Jochen Mitanna interviewt die Kriegsgefahr im Nahen Osten

Meine Journalistenfüße trugen mich dieses Mal wieder in die Ferne, weit fort vom alltäglichen Wahnsinn in unserem Land. Seltsamer Weise scheint es aber überall auf der Welt gleich zu sein was das angeht. Die Gesichter der Charaktere, die dem eigentlich nur in Frieden und Gerechtigkeit leben wollenden Volk Schaden verursachen, sind etwas unterschiedlich. Aber im Grunde ändert das an der miserablen Gesamtsituation nichts. Ebenso sieht es auch mit der Technik, dem Militär und dem Gewissen der Macht aus, die jeweils von einem verrückten Wesen beherrscht zu werden scheinen und offensichtlich nur dazu da sind, den immer gierigen Reichen zu dienen. Oft steht am Ende der Unvernunft ein Krieg bevor. Jedes falsche Wort kann bei einem bereits schwelenden Konflikt und zwischen Gesprächspartnern dann womöglich eine Katastrophe auslösen. Aber lesen Sie bitte selbst.

J.M. = Jochen Mitanna
K.i.N.O. = Kriegsgefahr im Nahen Osten

J.M.: Sehr versehrte Kriegsgefahr im Nahen Osten, die Welt wartet auf Ihren Nächsten Auftritt. Was ist los? Warum kommen Sie nicht richtig in die Gänge?

K.i.N.O.: Ihr Deutschen müsst irgendetwas auf den Augen haben. Sehe ich etwa aus wie ein Kriegsversehrter?

J.M.: Seien Sie doch bitte nicht gleich so außer sich. Ich entschuldige mich ja schon für meinen kleinen Versprecher. Wollte eigentlich ‚verehrter’ sagen und dann rutschte mir aus Versehen eben ‚versehrter’…

DOCH K.i.N.O. LÄSST MAL WIEDER KEINE SCHLICHTUNG DES KONFLIKTES ZU. GANZ IM GEGENTEIL SOGAR.

K.i.N.O.: Was sagen Sie da, ich wäre ein Verbrecher?

J.M.: Das habe ich nie gesagt. Ich sagte kleinen Verbrecher. Nein, stopp! Sie bringen einen ja ganz durcheinander. Ich meinte…

K.i.N.O.: Jetzt reicht es mir. Egal, ob Sie mich einen großen Verbrecher nennen oder einen kleinen Verbrecher. Ich fühle mich zutiefst beleidigt und stehe mal wieder kurz davor loszuschlagen.

J.M.: Sie sind ja gemeingefährlich. Nachher gibt man mir noch die Schuld, dass es im Nahen Osten zum Krieg gekommen ist.

K.i.N.O.: Warum auch nicht? Ihr Deutschen seid doch allgemein als die Bösen auf der Welt bekannt. Jedenfalls was Eure Vergangenheit betrifft.

J.M.: Bevor Sie meine Landsleute beschimpfen, sollten Sie besser mal darauf achten, dass bei Ihnen nichts anbrennt.

K.i.N.O.: Bevor die Brennstäbe nicht in einem iranischen Reaktor sind, kann gar nichts anbrennen, Sie Idiot.

J.M.: Wie haben Sie mich genannt – einen Idiot?

K.i.N.O.: So wie Sie aussehen, ist das noch eine ziemlich harmlose Bezeichnung, finde ich.

J.M.: Langsam wird mir klar, warum die ganze Welt mit Sorge in Richtung Naher Osten blickt.

K.i.N.O.: Ja wirklich, so berühmt bin ich? Die ganze Welt schaut auf mich? Das macht mir ein gutes Gefühl und meine Kanonen gehen überall in Stellung und alle meine Raketen werden sofort noch etwas exakter auf ihre Ziele ausgerichtet.

J.M.: Sie sind ja pervers!

K.i.N.O.: Ja bitte weiter so. Das macht mich an, das macht mich richtig heiß, das bringt mich in Rage. So wächst die Kriegsgefahr ins Unermessliche.

