Die USA, Israel und der Iran – Gehen die Völker bald aufeinander los?

Wer nicht ganz blind ist bzw. nicht nur noch Augen für Fußball hat, dem wird die brenzlige Situation aufgefallen sein, die man im Nahen Osten vorfindet. Viele hier bei uns denken ja immer noch so, als ob wir weit weg von diesem Geschehen leben würden. So in der Art: „Wenn es dort wirklich knallt, was kümmert es mich.“

Mit dem Krieg in Afghanistan verhält es sich doch eigentlich genau so. Ja, da sind ein paar deutsche Soldaten, die dort ein bisschen mitschießen, wenn es sein muss. Aber wozu ist die Bundeswehr denn sonst da und überhaupt, als NATO-Partner hat man eben seine Pflichten wahrzunehmen.

Damit gab ich mir jetzt selbst das nächste Stichwort: „wahrnehmen“. Ich bin der Ansicht, die meisten Deutschen haben mit ihrer Wahrnehmung erhebliche Schwierigkeiten, vor allem was die Wahrnehmung der Realität anbelangt. Sie nehmen zwar Durst und Hunger wahr, nehmen die Gelegenheit wahr, sich jeglichen Vergnügungen hinzugeben und womöglich nehmen sie sogar noch wahr, dass es immer mehr eine Finanzverschiebung zwischen arm und reich bei uns in Deutschland gibt.

Damit gab ich mir nun erneut selbst ein Stichwort: „Verschiebung“. Wenn jemandem auffällt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, dann sagt man umgangssprachlich auch ‚Schiebung’ dazu. Aber nur wenig weiter als bis zu ihrer Nasenspitze denkende Menschen verbinden eher damit das, wenn ein Ball bei einem Fußballspiel im Tor landet, der Schiedsrichter aber abwinkt und sagt: „Ne, ne, kein Tor.“
Auch wenn alle anderen gesehen haben, dass der Ball im Netz war, so gilt doch das, was das Regierungsoberhaupt des Spiels will.

Heute fallen hier die Stichworte, wie im Herbst die Blätter von den Bäumen. Es geht um den „Willen“. Am obigen einfachen Beispiel kann man schon sehen, was das Fußball-VOLK will, das zählt mitunter gar nichts.
In den Nachrichten heißt es immer, der Iran hat demnächst die Bombe und damit wird er zu einer Gefahr für die ganze Welt. Klar, könnte sein, mit so einer Atomrakete wird man höchstwahrscheinlich nicht vor seiner eigenen Haustüre kehren wollen. Außer vielleicht, man hat dem Unternehmen BP erlaubt dort Löcher zu bohren, wo es eine Katastrophe hervorrufen kann. Um das austretende Öl zu stoppen, soll ja wie ich hörte immer noch erwogen werden, es mal mit einer Atombombe zu versuchen. Es grenzt sowieso immer mehr an Wahnsinn, was so alles passiert.

Als ob das aber noch nicht alles schlimm genug ist, wollen die Präsidenten, deren Berater, womöglich die Geheimdienste und die dahinter stehenden Großkonzerne auch demnächst noch ganze Völker aufeinander hetzen. Die bösen, bösen Iraner erdreisten sich, die Atomenergie auf ziviler Ebene für sich nutzbar zu machen. Machen das denn nicht viele andere Länder genauso? Was im Endeffekt mit dieser sauberen Energie passieren kann, dampft und strahlt ja in Tschernobyl sicher immer noch ein paar Jahrhunderte vor sich hin, wenn nicht sogar länger.

Ganz toll ist es natürlich, diese saubere Energie auch für saubere Kriege immer parat irgendwo im Keller stehen zu haben. Man gönnt sich ja sonst nichts. Bitte einen Strahlemann!

Große Strahlemänner sind z.B. auch die Israelis. Sie gönnen sich an die 300 Atombomben, zündungs- und abflugbereit. Und damit will man ganz sicher keine Lichterkette für die nächste Party an den Himmel zaubern oder die Lungen von Patienten röntgen. Was da an Atombomben steht, damit kann man die ganze Welt in Schutt und Asche legen. Und mit den Bomben, die andere Staatspräsidenten auch noch auf Knopfdruck in den Himmel katapultieren können, um diese Welt zu verbessern, damit könnte man fast die ganze Schöpfung wieder umkehren.

Worauf ich hinaus will, ist, dass es nur ein paar wenigen raffgierigen und kranken Menschen obliegt, alle anderen eigentlich in Frieden leben wollenden Menschen in sinnlose Kriege zu stürzen. War es so nicht immer?

