Der abstruseste Gedanke ist uns gerade gut genug II

Um dem Verborgenen auf die Spur zu kommen, stellen die Menschen viele, bisweilen sogar ungewöhnliche Dinge an. Archäologen graben an den Standorten alter Kulturen und an allen möglichen anderen Orten, wo sie Interessantes vermuten. Andere Wissenschaftler führen Experimente chemischer, physikalischer und biologischer Art durch. Wieder andere senden Radiowellen ins All hinaus, weil sie dort den Ursprung für unser Sein vermuten oder sie schicken angeblich bemannte oder auch unbemannte Objekte zu anderen Gestirnen. Doch die Frage, wer wir sind und woher wir kommen, die konnte bisher auf diese Weise bis heute nicht schlüssig nachgewiesen und erklärt werden.

Der ganzen Wissenschaft zum Trotz wissen wir im Grunde über Raum und Zeit und über uns selbst, was den Sinn und den Zweck angeht – NICHTS!
Die Forscher geben das sogar selbst zu:

Sonnenforscher: „Wir wissen eigentlich gar nicht, aus was unsere Sonne überhaupt besteht“

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/07/sonnenforscher-wir-wissen-eigentlich.html

Aha, wir wissen also noch nicht einmal genau aus was die Sonne besteht, das Gestirn, welches es uns überhaupt ermöglicht auf der Erde zu leben.
Bereits in früheren Kulturen hat man sich über die Sonne so seine Gedanken gemacht. So wussten schon die Heidenvölker, SIE, die Sonne (– das weibliche Wesen?) gibt uns Wärme, Licht und damit Leben. Kein Wunder also, dass die Sonne als Gott verehrt wurde. Schnell bekam dieser Gott auch einen Namen – Baal (– hier aber jetzt ein männliches Wesen?), der Sonnengott. Unter heidnischen Völkern war es dann Sitte, diesem Sonnengott Opfer darzubringen. Die Mayas taten das z.B. auch. Sie waren ein Volk um das sich viele Legenden ranken und das mit einem Mal, praktisch wie in einem Nu (dies ähnelt dem entrückt werden, woran die Christen glauben), vom Erdboden verschwunden sein soll.

Nach der Bibel hat Gott, seinen Sohn in der Gestalt von Jesus Christus auf unsere Welt gesandt. Da der Mensch aber seinen Aberglauben nicht so leicht ablegen kann und Gott früher ja mit der Sonne gleichgesetzt wurde bzw. immer noch gleichgesetzt wird, ist für viele Menschen Jesus nichts anderes als Gott selbst und die menschliche Gestalt angenommen habende, jeden Morgen aufgehende Sonne. Ein sehr einfacher Gedankengang: Licht und Wärme erzeugen im Menschen Liebe(slust) und neues Leben kann entstehen. Der Mensch muss sich ja irgendwie in seiner Unkenntnis über die wahren Zusammenhänge vom ganzen Universum, den Kreislauf des Lebens erklären können, ohne dabei irre zu werden.

So kam dann auch schnell ein großer Teil von jenen die sich Christen nennen auf die Idee, das Christentum mit dem frühen Brauch der Sonnenanbetung und dem Sonnengott Baal in Verbindung zu bringen.

http://vatikanische-nwo.blogspot.com/2009/11/heidnische-sonnenanbetung-und.html

Das Schema ist einfach, kann also jeder Dumme verstehen, scheint auch logisch und ist einfach anbetungswürdig. So macht die Mehrheit der Christen heute nichts anderes, wie ihre frühen heidnischen Vorfahren auch. Sie beten die Sonne an. Aber ist Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, nicht viel mehr als die Sonne?

Egal, früher wurden dem Sonnengott Menschen geopfert, dies ist dann später im Mittelalter dem Ablasshandel und heute der Kirchensteuer gewichen.

Die Kirche schuf sich ihre eigenen Heiligen und machte daraus einen Totenkult. So liegen in jeder wichtigen Kirche die Gebeine früher verstorbener von der Kirche heilig gesprochener Menschen und selbst die werden angebetet und verehrt.

Sagte Jesus aber nicht, er das Leben selbst ist?

Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Was ist nun das Leben? Woher kommen wir Menschen? Immer noch sucht der Mensch nach einer Antwort darauf. Dass die Antwort schon längst vor ca. 2000 Jahren in unserer Gestalt unter uns gelebt hat, das ist einfach zu naivem Denken entsprungen, mit dem sich die Intelligenzbestie Mensch nicht zufrieden geben kann und auch nicht zufrieden geben will. Aber Sonntags in die Kirche zu gehen und ein sehr heißes Gestirn anzubeten oder die Jungfrau Maria oder die toten heiligen drei Könige, das ist für sehr viele Menschen logisch und richtig.