J.M.: Kommen Sie mal wieder runter von Ihrem Trip. Denn wenn Sie so weitermachen, dann bleibt eines Tages von der Golfregion nur Schutt und Asche übrig.

K.i.N.O.: Wer hat denn mit den Provokationen angefangen? Das waren Sie doch Herr Mitanna.

J.M.: Wissen Sie was Herr Kriegsgefahr im Nahen Osten. Mir kommt es so vor, als wären Sie unwahrscheinlich streitsüchtig.

K.i.N.O.: Wer so einen Namen hat wie ich ihn habe, der muss der Welt auch ab und zu beweisen was er darstellt, sonst wird er unglaubwürdig. Mein großes Vorbild ist der römische Kriegsgott Ares.

J.M.: So etwas wie Sie kennt sich in der römischen Mythologie aus? Für so gebildet hätte ich Sie gar nicht gehalten. Ich hätte eigentlich vermutet, Sie schöben jetzt wieder den alten Adolf vor.

K.i.N.O.: Gegen das was ich vorhabe, ist dieser Mann ein Weisenknabe gewesen.

J.M.: Ich muss schon sagen, im Furcht einjagen sind Sie wahrlich ein Meister.

K.i.N.O.: So geht das Spiel aber nicht Herr Mitanna. Wir müssen einander reizen bis zum Geht-nicht-mehr und deswegen dürfen wir uns nicht zwischendurch loben.

J.M.: Ich versuche nur diplomatisch mit Ihnen umzugehen, weiter nichts.

K.i.N.O.: Ein Krieg entwickelt sich nun mal nicht einfach so. So etwas will gut vorbereitet sein und dazu gehört nun Mal auch ein Minimum an Intelligenz. Weltmächte wie USA und Russland müssen unter ihren Füßen gekitzelt werden. Die Israelis sehen sich gerne in der Rolle des bedrohten, in die Enge getriebenen, von allen gehassten Volkes und so jemand wie ich, muss solchen Leuten selbstverständlich das geben was sie verlangen. Sonst drehen solche Leute womöglich nie ganz durch. Und die Iraner würden alles dafür tun, um wenigstens auch ein einziges Mal in voller Breitseite allen Völkern der Welt auf deren Kinoleinwänden ihre strahlenden Gesichter zeigen zu können. Das bedarf eben eines guten atomaren Abschreckungsprogramms.

J.M.: Ist Ihnen überhaupt klar Herr Kriegsgefahr im Nahen Osten, was Sie dabei sind anzurichten, mit Ihrer Selbstherrlichkeit?

K.i.N.O.: Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben Herr Mitanna, lautet mein Name den Initialen nach K.i.N.O. Dazu bin ich auch noch der Hauptdarsteller der derzeitigen Ereignisse in der Golfregion. Die Leute wollen mich in Action sehen und ich gebe ihnen nur das was sie von mir erwarten.

J.M.: Das heißt also, man wird bei den nächsten Kriegsfilmfestspielen wieder mit Ihnen rechnen müssen?

K.i.N.O.: Ich werde jedenfalls alles dafür tun, um weiterhin so berühmt zu bleiben wie ich zur Zeit bin und dazu ist mir einfach jedes Mittel recht.

J.M.: Auch auf die Gefahr hin, dass es einen Atomkrieg geben könnte?

K.i.N.O.: Warum müsst Ihr Deutschen immer gleich den Teufel an die Wand malen?

J.M.: Mir kommt es so vor, als würden Sie die Gefahr der von Ihnen selbst verursachten brisanten Situation gar nicht richtig einschätzen können.

K.i.N.O.: Es heißt Apocalypse Now wäre der beste Kriegsfilm überhaupt und es wird auch gesagt, danach hätte es eigentlich keinen weiteren Film dieser Art mehr geben dürfen. Als guter Schauspieler, der ich nun einmal bin, muss ich das einfach als eine Herausforderung für mich betrachten. Ich bin ja jetzt schon besser als dieser Marlon Brando je gewesen ist, weil ich den Wahnsinn des Krieges bereits in die Welt hinaus trage, obwohl er noch gar nicht richtig begonnen hat.

