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Empfehlung: Clustervision zu Stuttgart21 & Chaos vs. Harmonie

Dass die Ereignisse, welche die Auseinandersetzung um das – gelinde gesagt – abstruse und höchst fragwürdige Bahn-Prestigeprojekt „Stuttgart21“ auf eine Weise haben eskalieren lassen, die man nicht ignorieren und/oder relativieren darf, in weit größerem Umfang als bei einer oberflächlichen Beschäftigung damit ersichtlich werden mag, mit den elitär gesteuerten Entwicklungen des gesellschaftlichen Mit- und vor allem Gegeneinanders in Verbindung stehen, wird in diesem 5-teiligen Audiobeitrag ebenso korrekt wie anschaulich aufgezeigt.

Zunächst möchten wir jedoch den Autor selbst zu Wort kommen lassen, der sein Werk und die Intention, die er damit verfolgt, fraglos besser beschreiben kann … im Anschluss daran erlauben wir uns jedoch, noch einen individuellen Kommentar abzugeben.

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* Chaos vs. Harmonik am Beispiel: Stuttgart21 *

ClusterVision Audio Vortrag

Am Beispiel der Ereignisse bei friedlichen Demonstrationen gegen das gigantomanische Stuttgart21-Projekt wird der zugrunde liegende Konflikt gezeigt.

Die demokratische Legitimation des Handelns der politisch Verantwortlichen Baden-Württembergs wird analysiert.

Mit den oben genannten Themen verbunden ist PROPAGANDA, ein Werk des Meister-Manipulators Edward Bernays,  Neffe von Sigmund Freud;

während Weltkrieg II war Bernays hochrangiger Mitarbeiter des „Tavistock Institutes for Human Relations“ und zeichnete mitverantwortlich für die Pro-Kriegspropaganda der ‚Alliierten‘.

Später arbeitete er erfolgreich werbend für US-Großunternehmen und die US-Regierung.

Er hatte uns in seinen Werken viel zu sagen über die Propaganda – Methoden, die Gehirnwäsche-Methoden, denen wir alle seit unserer Geburt ausgesetzt sind.

Playlist Link :

http://www.youtube.com/view_play_list?p=2EA38A542A171BD2

5 Audios ; Gesamtlaufzeit ca. 55 Minuten.

MfG

Clustervision
web broadcasting

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Kommentar AmSeL (HDZ):

Der Vortrag von Clustervision führt in einem scheinbar weiten Bogen von den Geschehnissen bei der Stuttgart21-Demonstration vom vergangenen Donnerstag zum Kern der Problematik, die er mit dem Untertitel [betonende Hervorhebung HDZ] NWO vs. WIR, das Volk meiner Ansicht nach überaus treffend beim Namen nennt. Doch wer sich den Vortrag genau anhört und auch die Schwingungen aufzunehmen bereit ist, die er unverkennbar aussendet, wird unschwer erkennen können (ja, eigentlich sogar müssen), dass die gewählte Beschreibung von Ursache – Problem – Lösung in sich selbst logisch und schlüssig ist. – Das ist jetzt zwar auch nur eine (meine) persönliche, ergo: subjektive Einschätzung, aber ich bin dennoch überzeugt davon, dass sie die angebotenen Fakten korrekt interpretiert, da das, was ich dabei dachte, exakt mit dem übereinstimmte (= harmonierte), was ich empfand!

Über diese subjektive Einschätzung hinaus möchte ich aber auch noch ein paar Worte über die besagten Fakten und ihren Zusammenhang hinzufügen. Beginnen muss und möchte ich dabei mit der Tatsache, dass wir zwischen dem, was uns als „Demokratie“ verkauft wurde und immer noch verkauft werden soll, auf der einen und dem, was man als ungebunden denkender und fühlender Mensch mit diesem Begriff verbindet, auf der anderen Seite unterscheiden muss. Aus der letztgenannten Perspektive betrachtet hat der Autor seine Argumentation korrekt und konsequent aufgebaut und zu Ende geführt. – Dass dem immer noch die auf der ausführlich und ebenfalls zutreffend dargestellten Manipulation einer eigens geschaffenen Masse (die sich aus ursprünglich frei geborenen Individuen, die auf dem Weg durch die „bildenden und formenden Instanzen“ einer westlich geprägten Pseudodemokratie zurechtgebogen und abgerichtet wurden, zusammensetzt!) basierenden Realitäten entgegenzustehen scheinen, soll nicht bestritten werden. Aber dabei sollte man bedenken, dass etwas künstlich Geschaffenes nicht für die Ewigkeit bestehen kann und wird – und dass es demzufolge und auf dem Umweg über die Rückbesinnung auf unsere natürliche und darum ebenso positive wie konstruktive Individualität überwunden werden kann!

Was nicht nur mir besonders wichtig ist, sondern auch vom Autor immer wieder hervorgehoben wird, ist dabei, dass wir uns nicht als „Gottgleiche“ verstehen dürfen (die Guru-gesteuerte – ergo manipulative Pseudoesoterik lässt freundlichst grüßen!), sondern die uns verliehene (= geschenkte und zur freien Entfaltung überlassene) Fähigkeit zum eigenständigen und eigenverantwortlichen Denken, Fühlen und Handeln mit jener dringend angeratenen demütigen Anerkenntnis einer schöpferischen Macht verbinden müssen, die uns ganz sicher einem anderen Zweck als jenem zugedacht hat, der uns von den selbsternannten „Herrschern der Welt“ aufgenötigt werden soll. Das macht das Individuum – den „Geist der Seele“ im vorübergehenden Gefängnis des materiellen Körpers, keineswegs unbedeutend. Im Gegenteil – wer dieses universelle Prinzip einer durch uneingeschränkte Interaktion alles Lebendigen manifestierten Harmonie anerkennt und verinnerlicht, wird sogar mit absoluter Gewissheit von jeglichem unangebrachten „Minderwertigkeitsempfinden“ erlöst werden. Nur bedeutet dies gleichzeitig auch, dass das Individuum zwar wichtig ist, aber nur in einer harmonischen Gemeinschaft (mit allem was „ist“) seine wahren Potentiale zu verwirklichen vermag. In einer Gemeinschaft, die frei von künstlich geschaffenen und ausschließlich der Unterdrückung des freiheits- und harmonieliebenden Individuums dienenden Hierarchien sein muss!

Zum Schluss noch etwas zur Gesamtargumentation des Autors und den dazu herangezogenen, auf einige wenige, aber in der Sache bedeutende Faktoren beschränkten Fakten. In diesem Vortrag, wie in einer Reihe von anderen, die Clustervision in der Vergangenheit veröffentlichte, wird das Prinzip „Ordnung aus [dem] Chaos“, wie es von den Freimaurern „geschaffen“ und seither mehr oder weniger „frei“ interpretiert wurde, zu Recht als die übergeordnete Grundlage dessen bezeichnet, was man (bspw., hier aber in einer an Klarheit kaum zu überbietenden Art und Weise) in der „bundesrepublikanischen“ Lobbypolitik wiedererkennen muss. Es basiert wirklich alles auf Manipulation, die im Auftrag der immer gleichen Kreise von „besonders intelligenten“ (man kann hierfür gerne jedes andere Adjektiv einsetzen, welches man je nach persönlicher Sichtweise bevorzugt) Vordenkern ersonnen und entweder von diesen selbst oder aber von „Aktions-Experten“ umgesetzt wurde … und, wie man immer wieder konstatieren muss, auch immer noch wird.

Wer sich dieser offenkundigen Tatsache immer noch verschließt und nicht erkennt, das wortwörtlich alle Religionen, Ideologien, philosophischen Lehren und sonstigen hochgeistigen Ergüsse, die von ihren Anhängern auch heute noch bei jeder passenden, aber noch häufiger unpassenden Gelegenheit zitierend angeführt werden, um ihre Weltanschauung als die „einzig wahre und richtige“ erscheinen zu lassen, lediglich dazu gedacht waren und eingesetzt wurden, um die Menschen vom wahren Kern ihrer Existenz und den sich aus diesem ableitenden natürlichen Entwicklungen (nicht nur, aber vor allem in sozialer / „zwischenmenschlicher“ Hinsicht – und insofern auch insbesondere zur Spaltung eingesetzt) abzubringen und einer „neuen (Welt-) Ordnung“ zu unterwerfen, der wird natürlich auch diese elementaren Argumente in gewohnt ignoranter Weise in die Schublade „esoterische Verschwörungstheorie“ packen und darüber weggehen.

Dass auch der Kampfbegriff „VT“ von denselben geistigen Überfliegern in Diensten der mehr oder weniger bekannten „scheinheiligen Philanthropen“ ersonnen und in Umlauf gebracht wurde, um auch jene Thesen zu diskreditieren und für „anständig erzogene und gut ausgebildete Menschen“ inakzeptabel zu machen, die der zur Wahrheit erhobenen Lüge zu sehr auf die Pelle rücken, hatte ich an anderer Stelle und in diversen Zusammenhängen schon behauptet … und dazu stehe ich nach wie vor ohne Wenn und Aber.

Nun gut, damit möchte ich meinen ergänzenden Kommentar beschließen und meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Meinung, welche Clustervision und andere Menschen gleichen Denkens und Fühlens vertreten, sich bewahrheiten und dies wiederum zum sukzessiven Wiedererstarken jenes starken und unwiderstehlichen Gemeinschaftssinn führen mag, den die „Mächtigen der Welt“ so abgrundtief fürchten, dass sie keine Kosten und Mühen scheuen, um ihn dauerhaft zu unterdrücken.

24 Antworten

  1. […] werden Sie wieder auf der Seite meines Freundes und Kollegen Moltaweto – der auch eine sehr aufschlussreiche  Audio-Datei veröffentlicht hat – informiert […]

  2. Lieber Hans,

    ich bemühe mich sehr Dir hier zu folgen. Aber ich benötige wohl noch ein paar Erklärungen von Dir dazu. Die „Fragen“ an „EVA“ habe ich von Dir ja auch nicht erhalten. Sie hätten mich aber SEHR interessiert.