Hier endet nun die Weisheit der Intelligenzbestie und ihre Gedanken verlieren sich in weitere abstruse Irrlehren. Wo Naturwissenschaftler nicht weiter kommen, versuchen die Menschen dem Geheimnis des Lebens auf andere Art einen Sinn zu geben. Der einfache Glaube an Gott als unserem Schöpfer wird nur zu gerne beiseite geschoben und kompliziertes Gedankenwirrwarr nimmt seinen Platz ein. Die Metaphysik als philosophische Lehre von den letzten Gründen und Zusammenhängen des Seins, die Metapsychik (=Parapsychologie), die das Verborgene im Geistigen neben dem Gegenständlichen sucht, und vielleicht noch der Spiritualismus, als metaphysische Lehre, die das Wirkliche als geistig oder als Erscheinungsweise des Geistigen annimmt, sind einige der Gedankenwege, womit der Mensch sich selbst und allem anderen was für ihn nicht erklärbar ist, auf die Spur zu kommen versucht.

Vieles davon hört sich unglaublich kompliziert an und Menschen die kaum den Gesprächen in Seifenopern folgen können, haben damit bestimmt immense Schwierigkeiten. Aber wenn der Mensch dem Grund für ALLES auf die Schliche kommen will, dann gehen seine Gedanken eben mitunter sehr seltsame Wege.
Die Einfältigkeit mit der die Bibel daherkommt, ist eben nicht jedermanns Sache. Auch wenn dieses Buch von Gott selbst inspiriert worden sein soll und er uns dadurch, dass er seinen Sohn zu uns schickte, zugleich den Beweis für seine Existenz lieferte, so ist das doch eher etwas für naive oder gläubige Menschen. Der einfache Glaube daran würde zwar genügen, aber dieser Glaube so sagen viele, bedeutet eben doch, nichts Genaues zu wissen.

Da das Leben kompliziert zu sein scheint, braucht es dafür auch eine komplexe und differenzierte Erklärung. An etwas glauben kann auch ein Kind und verstanden hat es im Grunde dann doch nichts. Aber ist das wirklich so? Widerspricht sich das nicht? Warum will oder muss der Mensch unbedingt etwas komplizierter machen als es ist?
Der Mensch hält sich für ein intelligentes Wesen, für die Krone der Schöpfung nach der Evolutionstheorie. Das ist wieder so eine Theorie, die dem genauen Nachfragen nicht standhält.

http://haroldgraf.blog.de/2010/04/19/20-fragen-evolutionisten-8402162/

Wenn man sich selbst die Bezeichnung ‚Krone der Schöpfung’ verleiht, dann muss man alles wissen und erklären können – dann ist man Gott. Erklären kann der Mensch sein Dasein aber nicht, er kann noch nicht einmal genau erklären, was ihn am Leben erhält – die Sonne – wie kann der Mensch also dann die Krone der Schöpfung sein? Wo er außerdem alles daran setzt, diese Schöpfung und damit auch sich selbst zu zerstören. Mehr an Widerspruch geht eigentlich überhaupt nicht.

Matthäus 22,37 Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ 38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Ich glaube, nur einfache Gedanken, wie sie auch in den einfachen und doch scheinbar nicht allgemein verständlichen (denn man sieht ja, wie der Mensch mit seinesgleichen und der Welt umgeht) Gesetzen, zum Ausdruck kommen, können uns die Frage nach uns selbst beantworten.

Ein Leser des Blogs hier sprach von Geist, Bewusstsein und Intuition in diesem Zusammenhang. Sind das die Dinge, die übrig bleiben, wenn wir plötzlich auf unsere ganzen Sinne verzichten müssten? Wenn wir nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen, nichts riechen und nichts schmecken würden, dann bliebe höchstens noch der 6. Sinn übrig, den wir mit ‚Instinkt’ betiteln. Beinhaltet der Instinkt, den Geist, das Bewusstsein und die Intuition?

Wenn jemand stirbt, dann geht er nach Meinung der Ungläubigen ein ins Nichts. Die ganzen Mühseligkeiten des Lebens wären umsonst gewesen. Nach der Lehre Jesu Christi aber schlafen wir dann nur und im Glauben an ihn – an das Leben – sind wir dann in Erwartung unserer Widerauferstehung. Ein Gedanke, der sich für mich lohnt, ihn festzuhalten.

Wird vielleicht fortgesetzt

13 Antworten

  1. Es ist jedenfalls besser, mit einem Glauben nichts Genaues zu wissen, als ohne alles besser.

  2. Den obenstehenden Artikel kann ich nicht unwidersprochen in der Luft lassen. Ich möchte hier aber einen allgemeinen Kommentar abgeben und niemand persönlich ansprechen.

    Ich habe in einigen von meinen Kommentaren von GEWISSEN; INSTINKTund INTUITION gesprochen. Diese drei Begriffe nenne ich in Ermangelung anderer Worte die drei MITTEILUNGSKANÄLE Gottes. Diese drei „Kanäle“ sind von innen heraus wahrnehmbar. Vor allem das Gewissen. Nicht mehr und nicht weniger. Jeder Mensch kann sie unbewusst oder auch bewusst wahrnehmen. Je bewusster man sie wahrnimmt umso Bewusster und damit Gott näherstehend ist der Mensch. Dies ist nicht abhängig von der Konfession. Auch der Atheist (auch dies ist nur eine Glaubenseinstellung) kann sie fühlen.

    Wenn man dies erfasst hat gibt es keinen Glauben mehr sondern nur noch Wissen. Wissen ohne Worte! Ich bin Freidenker und als solcher nicht an irgendwelche religiösen Vorstellungen gebunden. Jesus, Buddha, Mohammed und viele mehr waren Botschafter Gottes die besonders die drei MITTEILUNGSKANÄLE GOTTES benützt und auf sie gehört haben. Jeder kann also auf diese Weise Botschafter Gottes werden. Aber es ist eben so… Auch wenn man bewusst von den Mitteilungskanälen Gottes weiss und dann sich nicht daran hält, wie kann man da dann ein Botschafter sein. Denn was ist eigentlich Gottes Botschaft. Sie ist doch ganz kurz und einfach: Du sollst Gott lieben vor allen anderen dingen und du solltst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Einfach, oder? Und wo sehe ich da die Christen. In einer Katholischen, oder sonst einer Kirche sich langweilen. Wo sind die Wissenden und nicht die Gläubigen? Wo denn? Wenn die Menschen nur allein auf ihr Gewissen hören würden wäre die Welt gerettet. Nur auf das GEWISSEN!!!

    Aber das ist noch nicht alles. Auf dem materiellen Acker Gottes muss man auch entsprechend handeln. Die zehn Gebote stammen nicht von Gott sondern von Menschenhand. Als Moses (welcher) die Gesetzestafeln den Berg herunterschleppte hat er der Menschheit keinen gefallen getan. Er hat von innen heraus gefühlte Gottesgesetze ins weltliche gezogen. Er hat sie handelbar und biegbar gemacht. Heute muss man alles auf Papier sudeln. Wenn man noch Steintafeln benützen würde um die Gesetze aufzubewahren würde ein Gesetzesberg entstehen der alles überragen würde. So änlich wie der Turm zu Babel. Nun gut, der ist eingestürzt.

  3. Hallo Jochen,

    nun habe ich endlich Zeit (nachdem wir geschlagene 2 Minuten von einem höchst enttäuschenden, da nicht im mindesten unwetterartigen Scheingewitter überflogen wurden), mich eingehender mit Deinem neuesten Werk zu befassen. Wie Hans (Moltaweto) das Ganze sieht (ich habe als passiver, nur lesender Besucher ja schon einige ansatzweisen „Diskussionen“ dieser Art miterlebt …) kann und möchte ich zwar nicht beurteilen, aber ich finde es eigentlich vor allem interessant und – aus meiner subjektiven Sichtweise – durchaus akzeptabel.

    Wie an anderer Stelle schon klargestellt, halte ich mich in der Regel aus allen Diskussionen, die sich auf Religions- oder Glaubensfragen beziehen, gewöhnlich heraus. Ich denke da ganz ähnlich wie Moltaweto … in den seltensten Fällen kommen dabei vernünftige Formen des Meinungsaustauschs heraus, weil die meisten „religiösen“ und/oder „gläubigen“ Menschen zu „leicht“ dogmatischen Anschauungen neigen, weshalb sich auch in der Mehrzahl der Fälle eher unversöhnliche Positionierungen und ein unverrückbares Beharren auf den jeweils eigenen Standpunkten ergibt als ein konstruktiver Dialog.

    Allerdings muss ich einräumen, dass mich Deine Argumentation durchaus anspricht, weil sie zwar auch von einer unerschütterlichen (? hoffe ich jetzt mal ?) Überzeugung zeugt, aber keineswegs dominant dogmatisch daherkommt.

    Detaillierter möchte ich mich jedoch nicht dazu äußern, weil ich mir in dieser Hinsicht, wie sie von Dir und auch in der Erwiderung des – ich nenne das jetzt mal so, bitte nicht übelnehmen – neuen Gemeindemitglieds Hans Steinle vertreten wird, keine Meinung bilden, sondern bei meiner eigenen Herangehens- und Umgangsweise mit diesem Thema bleiben möchte.

    Man sollte sich meiner Meinung nach aber auch in diesem, für die Existenz und den Fortbestand von Menschheit und Natur so elementaren Punkt darum bemühen, die vertretbaren und vor allem anwendbaren Gemeinsamkeiten über vermeintliche Gegensätze zu stellen und nicht den Fehler begehen, sich – bspw. aufgrund der zwiespältigen Definition von Begrifflichkeiten – auseinander dividieren zu lassen. Das gilt natürlich nur für Ansichten und Überzeugungen, die sich nicht „diametral entgegenstehen“ und dadurch gegenseitig ausschließen.

    Nun gut, ist jetzt kein wirklich vom Hocker reißender Kommentar geworden, aber doch das, was ich denke und mit bestem Willen zu einer Diskussion beizutragen vermag.

    In diesem Sinne – liebe Grüße an alle
    Adalbert

  4. Da oben Hans Steinle niemanden konkret angesprochen hat, werde ich versuchen über meine Worte auch nur den leeren Raum hier zu füllen.
    Ich möchte mich dabei auf die Fragen und Ansichten beziehen, die uns Hans liebenswürdigerweise überlassen hat. Denn wir wollen ja auch ein wenig diskutieren.

