Der abstruseste Gedanke ist uns gerade gut genug III

Unser Leben findet immer häufiger im Internet statt. Hier wird eingekauft, Partner gesucht, gespielt, man chattet, holt sich Informationen, und hier findet angeblich auch hauptsächlich der Widerstand zu den Bestrebungen der NWO statt, über private Aufklärer mit ihren Blogs und professionelle Seiten wie wikileaks.

Jene, die mit den reinen Internetanschlüssen Geld machen, die freuen sich natürlich. Auch auf dem Land wird mehr und mehr die Technik so zubereitet, dass auch bald jeder am Netz hängen kann.

http://www.pcgameshardware.de/aid,700710/Statistik-Bereits-73-Prozent-der-deutschen-Haushalte-mit-Internetanschluss/Internet/News/

Offizielle Erhebung
Statistik: Bereits 73 Prozent der deutschen Haushalte mit Internetanschluss
Internet wird unter den Deutschen weiterhin immer beliebter: Inzwischen hat der Anteil der privaten Haushalte mit einem Zugang die 70-Prozent-Marke geknackt.“

Was ist mit unserem richtigen Leben, was passiert damit?

Immer häufiger treffe ich draußen auf der Straße auf Menschen, die wenn sie mir entgegen kommen, den Kopf nach unten neigen oder die mir sogar räumlich gesehen mehr ausweichen, sofern sie sowieso nicht nur mit dem Rad, Roller, Auto an mir vorbeidüsen. Nur ja keinen näheren Kontakt aufbauen, sich nicht in die Augen schauen müssen und auf keinen Fall Anlass zu einem Gespräch liefern. So kommt mir immer mehr diese Welt vor – arm an reellen Kontakten.

Wie groß ist die Gefahr des Internets wirklich?

Ja natürlich werden wir über die neuesten Ereignisse, die überall auf der Welt passieren, in Sekundenschnelle informiert. Wir glauben das was uns vorgesetzt wird. An einem Tag heißt es, die von BP ausgelöste Öl-Katastrophe bedroht die Welt und die Küste der USA ist bis auf viele Jahre hinaus verpestet. Heute heißt es, alles halb so wild und ein flügelschwingender gesunder und sauberer Pelikan in den Nachrichten eines Internetberichterstatters deutet dazu noch an, dass dies der Wahrheit entspricht.

So werden Meldungen zur Wahrheit, egal wie oft sie im Inhalt wechseln. Wir können schließlich nicht direkt dabei sein und sind auf das angewiesen, was man uns berichtet.

Damit kann man uns und unsere Meinung durchweg manipulieren, so wie man uns gerne haben will. Ein Ufo ist über China gesichtet worden, aber wer hat es wirklich gesehen? Internetvideos können genauso gefälscht werden und ihnen geht womöglich ein ebensolches Drehbuch voraus wie einem Spielfilm im Kino.

Wie kann man Massen von Menschen in eine bestimmte Richtung steuern und womit, ohne dass sie etwas merken, kann man mit ihnen spielen?

Das Internet bildet dazu die hervorragende Grundlage. Es bestimmt immer mehr, was die Wahrheit für uns zu sein hat, denn die Mainstream-Nachrichten lügen inzwischen ja wie gedruckt. Was waren das noch für Zeiten, als man die Lügen gedruckt am Kiosk kaufen konnte? Wenn es so weiter geht, dann wird alles Gedruckte bald der Vergangenheit angehören. Und ist es vielleicht sogar so gewollt, dass unser Leben dann nur noch im Internet oder auf andere Weise elektronisch stattfindet?

Wann kommt der Tag, wenn man mit einem Partner eine rein elektronische Ehe im Internet eingeht und die Wege seiner Kinder über die Maus steuert? Oder sind wir gar schon so weit? Kennen wir unsere Kinder überhaupt noch? Kennen wir uns selbst überhaupt noch?

Wie ist das mit dem Verlust der Gefühle, die uns mal als Menschen ausgezeichnet haben? Da sterben 21 junge Menschen bei der sogenannten Loveparade, die von lauter anderen der Liebe hinterher Jagenden unter sich erstickt worden sind. Sie haben Liebe in der Masse und auf engstem Raum gesucht und den Tod gefunden. Sieht so die Liebe heute aus?

Da sterben junge deutsche Männer in einem sinnlosen Krieg in Afghanistan, weil jene die uns regieren, das eben so wollen. Da bricht vielleicht bald ein noch größerer Krieg gegen den Iran aus und die Leute hier suchen sich in der Zwischenzeit schon mal das neueste Automodell aus, das die Werbung in ihrem überdimensionierten Fernseher anpreist. Tierquälerei, Staatsbankrott in Griechenland mit Generalstreiks, Erdbeben, Vulkanausbrüche, sind kurze Internetmeldungen wert und dann wartet man schon auf die nächste Sensation. Am 21.12.2012 erleben wir einen Bewusstseinsprung oder auch den Weltuntergang, natürlich zuerst im Internet.

Wenn sie mich fragen, so ist unser Bewusstsein jetzt schon fast im Keller durch das Internet und den Weltuntergang könnte man uns vortäuschen und die meisten würden es für bare Münze nehmen. Reset drücken und alles ist ja wieder gut. Natürlich müssen wir uns am meisten Sorgen um unseren Internetanschluss machen. Denn ohne den gibt es gar keine Zukunft.

Die sogenannten Verschwörungstheoretiker verbinden zum Teil die Abkürzung für das Internet, das www mit der Zahl 666, weil der Zahlenwert des Buchstabens w im hebräischen gleichlautend mit der Zahl 6 ist.

Die Zahl 666 wiederum verbindet man mit dem Satan, dem Meister der Täuschung, der Verführung und der Lüge. Alles das gibt es im Internet zuhauf zu finden und nicht wenige vergessen dabei ihr richtiges Leben. Das wirkliche Erleben wird immer weniger, so scheint es mir.

Man muss ja auch sehen, wer das Internet geschaffen hat. Es sind genau die Leute, vor denen uns die Aufklärer auf ihren Internetseiten warnen. Gefährliche Leute also, die uns die NWO aufdrücken wollen und die uns zu ihren Sklaven machen oder uns dazu schon gemacht haben. Sie legen uns immer neuere Fesseln an, die immer unscheinbarer sind. Das Internet ist auch so eine Fessel, von der man schnell süchtig werden kann. Die neueste Information, hier und jetzt auf der Stelle. Nur ja nichts verpassen. Aber dabei verrinnt die eigene Lebenszeit in Sekundenschnelle.

Ich schaue nach draußen aus dem Fenster, die Sonne scheint und ich sehe keine Katastrophen, keine Schreckensmeldungen, keine Verbrechen. Aber auf der andere Straßenseite sehe ich geschlossene Fenster und womöglich sitzt da auch ein Internetbenutzer, den ich nie kennen lernen werde. Außer wir treffen uns mal im gleichen Chatroom oder im Kommentarbereich eines Blogs.

Ich denke, wir haben einfach vergessen was Leben bedeutet, weil es den anderen gelungen ist, uns schrittweise immer mehr davon wegzuhalten. Das Fernsehgerät ist schon ein großes Übel für die Gesellschaft, aber das Internet könnte ihr Tod sein. Es macht Gefühlskalt und nimmt uns das, was uns Menschen auszeichnet. Wir sollten wieder lernen im Kleinen miteinander umzugehen und miteinander zurecht zu kommen, denn wenn wir den Jungen unseres Nachbarn kennen würden, dann hätten wir es ihm ausreden können zur Bundeswehr zu gehen. Dieser Verein, der uns nur unter anderem Namen wie früher unsere Kinder nimmt, der unsere männliche Jugend versaut, den würde es womöglich schon lange nicht mehr geben und die NWO keine Bedrohung für uns sein, wenn wir Menschen wirklich Menschen mit Gefühlen wären.