J.M.: Ich glaube, ich bin im falschen Film gelandet.

K.i.N.O.: Herr Mitanna, warum können Sie es einfach nicht lassen mich fortwährend zu beleidigen und in Wut zu bringen? Erst nennen Sie mich einen Verbrecher und nun wollen Sie mich zu einem Statisten degradieren.

J.M.: Aber ich kann Sie doch nicht anhimmeln, wenn Sie dabei sind die ganze Welt in Gefahr zu bringen.

K.i.N.O.: Und wenn ich Ihnen nun eine herausragende Nebenrolle anbieten würde, so wie meinem guten alten Freund Barack Obama, dem Friedensnobelpreisträger?

J.M.: Das ist jetzt zwar ein verlockendes Angebot, aber ich muss es, ohne den gebührenden Respekt vor Kriegstreibern haben zu müssen, dankend ablehnen.

K.i.N.O.: Ach Ihr Deutschen, Ihr habt ja gar keinen Mumm mehr in den Knochen. Ist ja auch kein Wunder bei einer Frau als Euer Staatsoberhaupt.

J.M.: Diese Person können Sie vielleicht um Ihren kriegslüsternen Finger wickeln, um Ihr Waffen für Krisengebiete zu entlocken. Bei mir zieht diese Masche nicht.

K.i.N.O.: Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir Herr Mitanna. Sie werden es niemals zu etwas bringen in Ihrem Leben, aber ich halte die Welt ständig in Atem.

J.M.: Das will, was Sie angeht, auch niemand bestreiten. Aber sollten Sie es eines Tages doch einmal zu weit treiben, dann werden Sie ganz schön tief fallen und dann wird sich kein Aas mehr nach Ihnen umdrehen.

K.i.N.O.: Genau das hat Gott damals Satan auch gesagt und sie sehen doch selbst, wie weit der Fürst der Hölle es gebracht hat. Er schrieb übrigens das Drehbuch für mich.

J.M.: Wie heißt denn Ihr Film überhaupt?

K.i.N.O.: Eine Botschaft für den Frieden.

J.M.: Sie sind vielleicht lustig. Ich kriege mich ja kaum noch ein vor Lachen. Ich hatte eher mit so etwas gerechnet als Filmtitel wie ‚Atomic Desaster’ oder ‚Apocalypse Now 2’.

K.i.N.O.: Ihnen und der Welt wird das Lachen schon noch vergehen Herr Mitanna. Dafür werde ich höchstpersönlich sorgen.

J.M.: Nein bitte, nur das nicht.

K.i.N.O.: Doch, jetzt erst recht!

MIT DIESEN WORTEN WIES DIE KRIEGSGEFAHR IM NAHEN OSTEN UNSEREN JOCHEN MITANNA ZUR TÜR HINAUS.

J.M.: Hoffentlich habe ich jetzt bloß nichts verkehrt gemacht, bei dem Versuch dieses Monstrum zu interviewen.

12 Antworten

  1. Hallo Jochen,

    schön und gelungen verpackt, aber dennoch … muss man an dieser Stelle ein „leider“ einfügen? … der Realität sozusagen voll auf die Zehen tretend! Allein die Abkürzung, welche den Interviewpartner welt- und geopolitisch aus den nebulösen Halbwahrheiten der westlichen Mainstream-Medien zerrt, ist den (kostenlosen) Eintritt wert.

    Doch, wie bereits angemerkt, diesem Interview entströmt jede Menge Wahrheit, die man aktuell ja auch in den medial breitgetretenen Ammenmärchen zum „stillen Abzug der USA aus dem Irak“ erkennen kann, wenn man weiß, welches infame Spiel mit Begrifflichkeiten dahinter steckt (statt Kampftruppen haben im Irak jetzt die „Helfer und Berater“ das Sagen … dass es sich dabei um dieselben Truppenteile wie bisher und dazu noch die privaten Söldnerunternehmen handelt, wird mal eben unter den Teppich gekehrt!).