    „Und wo sehe ich da die Christen. In einer Katholischen, oder sonst einer Kirche sich langweilen.“

    Vielleicht wurde das im obigen Artikel nicht so deutlich, aber wenn es um Christen geht, gibt es gewaltige Unterschiede zwischen ihnen. Es gibt Scheinheilige, Sonnenanbeter, Christen nur dem Namen nach, den Papst verheiligende Christen, die Jungfrau Maria anbetende Christen, Allerweltschristen, radikale Christen und daraus folgend sogar brutale Christen, Christen des sexuellen Missbrauchs, Leute die nur in die Kirche gehen um zu beten, Christen die dem Totenkult frönen, Christen die sich selbst vergessen, fanatische Christen, Christen die lieber etwas anderes wären, Christen ohne Herzen, Christen denen Geld über alles geht, Christen die anderen Bibelsprüche um die Ohren hauen, dass es nur so raucht und sicher noch eine ganze Reihe mehr … und es gibt echte Christen, die im Sinne von Jesus zu handeln versuchen. Ja, ich denke, man kann sich seinem Wesen (Jesus Christus) nur nähern, denn als Mensch macht man immer irgendwelche Fehler.

    Ich gehöre keiner Kirche an. Früher war ich gezwungener Maßen der katholischen Kirche zugeordnet, aus der ich dann aber ausgetreten bin. Am Namen ‚Christen‘ haftet viel Blut, Greueltaten, Ungerechtigkeiten, aber auch Verfolgung und Unverständnis bezüglich ihrer Lehre. Außerdem haben sich die Christen soviel ich weiß, ihren Namen nicht selbst gegeben. Menschen die Jesus folgen wollen, möchten es ihm gleichtun, waren früher seine Jünger und sind es auch heute.

    In den Schriften vom toten Meer, dem Leittext davon, werden Christen benannt als: messianisch revolutionäre Fundamentalisten. Das hört sich sehr kämpferisch und fast schon negativ an. Denn Fundamentalisten werden heute gleichgesetzt mit Terroristen.
    Damals zur Zeit der Christenverfolgung im alten Rom waren die Nachfolger der Jünger Jesu eine Gefahr für den Staat und die bestehende Ordnung. Heute sind die Namens-‚Christen‘ angepasste Menschen des politischen und wirtschaftlichen Systems und ab und zu gehen sie in die Kirche um zu beten, um da ihre Sünden loszuwerden. Ja, sind das wirklich die wahren Nachfolger Jesu oder sind das nur Heuchler. Christlich demokratische Union (CDU), mehr an Heuchelei geht gar nicht. Das sind jene, die junge Menschen in einen sinnlosen Krieg nach Afghanistan schicken, bei dem es nur um wirtschaftliche Interessen geht, Leute, die für Wehrpflicht, Entwürdigung ((Zwangs-)Musterung usw.) und wirtschaftlich einkalkulierbare Tötungen sind.
    Doch es gibt sie noch die Jünger Jesu, aber sie müssen sich fast schon genau so verstecken in Katakomben, wie sie es früher im alten Rom taten. Deshalb findet man sie auch nicht so einfach (auf der Straße). Und langweilig ist das Leben dieser Nachfolger der ersten Jünger Jesu ganz sicher auch nicht, denn nach den Grundsätzen Jesu zu leben bedeutet, Armut, Verachtung, ausgelacht zu werden und demnächst auch sicher wieder stärkere Verfolgung, wenn das was die NWOler vorhaben, gänzlich umgesetzt sein wird. Einer Einheitsreligion wie sie beabsichtigt ist, werden die Nachfolger Jesu niemals zustimmen können. Weil sie eben nach ihrem GEWISSEN handeln.

    Du nennst Dich selbst einen Freidenker Hans Steinle. Meiner Meinung nach bist Du mehr ein Nachfolger Jesu (ein echter Christ) als Du glaubst.

    „Jesus, Buddha, Mohammed und viele mehr waren Botschafter Gottes…“

    Mag sein, dass dies auf Buddha und Mohammed zutrifft, aber Jesus ist der SOHN Gottes, sein einziger. Und das ist ein erheblicher Unterschied.

    „Wo sind die Wissenden und nicht die Gläubigen?“

    Wenn man es so betrachtet und wenn ich meine Erfahrungen mit Gleichdenkenden in der letzten Zeit im Zeitraum von wenigen Jahren dazuzähle, dann ist meine Meinung dazu, dass die Wissenden – die echten Gläubigen – dabei sind sich zusammeln und aus allen Richtungen zueinander finden. Dass sind die Hellwachen, die spüren und sehen was vor sich geht auf der Welt. Gott sammelt SEIN Volk.

