Sie wurden verladen? Erleben Sie Ihr blaues Wunder – Der Talk mit Jochen Mitanna ~ Episode 1

Liebe Gemeinnützige, frei Schaffenden, Hartz-IV-Empfänger oder Menschen, die sonst irgendwie getreten wurden. Nur exklusiv hier im Blog starten wir ab heute die solidarische Diskussionsrunde „Das blaue Wunder“.
Außer der gesalzenen Persönlichkeit Jochen Mitanna, der wie immer gerne eine Spaltung der offenen Gesellschaft vorzieht, sind folgende Redner bereits fest eingeplant:

Hans (moltaweto) mit seiner Elke
Josephine mit mehr Durchblick
Anna Luehse mit Sohn Klein Dummie
Jan aus Berlin mit Stil
Und der Wüstentrottel mit seinem feinem Witz

Es wäre der illustren Runde weit mehr als angenehm, wenn sich uns weitere Diskussionspartner spontan aus den Reihen der Leser anschließen würden. Würdenträger sind, wie auch die ihre Bürde selbst Tragenden, ebenfalls herzlichst willkommen.

Für dazwischen geworfene Fragen von Klein Dummie kann aber weder eine Haftung, noch die Beerdigung übernommen werden. Wir bitten dafür um Unverständnis.
Schwarzleser werden unverzüglich bei der GEZ angezeigt. Sollten Sie dennoch den Durchblick haben, dann werden Sie hiermit gebeten, schon mal die nächste Diskussion anzuzünden und wenn möglich auf diese Weise eine Massenbewegung in Richtung des Blogs hier zu verursachen.

Bis hierhin wären wir also jetzt im Rahmen der Talk-Runde so weit gespannt.
Was wir jetzt noch benötigen, ist für heute ein erstes ungeeignetes Diskussionsthema.

Selbstverständlich wird es mit uns in jeder Sitzung möglich sein, einfach ins Blaue hinein zu reden, aber als minimaler Anhaltspunkt ist ein Thema vielleicht ganz hilfreich oder nutzlos. Je nachdem eben.

Für die nächsten Talk-Termine, sind Themenvorschläge aus den Reihen der Leser, der Kommentarschreiber und des Teams hier sehr erwünscht. Halten Sie nicht die Luft an, denn andere haben das nicht verdient. Reden Sie mit und tun Sie sich keinen Zwang an. Von Zwängen sind wir schon genug umgeben.
Zur Auswahl nun unten zwei Themenvorschläge, die uns Anna Luehse liebenswürdiger Weise gebacken hat.

Thema I: Was hat Kaiser Nero davon gehabt, Rom anzustecken oder warum trägt unsere Kanzlerin so gerne schwarz?

Thema II: Sozialdarwinismus oder warum es ein Bundesbürger tunlichst vermeiden sollte, sich zu einem Affen machen zu lassen.

Start der Diskussion: Ran an die Plätzchen, fertig und los!

SOHN: Was ist ein Kalk Mutti?

MUTTI: Du meinst sicher Talk und nicht Kalk, oder?

SOHN: Ist das nicht dasselbe?

MUTTI: Nein, mein Sohn. Talk ist die englische Bezeichnung für Diskussion und Kalk verwendet Opa immer im Gartenbereich zum Düngen oder Löschen.

SOHN: Kommt Opa auch?

MUTTI: Nein, aber Onkel Hans und Tante Elke Josephine sind schon da.

SOHN: Was hat Opa denn wieder angesteckt?

MUTTI: Überhaupt nichts! Opa ist doch kein Brandstifter.

SOHN: Aber warum muss Opa dann den Garten löschen?

MUTTI: Löschen sagt man z.B. dazu, wenn jemand im Garten mit Kalk den Kompost vom Misthaufen versetzt. Aber darüber möchte ich jetzt nicht weiter diskutieren. Okay?

SOHN: Ach so? Kommen denn noch andere verkalkte Leute zum Löschen der Diskussionsrunde Mutti?

MUTTI: Das will ich doch sehr hoffen, sonst wird das hier nachher wieder nur eine Familienrunde.

SOHN: Kommt auch dieser Herr Nero?

MUTTI: Nein, der ist doch schon längst tot. Aber der war wirklich ein großer Brandstifter, denn er hat ganz Rom angezündet.

SOHN: Warum hat Opa denn nicht mitgeholfen, Rom mit diesem TALK zu löschen?

MUTTI: In diesem Fall heißt es jetzt KALK mein Sohn. Aber hier ist jetzt die Anwendung des Wortes, egal ob so oder so, völlig verkehrt.

SOHN: Dann hat man Rom mit Absicht abbrennen lassen?

MUTTI: Davon gehen wir heute aus.

SOHN: Wohin gehen wir denn heute Mutti? Ich gehe immer gerne mit Dir und Vati aus.

MUTTI: Nein, wir gehen heute nirgendwohin. Die Leute sollen heute mal zu uns kommen.

SOHN: Kommt die Feuerwehr auch Mutti?

MUTTI: Das wollen wir doch nicht hoffen.

SOHN: Aber wer löscht dann Rom, wenn Opa es nicht tut?

MUTTI: Opa tut es schon noch eine Weile. Er ist ja schließlich gesundheitlich noch ziemlich gut dabei.

SOHN: Opa ist jetzt immer noch dabei, den Komposthaufen mit Kalk zu löschen. Warum hilft ihm denn niemand dabei?

MUTTI: Lassen wir Opa jetzt mal beiseite, ja?

SOHN: Du willst Opa beseitigen Mutti?

MUTTI: Lass so etwas bitte nie jemand anders hören, sonst schickt mir womöglich mal jemand die Polizei auf den Hals.

SOHN: Kommt die Polizei auch zum kalken Mutti?

MUTTI: Obwohl die Talk-Runde brandneu ist, wird sie das was wir reden wahrscheinlich nicht interessieren.

SOHN: Mutti?

MUTTI: Ja, mein Sohn?

SOHN: Was ist Sozial…….darf ich……..mit muss?

MUTTI: Es heißt Sozialdarwinismus und wer da darf oder mit muss, darüber sprechen vielleicht gleich die Diskussionsteilnehmer.

