Adalberts Meckerecke (X) über Atomstreit „mal anders“ und ähnlich ärgerlichen Kokolores

Bevor ich mich an die Erledigung der Aufgabe mache, die ich mir an anderer Stelle vorgenommen habe und mir wichtig genug erscheint, um dieses Vorhaben auch ohne Wenn und Aber durchzuziehen, möchte ich einen „kleinen Beitrag“ für die hiesige Bloggemeinschaft liefern.

Zur Einstimmung ein ebenso gelungenes, wie diverse mit meiner Weltanschauung verbundene und die BRD betreffende Ansichten auf den Punkt bringendes Kunstwerk eines von Moltaweto verlinkten Blog-Kollegen, bei dem man ruhig auch mal lesen sollte! (Ich hoffe, er wird mir diese gut gemeinte Zweckentfremdung nicht übelnehmen!?)

©pop helge arts ~ Grafikquelle

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Heute werde ich mich vorrangig dem aberwitzigen Unsinn widmen, der die deutschen Medien wieder einmal in ein Sammelsurium von mehr oder weniger skurrilen Märchenerzählern mutieren und die „bundesdeutsche“ Situation in politik- und kapitalfreundlichen Farben erstrahlen lassen (soll). Sowohl meiner bekannten sprichwörtlichen Bequemlichkeit als auch der Einfachheit halber werde ich mich dabei auf Artikel aus der „Süddeutschen“ und dem „Stern“ beziehen. Einige gezielt ausgewählte Artikel von geschätzten Kollegen dürfen und werden natürlich auch nicht fehlen.

Ausnahmen, die einerseits auch auf die globale Bühne verzweigen und andererseits mehr oder weniger „verschwörungstheoretisch“ angehauchte Themen aufgreifen, können auch diesmal nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Es droht zwangsläufig wieder einmal ein sehr langer Artikel zu werden. Deshalb ein freundschaftlicher Rat in die Runde: lesen Sie einfach nur die Abschnitte, deren Überschriften Sie auch wirklich interessieren, dann sollte es sich aushalten lassen😉 Zum Trost dürfen Sie versichert sein, dass bis Anfang kommender Woche kein weiterer Artikel von mir erscheinen wird!

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Bunte (Bananen-) Republik Täuschland

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„Atom-Streit“

Da es sich buchstäblich aufdrängt, beginne ich mal mit dem „wirtschafts- und finanzpolitischen Hickhack“ rund um die Atomenergie. Dass dies auch ein „Umwelt-, Gesundheits- und Gesellschaftsthema“ ist, kann man bei der Medienberichterstattung schon sehr leicht aus dem Blick verlieren, oder? Na ja – das ist, wie immer und überall, natürlich Ansichtssache und hängt nicht unmaßgeblich davon ab, wie viel oder wenig man auf das medial breitgetretene Geschwafel von Politiker/innen, Energiemonopolisten und mehr oder weniger „sogenannten“ Experten gibt!

Beginnen möchte ich meine „Meckerei“ (die durchaus nicht nur ausschließlich negativ gemeint sein muss) mit einem heute unter dem Titel Gutachten zur Energiepolitik: Längere AKW-Laufzeiten sind unnötig auf Stern.de erschienen ist. Wie ich finde, stellt er das teils dummdreiste, teils verschleiernde  und zugleich einem Kreisverkehr mit nur einer Ausfahrt gleichende Gerede aller beteiligten Akteure überaus treffend dar. Dies sollte auch bereits aus der Einleitung des Artikels klar hervorgehen:

Das dürfte weder den Energiekonzernen noch der Bundesregierung gefallen: Von Schwarz-Gelb beauftragte Gutachter halten laut einem Bericht eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten für verzichtbar. Verwirrung herrscht unterdessen über angebliche Pläne für einen freiwilligen Öko-Beitrag der Atomwirtschaft.

Als auflockernde und zugleich die andere Seite der Medaille aufzeigende Abwechslung empfehle ich die 8-teilige Fotoserie „Energie-Reise“ der Kanzlerin: Atomgegner zocken Papp-Merkel ab aus derselben Quelle … interessant und eventuell (vor allem mit Blick auf den Titel!) mit mehr Wahrheitsgehalt ausgestattet als alle sonstigen Medienberichte zusammengenommen?

Dazu passend, da mit den Bildern verknüpft, ist beim Stern noch ein weiterer Artikel unter dem auch zu meinem Kommentar passenden, da den angesprochenen „Kreisverkehr“ prima wiedergebenden Titel „Energie-Reise“: Merkel will Atomkonzerne zur Kasse bitten (=> Klick) erschienen. Zusätzlich zur Einleitung …

Die vierte Etappe ihrer „Energie-Reise“ ist die ungemütlichste für Kanzlerin Angela Merkel. Am AKW Lingen wurde sie von Kernkraftgegnern empfangen. Derweil läuft die Debatte über längere Laufzeiten und was die Konzerne dafür zahlen sollen weiter. Merkel selbst plädiert für eine zweite Abgabe neben der Brennelementesteuer.

