PM Survival International 28.09.10 – Shell involviert in Landraub in Brasilien

In der neuesten Pressemitteilung geht es erneut im die Guarani-Indianer in Brasilien, die wegen dem Geschäft mit Biotreibstoff von ihrem Land vertrieben werden sollen, in den via Joint Venture auch der Shell-Konzern verwickelt ist … ebenfalls bedroht werden die indigenen Indianer (mehrere Völker) durch Staudammprojekte.

Der Film Birdwatchers zeigt die Probleme der Guarani Kaiowá in Brasilien. © Marie Hippenmeyer

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SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG

28. September 2010

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Brasilien: Shell involviert in Streit um Landraub

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In einem Schreiben an Shell zeigen sich brasilianische Behörden besorgt über die Aktivitäten eines neuen Joint Venture Partners des Ölkonzerns, der Biotreibstoffe auf dem Land eines ausgegrenzten indigenen Volkes anbaut.

Letzten Monat unterzeichnete Shell einen US$ 12 Milliarden Deal mit dem brasilianischen Biotreibstoffgiganten Cosan, über die Herstellung von Biotreibstoff aus Zuckerrohr. Teile von Cosans Zuckerrohr wachsen jedoch auf einem Gebiet, dass offiziell als Land der Guarani Indianer anerkannt ist.

Ein brasilianischer Staatsanwalt hat sich nun mit der Warnung an Shell gewandt, dass das Gemeinschaftsunternehmen mit Cosan Shells „Einsatz für Biodiversität und Nachhaltigkeit aufs Spiel setzt.“

Der Film Birdwatchers hatte 2008 das Schicksal der Guarani Indianer weltweit bekannt gemacht. Ambrosio Vilhalva, einer der indigenen Hauptdarsteller, lebt in einer der Gemeinden, die von Cosans Aktivitäten betroffen sind.

Die Zuckerrohplantagen machen uns kaputt. Unser Land wird weniger und weniger. Die Plantagen töten die Indianer,“

sagt Mr. Vilhalva heute über die Plantagen, die einen Großteil des Landes seines Volkes verschluckt haben.

Vor einigen Wochen legte der UN Sonderbeauftragte für indigene Völker einen Bericht beim UN Menschenrechtsrat vor, in dem er sich „zutiefst besorgt“ äußert, über „die Anschuldigungen von Gewalt gegen die Guarani und die für sie ernsten Folgen der aggressiven Regierungspolitik, durch die in der Vergangenheit große Teile ihres angestammten Landes an nicht-indigene Farmer verkauft wurden.“

Fast das komplette Land der Guarani wurde ihnen bereits genommen, um Platz für Viehzucht, Soya und Zuckerrohr zu machen. Wann immer die Indianer versuchen auf ihr angestammtes Land zurückzukehren, sehen sie sich gewalttätigen Angriffen ausgesetzt. Ihre Anführer werden immer wieder von Schützen angegriffen und Dutzende von ihnen wurden getötet. Das Volk hat eine der höchsten Selbstmordraten weltweit und viele Kleinkinder sterben an Unterernährung, da nicht genug Land zum Anbau von Nahrung oder zum Jagen geblieben ist.

„Shell läuft Gefahr eine Situation zu verschlimmern, die jetzt schon zu den kritischsten aller indigenen Völker in Brasilien zählt. Jetzt wo das Unternehmen weiß, was sein brasilianischer Partner so treibt, hoffen wir, dass Shell sich nicht in den abschreckenden Raub von Guarani Land hineinziehen lässt,“

sagte Stephen Corry, Direktor von Survival International.

Survival hat sich bezüglich der Aktivitäten von Cosan, die eine klare Verletzung von Shells Unternehmensgrundsätzen darstellen, in einem Brief an Shell gewandt.

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Lesen Sie hier Cosan’s Code of Ethics >>

Laden Sie hier Survivals Bericht an die UN
über die Situation der Guarani in Mato Grosso do Sul, Brasilien herunter.

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Originalartikel

7 Antworten

  1. Verehrte Anwesende!

    Sind wir jetzt unter die Indianer gegangen?

    Im Grunde ist es sehr löblich, wenn man sich mit allen diskriminierten „Rand“-Gruppen auf unserer Welt beschäftigt. Doch was nutzt das uns hier in Deutschland und dem Umstand aus unserem Dilemma einen Ausweg zu finden?