    „Die zehn Gebote stammen nicht von Gott sondern von Menschenhand.“

    Die Weisheit, die mit den 10 Geboten verbunden ist, die konnte von Menschen in dieser Kürze niemals verfasst werden. Deshalb können sie nur von Gott selbst sein. Durch die Französische Revolution wurden die 10 Gebote durch Menschengesetze, was das menschliche Zusammenleben betrifft, ersetzt und aus gotteslästerlichen Gründen wurde die erste Fassung dieser Menschengesetze ebenfalls in zwei Steintafeln eingraviert.
    Das einzige was in unserem Grundgesetz noch annähernd an die 10 Gebote heranreicht, ist der Artikel 1, GG. Und dieser wird dauernd gebrochen bzw. durch nachfolgende Gesetze eingeschränkt, was einfach ein Unding ist.

    „..der Turm zu Babel.“

    Das ist eine SEHR wichtige Sache und dazu werde ich demnächst auch noch einen Artikel verfassen

    Dies nun als Anreiz für die weitere Diskussion und eventuell folgt auch irgendwann noch mal ein weitere allgemeiner Artikel in dieser Reihe dazu.

  5. Hallo Adalbert!

    Es freut mich sehr, dass Du zu meinem Artikel auch ein paar Worte gesagt hast, obwohl Du Dich aus Glaubensfragen eher heraushalten willst.

    Du weißt sicher, dass ich kein verbissener Dogmatiker bin, was den christlichen Glauben angeht. Ich versuche nur dem Grundsätzlichen auf die Spur zu kommen und was Jesus angeht, so war das einfach ein Mensch (wenn auch Gottes Sohn), in dessen Nähe ich mich ganz sicher auch sehr wohl gefühlt hätte.
    Aber wenn ich an ihn denke und zu ihm bete, dann bin ich auch jetzt in seiner Nähe. Er hingegen ist für mch IMMER da.

    Was die elementaren Punkte von Menschheit und Natur und deren Fortbestand angeht, so kann meiner Meinung nach durchaus eine Einigung erzielt werden, auch zwischen Atheisten, den Jüngern Jesu und einfach normal denkenden Menschen, die aufgewacht sind, sofern sie dasselbe wollen.

    Verzeihe mir bitte die Kürze meiner Antwort, aber ich habe eben schon viel geschrieben und ich möchte noch Deinem Wunsch nachkommen, ein paar Worte unter Deinem Artikel zu hinterlassen.

    Viele Grüße, Jochen

  6. Hallo Jochen,
    nach dem obigen Kommentar möchte ich dich doch persönlich ansprechen. Das heisst es wird natürlich eine kleine Diskussion daraus. Bei dem Thema auch kein Wunder.

    Ich achte und respektiere deine Einstellung und deine Lebenseinstellung. Uns verbindet mehr als uns trennt. Wir sind beide Sucher und gehen auf verschiedenen Wegen auf das gleiche Ziel zu. Nämlich Erkenntnis. Ich selbst habe mir die verschiedensten heiligen Bücher dazu vorgenommen. Die Bibel natürlich, die Veden, den Koran, die Aussagen von Buddah und Laotse usw. und überall ist dasselbe Grundschema. GIB SO WIRD DIR GEGEBEN. Ob das Liebe ist oder einfach ein Glas Wasser. Es kommt auf das gleiche heraus. Einige geben Gott einen Namen, andere sehen in der Natur Gott und andere nennen es den Urgrund. Für mich ist Gott eben Gott und sonst nichts. Natürlich ist für mich Gott auch das Alles und das Nichts. Aber als Mensch mit Fleisch und Blut ist Gott einfach eine Persönlichkeit in meiner materiellen Erlebniswelt.

    Ich habe erkannt, dass der Mensch viel zu viel trennt anstatt das Verbindende zu suchen. Überall! In der Politik und der Religion am meisten. Nur in den betrügerischen Geldsystemen sind sich die meisten einig. Obwohl gerade da die meisten darunter leiden. Obwohl sie meistens nicht wissen warum überhaupt. Das ist bedauernswert.
    Jesus war das vollkommen klar und hat deshalb auch wütend die Wechseltische umgeworfen. Er war halt trotz unberstreitbarer Heiligkeit auch nur ein Mensch unter Menschen in der Materialität.

    Obwohl schon alles in den Veden steht was später Jesus in seinen drei Jahren in der Öffentlichkeit gepredigt hat, wusste er es in seiner Zeit am besten herüberzubringen. Seine Worte waren einfach und klar und haben heute nichts von seiner Aussagekraft verloren. Da ich selber christlich erzogen wurde ist natürlich Jesus mein Vorbild und ein leuchtendes Beispiel wie man es besser machen kann. Er war ein wahrhaftiger Botschafter Gottes.
    Viele Grüsse
    Hans S.

  7. Hallo Jochen,

    da bekanntlich in der Kürze die Würze liegt und Du aus meiner Sicht die relevanten Punkte angesprochen hast, gibt es gewiss keinen Grund für Entschuldigungen. Zumal Du einen – ebenfalls aus meiner Sicht – sehr guten Grund angeführt hast😉 !

