A. N. – Spezial zum Potential des Internets und indifferenter Verallgemeinerung

Auch wenn es der Herr Kollege für „zu viel des Guten“ hält, stelle ich seinen letzten Artikel dennoch vor, um auch solchen Leser/innen Zugang dazu zu ermöglichen, die seine Seite noch nicht kennen.

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Meine Meinung: Warum sich das Potential des Internets mehr und mehr ins Gegenteil verkehrt

Oder: Auch die indifferente Verallgemeinerung ist eine Spielart der Machtdialektik

In den letzten Tagen habe ich sehr viel – immer bis spät in die Nacht – kreuz und quer gelesen, was in den regulären und alternativen Publikationen zu den Dingen verbreitet wurde, die seit einiger Zeit die Schlagzeilen und fraglos auch die Stammtischgespräche (die nicht nur in Kneipen stattfinden!) beherrschen. Dabei sind mir diverse Aspekte aufgefallen, die doch wenigstens nachdenklich stimmen, wenn nicht gar Anlass zu größter Besorgnis bieten müssen.

Mein noch nicht ganz ausgegorenes Zwischenfazit dieser eingehenden Betrachtung lässt sich dank der künstlerischen und imaginativen Genialität von David Dees vielleicht recht passend am Beispiel des Internet darstellen …

©David Dees Quelle

… ich interpretiere das eigenmächtig jetzt mal so, dass das Internet mit seinen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und des Gedankenaustauschs uns zwar durchaus Mittel und Wege anbieten würde, die vermeintliche Übermacht des herrschenden elitären Systems nicht nur zu egalisieren, sondern mit konzentrierter Gegenöffentlichkeit auch zu überwinden; aber erstens lassen „die Eliten“ das nicht einfach so zu (so interpretiere ich den „Tarnkappenbomber Internet 2.0“) und andererseits ist sich die Internetgemeinschaft viel zu uneins, um die ihr „versehentlich verliehene“ Macht auch sinnvoll zu nutzen. Man könnte auch – wie ich finde zu Recht – sagen, dass sich das im realen Leben erzeugte Chaos immer nachhaltiger auch in der virtuellen Welt widerzuspiegeln beginnt.

Was nun letztendlich die exakten Gründe dafür sind, ist genauso zweitrangig wie die Beantwortung der Frage, wer denn nun das Auge der berühmt-berüchtigten Machtpyramide repräsentiert. Man kann das so oder so sehen – und auch dieser Denkansatz, wie vom Kollegen Jochen Mitanna auf dem Partnerblog der AmSeL angeboten, sollte dabei ernsthaft bedacht werden (=> Klick).

Was meiner Ansicht nach zählt sind die unschwer erkennbaren Folgen der „Zerstrittenheit“ der sich wahlweise als „systemkritische Intellektuelle“ oder „nach Wahrheit forschende Aufklärer“ definierenden Akteure. Und hier kann ich mir keine andere Erklärung vorstellen, als die, dass diese Zerstrittenheit schlicht und ergreifend von den Architekten und Drehbuchautoren des jahrtausendealten Schauspiels namens „Ringen um Weltherrschaft“ zunächst erzeugt und in der Folgezeit systematisch befördert wurde (wobei nicht selten auch Mittel wie absichtlich erzeugte idiotische Verschwörungstheorien zählen dürften, die nur dafür ersonnen und in Umlauf gebracht wurden und werden, um seriös forschende und publizierende Menschen in Misskredit zu bringen … allerdings, das räume ich unumwunden ein, ist es auch verdammt schwer, in dieser Hinsicht die Spreu von Weizen zu trennen – hier wird man letzten Endes nicht umhin kommen, sich im Zweifelsfalle auf sein Bauchgefühl zu verlassen!).

Das Resultat ist hingegen um einiges leichter zu erfassen und nachzuvollziehen, da wir es buchstäblich Tag für Tag im Internet bestaunen (oder auch beklagen) können! – Damit, das jetzt für jede und jeden unmissverständlich aufzuzeigen, möchte ich mich nicht lange aufhalten. Stattdessen füge ich lieber einige Beispiele für wenigstens fragwürdige Argumentationen an und verbinde diese mit einigen allgemeinen Bezügen zu empirisch belegbaren Entwicklungen und deren heute besser als jemals zuvor erkennbaren Auswirkungen auf den – vermeintlich oder tatsächlich – kritischen Verstand.

*** An Fortsetzung interessiert? ***

Dann lesen Sie bitte weiter in der „Meckerecke“ … oder in „Adalberts guter Stube“! Dort erwarten sie weitere Denkansätze zu …

=> Islamophobie und andere Formen des „rassenhygienischen“ Wahns

=> Die geniale Erfindung des „Homo Oeconomicus“

=> Was ist die „Demokratie“, auf die sich die westliche Wertegemeinschaft stützt?

=> Noch ein interessanter und wichtiger Punkt (4. Weltkrieg)

Und zu guter Letzt …

=> Schlusswort einer genervten, besorgten, aber keinesfalls die Flinte ins Korn werfenden „Bulldogge“

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Interessant ist auch die kleine, aber feine Diskussion, die dort begonnen hat.

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Zum Schluss mache ich mir noch Adalberts Abspann zu eigen und hoffe, dass ich mit dieser Kurzdarstellung bei einigen von Ihnen ein wenig Interesse wecken konnte …

Ich wünsche unseren geschätzten Leser/innen ein angenehmes und – wie immer darf das nicht fehlen – dennoch nicht denkbefreites Wochenende!

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