    Insofern steht zu erwarten, dass die Drohung, welche K.i.N.O. am Ende ausgestoßen hat, mit ihrer ganzen Wucht wahr gemacht werden wird – allerdings solltest Du den Schuh, diese Eskalation unumgänglich oder unausweichlich gemacht zu haben, wirklich nicht Dir anziehen …

    Das erst einmal von meiner Seite als Beitrag zur „Diskussion“ (sofern eine solche in Gang kommen sollte) und auch als verbales „Chapeau!!“ für Deinen furchtlosen und unermüdlichen journalistischen Einsatz an sämtlichen Fronten von Welt- und Zeitgeschehen.

    Liebe Grüße, Hans

  2. […] verweise ich (auch aus diesem Grund) am Ende meiner „Meckerei“ auf den großartigen Artikel des Kollegen Jochen Mitanna, der sich dem Geschehen im Nahen und Mittleren Osten wieder einmal gekonnt und treffend auf der […]

  3. Hallo Hans,

    das mit der Verbindung zum großen K.i.N.O. war Zufall. Aber auch ich finde das sehr passend. Vor allem auch für den geselllschaftlichen Zustand in dem wir uns befinden. Ein paar Figuren agieren oder regieren und der Rest schaut nur zu und bezahlt auch noch Eintritt (oder die Rechnung) für den Schlamassel der von wenigen produziert wird.

    „Eine Einladung zum Staatsbesuch“, die Bezeichnung für den diesjährigen Tag der offenen Tür bei der Bundesregierung, sagt doch eigentlich auch alles. Wenn es dem Volk erlaubt wird, dann darf es den Staat einmal im Jahr besuchen gehen. Wenn das nicht so traurig wäre, dann müßte ich darüber auch noch lachen. Die sagen uns, dem Volk damit quasi direkt ins Gesicht: Wir, die Regierung sind der Staat und Ihr, das Volk habt ansonsten schön außen vor zu bleiben, die Klappe zu halten und Eure Steuern regelmäßig und pünktlich zu bezahlen, sonst nichts.

    Da soll man nicht die Lust an der „Demokratie“ verlieren? Für denkende Menschen mit eigenem Bewusstsein kaum möglich!

    Viele Grüße, auch an Adalbert und Elke,

    Jochen

  4. Tja, Jochen … ist schwierig, da noch was Sinnvolles anzufügen, da ich mal sagen würde, dass Du alles Nennenswerte auf den Punkt gebracht hast.

    Insbesondere Deine abschließende Feststellung! Das mit dem Bewusstsein und dessen Zustand ist für meine Begriffe der Knackpunkt schlechthin … aber das ist mir im Moment „ein zu komplexes Thema“, mit dem ich mich (wahrscheinlicher aber Adalbert sich, da er sich derzeit in dieser Richtung zu orientieren scheint?) irgendwann noch mal eingehender befassen werde (wird?). Nicht dass man erwarten könnte, damit noch dieses oder jenes Eisen aus dem Feuer reißen zu können – gesagt oder geschrieben werden muss aber dennoch dazu oder darüber!

    In diesem Sinne – auch Dir noch einen schönen Restsonntag im Kreise der Deinen
    Die Grüße wurden übermittelt, dankend angenommen und kommen von uns allen retour

    Hans

  5. Hallo Jochen,

    nachdem ich ne weile flach gelegen habe, komme ich wieder langsam zu mir und zu euch. Ich hab Dir doch schon öfter gesagt,hör auf Deine Anna, und kämm Dir Die das Fell bevor Du Dich mit einem Interviewpartner triffst. Das haste Nun davon. Ansonsten kann ich mich voll und ganz dem Hans anschliessen. Das mit dem „Staatsbesuch“ hier gehört zu den Jahrhundertwitzen. Vor ein paar Jahren tat ich mir das mal an. Ich hab mich da auch gleich beschwert. Ich fragte wo das kalte Buffet ist. Denn wenn ich eine andere Firme zu einem Tag der offenen Tür besuche bekomme ich da immer was zu essen und trinken. Der Onkel meinte dann ganz trocken zu mir: „Wir sind aber keine Firma, wir sind die Regierung!“ Worauf ich ihn bat mir doch etwas von seinen Drogen abzugeben. Der mich dann treffende Blick war nicht gerade liebevoll. Dann fragte ich noch, weshalb denn eine BRD, in Frankfurt als GmbH eingetragen sei.. Da war einer aber sichtlich nervös und ich entschied von dannen zu ziehen, bevor die mich rausgeschmissen hätten. Leider schlafen zu viele der Firmenbesucher.