19 Antworten

  1. Hallo Jochen,

    sehr gute Standortbestimmung, wie ich finde. Ich denke auch, dass es ein elementares Problem der Menschheit ist – für welches das Internet „zumindest keine reellen Auswege bietet“ -, dass die meisten Menschen vergessen oder verlernt haben, was „Mensch sein“ eigentlich ausmacht und/oder bedeuten sollte.

    Es liegt aber auch an dem „Wesen Internetnutzer/in“, wenn sich dieses Medium (trotz und/oder wegen seiner Möglichkeiten) hauptsächlich immer noch als ein Hinderungsgrund für eine zwischenmenschliche Annäherung, und damit als Vorteil für die ominösen Drahtzieher der NWO erweisen kann. Du weißt selbst, wie oft alleine wir schon versucht haben, die Menschen zum Kontakt „in beiden Sphären unseres Daseins“ zu ermuntern. – Kontakte knüpfen im Internet und diese dann durch persönliche Kontakte (wo es schwierig ist, ein direktes Zusammentreffen zu realisieren, wenigstens durch Ausweichen auf Telefonkontakte) zu ergänzen …

    Doch die eigentliche „Sucht“, die das Internet verbreitet, ist nun mal die der vermeintlich „schützenden und bequemen Anonymität! Und die wollen die meisten nun mal um keinen Preis aufgeben … lieber isolieren sie sich selbst und flüchten in Scheinwelten wie Chatrooms oder „Soziale Netwerke“.

    Darum kann ich Deinen Ausführungen nur zustimmen, denn jedes Wort beschreibt den Zustand unserer Gesellschaft vollkommen korrekt, die nich nur, aber doch verstärkt durch das Internet mehr als Lichtjahre davon entfernt ist, sich in Richtung Gemeinschaft weiterzuentwickeln.

    Bin jetzt erst mal gespannt, ob sich noch jemand an dieser zweifelsohne sinnvollen und notwendigen Diskussion beteiligt …

    Bis die Tage, viele Grüße (von Mensch zu Mensch!)
    Hans

  2. Hallo Jochen, Hallo Hans

    ich kann dazu leider nur ganz banal sagen: Ja, leider ist das so!

    Gerade in den letzten Tagen wurde ich bei meinen realen Bemühungen, Kontakt zu Menschen aus meiner Umgebung zu knüpfen ziemlich frustriert.
    Es ist inzwischen mehr als traurig, was so durch die Straßen läuft…

    Ich lese gerade diesen Klassiker von E. Fromm „Die Kunst des Liebens“ – eine Aussage darin („Der Mensch ist heutzutage ein Automat“) ist mehr denn je aktuell.
    Die Technik hat sich enorm entwickelt, aber menschliche Fähigkeiten, oder Eigenschaften, so etwas wie Zuneigung und Interesse austauschen, das gibt es immer noch sehr selten.
    Dabei ist es das, was wirklich glücklich macht.

    Auch in den Chats gibt es nur wenige Menschen, die hierfür empfänglich sind.

    Schade, dass Ihr nicht in Berlin wohnt, mit Euch würde ich gerne mal nen Kaffee trinken gehen!

    Einen herzlichen Gruß!
    Roxana

  3. Hallo Roxana, Hallo Hans!

    Ich habe mich eigentlich gewundert, dass sich hier keine Leute gemeldet haben die sagen, dass es Unsinn ist was ich geschrieben habe. Aber solche Leute bleiben lieber in ihrer sicheren Anonymität stecken und das womöglich für alle Zeiten. Darüber sollten sie mal nachdenken.

    Dass wir hingegen einer Meinung sind, wundert mich nicht. Hans kenne ich nun schon länger und Du Roxana hast Dich ja schon zu anderen Artikeln von uns positiv geäußert und teilst somit weitgehend unsere Standpunkte.
    Ist schon wirklich schade, wenn Leute die sich verstehen zu weit entfernt wohnen, um mal persönlich miteinander zu sprechen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Ich persönlich wandere nun auch schon ein paar Jahre durchs Internet und habe in Foren auch immer sympathische Menschen kennengelernt. Möglichkeiten zum Treffen hätte es auch gegeben, nur die wären bisher immer von meiner Seite aus mit längeren Fahrten und Unkosten verbunden gewesen. Die anderen sagten immer: Komm doch mal vorbei! Was mich und meine Möglichkeiten angeht, so ist das leider leichter gesagt als getan.
    Vor ein paar Wochen hat aber dann doch mal ein Treffen unter Gleichgesinnten stattgefunden und es war einfach toll. Wir haben uns sehr gut unterhalten und in der Tat lagen wir auf der gleichen Welle, was die Lage um uns herum betrifft. Dann gingen wir auseinander und seitdem verbindet uns wieder nur das Internet. Sehr, sehr schade. Ich glaube, dass es überall Menschen gibt die sehr ähnlich denken, auch in nächster Nähe. An die heran zu kommen und gemeinschaftliches Interesse zu wecken, sollte unser vordringlichstes Ziel sein.

    Was das Internet als Informationsquelle angeht, so werde ich auch immer vorsichtiger. Es gibt einfach zu viele Strömungen, Blogs und Foren und jeder will die Weisheit für sich gepachtet haben. Dass die Mainstream-Nachrichten auch viel lügen, wissen wir ja jetzt. Aber Lügen verbreitet leider auch das Internet immer mehr, die bis dahin gehen, dass morgen schon die Welt untergeht, weil die Hopi-Indianer u.a. es prophezeit haben. Im Grunde ist das dann nichts anderes als Gehirnwäsche.

    Was mein Artikel angeht, so scheine ich auch aus dem Grund unten wieder etwas Hochaktuelles aufgegriffen zu haben.

    Aus den MMnews: „Propaganda-Offensive gegen Internet

    In den USA ist heute eine großangelegte Propaganda-Offensive gegen die Glaubwürdigkeit des Internets gestartet worden. Offizieller Tenor: Immer weniger Menschen glauben, was sie im Internet lesen. Die News im Net seien unseriös, weil sie gratis sind. Das Vertrauen in diese Informationsquelle sei auf dem absoluten Tiefststand.“

    Vielleicht melden sich hier ja doch noch Leute innerhalb ihrer sicheren Anonymität, die dazu etwas zu sagen haben.

    Herzliche Grüße, Jochen

  4. Hallo Roxana, hallo Jochen!

    Es ist zweifelsohne richtig, dass wir gewaltige Probleme haben und dass das Internet gerade bei jenen, die zwischenmenschlicher Natur sind, eher kontraproduktiv wirkt. Das müsste natürlich nicht so sein, wie man immer mal wieder in Gestalt von positiven menschlichen Erfahrungen erkennen kann, aber die meisten Menschen verharren nun einmal in der fadenscheinigen „Sicherheit“, die ihnen die Internet-Anonymität verleiht.

    Dabei wäre das Internet durchaus eine gute Plattform um gerade die Probleme anzugehen, die alle Menschen überall auf der Welt gleichermaßen betreffen … und, wie Jochen schon sehr richtig hervorhob, manchmal trifft man auf diesem Umweg auch Menschen in der direkten Umgebung, denen man sonst wahrscheinlich nie über den Weg gelaufen wäre. Dann ist es auch möglich, die wenigen, dafür aber besonders intensiven „Internet-Erfahrungen“ auch in den direkten und lebendigen Austausch mit gleich (oder ähnlich) denkenden Menschen zu übertragen … nun gut, das ist natürlich auch wieder ein rein hypothetischer Optimalfall, aber deshalb muss es nicht als unmöglich gelten, nicht wahr!?