Was hat das Volk des Iran dem Volk von Israel getan? Was hat das Volk des Iran dem Volk von den USA getan? Was hat das Volk des Iran dem deutschen Volk getan? Oder eben jeweils auch anders herum.

Kriegstreiberische Präsidenten, Bündnisse wie die NATO eines ist, die Generäle des Militärs, die überhaupt gerne hin und wieder mal Krieg spielen, denn sonst weiß man ja gar nicht, wofür man als Soldat überhaupt da ist und die Superreichen, die hinter dem allen stehen und sich klammheimlich wie Psychopathen es eben tun, ins Fäustchen lachen. Diese Marionettenspieler oder eben auch nur selbst an Fäden hängenden Menschen tun im Grunde doch nichts anderes, als großes Unheil über uns alle zu bringen.

Jeder Mensch will doch eigentlich nur leben und wünscht sich, dass es ihm halbwegs gut geht. Wenn die oben genannten Falschspieler aber ihr Ziel wieder einmal erreicht haben, dann wird es sehr vielen Menschen auf dieser Welt wieder sehr dreckig gehen. Sie wollen ein System haben, das auf Geld mit Zinsen aufgebaut ist, auf übermäßigen Reichtum, das sie von Generation zu Generation an ihre kleine Blutsverwandtschaft weiter vererben können. Alle anderen sind für sie nichts weiter als zahlungs- und opferungsbereiter Ballast, den man hin und wieder dezimieren muss. Dafür sind vor allem auch Kriege gut.

Ja, das Kriege für etwas gut sind, das erstaunt mich auch.

Wenn die sich selbst gerne dazu erklärenden Oberhäupter der Völker den Rahmen ihrer Macht zu sprengen versuchen, dann können ihnen nur die anderen Einhalt gebieten und das sind die Menschen des jeweiligen Volkes selbst. Warum lässt sich die Masse von Menschen von so wenigen alles gefallen? Warum lassen sich ganze Völker aufeinander hetzen, nur weil ein paar Größenwahnsinnige unter uns es so gerne haben?

Die Größenwahnsinnigen sagen, sie tun das alles nur für uns und um uns zu beschützen. Ich finde, Gutes tun sieht anders aus. Wie man Gutes tut, das lebte uns Jesus Christus vor. Und seine Regeln zum Zusammenleben der Menschen auf dieser Welt, könnten einfacher und weiser nicht sein. Aber leider scheinen das nur die Wenigsten zu begreifen.

14 Antworten

  1. verehrter amsel, dein artikel hat mir sehr gut gefallen, was selten vorkommt. er ist voller humor und guten gedanken. nur, ein wenig
    blauaeugig ist er aber auch. du fragst, was hat das volk irans den israelis getan? tja, eigentlich nichts, bis lang, aber, liest du nicht fast taeglich die angekuendigte ausloeschung israels seitens der iranis????
    israel wir ausradiert, der satan wird geschlachtet. usw. oeffentlich, ohne
    reaktion irgendeines europaeischen staates kann das oberhaupt irans das verkuenden. es schert keinen menschen, ihnen wohl auch gar nicht.
    israel hat noch niemanden mit einer ausloeschung gedroht. ohne unser
    abwehrpotential waere israel schon laengst von der landkarte verschwunden. aber wie das heute aussieht, ist das wohl der lieblingswunsch der europaeer…………..

  2. @“Susanne“

    danke für das „Lob“ an unseren Kollegen … aber was darauf folgte, hatten wir vor einiger Zeit in einem anderen Zusammenhang schon einmal. Dazu kann und möchte ich nur sagen, dass Propaganda auf der Grundlage von falschen oder Fakten verzerrenden Argumentationen nicht plötzlich wahr wird, nur weil man sie ständig wiederholt. Ich denke, mehr sollte als Antwort auf den geschickt begonnenen, letztendlich aber aufs gewohnte Niveau abgesunkenen Versuch von Pro-Israel-Propaganda nicht erforderlich sein.