    „Was nicht nur mir besonders wichtig ist, sondern auch vom Autor immer wieder hervorgehoben wird, ist dabei, dass wir uns nicht als „Gottgleiche“ verstehen dürfen“

    So denke ich auch!

    Wie bringt man es aber zusammen sich einen Atheisten zu nennen, der Gott zur Erschaffung seines Seins verleugnet, aber dann so etwas wie oben, also von einem Gott zu sprechen? Da komme ich nicht ganz mit.

    „(die Guru-gesteuerte – ergo manipulative Pseudoesoterik lässt freundlichst grüßen!)“

    Das ist aus Sicht von bibeltreuen Christen alleine das Werk von Satan und seinen vielen Handlangern.

    „, sondern die uns verliehene (= geschenkte und zur freien Entfaltung überlassene) Fähigkeit zum eigenständigen und eigenverantwortlichen Denken, Fühlen und Handeln mit jener dringend angeratenen demütigen Anerkenntnis einer schöpferischen Macht verbinden müssen“

    Wenn Gott, mein Gott der Liebe, aus der Sicht eines Ungläubigen (bzw. Atheisten, der ich auch einmal war) nicht mit der schöpferischen Macht gemeint ist, wer oder was dann bitte dann? Vor welcher schöpferischen Macht verbeugst Du Dich Hans?

    „, die uns ganz sicher einem anderen Zweck als jenem zugedacht hat,“

    Welchem anderen Zweck?

    „das wortwörtlich alle Religionen, Ideologien, philosophischen Lehren und sonstigen hochgeistigen Ergüsse, die von ihren Anhängern auch heute noch bei jeder passenden, aber noch häufiger unpassenden Gelegenheit zitierend angeführt werden,“

    Was mich angeht so zitiere ich das Wort Gottes, meines Gottes der Liebe, so wie es das NT der Bibel hergibt. Als Jesus damals direkt zu den Menschen gesprochen hat, war ich leider nicht dabei, so muss ich das zur Hand nehmen als Wort Gottes, wie es überliefert worden ist durch die Apostel usw.

    „um ihre Weltanschauung als die „einzig wahre und richtige“ erscheinen zu lassen,“

    Meine Weltanschauung besteht aus der Wahrheit und zu versuchen meinen Nächsten so zu lieben wie mich selbst, ohne mich dabei jedoch selbst kaputt zu machen, mein ich zu verleugnen oder mich unterdrücken zu lassen von anderen, die einer Ideologie folgen, die meiner frontal entgegen gesetzt ist. Wenn das nun mit Spaltung gemeint ist, dann ist diese Spaltung für mich unausweichlich. Das GUTE lässt sich NIEMALS mit dem BÖSEN zusammen in einen Topf werfen. Wer das versucht, wird berücksichtigen müssen, dass eine Seite von beiden VERSCHWINDEN MUSS.

    „lediglich dazu gedacht waren und eingesetzt wurden, um die Menschen vom wahren Kern ihrer Existenz“

    Es interessiert mich nun wirklich brennend, was der wahre Kern meiner Existenz sein soll, wenn es nicht die WAHRHEIT, also mein Schöpfergott ist, selbstverständlich im Hintergrund vor der biologischen Geburt durch meine Mutter.
    Was bin ich also: Nur ein Gedanke oder ein Nichts oder ein Mensch, in seiner Abstammungsreihe nach dem guten alten Adam?

    Auf oben diese Antwort von Dir Hans, bin ich am meisten gespannt!

    „Nur bedeutet dies gleichzeitig auch, dass das Individuum zwar wichtig ist, aber nur in einer harmonischen Gemeinschaft (mit allem was „ist“) seine wahren Potentiale zu verwirklichen vermag.“

    Das kollektive (Unter)Bewusstsein, gehört meiner Meinung nach, da von C.G. JUNG und A. Adler erdacht, fraglos in den Bereich der Psychologie und muss diesem Bereich „philosophischen Lehren und sonstigen hochgeistigen Ergüsse“ zugeordnet werden, die Du jedoch ablehnst. Gibt es noch andere oder einen anderen Bereich den ich noch nicht kenne, so würde ich gerne von Dir schlau gemacht werden Hans.
    Eine „harmonische Gemeinschaft“ lässt sich vielleicht noch der Soziologie zuordnen, aber die gehört doch ganz sicher auch in den Bereich der „sonstigen hochgeistigen Ergüsse“.

    WAS GIBT ES ALSO NOCH?

    Vom Aphorismus bin ich inzwischen zwar auch sehr angetan, aber letztendlich führt auch er, wie ich schon inzwischen festgestellt habe, immer zur WAHRHEIT zurück bzw. leitet mich darauf hin.

    „Wiedererstarken jenes starken und unwiderstehlichen Gemeinschaftssinn führen mag, den die „Mächtigen der Welt“ so abgrundtief fürchten“

    Nach meinem jetzigen Weltbild, sind die Mächtigen im Dienste Satans, der nun einmal Fürst dieser Welt ist, weil Gott ihn hierhin verbannt hat und jene, die deren/dessen Opfer sind, bilden zu einem Großteil wie ich hoffe, die Gemeinschaft der Guten und somit ist es auch für mich klar, warum die „Mächtigen der Welt“ die gute Seite, also was meinen Glauben betrifft, die bibeltreuen Christen so abgrundtief fürchten. Man muss sich auch die Relation vor Augen führen, da auf der einen Seite den Teil, der das absolut Böse ausmacht, die selbsternannte „Elite“. Dann kommt die große Masse der Ungläubigen, bzw. jene, die nicht wissen wem sie dienen sollen und sich dann irgendeine Religion auswählen bzw. irgendeiner Philosophie oder esoterischen Richtung folgen, schließlich die direkten Handlanger der „Elite“ und dann bleibt noch der kleine Rest an wirklich bibeltreuen Christen übrig, die partout nicht das machen wollen oder sich so verhalten, wie andere es von ihnen wollen. Interessant finde ich den Aspekt, dass diese Minderheit an bibeltreuen Christen, den wahren Christen also, so eine Macht zu haben scheint, dass sich sogar der Teufel persönlich und deren Handlanger vor ihnen fürchten. Somit bin ich sehr stolz darauf, mich zu dieser Minderheit an bibeltreuen Christen zählen zu dürfen.

    Was würde geschehen bzw. wie sähe es auf der Welt aus, wenn diese kleine Minderheit der wahren Christen, ganz plötzlich verschwunden wäre. Ich fürchte, dann würde so ein Chaos ausbrechen, wie es diese Welt bis jetzt wirklich noch nicht gesehen hat und dann wird aus der Menschheit wahrscheinlich die Suppe werden, die nach dem angeblichen Urknall diese Welt beherrscht haben soll. So bekämen die Evolutionisten zwar erst am Ende das, worauf sich ihre ganze Ideologie stützt, aber eben besser spät als nie! 🙂 Obwohl, von „besser“ kann dann bestimmt gar keine mehr Rede sein.

    Bin jetzt weg, nein – noch nicht entrückt 😉 – sehe morgen hier wieder hinein und freue mich schon jetzt auf die Antworten von Dir Hans.

    Mögen sie mir endlich Erleuchtung bringen, wohin ich definitiv gehöre. Ich meine, ich weiß es im Grunde ja schon jetzt eine ganze Zeit lang.

    Herzliche Grüße,

    Jochen

  3. Lieber Jochen,

    Dein Kommentar irritiert mich ehrlich gesagt „ein wenig“, da wir – meiner Ansicht nach – alle diesbezüglichen Unklarheiten eigentlich schon vor Monaten erörtert und im (so weit als möglich) Einvernehmen aus dem Weg geräumt hatten!? Es könnte natürlich sein, dass Du dies bei all dem, was Du seither an unerfreulichen Erfahrungen sammeln musstest, einfach nur vergessen hast? Wenn dem so sein sollte, dann würde ich vorschlagen, dass wir das über alternative Wege abklären sollten.

    „ich bemühe mich sehr Dir hier zu folgen. Aber ich benötige wohl noch ein paar Erklärungen von Dir dazu. Die „Fragen“ an „EVA“ habe ich von Dir ja auch nicht erhalten. Sie hätten mich aber SEHR interessiert“

    … diese Einleitung … (aus eventuell nicht offensichtlich werdenden Gründen erschienen mir die Fragen an EVA zu guter Letzt weniger wichtig – so viel sollte natürlich schon angemerkt sein. Aufgeschoben müsste in diesem Zusammenhang zwar nicht zwangsläufig aufgehoben heißen, aber ich habe so meine Zweifel, ob das noch allzu viel Sinn machen würde?!?)

    „Mögen sie mir endlich Erleuchtung bringen, wohin ich definitiv gehöre. Ich meine, ich weiß es im Grunde ja schon jetzt eine ganze Zeit lang.“

    … und dieser Schlusssatz irritieren mich fast noch mehr als die dazwischen gestellten Fragen und an mich gerichtete Aussagen. Warum ich darauf nicht näher eingehen werde, Dir also leider weder Antworten noch eine wie auch immer erwartete Erleuchtung anbieten kann, sollte Dir meine Einleitung erklären – und falls nicht wäre auch dafür eine externe Abklärung vorzuziehen. Zumindest dafür möchte ich Dir und eventuell mitlesenden Besucher/innen jedoch eine Erklärung zu liefern versuchen.

    Wie Du weißt, ist auf unserem Blog jeder Mensch willkommen, ungeachtet dessen, woran er glaubt – respektive um welchen Glauben herum er/sie seine oder ihre Weltanschauung aufbaut … aber es war vor einiger Zeit klargestellt worden (im Übrigen auch von außen, wie Du ebenfalls „noch wissen“ solltest), dass hier weder rein für bibeltreue Christen geschrieben – noch in irgendeiner Weise böswillig gegen sie argumentiert wird. Insofern ist es zwar bedauerlich, wenn Dich mein Kommentar in irgendeiner Weise verwirrt haben sollte, aber das kommt dann eindeutig daher, dass Du Dich explizit angesprochen gefühlt hast, obwohl Artikel und Kommentar an alle Leser/innen gerichtet waren. Das ist nun kein Vorwurf, sondern lediglich eine Feststellung … genauso ist es auch gemeint, wenn ich Dich daran erinnere, dass ich Dir vor einiger Zeit einmal erläutert habe, warum der Begriff „Atheist“ in seiner eigentlichen und „empirischen“ Bedeutung nicht auf meinen Glauben angewandt werden kann. Ich hoffe, Du kannst Dich entsinnen, falls nicht … siehe oben.