    Bei allem – also beim Kampf gegen die Entmenschlichung und Entsolidarisierung unserer Gesellschaft, um daraus wieder eine GEMEINSCHAFT zu formen, ebenso wie beim Thema Information via Internet – kommt es darauf an, den individuell richtigen (goldenen) Mittelweg zu finden.

    Die „Gegenseite“ hat, offenbar im Gegensatz zur Mehrheit der Internet-Benutzer/innen, sehr wohl erkannt und begriffen, dass dem Internet eine unkontrollierbare und unberechenbare Macht innewohnt – vereinzelt hat diese auch schon für jeden empfänglichen Menschen sichtbar auf sich aufmerksam zu machen vermocht. Der Grund dafür, dass weltweit, insbesondere aber in den „westlichen Industrienationen“ verstärkt Anstrengungen unternommen werden, Mittel und Wege zu finden, wie der freie Zugang zum Internet und seinen Möglichkeiten eingeschränkt oder – mittels „Panik-Knopf“ (für die Wachhunde der bedrohten „Eliten“) notfalls von jetzt auf gleich unterbunden werden kann, ist deshalb auch vor allem die „Angst der Eliten“ vor einer Macht, die sie zwar selbst erschaffen haben, aber nicht in dem Maße, wie ursprünglich geplant, ausschließlich zu ihrem Nutzen anwenden können!

    Das könnte man jetzt noch eine Weile fortsetzen, aber ich denke, als Zwischenschritt im Sinne einer (immer noch) erhofften Diskussion sollte das mal als Diskussionsgrundlage genügen.

    Auf jeden Fall sollten Menschen, die diese Gefahren und Missstände erkannt haben sowie ernsthaft daran interessiert sind, etwas dagegen zu tun, den Kontakt zueinander herstellen und – wenn schon nicht durch Gespräche von Angesicht zu Angesicht – wenigstens telefonische Brücken zu bauen. Im weiteren Verlauf würde es eventuell auch möglich sein, sich irgendwann einmal auf einen für alle potentiellen Teilnehmer zentral gelegenen Ort zu einigen, an dem man sich dann wirklich … von Mensch zu Mensch … begegnen kann.

    (Und nebenbei bemerkt: „aus der Welt“ ist Berlin letztendlich auch nicht … und … wo ein Wille, da auch ein Weg; wenngleich es nicht von heute auf morgen klappen kann!)

    Das wäre (und ist) jedenfalls der Weg, den wir bevorzugen und im Rahmen unserer Möglichkeiten auch zu gehen versuchen.

    In der Hoffnung auf eine gelegentlich erfolgende Antwort verbleibe ich jetzt erst einmal

    mit herzlichen Grüßen, Hans.

  5. Hallo Jochen und Hans (und evtl. Mitleser),

    wenn man sich breitflächig informiert, also mehre Infoquellen nutzt, wenn man mit möglichst offenem Blick durch die Welt geht, Tag für Tag, daran interessiert ist, zu wissen, was „wirklich“ passiert und dabei natürlich immer kritisch bleibt und nicht alles schluckt UND auch die eigene Intuition hinzuzieht (die einem eigentlich sagt, was stimmt und was nicht), dann kann man schon ein der Realität nahes Bild über den Ist-Zustand gewinnen.

    Natürlich wird immer versucht, zu manipulieren. Aber Manipulateur und Manipulierter sind ja zweierlei… Je wacher ein Mensch ist, desto weniger kann er manipuliert werden.

    Ich finde, man muss sich auch selbst durchleuchten – eine Grundvoraussetzung (Aber das muss ich euch bestimmt nicht sagen).

    So ein Treffen an einem für alle Beteiligten möglichst guten Ort fände ich ganz toll!
    Ich glaube, das wäre gelebte Zeit.

    Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es hier in meiner näheren Umgebung den einen oder anderen netten Menschen gibt und halte mich auch dafür offen (sonst kann das ja nix werden).