  3. Liebe Gemeindemitglieder,

    da ich dank eines Baumspringenden mit pelzigem Outfit(Weiss zwar nicht, was das ist, hört sich aber gut an) rasendem Wesen im Moment ziemlich gerupft bin, kann ich nicht viel dazu sagen. Eigentlich hat mein Vorredner ja schon das wesentliche geäussert. Nur genügt eben ein Blick in die Geschichte um zu wissen das die Perser nie jemanden angegriffen haben im Gegensatz zu Israel. Deren „Staatsgründung“ ja mit Massenmord begonnen hat. Gegenbeweise gibt es nicht und kann es ja nicht geben. Wer deren perfiden Lügen glaubt ist selbst verloren. So das reicht.
    Nur noch ein Wort an den unberechenbaren und unrasierten Bäumehüpfer. Wo bleibt die Entschuldigung für mein momentanes Leid mein lieber Freund Jochen??? Oder muss ich erst mit Anna reden????

    Die herzlichsten irresten und angenehmsten Grüsse aus der Anstalt

    Jan

  4. Hallo,

    ich weiß, ich versprach eigentlich satirische Artikel für die Zukunft, aber manchmal will mir so etwas einfach nicht gelingen.

    Wie gut, dass dann SUSANNE den satirischen Aspekt mit ins Spiel gebracht hat. Sie meint sicher, ich hätte einen gezwitschert. Nannte sie mich deshalb Amsel?

    Ihr Lob über meine Gedanken freut mich, aber woher will sie wissen, dass ich blaue Augen habe? Kann sie das auf meinem Avatar erkennen? Und was Humor angeht, den ich haben soll, da täuscht sie sich gewaltig. Ich versuche es zwar immer krampfhaft, so zu tun, als ob ich viel Humor hätte, aber das artet dann fast immer in kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen aus, die viel mehr Humor haben als ich.

    „…liest du nicht fast taeglich die angekuendigte ausloeschung israels seitens der iranis????“

    @Susanne

    Die Perser reißen immer das Maul weit auf, das tat auch der Sadam Hussein, wenn er von der Mutter aller Kriege sprach. Und, ist dergleichen geschehen? Diese Leute haben eine spezielle Mentalität, andere Länder, andere Sitten eben.
    Wenn die Isaelis den anderen vorleben würden wie Liebe aussehen kann, aber Gottes Volk wollten sie ja nicht sein, dann würden sie von anderen auch nicht so gehasst werden.

    „ohne unser abwehrpotential waere israel schon laengst von der landkarte verschwunden.“

    Das ist UNMÖGLICH! Liest Du nicht die Bibel?

    Unsere westlichen Regierungen versprechen uns immer nur Frieden und Wohlstand. Für einen minimalen Teil unserer Bevölkerung mag das auch stimmen. Das sind die Reichen und jene, die die Befehlsgewalt haben. Frage mal den Rest der Bevölkerung, was sie von dieser Lügerei halten. Immer noch werden junge Männer bei uns zum Kriegsdienst befohlen und immer noch versucht man bei uns, den armen Teil der Bevölkerung auszurotten oder zumindest übers Ohr zu hauen. Röslers Gesundheitspolitik ist das beste Beispiel dafür. Das ist aber dann die westliche Mentalität.

    moltaweto hat Dir aber dazu ja auch schon geantwortet. Danke an ihn dafür!

    Die Amseln können wirklich nichts dafür, dass es so ist wie es ist. Ich bitte also darum, die armen Tiere in Ruhe zu lassen.

    Grüße, Jochen

  5. Lieber Jan,

    wofür soll ich mich entschuldigen? Ja gut, das mit Deinem Avatar, das bin ich schuld, das stimmt. Ich konnte leider keinen passenden Entenkopf finden mit Brille. Tut mir echt leid.

    Aber mir dann gleich anzuhängen, ich hätte vor einen Massenmord zu begehen. Das geht jetzt wirklich zu weit. So etwas würde ich noch nicht mal Anastasia, Deiner wahnsinnig lieben Ehefrau zutrauen. Aber andererseits, so gut kenne ich sie bis jetzt auch wieder nicht.

    Was willst Du denn meiner Anna sagen?
    Es wäre besser, Du sagtest das erst einmal mir. Denn ich rate zur Vorsicht, selbst ich kann nicht vorhersagen wie meine Anna reagiert. Wenn Du weißt was ich meine? Frauen sind außerdem Tratschtanten, über Anastasia kommt womöglich alles zu Dir zurück, was Du gar nicht haben willst. Außerdem liebt mich meine Anna über ihre eigenen Maße. Und die sind super, kann ich Dir sagen.

    Ein Tipp noch, wenn ich Du wäre, dann würde ich mein Leid mit jemand anderem zerteilen. Dafür muss doch jemand erfunden werden können.

    Tolldreiste und Liebe erschaffende Grüße,

    Jochen

    @Hans

    P.S. Unter dem Kommentarfeld steht immer:

    O Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail senden.

    O Informiere mich über neue Beiträge per E-Mail.

    O Man sollte hier noch als Drittes unsere Bankverbindungen eintragen!

  6. Lieber Jochen,

    ich machte mir schon richtig Sorgen um Dich. Erst dachte ich Du bist vom Baum gefallen, vom vielen spannen. Aber wie ich sehe bist Du wohlauf auf was auch immer. Das mit dem Avatar lass mal wie es ist. Da hast Du ein Foto von mir benutzt das, weiss ich, woher Du es hast. Ausserdem bin keine Ente. Wie Du auf Mordmassen kommst wissen die Geier. Und die sind unterwegs auf Futterflug. Das mit Tratschtanten, da hast Du recht. Aber trotzdem komme ich mit Deiner Anna gut zurecht. Und meine Anastasia hängt immer noch schön brav an der Decke. Ab und zu füttere ich sie auch. Ich bin ja kein Untier. Übrigens warne ich jeden der versucht diese Furie zu befreien. Die reisst jeden der es versucht den Kopf ab.

    „“Es wäre besser, Du sagtest das erst einmal mir……!!““

    Damit Du es wieder meiner geliebten Furie zusteckst, was?! Soweit kommt es.

    Gleiche Liebe Tolldreiste Erschaffungsgrüsse aus dem grossen Kino zurück

    Jan

  7. @Jochen

    gute Idee, auf die ich auch schon mal verfallen war, die sich aber irgendwie nicht realisieren lässt. Ob das nun an meinen unzureichenden Programmierkenntnissen oder daran liegt, dass wir (wie von uns selbst ja auch schon einige Male bedauernd eingestanden) einfach „zu gut sind für diese Welt“, weiß ich nicht. Trotzdem werde ich weiter nach einer Möglichkeit der Realisierung suchen, damit wir uns dem Lauf der Welt und der vorherrschenden Charaktereigenschaft unserer großen und kleinen Mitmenschen irgendwann angemessen angleichen können.

    Das mit den „tolldreisten und Liebe erschaffenden Grüße“ gefällt mir ausnehmend gut – hast Du schon ein Patent darauf angemeldet?

    Eben solche Grüße🙂
    Hans

  8. Lieber Hans,

    Ja, denke mal darüber nach, aber bitte bevor ich zur Zwangsarbeit verdonnert werde und dann dem Blog nicht mehr wie bisher zur Verfügung stehen kann.

    Was das Artikelschreiben angeht, so bin ich dabei. Es hat sich nur heute anderweitig etwas ergeben, so dass ich mich dazu auch noch mit jemand aus Hammelburg wegen sprachlicher- und Glaubensansichten anlegen musste. Ist aber nicht weiter wild, wird bestenfalls ein paar Kratzer geben demnächst noch. Meine Einladung dazu hat er eben bekommen. Mal sehen, wieviel Humor der Magnus hat.

    Auf die Grüße gibt es kein Patent, Du darfst sie nach Deinen Wünschen und Bedürfnissen gerne weiter verwenden. So wie meinen Antimaterie-Spruch von damals.

    Was unseren Freund Jan angeht, so schien ich ihn ein wenig aus der Fassung gebracht zu haben. Seine Anastasia kann ihm ja beim Wiedereinschrauben helfen. Passend dazu unter der Decke hängt sie schließlich schon.

    So, jetzt wollte ich eigentlich noch ’ne Runde mit dem Rad raus. Und dann verlieren hoffentlich die Löw Jungs. Ich bin gemein, was?

    Herzliche Grüße und treibt es nicht zu tolldreist, bis ich wieder da bin,

    Jochen

  9. Hallo Jochen,

    entschuldige, dass ich nicht eher antworten konnte, aber einerseits war ich hitzebedingt derart verflüssigt, dass ich mich nicht in die Nähe der Tastatur wagte (wäre sonst wahrscheinlich zwischen die Tasten geflossen und hätte wenigstens einen Kurzschluss – bei wem oder was lasse ich jetzt mal offen – verursacht) und schließlich habe ich doch noch einen Artikel verbrochen und wurde mittendrin von Adalberts Gastbeitrag-Mail überrascht.

