So etwas wie ein Update zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – Das „Omega-Projekt“

Dass es in Sachen Informationen zu den Vorgängen im Golf von Mexiko von Seiten der offiziellen internationalen und bundesdeutschen Medien sowie von „offizieller Regierungs- und Unternehmensführung“ noch nie eine kontinuierliche und glaubwürdige Berichterstattung gab, dürfte zwischenzeitlich als allgemein bekannt bezeichnet werden. – Allerdings ist es auch auf der Seite der alternativen Informationslieferanten recht still geworden.

Das mag auf englischsprachigen Seiten weniger ausgeprägt sein, aber es fehlt einfach an der Zeit, ständig größere Rundreisen durchs Netz zu unternehmen, um diese Informationen zusammenzutragen. Deshalb bedanken wir uns wieder einmal bei unserem Freund Tommy, der es getan und uns per Mail einen teilweise übersetzten Artikel mit einer Reihe von interessanten (englischsprachigen) Links zugeschickt hat. Diese Informationen bieten wir hiermit als kleines Update an, weil die darin behandelte „letzte Möglichkeit“ angesichts der offensichtlich doch mehr als kritischen Situation mehr Unbehagen als Hoffnung bei uns weckt …

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Als Einstieg in dieses knappe Update erscheint mir aus oben angedeutetem Grund der Beitrag des Kollegen Markus Göllner mit dem Titel „Desinformokratie“ sehr geeignet, denn er liefert in recht knapper Form einen Abriss dazu, wie wir – die Weltöffentlichkeit – in den letzten knapp drei Monaten über das Geschehen im Golf von Mexiko informiert wurden. Zwar hatten wir das in dem einen oder anderen Artikel auch schon bemängelt, aber ich denke, dieses Resümee bringt es wirklich treffend auf den neuesten Stand. Ob er gestern noch nichts vom „Omega-Projekt“ wusste oder dieses, zum Titel unseres heutigen Artikels erklärte Thema aus anderen Gründen ausgeklammert hat, werden wir in den nächsten Tagen unzweifelhaft noch erfahren.

Hier mal ein einzelnes Beispiel, wie die aktuelle Nachrichtenversorgung aussieht … die irgendwie recht wenig mit jenen Informationen zu tun, die wir Ihnen im Anschluss anbieten müssen und wollen – achten Sie deshalb auch auf den Kommentarbereich unter dem Artikel.

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Eine um weitere Informationen ergänzte Zusammenfassung – in deutscher Sprache! – findet man beim Kollegen von Schnittpunkt : 2012 unter dem entsprechenden Titel „Der Omega Plan

Eine etwas ausführlichere Darstellung, einschließlich wissenschaftlicher Informationen – allerdings durchweg in englischer Sprache – können wir dank der besagten Zuarbeit unseres Freundes Tommy anbieten. Er hat uns eine leicht gekürzte Übersetzung des nachfolgend verlinkten Artikels von Helium.com zugesendet und einige weitere (ebenfalls englischsprachige) Links eingebaut.

Tommy Rasmussen:

16.07.2010 – Es sei jetzt gelungen, das Bohrloch zu schließen??? Warum BP eine „Superwaffe“ vorbereitet: In einem Versuch, ein mögliches Bersten des Meeresbodens im Golf durch unterirdisches Methangas (was zu einem Unglück führen könnte, welches die Menschheit bisher nicht gesehen hat) zu verhindern, bereitet BP sich jetzt darauf vor, eine kleine Atombombe zu testen. Sollten sie erfolgreich sein, werden sie einen kontrollierten Kernfusion-Impuls zur Explosion zu bringen.

http://www.helium.com/items/1889648-bp-preparing-super-weapon-to-avert-escalating-gulf-nightmare

Berichte deuten immer noch an, dass Methan das Wasser des Golf in einer Rate von eine Millionen mal mehr als normal überschwemmt und das Forschungsschiff Thomas Jefferson berichtete über Entdeckungen von neuen Rissen.

http://www.reuters.com/article/idUSN2221822720100622

In der letzten Woche betäubte [in Erstaunen versetzen] das Forschungsschiff einige Reporter durch die Offenbarung, dass das Team für Meereskunde einen Riss im Meeresboden, Meilen vom BP Bohrloch entfernt, entdeckt und vermessen hatte. Der Riss sei 100 Fuß lang und weitet sich aus, so der Bericht. Öl und Methan strömen weiterhin aus diesem Riss.

BP hat auch Beschädigungen unterhalb des Meeresbodens zugelassen.

http://www.georgewashington2.blogspot.com/2010/06/evidence-points-to-destruction-beneath.html

Im südlichen Alberta, Kanada arbeiten hochrangige Ingenieure, Physiker und Militärwissenschaftler daran einen „explosionsartig-pumpenden Fluss-Kompressions-Generator“ (EPFCG) zu vollenden. BPs geheimer Omega-Plan startete am 7. Juli 2010. Laut Quellen von der Basis führen British Geological Survey (BG), US Geological Survey (USGS), BP und Halliburton einen Test vor Ort an einer der Bohrinseln durch.

http://en.wikipedia.org/wiki/Explosively_pumped_flux_compression_generator

Den veröffentlichten wissenschaftlichen Beiträgen zur Folge kann ein EPFCG Generator durch eine sehr kleine, kontrollierte Fusionsexplosion angetrieben werden:

http://www.fas.org/sgp/othergov/doe/lanl/pubs/00326620.pdf

http://www.fas.org/sgp/othergov/doe/lanl/docs1/00374018.pdf

http://library.sciencemadness.org/lanl2_a/lib-www/la-pubs/00405985.pdf

Der EPFCG generiert einen elektromagnetischen Impuls von hoher Leistungsdichte. Erreicht wird dies durch eine kräftige Explosion, vorzugsweise nuklear. EPFCGs können sofort Milliarden Ampere und Hunderte von Terawatt erzeugen. Dieser Impuls kann geformt, gerichtet und benutzt werden, um nahezu jedes Material zu verschmelzen – einschließlich bröckelnder Gesteinsschichten tief unter dem Meer.