… möchte ich noch eine weitere Artikelpassage zitieren. Diese zeigt nicht nur Merkels generelle rhetorischen Fertigkeiten bestens auf, sondern auch ihre „knallharte Linie“ in der Angelegenheit, die einen irgendwie an jene nach außen transportierte „eiserne Kanzlerin“ in Sachen „Griechenland-Rettung“ erinnern möchte:

Sie sprach sich etwas verschwurbelt für eine zusätzliche Belastung der Atomwirtschaft über die geplante Brennelementesteuer hinaus aus. Die Einnahmen sollten für die erneuerbaren Energien verwendet werden, sagte die CDU-Chefin bei dem Besuch in Lingen. Auf die Frage, ob sie für eine zusätzliche Abgabe über die neue Steuer hinaus sei, sagte Merkel: Auf der einen Seite müsse die Haushaltskonsolidierung erreicht werden. Die Regierung habe da bestimmte Abgaben im Auge. „Ich glaube, dass wir darüber hinaus – aber hier verwende ich ausdrücklich nicht das Wort Abgabe – natürlich darüber sprechen müssen, in welcher Weise auch die Energiewirtschaft einen Beitrag für die erneuerbaren Energien leisten kann.“

Nun, ich gehe mal davon aus, dass man diese Aussage nicht mehr lange und breit kommentieren muss – in Verbindung mit der an anderer Stelle häufiger zitierten „Selbstverpflichtung der Atomindustrie“ ergibt sich für mich ein ganz klares Bild, das zwar noch nicht ganz vollständig ist, aber bereits sicherstellt, dass am Ende (wieder und wie immer!!!) der dumme Endverbraucher und bundesdeutsche Vorzeigebürge (kein Schreibfehler) zur Begleichung der auflaufenden Rechnung zwangsverpflichtet werden wird! Anders ist es auch gar nicht vorstellbar – wir erinnern uns ans neoliberale TINA-Prinzip“ und denken vielleicht auch noch daran, dass uns ohnehin heute bereits, ebenfalls nachweisbar und einige Male sogar vergleichsweise offen in den Medien diskutiert, viel zu hohe Energiekosten aufgebrummt werden. Tja, auf dem Prinzip, dem dieser Umstand angelastet werden muss, lassen sich noch allerhand mehr „schmerzliche Entscheidungen“ begründen und dann auch durchsetzen. Wir wollen es ja nicht anders … oder?!? Mal drüber nachdenken.

Die im gleichen Artikel zu Wort kommenden Ressortminister Röttgen (CDU) und Brüderle (FDP) tragen dank ihrer bekannten Sicht- und Argumentationsweise erwartungsgemäß auch nichts zu einer Lichtung des Dünkel-Nebels bei.

In Bezug auf die bereits erwähnte „Selbstverpflichtungs-These“ füge ich diesen Artikel aus der heutigen Onlineausgabe der „Süddeutschen“ bei. Die Autoren (?) C. Hulverscheidt und M. Bauchmüller widmen sich ihm unter dem Titel Förderung von Öko-Energie: Atomkonzerne sollen freiwillig zahlen und formulieren zur Einleitung die Feststellung:

Weil die Strombosse mit einer Zwangsabgabe hadern, versucht es Merkel mit sanftem Druck: Die Atomkonzerne sollen als Gegenleistung für eine Laufzeitverlängerung über eine Selbstverpflichtung in Ökoenergien investieren.

Es erübrigt sich, dies noch weitergehend zu kommentieren, da ich dem bereits Geschriebenen nichts mehr hinzuzufügen habe und der Artikel auch keine merklich von anderen Medienberichterstattungen abweichende Sichtweise an den Tag legt.

Um das politische und mediale Kasperletheater, mit dem wir auch in dieser Hinsicht klein, dumm und gespalten gehalten werden sollen, mit meinen Aussagen darüber in Einklang zu bringen und das Kurzzeitgedächtnis ein wenig zu trainieren, hier noch ein Artikel vom Stern, der vor einer Woche veröffentlicht wurde – und in dem es noch hieß: Wirtschaftsbosse attackieren Atomabgabe.

Kurzes, erinnerungsförderndes Zitat:

Die Atomlobby scheint auf gutem Weg, die Brennelementesteuer zu verhindern. Auch die Unionsfraktion favorisiert jetzt einen Vertrag mit den Energiekonzernen. Druck auf die Kanzlerin üben auch mächtige Wirtschaftsführer mit einer Anzeigenkampagne aus. Doch Angela Merkel bleibt cool.

Da ist sie schon wieder … „unsere coole Angela Merkel“ … nun gut, wenn man die Artikel neueren Datums liest und den Rest dieses Beitrags auch noch zur Kenntnis nimmt, sollte man derartige Aussagen selbständig relativieren und die Realität hinter allem erkennen können.

Einer Anmerkung für würdig befinde ich aber auch die andere Seite dessen, was in den vorausgegangenen Artikeln den Tenor abgab … unter dem Titel Projekt Desertec: Schatten vor der Sonne berichtet der Autor Markus Balser in der heutigen Online-Ausgabe der SZ von einem ….

Brandbrief an Kabinettsmitglieder und Topmanager: Die Desertec-Initiative klagt über mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung.

