Wer hat über den BP-Konzern einen Fluch ausgesprochen?

Dass jemand so etwas Fieses getan hat, muss man fast annehmen. Denn was dieser Konzern auch anfasst, um das Öl-Leck im Golf von Mexiko zu stoppen, es gelingt ihm einfach nicht. Die schönste neue Glocke, die dazu auch noch perfekt über das Bohrloch passt und wofür die Ingenieure zumindest bei uns das Bundesverdienstkreuz verdient hätten, was man aber lieber dem Trainer unserer Fußball-Nationalmannschaft verleihen will, scheint den Fluss des Öls nicht bremsen zu können. Hätten Sie doch nur zum Bremsen des Öls spanische Ingenieure genommen. Die könnten es vermutlich schaffen. Oder doch nicht?

Sie kennen das doch, wenn Sie zu den Leuten gehören die vom Pech verfolgt werden, dann fallen Ihnen da wo Sie Ihr Auto immer parken, eines Tages so kleine unschöne Ölflecken auf. Erst einer, dann zwei, dann macht man mal die Motorhaube auf und gleich wieder zu, denn von oben ist ja alles schön dicht. Jene die es ganz genau wissen wollen, legen sich dann unter das Auto und wenn Sie noch mehr Pech haben, dann fällt Ihnen in dem Moment so ein Öltropfen aus dem Motor genau ins Gesicht. Vielleicht ist der Motor auch noch schön warm und Sie verbrennen sich die Finger daran. Dann stoßen Sie womöglich einen Fluch aus, über den Mechaniker in Ihrer Werkstatt, dem Sie den Wagen schon mehrmals aus genau diesem Grund anvertraut haben. Alles super, alles dicht, aber nun haben Sie sogar das Öl im Gesicht.

Wenn noch nicht mal so ein Fachmann, eine Dichtung an ihrem Auto korrekt anbringen kann, um den Ölaustritt aus dem Motor Ihres Autos zu stoppen, wie viel schwerer muss es sein, der Natur in solch einem Fall Einhalt zu gebieten?

Solange man mit dem Auto herumfährt, sieht man ja als Autofahrer den Ölverlust nicht. Meistens sind Autofahrer Laien, die sich auf die schönen Kontrolllämpchen am Armaturenbrett verlassen. Blinkt eines Tages aber die Öldruckkontrolle rot auf, dann sagt man sich vielleicht: „Och, das gibt sich schon wieder.“ Ja, das gibt sich so lange, bis dieses Kontrolllämpchen ständig rot aufleuchtet. Aber dann ist es fast schon zu spät. Der Motor wird dann heißer als heiß und Sie lernen, wenn es ganz schlimm für das Auto ausgeht, die Bedeutung des Wortes Kolbenfresser kennen.

Öl ist zum Schmieren, aber auch zum Geld verlieren gut. Was im Kleinen passiert, geschieht an anderer Stelle im Großen. Der BP-Konzern hat auch versucht, das aus dem Meer austretende Öl zu stoppen, so wie der Mechaniker das in Ihrer Werkstat am Motor tat, und am Ende fabrizieren die Ingenieure nun einen Kolbenfresser nach dem anderen. So ungefähr kann man das doch bezeichnen, was sich da im Golf von Mexiko abspielt.

Das Öl sucht sich einen Weg, vor allem dann wenn irgendwo, entweder im Motor eines Autos oder im Erdinnern, großer Druck herrscht. Das kommt am Ende auf dasselbe heraus. Als Laie macht man oben vielleicht schon mal den Öleinfüllstutzen des Automotors auf und schaut dann in das schwarze Loch hinein. Ich möchte nicht wissen, wie es unten aussieht, wenn man in das Loch des Meeresbodens schauen würde, das BP gebohrt hat. Na, jedenfalls, schraubt man als Autobesitzer einfach den Deckel wieder drauf, er passt ja auch perfekt und damit hat sich dann die Sache. Mehr will man ja auch gar nicht wissen, wie es im Motorblock aussieht. Hauptsache ist doch immer, dass die Kiste fährt.

Der Meeresboden fährt aber nicht und darüber scheint jemand sehr böse zu sein. Und in seiner Wut baut er nun gewaltigen Druck auf und lässt ihn da ab, wo er will. Woanders war sogar von 18 Rissen am Meeresboden im Golf von Mexiko die Rede, aber die Ingenieure von BP geben jetzt schon mal selbst zu, dass sich direkt neben dem Bohrloch ein neuer Riss gebildet hat, wodurch der ganze schöne Versuch, das Bohrloch nun endgültig zu Deckeln, schon wieder fehl zu schlagen droht.

