „Phänomen des Herrendenkens“ zusammenzufassenden Charaktereigenschaften der europäischen und angloamerikanischen Eliten um einiges näher kommen als die stereotype Propaganda, all dies sei dem „deutschen Faschismus und Nationalsozialismus“ geschuldet! – Es ist vielmehr zu konstatieren, dass die beiden Weltkriege und nicht zuletzt auch die „Zerschlagung und Unterjochung des Deutschtums“ (sowohl als Gemeinschafts- wie auch als Staatswesen bis 1914, mit Abstrichen noch bis 1933 zu verstehen) den Übergang zur nahezu uneingeschränkten Ausbreitung des neofeudalistischen und kapitaldiktatorischen „Globalen Systems“ repräsentieren. Das kann und muss man auch dann so sehen, wenn man sich selbst gegenüber ehrlich genug ist, um zuzugeben, dass seit dem „Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“ auch der deutsche Hochadel und nach den „befreienden Revolutionen“ auch das deutsche Großbürgertum bis zur Halskrause in die elitären Machenschaften der Weltgeschichte verstrickt waren. … Das soll nicht im Mindesten bestritten werden, repräsentiert deshalb aber eben noch lange nicht alle „Deutschen“ und alles „Deutsche“ … interessant, auch wenn die Zusammenfassung keinen Anspruch auf alleinige Richtigkeit erheben will, ist in diesem Zusammenhang auch dieser in Adalberts Meckerecke erschienene Gastbeitrag.

Trotzdem ist das, was dem „deutschen Faschismus“ unter den Nationalsozialisten bis zum heutigen Tage gemäß der Mär von der „deutschen Allein- und Kollektivschuld“ untergeschoben werden soll, sehr wohl allgegenwärtig und real. Allerdings kaum auf „nationale Souveränität und wahrheitsgemäße (soll heißen: objektiv-kritische und nicht einseitige) Geschichtsaufarbeitung anstrebenden Blogs“ oder anderen, ebenso untergeordneten Ebenen. Dazu schreibe ich heute nichts mehr, da ich dies – damals wie heute aus gegebenem Anlass – schon vor gut einem Jahr (Stichwort „Rechtsruck in Deutschland?“) ausführlich getan habe.

Abgesehen von den immer und überall anzutreffenden „Begrifflichkeiten“, die seitens der Meinungsmacher und Meinungsbestimmer im Sinne der globalen Agenda entweder sehr einseitig eingesetzt oder auch als „verbranntes Nazi-Vokabular“ negativ besetzt bezeichnet werden (was, wie ein Studium in der oben vorgeschlagenen Weise fraglos komplett belegen sollte, ziemlich an den Haaren herbeigezogen ist!) und mit besonderer Vorliebe systemkritischen Menschen „um die Ohren gehauen“ werden, sollte man sich wirklich mal eingehend mit Schein und Wirklichkeit rund um faschistoide Systeme und deren Agieren beschäftigen. Dass damit niemals – es sei denn in propagandistischer Weise vorgeschoben – die Interessen des gemeinen Volkes, sondern immer und ausschließlich jene einer sich selbst als solche bezeichnenden Elite bedient wurden, sollte dabei wenigstens als offensichtlich erkannt werden können … und, ganz nebenbei erwähnt, das beschränkt sich keineswegs nur auf „kapitalistische Regime“!

Auf jeden Fall aber sollte eine eingehende und kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema und den diesbezüglich von mir in den Raum gestellten Denkansätzen die unwiderlegbare Erkenntnis mit sich bringen, dass die uns umgebende Zeit und Gesellschaft mit voranschreitender Dauer immer klarer erkennbare faschistoide Erscheinungsformen aufweist. Das Endziel dieser seit mindestens hundertzwanzig Jahren lückenlos nachvollziehbaren Entwicklung wird jene „Eine-Welt-Regierung“ und NWO sein, die unseren Alltag heute schon weitestgehend kontrolliert, aber immer noch nicht in finaler Weise etabliert werden konnte (deshalb werden derzeit ja immer neue „Krisendebatten“ angeschoben und fiktive Terror- und Horrorszenarien verbreitet). Dann, das ist so sicher wie „das Amen in der Kirche“, werden wir alle mit letztmöglicher Gewissheit erfahren, was tatsächlicher Faschismus elitärer Prägung für uns und unsere Welt bedeutet. Und diese Weltherrschaft würde dann garantiert auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen – am allerwenigsten auf nach Etablierung der ersehnten Weltordnung überflüssig werdende Mitläufer (denn dann wird ein neuer Verteilungskampf beginnen, den „die Eliten“ ganz unter sich bleibend ausmachen werden!).

Kommen wir in einem vorletzten Punkt noch einmal kurz zu dem „ganz normalen und alltäglichen Wahnsinn“, den die umrissene Entwicklung produziert (hat) …

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Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft im Schatten einer globalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsideologie …

… deren endgültiger „Siegeszug“ offiziell zwar erst Mitte des letzten Jahrhunderts begann, für meine Begriffe jedoch untrennbar mit der Geschichte des „Britischen Empires“ und der USA verknüpft sind (angloamerikanischer Kolonialkapitalismus „plus Nebenwirkungen“). Das soll die „Geschichte des Kapitalismus“, wie sie in stark simplifizierter Form bspw. von der Wikipedia dargestellt wird, nicht in Abrede stellen, aber das Augenmerk doch etwas mehr auf die tatsächlich relevanten Marksteine (beginnend mit der „Britischen Ost-Indien Company“ ~ Britisches Empire/Commonwealth) richten. Der „Neoliberalismus“ spielte in der Endphase der als Globalisierung getarnten „Refeudalisierung“ der Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme (im Sinne der „Kapitalherren“) zwar eine „ideologisch dominante Rolle“ (siehe auch Reaganomics, Thatcherismus und nicht zuletzt die historische Wende in der BRD mit dem „LambsdorffPapier“ als wirtschaftsideologischer Bibel), doch die Weichen, die zur Expansion des westlich geprägten Raubtierkapitalismus führte, begann wesentlich früher. Bspw. auch mit der Aufhebung des Zinsverbots im jüdischen und christlichen Glauben!

Wie auch immer … abgeschlossen war der „Siegeszug des Neoliberalismus“ dafür nachweislich durch den 1990 beschlossenen „Konsens von Washington“, dessen Inhalt zwar „explizit für Schuldnerstaaten“ galt … aber wer war nach dem Zweiten Weltkrieg nicht auf die eine oder andere Weise beim „angloamerikanischen Großkapital“ verschuldet? Oder wurde im Zuge der rigorosen Umsetzung dieses Regelwerks für die ultimative „Befreiung des Kapitalmarktes“ durch die diversen, maßgeblich vom IWF und von der Weltbank gesteuerten Machenschaften im Rahmen einer immer mehr forcierten Kapitalkolonialisierung nicht zum Schuldner umfunktioniert?

Gerade „wir Deutschen“ können die Entwicklung dessen, was – meiner Ansicht nach auch nur der Tarnung wegen – leichthin als „Neoliberalismus“ bezeichnet wird, besonders gut und realitätsnah beurteilen. Der gesamte, schon Anfang der 1980er Jahre eingeleitete, aber taktischen Zwängen folgend erst von einer „rotgrünen (= pseudolinken) Regierungskoalition“ bis zum Extrem getriebene Sozialabbau, die (auch volkswirtschaftlich) widersinnige Privatisierung von Volkseigentum und nicht zuletzt die Erleichterung (und Rechtsfreistellung) von allen Arten von kapitalspekulativen Machenschaften fußen auf den in diesem Papier aufgestellten und in der Folgezeit gnadenlos umgesetzten Thesen. – Unter anderen darauf basiert auch „meine These“, dass man diese Entwicklung nicht korrekt nachvollziehen kann, wenn man die reellen Hintergründe beider Weltkriege einseitig betrachtet – also unübersehbare Hinweise auf damals schon ungeheuer weit fortgeschrittene globale Bestrebungen geflissentlich ausklammert, die ganz maßgeblich von der Furcht des Britischen Empires vor dem Verlust seiner „Weltmarkt beherrschenden Stellung“ ans damalige deutsche Kaiserreich bestimmt wurden.

Auf die „frappierende Zufälligkeit“, dass viele entscheidende Weichenstellungen rund um die „deutsche Wiedervereinigung“ stattfanden und letztlich durch den „Zusammenbruch des sowjetischen Kommunismus“ (dessen Zustandekommen, einschließlich der Personalien Jelzin und Gorbatschow zweifelsohne ebenfalls eine akribische und unvoreingenommene Aufarbeitung verdienen würde!) bereits im August (offiziell erst im Dezember) 1991 als abgeschlossen bezeichnet werden müssen, hatte ich schon mehrfach hingewiesen. Desgleichen auf die mit dem „Erdgipfel“ (Konferenz der UN über Umwelt und Entwicklung) von Rio 1992 und die „Agenda 21“ beginnende Nachhaltigkeitsphilosophie, deren wahrscheinlich bekannteste und zugleich „interessanteste“ Stilblüte sicherlich die schon seit den späten 1980er Jahren heftig umworbene „Earth Charter“ sein dürfte. Die Geschichte dieser religiös-philosophisch angehauchten und untrennbar mit einem fadenscheinigen „Nachhaltigkeitsmythos“ verknüpften Bewegung ist höchst interessant – wenn man die Zeit investiert und etwas eingehender recherchiert. Zur Darlegung meiner mehr als skeptischen Haltung gegenüber diesem und ähnlichem, immer den gleichen Zielen und Interessen dienendem, Mummenschanz genügt es meiner Ansicht nach, auf die „führenden Köpfe“ (ob es stimmt oder zumindest teilweise nur der Legendenbildung zuzurechnen ist, müssen Sie selbst herausfinden) von Earth Charter hinzuweisen, die da wären: Steven Rockefeller, Maurice Strong und (wieder mal so ein nettes kleines „Aha-Erlebnis“) Mikhail Gorbatschow … Leser, die sich schon über diesen Punkt hinaus mit derartigen „Verschwörungstheorien“ (auch die Georgia Guidestones, die ja eine weitestgehend gleiche Botschaft wie die Earth Charta vermitteln sollen, gehören dazu) befasst haben, werden hier bereits erkennen, dass auch der aktuelle Megahype (Megabetrug) namens „CO2-Klima-Religion“ auf dieselben ethisch-moralischen und elitär-intellektuellen Grundlagen zurückgeht … womit sich dann „auch bewahrheitet“, was ich im bisherigen Verlauf meiner Argumentation zu behaupten wagte. Es hängt alles zusammen und unbestreitbar an den gleichen Wurzeln …

Nun gut, mit dieser Exkursion in die Welt der „gezielt erzeugten Zufälligkeiten“, die sich sowohl weiter in die Vergangenheit zurückverfolgen lassen als auch in der gegenwärtigen Politik „fortpflanzen“, habe ich das Thema dieses vorletzten Punktes meiner finalen Bestandaufnahme eigentlich schon ausreichend behandelt. Dass auch die Bereiche „Big Pharma“, Gen- und Biotechnoilogie, „Grüne Energie, respektive Klimaschutztechnologie“ etc. p. p. mit zu den Dingen gehören, die man im Zusammenhang der wissenschaftlichen Komplizenschaft an diesem globalen Betrugs- und Vernichtungskomplott der Eliten beachten und hinterfragen muss, lasse ich mal beiseite … warne aber noch ein weiteres und letztes Mal nachdrücklich davor, diese Dinge als „verschwörungstheoretischen Unsinn“ abzutun. Mehr als warnen kann man ja nicht … und wahrscheinlich muss man sich dann nach dem Prinzip „nach mir die Sintflut“ damit abfinden, wenn niemand auf diese ernsten und berechtigten Hinweise eingeht?

Nun ja, jedenfalls ist das, was bspw. in der „BRD“ aktuell an politischen „Entscheidungen“ zu beobachten ist, der gleichen „Umverteilungs-, Macht- und Kontrollphilosophie“ zuzuordnen, bei der sich die Handelnden voll und ganz auf die Wirkung ihrer über drei Jahrzehnte, noch einschneidender aber ebenfalls erst seit der Wiedervereinigungs-Farce betriebenen Spaltungspolitik verlassen können.

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Bliebe eigentlich nur noch das weltpolitische und absolut nicht witzige Possenspiel rund um die Führungspositionen im für die Weltöffentlichkeit gedachten „Weltmachtstreit“, in dem auch wieder ein vermeintlich erstarkender „deutsch-nationalistischer“ Imperialismus zu entdecken sein soll. Diese Spielchen würden mir ja eigentlich da vorbeigehen, wo die Sonne nicht hin scheint, wären damit nicht auch grausam reale und menschenverachtende „Kriegsspiele“ verbunden.

Doch diese Sichtweise kann man nur pflegen, wenn man die wahren und (mit etwas gutem Willen und entsprechendem Zeitaufwand) durchaus historisch belegbaren Hintergründe des Weltgeschehens ausblendet und sich wieder mal nur auf einzelne Symptome konzentriert. Damit soll das Unrecht, welches den Menschen in den von westlichen Kriegstreibern angegriffenen Staaten angetan wird, ebenso wenig in Abrede gestellt werden wie das unbeschreibliche Leid, das Ihnen von jener Kultur zugefügt wird, die sich so selbstgefällig und abgehoben das „jüdisch-christliche Abendland“ nennt. Wenn sich also die Geschäftsführung der BRD an diesem Machtgerangel beteiligt, dann macht sie das einerseits niemals im Namen und zum Wohle der eigenen Bevölkerung und andererseits dient sie damit eben exakt denselben Herren wie alle anderen, Krieg als „Fortführung der Politik mit anderen Mitteln“ gutheißenden Komplizen respektive Erfüllungsgehilfen der tonangebenden elitären Kreise. Dass es dabei nie um etwas anderes gegangen ist und (hinter den Fassaden von Weltpolitik und Weltwirtschaft) auch niemals gehen wird, als um die Verwirklichung des elitären Wunschtraums von der „ultimativen Optimierung unserer Zivilisation“ unter einer einzig ihnen verpflichteten „Weltregierung“, sollte man trotz der vielen und absichtlich gestreuten Ablenkungen ebenso wenig übersehen wie die unbestreitbare Tatsache, dass für all diese, dem reellen Gemeinwohl und einem wahrhaftig respektvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt diametral entgegenstehenden Machenschaften dieselben Ursachen verantwortlich sind.

Sprich: will man etwas daran ändern, muss man sich von den eigens zur Irritation aufgemachten Nebenkriegsschauplätzen lösen und seinen Willen zur Veränderung zum Besseren auf diesen Kern des Problems konzentrieren. Das heißt de facto nichts anderes als bei sich selbst mit jenen Veränderungen anzufangen, die man für erforderlich hält, damit der so lange dominante Wahnsinn der Eliten durch ein vernünftigeres und auf zwischenmenschlicher Solidarität und Kooperation basierendes Miteinander ersetzt werden kann. – Gut, das habe ich auch mehr als oft genug betont und die Tatsache, dass es daraufhin nicht einmal zu ernsthaften, konstruktiven Diskussionen innerhalb der Bloggerszene und der Gesellschaft kam, obgleich vor und nach mir noch viele andere Menschen diesen Weg als den einzig zielführenden und gangbaren aufzuzeigen versuchten, schließt den Kreis der Argumentation, die ich mit diesem Artikel darlegen wollte, doch recht überzeugend.

Vielleicht bedeutet das am Ende, dass die menschliche Spezies mitsamt ihrer ach so tollen und unvergleichlichen Zivilisation untergehen muss, bevor es mit der Welt wieder aufwärts gehen und das Leben wieder einen Weg finden kann, um einen mehr mit natürlichen und kosmischen Gesetzmäßigkeiten im Einklang stehenden Kreislauf des Lebens zu ermöglichen? Wenn es so sein soll, dann wird es auch geschehen … aber ich zweifle ganz ernsthaft daran, dass uns „die heiligen Schriften“ oder irgendeine andere, heute immer noch als alternativlos richtig angesehene Lehrmeinung  dann den Weg zum Überleben dieser offenbar überfälligen Korrektur eines fatal fehlgeschlagenen Experiments namens Menschheit weisen kann. Das kann und wird nur möglich sein, wenn der Wille dazu in uns selbst erwacht und noch rechtzeitig stark genug werden kann!

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Persönliches Schlusswort:

Um den Gedankengang rund um die Begründung für meine eingangs verkündete Entscheidung vollends abzuschließen, muss ich nochmals auf die Faktoren Fundamentalismus und Dogmatismus, sowie den untrennbar damit verknüpften übermächtigen und dem skizzierten „Schwarz-Weiß-Denken“ (das man auch mit „Tunnelblick“ sehr trefflich umschreiben kann!) entspringenden Abgrenzungswahn zurückkommen. Wie dargelegt, wird dies nirgends so deutlich erkennbar wie bei „Glaubensfragen“, gilt aber genauso uneingeschränkt bei ideologischen und/oder philosophischen „Meinungsverschiedenheiten“. Das setzt sich, von den direkt damit beschäftigten „intellektuellen Kreisen“ ausgehend und von den unterschiedlichen „Macht-Inhabern“ für ihre Zwecke instrumentalisiert, bis in den letzten Winkel der Gesellschaft und über alle Schichten hinweg fort.

Menschen – bspw. meine Wenigkeit – die ein klar definiertes Ziel vor Augen haben, mit einem festen Glauben (nicht strikt religiös zu verstehen) und einer über drei Jahrzehnte sukzessive gewachsenen Weltanschauung ausgestattet sind und ihren individuellen Erfahrungen entsprechend das sicherlich „anmaßend anmutende“, aber dennoch logisch notwendige Ansinnen verfolgen, die losen Enden all dieser fundamentalistischen und dogmatischen Sichtweisen zu verbinden, werden als „Ungläubige“, „Verschwörungstheoretiker“ oder – wahlweise, abhängig von der „Positionierung des/der Kritikerin“ – links- oder rechtsextreme Spinner diffamiert. Sicher, das ist um ein Vielfaches einfacher und bequemer als sich ernsthaft mit solchen Thesen auseinandersetzen zu müssen, wie sie auch von mir vertreten werden … aber wem nutzt und dient eine derart gestaltete Abgrenzung, die den unbedingt erforderlichen „goldenen Mittelweg“ zwischen all den unterschiedlichen „Extrempositionen“ offensichtlich dauerhaft erfolgreich verbaut?

Meiner Ansicht nach habe ich die Auflösung der Frage „cui bono“ in vielen meiner Artikel weitreichend behandelt und auch recht eindeutig beantwortet. Das wird hier und heute keine Fortsetzung finden … ich kann nur dazu ermuntern, Gleichgesinnte wie Kritiker gleichermaßen, sich in einer ruhigen Minute noch einmal mit diesen Artikeln zu befassen und dann selbst nach einer Antwort auf die oben gestellte Frage zu suchen. Ich denke schon, dass über kurz oder lang kein Weg daran vorbeiführen wird, die elementaren Denkansätze als „plausibel“ zu bewerten.

In den nächsten Tagen werde ich versuchen, eine separate Seite einzurichten, über welche interessierte Leser/innen direkten Zugriff auf solche Artikel erhalten können, die ich in diesem Zusammenhang für besonders wichtig halte. Selbstverständlich werden meine Mitstreiter und ich über die bekannten Adressen auch weiterhin für einen konstruktiven Meinungs- und Gedankenaustausch zur Verfügung stehen, aber wir werden von nun an nur noch Informationen, die wir für relevant und dem Gemeinwohl dienlich einschätzen, über diese Seite weiterleiten.

Nachdem ich nun fünf Jahre meines Lebens darauf verwendet habe, den Versuch zu unternehmen, mit Hilfe einer weitgefassten und die unzähligen „Symptome“ auf eine eindeutig identifizierbare Wurzel zurückführenden Aufklärungsarbeit eine „neue Kultur der zwischenmenschlichen Solidarität und des allein darauf basierenden bürgerschaftlichen Engagements“ anzuregen, werde ich meine Überzeugungen und das gewonnene Wissen zwar nicht „über Bord werfen“, aber besser einzusetzen versuchen als dies bei allem Bemühen über eine Plattform wie das Internet möglich zu sein scheint.

So wie es momentan läuft und „im Informationskrieg abgeht“ (zum besseren Verständnis, was ich meine, bitte auch die Kommentare lesen!), kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die künstlich aufgebauten Barrieren zwischen den einzelnen „Weltanschauungen und Meinungen“ noch rechtzeitig abgebaut werden können, um jene Kooperation und Solidarität entstehen zu lassen, mit deren Hilfe man die noch gegebenen Möglichkeiten des Internet für eine Initialisierung und beschleunigte Umsetzung von reellen Veränderungen zum Besseren nutzen könnte. Natürlich würde ich mich freuen, wenn diese realistische und leider wenig optimistische Erwartung meinerseits widerlegt werden würde … aber solange die hierin aufgezeigten und meiner Ansicht nach zu recht angeprangerten Stolpersteine nicht aus dem Weg geräumt werden können, wird das immer nur ein Wunschtraum bleiben.

Zwar ist es eine positive Sache, was momentan rund um „Stuttgart 21“ passiert – siehe bspw. den kurzen Bericht bei Josephine über eine sehr gelungene „kabarettistische“, dabei aber voll aus dem Leben gegriffenen Darbietung (Videomitschnitt) von Georg Schramm und Urban Priol bei der letzten Montagsdemo, weil hier zumindest Ansatzpunkte für eine Kooperationen über einige „Tellerränder“ hinaus geboten zu sein scheinen, aber daraus lässt sich eben noch lange kein „heißer Herbst“ oder ein „heißes Frühjahr“ für die politischen und wirtschaftlichen Verantwortungsträger „unserer Republik“ zaubern. – Diesen Aspekt der Gesamtproblematik, der sehr viel weiter in den Bereich von „angeblichem und tatsächlichem Widerstand“ gegen das System hineinreicht als viele Menschen ahnen oder wahrhaben wollen, wurde im Rahmen unserer Arbeit ebenfalls reichhaltig hingewiesen. Deshalb nochmals: solange wir uns nicht ändern und unseren Zielen durch Solidarität, Kooperation und Überwindung von überzogener Abgrenzungswut nicht spürbar mehr Leben einhauchen, wird es beim Palavern und Poltern bleiben …

In diesem Sinne … denken Sie selbst darüber nach und suchen Sie sich dann den richtigen Weg an das von ihnen persönlich angestrebte Ziel – bedenken Sie aber bitte, dass der vermeintlich direkteste und schnellste Weg dorthin sich in den meisten Fällen als jene Sackgasse erweist, mit der diese letzte Bestandaufnahme meinerseits aufgemacht wurde.

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Mit freundlichen Grüßen von MENSCH zu MENSCHEN

„Moltaweto“ aka Hans-D. Ziran

9 Antworten

  1. Nur zu verständlich…ausserdem möchte ick anmerken , dass es viele Blogger mittlerweile nach Jahrelangen mit meist hohen Zeitaufwand und auf Kosten der Gesundheit versucht haben .Menschen aus allen Gesellschaftsschichten die Augen zu öffenen und zum “ selbstkritsichen“ Denken anzuregen.Die Arbeit vieler beherzter Menschen , ihren Blog mit eingeschlossen ,haben wir viel zu verdanken und es ist eine Tendenz zu beobachten das viele zur Erkenntnis kommen , dass es immer nur ein gewisser Teil der Bevölkerung den Sprung zum selbstkritischen Denken schafft aber so immerhin ein „gewisses“ Gleichgewicht bestehen blieb …auch wenn das Verhältnis beider Seiten der Bevölkerung eher unausgeglichen wirkt…ist diese Arbeit dennoch von unschätzbaren Wert und Hans dir nochmal ein herzliches Dankeschön , für deine Arbeit …für eine gerechteres Verständnis in unserer Gesellschaft.

    Gruss ., Freigeist

  2. Lieber Hans,

    Ja, es stimmt: „solange wir uns nicht ändern und unseren Zielen durch Solidarität, Kooperation und Überwindung von überzogener Abgrenzungswut nicht spürbar mehr Leben einhauchen, wird es beim Palavern und Poltern bleiben.“

    Deshalb finde ich auch diesen Artikkel hier ganz gut:

    Empfehlung ein Messias zu werden

    Wir leben, arbeiten, studieren und wir haben dadurch Kontakte zu einer Vielzahl von Gemeinschaften.

    Viele von uns kennen den Terminus: „Zwei oder mehr in meinem Namen“.

    Manche Menschen sind sehr arm. Andere sind sehr krank. Viele leben ohne Liebe, sind oft deprimiert, oder sie leben das extreme Gegenteil: sind hasserfüllt.

    Zahlreiche Menschen leben in verschmutzter Umgebung, d.h. eigentlich betrifft uns das fast alle, denn unser Wasser, unsere Luft und Nahrung sind verseucht.

    Nicht wenige arbeiten sich zu Tode, entweder weil sie arm oder vielleicht Workoholiker sind.

    Fast allen Menschen fehlt es an angemessener Erziehung in vielerlei Hinsicht.

    Viele, die alles zu haben scheinen, fühlen plötzlich, dass etwas fehlt – ein Mangel an spiritueller Erziehung und Identität.

    Reichlich Menschen fehlt es an Kommunikationsfähigkeit und Selbstachtung.

    Ungezählte können nur noch „folgen“ sie haben auch oft keine andere Wahl, weil ihr Bewusstsein durch andere kontrolliert wird.

    Es gibt viel auf unserem Planeten zu reparieren: Die Menschen brauchen Erholung – das Land braucht Erneuerung – das Geschäftsleben braucht Neugestaltung – die Tiere brauchen Liebe und Respekt – der Planet braucht Liebe und Respekt – Punkt.

    Wir missbrauchen unser zu Hause – Erde genannt – und das Leben darauf, über alle Maßen.

    Viele erwarten den magischen Messias, der irgendwie alles in Ordnung bringt, indem er seinen Zauberstab schwingt.

    Ratet mal – Leute, wir sind die Messiahs, auf die wir gewartet haben.

    Ihr seid alle Messiahs, wenn ihr euch dafür entscheidet. Wir brauchen kleine Messiahs und große Messiahs. Eine Kindergarten Gruppe kann ein messianisches Projekt erschaffen. Ein großer Konzern kann ein messianisches Projekt entstehen lassen. Tatsächlich kann ein großer Konzern ein messianisches Projekt in sich selbst und aus sich selbst heraus sein. Eine Familie von nur zwei Menschen, kann ein messianisches Projekt kreieren. Sogar wenn du einzeln als Individuum ein messianisches Projekt konzipierst, wirst Du mit anderen in Kontakt kommen und Hilfe brauchen. Die Kraft von „Zwei oder mehr in meinem Namen“ ist riesengroß jenseits aller Interpretation.

    „Zwei oder mehr in meinem Namen“ will uns sagen, aus dem eigenen Gottselbst heraus zu handeln, dem ICH BIN, zusammen mit jemand anderem oder vielen, die alle aus ihrem „ICH BIN“ etwas tun und nicht aus ihrem „ICH FOLGE“. Aus dem ICH BIN heraus zu handeln heißt, mit Gott zu handeln. Wir sind Schöpfer nicht Mitläufer. Wir müssen werden, nicht folgen. Diese Vorstellung wurde vielen auf ihrer Lebensreise verweigert, durch viele Organisationen in der Matrix, den Kirchen, den Schulen, der Familienstruktur, den Gesetzen und noch Vielem mehr.

    In den kommenden Zeiten Stärke zu zeigen ist eine große Veränderung: ein Fels sein, ohne Angst offen sein für neue Ideen und Seinswege.

    Es fängt alles in der Familie an. Schaffe eine Familie, wo immer du bist, zusätzlich zu deiner Blutsfamilie – starke Familien sind das Fundament, die Felsen einer erfolgreichen Gesellschaft.

    Nähre all die, die du als Familie ansiehst. Sei in Freude und Frieden, träume einen wundervollen Traum und bringe ihn zur Verwirklichung.

    Sei ein Schöpfer in jedem Teil deines Lebens!

    Werde ein Messias!

    http://abundanthope-deutschland.de/KT

    Viele Grüsse, Tommy

  3. […] Weiterlesen bei Der AmSeL Gastartikel […]

  4. Lieber Herr Ziran

    Genug Text haben Sie geschrieben, insoweit bemühe ich mich um Kurzfassung.

    Denn ich bin zum gleichen Fazit gelangt, wenn ich die Materie auch verstärkt von psychologischer Seite her angegangen bin. Wobei man jedoch nicht umhin kann, über die gleichen Fakten (historisches, aktuelles, zukünftiges, politisches [wenn man das noch so nennen kann …], informatives bzw. desinformatives sowie cui bono) zu stolpern.

    Egal, von welcher Seite man auch versuchen mag, die losen Fadenenden aufzuwickeln, man gelangt stets zum selben Knäuel. Selbst wenn ich der Meinung bin, das reicht bis zur ersten Machtkonzentration (und sei es der mit der dicksten Keule nebst Fan-Gemeinde) in unserer Entwicklungsgeschichte zurück.

    Wir haben nur niemals gelernt (sowohl in der Führung und dem Verhalten der Masse) unsere sozialen Fähigen unter Zuhilfenahme der Kognition darüber hinweg zu heben. Das hat man schlichtweg nicht zugelassen (auf verschiedensten Wegen …). Man hat „uns“ nur „glaubhaft“ versichert, dass dem so sei …

    Schade ist der Abschied trotzdem. Jedoch ich kann Ihre Entscheidung vollauf verstehen, man wird sich – früher oder später – seiner eigenen Hilflosigkeit bewusst. Das www eignet sich nicht nur für informatives, sondern ebenso zum gegenteiligen. Ein reiner Mengenvergleich lässt schon die Aussichten erschreckend schrumpfen. Es gibt kein Thema, kein Forum, keinen Blog, in dem (oder: über den) ernsthafte und kritische Diskurse nicht zugleich unter den bereits von Ihnen ausführlich angeführten Gesichtspunkten (u.v.a.m. s/w) förmlich „niedergeschrieben“ werden und beachte man das zunehmende Tempo der Entwicklung ….

    Freundliche Grüsse
    von Dannen

  5. @Freigeist

    vielen Dank für den Kommentar und die sicher zutreffende, ergänzende Darstellung. Natürlich werde ich mich nicht vollständig zurückziehen … wäre auch gar nicht möglich 😉 … aber den Aufwand, „Blinde sehend und Taube hörend“ machen zu wollen, werde ich meiner unbedeutenden Wenigkeit ersparen. Es gibt noch mehr und letztendlich auch bedeutend wichtigeres im Leben. Und man sollte sich beizeiten daran erinnern.

    Deshalb noch einmal vielen Dank und Dir und den Deinen alles Liebe und Gute für die vor uns liegende Prüfung.

    Beste Grüße retour

    Hans

  6. Lieber Tommy,

    vielen Dank für den Artikel. Ich habe ihn sorgfältig gelesen und – nach Überwindung des spontan aufkeimenden Widerspruchs wegen Begriffen wie „Messias“ oder „messianisch“ – bin zu dem Schluss gekommen, dass er einige unumstößliche Wahrheiten darbietet. Wenn man NICHT interpretierend damit umgeht und die „Begrifflichkeiten“ außen vor lässt, kann man mit diesem Text durchaus etwas anfangen und, verbunden mit den eigenen Vorstellungen und Idealen, auch etwas Wertvolles und Wichtiges daraus generieren.

    Letzten Endes ist es nun mal die Sache und Entscheidung eines jeden Individuums, ob es sich anpassen (unterordnen) oder seinen eigenen menschlichen Idealen folgen möchte. Entscheidet es sich für letzteres, ist die Kollision mit dem herrschenden Machtsystem und der dieses stützenden und schützenden Fassade unserer ach so heilen Welt unvermeidlich. – Ab hier ist das Individuum auch meiner Ansicht nach unbedingt auf die Kooperation und zwischenmenschlich solidarische Interaktion mit anderen Individuen (Gruppen von Menschen) angewiesen.