    Einen herzlichen Gruß aus Berlin
    Roxana

  6. Hallo Roxana! Hallo Hans!

    Ich habe das Internet zuerst auch vorwiegend als Informationsquelle und zum Kontaktaufbau benutzt. Infos bekam ich reichlich, gute Kontakte nur sehr wenige.
    Persönlich hat mich das Internet in eine Krise gestürzt, weil ich mit der Zeit über Sachen in größerem Maße Bescheid wusste, die mein Leben sehr mitgeprägt haben. Mein Weltbild hat sich radikal verändert und ich wurde in vielem bestätigt, was meine früheren Ansichten zu diversen Bereichen angeht. Mein Denken hat sich relativiert und ich möchte schon behaupten, dass das Internet auch so etwas wie Gehirnwäsche ist, die man sich aber selbst antut. In mancher Hinsicht ist es gut für mich gewesen. So habe ich z.B. zu meinem Glauben zurückgefunden, in anderer Weise ist es schlecht für mich gewesen. Denn so sorglos wie früher, kann ich nie wieder leben und meine Unangepasstheit, die früher schon eine Eigenart von mir war, die hat sich noch erheblich verstärkt. Irgendwann kam mal ein Tag, da waren mir plötzlich alle Dinge nicht mehr so wichtig. Dann begann ich sogar meine Gesundheit zu vernachlässigen, meinen Sport betrieb ich nicht mehr, ich wollte meine neuen Erkenntnisse anderen mitteilen, aber die hörten kaum zu. Bei vielen die ich persönlich kenne lief ich damit voll gegen die Wand und von manchen wurde und werde ich sogar ausgelacht. NWO, absichtliche Bevölkerungsreduzierung, Chemtrails usw. – in den Augen anderer alles Unsinn. Manche sagen, sie kämen mit mir nicht mehr zurecht. Obwohl es deren Problem ist, tut mir das weh.
    Mein Leben verrinnt und ich sitze vor dem PC und versuche Leute aufzuwecken, die das gar nicht wollen. Was würde passieren, wenn ich plötzlich kein Internet mehr hätte? Alles das was ich bis jetzt schon erfahren habe, das kann mir niemand mehr nehmen. Womöglich wird mir das Wissen in der Zukunft große Probleme bereiten. Doch ich bin froh, jetzt so vieles über unsere Welt und unser Land erfahren zu haben. Trotzdem kann ich mir vorstellen, von heute auf morgen gänzlich auf das Internet wieder zu verzichten. So als wäre es nur eine Phase gewesen. Trotz der Informationsflut, ist das Internet ein totes Ding, es macht abhängig, vielleicht sogar körperlich krank, weil man sich weniger bewegt. Alle die jetzt so viel wissen, die müssten im reellen Leben aktiv(er) an die Leute herantreten. So wie Jesus das damals tat. Er sprach direkt zu den Leuten und sie hörten ihm zu. Schreibt jemand heute einen Artikel im Internet, so bekommt er vielleicht seine Fans, seinen speziellen Leserkreis, aber im Endeffekt bringt das sehr wenig, um ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken. Learning by doing ist sehr gut, anderen in einem Artikel auf den richtigen Weg zu bringen ist sehr schwierig. Ich war aufgeschlossen für die Informationen aus dem Netz und brachte schon das nötige Interesse dafür mit. Draußen die Leute, die tagtäglich um ihr Leben kämpfen müssen, denen kann man aber mit klugen Worten in Internetartikeln gar nicht kommen.
    Als ich andere Leute in einem Kontaktforum aufklären wollte, wobei das für mich damals mehr Spaß war als Ernst, da wurde mir gedroht. Jetzt sagen meine nächsten Bekannten schon, sie kennen mich kaum noch, ich hätte mich total verändert und sie zwingen mir praktisch eine Entscheidung auf. Zwingen lasse ich mich ja zu gar nichts mehr, aber zum Teil haben sie auch Recht. Ja, ich habe mich verändert und in diesem Land hier gefällt es mir überhaupt nicht mehr, weil ich erkennen musste, dass alles nur auf Lug und Trug aufgebaut ist. In letzter Zeit merke ich aber auch immer mehr, dass uns das Internet auch eine Sicht auf die Welt vorgaukeln kann, die nicht den Tatsachen entspricht. Man muss das Beste aus dem Internet für sich selbst herausnehmen und dann vielleicht doch gehen. Zurück ins reelle Leben, mehr reelle Kontakte versuchen zu knüpfen, für sich selbst und die Gesundheit wieder mehr tun, denn wenn eines Tages wirklich alles zusammenbrechen sollte, dann werden Leute gebraucht, die ihren Nächsten helfen können, Leute die geistig und körperlich fit sein müssen. Andererseits könnte es auch passieren, dass kein Zusammenbruch kommt. Und was hat man dann die ganze Zeit im Internet getan. Der ‚Elite‘ beim Lügen und ihren Absichten geholfen oder was? Seine gute Lebenszeit vor einer Maschine vertrödelt? Ist es das, was die ‚Elite‘ mit dem Internet hauptsächlich bezweckt – uns vom reellen Leben wegzuhalten? www – 666, Ich denke schon, dass da etwas dran ist. Diese Nummer taucht immer und überall wieder auf, sogar auf allen Rezepten. Die Leute wissen aber nichts damit anzufangen, wenn man sie darauf hinweist. Manchmal ist es ihnen schon sogar selbst aufgefallen, dass uns diese Nummer überall begegnet. Ein Schulterzucken und dann geht es weiter im Alltag. Diesen Alltag sollten wir aber lernen, ihn uns so zu gestalten, wie wir ihn haben wollen und nicht wie ihn irgendwelche okkult gesinnten Verbrecher für uns zubereiten. Diese bereiteten auch das Internet für uns vor und sie haben es gerne, wenn wir uns mit dem Internet lange Zeit beschäftigen. Denn dann können sie ihre Untriebe weiter mit uns machen.
    Jene die sich aufgewacht nennen, sollten das Internet wie eine Startrampe sehen. Den Treibstoff haben wir uns aus ihm nun geholt, fliegen müssen wir die Kiste aber woanders. Im wahren Leben, in direktem Kontakt mit anderen Menschen. Auch wenn das nur wenige sein sollten. Aber mit der Zeit werden es immer mehr werden.
    Ganz ehrlich gesagt, habe ich nicht mehr viel Lust und ich sehe auch keinen Sinn darin, noch viele weitere Artikel zu schreiben. Zurück kommt von den Lesern kaum mal etwas, sie sind also größtenteils nicht zu Diskussionen bereit oder sie denken sich ihren Teil und warten dann nur auf einen neuen Artikel. Ich will die Leute aber nicht so füttern mit Meldungen, wie es das Fernsehen macht. Das Fernsehen stumpft die Leute ab, aber massenweise Artikel, Berichte usw. tun dasselbe. Zum Schluss hört doch niemand mehr richtig zu.
    Die Aufgewachten sind meistens Leute, die immer schon aufgewacht waren und der Rest ist wie eine Herde, die sich gerne bevormunden lässt. Jeder muss selbst wissen, was für ihn der richtige Weg ist. Etwas machen mit anderen, ist besser als es ihnen aufzuschreiben!

    Viele Grüße, Jochen

  7. @Roxana

    dem möchte ich grundsätzlich (und für meinen Fall explizit) zustimmen. Letztendlich ist es mit „alternativen Informationen“, wie sie das Internet zur Verfügung stellt, auch nichts anderes wie mit der Medienberichterstattung oder Geschichtsschreibung. Man kann und darf nicht einfach übernehmen, was einen da so vorgesetzt wird, sondern muss – im Bemühen sich eine fundierte Meinung zu bilden – generall alles gegenprüfen. Wobei, auch hier pflichte ich Dir bei, die Intuition (oder wie ich es nenne „das Bauchgefühl“) eine nicht zu unterschätzende Bedeutung besitzt (besitzen sollte). Weiter möchte ich darauf jetzt nicht eingehen … aber vielleicht schreibe ich meine Ansicht dazu irgendwann einmal in einem Artikel nieder?!😉

    Noch wichtiger, auch das hast Du sehr treffend angesprochen, ist es aber, sich selbst und seine Meinung immer wieder aufs Neue zu prüfen. Man darf sich nicht zu einem dogmatischen Denken hinreißen lassen, das bei jeder gegenteiligen Meinung sofort blockiert und dadurch eventuell wichtige neue Erkenntnisse verunmöglicht. Wahrheit ist nun einmal – ich habe es, genau wie viele andere, schon oft genug betont – nun einmal immer subjektiv. So etwas wie die allumfassende Wahrheit, jetzt mal bezogen auf das Weltgeschehen, so wie es „normale Menschen“ erleben, gibt es nicht. Aber aus einer Vielzahl von Meinungen und deren Vergleichen mit den „offiziellen“ Fakten, die uns am laufenden Band geliefert werden, lässt sich, bei kritischer und selbstkritischer Vorgehensweise, zweifelsohne ein zutreffendes Bild von der „wahren Welt“ zusammenfügen, die ohne Frage hinter einer Fassade verborgen ist, zu der auch und in zunehmendem Maße das Internet gehört.

    Zu den letzten beiden Punkten kann ich auch nur sagen „Recht hast Du!“. Es sollte für jeden Menschen ein erstrebenswertes Ziel sein, positive Kontakte, die man im Internet knüpfen konnte, auch ins reale Leben hinüber zu bringen. Dabei stellt die direkte Begegnung und der uneingeschränkt persönliche Austausch unbestreitbar die optimale und höchste Stufe dar – aber auch via Telefon (in Ergänzung zum schriftlichen Gedankenaustausch) lässt sich schon bedeutend mehr übereinander und darüber herausfinden, ob die „Person im Internet“ eine authentische Entsprechung des „wahren Menschen“ ist oder nicht. – Trotzdem werden wir mal sehen, ob sich nicht die optimale Zusammenkunft irgendwann einmal realisieren lässt!

    Und, teilweise schon vorgreifend auf die noch folgende Antwort an Jochen: ganz sicher gibt es (nicht nur) nette Menschen in Deinem direkten Umfeld und es wäre fatal, wenn Du die Suche nach solchen aufgeben würdest. Das Internet kann eine Brücke sein (aber da muss dann schon sehr viel zusammenkommen und auch von allen beteiligten Seiten gleichermaßen ernst genommen werden, was leider sehr selten der Fall ist!), aber der Alltag – also Dein individuelles Dasein – findet nun mal dort statt, wo Du lebst. Dafür kann selbst eine gute und ausbaufähige, aber dennoch durch räumliche und zeitliche Trennung belastete „Internetfreundschaft“ niemals ein adäquater Ersatz sein!

    Nun gut, das sollte erst einmal genügen … aber, wie gesagt, die „Mission Treffen im realen Leben“ (wozu jede/r interessierte Leser/in ggf. eingeladen wäre) haben wir jetzt erstmal auf die Agenda gesetzt!😉

    Herzliche Grüße zurück
    Hans

  8. @Jochen

    Danke für die ausführliche Darlegung Deiner individuellen Sichtweise … dass ich Ihr nicht widersprechen kann oder will, erwähne ich hier nur der Vollständigkeit halber, da wir dieses Thema in den letzten Monaten (meiner Ansicht nach) umfassend besprochen und auch übereinstimmend abgeschlossen haben.