Geo-Chemiker äußerten Bedenken darüber, dass durch die Explosion des EPFCG im Golf das Methan entzündet werden könnte.

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Nun gut und wie gesagt … viel ist es nicht gerade, aber doch ebenso interessant wie beunruhigend. Wenn ich an all die „Experten“ denke, die jetzt mit Hochdruck an einer Höllenmaschine basteln, die bei der festgestellten und in Anbetracht der Risse im Meeresboden garantiert nicht abnehmenden Menge von Methan ein infernalisches Katastrophenszenario wenigstens möglich erscheinen lässt, dann kann ich beim besten Willen nicht behaupten, dass mich das beruhigen oder gar zuversichtlich stimmen könnte. – Ich hoffe mal, unsere nimmermüden, aber ähnlich skeptischen Kommentatoren Jochen und Jan werden mir das jetzt nicht übelnehmen?

5 Antworten

  1. Lieber Hans!

    Wie könnte ich Dir irgendetwas übel nehmen? Und was Jan angeht, so hat er sich schon mit dem Leben in einer Höhle vertraut gemacht und kann uns daher für die Zukunft, wenn der Meeresboden platzt, sicher einige gute Tipps zum Überleben geben.
    Dieses Omega-Projekt ist mir nicht geheuer und ich befürchte leider auch das Schlimmste. Besser so als anders herum.
    Was müsste das für eine Bombe sein, die kilometerweit voneinander entfernte Risse in einem Meeresboden zuschweißen kann? Feuer an Gas gibt ’nen großen Knall, das weiß doch jeder. Wenn die bisher alles getan haben, um die Katastrophe noch zu verschlimmern (Einsatz von hochgiftigem Corexit), dann traue ich denen auch noch weitere Schweinereien zu. (Das Tier gleichen Namens soll sich bitte davon nicht angesprochen fühlen.)
    Was die da jetzt schon den Tieren und der Natur, aber auch den an der Küste wohnenden Menschen aus Geldgier angetan haben, ist einfach unverzeihlich. Ich bin gespannt wie das noch alles endet. Wenn das Öl zu uns herüberschwappt, dann wissen wir, sie haben es dieses Mal wirklich zu weit getrieben.

    Viele Grüße, Jochen

  2. Lieber Jochen!

    Nun, dann bin ich ja beruhigt und werde die Gründe, die mich zu dieser „bangen Frage“ veranlassten, auch stillschweigend ad acta legen. Jan und seine Höhle sollten wir uns in Puncto Erkundung hinsichtlich ihrer Verwendbarkeit als Gemeinschaftszuflucht für den Fall der Fälle einmal vornehmen und – sofern von dieser Seite ein entsprechendes Interesse besteht – auch den Überlebenskünstler Hans Steinle mitnehmen, der meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht ohne Grund „gerade jetzt“ den Weg zu uns (oder besser: zu Deinem Artikel) gefunden hat.

    Ansonsten kann ich Dir nur beipflichten, auch wenn es mir in gewisser Weise schon lieber wäre, wenn ich Dir aus Überzeugung widersprechen könnte. Die Konstellation, wie sie sich jetzt seit ziemlich genau drei Monaten offenbart ist jedoch zu eindeutig, als dass man sich noch in pseudowissenschaftlich erzeugte Hoffnungen verirren sollte … zu viele mehr oder weniger offene Fragen stehen im Raum und lassen diese „Katastrophe“ leider wirklich arg nach „9/11“ stinken.

    Letztendlich bleibt uns aber wieder einmal nicht mehr übrig, als abzuwarten, wie es weitergeht. Sollten die Auswirkungen dieser „Menscherei“ (in tierfreundlich gerechter Abwandlung Deiner Wortwahl😉 ) tatsächlich bis zu uns und in andere Regionen der Welt vordringen, würde sich die von Dir getroffene Feststellung unzweifelhaft als zutreffend erweisen. Das Problem dabei ist, dass dies ja nicht nur durch den Golfstrom und dessen Verbindung zum Atlantik passieren kann (wird), sondern auch durch die normalen klimatischen Abläufe und, in absehbarer Zeit, durch den Einfluss, welchen dieses Desaster auch auf die natürliche Nahrungskette haben wird. Eine Vermeidung der globalen Ausweitung der Konsequenzen ist heute schon als Wunschdenken abzulegen, denn alle Maßnahmen, die angeblich zur „Eindämmung der Katastrophe“ eingesetzt wurden, haben ja nur immer neue und gravierendere Probleme geschaffen. Die Rechnung dafür bekommen am Ende wir alle präsentiert, egal wo wir unser unbedeutendes Dasein (aus Sicht der selbsternannten und hauptverantwortlichen „Eliten“) auch immer fristen mögen!

    Es ist, wie es ist … aber trotzdem ebenso viele wie herzliche Grüße, Hans.

  3. So etwas wie ein Update zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko – Das „Omega-Projekt“…

    Von moltaweto | Der AmSel-Gedanke | – Dass es in Sachen Informationen zu den Vorgängen im Golf von Mexiko von Seiten der offiziellen internationalen und bundesdeutschen Medien sowie von „offizieller Regierungs- und … … Unternehmensführung“ noch n…

  4. […] sondern empfehle der Einfachheit halber diese Artikel auf Moltawetos Blog … => Klick 1 … Klick 2 … sowie diese neue und außergewöhnlich klingende (aber mitnichten abwegige) Spekulation eines […]

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