    Z.B. interessiert es doch sicher eine Hartz-IV Empfänger überhaupt nicht, was seine Artgenossen im brasilianischen Regenwald für Probleme haben, wenn er selbst seinem Kind nichts bieten kann. Zumal es vielleicht an ihn die Frage stellt: ‚Du Papa, warum kann meine Freundin mit ihren Eltern dreimal im Jahr in Urlaub fahren und wir nicht ein einziges Mal?‘

    Erinnert mich hier zum Teil sehr an den Womblog. Gut, könnt Ihr machen wie Ihr wollt. Aber ich finde es erst einmal an den Problemen des deutschen Volkes gemessen, ziemlich am Thema vorbei.

    Außerdem denke ich, wenn man seine eigenen Probleme nicht fest im Griff hat, dann ist es äußerst schwierig zusätzlich auch noch die Probleme von sehr entfernt lebenden Opfern zu lösen. Genau so geht nämlich auch unsere Regierung vor. Das eigene Volk interessiert die nicht, dafür aber Israel, das arme, arme Amerika und die bösen, bösen Terroristen in aller Welt…

    Was könnte man die Kinder von Arbeitslosen mit ein paar Euro nur mehr glücklich machen. Das kratzt die Merkel jedoch nicht, ebenso auch nicht den Guttenberg oder die Frau von-der-Leyen.

    Mir geht es einfach um das Prinzip bei der ganzen Sache. Wenn man schon nicht viel gegen Ungerechtigkeit machen kann, dann sollte man sie zumindest besser verteilen, seine Kräfte und nicht einer Kuh das Euter noch Streicheln, wenn die Wölfe schon hinter der nächsten Mauer stehen.

    Aber ansonsten muss ich sagen, toller Blog hier, weiter so!

    Die im Untergrund agierenden und sich engagierenden Indianer sind sowieso die besseren Kämpfer.

    Grüße, JA

  2. Werter Josephus Aphoristus!

    „Sind wir jetzt unter die Indianer gegangen?“

    Gute und aus „mancher Sicht“ fraglos berechtigte Frage … die ich allerdings mit einer Gegenfrage beantworten muss: Sind wir denn etwas anderes als „Indianer“, die – egal in welchem Staat, insbesondere wenn es sich um eine Pseudo- und/oder Bananenreupublik wie die BRD und die ihr „freundschaftlich verbundenen“ westlichen Demokratien handelt – von irgendwelchen Häuptlingen nach Herzenslust drangsaliert werden dürfen? – Es ist zwar richtig und auch unser Motto, dass man zuallererst vor der eigenen Haustür kehren muss, wenn man den Unrat in der Welt beseitigen möchte – aber die Selbstbezogenheit und das eklatante Verweigern von „über den Tellerrand hinausschauender“ Bewertung des Zustands unserer Welt und Gesellschaft ist meiner Ansicht nach ein keineswegs zu unterschätzender Teil des Problems. Und was das deutsche Volk betrifft … das haben wir lange genug „aufzuwecken“ versucht, aber es scheint sich in seinem alles ignorierenden und schön denkenden Dornröschenschlaf immer noch zu wohl zu fühlen … sonst könnten Merkel, von der Leyen und die anderen Pseudo-Häuptlinge sich auch nicht auf eine „qua Meinungsumfrage ermittelte Mehrheit berufen“, die der Meinung ist, Hartz-IV-Regelsätze müssten nicht erhöht werden … ich denke, das sollte ausreichen und meinen Standpunkt zur Sache auch ohne weitere Erläuterungen klar machen?

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich Ihre Kritik und Anregungen nicht ernstnähme … aber ich denke nun mal grundsätzlich quer und ungebunden, wodurch sich mitunter eine Sichtweise entwickelt haben mag, die eine Einengung des Denkens nach rein „nationalstaatlichen Kriterien“ nicht zulässt … u. a., weil dieselben Herrschaften, die emsig darum bemüht sind, das deutsche Volk mitsamt seiner Volkswirtschaft an die Wand zu fahren (in den lange geplanten Untergang zu treiben würde es eventuell besser treffen), auch alles daran setzen, eben diesen „Nationalstaat“ in den Orkus der Geschichte zu befördern (zusammen mit allen anderen!) – und außerdem sind sie auch an jenen globalen Problemen keineswegs unbeteiligt, die wir aus Überzeugung und Kooperationsbereitschaft eben auch thematisieren.