    Dann noch eine schöne Woche

    Liebe Grüsse

    Jan

  6. Hallo Jan,

    schön mal wieder von Dir zu lesen. Dachte schon, jemand hätte Dich (bei dem Gesicht!) für einen Zirkus angeworben.
    Meine Anna kämmt mir nicht mein Fell, sie krault es mir immer. Aber Du hast Recht, ich müsste mich öfter kämmen.
    Wegen dem Flachliegen, bist Du ernstlich krank gewesen?
    Und wegen dem Staatsbesuch. Wie kannst Du es auch erwarten Jan, dass unsere Bundesregierung hungrige Mäuler stopfen kann oder will. Obwohl, fürs Maul stopfen, dafür hammse ja ihre Leute und dafür ist dann auch Geld da. Man muss sich echt wundern über unsere Regierung. Krieg spielen, das können und wollen sie immer mehr, aber arme Hartz-IV Kinder das Leben etwas verschönern, das geht natürlich absolut nicht oder nur über Stigmatation. Ich weiß gar nicht, ob es dieses Wort gibt. Aber es ist ja immer noch dieselbe alte Leyer mit denen.

    Ich wollte etwas zum Bewusstsein verfassen als Artikel, aber dann kam wieder anderes dazwischen. Bin immer noch dabei reelle Kontakte zu knüpfen und ab und zu bin ich auch mal in Hammelburg in Magnus Forum zu Gast. Klar, mit meinem Klarnamen hier, aber OhneAnna.
    Da im Forum traf ich jemand, der nennt sich SchonSchönSchohn. Ich musste so lachen. Datt muss ein Kölsche Jung sein, dachte ich mir oder was weibliches in der Richtung. Die haben auch immer schon schöne Schuhe an – schon schön Schohn an.

    Frage nie einen Regierungsbeamten nach Drogen. Die teilen mit anderen nicht gerne das was sie besitzen oder von woanders haben mitgehen lassen. Die Firmenuntertanen sollten endlich mal einen Massenstreik hinlegen und die Verantwortlichen flachlegen. Womit ich wieder beim Anfang wäre.
    Wie geht es Deiner Anastasia? Lange nichts mehr gehört von Deiner Lieben.

    Viele Grüße, Jochen

  7. Hallo Jochen,

    mich hatte eine ganz miese Erkältung, mit allem drum und drann, erwischt. Und mit einer Rippenprellung kommt da besonders viel Freude auf. Für den Zirkus braucht man mich nicht einfangen. Ich lebe doch in dem grössten überhaupt. Anastasia wird sich wohl für eine Zeit lang nicht melden. Die traut sich nicht. Sie hat meine Höhle gefunden, ging rein um sich umzusehen und plötzlich stand der Höhleneigentümer vor ihr. Sie erschrak und folglich der Bär auch. Sie nutzte seine Schrecksekunde aus und hing ihn an die Decke. Danach verschwand sie blitzschnell. Als ich dann nach Hause in die Höhle kam, sah ich das Malheur. Als erstes hab ich dann den Bären von der Decke geholt, nachdem ich ihn abgebunden hatte. Der wollte mich doch tatsächlich wegen Anastasia rauswerfen. Konnte ich gerade noch abwenden. Soviel zu meiner „Alten“.
    Ja das mit der Firmenbesichtugung war ja eine einmalige Angelegenheit für mich. Da hast Du recht. Dort heisst heisst es – abkassieren – und die Sklaven verarschen.
    Dein Wort „Stigmatation“ (ist übrigens korrekt) hat wenigstens einen Sinn. Nimm mal das Kunstwort „SelbstMord“. Das ist vollkommen Sinnfrei und gibt es nur im deutschsprachigen Raum. Bisher habe ich noch keinen gesehen der sich gegen sich mit voller Kraft gegen seine Ermordung durch sich gewährt hätte. „Selbst Mord ist in gewissen Kreisen üblich“. Merkst Du was? Da macht es Sinn. Wenn ich freiwillig aus dem Leben scheide, ist es kein Mord. Über diesen Mist und anderes reg ich mich schon seit etlichen Jahrzehnten auf. Also hat Deine Wortkreation Sinn.
    Ja – Bewusstsein ist ist immer aktuell und deshalb auch ein gutes Thema. Wohl dem der eins hat.