    Zum Glauben selbst hatten wir ja schon einige mehr oder weniger interessante Diskussionen auf dem Blog, in denen ich meine Einstellung (insbesondere gegenüber wahren Gläubigen jeder Art!) meiner Ansicht nach klar und unmissverständlich darglegt habe. Sie lautete und lautet immer noch: ich akzeptiere und respektiere jeden nicht von einer Kirche (Glaubenslehre) oder deren Religion indoktrinierten Gläubigen – erwarte im Gegenzug aber, dass diese Menschen meinen (definitiv nicht inkompatiblen) Ansichten mit derselben Akzeptanz und dem gleichen Respekt begegnen. – So simpel und – meiner Ansicht nach – unproblematisch ist es, respektive könnte es sein. Dass ich keinem „Satanskult“ angehöre oder sonstwie „dunkle Mächte anbete“ solltest Du nach den Monaten, die wir uns jetzt bereits kennen, wahrlich gut genug wissen, oder? 😉

    Abschließend noch ein Wort zu dem von Dir mehrfach angeführten Begriff „bibeltreue Christen“ … korrigiere mich bitte, falls ich da irgendetwas falsch verstanden haben sollte, aber es kam und kommt mir so vor, dass Du mit Menschen, die von sich selbst behaupten, diese Glaubenseinstellung für sich in Anspruch nehmen zu können, bedeutend mehr Schwierigkeiten hattest (hast?) als mit „gläubigen Atheisten“ (im Sinne von Kirche/Religion) wie Elke oder mir? – Aus diesem Grund, in Ergänzung zum Vorausgeschickten, fühle ich mich also schon reichlich irritiert, was selbstverständlich aber auch an mir selbst liegen kann.

    Für einen weiteren Gedankenaustausch stehe ich Dir, sofern Du dies als erforderlich oder wünschenswert empfinden solltest, auf dem bekannten externen Weg sehr gerne weiterführend zur Verfügung.

    Herzliche Grüße retour

    Hans

  4. „Was nicht nur mir besonders wichtig ist, sondern auch vom Autor immer wieder hervorgehoben wird, ist dabei, dass wir uns nicht als „Gottgleiche“ verstehen dürfen (die Guru-gesteuerte – ergo manipulative Pseudoesoterik lässt freundlichst grüßen!), sondern die uns verliehene (= geschenkte und zur freien Entfaltung überlassene) Fähigkeit zum eigenständigen und eigenverantwortlichen Denken, Fühlen und Handeln mit jener dringend angeratenen demütigen Anerkenntnis einer schöpferischen Macht verbinden müssen, die uns ganz sicher einem anderen Zweck als jenem zugedacht hat, der uns von den selbsternannten „Herrschern der Welt“ aufgenötigt werden soll.“

    Diese „schöpferische Macht“ verlangt keine „Demut“. Ich würde sogar behaupten, dass sie sich entsetzlich langweilt ab diesen demütigen, unterwürfigen Gläubigen, die sich nicht trauen, endllich die schöpferische Macht als ihr angeborenes Recht zu übernehmen.

    Souveränes Denken, Fühlen und Handeln kann nicht in der Unterwürfigkeit geschehen, auch nicht vor einer „schöpferischen Macht“, die hier wohl den Begriff Gott ersetzen soll. Souveränität kann nur sein, wenn man sich selbst als „schöpferische Macht“ begreift. Gottgleich.

    Aber das muss der Mensch offenbar noch begreifen. Und weil diese Macht auch eine große Verantwortung ist, wirft er sich lieber weiterhin in den Staub. Das kennt er. Kein Wunder, dass das Manche ausnützen und kein Wunder, dass Propaganda bei dieser „Demut“ so gut funktioniert…

  5. @bl

    Danke für Ihren Kommentar … allerdings muss ich schon um Entschuldigung bitten, wenn ich dazu zunächst einmal anmerken muss, dass Sie sich entweder mit Ihrem Denken oder aber Ihrer Argumentation auf einem gefährlichen Irrweg befinden. Ob dies in einer falschen Auffassung meines Kommentars zur empfohlenen Audioreihe, oder aber einer generellen Fehleinschätzung von Spiritualität und/oder Souveränität begründet liegt, vermag ich natürlich nicht zu bestimmen, aber es geht doch ganz eindeutig aus folgender Passage Ihres übermittelten Denkansatzes hervor:

    „Souveränes Denken, Fühlen und Handeln kann nicht in der Unterwürfigkeit geschehen, auch nicht vor einer „schöpferischen Macht“, die hier wohl den Begriff Gott ersetzen soll. Souveränität kann nur sein, wenn man sich selbst als „schöpferische Macht“ begreift. Gottgleich.“

    Erst einmal meine ganz grundsätzliche Meinung, die der oben zitierten und von Ihnen zum Ausdruck gebrachten Ansicht doch diametral entgegensteht. „Demut“, so wie ich sie mit einer schöpferischen Macht verbunden meine, die im Übrigen keinen wie auch immer personifizierten „Gottesbegriff“ zuzuordnen ist (wie man unschwer aus den Ausführungen des vorherigen Kommentators herauslesen kann), hat nicht das Geringste mit „Unterwerfung“ im Sinne von „Anbetung“ oder ähnlichem zu tun. Dahingegen geht Ihre Definition zwar leider in die entgegengesetzte Richtung wie „religiöse Lehrmeinungen“, führt aber zu einer durchaus vergleichbaren Form der Fehldefinition. Auch Ihr Beharren auf eine „Gottgleichheit des Individuums“, die damit einhergeht (so zumindest muss man es aufgrund ihrer bestimmten, alles andere ausschließenden Formulierung annehmen!) führt nicht auf den Weg in eine bessere und gerechtere Zukunft, sondern in dieselbe Überheblichkeit, welche der Antrieb für die „Mächtigen der Welt“ war/ist und zu einer mehr oder weniger vollständigen Entzweiung der Menschheit geführt haben. Nicht nur untereinander (durch die Spaltung, die mit der „Erklärung einiger Weniger zu >gottgewollten Anführern<" einherging, denen man sich im wortwörtlichsten Sinne zu unterwerfen hatte!), sondern auch zu einer sukzessive verlaufenden Entfremdung von natürlichen und kosmischen Gesetzmäßigkeiten. Dass hierbei die "Religionen" eine ebenso große Rolle spielten wie alle anderen "geisteswissenschaftlich begründete" Thesen, soll und kann nicht bestritten werden. Allerdings …

    Auch Sie werden wohl oder übel zugeben müssen, dass wir "nicht aus dem Nichts" entstanden sein können, ohne dass eine uns in jedem Fall überzuordnende kosmische Macht im Spiel gewesen sein muss. Wie man und damit auch Sie diese definieren, bleibt jedem Menschen selbst überlassen, aber sie anzuerkennen und vorauszusetzen, dass „diese Macht sich dabei etwas gedacht haben muss“, kann schwerlich in Abrede gestellt werden!? Meiner unmaßgeblichen Meinung nach kann dies zwar weder durch die „Evolutionstheorie“ noch durch den Kreationismus (Schöpfungslehre) unwiderlegbar und plausibel erklärt werden … aber es ist so! Insofern definiere ich „Demut“ so, dass wir auf dem Umweg über Selbstfindung und Selbstdefinierung zu ergründen versuchen müssen, welches nun der „Plan dieser schöpferischen Macht“ und somit der wahre Sinn unseres Daseins ist (wahrscheinlich werden wir die Antwort allerdings frühestens am Ende unseres irdischen Daseins finden!) … dabei geht es also keineswegs um „Unterwerfung“ und Selbstaufgabe, sondern ausschließlich darum, die eigenen „schöpferischen Fähigkeiten“ in Erinnerung daran und in Anerkenntnis der Tatsache anzuwenden und zum Positiven einzusetzen zu lernen dass es – wenn man so will – einen „Plan“ für das Leben geben muss. Souveränität ist uns in Gestalt eines freien Willens verliehen worden … aber diesen müssen wir mit Rücksicht auf die Gesamtheit nutzen, von der wir als selbst und ungebunden denkendes Individuum nur ein Teil sind … ergo: nur in unserem höchst begrenzten individuellen „Universum“ „gottgleich“ sein können, uns im großen Ganzen aber an unverletzbare Spielregeln halten müssen, ohne die niemals Harmonie entstehen und auch keine Befreiung von den Ketten erfolgen kann, die uns durch die „Zivilisierung“ mit all ihren unterdrückenden Begleiterscheinungen angelegt wurden.

    Kurze abschließende Zusammenfassung: die anerkennende Demut vor einer „höheren Macht“, der wir alle unser Dasein verdanken, ist eine Form der „Demut“ die im Gegensatz zu Ihrer dargestellten Meinung unabdingbar ist, ohne dass sie mit Unterwerfung gleichzusetzen wäre. Aber das ist nun nur meine Definition und Meinung, über die man eventuell lange und ausgiebig streiten kann … dennoch glaube ich, dass sie die bessere Grundlage für eine positive, mit der Natur und dem Kosmos als unsere unbestreitbare Lebensgrundlage im Einklang stehende Gestaltung von Zukunft und Zusammenleben gewährleisten würde, als eine erneut auf „falsche Götzen = Göttlichkeit“ setzende Erhöhung des menschlichen Individuums … es ist, wie eingangs schon angedeutet, dieselbe falsche Überheblichkeit, die auch den Weg für den „Wahnsinn der Macht“ geebnet hat.

    MfG
    Hans-D. Ziran

  6. @ Hans-D. Ziran

    Zuerst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass ich mit Vielem, was Sie schreiben, absolut einverstanden bin und dass ich Ihre Beiträge sehr schätze.

    „Auch Sie werden wohl oder übel zugeben müssen, dass wir „nicht aus dem Nichts“ entstanden sein können, ohne dass eine uns in jedem Fall überzuordnende kosmische Macht im Spiel gewesen sein muss“

    Ja. Das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber Ich Bin ein integraler Teil dieser Ganzheit, d.h., ich bin das Ganze, wenn auch nicht voll bewusst. Der Begriff In-dividuum drückt dies sehr gut aus. Es ist das Unteilbare.

    Und wie Sie bin ich der Meinung, dass weder die Evolutionstheorie, noch der Kreationismus auch nur in die Nähe der Wahrheit kommen. Da sind selbst die Kirchen präziser, obwohl ich denke, dass man auch dese nicht braucht.

    „Insofern definiere ich „Demut“ so, dass wir auf dem Umweg über Selbstfindung und Selbstdefinierung zu ergründen versuchen müssen, welches nun der „Plan dieser schöpferischen Macht“ und somit der wahre Sinn unseres Daseins ist (wahrscheinlich werden wir die Antwort allerdings frühestens am Ende unseres irdischen Daseins finden!) „

    Man kann den Begriff Demut natürlich so interpretieren, wie Sie es tun. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass man so ohne Mut Selbsterkenntnis erreicht. Allein die Vorsilbe „de“ lässt nichts Gutes erwarten.

    Ich habe keine Ahnung, ob es einen „Plan der schöpferischen Macht“ gibt. Vielleicht ist „der wahre Sinn“ des Lebens, einfach nur Spaß zu haben und glücklich zu sein und das kann in jeder schöpferischen Art geschehen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass der Sinn des Lebens im Leiden liegt. No gain in pain! Also ich denke, dass man sich selber einen Sinn geben muss…

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Antworten nach dem physischen Leben automatisch kommen. Das hängt wohl von dem „gewonnenen“ Bewusstsein zu irdischen Lebzeiten ab. Aber eigentlich weiß ich es nicht.

    „Souveränität ist uns in Gestalt eines freien Willens verliehen worden … aber diesen müssen wir mit Rücksicht auf die Gesamtheit nutzen…“

    Souverän ist man erst, wenn man erleuchtet ist. Vorher gibt es auch keinen freien Willen, d.h., potentiell schon, nur kann er nicht gelebt werden, weil zuviel Konditionierung dagegen spricht. Und das „individuelle Universum“ ist nicht begrenzt sondern grenzenlos. Es ist nur in den Köpfen begrenzt. Und was die „Gesamtheit“ betrifft,so gibt es auch da keine Grenzen (außer diejenigen im Kopf natürlich. Jeder Mensch ist sozusagen sein eigenes Universum und hat alle Ressourcen zur Verfügung. Hat dieser Mensch Einsicht, so wird er in jedem Fall kooperativ und mit Liebe mit den „Paralleluniversen“! vorgehen. Hat er keine Einsicht, so hilft alles nichts…

    Sie haben auch eine „gerechtere Zukunft“ angesprochen. Was könnte es Gerechteres geben, als dass jeder Mensch alles Wissen und alle Möglichkeiten in sich trägt. Jeder Mensch. Das einzige Problem dabei ist, es freizulegen. Gerechtigkeit kann man nicht von anderen fordern. Die muss man sich schon selber geben.

    „Die anerkennende Demut vor einer „höheren Macht“, der wir alle unser Dasein verdanken, ist eine Form der „Demut“ die im Gegensatz zu Ihrer dargestellten Meinung unabdingbar ist, ohne dass sie mit Unterwerfung gleichzusetzen wäre.“

    Die Anerkennung dieser schöpferischen Macht, der Ganzheit, AllesWasIst, Gott… erfordert die Anerkennung seiner Selbst, zuerst, denn ohne die Wertschätzung und Liebe zu sich selbst ist es unmöglich, irgendetwas Anderes anzuerkennen. Und das „Ich Bin“ ist Ausdruck dieser Macht und deshalb ist auch jedes Wesen dieser Macht.

    Und es ist nicht die „Erhöhung des menschlichen Individuums“, welche den Weg für den „Wahnsinn der Macht“ ebnet. Im Gegenteil, es ist die gefühlte Minderwertigkeit, welche die Zustände, so wie sie jetzt sind, generiert. Nur in einer Kultur der Minderwertigkeiten sind Kriege, Atombomben, HartzIV… möglich. In einer „Versammlung der Heiligen“, der entfalteten Menschen, würden solche Zustände nicht einmal gedacht werden.

    Übrigens, ein entfalteter Mensch ist natürlich im Einklang mit der „schöpferischen Macht“. Was ich mit all den Worten sagen will ist, dass man mutig den Weg der Einsicht gehen sollte, aber mit erhobenem Haupt. Demut ist für mich, trotz Ihrer Definition, das Gegenteil…

    Und noch etwas: Diese „schöpferische Macht“ ist sowohl personifiziert als auch nicht. personifiziert und drückt sie sich in jedem Wesen im ganzen Kosmos aus. Das Nichtpersonifizierte, das Unbekannte, wird sich ja im Laufe der Ewigkeit mehr und mehr zeigen…

  7. […] kommentierte Empfehlung mit dem Titel Clustervision zu Stuttgart21 & Chaos vs. Harmonie (=> Klick) folgen. Sowohl der Kommentar als auch die empfohlene 5-teilige Audioserie sollte man sich ruhig […]

  8. Liebe bl,

    ich habe das Gefühl, Du verwechselst Selbstaufgabe mit Demut. Zur Verdeutlichung dessen was ich meine, empfehle ich Dir „Eine Geschichte“ von Kristiane Allert-Wybranietz.

    http://paulinchen-ist-allein-zu-haus.blogspot.com/2009/05/eine-geschichte.html

    Viel Spaß beim Lesen und liebe Grüße
    Margitta

  9. Hallo Hans!

    Tut mir leid, dass ich hier so spät erscheine, aber ich habe heute mal wieder erfahren was wirkliche Nächstenliebe ausmacht und ja, das macht mich schon recht glücklich.

    Du und dieser „bl“ redet, ich muss es leider sagen, VIEL, aber konfus. Habe aber trotzdem den Durchblick behalten, was Eure Kommentare betrifft und ich verstehe auch, warum Ihr Euch in Eurer Weltsicht bzw. das was Eure/Unsere Existenz betrifft, nicht ganz grün sein könnt. Ganz einfach weil Ihr zwei verschiedenen Lagern angehört. Tut mir leid „bl“, aber aus meiner Sicht ist es zur Zeit so, zumindest was Dich betrifft.

    Hans, dass Du meine Fragen nicht beantworten willst, habe ich schon vorher gewusst. Finde es trotzdem SEHR schade. Denn es hätte nicht mir Erleuchtung bringen können, SONDERN DIR.

    Hans, Du hast meine Sicht auf Gott NICHT verstanden oder Du willst sie nicht verstehen. Ich sage Dir auch auf den Kopf zu, warum das so ist. Es ist weil Dein Glaube, Du sagst schließlich selbst, dass Du an etwas glaubst und beziehst sogar die Elke dabei mit ein, was ich für vollkommen richtig finde, also dass Euer und mein Glaube IDENTISCH ist. Ja, das meine ich in der Tat. Auch wenn es dabei vielleicht ein paar geringe Abweichungen gibt, was ich aber nicht für besonders tragisch halte. Die minimalen Details hast Du oben im Artikel und in den Kommentaren alle aufgezählt, sehe es deshalb nicht für nötig an sie zu wiederholen.
    Das worauf ich hinaus möchte ist, dass Du es keinesfalls zugeben möchtest, dass Dein Glaube mit dem meinem übereinstimmt. Denn wenn Du es tun würdest, müsstest Du Dich ja als „religiös“ bezeichnen und das lehnst Du kategorisch ab, eben deshalb, weil Du damit nur Negatives verbindest.

    Ich möchte noch vorweg schicken, dass auch ich alle Kirchen und Institutionen in der Richtung als falsch und unsinnig betrachte.

    Hier in diesem Text habe ich eine Religionsgemeinschaft, die Betonung liegt auf GEMEINSCHAFT, gefunden, die dem was ich darunter verstehe schon ziemlich nahe kommt und eigentlich zum Teil auch Dir gefallen müsste. Aber Du wie ich auch, wir werden an einigen Sachen Anstoß nehmen. Was auch kein Wunder ist.

    http://www.okzitanien.de/religion.htm

    Was für mich Blödsinn ist und dem NT voll widerspricht, ist z.B. das:

    „Sie essen kein Fleisch, da in den Tieren eine Seele auf Offenbarung warten könnte (Reinkarnation).“

    Tiere zu essen hat Jesus niemandem verboten. Er sagt: Wenn Du bei einem Ungläubigen eingeladen bist, so iss alles was er Dir als Mahl vorsetzt.
    „Reinkarnation“ gehört in den spiritistisch-esoterischen Rahmen und somit zum Werk von Satan.

    „Der Geschlechtsverkehr ist untersagt, da er die Befreiung der Seelen aus ihrem irdischen Gefängnis herauszögern würde.“

    Blödsinn, weil Gott selbst zu den Menschen gesagt hat: mehret Euch. Wie soll das ohne den Geschlechtsverkehr funktionieren?
    Die Katharer sind ja auch scheinbar ausgestorben, aber nicht nur, weil sie von der RKK verfolgt und getötet worden sind, sondern weil sie enthaltsam leben müssen. 🙂

    Dann steht da im Text plötzlich das hier:

    „Der einfache Gläubige ist diesen strengen Regeln nicht unterworfen.“

    Das passt überhaupt nicht mit den anderen beiden Sachen oben zusammen, entspricht aber voll meinem Glauben und ich behaupte es einfach mal, auch Deinem Glauben.

    „Es gibt keine Gottesdienste, keinen Tempel und kein Kirchengebäude in der Kirche der Katharer. Sie ist rein geistig. Es finden einfache öffentliche Zermonien in Handwerksstätten, Privathäusern oder in freier Natur statt.“

    PERFEKT! Oder Hans?

    Leider haben es die Katharer aber auch nicht kapiert, wie man dann auch aus dem Rest des angezeigten Textes unschwer erkennen kann.

    „Die Kirche der Katharer ist in Diözesen aufgeteilt, …..bla, bla, bla…ALLES UNSINN!

    Um seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, brauchen wir keine Tempel oder Kirchengebäude, meinen Gott Jesus Christus bete ich an wann und wo ich will, indem ich einfach laut oder im Geiste mit ihm wie mit einem sehr guten Freund spreche. So wollte es Jesus. So verstehe ich das was er uns mitgeteilt hat, als ein Gott in seiner Verkörperung als menschliches Wesen.

    Die Apostel fragten ihn, wie Gott denn aussieht. Seht in mein Gesicht sagte Jesus, dann seht Ihr Gott an.

    „Sie ist rein geistig.“

    Wie steht es mit Dir Hans? Dein Gott besteht doch in geistiger Hinsicht, oder irre ich mich da?

    Wir beide nennen uns doch immer Bruder im Geiste, oder etwa nicht?
    Mein Gott befindet sich ebenso auf rein geistiger Ebene und doch kann er für mich/uns auch Materie werden oder sein. Jesus Christus war nichts anderes, als der zur Materie gewordene Gott. Wie sollte man ihn sonst mit dem menschlichen Verstand jemals hätte erfassen können? Mit Satan ist es dasselbe. Satan ist allgegenwärtig auf unserer Erde und ich bin mir sicher, dass auch er Gestalt annehmen kann.

    Nun zur Demut:

    „„Demut“, so wie ich sie mit einer schöpferischen Macht verbunden meine, die im Übrigen keinen wie auch immer personifizierten „Gottesbegriff“ zuzuordnen ist (wie man unschwer aus den Ausführungen des vorherigen Kommentators herauslesen kann), hat nicht das Geringste mit „Unterwerfung“ im Sinne von „Anbetung“ oder ähnlichem zu tun.“

    Ich denke Hans, dass ist Dein größtes Problem. Du möchtest Dich NIEMANDEM unterordnen, den Du Dir als Person vorstellst oder vorstellen kannst. Du nennst es den >personifizierten „Gottesbegriff“<.
    Darin stimme ich mit Dir vollkommen überein und ich bemerke nur leider, das Du mich immer noch so einschätzt, als würde ich mich vor einer PERSON demütig zeigen wollen.

    "(wie man unschwer aus den Ausführungen des vorherigen Kommentators herauslesen kann)"

    GAR NICHTS hast Du in dieser Richtung aus meinem Kommentar heraus gelesen, Verzeihung, wenn ich das jetzt so krass sage: Du hast es hinein gedichtet, um Dein eigenes Ego bzw. Deinen Verstand vor Überlastung vor dem Erkennen der WAHRHEIT zu schützen.

    Du sagst, Deine Demut – das heißt, dass Du also doch ein demütiger Mensch bis vor Deinem Schöpfergott – "hat nicht das Geringste mit „Unterwerfung“ im Sinne von „Anbetung“ oder ähnlichem zu tun".

    Niemals hat Jesus gesagt, dass man sich ihm zu unterwerfen hat, sich ihm zu unterwerfen braucht oder irgend etwas in dieser Richtung. Satan will, dass man ihn anbetet UND sich ihm unterwirft, die RKK verlangt dass man sie anbetet UND sich ihr unterwirft, die weltliche "Elite" will, dass man sie anbetet UND sich ihr unterwirft und viele andere vielleicht noch mehr wollen, dass man sie anbetet UND sich ihnen unterwirft.

    So bekommt Anbetung selbstverständlich einen sehr fiesen Beigeschmack.

    Wir halten fest, unsere BEIDER GOTT ist, Du sagst es selbst: "Sie ist rein geistig." – Die GOTTHEIT.
    SIE – ER – ES, was wissen wir darüber wie GOTT aussieht. In der Bibel steht, als Mensch solle man es vermeiden, sich von Gott ein Bildnis zu machen. GOTT sagt also selbst, Ihr Menschen wisst nicht wie ich aussehe UND Ihr braucht es auch nicht zu wissen Und darum sollt Ihr Euch auch kein Bildnis von mir machen. Ich vermute mal als dummer Mensch, dass uns Gott also damit sagen will, dass er vermutlich nur rein geistig existiert. Mit dem was Jesus damit meinte, wenn Ihr mich anseht, dann habt Ihr Gott gesehen, sollen wir ihn NICHT als Person ansehen, unseren Gott, sondern die LIEBE in ihrer reinsten Form, die HERZENSGÜTE UND die WÄRME, die von Jesu Gesicht zweifellos ausgegangen ist, bzw. immer noch ausgeht (für mich jedenfalls) – weshalb auch das Turiner Grabtuch nur eine Fälschung sein kann, weil das Gesicht was darauf zu sehen ist, hart wie Stein ist und Jesus sicher dazu sagen würde: Oh, GOTT, wie haben sie uns verschandelt. Außerdem ist das Turiner Grabtuch ein Bildnis und hat es uns Gott nicht verboten, sich ein Bildnis von ihm zu machen? Da kann also nur der Satan seine schmutzigen Hände mit im Spiel haben. Was mich bei der RKK wirklich nicht verwundert.

    Die spirituell Gesinnten hat man so konfus gemacht, dass sie gar nicht mehr wissen was richtig ist. Arme, verlorene Seelen sind das.

    Zur Anbetung zurück: Lieber Hans, könntest Du damit zurecht kommen, etwas REIN GEISTIGES anzubeten, was dazu die LIEBE in ihrer reinsten Form, die HERZENSGÜTE UND die WÄRME anbetrifft?

    Wäre das nicht oder ist das nicht die „Demut“, so wie Du sie mit einer schöpferischen Macht verbunden verstehst?

    Also was mich angeht, damit habe ich nicht das geringste Problem. Und wenn Du wirklich mein Bruder im GEISTE bist, dann dürftest Du damit auch überhaupt kein Problem haben.

    So, ich habe mir jetzt schon wieder gewaltige Mühe damit gemacht, Dir das versuchen zu erklären, was Du selbst dauernd sagst, wenn Du über Deinen UND meinen Gott sprichst, aber wenn Du es jetzt immer noch nicht verstanden hast, dann werde ich es wohl aufgeben müssen und dann werde Dich in meinem Geiste weiterhin als einen bibeltreuen bzw. wahren Christen bezeichnen, der Du zweifellos bist, was Du aber nur aus Borniertheit partout nicht selbst anerkennen willst, WEIL Du meinen/unser aller Jesus, das liebste was es überhaupt im Universum gibt und durch das sich unser REIN GEISTIGER GOTT nur für uns Menschen in Form von Materie aus Fleisch und Blut zu erkennen gegeben hat, von Dir wegstößt, weil Du meinst in ihm eine Person anzubeten, was Du genauso ablehnst wie ich auch.

    Ich glaube für Dich mit, dass Deine Elke genauso denkt wie ich, aber sich nur nicht traut, genau wie vielleicht auch andere, Dir das ins Geicht zusagen, was ich eben aufgeschrieben habe, als einer von meinen allerbesten Freunden, als meinem Bruder im Geiste.

    Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, dann wirst Du zugeben müssen, dass ich nichts anderes als die WAHRHEIT gesagt habe und weil es auch gar nicht anders geht für mich das so aufzuschreiben, wenn nicht die WAHRHEIT selbst als Jesus Christus, mir diese Worte in meinen Geist eingegeben hätte, für DICH, damit Du endlich erkennst, dass Dein GOTT, den Du Dir als GEISTIG in dieser Form so richtig vorstellst, STÄNDIG MIT DIR IST.

    Hans, ich kenne Dich nun schon etwas länger und ich musste immer wieder feststellen, das von Dir eine Güte und eine Herzenswärme ausgeht, die auf dieser Welt hier Seinesgleichen sucht. Somit kannst Du nur mit dem Gott im Bunde sein, dem ich auch huldige. Denn auf dieser Welt gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder man ist auf Gottes Seite, dem GEISTIGEN URVATER von uns allen, von dem Jesus zu uns sagt wie wir ihn anbeten sollen, nämlich: VATER IM HIMMEL……oder man gehört zu der anderen Seite, der Seite des geistigen Satans. Von der Du selbst aber sagt, da gehörst Du nicht zu und das glaube ich Dir aufs WORT. Würde mich auch tatsächlich sehr wundern, wenn ich so falsch liegen sollte.

    Du sagtest mal zu mir, nichts passiert aus Zufall, Menschen treffen sich nicht nur so aus Zufall. Sehe ich genauso! Ich sage, GOTT hat uns zusammengeführt und er spricht durch mich, damit Du Dich selbst erkennst und Dir dem Kern Deiner Existenz bewusst wirst.

    Der GEISTIGE URVATER UND SCHÖPFERGOTT ist Dein GOTT wie auch meiner! Er ist KEINE Person, die man anbeten muss wie es in der Kirche verlangt wird, aber er verdient es trotzdem, dass wir uns in Demut vor ihm verbeugen, eben weil er der Grund für unsere Existenz IST.

    Wenn Gott es Dir jetzt nicht durch mich verständlich machen konnte was, was Sache ist, zwischen Dir und unserem Gott, dann habe ich als sein Werkzeug versagt. Ich bitte Jesus Christus darum, dass dies nicht geschehen möge. Denn das würde mich sehr traurig machen.

    Übrigens Rolf und ich, sind ebenfalls in unserem Glauben UND in Freundschaft wieder ein Herz und eine Seele und ich bin sicher, dass Gott das auch so will, sonst wäre es so jetzt nicht so gekommen.

    Viele Worte, hoffentlich hat es etwas genutzt.

    Meine herzlichsten Grüße auch an Elke, meiner Schwester im Geiste,
    herzliche Grüße an Hans meine Bruder im Geiste,

    Jochen (der Rest von mir ist Euch ja auch bekannt 😉 )

  10. @bl

    erst einmal vielen Dank für die Blumen, die ich mir gerne in die Vase stellen werde 😉

    Darüber hinaus hege ich allerdings die Befürchtung, dass sich diese Diskussion weniger um die Sache als vielmehr um „Definitionen“ und „Interpretationen“ dreht. Ich hatte gerade erst heute ein Gespräch mit einer guten Freundin, in dem es darum ging, dass wir eine wunderbar klare und präzise Sprache unser Eigen nennen und dass es mit dieser an sich sehr einfach wäre, sich miteinander zu verständigen … wäre da nicht das Problem der divergierenden Interpretationen, welche das einfache Annehmen des geschriebenen Wortes in vielen Fällen zu verunmöglichen scheint. Dieses Problem ist im Rahmen einer Forumsdiskussion meiner Ansicht nach aber leider nicht zu lösen …

    Da ich etwas unter Zeitdruck stehe, möchte ich das in Bezug auf Ihre Argumentation an zwei Beispielen aufzeigen:

    Zum einen definieren Sie „Demut“ mit „mangelndem Mut“ – was demselben Ausgangsgedanken entspringen dürfte wie ihre Annahme, dass Demut mit „Unterwerfung“ gleichzusetzen sei. – Dem kann ich ganz und gar nicht beipflichten, weil die Entscheidung, aus der heraus ich „zur Demut bereit bin“ keine Frage von Mut, sondern allenfalls von Einsicht und Selbsterkenntnis ist. Was wiederum der Ausgangspunkt meiner offensichtlich doch erheblich von Ihrer Definition von „Erleuchtung -> Souveränität -> freier Wille abweichenden These.

    Das zweite Beispiel, das eine Sichtweise aufzeigt, die ich beim besten Willen teilen kann, betrifft die Annahme, dass ein sich selbst anerkennendes und liebendes Individuum praktisch selbst die „schöpferische Macht“ repräsentiert – hier widerspreche ich insofern, dass es bestenfalls einen Funken dieser Macht darstellen kann, weshalb das Individuum allein auch niemals „gottgleich“ sein kann.

    Bei anderen Einlassungen stimme ich Ihnen aber auch zu – insbesondere ihrer Schlussbemerkung (unter Beachtung der obigen Einschränkung). – Eine umfassende Diskussion, eventuell gar mit dem Ziel, dieses Thema zu einem für beide Seiten akzeptablen Abschluss zu bringen, erscheint mit auf diesem Weg wie gesagt nicht möglich, aber wie Sie schon sehr richtig anmerkten, wird sich dies alles „im Laufe der Ewigkeit“ für jeden von uns zeigen.

    MfG

  11. Hallo Margitta,

    vielen Dank für diese wirklich sehr schöne und das emotionale Dilemma der Spezies Mensch sehr anschaulich verdeutlichende Geschichte. Habe Sie „verschlungen“ und viele meiner eigenen diesbezüglichen Gedanken in ihr entdecken dürfen.

    Liebe Grüße
    Hans

  12. Lieber Jochen,

    viele Worte – in der Tat, sowohl gestern als auch heute … und doch habe ich dem, was ich Dir gestern antwortete auch heute eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Einerseits hast Du heute sehr viel an- und ausgesprochen, worin ich absolut mit Dir übereinstimme – andererseits hast Du Dich mit Deiner „Interpretation der tiefenpsychologischen Analyse“ meiner Antwortverweigerung leider mehr oder weniger total vergaloppiert. Das wäre für mich jetzt kein Problem, aber da Du offenbar selbst sehr viel davon abhängig machst, dass ich Dir in Bezug auf etwas zustimme, worin unsere Meinungen definitiv und für beide Seiten bekannt recht weit auseinandergehen, kann ich Deine Argumentation wirklich nur äußerst schwer nachvollziehen.

    Deshalb hatte ich Dir gestern nicht mehr geantwortet und im Falle eines weiterführenden Interesses Deinerseits um ein Ausweichen auf eine alternative Kommunikationsbasis ersucht … aber nicht aus den von Dir unterstellten Gründen, sondern weil wir das schon einmal „durchgekaut“ (sorry, aber mir fällt kein passenderer Begriff ein) und schließlich – wie ich dachte – im gegenseitigen Einvernehmen ad acta gelegt hatten. Natürlich trennt uns im Vergleich zu dem, was uns enorm stark verbindet, kaum etwas – aber das Problem ist, dass Du Deinen Glauben an Jesus Christus als Dein Weg auf der Bibel gründest und ich nicht nur die Kirche und deren Religionslehre, sondern auch die diversen Interpretationen der Bibel neben der Geschichte der „christlich abendländischen Glaubenskultur“ zu den Gründen zähle, die mich vom „christlichen Glauben“ haben abrücken lassen. In dieser Hinsicht bin ich weder „missionierbar“ noch zu irgendwelchen meinem individuellen Glauben zuwiderlaufenden Zugeständnissen bereit. (Auch wenn Deine Definition von einem „geistigen Gott“ nicht allzu weit von diesem Glauben abweicht).

    Wie gesagt, ich hatte geglaubt, wir hätten das umfassend geklärt – und die Tatsache, dass wir trotz aller zu konstatierenden Meinungsunterschiede ein hochgradig positives menschliches Miteinander pflegen können, das (wie ich mal zu behaupten wage) von beiden Seiten auf Aufrichtigkeit beruht, hat mich in dieser Annahme auch bestätigt. Wenn Du jetzt aber verlangst, dass ich „etwas eingestehen soll“, was ich weder so sehe noch empfinde, weil Du Dich sonst wie ein „Versager“ fühlen würdest … dann führt das meiner Ansicht nach in eine völlig falsche Richtung. Auch deshalb kann ich Dich nur nochmals darum bitten, Deine Kommentare und meine gestrige Antwort noch einmal sorgfältig zu lesen und Dich auch an das zu erinnern zu versuchen, was wir in den zurückliegenden Gesprächen über dieses Themas besprochen hatten. Vielleicht erkennst Du dann ja selbst, dass Du falsche Schlussfolgerungen gezogen und darauf beruhend auch in die Irre führende Interpretationen angestellt hast, die der zwischenmenschlichen Realität unserer Freundschaft nicht entsprechen … ich würde mir das sehr wünschen, denn alles andere würde zu Komplikationen führen, die mit dem was Du glaubst und was meinen Glauben davon unterscheidet, absolut nichts zu tun hätten.

    Nun gut, mehr kann und möchte ich dazu nicht schreiben und kann zunächst mal nur hoffen, dass Du begreifen kannst und zu akzeptieren bereit bist, was ich damit zum Ausdruck bringen wollte und musste?

    Herzliche Grüße (trotz allem, da ich es nie anders gesehen habe und dasselbe unstrittig auch für Elke gilt)
    von Deinen Geschwistern im Geiste

    Hans (der Wortführer) und Elke

  13. Clustervision zu Stuttgart21 & Chaos vs. Harmonie…

    Von moltaweto | Der AmSel-Gedanke | – Dass die Ereignisse, welche die Auseinandersetzung um das – gelinde gesagt – abstruse und höchst frag- würdige Bahn-Prestigeprojekt „Stuttgart21“ auf eine Weise haben eska- lieren lassen, die man nicht ignori…

  14. Lieber Hans!

    Ich möchte mich zunächst für Deine wie IMMER nette Antwort herzlichst bedanken. Klar steht ebenfalls auch von meiner Seite dadurch jetzt auf die Zukunft bezogen nichts zwischen uns, was man nicht völlig unter den Teppich kehren könnte.

    Folgendes möchte ich nur zurücknehmen, wenn es noch möglich ist:

    Wenn Du jetzt aber verlangst, dass ich „etwas eingestehen soll“, was ich weder so sehe noch empfinde, weil Du Dich sonst wie ein „Versager“ fühlen würdest … dann führt das meiner Ansicht nach in eine völlig falsche Richtung.

    Ich meine das mit dem „Versager“. Nein, denn so fühle ich mich jetzt dann doch nicht und ich verlange auch nicht weiter, dass Du meine Glaubensrichtung mit mir teilst. Obwohl ich persönlich eigentlich immer noch davon überzeugt bin, dass Du es, ich nenne es jetzt einfach einmal, „wenn auch auf unbewusster Ebene“, doch tust. Ist meine persönliche Meinung, auch wenn Du es vollkommen anders siehst. Aber egal, vergessen wir das nun, Du gläubiger Atheist. 🙂

    Sehr schade finde ich, dass ich Dir meine Sicht von MEINEM Gott nicht näher bringen konnte, sondern dass Du mich mit den falschen Christen sogar in einem Atemzug nennst, die da wären: „Kirche und deren Religionslehre, sondern auch die diversen Interpretationen der Bibel neben der Geschichte der „christlich abendländischen Glaubenskultur…“

    Gut, wird auch von mir unter denselben Teppich gekehrt, denn man kann schließlich niemande zu seinem Glück zwingen, was auch gar nicht meine Absicht ist und auch nicht die Absicht von MEINEM Gott. Ich wollte es ja nur mit Argumenten versuchen Dir deutlich zu machen, wie nahe ich Dir im Geiste bin. Jedenfalls meine ich, dass es so ist.

    „In dieser Hinsicht bin ich weder „missionierbar“ noch zu irgendwelchen meinem individuellen Glauben zuwiderlaufenden Zugeständnissen bereit.“

    Aber irgend einen Glauben hast Du, das gibst Du also damit ja defintiv zu. Nur Du nennst ihn Deinen „individuellen Glauben“.

    Ich möchte Dir sagen und es sogar STARK betonen, dass ich finde, dass mein Glaube ebenfalls individueller nicht sein könnte. Denn ich wüßte auch gar nicht, wie ich mein „Zwiegespräch“ mit meinem Gott sonst nennen sollte, den ich aber trotzdem gerne immer mit anderen bereit bin zu teilen. Wenn ich zu meinem Gott bete, dann ist da außer ihm und mir niemand sonst dabei. Alles andere ist Humbug und gründet sich auf Irrlehren, die ich genau so ablehne wie Du auch.

    „(Auch wenn Deine Definition von einem „geistigen Gott“ nicht allzu weit von diesem Glauben abweicht).“

    Dass Du Deine, diese Worte oben in Klammern gesetzt hast, sagt mir allgemein sehr viel und es sagt auch sehr viel über Dich persönlich und Deinen Glauben aus. Möchte Dich aber weder (ver)ärgern, noch meine Sicht auf Dich als gläubiges Individuum weiter vertiefen.

    Erlaube mir aber bitte noch eine letzte Frage:

    Worin oder woraus besteht nun DEIN Glaube ganz konkret, DEIN „geistiger Gott“ ganz konzentriert, in ein oder zwei Sätzen.

    Ich benötige ja wie Du weißt, für meinen Gott nur zwei Worte: JESUS CHRISTUS.

    Hat Dein Gott vielleicht auch so etwas wie eine GENAUE Bezeichnung. Ich meine, Dir selbst müßte ja klar sein, an was Du glaubst und vielleicht möchten andere ja auch in individueller Art zu DEINEM Gott beten können. Nur wenn sie nicht wissen wer er ist oder was es ist, dann sieht es für mich so aus, als würdest Du DEINEN Gott ganz für Dich alleine haben wollen.

    Dieser Gedankengang eröffnet mir jetzt aber dazu noch eine Sichtweise und bietet mir vielleicht sogar eine oder sogar DIE Erklärung dafür, warum andere sogenannte gläubige Christen mit MEINER Art und Weise zu glauben, NICHT zurecht kommen. Du weißt sicher, wen ich meine.
    Uns Hans, trennt in dieser Hinsicht was den Glauben anbetrifft WIRKLICH nur MINIMAL etwas. Was mich jetzt ungemein freut. Denn DEIN Egoismus im Glauben, den habe ich nach Ansicht von anderen Gläubiger ja auch.

    Interessant finde ich diese Unterhaltung trotzdem und zwar hoch interessant sogar. Denn trotz aller Bemühungen und dem Kramen in meinen Erinnerungen, wüßte ich nicht, dass Du DEINEN Gott jemals näher hättest bezeichnen können.

    Übrigens, die Bezeichnung „gläubiger Atheist“ beinhaltet für mich den PUREN Widerspruch in sich. Aber wie gesagt, dies nur noch als abschließende Randbemerkung von mir und es wird auch sofort von mir wieder unter den Teppich gekehrt.

    Leider befürchte ich schon jetzt, dass Du auf meine Frage oben wieder nicht antworten wirst oder es aus allen meinen vorgeannten Gründen vielleicht auch gar nicht kannst. Trotzdem und ganz ehrlich, ich hätte DEINEN Gott auch sehr gerne einmal etwas näher kennengelernt. 🙂 Zumal DEIN Glaube von dem meinigen ja auch wirklich nur MINIMAL abzuweichen scheint.

    Ich möchte Dir noch sagen Hans, an meinen Gott würde ich sogar glauben, wenn ich die Bibel überhaupt nicht kennen würde und ich tat das sogar seit meiner Kindheit, denn mit dem Bibellesen habe ich erst vor noch nicht allzu langer Zeit begonnen, aber da fand ich mich dann einfach im Neuen Testament in meinem INDIVIDUELLEN Glauben bestätigt.

    Ich danke Dir für diese Unterhaltung! Sie hat mir VIELES wieder deutlicher gemacht.

    Ich werde hier gleich eine Geschichte hochladen, die auch mit dem Glauben an meinen Gott zu tun hat, was aber in KEINEM Zusammenhang mit unseren Gesprächen hier steht. Ich bitte Dich das so auch aufzufassen. Ich hatte ja Deine Zustimmung, hier auch Sachen in Bezug auf meinen Glauben zu veröffentlichen, wofür ich Dich SEHR schätze, weil Du eben einfach ein netter Kerl bist.

    DANKE!!!

    Herzliche Grüße auch an Deine bessere Hälfte,

    Jochen

  15. NACHTRAG:

    @ Hans

    „Ich benötige ja wie Du weißt, für meinen Gott nur zwei Worte: JESUS CHRISTUS.“

    Mir fällt gerade auf, im Grunde benötige ich sogar nur EIN WORT für meinen Gott und zwar heißt er dann:

    Entweder so: WORT

    Oder so: WAHRHEIT 😉

  16. „Ich benötige ja wie Du weißt, für meinen Gott nur zwei Worte: JESUS CHRISTUS.“

    Puh…Der arme Jesus. Er leidet bis heute darunter, dass er so dermaßen missverstanden wurde und wird…

  17. Lieber Jochen!

    Eventuell werde ich Dir morgen einige Deiner Fragen beantworten … ich werde es mir jedenfalls mal durch den Kopf gehen lassen. Im Grunde genommen könnten wir es meiner Ansicht nach zwar dabei bewenden lassen, aber es scheint doch so zu sein, dass Du einige (mir) sehr wichtige Details unserer früheren Gespräche vergessen hast, welche die meisten Deiner Fragen durchaus beantworten könnten.

    Letzten Endes sehe ich aber nach wie vor keine „unüberbrückbaren Gegensätze“ in unserer Weltanschauung, einschließlich Glauben und habe mit ehrlicher Freude zur Kenntnis genommen, dass Du es ebenfalls immer noch genauso siehst.

    Eine kurze Erläuterung noch zum Aufschub … einerseits habe ich morgen eine Menge zu erledigen, weshalb ich sehr früh raus muss … zum anderen geht es Elke derzeit nicht sonderlich gut (Rückenprobleme), so dass ich morgen ein wenig auf ihrem Blog aushelfen muss. Da ich damit erst am späten Nachmittag beginnen kann, wird es voraussichtlich Mitternacht, bis ich mich an die Antwort auf Deinen heutigen Kommentar machen kann. – Das alles nur, damit Du Dich nicht wunderst … 😉

    Herzliche Grüße zurück, selbstredend auch von meiner besseren Hälfte, die zwar unangenehme Schmerzen hat und sich kaum rühren kann, aber dazu, Deine Grüße zu erwidern, reicht es gerade noch 😦 ~~ 😉

    Hans.

  18. Lieber Hans,

    lass Dir ruhig Zeit! Ich hatte deren heute auch nicht so viel übrig.

    Gute Besserungswünsche an Elke!

    Herzliche Grüße,

    Jochen

  19. Lieber bl!

    „Puh…Der arme Jesus. Er leidet bis heute darunter, dass er so dermaßen missverstanden wurde und wird…“

    Wenn Du meinst. 🙂

    Du musst Ihn ja sehr viel besser kennen als ich es tue.

    Wenn Du möchtest, dann darfst Du mir gerne einmal etwas (möchte Dich schließlich nicht überstrapazieren) ausführlicher erklären, was ich in Bezug auf Jesus nicht verstanden haben soll.

    Möchte schließlich nicht dumm sterben.

    Liebe Grüße, Jochen

  20. Lieber bl,

    betrifft meine Bitte oben an Dich.

    Da bis jetzt keine Antwort von Dir gekommen ist, was ich denn in Bezug auf Jesus nicht verstanden haben soll, denke ich, es bleibt von Dir ausgesehen bei diesem „Puh…“.

    Ich habe ehrlich gesagt, in dieser Hinsicht jetzt auch nicht mehr von Dir erwartet.

    Was aber schon stimmt ist, dass „der arme Jesus bis heute leidet und mißverstanden wird“. Das hast Du wirklich sehr gut erfasst. Und was mich betrifft, so weiß ich auch ganz genau warum das so ist.

    In Kurzform gesagt: Wer sich vor der Wahrheit (Gott) fürchtet, für den ist schier unmöglich sie zu erkennen und sie zu begreifen.

    1. Johannes 2,14: Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennet den Vater. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr kennt den, der von Anfang ist. Ich habe euch Jünglingen geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt bei euch, und ihr habt den Bösewicht überwunden.

    Liebe Grüße, Jochen

  21. @ Jochen Mitanna

    Ich habe mir natürlich schon vor Deiner 2.Aufforderung überlegt, ob ich antworten soll. Aber es ist schwierig – oder ganz und gar unmöglich – mit Gläubigen zu reden. Gläubige zeichnet ja aus, dass sie felsenfest an etwas glauben, etwas, das Ausserhalb ihrer selbst liegt, sozusagen.

    Jesus, sollte er so historische existiert haben, wie es das NT überliefert, hat nie gesagt, dass er DER Gott ist, und er hat nie gesagt, dass man ihn anbeten soll. Das ist das größte Missverständnis der Gläubigen. Und aus diesem grundsätzlichen Missverständnis ergibt sich dann die ganze Verwirrung, die man Christentum nennt. (Andere Religionen sind ebenso betroffen, aber ich will mich hier auf das Christentum beschränken). Jesus ist DER Gott in dem Sinn, wie es jedes andere Wesen auch ist. Die Frage ist nicht, wer die Ganzheit ist, sondern wieviel davon BEWUSST ist. Und deshalb kann Jesus (fast) unbewussten Wesen wahrscheinlich schon als DER Gott erscheinen.

    Ich halte die meisten der Aussagen von Jesus im NT für gültige Einsichten. Wahrheiten. Wie sie aber von den Kirchen und vielen Gläubigen verstanden werden, ist abstrus. Tatsächlich ist das NT eine Frohe Botschaft. Was aber daraus gemacht wurde und wird, ist eine Untertanenreligiosität, ein Demutszwang, eine sich in den Staub werfen Religion mit einem gefolterten Gekreuzigten als Gott. Unglaublich!