    Hierdurch …

    „Die im Untergrund agierenden und sich engagierenden Indianer sind sowieso die besseren Kämpfer.“

    … lassen Sie zu guter Letzt aber auch durchblicken, dass unsere gedanklichen und emotionalen Pfade keinesfalls allzu weit voneinander entfernt sein können😉

    Beste Grüße und nix für ungut
    Moltaweto (aka HDZ)

  3. @ moltaweto

    “😉 “

    Ich sehe mich in der Tat mehr mit Ihnen verbunden als Sie vielleicht vermuten. Mir ist aber auch bewusst, dass Sie was das Denken an sich betrifft, ziemlich den Durchblick haben.

    „Und was das deutsche Volk betrifft … das haben wir lange genug „aufzuwecken“ versucht“

    Nun gut, aber den Schafen hier zu Lande zu erzählen, was die Indianer im brasilianischen Urwald für Probleme haben, wird sie sicher um keinen Deut mehr aufwecken können.

    „eine Einengung des Denkens nach rein „nationalstaatlichen Kriterien“ nicht zulässt“

    Wenn ich nun ein Arzt wäre, dann möchte ich natürlich auch versuchen ALLEN Menschen zu helfen. Das wird aber nicht gehen. Also helfe ich erst demjenigen, der in erreichbarer Nähe ist. Sehe ich doch richtig, oder?
    Klar, ist ein Blogbetreiber kein Doktor und das Internet ist an Grenzen so gut wie nicht gebunden. Aber grundsätzlich, so meine ich, hinkt mein Vergleich mit dem Arzt doch nicht. Denn unsere Schafe hier brauchen Medizin und wenn sie dann kommen und hier von Indianern im brasilianischen Urwald lesen, dann könnten sie vielleicht meinen, dass man ihre Probleme hier nicht so ganz ernst nimmt. So zumindest sehe ich es.

    „on irgendwelchen Häuptlingen nach Herzenslust drangsaliert werden dürfen?“

    Selbstverständlich NICHT! Neben mir wohnt eine Familie in einem Eigenheim. Wenn ich da vorbeikomme, dann weint deren kleiner Sohn sehr oft. Was da hinter verschlossenen Türen genau vor sich geht, weiß ich natürlich nicht. Nach außen hin, gibt die Familie aber vor, es wäre alles vollkommen in Ordnung. Die Gesellschaft ist groß und es mag viele weinende Kinder überall auf der Welt geben. Mich interessiert aber dieser kleine Junge besonders, weil ich, will es mal sein Leiden nennen, dies so gut wie persönlich mitbekomme. Ich kann nicht den Retter von allen spielen, wenn ich noch nicht einmal dem helfen kann, der in meiner nächsten Nähe wohnt. Dem Amt Bescheid zu sagen, würde sicher nichts nutzen, weil die ganze Familie eine super angepasste deutsche Wohlstands- und Konsumfamilie ist. Die dann höchstens sagen würde: „Was um alles in der Welt wollt ihr? Nur weil ein Kind mal weint, heißt das noch gar nichts. Es kommt eben auch mal in den besten Familien vor, dass ein Kind hin und wieder einmal weint.“

    Vielleicht verstehen, was ich damit sagen will. Ich meine schon, dass Sie es tun.😉

    „(in den lange geplanten Untergang zu treiben würde es eventuell besser treffen), auch alles daran setzen, eben diesen „Nationalstaat“ in den Orkus der Geschichte zu befördern“

    Glauben Sie einen Indio würden Verschwörungstheorien, die Geschichte der Welt, unserer oder sein Nationalstatus interessieren? So jemand ist wahrscheinlich schon glücklich, wenn er die nächste Woche gesund übersteht. Und das tun inzwischen ganz bestimmt auch schon viele unserer Mitmenschen hier bei uns. Deshalb denke ich, ist es ganz besonders wichtig denen Unterstützung anzubieten, in welcher Form auch immer, deren Probleme hier bei uns ihnen über den Kopf zu wachsen drohen. Und davon wird es mit der Zeit immer mehr geben.