    Natürlich kann man das auf der Basis von „Mitlesen“ nur schwer beurteilen, aber die Einschätzung Deines Umgangs mit dem Glauben (der ab einem gewissen Grad der Aufrichtigkeit ja durchaus auch als Wissen bezeichnet werden kann und muss!), welche ich im vorausgegangenen Kommentar vorgenommen hatte, findet sich in Deiner heutigen Erwiderung vollauf bestätigt. Als „dogmatisch“ empfinde ich persönlich jedenfalls andere Formen der „aggressiv missionierenden“ Religiosität, wie man sie meiner Ansicht nach am anschaulichsten im US-amerikanischen TV-Predigertum, aber auch in so manchen Splittergruppen (nicht nur) des Christentums begutachten kann.

    Auch Deine Meinung zur Möglichkeit des Zusammenwirkens im Sinne der (eigentlich) elementaren Fragen unserer irdischen Existenz bestätigt meinen ersten Eindruck voll und ganz … woraus sich auch die zuversichtliche Vermutung ableitet, dass wir – auch ohne in Glaubens-Grundsatzdiskussionen verwickelt zu werden – recht gute Voraussetzungen für eine (wenigstens) sehr gute virtuelle Kooperation erwarten dürfen. Wichtig ist, wie Du auch zutreffender Weise hervorgehoben hast, dass wir in unserem individuellen Bestreben dasselbe oder doch zumindest denselben menschlichen Werten entsprechende Ziel verfolgen. Und da bin ich mir mittlerweile (auch schon als passiv lesender Stammbesucher) ziemlich sicher, dass dies auf den kleinen, aber sehr widerstandsfähigen Kern der hiesigen Gemeinschaft zutrifft.

    In diesem Sinne – bis zur nächsten Diskussion, für die ich nach neuestem Erkenntnisstand voraussichtlich aber leider erst Mitte der kommenden Woche wieder zur Verfügung stehen würde –
    Viele Grüße, Adalbert

  8. hier mal ein paar beispiele für die konkrete umsetzung von abstrusen gedanken (im moment habe ich mal wieder lust auf mit mir durchgehende kleinschreibung):

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/udo-schulze/kuenstliche-schlange-in-diensten-des-militaers.html

    http://www.bild.de/BILD/digital/multimedia/2010/07/22/kleidung-fasern-intelligente/textilien-gewebe-forscher-mit-innovation.html

  9. hallo hans steinle,

    hast du denn die erkenntnis erhalten, die du gesucht hast?

    „….überall ist dasselbe Grundschema. GIB SO WIRD DIR GEGEBEN.“

    wenn ich mir Jesus ansehe, so ist sein grundprinzip aber ein wenig anders: GIB UND VERLANGE NICHTS DAFÜR.
    außer du meinst das jetzt aus geistiger sicht, mit dem ’so wird dir gegeben‘. denn wenn jemand etwas gibt was er in materieller hinsicht besitzt und dafür etwas zurückerwartet, kann man das auch auf das jetzige finanz- und wirtschafts-system beziehen. und das ist ganz und gar nicht das, was uns Jesus mitteilen wollte. liebe deinen nächsten wie dich selbst. aber auch seine feinde soll man lieben, denn sie wissen nicht was sie tun. und von unseren feinden bekommen wir gewiss nicht das als liebe zurück, wenn wir uns gegenüber ihnen im sinne von Jesus verhalten. unsere feinde treten in der regel dann nämlich noch viel lieber auf uns herum. was sagte nero, als er die christen in rom als lebendige fackeln das stadion erhellen ließen? „hört nur, sie singen.“ er konnte das nicht verstehen.

    „Ob das Liebe ist oder einfach ein Glas Wasser.“

    nein, das ist ein gewaltiger unterschied. unsere stadtwerke versorgen uns auch mit wasser und zwar, weil es ihnen geld einbringt. das wasser auf der welt gehört aber jedem menschen. wenn da liebe mit im spiel wäre, würde man dafür kein geld verlangen.

    „Einige geben Gott einen Namen, andere sehen in der Natur Gott und andere nennen es den Urgrund.“

    gott ist einfach gott, wer ihm einen namen gibt, der will ihn damit erniedrigen und auf eine stufe stellen, bei der nicht ins stolpern gerät.
    wer die natur als gott ansieht, der ist ein pantheist. gott ist viel mehr als die natur, denn gott hat die natur geschaffen.
    urgrund? der grund, damit die evolution in gang gesetzt werden konnte und der mensch mit seiner rechthaberei doch am ende recht behalten kann, obwohl evolution totaler quatsch ist?

    „Für mich ist Gott eben Gott und sonst nichts. Natürlich ist für mich Gott auch das Alles und das Nichts.“

    in diesen sätzen sind riesige widersprüche enthalten.

    „Aber als Mensch mit Fleisch und Blut ist Gott einfach eine Persönlichkeit in meiner materiellen Erlebniswelt.“

    Gott sagt uns: ‚Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.‘

    wir menschen empfinden das was uns umgibt, vielleicht als materielle erlebniswelt, jedenfalls das wenige was wir davon begreifen und mit unserem bisschen verstand erfassen können. aber das ist wahrscheinlich erst der anfang.

    „Jesus war das vollkommen klar und hat deshalb auch wütend die Wechseltische umgeworfen.“

    Jesus war so sauer über die pharisäer, weil sie rein gar nichts begriffen haben. dabei hätten sie es sein sollen, die den menschen das reich gottes näher bringen sollten. die kirche von heute macht den gleichen fehler. von solchen furchtbaren, die seele schädigenden sachen wie den missbrauchsfällen, ganz zu schweigen.

    „Seine Worte waren einfach und klar und haben heute nichts von seiner Aussagekraft verloren.“

    richtig, die worte von Jesus könnten glasklarer nicht sein und trotzdem kapieren die menschen überhaupt nichts davon. so scheint es mir jedenfalls. schau dich doch in der welt um. liebe deinen nächsten – totale fehlanzeige. raffgier, verdorbenheit und mord sind an der tagesordnung und die regierungen helfen fleissig dabei mit.

    viele grüße, Jochen

  10. Hallo Hans Steinle,

    eine Frage bezüglich Deines Vorhabens autark hier in Deutschland leben zu wollen.

    Eine junge Frau die ich kenne, würde deshalb gerne mal mit Dir über eMail Kontakt aufnehmen. Darf ich Deine eMail Adresse an Sie weitergeben?

    Liebe Grüße, Jochen

  11. Hallo Jochen,
    ich meine alles in geistiger UND materieller Sicht. Denn wir leben nun einmal in der Materialität. Wenn jeder gibt kann auch jeder nehmen. Dies funktioniert natürlich unter der Voraussetzung, dass auch jeder gibt. Natürlich ab einem gewissen alter. Nicht anders. Das gib so wird dir gegeben könnte sogar unter Einschränkung unter zinslosen Geldsystemen funktionieren. Wichtig ist, dass jeder Mensch auch gibt. Was unter heutigen Geldsystemen nicht funktioniert wegen der Anhäufung von Kapital in einigen Händen das ja irgendwer erarbeitet hat. Wer ohne produktive oder sonstige geistige Leistung Geld aus seinen Kapitalanlagen zieht schmarotzt in Wirklichkeit von den Arbeitern und den Geistesarbeitern. Und unter Geistesarbeiter verstehe ich nur Menschen die der Allgemeinheit nützen. Zum Beispiel Künstler, Erfinder, Schriftsteller usw.

    Das gib so wird dir gegeben kann man auch in kleineren Gruppen ausführen.Bei vielen religiöse Gruppen hat es schon sehr gut funktioniert. Nur die äusseren Einflüsse und die Schwäche einzelner Menschen in solchen Gruppen hat wieder zum Verfall solcher Gruppen geführt. Man muss solche Gruppen unter praktischen Gesichtspunkten aufbauen und nicht religiösen. Man muss die Technik als Helfer akzeptieren. Man kann das gib so wird dir gegeben genauso organisieren wie die Geldsysteme. Je einfacher dies gehandhabt wird umso dauerhafter wird so ein System.

    Du sollst auch Deine Feinde lieben. Ich bin da anderer Ansicht. Man soll sie respektieren. Aber wenn sie dich erschlagen wollen darfst auch du zur Keule greifen. Also bei Notwehr.

    Das Leben ist ein einzigster Widerspruch. Das ist nun einmal so weil die Menschen in der Dualität leben. Jeder Mensch kann gut sein und sofort auch schlecht sein. Gut und schlecht zusammen in einer Person ist ja schon ein Widerspruch. Deswegen hat man ja ein Gewissen das einen auf das Gute aufmerksam machen will. Ein Warnsystem. Wenn man sich daran absolut richtet ist man absolut gut trotz schlechter Anlagen und Einflüsse. Wenn sich ein Verbrecher bemüht besser zu werden dann zieht auch der Geist mit und der ganze Mensch transformiert sich zum Guten obwohl das böse immer noch da ist. Aber nicht mehr wahrnehmbar. Es hat keinen Machteinfluss mehr. Es ist schlaff und kraftlos.

    Wie sollte unter der Gotteserkenntnis kein Wiederspruch entstehen. Gott hat ja die Welt erschaffen und natürlich auch das Gut und das Böse. Ohne den Dualismus könnte die materielle Welt gar nicht existieren. Aber wenn man diesen Widerspruch zusammentut, was kommt denn dann eigentlich heraus. Richtig, eben Gott. Oder ist Gott nur gut, oder nur böse. Der Mensch kann sich nur in der Dualität über sich erheben. Die Wahl treffen was richtig ist. Eben auch erfahren um überhaupt eine Wahl treffen zu können.

    Mit dem Verstand kann der Mensch nichts begreifen. Das geht nur über die Intuition. Und die Intuition ist eine menschliche Gabe aber von Gott erzeugt. Von nichts kommt nichts. Alles muss ein Urheber haben. Ein nichtangreifbares göttliches Gesetz.