SOHN: Was heißt vielleicht Mutti?

MUTTI: Damit meinte ich, falls unsere Gäste der Brand im alten Rom und das was unsere Kanzlerin anhat nicht so doll interessiert, dann sprechen wir vielleicht eher über den Sozialdarwinismus. Sie können sich das ja aussuchen.

SOHN: Darf ich mir auch etwas aussuchen Mutti?

MUTTI: Nein, denn wir sind ja jetzt nicht zusammen im Supermarkt, sondern gehören einer Gesprächsrunde an, wo den Gästen der Vortritt gebührt.

SOHN: Hoffentlich haben die Gäste auch Feuer dabei, damit wir später genug zum Löschen haben.

31 Antworten

  1. Hallo ehemals flüchtiger, jetzt aber wieder habhaft gewordener Jochen Mitanna … wieder einmal etwas spät, aber diesmal wenigstens rein optisch nicht VERspätet (was das Erscheinen meiner Wortmeldung betrifft), möchte ich mich bei Dir, Anna und dem Kleinen erst mal recht herzlich für die fraglos gute und auch gewohnt (un) aufdringlich in Szene gesetzte Idee bedanken.

    Momentan kann ich aber nicht viel Unnützes beitragen, da ich mich gerade mal wieder als Spaßbremse oder Spielverderber betätige(n muss), auch wenn ich schon gerne mal etwas weniger verbissen an die Sache herangehen würde … aber man ist nun mal, wer, wie und was man ist, nicht war?

    Zum brandstiftenden Nero habe ich keine explizite Meinung, außer der, dass er eben ein selbstverliebter Psychopath war, der auch in der Gegenwart fraglos zu den angesehenen Zeitgenossen gehören würde …

    Zu Frau Merkel und ihrem Schwarzfetisch (der aber beileibe nicht das Schlimmste an ihrem Bemühen um Verletzung des guten Geschmacks in Sachen Merkelscher Kleiderordnung ist) möchte ich mich nicht äußern, weil jeder verzweifelte Versuch, dem etwas humoristisches abzugewinnen, unweigerlich zum kläglichen Scheitern (meinerseits) verurteilt wäre …

    Und zum „Sozial – darf ich – mit muss“ kann ich mich gerade im Moment nicht ganz so ausgelassen gehen lassen, wie mir das als unambitionierter und unglaubwürdiger Rechtsverdreher wenigstens ansatzweise gelungen war. Aber ich bin lernwillig und anpassungsfähig, so dass ich mal auf die eine oder andere Steilvorlage hoffe und dann gerne in der unflätigsten und sinnverdrehendsten mir möglichen Art zurückkehren werde …

    Ansonsten … nun ich hoffe einfach, dass die Idee Ihre Fans und talentierteren Mitstreiter finden wird, da ich sie wirklich für genial, förderungs- und verbreitungswürdig halte …

    Sorry … war nix mit einem angemessenen Einstieg, aber ich gelobe Besserung in Gestalt von intensivem Training in Sachen „gewählt und gezielt Unsinn verzapfen“.

    Beste Grüße und hoffentlich bis bald in ausgelassener Runde

  2. Hat der Onkel moltaweto auch was angesteckt Mutti?

  3. Nein Sohn, noch nicht, aber er ist bestimmt gerade wieder dabei. So wie der auf die Spaßbremse tritt, gibt es auch bestimmt bald einen Zusammenstoss. Die Bremsen sind nämlich schon sehr stark abgenutzt.
    Den Üblen das Spiel zu verderben, macht ihm nämlich doch viel Spaß. Nur diese Sorte Spaß ist nichts für kleine Jungs wie Du einer bist.

  4. Hallo Hans,

    vielen Dank für den ergiebigen Einlauf. Keine Krankenschwester hätte es besser machen können. Ich weiß von was ich spreche, denn meine Anna ist das schließlich von Beruf.

    „…nun ich hoffe einfach, dass die Idee Ihre Fans und talentierteren Mitstreiter finden wird“

    Talk-Runden kommen wie man weiß, ja erst abends kurz vor 24.00 Uhr so richtig in Schwung. Klein Dummie ist dann zwar schon lange in seinem Bettchen. Das hat aber auch den Vorteil, dass wir Erwachsene dann so reden können, wie uns der Schnabel gewachsen ist.
    Wer dann etwas zu trinken haben will, bitte die Schnabeltassen nicht vergessen. Wenn das Land hier schon untergeht, dann will ich dabei wenigstens auch meinen Spaß haben.

    Dann bis später, herzliche Grüße und tupp die Elke mal an,

    Jochen

  5. @Anna Luehse

    wusste ich nicht, dass Du Krankenschwester von Beruf bist – weil Jochen mir das unterschlagen hat – oder ist es nur Opfer meiner sporadisch auftretenden Alzheimer-Anfälle geworden? – Na ja, das klären wir noch …

    Jetzt erst mal lieben Dank, dass Du dem Kleinen nicht geantwortet hast, dass ich so was wie ein Brandstifter wäre … obwohl … so falsch wäre das gar nicht mal gewesen, kommt halt darauf an, mit welchen Materialien die Funken in Berührung kommen, die ich – viel zu sachlich und deshalb wenig unterhaltend – doch immer mal wieder sprühen zu lassen versuche.

    Hoffen wir mal, dass Klein Dummie nicht noch mehr Fragen auf Lager hat, was natürlich reines Wunschdenken ist … ich weiß mittlerweile ja sehr gut, was der so drauf hat, wenn er erst mal in Fahrt kommt … ob wir das immer so elegant in den Griff bekommen können, wage ich mal zu bezweifeln … muss irgendwie an den Genen liegen …

    Was mir Spaß macht (oder besser: Spaß machen würde) hast Du sehr trefflich erklärt … und gerade in diesem Zusammenhang würde ich mir ab und zu wünschen, dass ich etwas mehr von Klein Dummies „penetranter Schlagfertigkeit“ und brutal scharfer Auffassungsgabe hätte. Na ja, muss ich halt sehen, wie ich trotzdem vorankomme … und warten, bis der kleine Mann in die Fußstapfen seines Vaters tritt … passt also bloß auf, dass er nicht in schlechte Gesellschaft gerät und sein Talent versaut wird!