    Was Du schreibst trifft den Nagel natürlich auf den Kopf … das war (und ist) aber auch einer der Gründe dafür, warum ich mich trotz aller belastenden und frustrierenden Erfahrungen der letzten Zeit eben nicht dazu durchringen kann, das Anschreiben gegen den Irrsinn unserer Zeit und Gesellschaft einzustellen und meine Energie sinnvoller (???) einzusetzen. Das liegt unter anderem auch daran, weil ich den „alternativen Weg“ (also das Zugehen auf die Menschen im realen Leben) schon zu beschreiten versucht hatte, bevor ich auf den Umweg namens Internet umgeleitet wurde. Nebenbei bemerkt, Du beschreibst die Probleme, die einem dabei begegnen, ja selbst sehr treffend!

    Natürlich wäre es (auch aus meiner Sicht) schon ein großartiger Erfolg, wenn sich wenigstens einige gleich denkende und fühlende Menschen im Leben außerhalb der virtuellen Welt finden und dauerhaft zusammentun würden. Aus dem ebenso einfachen wie unwiderlegbaren Grund, dass auch eine sehr kleine Gruppe ungleich mehr und bessere Möglichkeiten zur „Infizierung der Schafherde mit unbedingt erforderlichem Umdenken“ zur Verfügung hat als jedes noch so engagierte Individuum. Doch hier kommt dann ein Faktor ins Spiel, den man leider auch (noch) nicht außer Acht lassen darf/kann: im realen Leben ist aktiver Widerstand (und sei es auch „nur“ die Bündelung von Kräften und Ideen im Sinne einer erfolgversprechenden Strategie für die Reaktivierung des gemeinschaftlichen Rückgrats) leider immer auch eine pukuniäre Frage … ohne wenigstens grundlegende finanzielle Mittel und andere Faktoren (bspw. Mobilität, um den wichtigsten hervorzuheben), werden sich selbst die besten Ideen nicht realisieren lassen. – Über den Rest, der meiner individuellen Erfahrung entspringt, werde ich hier und jetzt nicht noch einmal schreiben, da ich dies in der Vergangenheit schon oft genug (und selbstverständlich vergeblich) versucht hatte.

    Zu guter Letzt: Mein Ziel war es immer (und sollte sich eigentlich auch mit den Bestrebungen aller ernsthaft um Überwindung von gesellschaftlichen, auf Entmenschlichung und Entsolidarisierung basierenden Missständen decken?), das Internet als Informationsplattform – sowohl im In- als auch im Output – zu nutzen und sowohl das auf diesem Weg gesammelte Wissen als auch die aufgebauten Kontakte dann aus dem Internet heraus- und direkt in den Alltag der Menschen zu bringen. Das war (und ist, wenn die Hoffnung auch mehr und mehr sinkt) die Grundintention des „AmSeL-Gedanken“. Leider ist der nach und nach immer mehr untergegangen, woran auch diverse Damen und Herren tatkräftig mitgewirkt haben, die uns mit Macht „Falschheit“ und „rechtsradikales Gedankengut“ (mancher hielt uns aber auch für „Kommunisten“, kommt halt immer auf die individuelle Perspektive an, nicht wahr?!) unterstellen zu müssen/dürfen glaubten. Trotzdem halte ich am Grundkonzept fest und werde – so lange mir das aus technischen und gesundheitlichen Gesichtspunkten möglich ist – auch in gewohnter Weise weiterarbeiten. – Das gilt aber nur für mich persönlich und ich würde es jederzeit akzeptieren (ohne deshalb entstandene freundschaftliche Bande zu kappen), wenn andere Menschen dies nicht mittragen können oder wollen und deshalb aussteigen. Ich selbst habe ja oft genug mit diesem Gedanken gespielt – u. a. auch wegen dem Ausbleiben eines echten Dialogs, wobei die wenigen Ausnahmen, die sich entwickelt haben, die Regel leider nur bestätigen. Ich habe mich dagegen entschieden, aber das ist dann auch schon alles …

    Um es noch einmal zu betonen … ich pflichte Dir absolut bei, dass es … „besser ist, etwas mit anderen Menschen zu machen als es ihnen aufzuschreiben“ … aber letzten Endes wird es notwendig sein und bleiben, den „goldenen Mittelweg“ zu finden und die Potentiale beider Formen des aktiven „Aufklärens“, das ab einem gewissen Punkt auch in ent- und geschlossenen Widerstand übergehen muss, so gut als möglich zu verbinden, solange wir nicht in jeder Hinsicht autark agieren können und die „Spielregeln des Systems“ auch nicht vollends ignorieren können.

    Das ist nur meine Meinung, aber zu der stehe ich unverrückbar!

    Viele Grüße, Hans

  9. Hallo Jochen,

    in Deinem Beitrag fühle ich viel Traurigkeit und wohl auch Einsamkeit.
    Gut, dass Du Zuflucht zu Deinem Glauben nehmen kannst!

    Ich selbst würde mich auch als jemand bezeichnen, der schon immer anders war und auch eben wacher (ohne das arrogant zu meinen, denn es ist kein leichter Zustand).

    Gerade in den letzten Monaten frage ich mich immer wieder, wie es kommt, dass scheinbar nur einige Menschen „anders“ sind, und die meisten anderen nicht?
    Woher kommt es, dass einige sich 1000 Fragen stellen, und die anderen nicht eine (um das mal krass auszudrücken)? – Ich weiß es nicht.
    Vielleicht kann diese Antwort nur in kosmischen Dimensionen gefunden werden.

    Insofern ist es tatsächlich eine Frage, ob man die weniger Wachen wecken kann.
    Genausowenig, wie man selbst die Überzeugungen anderer aufgedrückt bekommen möchte, wehren sich jene „natürlich“ auch.
    Zum Wachsein gehört auch sehr viel Mut (Man muss z.B. u.a. auch fähig dazu sein, in sich selbst Dinge zur Kenntnis zu nehmen, die nicht immer gerade schön sind…).
    Ich erlebe es nicht selten, dass Menschen mit Ablehnung auf mich reagieren, weil sie mit meiner direkten, ungeschminkten, auf jegliches Gesellschafts-Spielchen-Gehabe verzichtenden Art nicht klar kommen. Das können sie nicht, das haben sie nicht gelernt. Das macht dann eben Angst.
    Ich kenn aber Gott sei Dank ein paar Menschen, mit denen das geht.
    Und ich habe im Laufe der Zeit gelernt, damit umzugehen – zu sehen, wo Menschen offener sind, mich bei denen zurückzuhalten, die eben ganz zu sind („Man soll unreife Früchte nicht pflücken“😉 ).

    Zu den Punkten Gesundheit, Schreiben von Artikeln, Nutzen des Internets:

    Auf die Gesundheit würde ich immer achten. Wieso sollte man sich weniger bewegen, nur weil man das Internet nutzt? Das soll jetzt keine Belehrung sein, aber ich würde niemals auf meine Bewegung verzichten, weil ich mich einfach gerne bewege. Ich weiß natürlich jetzt nicht, wie sehr Du aufgrund von Verpflichtungen zeitlich eingebunden bist, aber 1 Stunde täglich an der frischen Luft spazieren gehen und dabei möglichst bewusst die Natur wahrnehmen – wäre das echt nicht drin?

    Wenn es einem selbst (dauerhaft) nicht gut geht, wie sollte man da etwas für andere tun können?

    Neulich habe ich festgestellt, dass ich zu extrem im Internet unterwegs war. Nun habe ich mir ein Zeitlimit gesetzt und stelle mir immer den Wecker, natürlich mit flexibler Bereitschaft, falls ich mal, was sehr selten vorkommt, einen interessanten Austausch im Chat habe (Ehrlich gesagt, macht es mich zunehmend ungeduldig, 3 Minuten auf einen Satz zu warten, da würde ich schon lieber reden, aber das nur nebenbei).

    Das Schreiben von Artikeln sollte bestenfalls „Spaß“ machen. Ich finde, es sollte so sein, wie eine gute Musik-Band, die einen schönen sinnvollen Text kreiert und ihn in einen Song packt.
    Irgendwo hab ich mal gelesen (ist schon lange her, kann von daher nicht die Quelle angeben), dass früher, vor langer, langer Zeit Kunst mal dazu genutzt wurde, um den Menschen Erkenntnisse oder auch Weisheiten zu vermitteln (Da fällt mir ganz spontan z.B. Shakespeare ein, aber es gab ja auch andere künstlerische Größen).

    Deine Bemerkung, du könntest Dir auch vorstellen, die Internet-Zeit könnte „auch nur eine Phase“ gewesen sein, finde ich irgendwie amüsant, aber gleichzeitig finde ich, dass es ein guter Hinweis darauf ist, dass Du scheinbar doch ganz gut davon Abstand nehmen kannst.

    Weißt Du, Jochen, neulich hab ich gelesen, dass jemand sagte: „Und wenn ich auch nur einem Menschen etwas gegeben oder weitergeholfen habe, so war mein Tun nicht umsonst. Ich glaube darüber hinaus an das Schneeball-Prinzip“.
    So möchte ich Dir sagen: Ich lese Deine Beiträge gerne. Und ich bin bestimmt nicht der/die Einzige.

    LG
    Roxana

    Übrigens: Auch ich habe einige Menschen zurücklassen müssen – aber das macht Platz für die neuen!

  10. Hallo Hans,

    ja – ein Artikel über das „Bauchgefühl“ wäre bestimmt auch spannend und interessant!

    Wie Du über die „subjektiven Wahrheiten“ denkst, finde ich gut.
    Ich habe das in den letzten Jahren begriffen, dass jeder Mensch seine eigenen geistigen Konzepte hat (natürlicherweise haben muss aufgrund seiner individuellen Erfahrungen).
    Es wäre allerdings sehr schön, wenn möglichst viele Menschen begreifen würden, dass „ihr Konzept“ eben ihrs ist, und dass andere Menschen andere haben.
    Dann würde es keine Glaubenskriege mehr geben, und Menschen würden bei Diskussionen besser gegenseitig zuhören können.

    Aber dazu bedarf es natürlich eben des Begreifens dieses Umstands.

    Ich habe hierzu übrigens einen sehr schönen Text von Krishnamurti gelesen („Freiheit“) – kennst Du den?

    Und darüber hinaus: Meinst Du es gibt eine objektive Wahrheit? Auch bezogen auf das Weltgeschehen?

    LG
    Roxana

    Und mal noch eine Frage an Euch beide: Beherrscht Ihr das 10-Finger-Tippen?? ;D

  11. Hallo Roxana,

    ich fange mal hinten an … nein, ich schreibe zwar „relativ schnell“ (und sogar blind), benutze dabei aber maximal drei bis vier Finger😉

    Objektive Wahrheit? Für meine Begriffe eine ungemein schwierige Frage. Nach meinem Dafürhalten (meine Meinung dazu habe ich ja im letzten Beitrag erläutert), gibt es keine „objektive Wahrheit“, auf die man sich als auf der Wahrheitssuche = in erster Linie auf einer kontinuierlichen Selbstfindung (durch welche man die eigene Position in der „subjektiven Realität“ bestimmen kann, ohne die man gesammelte Erfahrungen und Informationen niemals in das eigene Bild von der Welt einzuordnen vermögen würde!) befindliches Individuum berufen könnte. Was es aber definitiv gibt, sind Fakten – gerade was das Weltgeschehen betrifft -, die man im Zuge von empirischen Studien zu einer objektiven (im Sinne von für jedermann zweifelsfrei erkennbaren) Wahrheit (allerdings mehr im Sinn von „Realität“ – auch eine sehr subjektive Angelegenheit!) zusammenfassen könnte. Bei allem was darüber hinaus geht, bis hin zur Definition des Ursprungs und tieferen Sinns allen Lebens, würde ich die Frage vom Bauchgefühl her zwar verneinend beantworten, doch damit würde ich mir ein Wissen (oder doch zumindest ein Verständnis) anmaßen, dass meiner Ansicht nach kein Mensch für sich beanspruchen kann.

    Jiddu (?) Krishnamurti ( http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/03/23/krishnamurti/ ) ist mir ein Begriff, aber den Text „Freiheit“ habe ich noch nicht gelesen, sondern kenne nur einzelne Zitate daraus. Meiner Ansicht nach ist er eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, welche die „menschliche, intellektuelle und spirituelle Evolution der Spezies Mensch“ hervorgebracht hat … was aber wieder nur eine „rein subjektive Einschätzung“ repräsentiert … und vieles von dem, was er nachvollziehbar gesagt und uns hinterlassen hat, passt sehr gut in meine aus anderen, aber von einer vergleichbaren Sichtweise geprägten Quellen gespeiste Weltanschauung. Eine ausführliche Erörterung dieses Themas würde allerdings sowohl zeitlich als auch vom Umfang her die Möglichkeiten des schriftlichen Diskurses in einem Kommentarbereich sprengen. Sicher keine befriedigende und auch keine beeindruckende Antwort auf Deine Frage, aber für den Moment und die Gegebenheiten die beste, die ich zu geben vermag.

    In Bezug auf den Rest Deines Kommentars schreibe ich hier nur, dass wir da offensichtlich auf einer Wellenlänge liegen – es wird sich im Laufe der Zeit sicherlich noch die eine oder andere Gelegenheit ergeben, um diesen Gedankenaustausch in Verbindung mit anderen Themen fortzusetzen und zu vertiefen.

    Zuletzt noch – Artikel über „Bauchgefühl“/Intuition und deren Bedeutung für die Unterscheidung im weitgefassten Sinn von „Wahrheit und Lüge“ … ganz bestimmt wäre das interessant, auch für mich persönlich, da ich mich bisher im „publizistischen Rahmen“ immer nur ansatzweise respektive oberflächlich damit befasst habe. Momentan wird das aber nicht klappen, da ich dafür einen freien Kopf und insgesamt eine etwas ausgeglichenere Verfassung benötigen werde. Im Augenblick geht mir viel zu viel durch den Kopf, wovon auch meine Emotionen in heftige Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb geht derzeit die meiste verfügbare Energie für die Vermeidung von kontraprdodutiven „Gefühlsstürmen“ drauf. – Warten wir es also einfach ab … meistens kommt so etwas ja „relativ unverhofft über mich“, wie man an so manchem Artikel auf dem Blog ablesen kann. Aufgeschoben ist jedenfalls in keinster Weise aufgehoben.

    Nun hoffe ich mal, dass ich nichts vergessen und alle Fragen halbwegs zufriedenstellend beantwortet habe.
    In diesem Sinne wünsche ich noch ein schönes und hoffentlich angenehmes Wochenende …

    LG Hans

  12. Hallo Roxana!

    „Gerade in den letzten Monaten frage ich mich immer wieder, wie es kommt, dass scheinbar nur einige Menschen „anders“ sind, und die meisten anderen nicht?“

    Ich glaube, dass es nicht nur am Verstand liegt, wie die Leute ihre Umwelt aufnehmen und darin zu leben gedenken, sondern dass sehr viele einfach nicht anders können, weil sie innerlich irgendwie so etwas wie vergiftet sind.

    „Vielleicht kann diese Antwort nur in kosmischen Dimensionen gefunden werden.“

    Nach meiner versuchten Erklärung oben eher im Mikrokosmos, anstatt im Makrokosmos.

    „1 Stunde täglich an der frischen Luft spazieren gehen und dabei möglichst bewusst die Natur wahrnehmen – wäre das echt nicht drin?“

    Ich habe meinen eigenen Rhythmus, ist schwer zu erklären.

    „Wenn es einem selbst (dauerhaft) nicht gut geht, wie sollte man da etwas für andere tun können?“

    Das mit dem dauerhaft passt zu meiner Situation in den letzten paar Jahren, doch ist es bei mir nicht ständig so. Also gibt es durchaus Zeiten, in denen ich anderen von Nutzem sein kann. Wenn es mir ständig nicht gut ginge, wie sollte ich dann z.B. Artikel schreiben können oder mich auch (humorvoll) mit anderen (im Internet) unterhalten können?

    „Das Schreiben von Artikeln sollte bestenfalls „Spaß“ machen.“

    Sehe ich genau so!

    „…Internet-Zeit könnte „auch nur eine Phase“ gewesen sein, finde ich irgendwie amüsant,…“

    Warum amüsant? Ich habe schon öfters bestimmte Phasen gehabt und gelebt. Doch ich denke schon, dass ich wieder ganz aufs Internet verzichten könnte. Ich habe auch gar keinen eigenen Anschluss! Und nur weil die Welt meint, alles müsste ab sofort übers Internet laufen, war ich in solchen Sachen die jeder meint mitmachen zu müssen, schon immer ein Querschläger.

    Was das Schreiben von Artikeln und das mit dem zeitlichen Abstimmen im Internet sein zu können angeht, so gibt es Umstände, wodurch das bei mir erheblich erschwert wird. Internet ausmachen, sich schnell aufs Rad schwingen und raus in die Natur. Ich kann nicht alles machen und wenn ich mich speziell auf etwas einlasse, dann lasse ich mir gerne viel Zeit dafür. So kommt es bei mir zwangsläufig zu Konflikten in diesen Bereichen.

    „Und mal noch eine Frage an Euch beide: Beherrscht Ihr das 10-Finger-Tippen??“

    Dieses Problem kommt bei mir noch hinzu. Such- und Tipp-System ist meine Art zu schreiben auf der Tastatur und dabei verhaue ich mich auch sehr oft. Da ich keinen Laptop habe, schreibe ich sogar viel handschriftlich vor. Ansonsten müsste ich viel Zeit alleine in dem Raum verbringen, wo mein alter PC steht, oder dem Menschen wo der Internet PC steht, zu sehr auf den Wecker gehen.
    Ich hoffe, meine Worte erklären nun vieles was das Artikelschreiben angeht.

    „Und wenn ich auch nur einem Menschen etwas gegeben oder weitergeholfen habe, so war mein Tun nicht umsonst.“

    Mir wurde auch von Betroffenen bestätigt, dass ich schon einigen weitergeholfen habe, mit dem was ich tue. Nur mir selbst konnte ich bisher nicht richtig helfen.

    Für Dein Lob zu meinen Artikeln bedanke ich mich recht herzlich. So etwas höre ich natürlich gerne.

    Liebe Grüße, Jochen

  13. Hallo Jochen,

    komme ich ersteinmal auf das „amüsant“ zurück:
    Der Humor, oder dass ich diese Aussage von Dir als amüsant empfinde, ist natürlich subjektiv.
    Spontan fällt mir hierzu eine Aussage von Lasse Hallström (Regisseur) ein: Er meint die Welt wäre zugleich tragisch und komisch. Als er dies sagte, sah sein Gesicht so tief, leuchtend und tatsächlich (für mich) auch komisch aus, dass ich echt lachen musste. Ich kann dieser Aussage viel abgewinnen.

    Ich finde es einfach amüsant, dass Du scheinbar so ernst dieses Schreiben betreibst und es evtl. im nächsten Atemzug einfach sausen lassen könntest. Es liegt für mich ein Kontrast, ein Paradox darin, den ich als amüsant empfinde.

    Dass Du Dir selbst bisher eher wenig helfen konntest, finde ich schade und irgendwie eigentlich auch merkwürdig. Aber gut: Dann ist das eben so bei Dir.

    Ich kann andern nur helfen, wenn es mir selbst gut geht, und wenn ich in der Sache, um die es bei der Hilfe geht, Erfahrung habe.
    Ich bin aber der Meinung, dass die Hilfe oder die Heilung im Menschen selbst stattfindet – Selbstheilungskräfte also, ich selbst diene dann nur als Katalysator.

    Natürlich hat jeder seinen eigenen Rhythmus.

    Ob diese „anderen Menschen“ vergiftet sind…?
    Ich sehe das anders.
    Es ist eine meiner ungelösten Fragen, woher das Bewusstsein kommt.
    Ich sehe den Menschen und die Welt eingebettet in etwas Größeres, das letztendlich die Dinge bewegt und beseelt.
    Insofern bin ich sehr dem Taoismus zugeneigt, ohne Taoist zu sein😉.
    Ich glaube nicht, dass man „alles machen“ kann.
    Es gibt für mein Empfinden Prozesse, wo es mal richtig ist, etwas zu tun (bestenfalls das Richtige), und ein andermal tut man lieber nichts.
    Wenn ich, mal als Beispiel, das Bewusstsein des Menschen mit einer Blume vergleiche, dann würde es nichts nützen, wenn ich zu einer Tulpe, die gerade eben durch den Boden gestoßen ist, sagen würde, sie solle jetzt blühen.
    So sehe ich das unterschiedliche Bewusstsein der Menschen: Auf dem Weg zum Aufblühen. Und ich sehe das für jeden Menschen so.
    Aber wie gesagt: Das ist meine Sichtweise, aber bei der bleibe ich unverrückbar!

    Liebe Grüße
    Roxana

  14. Hallo Hans,

    ich tendiere eher zu der Annahme, dass es auch eine objektive Wahrheit gibt. Alleine das Vorhandensein des Wortes „Objektivität“ macht mich insofern mutig.
    Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch seine subjektive Wahrheit und auch seine subjektive „Realität“ hat (Und insofern hat meiner Meinung nach auch jeder Mensch (eben für sich gesehen) Recht).
    Aber, wie ich schon dem Jochen schrieb, sehe ich den Menschen und die Welt eingebettet in etwas Größeres. Und dort vermute ich die Objektivität.

    Der Text von Jiddu Krishnamurti über die „Freiheit“ ist wirklich schön.
    Gerade auch im vorgenannten Zusammenhang.

    Liebe Grüße
    Roxana

  15. Hallo Roxana,

    nun ja, das mit der „Objektivität“ ist so eine Sache. Natürlich stimme ich Deiner oben ausgeführten Argumentation uneingeschränkt zu, aber um dabei zu einer „Objektivität“ zu gelangen, die im tieferen Sinn der Bedeutung dieses Begriffes authentisch sein kann, müsste die Akzeptanz dessen, was wir als gegeben anerkennen (und eventuell nur mit anderen Begriffen definieren), zunächst einmal weitere Kreise ziehen. Ansonsten würde es nur eine „eingeschränkte Objektivität“ darstellen, welche sich ihrerseits via Übereinstimmung von gleich denkenden und fühlenden Individuen definiert.

    Trotzdem sehe ich es ganz ähnlich wie Du und stehe einer Weiterentwicklung des „kollektiven Bewusstseins dieses Größeren“ auch keineswegs pessimistisch gegenüber. Man muss sich bekanntlich erst einmal von der Banalität dessen, was die überwiegende Mehrheit der Spezies Mensch für „real und wahr“ hält (weil es ihnen über ewige Zeiten so suggeriert wurde) lösen, um jenen erhöhten Standpunkt einnehmen zu können, von dem aus man die Dinge als das sehen und erkennen kann, was sie nun einmal sind.

    Nun gut, gerne würde ich dieses Thema irgendwann einmal vertiefen, denke aber, dass man dafür eine etwas direktere und persönlichere Basis anstreben sollte. Hier auf dem Blog wird man das immer nur bis zu einem gewissen Grad verwirklichen können … Aber schauen wir mal, was sich da (wann auch immer) machen lässt.

    Liebe Grüße retour (auch von Elke)
    Hans

  16. Liebe Roxana!

    „Ich finde es einfach amüsant, dass Du scheinbar so ernst dieses Schreiben betreibst und es evtl. im nächsten Atemzug einfach sausen lassen könntest. Es liegt für mich ein Kontrast, ein Paradox darin, den ich als amüsant empfinde.“

    Diese Worte von Dir beschreiben mein Wesen und meine Einstellung fast perfekt. Seit jeher aber schon bin ich auf der Suche nach dem Rest meines Wesens. Beim Schreiben entdecke ich es vermutlich hin und wieder, deshalb tue ich es. Ansonsten hätte ich solch nette Menschen wie Dich vermutlich nie getroffen. Da fällt mir gerade auf, der Jan war lange nicht mehr bei uns auf dem Blog.

    „Dass Du Dir selbst bisher eher wenig helfen konntest, finde ich schade und irgendwie eigentlich auch merkwürdig.“

    Ich versuche es aber weiter. Denn ich weiß ja, woran es bei mir liegt.

    „So sehe ich das unterschiedliche Bewusstsein der Menschen: Auf dem Weg zum Aufblühen.“

    Ich denke, so viel Unterschied im Bewusstsein der einzelnen Menschen kann es gar nicht geben, da alle denselben Stammbaum haben. Den Menschen begreiflich zu machen, dass sie sich praktisch selbst weh tun, wenn sie anderen etwas antun, sollte die vorrangiste Aufgabe sein. ‚Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst‘ – dieser Satz beinhaltet auf einfachste Weise alles. Was würde dieser Planet aufblühen, wenn die Menschen es fertig brächten, DAS umzusetzen.

    Herzliche Grüße, Jochen

  17. Lieber Jochen,

    das freut mich, dass Du sagst, ich hätte Dein Wesen fast perfekt erfasst!
    Ja: Auch ich bin noch auf der Suche nach dem Rest von mir (oder von was auch immer es ist…) und: Wer suchet, der findet!🙂

    Nach meiner Erfahrung gibt es schon große Differenzen, was das Bewusstsein der einzelnen Menschen betrifft. „Selbst-Bewusstsein“ kommt ja auch nur davon, dass man sich seiner selbst bewusst ist, aber dazu muss der Mensch bereit sein, sich selbst zu betrachten, sich selbst erkennen zu wollen, und da gibt es (auch bei mir natürlich) nicht wenig Angst und Widerstand.

    Ob die Menschen den gleichen Stammbaum haben? Da bin ich mir auch nicht sicher. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es gibt u.a. auch die Theorie, dass verschiedene Menschengruppen ursprünglich von anderen Sternen hierhergekommen sind, womit u.a. auch die unterschiedlichen Rassen erklärt werden, die nicht von der selben Erbanlage entstanden sein können. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob das so ist, aber ich schließe es nicht aus. Finde, es ist eine interessante Theorie.

    „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ : Ich würde mal behaupten, dass der Mensch in der Regel genau das tut. Er kann den anderen nur so behandeln und lieben, wie er sich selbst gegenüber „dazu in der Lage ist“ (Bewusstsein – Selbstbewusstsein).
    Jeder Mensch schafft sich seine Bedingungen aufgrund dessen was er denkt und wie er fühlt und handelt. Und von daher (finde ich zwar auch sehr schade, scheint aber notwendig zu sein): Auf einen groben Klotz gehört ein grober Stein? Hammer? (Na, ich sag das gerade durchaus auch mit einer kleinen Prise Zynismus).

    Ich bin ja teilweise auch von echten „Grobianen“ umgeben. Was soll man (ich) tun, um solche „Menschen“ ertragen zu können?
    Ich versuche fröhlich zu bleiben, und zwar nicht irgendwie oberflächlich. Ich sehe oder erfahre es, es tut weh, dann gehe ich da durch und komme, Gott sei es gedankt, wieder in meine Mitte wo ich fröhlich bin. Ich versuche möglichst immer, und das gelingt mir auch immer mehr, mich selbst zu erfreuen – und dann auch andere. Und es ist schön! Und wenn ich so richtig fröhlich bin, dann kann mir so ein Grobian gar nichts anhaben!

    Ich nehme ja oft und gerne die Natur zum und als Beispiel: Gras und Wurzeln wachsen einfach durch Asphalt und Zäune. Die Natur lebt weiter, obwohl der Mensch so dumm ist und meistens gegen die Natur handelt. Wenn die Menschheit untergeht (was ich nicht glaube), dann wird die Natur dennoch überleben.

    Mögen Dir die Tage entgegenkommen, und der Wind stets in Deinem Rücken sein!

    Roxana

  18. Lieber Hans,

    ja: Es ist ein Thema, dass mit sehr viel Weite (sowohl als auch…😉 ) einhergeht, und dafür würde dieser Blog wohl tatsächlich nicht ausreichen.

    Dennoch: Vielleicht gibt es ja so etwas wie Bewusstseins-Dimensionen, die mit den kosmischen Gesetzen verbunden sind, und vielleicht begegnen sich immer die Menschen auf der jeweiligen Bewusstseinsstufe, die sie miteinander teilen. Das vermute ich so.

    Ich neige doch eher dazu, mich philosophisch, spirituell und sogar poetisch auszutauschen, weil ich das schön und erhebend finde (Geistige Nahrung!).
    Aber wie gesagt, ist das hier nicht so der passende Blog, und wir führen das dann gerne fort, wenn wir uns alle mal sehen oder mal wieder telefonieren.

    Übrigens habe ich heute mal diese wunderschönen Texte über Freiheit und über die Liebe rausgekramt. Ich will niemanden überzeugen, und es sind gerade auch Texte, die eben über alle Konzepte hinausgehen und einen frei lassen, aber wer diese schönen, erhebenden Texte einmal lesen möchte, dem schicke ich sie gerne zu.

    Herzlichen Gruß
    Roxana

  19. Hallo liebe Roxana,

    sorry, aber ich war in den letzten Tagen etwas abwesend (land-unter in Sachen externe Arbeiten), aber ich entnehme Deinem Kommentar, dass wir uns in den Kernfragen einig sind. Diskussionen (oder zutreffender: ein Gedankenaustausch), wie sie für die Vertiefung der Thematik notwendig wären, sind definitiv etwas, was die Möglichkeiten und Zielsetzungen des Blogs sprengt.

    Was die Texte angeht, so würde ich mich freuen, wenn Du sie uns bei Gelegenheit zuschicken könntest. Es interessiert mich sehr, mehr darüber zu erfahren … und eventuell lässt sich daraus ja auch noch etwas Konstruktives extrahieren und in eigene Artikel einbauen. (Eventuell nicht von mir, aber im Zweifelsfalle gebe ich es an Adalbert weiter, der sich in dieser Hinsicht ja einiges vorgenommen zu haben scheint!).

    In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal, auf diesem oder jedem anderen Kanal –
    herzliche Grüße retour
    Hans

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