Tja, da stecke ich jetzt (scheinbar) in einer ordentlichen Zwickmühle … einerseits könnte man den Zorn von Desertec ja durchaus verständlich nennen, da die Politik ständig über die Notwendigkeit fabuliert, in erneuerbare Energie zu investieren. Immerhin hatte sich neben der ehrenwerten Kanzlerin der BRD und anderen Politgrößen ja auch der „allmächtige“ EU-Kommissionspräsident Barroso vehement für das Projekt ausgesprochen. Doch kann/darf man es sich bei dieser Einschätzung so leicht machen? Ich denke eher nicht und werde das indirekt auch zu begründen versuchen:

Desertec hat schon seit dem Januar 2009 seine eigene Stiftung (gegründet 2008 => Klick, man sollte sich die Seite vollständig anschauen!). Was das bedeutet, kann man sich anhand anderer Stiftungen, die angeblich dem Gemeinwohl verpflichtet sind, hinten herum aber vorrangig bis ausschließlich der Selbstbereicherung und Machtpositionierung ihrer Gründer und „Förderer“ dienen, sicherlich an den fünf Fingern einer Hand abzählen. Umso mehr als die Münchner Rückversicherung (in modernem Neudeutsch „Munich Re“ => Klick) und die Deutsche Gesellschaft des Club Of Rome (=> Klick), nicht nur dabei maßgeblich mitwirken, sondern „gemeinsam mit der Stiftung“ auch noch die sogenannte DII (Desertec Industrial Initiative (siehe z.B. Schattenblick => Klick)) GmbH (=> Klick) gegründet, deren Geschäftsführer jener Herr van Son ist, der im o.g.  „Brandbrief“ (Erpresserschreiben würde sicher auch passen, oder?)-Artikel erwähnt wird.

Aber wer ist denn nun diese DII GmbH? (=> Klick Pressemitteilung vom 30.10.2009) ABBAbengoa SolarCeVital – DESERTEC Foundation (s. o.) – Deutsche Bank (Überraschung!) – E.ON (Aha!?!) – HSH Nordbank (So-so?!?) – MAN Solar Millennium – Munich Re (s. o.) – M+W Zander (= M+W Group) – RWE (Aha, die Zweite!?!) – SCHOTT SolarSiemens ~ solar? ~(logo, wo mischen die nicht mit?) … das sind die Gründerfirmen und wenigstens zwei der aufgeführten Namen sollte die Diskussion rund um die Beschwerde dieser GmbH wenigstens seltsam erscheinen lassen! – Mehr dazu nicht hier, jetzt und von mir – selber recherchieren und denken macht schlau!

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Banken und Finanzmarkt

Wie der letzte Punkt des vorausgegangenen Abschnitts unwiderlegbar aufzeigt, ist das der eigentlich zentrale Faktor bei allem, was unsere „armen und geplagten, 16-Stunden-Tage sammelnden“ Politiker/innen umtreibt. Zwar wurde versucht, durch eine Menge heiße Luft, die insbesondere unsere in erster Linie auf Schmusekurs mit dem Kapital fahrende Kanzlerin verbreitete, den Anschein zu erwecken, man habe die „Fehler im System“ nicht nur erkannt, sondern sei auch finster entschlossen, sie ein für allemal abzustellen, aber das war’s dann auch schon und wie so manche Meinungsäußerung von Leuten wir Herrn Hundt und anderen Funktionären klargemacht haben sollten, ist die richtige Hackordnung längst wieder hergestellt.

In diesem Zusammenhang möchte ich ein Stück „selten gewordener und leider trotzdem eher als Alibi-Journalismus einzustufender“ Medienberichterstattung verlinken … einen Beitrag mit dem Titel Die Macht der Banken – wie die Finanzlobby die Politik bestimmt, der gestern im ARD-Magazin Kontraste ausgestrahlt wurde (=> Klick). Er zeigt zumindest die Praktiken der Finanzlobby ungewohnt direkt und deutlich auf. Anschauen und dann ggf. noch einmal über jene alternativen Berichte nachdenken, die man zuvor noch als haltlose „Verschwörungstheorien“ abtun zu müssen glaubte.

Nicht nur, weil sie vorher auch schon im Zusammenhang mit dem „Problem-Projekt Desertec“ Erwähnung fand, hat die HSH-Nordbank es verdient, in diesem Abschnitt auch berücksichtigt zu werden. Zu diesem Bankhaus muss man nach dem HRE-Skandal und der nachfolgenden Berichterstattung, an der auch Moltaweto sich beteiligt hatte, sicherlich nicht viele Worte zu verlieren. Doch da sie jetzt ja von einem „fähigen Mann“ namens Hilmar Kopper geleitet wird, der vor gut zehn Jahren wegen ein paar Erdnüssen seinen Vorstandposten bei der Deutschen Bank räumen musste, und dieser offensichtlich hervorragend mit einem anderen Skandalmanager harmoniert, geht es natürlich wieder aufwärts mit ihr. Woran auch kleinere Skandälchen wie eine gewisse „Spitzelaffäre“ (=> Klick SZ gestern) nichts ändern. Zumal sich der Aufsichtsrat ja gekonnt herausredet und von allem nichts gewusst haben will … komisch, haben Sie da nicht auch das aufdringliche Gefühl, so etwas ähnliches schon einmal gehört und gelesen zu haben? – Für den Moment behält Herr Nonnenmacher seinen gut dotierten Job also noch – schauen wir mal, wie lange Leute vom Schlage eines Herrn Kopper ihn noch stützen können und werden?

Als letzten Punkt möchte ich auch noch die Pläne der Commerzbank ansprechen, sich angesichts „sprudelnder Gewinne“ möglichst schnell aus der „staatlichen Umarmung“ zu befreien (=> Klick SZ heute). Das möchte ich nicht weiter kommentieren. Lesen Sie den Artikel selbst, lassen sie sich von den angeführten Gründen leiten und denken Sie sich dann Ihren Teil.

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Sozialstaat BRD – Hartz IV – Sarrazin

Eigentlich wollte ich unter dieser Rubrik ein paar Worte über das „sensationelle Ergebnis“ der kürzlich veröffentlichten IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)-Studie (=> Klick) verlieren. Im letzten Moment entdeckte ich jedoch, dass meine liebe und geschätzte Kollegin Josephine just heute … na ja, ein Blick auf die Uhr belehrt mich eines Besseren: also gestern … einen Artikel darüber geschrieben und veröffentlicht hat. Der ist unbestreitbar besser als eine kurze Abhandlung meinerseits. Also, falls Sie an dem Thema interessiert sein sollten, dann bitte … => Klick.

Auch zum Fall des nun auch noch Bücher veröffentlichenden hochwohlgeborenen (?) Lästermauls Sarrazin hätte ich das eine oder andere Wörtchen anzubringen gehabt, doch warum soll ich mich abmühen, wenn Roberto J. De Lapuente die Sache in seinem Artikel schon so fabelhaft aufgegriffen und auf den Punkt gebracht hat? Schauen sie nach unter ad sinistram und Tabubrechende Idiotie (=> Klick).

Beide Themen miteinander verbindend (Sarrazin allerdings nur angemessen vorübergehend), hat auch Klaus Wallmann sen. auf Randzone (=> Klick) einen lesenswerten Kommentar zur Studie des IAB verfasst, der am Ende eine bemerkenswerte Feststellung des BA-Anhängsels konstatiert, die man durchaus kennen und verinnerlichen sollte!

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Regionaler Irrsinn am Beispiel Bayern

Zu dieser Unterkategorie haben mich drei Artikel aus der Süddeutschen inspiriert, die selbstverständlich nicht nur im Freistaat anzutreffende Stilblüten von politisch bedingtem Schwachsinn behandeln. Lustig sind die Artikel auch nicht wirklich – ganz im Gegenteil, aber zumindest bei dem, in welchem der „Landesvater“ aufgrund seiner „Entscheidungsfreudigkeit“ als Quartalsirrer und Wahnsinniger tituliert wird, hat mir doch ein schwaches, da dieser Meinung nicht gänzlich ablehnend gegenüberstehendes Schmunzeln abgenötigt. (=> Klick) Weniger amüsant ist der Hintergrund, welcher in den immer wieder verbal und öffentlich ausgetragenen Animositäten zwischen den Koalitions“partnern“ CSU und FDP zu finden  – und eigentlich als herausragende Eigenschaft der schwarz-gelben „Wunschkoalition“ zu bezeichnen ist.

Der Artikel Strafanzeige gegen Uniklinik: Hygienemängel in Regensburg (=> Klick) hat mich nicht zuletzt wegen der gerade erst bekanntgewordenen, aber letztendlich (ich denke jedenfalls, etwas derartiges in den Nachrichten gehört zu haben) abgewiegelten Vorfällen in Uniklinikum von Mainz (3 Kleinkinder starben) ziemlich aufgeregt. Insbesondere, weil dort wieder einmal um den eigentlichen Knackpunkt (Kostendruck und Konkurrenz) herumgeredet und mit Standardfloskeln alles abgestritten wird. Die Krone setzt dem Ganzen dann der Gesundheitsministerdarsteller Philip Rösler auf, der die Abhilfe der besagten Missstände durch Aufstellen „neuer, einheitlicher Hygieneregeln“ abstellen zu können glaubt. Wie auch die klagende Rechtsanwältin vollkommen zu Recht erwiderte, braucht man auch hier keine neuen Regeln, sondern muss dafür sorgen, dass die bereits bestehenden und vollkommen ausreichenden Regeln eingehalten werden und diese Einhaltung nicht durch andere Faktoren (siehe oben – Kosten und Wettbewerb) ausgehebelt wird!

Als dritten und letzten Artikel muss und möchte ich noch folgenden einbinden: Garmisch-Partenkirchen: Morddrohungen gegen Olympiagegner (gemeint sind die olympischen Winterspiele des Jahres 2018! => Klick). Meiner Ansicht nach bedürfen die Meldung und der Artikel mit seinen wenigen, aber aussagekräftigen Informationen keiner Kommentierung. Es ist immer dasselbe, egal hinter welchen Namen und Masken es auftritt … vom möglichen Profit getrieben, gehen die Leute aufeinander los und schrecken selbst vor grober Sachbeschädigung und Schlimmerem nicht zurück, um andersdenkende Mitmenschen dazu zu zwingen, sich ihren Interessen unterzuordnen. Wenn man so etwas liest, meine ich jedenfalls, muss man sich über die unaufhörlich fortschreitende Degenerierung der menschlichen Spezies nicht mehr wundern … und selbstverständlich ist es nur eines von unzähligen Beispielen, die diesen vollständigen Zerfall unwiderlegbar aufzeigen.

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Verschiedenes zum Wundern oder Ärgern

Panik und Verletzte bei „Reitausflug“ … Der heute erschienene Artikel im Stern berichtet: Pferde gehen durch – Dutzende Kinder verletzt (=> Klick) – So schrecklich das für die betroffenen Kinder und deren Angehörige auch gewesen sein muss, nervt mich nicht nur die suggestive Artikelwahl – schuld waren natürlich die Pferde, sondern noch mehr die „offizielle Stellungnahme“ des zitierten Polizeisprechers:

Warum die Pferde durchgegangen sind und die jungen Reiter abgeworfen haben, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Vermutungen, dass eine Fackel zu Boden fiel, wollte er zunächst nicht bestätigen. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Wer sich jetzt darüber wundert, dass ich mich deswegen so echauffiere, dem möchte ich zunächst einmal versichern, dass ich dafür durchaus Verständnis aufbringen könnte – aber andererseits muss ich klarstellen, dass mich derartige Vorfälle generell aufregen. Die Verbindung „offenes Feuer und Pferde“ lässt für mich jedenfalls schon mal an mangelndes Verantwortungsbewusstsein der zuständigen Veranstalter und Aufsichtspersonen schließen! – Doch auch ohne diese persönliche Meinung: Dass Pferde eines Reiterhofes, die in der Regel auch an Ausritte auf öffentlichen Straßen gewöhnt sind, „einfach so durchgehen“ ist sowieso schon unglaubwürdig – und die ausweichende Stellungnahme lässt einen misstrauischen Menschen wie mich zwangsläufig nur davon ausgehen, dass – aus welchem Grund auch immer – Zeit geschunden und Desinformation betrieben werden soll, um die Interessen eines oder mehrerer Verantwortlichen zu schützen. – Im Kleinen so im Großen … man sollte wirklich immer daran denken und seinen Umgang mit der Realität und noch mehr mit den Medien daran ausrichten.

Führerschein nur noch 15 Jahre gültig (SZ, 26.08.10) … Tobias Opitz behandelt das Thema in seinem Kommentar Neue Führerschein-Regelung: Der fahrende Patient (=> Klick). Über seine Interpretation lässt sich streiten oder auch nicht, aber was mich etwas nervt ist a) diese Einleitung:

Der Führerschein soll nach 15 Jahren aktualisiert werden, Autos werden alle zwei Jahre inspiziert. Merkwürdig nur, dass die Tauglichkeit des Fahrers nach der Fahrschule nie wieder getestet wird.

… und b) die Tatsache, dass er sonst nichts an der Neuregelung auszusetzen haben scheint. Meine Meinung ist sicher nicht maßgeblich, aber ich finde eben, dass all die als Erklärung für diesen politischen Schildbürgerstreich im Zusammenhang mit dem 15-Jahres-Zeitraum wenig bis gar nicht überzeugend klingen wollen und eher eine neue Masche zur Ausweitung und Optimierung der Überwachungsmöglichkeiten dahinter vermuten lassen. Der Vergleich der Fahrerlaubnis mit der TÜV-Untersuchung für Fahrzeuge ist auf jeden Fall etwas daneben und da die Probleme, die ansonsten angeführt werden, keineswegs als neue Erkenntnisse gelten können, würde ich von einem kritischen Journalisten doch wenigstens erwarten, dass er sich wegen des plötzlich entdeckten Handlungsbedarfs förmlich aufdrängende alternative Erklärungsmöglichkeiten wenigstens anbietet. – Aber … kritische Journalisten sind unbestreitbar schon länger eine aussterbende Gattung, nicht wahr?

Eigentlich nicht „hierher gehörend“, da made in USA – Auslagerung als angemessene Altenpflege könnte man auch übertiteln, was am 25.08.10 in der SZ angeboten wurde. Der Artikel Altenpflege in den USA: Ein Schuppen für Omi (=> Klick) hat mehr als nur indirekt auch mit der BRD zu tun. – Wichtiger und der (noch) bessere Aufreger ist aber die Überzeugung des Erfinders einer „Innovation“ namens „Med-Cottage“, Kenneth Dupin (seines Zeichens vor allem Pfarrer), der im verlinkten SZ-Artikel euphorisch jubiliert:

„Wir werden die Welt verändern“, schwärmt Cottage-Erfinder Dupin. In den USA ist die Produktion bereits angelaufen, von 2011 an sollen die ersten 100 Hütten ausgeliefert werden.

Ob das nun lediglich von harmlosem „Größenwahn“ oder typisch amerikanischer Überheblichkeit zeugt, oder für diesen Ausbruch freudiger Erwartung noch fragwürdigere Motivationen vorliegen, kann und will ich auch gar nicht beurteilen / ergründen. Ich schließe mich jedoch eher den im Artikel auch kurz zu Wort kommenden Skeptikern an und halte die Idee nicht nur wegen dem „unerheblichen Haken“ der fraglos damit verbundenen Anschaffungs- und Unterhaltkosten für wenig allgemeintauglich … es ist auch das Gegenteil von einem Mittel zur Korrektur der (auch hier irrt der gute Mr. Dupin gewaltig – wobei ich gerade die BRD als besonders negatives Beispiel bezeichnen muss!) nicht nur in den USA zu beklagenden Entsolidarisierung der Gesellschaft und die damit einhergehende Entwürdigung älterer Mitmenschen.

Und als Kracher zum Abschluss dieser deutschlastigen Meckerecke … Wissenschaftsstreit über berühmteste Gletschermumie der Welt … ich führe diesen Artikel – Ötzis Tod: Begräbnis unterm Gipfel (=> Klick) nur an, weil er uns zuvorderst zweierlei aufzeigen sollte: 1.) dass es um unsere Welt so schlecht nicht bestellt sein kann, wenn sich „seriöse Wissenschaftler“ auf diese Weise um Ruhm und Anerkennung rangeln … und 2.) dass die Aufmerksamkeit, welches dieses (20 Jahre alte!) Thema von der Medienwelt letztendlich mit dem Zweck der „Weiterleitung an ihre Konsumenten“ zugestanden wird, vermuten lassen könnte, dass Ablenkung von den wahren Problemen mehr denn je die oberste Verantwortung ist, welche sie (in Anlehnung an die direkte Befehlshierarchie) im Namen ihrer Eigentümer wahrzunehmen haben. – Auch wenn ich damit dem einen oder anderen eingefleischten „Ötzi-Fan“ zu nahe treten sollte – verglichen mit dem, was derzeit überall auf der Welt geschieht, ist die Frage nach dem Ort des Ablebens von Ötzi mehr als nur uninteressant – und komme mir nun niemand mit „Wissenschaft“. Das wäre bei der Rolle, welche die Wissenschaft in dieser Groteske spielt, noch weit weniger als ein schwaches Argument!

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International – mit und ohne „Verschwörungstheorie“

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WikiLeaks auf ein Neues: Angebliches CIA-Memo veröffentlicht

Als Ausgangspunkt wähle ich den unter gleichem Namen erschienen Artikel von der Süddeutschen, in dem der Autor – Paul-Anton Krüger die Angelegenheit für meine Begriffe eher ambivalent (hin und her gerissen zwischen kritischer Berichterstattung und Verbreiten bestens bekannter Plattitüden) behandelt. Das, was das Dokument und deshalb auch der Artikel transportiert (die Information selbst) ist durchaus den einen oder anderen Moment des kritischen Nachdenkens wert – so nach dem Motto, ob es falsch oder richtig ist, was dort „widerrechtlicher Weise“ der Weltöffentlichkeit „verraten“ wird? – Und natürlich sollte man auch einmal einen Gedanken in die Richtung verschwenden, ob sich die CIA und deren „Klienten“ nicht vielleicht auch bestimmte Vorteile davon versprechen – ob also eventuell die hinlänglich bekannte und gewiefte Desinformations-Politik dahinter stecken könnte?

Wie auch immer … Sehr interessant und die Sache sicherlich auch ebenso bezeichnend wie den Hintergrund für arrivierte „Verschwörungstheoretiker“ gut beleuchtend darstellend ist der Schlussabsatz:

[…]Das Dokument der mittleren Einstufung „geheim“ ist mit dem Vermerk NOFORN versehen – nicht für Ausländer zugänglich. Seine Echtheit ließ sich nicht verifizieren, die darauf genannten Telefonnummern sind stillgelegt. WikiLeaks behauptet, bisher nie einer Fälschung aufgesessen zu sein. Die Internet-Aktivisten hatten zuvor Akten aus dem Prozess gegen den Kinderschänder Mark Dutroux veröffentlicht. Die belgische Justiz kritisierte, Wikileaks stelle damit auch unbeteiligte Zeugen bloß.

Nun gut, das kann man jetzt sicherlich so stehen lassen … zum Thema WikiLeaks und Julian Assange haben wir uns auf diesem Blog ja schon ausgelassen und auch unterschiedliche Meinungen von Kollegen veröffentlicht. Jetzt sind wieder einmal Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, gefragt. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil über den Fall und die Glaubwürdigkeit von Quelle und Enthüller!

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Drogenkartelle und Massaker in Mexiko

Zu diesem Thema, das ich persönlich schon aufgrund der mehr als siebzig Ermordeten, auf die sich der Artikel auch bezieht, hinsichtlich der Rolle der „zivilisierten westlichen Industrienationen“ (allen voran die USA) für etwas grenzwertig halte, habe ich diesen Artikel von Sebastian Schloepp in der Süddeutschen von gestern ausgewählt. Bewerten möchte ich ihn als definitiv die richtige Denkrichtung aufzeigende und auch einige Schwerpunkte der dahintersteckenden Problematik korrekt aufzeigende Behandlung des Themas, die jedoch die üblichen Schwachstellen aufweist. Lobens- und bemerkenswert finde ich den ungeschönten Hinweis auf die Mitverantwortung der Kolonialmächte (vor und nach dem II. Weltkrieg!) und die daraus resultierende Mitverantwortung, die nicht alleine im Zusammenhang mit dem Drogenthema  generell viel klarer und noch wesentlich rigoroser hervorgehoben werden sollte! – Zitieren möchte ich trotzdem nur die Einleitung des Kommentars:

Das Massaker von Tamaulipas ist kein Symbol für das Scheitern Mexikos. Es steht für das Scheitern der Welt. Nun muss darüber nachgedacht werden, den Drogenverkauf unter staatliche Kontrolle zu stellen.

Diese Zusammenfassung bringt recht präzise auf den Punkt, was der Autor als Ausweg aus dem Dilemma, das bekanntlich nicht alleine Mexiko betrifft (denken wir dabei ruhig auch mal an den Hauptproduzenten und demzufolge auch Weltlieferanten Afghanistan und darüber hinaus an das, was wir über die Hintergründe des dortigen Mohnanbaus wissen – Stichwort: CIA!) anvisiert. Ohne dieses Wissen, welches es im Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen insgesamt und dem Drogenhandel im Besonderen konsequent anzuwenden gilt, wird man dieses Teilproblem des globalen Wahnsinns nie in den Griff bekommen. Was, nebenbei bemerkt, bei den Strippenziehern jenseits der bedeutungslosen Kaste der „Staats- und Wirtschaftsführer“ auch gar nicht gewollt ist. Das „Drogenproblem“ ist nachweislich – soll heißen: beweisbar (wenn auch nicht unbedingt über den verwendeten Link) – schon seit den Zeiten der Britischen Ostindien Kompanie ein unverzichtbarer Bestandteil von Profit-, Macht- und Kontrollstreben der selbsternannten „Eliten“.

Der Vorschlag, der im Artikel letzten Endes zum „rettenden Hoffnungsanker“ hochstilisiert wird und darauf abhebt, eine „geregelte Drogenabgabe unter staatlicher Kontrolle“ in Erwägung zu ziehen, kann schon deshalb nicht zum in Aussicht gestellten Ziel führen, da die Korruption und Komplizenschaft in sämtlichen Machtzentren der Welt – und nicht nur in den „Reichen der Drogenbarone“ – viel zu weit fortgeschritten ist. – Wichtiger ist es jedoch, zu beachten, wie oben bereits hervorgehoben, dass Drogen nun einmal zu den wichtigsten Macht-, Manipulations- und Kontrollinstrumenten der Schatten-Weltregierung zählen und ein „vernünftiger, friedlicher Ausweg“ deshalb keineswegs ihren Interessen entsprechen kann. Insofern würde ich anmaßender Weise prognostizieren, dass all die vielen positiven Effekte einer solchen Vorgehensweise – Verringerung der (Beschaffungs-) Kriminalität, Profiteinbruch und Machtverlust der „Drogenbarone“, mehr Kapital für „Forschung und Prävention“ und, das darf natürlich nicht fehlen, auch eine dringend benötigte „Einnahmequelle“ für daran partizipierende Staaten – nicht einmal einer oberflächlichen Gegenprüfung standhalten können. Eher wahrscheinlich erscheint mir sogar eine weitere Eskalation von Gewalt und Kriminalität. Wobei dann abzuwarten wäre, welche „Gesellschaftskreise“ sich dabei als federführende Kriminelle hervortun würden …

Von der „ganz profanen“ Tatsache mal ganz abgesehen, dass sich bei einer gesetzlich geregelten und staatlich kontrollierten „legalen Abgabe“ von Drogen wieder ganz neue Betätigungsfelder für korrumpierbare Erfüllungsgehilfen ergeben würden.

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Ost-Jerusalem: Von unschuldigen militanten Siedlern und Moscheen

Leider scheint es unmöglich zu sein, einmal eine Meckerecke zu verfassen, in die kein Bericht von israelischen Übergriffen gegen Palästinenser eingebunden werden muss … aber sei’s drum. Diese Meldung, die ich (erst heute) unter dem Titel Kämpfe in Ost-Jerusalem, nachdem Siedler versucht haben, Moschee zu stürmen bei Palestine News Network fand (=> Klick) kann ich nicht unkommentiert lassen.

Zunächst die wichtigsten Aussagen des Berichts:

Diesen Donnerstag um 3 Uhr nachts haben israelische Siedler im Ostjerusalemer Stadtteil Silwan versucht die Al-Ein Moschee zu stürmen. Als Palästinenser und Siedler aneinander gerieten, kamen Polizeieinheiten und Kämpfe brachen aus […]

[…]Die ankommenden Polizeitruppen, so Augenzeugen, waren schwer bewaffnet und feuerten Tränengaskanister und mit Plastik ummantelte Stahlgeschosse auf die lokalen Palästinenser. Die Siedler behaupten nicht in den Vorfall verwickelt gewesen zu sein […]

Nun, auch wenn man selbstverständlich die Möglichkeit ins Auge fassen muss, dass hier seitens der palästinensischen Augenzeugen einseitige Darstellungen abgeliefert worden sein könnten, spricht die Berichterstattung kritischer Stimmen aus der Region doch eher dafür, dass sich der Vorfall so wie geschildert zugetragen hat. Dies leite ich auch und gerade aus weiteren angeführten Beispielen von exakt genauso verlaufenen Aktivitäten von sich hinterher als Unschuldslämmer gerierenden Siedlern an anderen Orten ab. Zudem ist es als bekannt vorauszusetzen, dass sich die militanten Siedler gerade in Jerusalem schon mehrfach öffentlichkeitswirksam darüber geäußert hatten, dass ihnen die „Rückeroberung“ des palästinensischen Teils von Jerusalem viel zu langsam vonstatten ginge und dass sie dies nicht mehr lange mit ansehen wollten … Deshalb glaube ich eher den Angegriffenen als den kein Wässerchen trüben könnenden Siedlern.

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Gangster-Regierungen von Washington über Berlin – bis Stuttgart

Nicht, dass jemand, dem dieser Titel bekannt vorkommt, jetzt denkt, ich würde Titel klauen … ich habe ihn gewählt, weil man es derart beim Namen nennen muss, was Christoph Hörstel am 26.08.10 in seinem Artikel ausgeführt hat (=> Klick). Naturgemäß stand natürlich Mister „Friedensnobelpreisträger“ Barack Obama im Zentrum der mehr als angebrachten Kritik und letztlich bekommt unsere Regierung im Zusammenhang mit dem heute ausführlich behandelten Thema Atomenergie genauso berechtigter Weise ihr Fett weg  – aber auch das heftig umstrittene Projekt  „Stuttgart 21“ bekommt einen Ehrenplatz in diesem lesenswerten Artikel.

Da hierbei wieder einmal das Problem mit widerspenstigen Videos auftrat, möchte ich, dem Beispiel des Kollegen Moltaweto folgend, die davon betroffenen Textpassagen zu zitieren:

Und schließlich Stuttgart: Inzwischen wachsen die geologischen Bedenken gegen das Bauprojekt „Stuttgart 21“ […]

[…] Aber das Schönste war gestern ein todmüder OB Wolfgang Schuster, der versucht, eine wichtige Festveranstaltung (Weinfest) in Stuttgart zu eröffnen – und nicht gegen den Lärm der Demonstranten ankommt. Gerade in die Augen schauen: Schuster hat fertig! Wenn die Stuttgarter durchhalten, kippt der wahnwitzige Umbau-Plan.

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„USA nur ganz kurz und kompakt“ …

Insbesondere für unsere lieben Landsleute aus dem „linken Lager“ der USA- und israelfreundlichen „Antideutschen“, die nicht müde werden, alles heilig zu sprechen, was aus Washington und Tel Aviv kommt, egal wie verlogen, rassistisch oder menschenverachtend es auch sein mag, möchte ich auf das Thema Nazifizierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinweisen (=> Klick), das Paul Craig Roberts am 26.08.10 (=> Klick englischer Originalartikel) behandelt hat und von antikrieg.com ins Deutsche übertragen wurde. – Wenn diese Herrschaften nun denken, dass sie mit ihrem Verhalten dann ja gerade auf der richtigen Seite stünden, sollten sie an die vielen „ehemaligen Verbündeten“ der USA denken, die später zu „Schurken“ erklärt und auf die schwarze Liste gesetzt wurden! – Allen anderen Leser/innen rate ich, den Artikel sehr sorgfältig zu lesen und sich darauf vorzubereiten, dass dieselben „Regierungsstrategien“ auch in der BRD längst ganz weit oben auf der Prioritätenliste „unserer obersten Volksvertreter“ stehen!

Die Golfregion „nach der Ölkatastrophe“ … nachdem BP und die US-Administration die Ölkatastrophe im Golf für „beendet erklärt“ haben, soll es nach offiziellen Verlautbarungen ja ebenso steil wie unaufhaltsam aufwärts gehen … ist dem wirklich so?

Da wir nun seit längerer Zeit kein Update mehr geliefert haben, möchte ich unter dem Oberbegriff „Obama und BP spielen weiterhin Vabanque mit dem Leben der Bevölkerung in den betroffenen Regionen“ ein paar externe Infos weiterempfehlen. Einmal ein Interview, das ich bei Znet gefunden habe und von Amy Goodman (Democracy Now!) mit dem unabhängigen Journalisten Dahr Jamail geführt wurde, der seit über einem Monat aus der Golfregion berichtet. Aus dem von Andrea Noll ins Deutsche übersetzten Interview (=> Klick) geht klar hervor, dass dort absolut nichts unter Kontrolle ist und die Menschen (vor Ort und in aller Welt!) sowohl von der Bundesregierung und BP als auch von den Verantwortlichen vor Ort weiterhin in mörderischer Manier belogen werden!

Zum anderen, sehr viel kürzer gefasst, aber nicht im Mindesten weniger informativ und (leider) treffend kommentiert Magnus Göller auf seinem Blog Neues aus Hammelburg (=> Klick) dieselben unverschämten Lügen und übertitelt dies mit dem Titel Oilbamas dickes Ende.

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Okay, jeder und jedem Leser/in, der/die es bis hierher geschafft hat, möchte ich einerseits meine Hochachtung und andererseits natürlich auch meinen Dank aussprechen. Für diese Fleißleistung haben Sie sich in der Tat ein angenehmes und erholsames Wochenende verdient, welches ich Ihnen auch wünsche – wie immer und von mir nicht anders zu erwarten, selbstverständlich mit einer freundlichen Erinnerung daran, auch in der Freizeit das kritische Denken nicht einzuschränken oder gar einzustellen!

MfG Adalbert Naumann

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