    Warum begreift die überwiegende Zahl der Menschheit nicht das gib so wird dir gegeben? Warum fühlen sie Nächstenliebe oder Mitgefühl und richten sich nicht danach. Richtig, sie sind noch nicht erwachsen. Deshalb gehen sie durch die Lebensschule. So wie die Eltern ihre Kinder korrigieren werden auch die Menschen korrigiert. Nämlich durch ihre eigenen Fehler und der Erkenntnis daraus die manchmal sehr bitter verdient wurde. Und gerade deswegen wird das Gute siegen. Es ist ein Erziehungsschritt. Ein geistiger Evolutionsschritt.

    Ich muss dazu sagen, dass ich weder Regierungen noch Sklavensysteme akzeptiere. Ich akzeptiere Freiheit in der Ordnung und das gib so wird dir gegeben. Natürliich gut organisiert aber ohen Gesetze sondern nur mit ein paar Spielregeln. Allerdings Selbstschutz muss auch in so einem freien System sein. Und da erst recht.
    WENN JEDER GIBT SO KANN AUCH JEDER NEHMEN!

    Lieber Jochen, du kannst meine e-mail Adresse ruhig weitergeben. In ein, zwei Monaten bin ich ja in Deutschland und da versuche ich Partner zu finden die mithelfen das uralte Prinzip GIB SO WIRD DIR GEGEBEN in die moderne Zeit zu transportieren.

  12. Lieber Jochen – lieber Hans S.!

    es liegt mir natürlich absolut fern, hier einen auf „Meinungszensor“ zu machen, denn es liegt mir (uns?) ja im Gegenteil viel mehr daran, etwas mehr (konstuktive) Meinungsvielfalt auf den Blog zu bringen.

    Aber dennoch würde ich vorschlagen, dass Ihr den Rat beherzigen solltet, den Adalbert im vorletzten Absatz seines Kommentars vom 21. Juli (22:43 Uhr) in die Diskussion geworfen hat. Nachdem ich alle Kommentare gelesen habe, erscheint es mir jedenfalls so, dass Ihr beiden – abgesehen von einigen Begrifflichkeiten, respektive deren Auslegung – schon ziemlich eng beieinander seid. Der Glaube ist – und diese, meine Ansicht ist ja schon eine Weile bekannt – nun mal mit einiger Sicherheit DAS THEMA, an dem sich die Geister am vehementesten scheiden … doch sollte man das nicht überbewerten, wenn keine gravierenden Unterschiede auftreten.

    Wenn man bspw. nach dem Prinzip „gib, dann wird Dir gegeben“ lebt, sollte das in einer materialistisch ausgerichteten Welt wie der unseren keinesfalls als Fehler oder gar als Widerspruch zur Lehre Christi bezeichnet/verstanden werden können. Ich meine, solange der ultimative Endpunkt unserer Reise im irdischen Jammertal noch nicht erreicht ist, müssen wir uns in einigen Teilbereichen trotz allen Widerwillens mit dieser Tatsache arrangieren – wenigstens dann, wenn wir Alternativen zur herrschenden Welt- und Gesellschaftsordnung erarbeiten und anbieten können wollen, mit deren Hilfe sich noch das eine oder andere Menschlein zum Umdenken bewegen lassen könnte, oder?

    Das ist jetzt selbstverständlich nur mein persönlicher Eindruck und meine ebenso subjektive Meinung, der/die durchaus auch täuschen/falsch sein könnte – und ebenso selbstverständlich möchte ich Euch auch nicht „einschränken“, wenn Ihr das Bedürfnis verspürt, die Diskussion weiter zu führen und zu vertiefen. Trotzdem wäre es für die Sache, die uns alle letztlich zweifelsohne vereint, schon vorteilhaft, wenn man sich etwas mehr auf die Gemeinsamkeiten konzentriert und ansonsten die Meinung des anderen so respektiert wie sie nun einmal ist.

    Wer nun „wirklich Recht hat“ kann letzten Endes nur die Zeit allein erweisen und diesbezüglich werden wir uns notgedrungen in Geduld fassen müssen … allerdings werden wir dabei wahrscheinlich auf keine allzu harte Probe gestellt werden, wenn man sich die hektischen Machenschaften der sogenannten „Eliten“ und die bisherige Gegenwehr der „Untermenschen“ betrachtet.

    In diesem Sinne – wie immer nichts für ungut!
    Noch ein möglichst angenehmes Wochenende für Euch, den Rest der Gemeinde und alle zufällig zu Besuch kommenden Gäste

    Hans (Moltaweto)

  13. Hallo Hans Steinle und Hans Moltaweto!

    Was mich angeht, so kann ich damit leben, mit den letzten Worten von Euch beiden hier die Diskussion (zunächst) als beendet zu betrachten. Da sich auch ansonsten niemand mehr der Diskussion angeschlossen hat, wird eine weitere Unterhaltung wahrscheinlich keine weiteren Früchte hervorbringen können.
    Geringe Abweichungen in den Meinungen wird es immer geben. Machen wir im weiteren das Beste daraus.

    Euch allen ein schönes Wochende, man schreibt sich dann zu anderen Themen sicher wieder anderswo.

    LG Jochen

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