    Mit lieben Grüßen, JA

  4. @Josephus Aphoristus

    natürlich verstehe ich voll und ganz, was Sie meinen – und dagegen habe ich auch nichts einzuwenden. Allerdings muss ich hier gleich wieder mit Erfahrungswerten kommen … solchen nämlich, die auf der schwerlich in Frage zu stellenden Erkenntnis beruhen, dass man nur helfen kann, wenn der Adressat der Hilfe sich auch helfen lassen will. Hier habe ich zahllose, fast ausschließlich frustrierende Erfahrungen sammeln müssen, denn lange bevor ich mich aufs ebenso heikle wie glatte Parkett der „verschwörungstheoretischen Aufklärung“ begab, hatte ich mich schon als „mit einem ausgewachsenen >HelfersyndromGerechtigkeitssinn< geschlagener Sozialromantiker" verausgabt. Es geht unserer Gesellschaft, die sich Lichtjahre davon entfernt hat, auch nur halbwegs jener Gemeinschaft zu ähneln, wie wir sie (nehme ich jetzt mal an) in unserer Kindheit beide noch mehr oder weniger nachhaltig kennengelernt haben, einfach nahezu alles ab, was diese Form von Solidarisierung und Kooperation zur Lösung der aktuellen Problemen als möglichen Weg offen ließe … aber das führe ich jetzt nicht länger und ausführlicher aus, weil auch ich glaube, dass Sie schon verstehen, worauf ich damit hinaus will.

    Insofern sehe ich in der solidarischen und kooperativen Veröffentlichung von internationalen Nachrichten auch keinerlei Problem … vor allem, weil der Großteil der heimischen Schafe nachweislich weder geweckt werden noch geholfen bekommen wollen. Deshalb veröffentliche ich meine solidarischen Artikel über den Kampf indigener Völker gegen die vom weißen Mann (das heißt, nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung, zuallererst von "uns Europäern") verursachte Expansion des Raubtierkapitalismus – nicht um diese Menschen zu erreichen und mit meinen "Verschwörungstheorien" zu infizieren. – Und außerdem ist es auch keineswegs weit hergeholt, wenn man darauf verweist, dass das, was die Menschen in der "Dritten Welt" seit Jahrhunderten durch Kolonialismus und "Kapital- und Militärexpansion" der westlichen Wertegemeinschaft erdulden müssen, auf direktem Weg "heim zu den Ursprüngen" ist … also in absehbarer Zeit die hiesigen Schafe in exakt derselben Form treffen wird (es wird so kommen, weil es so kommen muss, damit die "Eliten" das Chaos, aus dem ihre geheiligte Neue Weltordnung hervorgehen soll, auch im Westen in aus Verzweiflung geborene und von unverbesserlichen Brandstiftern geschürte Gewalt umschlagen kann!). – Es ist im Endeffekt dasselbe, was mein Freund, Bruder und Mitstreiter Jochen und meine Wenigkeit gerade im Kommentarbereich eines anderen Artikels mit einem Andersdenkenden namens Johannes "auszudiskutieren" versuchen: man kann auch die Probleme hierzulande nicht lösen, wenn man ihre Zusammenhänge mit globalen Problemen nicht beachtet und zu vermitteln versucht.

    Aber gut, da auch ich mehr weiß als vermute, dass uns bedeutend mehr verbindet als trennt, möchte ich es dabei belassen und darum ersuchen, diese Meinungs-Spezifikation meinerseits auch nur als solche aufzufassen😉

    Liebe Grüße retour
    Hans (Moltaweto akzeptiere ich nur von gänzlich Außenstehenden)

  5. Lieber Hans!

    Ich las hier nur mal eben so vorbei und was lese ich?

    „Es ist im Endeffekt dasselbe, was mein Freund, Bruder und Mitstreiter Jochen und meine Wenigkeit…“

    Ich gehe jetzt tief gerührt und auch berührt im Herzen und auch wieder etwas glücklicher nach Hause.

    Ich habe da noch ein Interview mit einem schweren Fall von phantastöser Schizophrenie für einen Artikel zu machen.

    Herzliche Grüße auch an Elke,

    Jochen

  6. @Hans

    Ich heiße Josephus, guten Tag.

    „nur helfen kann, wenn der Adressat der Hilfe sich auch helfen lassen will“

    Ich bin mir nicht so ganz sicher, aber der Meinung, dass es sich bei dieser Aussage schon um einen Aphorismus handeln könnte. Wenn man jedoch bei den sich bisher nicht helfen lassenden Menschen auch weiterhin vor eine Wand läuft, dann schließt der Satz somit ab und ist dann eben KEIN Aphorismus.

    Jemand der es wissen müsste sagte mir, ich würde was Aphorismen angeht voll den Durchblick haben. Eventuell lasse ich dann in Zukunft hier auf dem Blog auch hin und wieder einen für andere unaufgeklärten Satz stehen, d.h. wenn ich darf und ich nach meinem Spruch dann auch wirklich unvollkommen fertig geständig bin.

    „Hier habe ich zahllose, fast ausschließlich frustrierende Erfahrungen sammeln müssen…“

    Das tut mir jetzt aber sehr leid Hans. Der Aphoristiker sagt zu frustrierenden Erfahrungen, man muss sie so lange durchkauen, bis sie sich dann gesammelt dem Erfolg als zum Durchstart übergeben.

    „mit einem Andersdenkenden namens Johannes „auszudiskutieren“ versuchen…“

    Das hört sich jetzt zwar zunächst frustrierend an, weil der Johannes auch der einzige ist, der den Weltblick hat, vom Anfang bis zum Ende. Aber gleichzeitig verheißt er eben auch den oben schon erwähnten Durchstart. Nein, besser sogar noch einen Neustart.

    Stell Dir mal vor Hans, mich hat doch vor kurzen jemand als Ex-Christus bezeichnet. Reine Blasphemie ist das und seine einzige Entschuldigung dafür war, dass er ein Ungläubiger wäre. Mit diesen Ungläubigen hat man wirklich ein Kreuz am Hals. Der Jochen hier vom Blog kann davon sicher auch einen Liedschatten besingen. Es kommt mir so vor, als hätten er und ich eine ganz ähnliche Verstellung.

    Lass Dich nie mit einem Aphoristiker ein, wenn Du es nicht vorher einer Flasche Wein ordentlich besorgt hast.
    (Alte unaphoristische Weisheit)

    „Insofern sehe ich in der solidarischen und kooperativen Veröffentlichung von internationalen Nachrichten auch keinerlei Problem“

    Grundsätzlich sehe ich darin auch kein Problem. Das gemeinste Problem überhaupt, ist mein ich in der Welt des Dus. Deshalb auch Dualismus genannt?

    „also in absehbarer Zeit die hiesigen Schafe in exakt derselben Form treffen wird“

    Dieser Schlachtschneider warnt davor auch ständig. Sehr anständig von diesem Mann übrigens, finde ich. Ich habe aber noch von keinem Schaf gehört, dass eine Schlachtung überlebt hätte. Somit hat Deine Aussage Hans, fast schon einen endgültigen Chrakter.

    „damit die „Eliten“ das Chaos, aus dem ihre geheiligte Neue Weltordnung hervorgehen soll,…“

    Gut, dann wollen wir den „Eliten“ von jetzt an unterstützend unter die Arme greifen, damit die das Chaos etwas schneller auf die Bühne bekommen. Die scheinen mir etwas lahm geworden zu sein.

    „man kann auch die Probleme hierzulande nicht lösen“

    Dieser Satz ist in dieser Form eines Aphoristikers einfach unwürdig. Ich schneide ihn nach „hierzulande“ passend zurecht für das alltägliche Programm der Widerstandsbewegung.

    So, ich komme mal wieder nicht vorbei.

    Liebe Grüße von gestern noch,

    JA

  7. @Josephus

    danke für das angebotene Du, das ich hiermit nicht nur höchst offiziell, sondern dazu auch noch gerne annehme. – Leider bin ich momentan aber geistig in absolut anderen Gefilden unterwegs und ohnehin kein würdiger Gegner für einen begnadeten Aphoristiker, weshalb ich mich einerseits entschuldigen und andererseits darum bitten möchte, die Kunst der gepflegten Konversation auf einen späteren, dem vorgenannten Zweck besser entsprechenden Zeitpunkt verlegen zu dürfen.

    Dann allerdings würde ich mich wirklich freuen, wenn wir unsere „Worte“ in fairem Zweikampf kreuzen könnten😉

    Liebe Grüße
    Hans

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