    Das lag und liegt in der Natur des Menschen und kann durch alles dumme Gerede von „Individualismus im Sinne der materialistischen Welt“ nicht aus unserem Innersten gelöscht werden. – Nun ja, das brauche ich Dir und anderen, die das schon vor langer Zeit auf die eine oder andere Weise begriffen und verinnerlicht haben, natürlich nicht extra zu erklären 😉

    Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße an Dich und Deine „bessere Hälfte“ …

    Hans

  7. Liebe/r Frau/Herr von Dannen,

    erst einmal vielen Dank für Ihren Kommentar und die Einblicke in Ihren individuellen Erkenntnisweg. Ganz ohne Frage gibt es viele Wege, die einen dann, wenn man mit sich selbst und seiner Umwelt ehrlich umgeht, zu denselben Schlussfolgerungen führen. Aber so ganz abseits aller Psychologie habe ich meine Selbstfindung und Positionsbestimmung im Chaos dessen, was wir „Leben“ nennen, auch nicht gehandhabt.

    Das Studium des menschlichen Verhaltens (das eigene zuallererst definierend und später dann als individuelle „Richtschnur“ für die Auseinandersetzung mit dem „Mainstream“ nutzend) ist unabdingbar, wenn man die Entwicklungen zu erforschen versucht, die uns in die heute zu konstatierende Sackgasse getrieben haben. Ab einem gewissen Punkt bin ich, als „bekennender kopflastiger Bauchmensch“, allerdings fast zwangsläufig dazu übergegangen, die Geschichte anhand des Prinzips von Ursache und Wirkung zu studieren … ganz ohne akademische Verbildung und deshalb auch ohne jede ideologische, philosophische oder religiöse Ablenkung. Erst später, im Laufe dieser Erkundung von Welt- und Menschheitsgeschichte, bin ich auf die Erkenntnis gestoßen, dass mir diese Eigenständigkeit meines Sehens, Hörens, Denkens und Verstehens wichtiger sein musste als alle „gelehrten Vorgaben“ … doch das ist eine ganz andere und wieder sehr lange Geschichte, die ich Ihnen, mir und den eventuell mitlesenden Menschen nicht antun möchte.

    Mit Ihren individuellen Schlussfolgerungen bezüglich der anerzogenen Defizite der menschlichen Spezies gehe ich absolut konform. Allerdings ist diese Entwicklung nicht ohne Ausnahmen geblieben – wie das ja bei jeder „Regel“ der Fall ist. Dennoch ist und bleibt es das Kernproblem, dass sich solche „Ausnahmen“ nur sehr selten dazu bereitfinden, die eigene „Individualität“ aufzugeben – deshalb sind diejenigen, die (aus welchen Gründen auch immer) an der Zerstörung des gemeinschaftlichen Zusammenhalts mitwirken, auch immer in der Mehrzahl und sägen munter weiter an dem menschlichen Ast, auf dem letztendlich auch sie selbst hocken.

    Zu guter Letzt muss man deshalb wohl früher oder später zu der Einsicht gelangen, dass man nur sich selbst und jene Menschen schützen kann, die einem nahestehen … was dann auch der Kernpunkt meiner Entscheidung ist. Denn, wie Sie auch sehr richtig anführen, die meisten Menschen werden von der Vehemenz der Eskalation fraglos „kalt erwischt“ werden, die sich in den kommenden Monaten noch gewaltig zuspitzen wird.

    Aus diesem Grund bedanke ich mich nochmals für Ihren Kommentar und wünsche Ihnen und den Ihnen nahestehenden Menschen alles erdenklich Gute für die kommende Entscheidung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-D. Ziran

  8. Lieber Herr Ziran

    Vielen Dank, für Ihre ausführlich Stellungnahme. Um ein Missverständnis zu bereinigen:

    „Aber so ganz abseits aller Psychologie habe ich meine Selbstfindung und Positionsbestimmung im Chaos dessen, was wir “Leben” nennen, auch nicht gehandhabt.“

    Davon bin ich auch nicht ausgegangen ;-), nur davon:

    „.. allerdings fast zwangsläufig dazu übergegangen, die Geschichte anhand des Prinzips von Ursache und Wirkung zu studieren … “

    bzw. in der Umsetzung … Veröffentlichung …

    Gebe zu, das kann man aus meinen Ausführungen nicht wirklich erkennen, man möge mir verzeihen ;-), habe das:

    „(das eigene zuallererst definierend und später dann als individuelle “Richtschnur” für die Auseinandersetzung mit dem “Mainstream” nutzend)“

    als „unabdingbare“ Basis vorausgesetzt. Oder kurz, Sie wären nicht, wer Sie sind, rein von der Darstellung der veröffentlichten Gedankenwelt abgeleitet.

    Insoweit wünsche ich Ihnen ebenso alles Gute für Ihre Familie und Umfeld, mögen jedwede Kelche an Euch vorüberziehen.

    Freundliche Grüsse
    von Dannen
    (female)

  9. schöner artikel

    war ne weile offline und versuche die infoflut jetzt aufzuarbeiten.

    den artikel hier unterschreibe ich =O) verlinkt ist er schon…

    gruß aus der burg
    stefan

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