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Gastbeitrag Rainer Weigt zur Parität

Heute kommt unser Gastautor wieder in seiner Eigenschaft als politischer Poet zu Wort und hat sich diesmal den paritätischen Sozialstaat in Reimen zur Brust genommen. Sicherlich gehört dazu noch einiges mehr als nur die Themen Sozial- und Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung, aber diese sind nun einmal die zentralen Punkte – und auch Knackpunkte der „modernen Sozialpolitik“ à la BRD.

Mehr der Einleitung sollte nicht erforderlich sein … deshalb hat der Poet jetzt das Wort.

* * * * * * * * * * * * * * *

Parität

.

Was einst der alte Bismarck schuf,

und der stand wirklich nicht im  Ruf,

ein Arbeitnehmerfreund zu sein,

doch Parität, die musste sein.

~*~

Sozialausgleich war für ihn wichtig,

er kannte reiche Leute richtig,

die nur nach Höchstprofiten streben,

dafür ein paar Almosen geben.

~*~

So kann kein guter Staat gedeih‘n,

drum muss der Staat sozial auch sein.

Ein SPD Kanzler hat den Start geregelt.

Parität wurde mit Pflegeversicherung ausgehebelt.

~*~

Dem Rösler war das nicht genug.

Er steigert weiter den Betrug.

Den Arbeitgeberanteil legt er fest,

Patienten zahlen nun den Rest.

~*~

Das macht die Pharma-Lobby heiter.

So steigen die Gewinne weiter.

Schwarz-Gelb behauptet ausgewogen.

So wird der kleine Mann betrogen.

~**~

Soll die Gesundheitssonne strahlen,

dann müssen alle dafür zahlen

und wessen Schultern stark und breit,

der sei zu mehr Last auch bereit.

~*~

Drum sag ich heut und sag es allen,

lasst Euch das länger nicht gefallen.

Wer nur der Reichen Reichtum mehrt,

gehört vom Volk hinweg gekehrt.

* * * * * * * * * * * * * * *

Rainer Weigt 13.10.10

Tel. 0170/1515677

2 Antworten

  1. Jawoll, genauso ist es!

    Und morgen kommt bei mir der sogenannte ’35er‘ Schornsteinfeger(-Bezirksmeister) wegen seiner ‚behördlichen Doppelmessung‘ vorbei, und der bekommt dann von mir aus lauter Zorn auch mal das genau richtige Wort – laut und vernehmlich – zwischen die Ohren gezimmert, so dass es furchtsam in ihm wimmert, denn:

    Ein Hausierer ist nicht sehr willkommen,
    ihm wird schnell mal der Besen genommen.
    Und versucht er’s mit der Staatsgewalt,
    dann wird ihm jener doch sehr bald
    bis zum Anschlag in den Ar… geknallt…

    In diesem Sinne:
    Weitermachen mit dem Aufwachen!!

    Grüsse

  2. @“Banana“

    besten Dank für den zustimmenden Kommentar und die gleichermaßen zutreffende wie gelungene Reimergänzung. Beides dürfte dem Gastautor ebenso zusagen wie uns!

    Beim „Aufwachen“ werden wir auch weiterhin nicht innehalten … das walte Hugo (wer oder was auch immer das sein soll). Und wir werden – wenn auch in etwas reduziertem Umfang – ebenfalls damit fortfahren unsere Zeitgenossen und Zeitgenossinnen dabei mitzunehmen. Nun ja, wenigstens werden wir es versuchen … 😎

    In diesem Sinne
    beste Grüße retour

    Hans (aka „Moltaweto“)

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