    Nun denn … wie gesagt, werde ich an der Implementierung einer Kontoangabe arbeiten, was durch den Hintergedanken zusätzlich erschwert wird, die Bitte um Spenden mit irgendeinem raffinierten Dreh zu verbinden, der bei den Menschen, die das Kästchen auch nur ansehen, das unwiderstehliche Bedürfnis weckt, arme und mehr oder weniger Not leidende und kreative Querdenker wie uns nach besten Kräften zu sponsern … hört sich bestimmt gut an, ist aber auch nicht mehr als ein Wunschtraum nach Art des berüchtigten Spruches: da war der Wunsch wohl Vater des Gedanken …

    Deine Einladung an den guten Magnus aus Hammelburg habe ich gelesen und für interessant/gut befunden – ob er bereits eine Antwort darauf gegeben hat, werde ich gleich noch mal prüfen, bevor ich ins Bett schwimme.

    Danke für die Copyright-freie Nutzungsgenehmigung – ich werde die Grüße aber nur in ganz besonderen Fällen verwenden, bei denen sich diese Investition auch umfassend lohnt.

    Jan … Anastasia … aus der Fassung gebracht … wieder einschrauben … Auch wenn Dein Gedankengang wieder einmal überzeugend und in sich schlüssig war, werde ich mich aus dieser hochgradig heiklen Angelegenheit wenigstens noch so lange heraushalten, wie die Außentemperaturen im Schatten höher als meine Körpertemperatur sind … danach …???… mal schauen, wie diese innige Konversation weitergeht und wie meine Chancen aussehen, falls ich mich wider besseres Wissen doch irgendwann mal hineinziehen lassen sollte. Das hat jetzt nix mit Feigheit zu tun … ist reine Einsicht hinsichtlich meiner gnadenlosen Unterlegenheit und mehr als nur ein Schuss Selbsterhaltungstrieb!😉

    Gemein war Dein Schlusswort gestern schon – aber einerseits hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen und andererseits habe ich mich mit derselben Hoffnung getragen😀😎 Mann, was sind wir fies – aber auch gut!

    Falls wir uns nicht mehr lesen sollten, wünsche ich schon mal ein angenehmes Rad-Wochenende, ansonsten eben bis später.

    Herzliche Grüße
    Hans

  10. Lieber Hans,

    auch ich bin wegen der Hitze etwas langsam zur Zeit. Man soll eben auf die Zeichen seines Körpers achtgeben. Denn er weiß sehr gut, was ihm zuträglich ist und was nicht.

    Adalberts Gastbeitrag lese ich gleich.

    Bei Magnus aus Hammelburg ist es so, dass ich manchmal Lust habe mit ihm zu sprechen und manchmal wiederum nicht. Aber das beruht ganz auf Gegenseitigkeit bei uns. Seine Antwort habe ich deshalb auch noch nicht gelesen. Ich wollte auch nicht unbedingt ein Streitgespräch mit ihm vom Zaun brechen. Eigentlich mag ich ihn und seine Ansichten ja.

    Was unseren Freund Jan angeht, so hat meine Kuppelei, was seine Ex angeht, doch zum erhofften Erfolg geführt wie es aussieht. Manche Menschen muss man eben zu einem Partnerglück zwingen. Außerdem weiß Jan anscheinend mit Anastasia sehr gut umzugehen. Nach der Kettenbehandlung an der Decke, hat sie bis jetzt keinen Mucks mehr von sich gegeben. Vielleicht sollten wir das mit unseren Politikern auch einmal probieren? Jan hat seinen Wohnsitz ja direkt an der Quelle.

    Dein Selbsterhaltungstrieb in allen Ehren, aber Du hast nur Glück, dass Du schon eine leibhaftige liebevolle Partnerin Dein eigen nennen kannst und wir bzw. ich Dich damit nicht digital versorgen muss.

    Mal sehen, ob die deutsche Mannschaft heute wieder verliert. Das Kraken-Orakel – ?????? – sagt ja etwas anderes. In den Nachrichten sprachen sie bei der aktuellen Mannschaftsaufstellung des Löw von Reservisten, anstatt von Ersatzspielern. Klose hatte also doch Recht mit „Truppe“ in Bezug auf die Jungs, und Guttenberg hängt wieder voll mit drin.
    Mal sehen wie gut die Reservisten heute schießen. Uruguay muss sich also warm (mit kugelsicheren Westen) anziehen.

    Grüße extra für Dich aus dem kalten Wasser,

    Jochen

  11. Hallo Jungs,

    ich bin hier heute zufällig auf diese Seite gestoßen und bin sehr erfreut darüber, mal wieder was Intelligentes und Witziges gelesen zu haben.
    Auf womblog.de wird ja im Großen und Ganzen leider nur noch über Lateinamerika geschrieben.

    Übrigens hatte ich, was die „Löw-Jungs“ betrifft, den selben Wunsch – eigentlich war ja das sehr „intime“ Video von Löw auf Utube für mich gewissermaßen so etwas wie ein Vorzeichen für die Niederlage… obwohl – eigentlich drückt es vielmehr aus, wie sehr die Ausdünnung an Niveau, Format, Charakter, Klasse und all diese Dinge in Deutschland fortgeschritten ist 😦 – naja: nicht nur in Deutschland.

    Aber obwohl zur Zeit vieles so sch…. ist, hoffe ich, dass immer mehr Menschen aufwachen.

    Ich habe mich dafür entschieden, Optimistin zu bleiben.

    Freundschaftliche Grüße
    Roxana

  12. Hallo Roxana,

    schön, dass Du Dich zufällig mal zu uns verirrt und dann auch noch etwas Ansprechendes gefunden hast. Eigentlich ist bei uns für den gepflegten intelligenten Humnor ja der Kollege Jochen Mitanna verantwortlich, aber da dieser frühestens ab Mittag wieder „im Dienst“ sein wird, erlaube ich mir mal, direkt auf den netten Kommentar zu antworten. – Ja, der Womblog hat sich dafür entschieden, den Dingen, die ihn vor allem interessieren, mehr Zeit und Raum zu widmen. Ich kenne die Hintergründe etwas näher und muss deshalb sagen, dass es nachvollziehbar ist, da es nicht nur einen immensen Arbeitsaufwand bedeutet, wenn man eine Informationsplattform mit breit gefächertem Themenspektrum unterhält, wie es der gute Lopez lange Zeit gemacht hat, sondern mitunter kommt es auch zu ziemlich bescheuerten und nervigen Komplikationen … aber das soll mal als Hintergrundinformation zur Sache genügen.

    Ja, es geht auf breiter Front rasant abwärts mit der BRD und den Deutschen. Zwar ist es absolut richtig, dass es sich dabei um kein rein deutsches Phänomen handelt, sondern – wie alles andere – auf globaler Ebene zu beobachten ist, aber da wir nun mal in diesem Land leben, müssen wir die eigenen Probleme und Defizite meiner Ansicht nach auch höher bewerten und entschieden daran mitwirken, sie abzustellen. Die Realität versucht zwar wirklich alles, um uns zur resignierenden Aufgabe zu zwingen, aber wir haben uns dennoch entschieden, so lange weiter zu machen, wie es geht. Ob „gerade wir“ damit zum verstärkten Aufwachen von immer mehr Menschen beitragen können, glaube ich zwar weniger, aber je mehr Leute mit Rückgrat und Ausdauer es versuchen, desto besser stehen die Chancen, nicht wahr?

    Optimismus ist etwas Feines … allerdings sollte man sich nicht allein darauf verlassen. Du weißt schon: nach dem berühmt-berüchtigten Motto, dass man nicht warten sollte, dass irgendwann etwas passiert, sondern versuchen muss, den erhofften oder angestrebten Veränderungen durch die eine oder andere Art von aktivem Handeln (es gibt schließlich endlos viele Möglichkeiten dafür!) ein Stück weit entgegenzugehen …😉 …

    Freundschaftliche Grüße nehmen wir nicht nur besonders gerne an, sondern geben sie auch genauso gerne postwenden zurück!

    Hans (aka Moltaweto … nur zur Unterscheidung, da sich gerade noch ein weiterer Hans als Kommentator eingefunden hat)

  13. Hallo Hans,

    das ging ja schnell mit der Antwort!

    Ich finde es nett von dir, dass du deinen Kollegen Jochen Mitanna lobst, muss aber sagen, dass (zumindest für mich) dein Humor ebenso ansprechend ist.

    Das mit den „bescheuerten Komplikationen“ hatte ich mir schon gedacht – danke für die Bestätigung.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich erst seit 2 Jahren für Politik interessiere, davor wenigsten aber schon ein sozial handelnder Mensch war.
    Eine neugierige Leseratte war ich schon immer, und nun bin ich seit einigen Monaten extrem im Internet unterwegs, wobei ich mich eben am meisten für diese Hintergrundinformationen interessiere.
    Gerade gestern erst habe ich in einer speziellen Sache, die ich verfolge, erfahren, dass ein Mensch, der sich für andere einsetzt in eine psychiatrische Klinik verfrachtet wurde, bei einer weiteren Person, die damit etwas zu tun hat, wird versucht, das gleiche Verfahren anzuwenden.
    Ich finde es bedrückend – insofern ist es immer die Frage, was man tun kann.

    Was deinen Tipp bezüglich des Optimismus anbelangt: Auch ich tue, was ich tun kann. Ich bin zum Beispiel ehrlich, was ich von den meisten Menschen in meiner Umgebung nicht gerade behaupten kann.
    Nun man schaut mich oft befremdlich an – und das ist nicht immer leicht zu ertragen.
    Aber da ich partout nicht anders sein kann, als das was ich bin, wobei ich mich hoffentlich weiter hin entfalten kann zu mehr Authentizität (die sich immer auch in meinen Handlungen ausdrückt), werde ich bei meiner Linie bleiben.

    Umso mehr freut es mich eben, wenn ich auf eine solche Seite stoße, das bestärkt mich, und ich kann dir versichern, dass ich bei meinen Reisen durchs Internet auf viele Menschen getroffen bin, die sich ebenfalls auf unserer Linie befinden.

    Freundschaftliche Grüße🙂
    Roxana

  14. Hallo Roxana,

    das mit dem schnellen Antworten ist tatsächlich mal eine Ausnahme gewesen, die in erster Linie dadurch zustande kam, dass ich recht lange am PC stitze und vor dem Abschalten noch einmal eine Runde durch die „Gemeinde“ zu drehen pflege😉 – Meistens dauert es etwas länger (wie auch hier und jetzt wieder), weil ich relativ lange arbeite und mich nach Möglichkeit voll und ganz auf den jeweiligen Artikel konzentriere. Ich hoffe aber einfach mal, dass Du auch nach dem toleranten Motto verfährst, dass auch eine etwas später kommende Antwort als Beweis für das echte Interesse am Meinungsaustausch angesehen werden kann.

    Politik … nun ja, eigentlich habe ich mich den Großteil meines Lebens möglichst wenig mit Politik beschäftigt – mal abgesehen davon, dass man sich als kritischer Mensch, der ich spätestens seit 1982/83 gewesen bin, natürlich über die Kapriolen informiert, die unsere Damen und Herren erst in Bonn und später dann in Berlin geschlagen haben. Dass wir uns heute relativ häufig mit Politik beschäftigen (müssen), hängt schlicht und ergreifend damit zusammen, dass die maßgeblichen Probleme unserer Zeit, Welt und Gesellschaft bei oberflächlicher Betrachtung nun mal „politische Ursachen“ haben. – Ich denke allerdings und habe dies auch schon oft genug betont, dass wir die tatsächlich gravierenden Probleme ohnehin nur von der Basis ausgehend und die Politik unter Druck setzend lösen können … es also selbst und zumindest bis zu einer angemessenen Änderung der Rahmenbedingungen nicht auf politische Abhilfe setzend in die Hand nehmen müssen. Hört sich sicher überheblich an, ist in Wahrheit aber der einzige Weg, auf dem man erfolgreich nach Veränderung streben kann.
    Sich sozial zu engagieren – und das dann auch zu einer der Prioritäten des eigenen Handelns zu erklären, ist in jedem Fall wichtiger als sich permanent mit dem Schwachsinn herumzuärgern, den unsere „politische Elite“ letztendlich nur auf Befehl der wahren Strippenzieher verzapfen. Zwischenmenschliche Kontakte, die im Zuge der „gesellschaftlichen Entwicklung“ gezielt zerstört wurden, aufzubauen und dann auch nach besten Kräften zu pflegen ist meiner Ansicht nach ein immens wichtiger Teil dessen, was getan werden muss, um den oben grob umrissenen Weg zur Veränderungen erfolgreich gestalten zu können. – Und neben dieser „altmodischen“ Form des Umgangs miteinander gehören Lesebereitschaft und eine gesunde Neugier fraglos auch zu den positiven Eigenschaften, die bei der Mehrzahl unserer Mitmenschen scheinbar weitestgehend verkümmert sind. So gesehen hast Du also schon einen guten Weg gewählt😉 und solange Du mit dem, was Du dabei erlebst oder eventuell auch erreichst zufrieden sein kannst, ist alles im grünen Bereich.