    Und die Wahrheit ist nicht zu befürchten. Die Wahrheit ist ganz einfach. Ich bin und das Universum und ich sind eins. In diesem Sinn hat es auch Jesus gesagt. Also nix da mit Demut, Anbetung, der ganzen Bigotterie. Wenn sich Jesus etwas wünschen würde, dann ganz sicher Wesen, mit denen er auf Augenhöhe kommunizieren kann. Das wäre ihm gegenüber die höchste Wertschätzung…

  22. @ bl

    In manchen Punkten gebe ich Dir Recht und auch darin was das falsche Christentum bedeutet, aber was meinen Glauben anbelangt, so sortierst Du mich ungerechter Weise verkehrt ein.

    „Aber es ist schwierig – oder ganz und gar unmöglich – mit Gläubigen zu reden.“

    Meinen aber nur die Ungläubigen oder die Falschgläubigen bzw. die Scheinheiligen.

    „Jesus, sollte er so historische existiert haben“

    Ja, das hat er getan. In den alten römischen Schriften wird darauf auch hingewiesen und in den Schriftrollen vom Toten Meer, die man in Qumran fand, entdeckte man auch eine Notiz worauf steht, das Jesus der Sohn Gottes ist.

    „Jesus…..hat nie gesagt, dass er DER Gott ist, und er hat nie gesagt, dass man ihn anbeten soll.“

    Es ist völlig richtig was Du da sagst. Aber das ist einfachste Bibelkenntnis, sagen wir mal wie es bei Erstklässlern der Fall ist.

    Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt ZUM Vater, außer DURCH mich.“

    Das bedeutet, dass also noch ein höheres Wesen über ihm stehen muss.

    Jesus wurde von seinen Aposteln gefragt, wie Gott den überhaupt aussieht. Da sagte er: „Schaut in mein Antlitz, dann erkennt ihr meinen Vater“.

    Damit wollte er ausdrücken, so wie sein Gesicht aussieht, welches ich mir so vorstelle, wie das Gesicht eines von Grund auf ehrlichen Mannes, mit Gesichtszügen voller Güte und voller reinster Liebe…..ja, ich finde ehrlich gesagt kaum Worte dafür es richtig ausdrücken zu können, das Wesen seines Vaters im Himmel prägt. Der geistige Gott hat sich in seinem Sohn Jesus manifestiert, sich selbst zu Materie gemacht, damit Menschen erahnen können was Gottes Güte UNGEFÄHR ausmacht. Gott in Reinform anzuschauen, wird für uns Menschen voller Sünde wohl kaum erträglich sein können. Davon zeugen auch Bibelverse des Alten Testaments.

    Jener Gott, der sich selbst zu Materie gemacht hat und der deswegen auch Gott ist, hat dann den Namen Jesus Christus bekommen.

    Deshalb bleibe ich bei dem, was ich schon gesagt habe:

    „Ich benötige ja wie Du weißt, für meinen Gott nur zwei Worte: JESUS CHRISTUS.“

    Ich habe den Namen, dann aber auf meinen Glauben bezogen noch anders ausgelegt, um damit deutlich zu machen, dass ich Gott eben NICHT als Person anbete.

    „Mir fällt gerade auf, im Grunde benötige ich sogar nur EIN WORT für meinen Gott und zwar heißt er dann:

    Entweder so: WORT

    Oder so: WAHRHEIT“

    Nach reiflicher Überlegung habe ich aber die Bezeichnung was ich im Sinne von Gott anbeten soll und auch möchte und was für mich Gott ausmacht, noch einmal für mich selbst neu definiert und nun auch in dem Wort Gottes erkannt, was er selbst im 4. Gebot uns aufgetragen hat und diese Wort heißt SABBAT.

    Für mich ist nahe bei Gott zu sein, mit ihm Sabbat zu halten.

    „die ganze Verwirrung, die man Christentum nennt“

    Ist ungefähr so richtig was Du sagst. Das Christentum bildet KEINE geschlossene Einheit, sondern setzt sich vielmehr aus vielen einzelnen Glaubensgemeinschaften zusammen. Ganz anders als dies beim Islam der Fall ist. Die Islame laufen zwar auch dem falschen Gott hinterher, aber sie tun es wenigstens geschlossen.
    Die meisten Christen scheinen in der Tat verwirrt zu sein, was ihren Gott nun wahrhaftig ausmacht.
    Wer anders hätte wohl besonders Interessen daran, gerade die Christen in solch eine Verwirrung zu stürzen als Satan? Und was das Schlimme ist, im Großen und Ganzen scheint sein Plan auch aufzugehen.

    Die Christen haben ihren Blick auf die Wichtigkeit den Sabbat zu halten, so wie Gott es sich von uns wünscht (siehe unverfälschtes 4. Gebot), fast völlig aus den Augen verloren.

    So wie es die Siebenten-Tags-Adventisten machen, JEDEN Samstag den Sabbat halten zu wollen, ist es aber falsch. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder besser anders gesagt, sie sehen den SABBAT vor lauter Sabbaten nicht.

    Mit Gott eins zu werden (versuchen), bedeutet den SABBAT (mit ihm) zu halten, ständig, immer fort, zu jeder Zeit und zwar im Geiste!

    Deshalb bin ich jetzt zu dem Schluss gekommen, Gott mit dem Halten des Sabbat gleichzusetzen.

    Mein Glaube besteht aus dem WORT Gottes: SABBAT

    Jesus zeigt uns den WEG über die WAHRHEIT zum LEBEN und am Ende steht dann das ewige Halten des SABBAT zusammen mit Gott selbst. Das wird dann das Paradies sein auf Erden. Dahin zielt mein Glaube, den ich sehr gerne mit allen anderen Menschen teilen möchte.

    „Jesus ist DER Gott in dem Sinn, wie es jedes andere Wesen auch ist.“

    Darin liegt jetzt Dein falsches Denken begründet, denn damit machst Du Dich selbst zum, besser gesagt zu EINEM Gott. Das geht frontal gegen DEN EINEN GOTT und ist fraglos Gotteslästerung. Diesen Glauben den Du hast ist heidnischer Art und man kann ihn als Pantheismus bezeichnen – als Allgottglaube.

    „Die Frage ist nicht, wer die Ganzheit ist, sondern wie viel davon BEWUSST ist. Und deshalb kann Jesus (fast) unbewussten Wesen wahrscheinlich schon als DER Gott erscheinen.“

    Jetzt redest Du aber ein wenig sehr verwirrt. Ich würde das Wort „Jesus“ innerhalb dieser Sätze streichen und dafür einsetzen „irgend jemand“, dann stimmt es wieder was Du sagst.

    „Ich halte die meisten der Aussagen von Jesus im NT für gültige Einsichten. Wahrheiten. Wie sie aber von den Kirchen und vielen Gläubigen verstanden werden, ist abstrus.“

    Fast völlig richtig, außer das einfach alles wahr ist was Jesus sagt.

    „Tatsächlich ist das NT eine Frohe Botschaft. “

    Nicht „eine“, sondern es ist DIE Frohe Botschaft, die als einzige Wahrheit zur Erlösung des Menschen führt.

    „Was aber daraus gemacht wurde und wird, ist eine Untertanenreligiosität, ein Demutszwang, eine sich in den Staub werfen Religion mit einem gefolterten Gekreuzigten als Gott. Unglaublich!“

    Du sagst es richtig: Was die Menschen daraus gemacht haben.
    Sie tun und taten das, weil sie Gott und seinen Sohn missverstehen oder missverstehen wollen.

    Was das Christentum angeht, wenn Du es als Demutsreligion siehst, verstehst Du bl und Hans hier, es auch völlig FALSCH.

    „Und die Wahrheit ist nicht zu befürchten. Die Wahrheit ist ganz einfach.“

    Warum fürchtest Du Dich und auch Hans denn dann trotzdem vor der Wahrheit, wenn die richtige Art vom Glauben an Gott doch so einfach ist wie Du sagst?

    „Ich bin und das Universum und ich sind eins. In diesem Sinn hat es auch Jesus gesagt.“

    Nein, das ist falsch!

    Gott hat uns nicht als Individuen erschaffen mit je einem eigenen Geist, um uns später alle wieder zu einem Brei zu vermengen. Das ist Evolutionsdenken, das ist Ursuppe.

    Gott will, dass wir uns als Individuen untereinander LIEB haben, so wie er, der die Liebe ist, uns lieb hat. Das bedeutet mit ihm den Sabbat zu halten für IMMER. Was soll Gott alleine für sich und mit sich als Universum anfangen? Dann wäre er wie eine Ameisenkönigin ohne ihren Staat. Ein Gott der Liebe wird seine Liebe immer teilen wollen mit jemandem. Gott will seine Liebe mit UNS Menschen teilen. Nur viele Menschen wollen seine Liebe scheinbar gar nicht haben. Sie wollen den Sabbat mit Gott so wie es aussieht NICHT halten und folgen lieber Satan, der sie mit seinem Hass zu Gott und den Menschen ins NICHTS führen wird. Ja, da wird Satan landen mit jenen, die ihm folgen – im NICHTS. Jene die Gott folgen, werden mit Gott ZUSAMMEN als Einzelwesen im Paradies sein, wenn es so weit ist.

    „Wenn sich Jesus etwas wünschen würde, dann ganz sicher Wesen, mit denen er auf Augenhöhe kommunizieren kann. Das wäre ihm gegenüber die höchste Wertschätzung…“

    Komisch, hier am Schluss sagst Du mit Deinen Worten was ich auch eben versucht habe zu erklären und WIDERSPRICHST Dir selbst zu Deinem vorher gehenden Satz:

    „Ich bin und das Universum und ich sind eins.“

    Wer ist denn nun am Ende der Verwirrte?

    Ich sage Dir gleich, ich bin es nicht!

    „Wesen, mit denen er auf Augenhöhe kommunizieren kann“

    Genau so bete ich zu meinem GOTT, so als wäre er mein BESTER Freund.

    Liebe Grüße, Jochen

  23. […] interessante Ansätze und Denkanstöße beisteuert) im Kommentarbereich dieses Artikels (=> Klick) beim […]

  24. […] und „babylonische Verwirrung“ schon weitläufig behandelt wurde. Deshalb möchte ich als erklärende Informationen einige externe Arbeiten empfehlen. Sie sind in der Kooperation des […]

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