Die schönsten Stunden der Partylöwin werden vom Volk bezahlt

Bundeskanzlerin Merkel hat mal wieder geworfen. Nein, keinen Nachwuchs. Sie hat sich für Ackermann in Schale geworfen und ihm eine Geburtstagsparty ausgerichtet. Das muss man diesen Leuten aber auch gönnen. Feiern mit dem Geld anderer Leute, das können sie.
Aber sie haben es sich auch redlich verdient. Niemand anders arbeitet so schwer für sein Geld, wie diese armen Leute.

Weil unser Schatz unter den Schakalen so beliebt als Partylöwin ist, wird sie nun auch für Huber eine ausrichten. Einer muss ihn schließlich abrichten oder auch anders herum. Leider soll die Party nach Presseinformationen aber erst am 17. März im Kanzleramt steigen. Auch eine Herrscherin der Steppe muss warten, bis das Geburtstagskind 60 Jahre alt geworden ist. In dem Alter wird man aber immer noch gerne gefüttert. Sagen Sie aber bitte IG-Metall-Chef Berthold Huber nichts davon, denn es soll ja eine Überraschung für ihn werden.

Jetzt wissen wir auch, warum man unsere Partylöwin zur Zeit so selten sieht. Die Vorbereitungen nehmen sie stark in Anspruch. Außerdem muss die Frisur bis dahin stehen und als Bundeskanzlerin hat man natürlich auch mal wieder überhaupt nichts Passendes zum Anziehen im Kleiderschrank. Das will alles noch bis ins letzte Detail manipuliert werden. Nebenher das Volk natürlich auch.

Kurz zum Rahmen der Veranstaltung. An dem muss noch gewaltig gearbeitet werden. Das kostet Zeit und Nerven, sieht man auch, wenn man ganz genau hinschaut. Auch das Leben einer Partylöwin hinterlässt Spuren. Momentan in einer Zeitung südlicher Herkunft.

Ungefähr kann man in dem Blatt so etwas Gemeines lesen: ,,Die Veranstaltung findet wieder genau so statt wie damals im Frühjahr 2008, als der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann an seinem 60. Geburtstages vor aller Augen seinen Teller aufessen musste. Deswegen ist dann unsere liebe Merkel später in die Kritik geraten. Das Volk gar nicht so dumm, für wie man es hält, hatte den Braten nämlich gerochen, obwohl man es überhaupt nicht mitessen lassen wollte.

Aber was kümmert so etwas wie das Volk eine richtige Partylöwin? Die ging mit offenem Dekollete zur Feier und nahm sich so die Gewerkschaften vor. Mit Charme und Tücke, lässt sich so manche Lücke und Verbindung schließen. Ob mit Huber aber ein Techtelmächtel gelingen wird, bleibt abzuwarten. Denn oh Frust für unsere Löwin, soll noch die Frau von Huber zur Beobachtung in das kranke Haus miteingeliefert werden

Und um den Köchen den Brei zu verderben, wird auch der Chef der Metall-Unternehmer Martin Kannegiesser, VW-Chef Martin Winterkorn, Siemens-Chef Peter Löscher und der DGB-Vorsitzende Michael Sommer vorbeikommen. Die sind immer sehr kritisch, wenn es um die Delikatessen nach dem Essen geht. Dagegen fressen die Gesamtbetriebsräte großer Konzerne eigentlich alles, was man ihnen an Fraß vorsetzt. Es muss nur gut durch sein und dem Volk eine Menge Kosten verursachen.

Unter den Mitessern und immer nur für sich selbst alles verbessern Wollenden, sind ungewöhnliche Charaktere zu finden, die sonst lieber in ihrem eigenen Laden ohne hungrige Gäste ihr Süppchen kochen. So wie der Opel-Betriebsratschef Klaus Franz und der Porsche-Betriebsrat Uwe Hück. Dieser Hück ist so einer von denen, die anderen gerne die Party versauen. Denn der hatte sich doch im Wahlkampf 2005 noch entschieden für den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eingesetzt. Er wird dann eben als Partyschreck an der Geburtstagsfeier teilnehmen müssen. Also gezwungener Maßen und quasi nebenbei. Ausladen ging nicht, denn er hat die Kartoffeln in der Tasche und gibt sie sonst nicht her.

Obwohl die Ursula von der Leyen in ihrem Arbeitsministerium derzeit viel Arbeit hat, lässt sie die Geschäfte der Bundesregierung mal liegen und kommt selbstverständlich auch. Diese Rivalin der guten Laune, kann dann dem Kanzleramtschef Ronald Pofalla den Bauch kraulen, wenn dieser nach dem Essen mal wieder zuviel gefressen hat. Entstehen kann da aber eigentlich dann nichts, denn beide kommen aus demselben Gehege. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle von der FDP bringt immer die Getränke mit. Deshalb muss er auch unbedingt dabei sein.
Unsere Partylöwin und SPD-Mitglied Huber haben es aber zum Glück so einrichten können, dass prominente SPD-Politiker diesmal Zuhause bleiben dürfen.

Alles in allem sieht es aber so aus, als würde sich das Ganze wieder zu einem Festschmaus mausern, wobei es letztendlich ganz bestimmt wieder nur um den Mäusespeck und seine Verteilung geht. Aber eine Partylöwin weiß immer, wie sie an die besten Stücke herankommt. Selbst dann, wenn sich andere das Maul über sie zerreißen. Sie beißt sich gnadenlos durch, ohne Rücksicht auf Verluste.

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