    Liebe Grüsse aus der Anstalt

    Jan

  8. Lieber Jan,

    ich hoffe, Du hast Deine Erkältung mittlerweile ganz auskurieren können.
    Danke für den ‚Bericht aus der Höhle‘ – wäre übrigens ein guter Titel für einen Artikel. Keine Lust mal wieder selbst einen zu verfassen?

    „Selbst Mord ist in gewissen Kreisen üblich“. Merkst Du was?“

    Ja klar! Ich weiß sehr gut, was für Gedanken Dir in diesem Zusammenhang durch den Kopf gehen.

    Schon gehört von dem Schweineschlachtfestessenskandal unserer lieben Kanzlerin. Acht Millionen für den Ex-Präsident Bush Besuch und eine Anzeige deswegen könnte der Dame den Hals wieder ein wenig mehr brechen. Will man sie so ganz langsam doch entsorgen? Der Koch wartet ja schon länger auf ihren Posten. Aber unter diesem Mann könnte dann alles noch viel schlimmer werden.

    Ich hätte auch gerne mal eine Dienstwagenaffäre. Aber ich habe weder einen Dienstwagen, noch eine passende Frau dazu im Blick. Die Ulla Trulla ist mir definitv zu alt. Außerdem würde mir dann meine Anna auch etwas husten. Das tut sie zur Zeit aber auch so. Die beiden letzten Sätze haben mehr Wahrheitsgehalt und Witz in sich, als Außenstehende vermuten könnten.🙂

    Ist eigentlich Schade, dass Du Deine Anastasia jetzt so gut im Griff hast. Ich mochte jedoch ihre offene Art und wie sie sich auch hier im Forum in Worten ausdrückte. Richte ihr bitte mal schöne Grüße von mir aus. Du meinst, das könnte sie zu sehr reizen und sie wäre dann wieder einem Wutausbruch sehr nahe? Wäre gut, dann schreibt sie hier vielleicht auch mal wieder ein paar Sätze als Kommentar. Ist natürlich nur ein heimlicher Wunsch von mir und soll keineswegs als Zwang aufgefasst werden.

    Herzliche Grüße, Jochen

  9. Hallo Jochen,

    ist die Kriegsgefahr nicht eher eine weibliche als eine herr- liche Berühmtheit und sie würde die Anrede Frau K.i.n.O bevorzugen? Vielleicht ist sie deshalb ein wenig ungehalten und kriegerisch mit Dir umgesprungen, weil Du sie mit einem sehr diskriminierden kerlischen Gebrauchsbezeichnung angegsprochen hast?

    Um sie zu beschwichtigen würde ich ihr versprechen, alles zu versuchen um sie und ihrer Partnerin, der Rüstungsindustrie, von dem NUR dritten Platz als Weltmeister- Exporteur auf das goldene Siegertreppchen hochzuschiessen. Sie ist nicht ganz zufrieden damit, dass sie bereits Europameister ist und ihren Umsatz seit 2004 NUR um 70 Prozent steigern konnte. Sie ist sehr EHRgeizig und möchte unbedingt das deutsche Markenprodukt Krieg auf 100 Prozent gesteigert sehen.Es würden in dieser kriesensicheren Branche dadurch noch einige Arbeitsplätze geschaffen werden und das wichtigste, Du könntest damit auch die leeren Kassen der BRD- GmbH ein wenig füllen und ihre r(t)oten Zahlen in eine geschwärzte Einfärbung bringen.

    Kannst Du Frau Kriegsgefahr mal fragen, wie viele deutsche Militär- sklaven bereits durch das Spitzenschlagerprodukt Waffen in den ewigen Frieden gestürzt….sorry….gefallen sind? Durch die hervorrragende Markenware „made in germany“mit Garantie auf Lebenszeit, fällt es sich auch viel bessser, leichter, ehrenvoller, heldenhafter und gründlicher?…….schwarz- rot- goldig……

  10. @ohmannohjens

    „ist die Kriegsgefahr nicht eher eine weibliche als eine herr- liche Berühmtheit und sie würde die Anrede Frau K.i.n.O bevorzugen?“

    Der Krieg an sich ist sowieso ein großer Lügner, der Heldentum verspricht und sich wichtig tut. So kann es natürlich sein, dass K.i.N.O. mir auch ein falsches Geschlecht vorgegaukelt hat. Zumal K.i.N.O. auch den Wahnsinn an ihrem Busen säugt, könntest Du in der Tat Recht haben mit Deinem Einwand.

    „Du könntest damit auch die leeren Kassen der BRD- GmbH ein wenig füllen“

    Von mir aus kann die BRD-GmbH alsbald in Konkurs gehen. Sie bringt es, was Gutes für das Volk betrifft, sowieso nicht.

    „Kannst Du Frau Kriegsgefahr mal fragen, wie viele deutsche Militär- sklaven bereits durch das Spitzenschlagerprodukt Waffen in den ewigen Frieden gestürzt….sorry….gefallen sind?“

    Das müßte in jedem guten Geschichtsbuch stehen. Tut es aber aus besonderen Gründen eben nicht. Da steht nur so etwas wie, Alexander der Große hat die Perser geschlagen, Hannibal hat Rom in die Knie gezwungen, Napoleon hat sein Reich ausgebaut, Hitler hat seine Nachbarn überfallen und am Ende hat er von Rosewelt, Stalin und Churchill eins auf den Deckel bekommen. Von den Millionen Menschen die von ein paar mächtigen Idioten zum Kriegspielen gezwungen worden sind und von denen fast unendlich viele ihr Leben für die Kapitalinteressen einiger Weniger verloren haben, von denen ist NIE die Rede.

    Wenn ich hier das Interview mit ihr so wiedergegeben hätte, wie ich es lieber getan hätte, also der Wahrheit NOCH MEHR Vorschub geleistet hätte, dann würde ich diese Zeilen hier jetzt vielleicht gar nicht mehr schreiben können. Ich hoffe es wird verstanden, was ich damit sagen will.

    Sollen die wenigen großkotzigen Idioten, die andere Menschen wegen Kriegszwecken für sich zwangseinspannen, ihren heuchlerischen und Menschen unwürdigen Dreck doch alleine machen. Tschuldigung, ich muss mich übergeben gehen.

    LG Jochen

  11. @Jochen Mitanna

    Diese bombastisch katastrophierte K.I.N.O- Diva, ist schauspielerisch gar nicht so talentiert, wenn sie selbstgefällig ihren roten Ruhmesteppich abKRIEGT und mit Unschuldsminie auf ihn herumtrampelt….sorry, meine Helden gebährende Friedensgöttin….darauf einherstolziert…Sie hat doch nur das uralte , zeit männergedenken vorhandene Drehbuch auswendig gelernt und bei den wenigen Inhalt, dass es aufzuweisen hat, konnte sie das innerhalb von Sekunden:

    „Meine Sklaven dürfen für mich mit größter Ehre sterben….hinfallen. Vor ihrer ruhmhaften- längst hinfälliger Abschlachtung werde ich ein paar von ihnen noch mit Orden und sonstigen hoh(l)en Auszeichnungen vor der Wahrheit meiner wirklichen Absichten anuniformieren. Diese bewährte Vorgehungsweise zahlt sich immer noch aus- mit dem Leben meiner männlichen Gebrauchsgüter. Ich halte das für keinen allzu großen Preis, den sie an mich zu entrichten haben. Schließlich bekommen sie dafür eine Staatstrauer- allerdings nur bis zum zehnten Hingestürzten- sonst wird mir die Rotine etwas zu langweilig. Aber was tut man- frau nicht alles für sein geliebtes Volk, um ihn weiszumachen, ich bin über den Gestrauchelten tiefer bestürzt als er je fallen könnte….seufz…schnief….schneuz… Es gibt für mich „leider“ auch noch wichtigere Veranstaltung, die meinen Untertanen zeigen, ich tue alles für sie….ächz…schnauf…was für eine Anstrengung. Ich bitte um sofortige Schweißabtupfung meines Anlitzes.
    Dann habe ich meinen Sklaven auch noch ein Ehrendenkmal errichten lassen, damit sie dort namentlich erwähnt zu werden, Um dort als ewiges Gedenken eingeheldet zu werden, ist die Bedingung nun mal hinzufallen und nicht wieder aufzustehen. Und folgendes muss ich schon wieder richtig stellen, sie werden NICHT von mir umgestoßen, sondern von ihrem Vaterland, dem sie seine Freiheit bewahren wollen…müssen. Ist doch bestimmt ein tolles Sturzgefühl, wenn man/n das als Held erleben darf. So jetzt genug geplaudert. Ich bin ein sehr Termin geplagtes (Un)Wesen und habe noch eine dringende Besprechung mit meinen irdischen Amtskollegen, dem Verteidigungsminister, der Pressestelle der Bundeswohltätigkeitswehr… usw. usf……..

    …..diese dreiste Bezeichnung Lügenbarone will ich jetzt gnädigerweise überhört haben“

    Jochen, die BRD- GmbH istzdoch schon längst pleite, die hat im Namen des Volkes zu viele Schulden andemokratisiert, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis zur öffentlichen Insolvenzerklärung. Aber da dieser Staat schon längst der Industrie gehört könnte das noch ein wenig herausgezögert werden- dank der millionenfachen Billig- Fronarbeiter. Ja ich weiß, für die Steuereinnahmen falsch gedacht, aber nicht für die wahren Besitzer dieses Staates…..

    Wenn deutsches von den, an andere Länder verkauften Kriegsmaterial vernichtet wird, trägt das auch zur Entwicklung noch besseren Vernichtungswaffen bei und dem deutschen Staat endlich auf Platz eins, der best of best Verkaufszahlen, verhelfen.

    Du bist mir vielleicht ein kleiner Witzbold, meinst Du, diese hochwohl geborenen frau- und herrschaftlichen Sklavenbesitzer würden sich selber blutige Köpfe holen, wenn sie ihren eigenen Mist in die Tat umgabeln und die heldenhafte Möglichkeit anstänkern, sich bis zum Umfallen damit zu verausgaben? Das kannst Du von ihnen unmöglich verlangen, Du würdest dem verblödeten Volk ja den klugen Kopf abschlagen und ihn seinem Untergang preisgeben…..

  12. @ohmannohjens

    „Das kannst Du von ihnen unmöglich verlangen“

    Doch, das kann ich!😉

    Was das Pleite sein des Staates angeht, so ist das aber nur eine Vortäuschung von falschen Tatsachen unserer lieben Obrigkeit, wie vieles andere auch. Wenn jemand sein Geld selbst drucken kann, ist pleite zu gehen eigentlich unmöglich. Man schafft eine künstliche Krise, ebenso wie woanders einen künstlichen Terrorakt, nur um das durchzusetzen, was die Bevölkerung nicht will. Einen neuen Krieg will das Volk auch nicht, aber darauf läuft alles wieder einmal hinaus. Ist eben der fast ewige Kreislauf der Idiotie auf dieser Welt, bis mal der richtige Herr dieser Schöpfung mit SEINEM Schwert dazwischen haut und dann werden nur die Köpfe der Bösen rollen.

    LG Jochen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: