Leseempfehlungen … Update zur BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Leider eskaliert die Situation mittlerweile „mehr im Stillen“, aber einige Meldungen finden – wie das immer der Fall ist – auf verschiedenen Umwegen doch den Weg ans Tageslicht. Wir werden diesen „Update-Service“ zwar kaum dauerhaft aufrechterhalten und gewährleisten können, aber diese Zusatzinformationen möchten wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten.

* * * * * * * * * * * * * * *

Reinhold Lütkemeyer [Scusi!] … Letzte Ölung für den Golf von Mexiko, Requiem für Obama?

Zitat:

[…]

Die größten, praktisch nicht beherrschbaren Gefahren für Mensch und Umwelt gehen im Frieden im Zeitalter der Hochrisiko- und Großtechnologien von Sabotageakten aus. Das gilt für alle Atomkraftwerke, aber es gilt, wie wir bei der Explosion der Tiefseebohrplattform DEEPWATER HORIZON von BP sehen, genauso für die Öl- oder Erdgasförderung (Anhänger von Verschwörungstheorien dürften keinen Zufall darin sehen, dass die Plattform DEEPWATER HORIZON ausgerechnet am 20. April, an „Führer`s Geburtstag“ in die Luft geflogen ist) […]

Zitat Ende.

Kommentar: Nach einer längeren, aber höchst interessanten Einleitung, in welcher der Autor darüber informiert, dass der mehr als laxe Umgang von Ölförderfirmen mit den Themen Sicherheit und Umwelt nicht nur schon seit langem auf dem heute erst so richtig bekannt werdenden Niveau vor sich hindümpelt, sondern auch keine „rein angloamerikanische“ Erscheinung ist, liefert er noch eine Reihe von fundierten Informationen zur „Katastrophe“ im Golf von Mexiko. Die Frage, welche er seinem Artikel vorangestellt hat, erscheint in diesem Licht betrachtet keineswegs weit hergeholt, sondern beinah schon „prophetisch“.

Unter anderem auch in Verbindung mit der nachfolgenden Leseempfehlung …

*****

Cheffe [Infokrieger.News] … Deepwater Horizon: Nicht nur das Öl kommt an die Oberfläche

Zitat:

Die Taktik der BP ist in diesem Fall fast unglaublich. Häppchenweise sickert durch, was normal schon lange bekannt sein müsste um die realen Folgen der vielleicht größten Umweltkatastrophe aller Zeiten einschätzen zu können. Längst merken die ersten, dass dieses Unglück sich nicht auf ein regionales Szenario reduzieren lässt. Bereits sehr früh begannen wir damit tiefer zu schürfen und Informationen an das Tageslicht zu holen […]

Zitat Ende.

Kommentar: Informationspolitik à la BP und im Widerspruch zu den vollmundigen Erklärungen des „alles unter Kontrolle habenden und zum Wohle der Bevölkerung führenden“ Mr. President Obama. Der Artikel bietet neue Informationen, die teilweise auf wissenschaftlichen Expertisen basieren und die möglichen Auswirkungen der „Katastrophe“ ganz sicher nicht weniger gravierend erscheinen lassen können …

*****

Hier auch noch drei Artikel  von Kopp Online (definitiv lesenswert!)

Gerhard Wisnewski Ölkonzerne und Medien verschweigen: Ungiftige Ölbekämpfung ist machbar (18.06.10)

Zitat:

Ein Stoff, der so unschädlich ist, dass man ihn anfassen und sogar essen kann – und der trotzdem Öl bindet und rückstandsfrei abbaut? Schön wär’s. Aber das ist keine Utopie, sondern Realität. Nur erzählen Ihnen weder Ölkonzerne noch »Qualitätsmedien« davon. Die Schweizer Firma »Oil Treatment International« hat nach eigenen Angaben solche Stoffe entwickelt und getestet und wartet auf die Zulassung in den USA. Hoffentlich nicht bis zum St. Nimmerleinstag. Kopp-online.com sprach mit dem Geschäftsführer Paul Schuler […]

Zitat Ende.

Kommentar: Eigentlich überflüssig, weil der Artikeltitel schon alles sagt und dieses Verschweigen von besseren, aber nicht von den führenden transnationalen Privatgesellschaften kontrollierten Methoden und Mitteln schon mehr als hinlänglich erwiesene Tatsache sein sollte! Bei BP und dem aktuellen Fall mögen aber noch weitere, die gesamte Angelegenheit für die Öffentlichkeit noch inakzeptabler machende Aspekte (Selbstbereicherung BP durch Anteile an der Herstellerfirma von „Corexit 9500“???) hinzukommen …

Hierzu auch ein Werbevideo der genannten Firma:

Gerhard WisnewskiÖlkatastrophe schon vor hundert Jahren vorhergesagt (16.06.10)

Zitat:

Je mehr man sich mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beschäftigt, umso mehr Überraschungen erlebt man. Die neueste: Vor 107 Jahren schrieb der österreichische Dichter und Okkultist Gustav Meyrink eine Kurz-Novelle, in der er ein Attentat beschrieb, bei dem das mexikanische Öl ins Meer geleitet wird. Die Idee, mit einer solchen Katastrophe einen Anschlag auf den Globus auszuführen, spukt demnach schon seit über 100 Jahren herum. Und sie stammt mitten aus dem Schoß von Okkultisten, Freimaurern und Logenbrüdern […]

Zitat Ende.

Kommentar: Nicht nur, weil in diesem Artikel für „Verschwörungstheoretiker“ so herrlich bekannte Namen wie Aleister Crowley oder Helena Petrovna Blavatsky auftauchen … doch ob man das wirklich humorvoll oder sarkastisch nehmen kann, sollte man bezweifeln. Letztendlich ist es aber doch sehr interessant, was der Artikel über einen österreichischen Autor namens Gustav Meyrink und dessen Ölkatastrophen-Prophezeiung (Petroleum, Petroleum) aus dem Jahr 1903 (davor war er von 1889 bis 1902 auch Bankier gewesen, was in Verbindung mit seinen oben genannten „Kontakten“ alleine schon ausreichend Stoff für verschwörungstheoretische Phantasien liefern könnte) so alles an Zufälligkeiten und zu guter Letzt auch „irritierender Sachkenntnis“ an den Tag legt. – Die Versuchung, diese Erkenntnis mit der weitverbreiteten Ansicht, dass die selbsternannten Eliten der Welt ihre Pläne als eine Art von „selbsterfüllenden Prophezeiungen“ geplant haben und seit Hunderten von Jahren verwirklichen, wird da definitiv übermächtig.

Gerhard Wisnewski Öl-Katastrophe: Doomsday hoch zwei (14.06.10)

Zitat:

»Top Kill«: Lustiger Name. Wissen Sie noch? So nannte BP seinen Versuch vom 26. Mai 2010, das Bohrloch im Golf von Mexiko mit einer Schlammkanone zu verschließen. Inzwischen darf man sich fragen, wer oder was hier eigentlich »gekillt« werden sollte – wirklich der Ölstrom aus dem Bohrloch? Oder nicht vielleicht doch ein klitzekleiner Planet? Mit allem, was sich darauf bewegt? Lesen Sie selbst … […]

Zitat Ende.

Kommentar: Für alle Leser/innen, die noch keine Informationen über BP’s katastrophalen Geniestreich namens „Top Kill“ bekommen haben, aber gerne wissen möchten, warum dieser so fürchterlich in die Hose gegangen ist – und warum das entweder eine Menge über die von BP eingesetzten „Experten“ aussagt, oder aber neue Nahrung für die „Verschwörungstheorie“ liefert, dass sich die Ölkatastrophe eines nicht im Mindesten schönen Tages doch noch als absichtlich herbeigeführter „Deepwater 9/11“ erweisen könnte!?

*****

Und zum Abschluss noch ein Medienbericht (Schweiz) über das ominöse „interne BP-Papier“, das zumindest klipp und klar beweist, dass der Konzern nicht nur die Öffentlichkeit wochenlang über das wahre Ausmaß des von ihm ausgelösten Umwelt-Infernos belogen hat …

Tages-AnzeigerInternes Papier bringt BP in neue Schwierigkeiten (20.06.10)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: