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PM Survival International 14.10.2010 – Warnung an UNO wegen Ölpipeline in Peru

Selbstverständlich ist es im höchsten Grade angebracht und legitim, in diesem Zusammenhang die direkte und konkrete Bedrohung in den Mittelpunkt zu rücken, welche für die im Amazonasgebiet ansässigen indigenen Völker von diesen Projekten ausgeht …

 

Perus isoliert lebende Indigene sind stark von eingeschleppten Krankheiten gefährdet. © Survival

 

… man sollte begleitend dazu aber auch auf den eklatanten Widerspruch hinweisen, der (auch) zwischen dieser expliziten Profitjagd nach dem allenthalben hochgehaltenen Motto „ohne Rücksicht auf Verluste“ und der allenthalben betriebenen und instrumentalisierten „CO2-Hysterie“ besteht. Das soll im Rahmen dieser Veröffentlichung nur am Rande in Erinnerung gebracht werden. – Später werde ich noch ein paar kommentierte Leseempfehlungen zu diesem Thema veröffentlichen, wobei diese gerne und mit großem Aufwand ausgeblendete Randerscheinung dieser unverschämtesten und offensichtlichsten Abzocke / Umverteilung aller Zeiten ebenfalls zur Sprache kommen wird.

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SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

14. Oktober 2010

 

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Survival warnt UN vor Ölpipeline in Peru

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Survival International warnt die Vereinten Nationen vor massiven Ölbohrungen im nördlichen Amazonasgebiet von Peru. Diese drohen unkontaktierte Völker zu dezimieren.

In einem Brief an den UN-Sonderberichterstatter für indigene Völker, Professor James Anaya, schreibt Survival:

„Perus Regierung verletzt schamlos internationales Recht indem es Unternehmen erlaubt, in dieser Region zu arbeiten. Survival fordert dazu auf, diese Situation so bald wie möglich zu untersuchen, und dass der Betrieb von Unternehmen in diesem Gebiet von der Regierung untersagt wird. Wenn nichts unternommen wird, könnten einige der gefährdetsten Bewohner der Welt ausgelöscht werden.“

Perenco, eines der Erdölunternehmen welches in dem Gebiet tätig ist, hat erst kürzlich bekannt gegeben, 50.000 Tonnen „Bau und Verbrauchsmaterial“ in diese Region transportieret zu haben, vergleichbar mit „sieben Eiffeltürmen“. Perenco wartet auf die Genehmigung von Perus Energieministerium um eine Pipeline zu bauen, die 207 km durch das Land verlaufen wird und sich auf beiden Seiten über 500 Meter auf den Regenwald auswirken wird.

Bei den anderen Unternehmen handelt es sich um Ölunternehmen Repsol-YPF und ConocoPhillips. Diese haben beantragt auf einer Strecke von 454 km Schneisen zu schlagen um nach Öl zu forschen. Dieser Teil des Amazonas ist laut Wissenschaftlern eines der artenreichsten Gebiete Südamerikas.

Während Survivals Appell an die UN geht, versucht Perus Regierung einen britischen Umweltschützer auszuweisen. Bruder Paul McAuley spricht sich gegen den Missbrauch von Umwelt- und Menschenrechten im nördlichen Peru aus.

Der Direktor von Survival, Stephen Corry, sagte heute:

„Die Situation für diese unkontaktierten Völker Perus ist sehr ernst. Die gewaltigen Ölbohrungen werden den Regenwald zerstören und könnten damit zwei Völker dezimieren.“

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