Mal was anderes … Sonderbericht eines Freundes des Blogs und der Natur

Nachdem der Blog nun schon seit geraumer Zeit von mysteriösen Diskussionen heimgesucht wird, die sich um das mit normalen Recherchemitteln nicht zu entschlüsselnde Phänomen des „Enten-Verlötens“ ranken, möchten wir mit dem nachfolgenden Bericht einmal den Versuch starten, mit Hilfe von definitiv interessanten, aber erfrischend harmlosen Bildern gegenzusteuern.

Jan, erfreulicher Weise schon lange ein Freund des Blogs und sich immer mehr als ebenso treues wie wertvolles Gemeindemitglied erweisender Bewohner des direkten Umfelds unserer „hochwohlgeborenen“ Berliner Chaotentruppe, bei weniger aufgeklärten und selbst denkenden Menschen auch unter der Bezeichnung „(Noch-) Kabinett Merkel II“ bekannt, hat uns mit einigen Bildern von einer seiner mittlerweile „schon berühmten“ Naturexkursionen beglückt, die wir zusammen mit einer kurzen Erläuterung seinerseits veröffentlichen möchten.

Natürlich, wie sollte es auch anders sein, stehen seine gefiederten und nicht im Mindesten wasserscheuen Freunde im Mittelpunkt seiner Berichterstattung – daneben kommen jedoch auch die „Tücken der Technik“ und die ebenso tückischen „witterungsbedingten“ Absonderlichkeiten darin vor, die nicht nur hierzulande immer wieder Freude und kontroverse Diskussionen aufkommen lassen.

Neben ein wenig Kurzweil und Ablenkung schenkender Unterhaltung für unsere Leser/innen erhoffen wir uns von dieser Exklusiv-Veröffentlichung allerdings auch einen gewissen Ansporn für unseren allmählich in „Richtung Weltruhm“ agierenden rasenden Reporter und Experten für fast alle weltpolitischen und gesellschaftlichen Ungereimtheiten – Jochen Mitanna. Vielleicht können wir ihn damit aus der Reserve locken und endlich Klarheit bezüglich des eingangs erwähnten und wie ein schleichendes Phantom immer wieder unvermutet auftauchenden Phänomens erlangen?

Schauen wir mal … und seien wir gespannt😉

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O-Ton „janbln“  – aka Jan

Unser wagemutiger Korrespondent aus dem Freigehege der größten und berüchtigtsten geschlossenen Abteilung der BRD – möglicherweise sogar Europas: (Anmerkung: es handelt sich eigentlich „nur“ um Privatkorrespondenz, weshalb unser Korrespondent die ihm sonst eigene „lebendige Schlagfertigkeit“, welche fraglos neben Jochens Kommentaren (die eine Klasse für sich sind – im positiven wie auch mysteriösen Sinne) immer wieder zur Belebung des Gemeindealltags beiträgt, nicht wie gewohnt sprühen lässt!)

Ich habe heute mal ein paar Bilder gemacht, die ich Dir gerne sende. Ich hab den Fotoapparat (Digital) nun schon etliche Jahre. Durchblicken tue da immer noch nicht richtig. Heute habe ich auf email eingestellt. Da macht der immer zu dem großen noch ein kleines für die Post. Ist doch nett – oder? – So die Postbilder sende ich Dir jetzt als Anlage.

Auf Bild 1 und 2 siehst Du eine glückliche Familie. Da die sich um den Nachwuchs kümmern, kommen sie nicht an Land. Die Kleinen waren am Anfang so klein wie ein Daumen. Die haben sich ganz schön rausgemacht. Bild 3 und 4 sind alle friedlich vereint. Die braunschwarzen Schwäne hören sich immer an, als wenn sie wie ein Hund bellten. Aber das ist doch eine harmonische Gesellschaft. Schwäne, Krähen und Enten am Strand. Der Rest ist am Hafen wo die Fähre hält.

An der Stelle wo die Enten sitzen, sitze ich immer und füttere sie. Die Schwäne waren heute wohl zu Hause auf der Insel die auf dem letzten Bild zu sehen ist. Die steht unter Naturschutz. Übrigens die Kleinen am Anfang, die sehen zwar unscheinbar aus, die machen aber einen Krach wie ein Düsenjet.

Apropos Düsenjet. Die letzten beiden Tage war oben am Himmel alles dicht. Dafür waren unten eine Menge Undichte unterwegs. Heute Morgen ging es. Komischerweise habe ich keinen Sprayer bemerkt und trotzdem ist es wieder milchig.

Übrigens kannst Du mit den Bildern machen was Du willst. Die sind ja alle von mir und ich bin nicht so bekloppt und erhebe ein Copyright oder sowas.

O-Ton Ende.

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Dazu die Bilder:

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Nun, lieber Jan, dann danke ich Dir im Namen unserer Gemeindemitglieder, aber auch der mehr oder weniger regelmäßig vorbeischauenden Leser/innen abschließend noch recht herzlich für die uneigennützige Freistellung der Schnappschüsse und hoffe mal, dass wir irgendwann auch noch das eine oder andere Bild erhalten und veröffentlichen können werden, das dazu beitragen kann, den von Jochen heraufbeschworene Mythos vom „Enten verlöten“ aufklären zu helfen!

Es sei denn, wir können ihn mit dieser gemeinsamen Anstrengung dazu inspirieren, dies von sich aus und zweifelsohne ebenso kompetenter wie definitiv lesenswerter anzugehen!?😎 …🙂

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UPDATE:

Leider hat Jochen Mitanna, der vollkommen zu Recht auch den Beinamen „der Unberechenbare“ trägt, die mühsam erarbeitete Pointe dieses Artikels gewohnt brutal und ohne jede Vorwarnung kaltblütig zunichte gemacht … was allerdings auch ein schlagender Beweis für die Möglichkeit respektive Realität von Gedankenübertragung repräsentieren könnte! Weitere Kommentare verkneife ich mir … an dieser Stelle, um sie ggf. andernorts auf die mitlesende Menschheit loslassen zu können!

5 Antworten

  1. Betrifft: „Übrigens kannst Du mit den Bildern machen was Du willst. Die sind ja alle von mir und ich bin nicht so bekloppt und erhebe ein Copyright oder sowas.“

    Menschen machen Fehler, JEDEN TAG!

    @Jan
    Lieber Jan, andere werden von so etwas (Copyright) reich und berühmt. Was uns angeht, so scheinen wir für diese Welt einfach zu gutmütig zu sein. Aber vielleicht werden wir mal anders dafür belohnt.

    Die Gegend, die Du da fotografiert hast, ähnelt sehr einem See bei uns, wo es auch viele Enten gibt. Kein Wunder, dass Du da immer hingehst zum entspannen (und Enten verlöten?)

    So, genug herumgeschmust.
    WAS HAST DU MIT MEINER FRAU, der Anna ANGESTELLT?
    Ich nehme Antworten nur passend entgegen.

    Viele Grüße, Jochen

  2. @Hans

    Ja, das ist wirklich ein Ding, wie die beiden Artikel zusammenpassen, obwohl wir uns nicht abgesprochen haben. Mag sein, wir trugen die Gedanken wirklich zusammen irgendwohin und der Jan seine auch.

    Mein Beiname gefällt mir.

    Liebe Grüße, Jochen

  3. Hallo Jochen,

    yep, schaut gerade so aus – und freut mich, dass Dir der von mir verliehene und ZUM GLÜCK passende Beiname zusagt😉 … unter anderem natürlich auch, weil ich ihn nicht zurückzunehmen bereit wäre😎 😀

    Liebe Grüße, Hans

  4. Hallo Hans,

    langsam komme ich wieder zu mir. Irgendwie hat mich die Htze gelähmt. Freitag war ich das letzte Mal draussen in der Natur. Danach nur kurz um Getränke und was essbares zu besorgen.
    Vielen Dank für Deine Mühe. Der Beitrag ist Dir wieder gelungen und nach meinem Geschmack, aber das ist Dir ja bekannt. Trotzdem muss es mal erwähnt werden.

    @Jochen dem Unberechenbaren:

    Es ist kein See sondern ein Fluss. Aber nicht so schlimm, das kann man ja mal verwechseln. Ist ja beides nass.
    Nun zu Dir und Deiner Anna. Ich muss da kurz zurückblenden. Vor vierzig Jahren hatte mich meine Frau verlassen. Sie ging, wie immer, den Müll runterbringen. Nur an diesem Tag sah ich sie das letzte Mal. Mit anderen Worten, sie ist mit dem Mülleimer durchgebrannt. Eigentlich hätte mich ihr Name damals schon nachdenklich machen müssen. Aber Liebe macht ja bekanntlich blind, wie Du ja weisst. Ihr Name ist Anastasia die Wahnsinnige. Uralte Familientradition. Nachnamen wurden ja bekanntlich ganz früher mal nach den Orten benannt wo man ansässig war. Nun habe ich einen leichten Verdacht wo der Ort Wahnsinn war. Ich äussere ihn aber nicht. Jedenfalls waren das die glücklichsten vierzig Jahre meines Lebens. Am Wochenende klingelte der Alptraum an meiner Tür. Sofort fiel ich ins Koma. Drei Stunden später war ich wieder da. Also: Anastasia ist über alles informiert. Weiss der Geier woher. So hat sie Deine Anna in einer Lokalität mit Knöchi zusammen an der Bar gesehen. Die haben da mächtig gebechert und gelacht. Nur Knöchi war stocksauer. Anna sass trocken und fröhlich auf ihrem Barsessel und Knöchi sass in einer riesen Pfütze. Im gegensatz zu Anna kann Knöchi die Flüssigkeit nicht halten. Und sie haben über uns hergezogen. FRAG DU MICH NOCHMAL, WAS ICH MIT DEINER FRAU ANNA ANGESTELLT HABE!
    Aber nimm Dich vor Anastasia in acht. Wenn Du eine Furie sehen solltest, die aussieht, als hätte sie einen oder mehrere Finger in einer Steckdose gehabt, dann ist es Anastasia. Die weiss über sämtliche Bemerkungen von Dir und Anna bescheid. Nach so langer Zeit ist das Luder immer noch eifersüchtig. Aber den Mülleimer hat sie nicht zurück gebracht.
    Für mich hat eine Zeit des Horror’s wieder angefangen.
    Da lass ich mir aber was einfallen.
    Ich hoffe auf Dein Verständnis und Du siehst ein, das nicht ich der Schuldige bin, sondern Knöchi. Es geht ja das Gerücht um, Du hättest das mit Knöchi, eingefädelt.
    Damit wünsche ich euch einen schönen Wochenanfang

    Die herzlichsten, bissigsten und irrsten Grüsse aus der Anstalt (Puh)

    Jan

  5. @Jan

    Sag mal Jan Affengesicht, was fällt Dir eigentlich ein, mich hier öffentlich zu mißkreditieren, mich als Furie zu bezeichnen und über mein Aussehen zu lästern? Schau Dich doch mal an. Blind bist du also auch noch. Also wenn ich das doch nur alles viel früher gewusst hätte, dann hätte ich dich nie geheiratet. Dann wäre ich gleich im Reagenzgläschen geblieben. Was blieb mir denn anderes übrig, als mit dem Mülleimer durchzubrennen?
    Und überhaupt, hier auch noch meine arme Familie mit ins Spiel zu bringen und übers Feuer zu hängen, nur weil sie dir damals dein ABS nicht finanzieren wollte. Das ist doch einfach die Höhe.
    Nun ist nach vierzig Jahren deine liebe Ehefrau endlich zurückgekommen und du gehst mit mir um, ich habe gar keinen Ausdruck dafür. Einfach mülleimerisch ist das! Aber anscheinend hast du ja vergessen, dass wir immer noch verheiratet sind. Aber nix da, wir sind es und jetzt werden wieder ganz andere Seiten auf die Gitarre aufgezogen.

    Wenn ich meinen Geier nicht gehabt hätte, dann hättest du sicher demnächst alle deine dämlichen Enten mit nach Hause gebracht, die du immer so schön dick fütterst. Knöchi weiß, warum du das machst, das hat er mir geflüstert. Wo du dich auch alles so herum treibst wieder. An Flüssen und am Überfluss und am Abfluss. Damit ist demnächst Schluss mein Alter. Denn dann hat bei uns Zuhause wieder der Wahnsinn das sagen, also ich. Du weißt ja so gut Bescheid darüber, was Wahnsinn ist, habe ich eben gelesen. Aber mit einem hast du Recht, die Anna und der Knöchi, sind gute Freunde von mir, auch wenn der Knöchi nicht ganz dicht ist. Aber dafür kann er ja nix.

    Deine Liebesbezeugungen mit gleich mehreren Fingern in der Steckdose kannst Du Dir für Zuhause aufsparen mein Alter. Sag mal, wer ist eigentlich diese Josephine. Machst du mit der etwa auch Rum in deren Forum? Ja, da staunst du was, ich bin wirklich über alles gut informiert. Fast schon zu gut.

    „Für mich hat eine Zeit des Horror’s wieder angefangen.“

    Da sagst Du echt was Wahres. Genau so ist es!

    Jetzt bin ich aber mal sehr gespannt, was du dir einfallen lassen willst. Ich kann dir eins versprechen, mich wirst du nie wieder los.
    Du, mein Mülleimer und ich, wir machen jetzt eine Dreierbeziehung auf. Und die Anna wird bei uns ein- und später mit dem Knöchi ausgehen. Diesem armen Gebein die ganze Schuld aufzuladen, ja so siehst du auch aus.

    @Jochen
    Die Anna ist keine andere Anna, sondern deine. Ich habe ihr nur beigebracht, wie man mit Männern umspringen muss. Es lebe der Feminismus! Viva la Revolutione!!!
    Und wie nennen die dich hier, den Unbrechbaren? Hahahohohahaha. Ich krieg mich nicht mehr ein. Ich habe noch alles kaputt gekriegt. Schau dir mal meinen Mann Jan an, er ist das beste Beispiel dafür.

    Aber das Forum hier wirkt leicht voll irre auf mich. Habe mich hier sofort wohl gefühlt. Glückwunsch an diesen Dings, äh Moltaweto oder wie der heißt. Kein Wunder, dass mein Alter auch immer hier ist. Der wird, wenn er wiederkommt, sicher große Augen machen, wenn er feststellt, das seine liebe Frau Anastasia jetzt auch hier ist. Ich nagel den an mir fest, das verspreche ich hiermit.

    Arrividerschi,

    Anastasia

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