    Also dann, erst mal liebe Grüße und bis zum nächsten Mal (wahrscheinlich erst morgen … leider, denn dann wird der Fragen-Terminator auch wieder munter sein)

  6. @Jochen

    leider (zum Glück!?) muss ich mich kurz fassen, weil mir von unseren pöhsen, pöhsen Widersachern gerade ein Gewitter vorbei geschickt wird, das mich dazu zwingen wird, meine Lebenserhaltungskiste namens PC vor Einschlag und somit schwersten Blessuren zu schützen … also ist gleich abschalten angesagt.

    Die oben schon mal an Anna gerichtete Frage geht auch noch an Dich, und lass Dir ja eine gute Antwort einfallen!

    Vielleicht kann ich später noch mal reinschauen – und falls sich Deine Erwartung bestätigen sollte, dass Talkrunden erst spät in Wallung geraten, würde ich schon die eine oder andere Schnabeltasse mittrinken. – In diesem Sinne sage ich mal, Dein Wort in dazu geeigneten Gehörgängen und eventuell bis später (oder spätestens morgen).

    Elke habe ich übrigens abgestuppst – ich weiß aber nicht ob sie selbst kommen oder ihre Zwillingsschwester vorschicken wird.

    Herzliche Grüße … auch an Deine beiden Lieben … und etwaig doch noch mitlesende Zaungäste (kommt doch einfach rein, vor allem, wenn jetzt schlechtes Wetter kommt)

    Hans.

  7. Hallo …

    leider komme ich erst jetzt dazu meinen Senf (Händelmeier natürlich😉 ) beizugeben.

    Also, ich möchte ja mal darüber spekulieren, weshalb unsere Kanzleuse meistens mit nem schwarzen Hosenanzug rumläuft – schlanker macht er sie ja nicht, deshalb dürfte das schon mal nicht der Grund sein …
    Da hätte ich noch die „Vermutung“ dass sie das deshalb macht, damit sich „unser/e“ Aussenminister/in ohne sein/ihr „Ehegespons“ nicht so einsam fühlt …? Dem/der bläst ja momentan der Wind ganz schön um die Ohren und braucht bestimmt ne starke Schulter, an der er/sie sich ausweinen kann. Persönlich glaube ich ja nicht daran, dass das Kanzlerin ihr/ihm die Leviten geblasen … äh, oder wie heißt das doch noch? … hat, aber bei dem innigen Verhältnis kann man ja nie wissen, gelle😉 …

    @ Jochen und Anna
    Ich hoffe, dass klein Dummie schon im Bett ist … gebt ihm aber ein Küsschen von mir, dem kleinen Racker😉

    wunderblaue Grüße @ all,
    Elke mit Josephine

  8. Hallo Jochen,

    himmel, wo hab ich denn nur meinen Stil und die Schnabeltasse hat sich auch versteckt.
    Ach Herrjeh, ich bin ja schon auf Sendung. Immer dasselbe mit mir. Aah, jetzt weiss ich wieder,was ich wollte. Nur kurz vorbeigekommen um mich sehen zu lassen. Also, die Staatratvorsitzende trägt gerne schwarz-wei: sie dadurch einen noch grösseren Schatten hat. Hab ich selbst beobachtet. Mehr aus der Tube gibt es heute nicht mehr. Die schönsten Gute Nacht Grüsse an die gesamte Gemeinde

    Jan

  9. „Liebe Gemeinnützige, frei Schaffenden, Hartz-IV-Empfänger oder Menschen, die sonst irgendwie getreten wurden. “
    Mit Hilfe dieses Satzes kann man Begriffe wie Sozialdarwinismus, Missverständnis, Sozialausschuss (ich habe das „L“ nicht vergessen) wunderbar illustrieren.

    Die Sozialdarwinistische Formulierung hätte so lauten können: „Liebe Gemeinnützige, frei Schaffenden, Hartz-IV-Empfänger oder Menschen!“. Alle hätten gewusst wer damit gemeint ist. Also sowohl die Ein-Euro-Jobber, als auch Dieter Bohlen wie auch die versoffene Zielgruppe der Flachbildfernseher-Herstellern wie schließlich auch die Mittelschicht. Anhänger des Kastendenkens wären voll auf ihre Kosten gekommen, es hätte eine Ordnung gegeben und die Ruhe vor dem Brandsturm hätte proklamiert werden können.

    Aufgrund des Fortsatzes aber – also weil der Satz fortgesetzt worden ist – könnte ein Missverständnis entstehen, wenn man beispielsweise annimmt, dass die in der Aufzählung Vorkommenden, irgendwie getreten worden seien. Ein solcher Schluss würde der Realität nämlich kaum gerecht werden, wohl wissend, dass die Ein-Euro-Jobber dem jeweilig persönlichen Dienstleister in der Agentur für Arbeit dafür dankbar sind, gemeinnützig sein zu dürfen und sich nicht gemein und nutzlos fühlen müssen.
    Ein anderes Missverständnis wäre, Dieter als getretenen frei Schaffenden zu sehen. Sein Wortgebrauch ist kein Argument dafür dass er getreten worden sei, viel mehr dafür, dass er gebissen worden ist. Und Erinnerungen aus der Kindheit können manchmal sehr prägend sein.
    Die versoffenen dritten in der Aufzählung, wurden ebenso wenig getreten. Sie sind freiwillig zu Schmarotzern geworden, geben vor arm zu sein und genießen derweil schamlos dekadent, die großzügigen Facilities des Wohlfahrtstaates, womit wir bei den Trägern angekommen wären.
    Wäre der Wohlfahrstaat bildlich gesehen eine Hose, dann könnte die Mittelschicht – ebenfalls bildlich – mit einer multifunktionalen Haltevorrichtung beschreiben, die mal als Träger der hält und mal als Gürtel das enger geschnallt werden soll, eingesetzt werden könnte, je nach dem welche parteipolitische Ideologie gerade angesagt ist.

    Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines Sozialausschusses (nein, ich habe das „L“ wirklich nicht vergessen!). Dieser würde einerseits die Entstehung von Kasten feststellen und legitimieren. Er würde diese Erkenntnisse mit der tatkräftigen Mithilfe von Trägern durchsetzen, die am effizientesten an Ästen sägen können auf die sie sitzen. Auch dafür gäbe es Beispiele, das würde hier aber den Rahmen sprengen.
    In den Rahmen springen würden gerne die Politiker, die würde es aber nicht mehr geben denn jede Kaste hätte ihren Vorsitzenden (so wie einen Paten).

    Und mit diesem – wie ich finde recht gelungenen, geradezu eleganten Bogen sind wir bei Rom angelangt, wo Paten zwar keinen Kasten vorstehen und auch keine Brände setzen (dafür gibt es ABM-Maßnahmen für die Feuerwehr), wo aber auch Nero mal gewohnt hat.
    Und Nero war ja das Thema dieser Runde.

    Wir alle kennen Neros. Die zivilisierteren unter uns fühlen sich unwohl wenn sie sie essen. Sie essen lieber Dickmanns, was eigentlich doppelt diskriminierend ist – einmal weil Adipositaskranke ebenfalls eine Minderheit bilden und andererseits weil nicht nur Männer dick sein können – aber dicke Männer haben eben keine Lobby (s. Fallbeispiel Ehe) und sie waren auch keine Sklaven. Weder auf Cottonfields (Udo Jürgens hat aber auch andere Hits geschrieben!) noch im dekadenten Rom, also zu Neros Zeiten.
    Heute, im dekadenten Deutschland gibt es wiederum keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Geschichte wiederholt sich also doch nicht…
    Gerne hätte ich hier nämlich den zyklischen Charakter der Geschichte demonstriert, mir fehlt aber einfach die Besetzung: Nicht nur, dass Berlin weit weg ist von Rom. Mit Dr. Westerwelle als Nero und einer Kanzlerin in Männertracht ist das außerdem nicht zu schaffen (umgekehrt würde es genauso schwierig), egal wie passend und dekadent die Unterschichten auch strukturiert sein mögen.

    Nichts desto trotz, möchte ich den Bogen nicht überspannen, da eine Vorstellungsrunde doch auch seine Grenzen haben sollte, egal wie gerne ich jetzt weitermachen würde.

    Freut mich, Euch kennen lernen zu dürfen! (Auch wenn das jetzt nicht unmittelbar zum Thema Nero passt).

  10. @ moltaweto

    „wusste ich nicht, dass Du Krankenschwester von Beruf bist – weil Jochen mir das unterschlagen hat – oder ist es nur Opfer meiner sporadisch auftretenden Alzheimer-Anfälle geworden? – Na ja, das klären wir noch …“

    Darüber müsstest Du aber inzwischen schon Bescheid wissen Hans. Auch wenn ich zwischendurch mal die Stellung gewechselt habe. Man kann ja nicht immer nur auf dem Rücken liegen. Momentan arbeite ich im Krankenhaus „ICH FÜHL MICH NICHT SO GUT“, in einer einsamen Ecke der BRD. Aber wenn Gefahr besteht, dass Du es gleich wieder vergisst, dann schreibe ich es Dir auch gerne auf.

    Liebe Grüße, Anna

  11. Mutti, ist der Wüstentrottel ein Polizist?

    ANNA LUEHSE: Aber nein, mein Sohn, der Wüstentrottel ist jemand, der ab und zu mal vorbeikommt, um anderen Leuten Sand in die Augen zu reiben oder eben mit jenem Sand auch das Getriebe der Vernunft zu verschmieren. Was ihm sehr viel Spaß zu machen scheint, weil ihn andere dann für einen Trottel halten, der er natürlich nicht ist.

    Wenn ich groß bin, will ich auch ein Wüstentrottel werden.

    ANNA LUEHSE: Ich dachte, Du wolltest Polizist werden, damit Du Deinen Freund Felix verhaften kannst.

    Will ich ja immer noch. Aber nur wenn Du mitkommst Mutti.

    ANNA LUEHSE: Wohin soll ich mitkommen?

    Felix hat gesagt, die Trottel von der Polizei sollte man alle in die Wüste schicken.

  12. @ an alle

    Ich bedanke mich für die interessanten Diskussionsbeiträge und für die sich hoffentlich bald selbst in Auflösung befindlichen Reichen, wo auch immer.
    Leider kann ich nicht auf alle Beiträge einzeln eingehen, da ich mich schon wieder in der Startposition für einen neuen Artikel für den Blog hier befinde. Ich bitte sehr darum, mir meine Recherchen dafür nicht abzutasten. Das belastende Beweismaterial, sollte jenes dabei auftauchen, versende ich lieber an die Meanstreampresse, denn diese Propagandaversüsser brauchen auch mal etwas in die Fres…..äh, Kasse.
    Schön zu sehen, dass die Einschaltquoten zum Erleben des blauen Wunders, sprich Talk ohne Verkalkung der verladenen Gäste, doch noch einen von mir nicht beabsichtigten Höhepunkt erreicht haben. Anna und ich holen das aber später am Abend noch nach. Aber unter dem Bett der Öffentlichkeit. Versteht sich von selbst, oder? Jeder braucht schließlich ein wenig Privatsphäre, auch wenn man nicht gerne an der BRD klebt. Vom Leben in den drei Buchstaben ganz zu schweigen.
    Ich würde mal sagen, der Betreiber des Blogs und ich, werden uns beizeiten zu einer weiteren Folge Der Talk-Runde aufraffen können. Die vermehrungswürdige aktive Teilnahme der Leser, könnte ja noch kommen. Die Hoffnung stirbt ja gewöhnlich zuletzt im direkten Gespräch. Aber wir werden es dann sehen in der Episode 2 des „Blauen Wunders“, demnächst auf diesem Kanal.

    @ moltaweto

    „Die oben schon mal an Anna gerichtete Frage geht auch noch an Dich, und lass Dir ja eine gute Antwort einfallen!“

    Du meinst das von wegen meine Anna ist Krankenschwester und Deinen sporadisch auftretenden Alzheimer-Anfällen, nehme ich an.

    Auweia! Vergesslich, bist Du also auch noch. Also noch einmal ganz genau zum Festhalten. Als Klein Dummie unsere Welt betrat, da sagte ich zu meiner Schwester: Bist Du krank? Wenn das jetzt herauskommt. Weißt Du, was uns dann blühen kann? Tja, und so wurde aus meiner Anna eine Krankenschwester für die Öffentlichkeit. Und ich muss sagen, in dem Beruf ist sie nicht die Schlechteste. Sie provoziert tolle Aufläufe, denn jeder will von ihr einen Einlauf gemacht bekommen. Dabei arbeitet sie gänzlich ohne Termiten.

    Liebe Grüße,

    Jochen Mitanna

  13. @Jan und @wüstentrottel

    Jetzt muss ich aber extra und kurzgehalten zu den Bemühungen von Jan und dem wüstentrottel doch noch etwas sagen, sonst sind die beiden nachher beleidigt.

    Jan gehört praktisch schon zur Familie, ob er nun will oder nicht. Das Röllchen muss er nun spielen. Einmal feste gedrückt. Hoffentlich habe ich jetzt nichts an ihm kaputt gemacht.

    Was den Wüstentrottel angeht, so hat er sich selbst die Rolle des Familienmitglieds auf den Arm tätowieren lassen. Hoffentlich hat es auch schön weh getan. Der Mitleidsausweis geht Dir dann mit der Post zu. Über den monatlichen Beitrag reden wer noch. Er darf aber auch gerne tageweise abgerichtet und niedergeschlagen werden.

    Ich glaube, was meine Richtigschreibung anbelangt, so würde ich damit keinen schiefen Turm mehr gerade biegen können. Aber es macht mir sehr viel Spaß, andere damit zu verwöhnen.

    @Elke Josephine

    Auweia, jetzt hätte ich doch fast das Beste vergessen – Die Elke Josephine. Die hätte mich ja im Leben nicht mehr von einer Stelle zur anderen verrückt, wenn ich sie oben alleine stehen gelassen hätte. Nein, Anna, Du brauchst nicht eifersüchtig zu sein. Das hier ist nur nebenberuflich. Jedenfalls bis jetzt.
    Ich sehe, das Anstuppsen über Hans hat Wirkung gezeigt. Hans, ab jetzt nehmen wir aber die Peitsche dazu.

    Händchengeschüttel und für Elke ein Küsschen (Aua, was soll das denn Anna?)

    Jochen Mitanna

  14. „Mutti, ist der Wüstentrottel ein Polizist?“

    @Klein Dummie
    Nein, ich bin kein Polizist. Die Gefahr wäre mir zu gross, dann ein wüster trottel zu werden.
    Das kann Dir aber nicht passieren, wenn Du Felix verhaftest im Beisein von Mutti. Du musst Felix nur laut zurufen: „Stopp! Oder meine Mami schießt!“, damit der sich der Verhaftung nicht widersetzt.
    Zur Sicherheit solltest Du allerdings den Supersoaker dabei haben, für den Fall dass Felix‘ Mutti auch dabei ist…

  15. @Jochen
    Ohne Deine Freude über meinen Schmerz beim Tätowieren schmälern zu wollen, es könnte sein dass ich wegen des Wüstensonnenstichs nichts gemerkt habe, oder aber mein Schmerzempfinden hat sich im Laufe der Jahre relativiert… Oder es hat einfach nicht weh getan…
    Die Tätowierung scheint aber da zu sein, es sei denn der Graue Star den ich – sehr zum Bedauern meines Augenarztes – nicht untersuchen lassen wollte weil er ihn – sehr zu meinem Bedauern – aus meiner eigenen Tasche bezahlt haben wollte, spiegelt mir im Geiste falsche Tatsachen vor.
    Um Mitleid zu haben hilft mir der Ausweis nicht sehr viel weiter, aber Du kannst das Thema ruhig offen ansprechen, sooft Du genannte Gefühlsregung bei mir vermisst. Die Kosten können wir ja mit auf meine Rechnung setzen. Die schicke ich Dir dann in FDP Format zu, gleich nachdem die Abrichtung erledigt ist.

    Da suche ich schon so lange in diesem virtuellen Dorf ein Wasserloch, eine Fata Morgana oder wenigstens ein Kamel und auf einmal finde ich eine ganze Familie! Danke Herr. Zöllitsch!

  16. @wüstentrottel

    Interessante Gedankenwindungen, die da völlig unvorangemeldet hier in die Runde vordringen … leider fehlt einer Spaßbremse wie mir nicht nur der Humor, sondern meistens auch die Zeit, weil es so in der heutigen Zeit so unverschämt einfach ist, etwas zu finden, worüber man sich sowohl sachlich nüchtern als auch bösartig echauffieren kann. Aber eine Kleinigkeit in Sachen Sozial-darf ich-mit muss wollte ich doch doch anmerken und in die trunkene Diskussionsrunde – die der Initiator und Moderator ja leider schon beendet hat – einbringen. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach gibt es doch ETWAS, das sich wegen Westerwelle und Co., sowie der eher Beifall klatschenden „kritischen Stimmen“ aus den übrigen NRW-Wahl-kämpfenden Parteien und/oder unter Dauerpropagandastress ächzenden Lobbyisten und Verbandsfunktionären GETRETEN fühlen darf und muss: ich meine das oder besser die FETTNÄPFCHEN, von denen die Schwesterwelle – oder heißt das Westerschwelle? – kaum eines ausgelassen hat, während er/sie/es einerseits als pflichtbeschusterter Parteivorsitzender und andererseits als um 30 Silberlinge buhlender Klientelpolitiker wechselhaftes schauspielerisches Talent beweisend sein/e/ihre Frontalattacke auf die doch schon seit ewigen Zeiten überführten und quasi verurteilten schmarotzenden Abzockkriminellen der Unterschicht geritten hat. Diese – zwar keinesfalls zu den ethnischen Minderheiten zu rechnende ETWAS sollte hier auch seinen Platz und ein wenig verständnisvolle, mitfühlende Zuwendung erhalten … es kann sich die Banausen ja nicht aussuchen, die einfach so und mit stetig wachsender Begeisterung in ES hinein treten!