Ein Autofahrer, der mit seiner Werkstatt nicht zu Frieden ist, der kann sich eine andere suchen. Wenn ihn sein Auto zu sehr nervt, dann kann er sich sogar ein Neues kaufen. Aber ein löcherig gewordener Meeresboden, aus dem unkontrolliert Öl austritt, der ist nicht erneuerbar. Damit leben können wir aber auch nicht. Dazu sagt man dann Desaster oder Katastrophe und manche verbinden das sogar mit uralten Prophezeiungen, womit das Ende der Welt eingeläutet werden soll.

Es gibt nur eines was man tun kann. Nämlich denjenigen versuchen zu finden, der einen Fluch über den BP-Konzern ausgesprochen hat. Das ist unmöglich meinen Sie?

5 Antworten

  1. hallo

    die quelle eines bösen fluches,
    der VOR dem 20.april gegen bp ausgesprochen wurde,
    liesse sich bestimmt ermitteln.

    doch leider hat dieser initiator wohl oder übel keinen einfluss mehr über diesen fluch.

    nach meinem erkenntnisstand lassen sich nämliche solche flüche nur in der phase zwischen der entstehung des fluches und dem tatsächlichen einsetzen seiner wirkung wieder „zurück-zu-nehmen“.

    und dazu ist nun zu spät.

    aber durch deinen vergleich mit dem auto,
    dass wohl jeder hat und mit dem lustig weitergefahren wird,
    obwohl es öl verliert;
    und der (hoffentlich) ironischen bemerkung,
    „wenn’s nervt,schmeiss es weg und hol dir das nächste“
    triffst du perfekt ins schwarze.

    weil der fluch im golf doch einfach genau darin seinen ursprung hat.

    in der unachtsamkeit und dem masslosen verbrauchen von ressourcen eines jeden von uns,
    ungeachtet deren konsequenzen.

    und mal von bp abgesehen,
    ich will doch schwer hoffen,
    dass jeder der „global-elite“ (die selbst ernannten global-player=spielen mit der erde?!) schon mehrfach verflucht worden ist.

    ansonsten hätte ich da noch nen kontakt zu einem medium,
    das sich damit ganz gut auskennt.(halb-ironisch)

    liebe grüsse

    ulli

  2. SO WERDEN DIE PROPHEZEIUNGEN VIELLEICHT DOCH NOCH WAHR:

    Alles andere langfristig vergebens – BP bereitet Atombombe vor
    [15.07.2010]
    Ein langjähriger Ölbohrexperte (Paul Noel von der US Army in Redstone Arsenal ) meinte Tage nach der Havarie symbolisch, dieses Bohrloch „könne nur Gott schließen“… wie und wer auch immer, wovor Insider immer warnten, wird vorbereitet:

    Weiter lesen hier:

    http://www.china-intern.de/page/ci-aktuelles/1279193435.html

  3. Hallo Ulli,

    es könnte sein, dass es bald sogar für weitere Flüche gegen BP und die „Yes we can! – Regierung“ zu spät sein wird, wenn die obige Nachricht zu dieser A-Bombe den Tatsachen entspricht.

    Aber dennoch kann sich ein Kontakt zu einem Medium im persönlichen Umfeld durchaus als hilfreich erweisen. Ich selbst kannte auch mal jemand, die so etwas gewesen sein muss, wie ein Medium. Aber das ist eine längere und ganz andere Geschichte.

    War auf jeden Fall schön, mal wieder von Dir hier zu lesen.

    Liebe Grüße zurück,

    Jochen

  4. Sicher, das ist auch ein Weg, die Prophezeiungen zum „Wahr werden“ zu zwingen … und da ich an anderer Stelle bereits davon sprach, dass ich gewissen Leuten generell nicht mehr vertraue, sollte oder möchte ich hier noch hinzufügen, dass „Experten“ und Militärs auch dazu gehören.

  5. Das mit der Öl-Katastrophe von BP hat aber auch etwas Gutes. Denn dadurch ist der offizielle Beweis erbracht worden, dass die Welt nicht mehr ganz dicht ist.

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