    Die von Dir geschilderte Sache ist leider kein Einzelfall und je nachhaltiger ein Mensch sich für die Interessen anderer einsetzt, desto mehr wird er natürlich zu einem Problem für das System, was dieses wiederum dazu veranlasst, alle für die Abwehr solcher „Querulanten und Querdenker“ geschaffenen Instrumente zum Einsatz zu bringen. Psychiatrisierung war ja auch zu anderen, angeblich ebenso lange wie endgültig überwundenen Zeiten ein beliebtes Mittel, sich missliebiege Meinungen oder Verhaltensweisen aufweisender Zeitgenossen zu entledigen. – Bedrückend ist es deshalb ganz sicher, dass wir uns heute wieder mit dieser Praxis herumschlagen müssen – vor allem, weil man einerseits als Einzelne/r herzlich wenig dagegen ausrichten kann und andererseits die Erkenntnis, dass man sich zur Überwindung dieser Willkür unbedingt zusammentun und eine „politisch relevante“ breite Basis bilden muss, sich leider noch nicht bei allzu vielen „Systemkritikern“ eingestellt hat. Solange sich diese Uneinigkeit, die sehr oft leider auf abstrusem Konkurrenzdenken oder anderen, noch kontraproduktiveren Denkbarrieren und falscher Abgrenzungswut beruht, nicht überwinden lässt, wird man diesen höchst bedenklichen Umtrieben der Obrigkeit auch weiterhin recht hilflos gegenüberstehen. – Da ich nicht über weitere Einzelheiten den von Dir angedeuteten Fall betreffend verfüge, kann ich auch nicht sagen, ob es eventuell eine Möglichkeit gäbe, konkret irgendetwas zu tun. Außerdem sind unsere diesbezüglichen Möglichkeiten natürlich auch relativ bescheiden … aber wenn Du es trotzdem mal versuchen möchtest, könntest Du mir nähere Einzelheiten gerne auch per Mail an – moltaweto@deutschland.ms – schicken. Ist jetzt aber nur ein Angebot, auf das Du eingehen oder es einfach lassen kannst🙂

    In Sachen Optimismus haben wir uns offensichtlich richtig verstanden und wie ich Deiner Antwort entnehmen kann, war mein diesbezüglicher „freundschaftlicher Hinweis“ in Deinem Fall anscheinend überflüssig. Wie ich beim letzten Mal schon betonte, gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man sich aktiv um eine Belebung des zwischenmenschlichen Zusammenhalts bemühen kann – besonders wichtig und wertvoll ist alles, was uns dabei helfen könnte, die leider sehr weit fortgeschrittene Entmenschlichung und Entsolidarisierung der Gesellschaft umzukehren. Wie eine gute Freundin von uns es beschrieben hat … wir müssen unseren Mitmenschen dabei helfen, wieder den Unterschied zwischen „Gesellschaft“ und „Gemeinschaft“ zu erkennen, um dann, wenn es genügend Menschen begriffen und verinnerlicht haben, den nächsten Schritt hin zur Schaffung eines menschlichen Gegengewichts zu den menschenverachtenden und auch der Natur feindlich gesonnenen Machenschaften der selbsternannten „Eliten“ zu machen. – Aber das wollte ich jetzt nur mal so eingeflochten haben … bevor ich jetzt in eine „Vorlesung“ abschweife, breche ich an diesem Punkt lieber ab. Man kann diese Sache aber gerne weiter diskutieren, wenn ein entsprechendes Interesse besteht.

    Tja, ich weiß schon, dass es sehr viel mehr „Menschen wie uns gibt“, aber leider bewegen sich die meisten davon zwar in dieselbe Richtung, aber die Linien verlaufen meist bestenfalls parallel zueinander. Dass sich wirklich Menschen finden und versuchen, ihr jeweiliges Potential an Erfahrungen, Hintergrundwissen und den unterschiedlichsten Fähigkeiten/Kompetenzen im Sinne des gemeinsam verfolgten Ziels zu bündeln, erlebt man deshalb eher selten. Und trotzdem hast Du natürlich Recht, wenn Du sagst, dass man dies in erster Linie als Bestärkung des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns auffassen muss, denn täte man es nicht, würde man früher oder später resignieren und vor der scheinbaren Übermacht des Systems sowie dem Mangel an Selbstbewusstsein und Rückgrat bei den Mitmenschen kapitulieren müssen. – Bleiben wir also auch weiterhin unbeirrbar auf Kurs und versuchen wir einfach alles an positiven Erfahrungen und Energien mitzunehmen, was wir bekommen können.

    Okay, in diesem Sinne entschuldige ich mich jetzt erst einmal für den „langen Vortrag“. Ich werde jetzt noch rasch meine Runde durch die Gemeinde abschließen und dann endlich – wieder einmal viel zu spät – die eine oder andere Mütze schlaf nehmen.

    Freundschaftliche Grüße retour
    Hans

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