    Das modische Accessoire für die einerseits gar furchtbar leidende und andererseits an allem gänzlich unschuldige „Mittelschicht“ – nennen wir es mal den verstell- und wandelbaren Trägergürtel – würde ich mir schleunigst patentieren lassen … die dadurch zu erzielenden Lizenzgebühren sind dann allerdingst gemeinschafts- respektive familiensteuerpflichtig … womit ganz bescheiden UNSERE verschworene Gemeinschaft als Empfänger der mal eben so (also nach bester Regierungsmanier) erhobenen Steuern festgestellt werden sollte.

    Die Nerodefinition und insbesondere die Erklärung, warum dieses Highlight der Menschheits- und (psychopathologischen) Dekadenzgeschichte in der Berliner Republik keine Wiederholung (Wiederbelebung / Erneuerung) finden kann, ist auch gut angekommen – leider reicht die viel besungende Dekadenz der Unterschicht bei weitem nicht aus, diese Inkompetenz der selbsternannten „mittleren Oberschicht“ wett zu machen … aber wir arbeiten daran, auf jede sich nur irgendwie anbietende und wem auch immer „Feuer unterm A….llerwertesten machende“ Weise!

    Insofern beschließe ich meinen schwachen, aber zumindest gut gemeinten und im Schweiße meines humorfreien Wesens getexteten Vortrag mit der Feststellung, dass die Freude über das gegen- und wechselseitige Kennenlernen durchaus das Zeug zum Bumerang haben könnte … also bitte aufpassen, damit hinterher keine Klagen wegen folgerichtig eingefangenen Beulen oder andere Schadensmeldungen ausgegeben werden müssen (über den Haftungsausschluss, der diese Talkrunde betrifft und auf alle direkten und indirekten Folgenschäden auszudehnen ist, hatte der geschätzte Talk-Leiter ja bereits aufgeklärt!).

    In diesem Sinne … vielleicht diskutiert, lacht und gemeinschaftelt man bald mal wieder?!?

    Beste Grüße … auch an Jan, Elke (mit Josephine) und die möglicherweise immer noch schweigend mitlesenden Hauptgeschädigten der ersten Episode vom „blauen Wunder“ . mit den anderen Teilnehmern muss und möchte ich mich noch persönlich befassen😀
    Hans … der lernwillige, aber wenig talentierte Miesepeter😉

  17. @ Annal Luehse

    vielen lieben Dank für Dein freundlich verständnisvolles Entgegenkommen für einen doch schon etwas älteren und relativ verbrauchten, sowie wahrscheinlich und zugegebenermaßen unverbesserlichen Windmühlenflügelbekämpfer … wow … jetzt muss ich erst mal Luft holen, hätte nie gedacht, dass ich so ein schwieriges und zugleich absurdes Wort fehlerfrei und ohne zu ersticken herausbekomme😮 Jetzt ist das mit Deinem Job ja gespeichert und falls ich wieder einmal damit und mit meiner Alzheimer-Tendenz konfrontiert werden sollte, brauche ich nur noch jemanden, der mich daran erinnert, wo ich es nachlesen kann. – Freut mich übrigens, dass Du gelegentlich die Stellung wechselst … und es betrübt mich gleichzeitig, dass Du Dich in einer einsamen Ecke unserer Bananenrepublick wähnst und auch noch darunter leidest. Musst Du eben ÖFTERS MAL VORBEISCHAUEN … und KRÄFTIG MIT…REDEN …

    Liebe Grüße retour … auch an Deinen immer aufmerksam und erfreulich bohrend skeptischen Kleinen … wie schon mal angemerkt, das muss wohl an den Genen liegen! (Denen beider Elternteile — ich bin nicht so ganz auf dem Laufenden, in welchem Stadium das ehemals unter Emanzipation firmierende und heute als Gender Mainstreaming grassierende Benimm-Ritual angelangt ist – und man will da ja nix falsches sagen, gell!)

    Hans.

  18. @ wüstentrottel

    KLEIN DUMMIE: Mutti hat mir gesagt, ich soll nicht mit Fremden sprechen.

    ANNA LUEHSE: Aber Sohn, der liebe Wüstentrottel ist doch eine Ausnahme.

    KLEIN DUMMIE: Tust Du den dann auch ganz ausnehmen wie eine Gans Mutti?

    ANNA LUEHSE: Höre nicht auf ihn Wüsentrottel. Wir essen so gut wie nie Geflügel.

    KLEIN DUMMIE: Mutti, was ist ein Supersoaker?

    ANNA LUEHSE: Das ist so etwas wie ein Supersparstrumpf. Und jetzt ab ins Bett.

  19. Lieber Hans!

    „@ Annal Luehse“

    War das jetzt eine Freud’sche Fehlleistung? Ich habe bekannt gegeben, dass ich schon mal ab und zu gerne die Stellung wechsle. Aber meine Betätigung bei meiner Arbeit hat nun wirklich nichts mit meinen privaten Stellungen oder Vorlieben zu tun.

    Was das Genderverhältnis in meiner kleinen Familie betrifft, so stehe ich zwar immer zwischen zwei Männern, habe aber mir aber immer noch meine weibliche Würde bewahrt. Elke Josephine wird wissen wovon ich spreche. Mein Mann schreibt die Artikel und ich mache die Gesetze in der Familie, so einfach ist das.

    Aber wenn Du es gerne hast, dass ich manchmal vorbeischaue, dann könnte ich mir vorstellen, auch für Dich gelegentlich mal die Stellung zu verwechseln. So, ich muss jetzt Klein Dummie noch gut zudecken.

    Auf Wiederlesen, Anna

  20. @ Hans

    „die trunkene Diskussionsrunde – die der Initiator und Moderator ja leider schon beendet hat“

    Verzeihung, habe die Runde wieder geöffnet. Konnte ja nicht ahnen, dass die Gespräche tagelang dauern. Scheint sich zu einem Dauerbrenner zu entwickeln, der Talk mit Anna & Co.

    @ wüstentrottel

    „eine Fata Morgana oder wenigstens ein Kamel und auf einmal finde ich eine ganze Familie! Danke Herr. Zöllitsch!“

    Dann hat sich die Sucherei also gelohnt. Freut uns sehr!
    Wer aber ist Herr. Zöllitsch?

    Liebe Grüße,

    Jochen Mitanna

  21. @Anna_Luehse

    nee, das war keine wie auch immer psychologisch oder hintertückisch bedingte Fehlleistung – das Versagen war rein mechanischer Art und bedingt durch a) pathologisches Schnellschreiben und – in Verbindung damit – b) das leidige Wurstfinger-Syndrom … und insofern bestreite ich auch aufs Erniedrigendste Entschiedendste, irgendwelche Kreuz- und/oder Querverbindungen zwischen Deinen gelegentlichen Stellungswechseln und persönlichen und/oder auch sexuellen äh … privaten Vorlieben hergestellt zu haben …

    Danke auch für die Erläuterung aus weiblicher Sicht – werde Elke, wenn ich sie mal ohne Zwillingsschwester erwische, dazu auch noch näher befragen. Über die Arbeits- und Rechteteilung bei uns werde ich öffentlich, noch dazu ohne meinen Anwalt aber nichts schreiben.

    Abgesehen davon wäre ich für gelegentliche Stellungswechsel mit Punktlandung hier im Blog auf jeden Fall sehr verbunden … würde der Stimmung hier sicherlich gut tun. Mehr schreibe ich dazu jetzt nicht – ich will keine weiteren Missverständnisse oder ganz und gar schlimmere innereheliche Krisen heraufbeschwören …

    Deshalb stimme ich auch gerne ein … auf Wiederlesen … Hans.

  22. Hallo Jochen

    ich war wieder unterwegs und traf Nero. Ich wollte mit ihm über die DekaEnten sprechen und darüber sprechen. Leider spricht dieser ruhige ich meine zu ruhigen Typ seit vielen Hunderten von Jahren nicht mehr mit mir. Weis der Geier vielleicht warum.
    Aber schön zu wissen, das ich jetzt eine Famillije habe. Dachte schon, ich muss den Rest meines Senfverteilenden Lebens als Vollmaise umherirren.

    alle gefundenden Grüsse an alle Mitgliedsgemeineden

    Jan

  23. „Interessante Gedankenwindungen, die da völlig unvorangemeldet hier in die Runde vordringen … leider fehlt einer Spaßbremse wie mir nicht nur der Humor, sondern meistens auch die Zeit, weil es so in der heutigen Zeit so unverschämt einfach ist, etwas zu finden, worüber man sich sowohl sachlich nüchtern als auch bösartig echauffieren kann.“
    Ich gebe zu, etwas direkt eingestiegen zu sein. Andererseits war ich selber überrascht über den Drang dies zu tun, bin ich doch eher zurückhaltend, wenn ich unterwegs durch Wüsten der Meinung bin, einen Grashalm entdeckt zu haben. Außerdem laden angekündigte Gedankenwindungen eher zu Erwartungen ein, was wiederum dem Interesse abträglich sein kann. Vielleicht ist auch deshalb die Zahl der Dinge „…worüber man sich sowohl sachlich nüchtern als auch bösartig echauffieren kann.“ deshalb so hoch dieser Tage.
    Wie auch immer, ein erfüllter und erfüllender Dialog lebt von Gegensätzen. Nicht allein davon, das ist schon klar, aber die Mischung macht es. So gesehen ist eine „Spaßbremse“ nie fehl am Platze und sie bereichert – kosmopolitisch gesehen auf jeden Fall – eine jede Runde.
    Nicht viel anders verhält es sich mit den Spaßungebremsten, die zwar auch nicht viel mehr Humor besitzen als die ersten, diesen aber proaktiv und mit Überzeugung in die jeweilige Runde zum Besten geben und die, aus der Erkenntnis über die Sinnfreiheit einer ansonsten kalorienverschlingenden (Dauer)Aufregung einmal entschieden haben, Anhänger der Theorie zu werden wonach Lachen Serotonin produziert und es seitdem vorziehen, auf die – trotz aller anders lautenden Meinungen und ursprünglich Angenommenem – nicht immer bequemere Position der Lachenden zu verharren. Auch sie tragen – zumindest kosmopolitisch – zur Heterogenität einer Runde bei.
    Wie anders würden notwendige Ergänzungen zustande kommen, wie das von dir herausgearbeitete „ … ETWAS … “, dessen Omnipräsenz mir nicht, nicht bewusst war, aber dem ich mit Sicherheit eine zu geringe Bedeutung beigemessen habe? Oder wie anders könnten die Sinne geschärft werden im Hinblick auf die bumerang’schen Naturgesetze die keineswegs eine Minderheit repräsentieren ?
    wüstentrottel … der lernwillige, aber wenig talentierte Spaßvogel😉

  24. @Klein Dummie
    Mutti hat recht: Mit Fremden sollte man nie sprechen. Aber es gibt – wie auch Mutti schon sagte – Ausnahmen. Dafür gibt es ja die Regeln, damit der Spaß an Ausnahmen nicht verloren geht. Würde es Dich den Reizen, Gemüse zu essen, wenn es die Regel nicht gäbe, dass Gemüse erst in der Pubertät gegessen werden darf?
    Das mit den Ausnahmen wirst Du eines Tages verstehen, wenn Du – freiwillig und fröhlich wie wir erwachsenen – Steuererklärungen abgeben darfst.

    @Anna Luehse
    Keine Sache! Ich weiß doch selbst, dass ein Rind viel mehr hergibt.

  25. @Jochen
    Zöllitsch ist ein Mix (kein Mixa!) zwischen Zollitsch und höllisch.
    Oder aber das Ergebnis hektischen Eintippens.

    Du kannst eine der beiden Erklärungen nehmen, da ich mir sicher bin, dass Du nicht mal die eine mal die andere, je nach Lage einsetzen würdest, wie es heutzutage so verbreitet ist.

  26. @ Lieber Hans,

    „@Anna_Luehse“

    sage doch einfach nur Anna zu mir. Das vereinfacht vieles.

    „Abgesehen davon wäre ich für gelegentliche Stellungswechsel mit Punktlandung hier im Blog auf jeden Fall sehr verbunden“

    Aber Hans, wenn ich mich hier für das Publikum krumm mache, dann kommt nachher noch die Sittenpolizei. Und was das Landen anbetrifft, dazu müsste ich erst einmal das Fliegen lernen. Sonst besteht immer die Gefahr, dass mein Aufkommen hier eine Bruchlandung werden könnte. Außerdem fliege ich nie ohne meinen Sohn. Was das bedeuten kann, weißt Du ja bestimmt.

    @wüstentrottel

    „Ich weiß doch selbst, dass ein Rind viel mehr hergibt.“

    Lieber wüstentrottel,

    ich habe eine gute Freundin, die sagt immer: „Man kann gar nicht soviel essen, wie man kotzen möchte“. Also müsste es am besten ein Dinosaurier sein. Der Grund für ihr Aussterben?

    Grüße von meinem Mann, der ist beim Tippen von weiterem Unsinn.

    Liebe Grüße, Anna

  27. @Anna
    „Der Grund für ihr Aussterben?“

    Glaube ich eher nicht: Bei den Eiern müsste doch ein Omelet eine Familie satt gemacht haben.
    Andererseits: Man sagt ja immer, Gier sei seit Menschengedenken auf der Welt zu beobachten. Eine Ausrede von Bankern?

    Schöne Grüße zurück und er sollte dabei bleiben Un-Sinn zu schreiben…

    wüstentrottel

  28. @wüstentrottel

    Kein Kommentar, keine Widerrede, aber vollste Zustimmung meinerseits. „… die Mischung macht es …“ absolut ebenso richtig wie bspw. „Gegensätze ziehen sich an“ oder „Gegensätze müssen nicht spalten, sondern können qua Ergänzung jeder Einigung äußerst förderlich sein“ … wenn die Chemie stimmt. Ich wäre jetzt mal so frei, zu behaupten, dass dies einer der Hauptgründe dafür ist, dass Jochen M. bei uns gelandet und uneingeschränkt gut angekommen ist (selbstredend einschließlich Familie!!!)

    Insofern sehe ich einer kontinuierlichen und fruchtbaren (@Jan … nicht unzüchtig-biologisch gemeint!!!) Gegensätzlichkeit und weiteren Diskussionsrunden durchaus positiv gestimmt entgegen. Allerdings werde ich die Hauptlast meistens Jochen, Anna, Klein Dummie und den „adoptierten Familienmitgliedern“ überlassen müssen, weil ich ein unverbesserlicher und überwiegend „ernsthaft wütender“ (steht sowohl für die emotionale als auch für die agierende Definition des Begriffes) Querdenker und -treiber bin, dem deshalb die Zeit meistens sehr knapp wird. Doch es hat Spaß gemacht und Appetit nach mehr geweckt, so dass ich meine unqualifizierten Äußerungen gerne ab und an mal in die Diskussionen einfließen lassen werde.

    Übrigens bin ich außerhalb von Internet und Engagement durchaus auch ein überzeugter Vertreter und Verfechter der „Serotonin-These“😉

    Beste Grüße einstweilen

  29. Liebe Anna,

    erst mal vielen Dank für die Erleichterung … macht das Kommunizieren nicht nur einfacher, sondern nachweislich auch ungefährlicher!

    Was Fliegen – Landen – Bruchlandung angeht, habe ich bei Dir nicht die geringsten Befürchtungen … bist doch „leicht wie eine Feder“, da braucht es nur eine kleine Brise des richtigen Windes – und für den wird sich doch irgendwie sorgen lassen!

    Wenn es Dich – was Dich als Mutter übrigens durchaus ehrt – nur im Doppelpack gibt, ist das auch okay. So schlimm ist der Kleine ja nicht (meistens quält er Dich ja mit seinen penetranten, aber überwiegend doch auch sehr interessanten … oder wenigstens Euren Gesprächen einen interessanten Verlauf aufzwingenden … Fragen) und vielleicht kann GERADE ICH ja noch so einiges von ihm lernen. – Aber mach mal so, wie Du denkst … wird schon was bei rauskommen, womit wir alle zufrieden sein können!

    Liebe Grüße, Hans

  30. @moltaweto

    Das mit der Zeit geht was mich anbelangt auch langsam zur Neige. Ich hatte ein paar Tage Resturlaub und muss demnächst wieder meiner Trägerrolle nachgehen, um meiner Familie das (noch) engerschnallen des Gürtels zu ersparen. Auf mich kommt es ja nicht an (die verheirateten unter uns wissen was ich meine).

    Auf das Privileg, meine quergedachten Anmerkungen hier zum Besten zu geben, werde ich aber nicht verzichten wollen, zumal ähnliche Möglichkeiten eher rar sind, bewegen sich woanders die Diskussionen doch meistens in Gegenden, die mir weder liegen noch eine Herausforderung sind noch Spaß machen. Letzteres hat mich übrigens am meisten hier a) angenehm überrascht und b) zum bleiben bewegt.

    So gesehen und weil auch mein Appetit geweckt ist, werde ich zwar nicht mehr so intensiv wie in den letzten Tagen, aber immer mal wieder hier sein können.

    Danke für die nicht nur indirekte Einladung🙂

  31. @wüstentrottel

    nichts zu danken – die Einladung wurde ja keineswegs vollkommen uneigennützig ausgesprochen, auch wenn sie ansonsten ernst und aufrichtig gemeint war. Es hat was mit der sehr gut verschmolzenen Gegensätzlichkeit von Jochen „nebst Anhang“ (Jan eingeschlossen, der ja bekennender Seelenverwandter auf Jochens UND meinem Level ist) und der ehemaligen Hauptausrichtung des Blogs zu tun. Wenn so etwas passiert und dann auch noch so gut funktioniert, muss man darauf bedacht sein, dem emsig freischaffend und auf hohem Niveau alternativ schreibenden Mitstreiter auch etwas gleichwertigen Input zu verschaffen. Den hat er sich jetzt zwar selbst geschaffen (und unbedingt verdient), aber wir werden natürlich bemüht sein, das Ambiente dafür mit zu erhalten und kontinuierlich auszubauen.

    Für die jetzt wieder beginnende Tretmühle als Gürtelverengungsvermeider wünschen wir alles Gute (einschließlich freundlicher Grüße an die Family) und freuen uns auch über deshalb nur noch sporadisch mögliche „Schlagabtausche“ …

    In diesem Sinne … beste Grüße … m. aka Hans.

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