Lasst uns unsere Demokratie zu unser aller Wohl verkaufen

Deutschland steckt in der schwersten Krise seiner Nachkriegszeit. Obwohl man schon alle sogenannten schweren Jungs auf die umliegenden Gefängnisse verteilt hat, die Schwerindustrie in einer Absatzschwäche – wollte jetzt nicht schon wieder Krise schreiben – steckt und man sich im Bundestag schweren Herzens dazu entschlossen hat, noch mehr Bundeswehrmaterial nach Afghanistan zu verschicken, kommt der Kahn vorne und hinten einfach nicht mehr hoch. Die Politiker wissen keinen Rat. Dass der eine oder andere davon ein Rad in der Garage stehen hat, nur um nicht in Verdacht zu geraten, sich an der Abwrackprämie auch noch bereichert zu haben, nimmt man ihnen jetzt auch nicht mehr ab. Da kann auch der Herr Vizekanzler noch so tun, als ob die Hartz-IV Empfänger an allem Schuld sind, wenn die Politessen zu wenig anschaffen, dann sieht sich das Volk gezwungen, sich der BRD immer weniger hörig zu fühlen.

Um jetzt nicht abzuschweifen, ich habe mir überlegt, was man machen könnte, um unser Land vor dem Untergang mit der EU zu bewahren. Von den sieben Wirtschaftsweisen hat man auch lange nichts mehr gehört. Aber das hätten wir uns ja denken können. Wenn Not am Mann ist, hilft es auch nichts, wenn eine Frau unser Land in den Ruin führt. Dann geht das höchstens noch schneller. Man weiß doch, wie die Frauen mit dem Geld der Männer umgehen. Alleine so ein armer Müllmann, der rackert sich den ganzen Tag ab, schiebt den lieben langen Tag Tonnen von Müll, das Heben derselben geht inzwischen Dank der Technik automatisch und am Ende kommt nur ein riesengroßer Berg Müll dabei heraus. Des Müllmannes Frau lässt sich von anderen die Kinder groß ziehen oder muss sie zur Verbildung in das schicken, was man Schule nennt, bis sie die eigenen Kinder am Abend kaum wiedererkennt. Dazwischen, also am Tag, geht des Müllmannes Frau in den Wellness-Tempel oder kauft sich gleich ein paar neue Schuhe. Nicht wenige haben auch einen nichtsnutzigen Lover. So oder so ähnlich sieht doch das heutige Familienleben in Deutschland aus. Ist es so oder hab’ ich Recht? Vernichtende Kommentare zu meiner Person und meinen Überlegungen werden ungerne im Kommentarbereich angenommen. Hüten Sie sich also davor, Ihre Meinung kundzutun, wenn sie nicht positiv ist. Ich schlage mit Worten nur so um mich und auch zurück.

Wenn nun ein verantwortungsloser Politiker sich plötzlich seiner Steuerhinterziehung bewusst wird, dann rettet das unser Land auch nicht vor dem Ruin. Man sollte an die Fenster der Abgeordneten eben keine Jalousien anbringen. Wenn die zugemacht werden, dann bleibt das Volk zwar draußen, aber die Probleme werden immer größer.
Um einen Rettungsanker zu werfen scheint es auch schon fast zu spät zu sein. Versuchen wir es also mit einem kleinen Rettungsring. Verkaufen wir doch einfach unsere Demokratie.

Gute Idee? Mal sehen. Klären wir erst einmal die Besitzverhältnisse. Das Volk scheint sie als ihre Staatsform gewählt zu haben, aber bei dem was daraus geworden ist, werden wir den Preis dafür ziemlich gering ansetzen müssen, sonst bekommen wir den Schrott nicht weg. Wenn ich es mir richtig überlege, haben uns unsere Volksvertreter schon immer ganz schön übers Ohr gehauen. Denn die Bevölkerung hat Ihr Leben lang geschuftet wie so ein Müllmann und was ist als Ergebnis jetzt dabei herausgekommen? Ja, die Logik hat sich in diesem Moment selbst in den Hintern gebissen. Auch die Gletscher auf Müllbergen schmelzen eben nicht so schnell, wie man das bei der üblichen Hitze im Sommer erwarten würde. Ja, die Würde, damit ist das auch so eine Sache in Deutschland. Wenn man genug an Barrengold auf der Bank hat, dann kann man sich die kaufen. Ist man nur ein Hartz-IV Empfänger, dann muss man für andere für einen Euro hin und her laufen und man kann sich trotzdem nichts kaufen. Das ist Deutschland 65 Jahre nach dem Krieg. Besser sah es vor dem Krieg auch nicht aus.
Ich würde also mal sagen, die Demokratie gehört dem, der sie erschaffen haben will. Lieber hätte man ja die Monarchie eingeführt oder gleich die Diktatur behalten. Im Nachhinein ist es immer schwierig etwas umzutauschen, vor allem wenn es eingeschweißt war. Nein, die Politiker kommen bei ihrer Arbeit nie ins Schwitzen, denn die Debatten werden nicht in einer öffentlichen Sauna abgehalten, sondern im schlecht isolierten Bundestag, mit großen Glasflächen überall. Ich wäre sehr vorsichtig, wenn ich im Glashaus sitzen würde. Schon wieder sind wir bei der Würde. Aber nein, vergessen wir das einfach mal. Das wird in Deutschland sowieso nicht für so wichtig erachtet.

Ich glaube, wir können jetzt getrost sagen, das was bei uns von der Demokratie übrig geblieben ist, das gehört den politischen Konzernen und den Konzernen, die mit den politischen Herrschaften gut befreundet sind. Wer den Bertel hat, der braucht sich um den kleinen Mann auch keine Sorgen zu machen. Den Rest wirft man der Pharmaindustrie in den Rachen, damit das Krokodil im Zoo, dem von ihm gefressenen Wärter nur keine Träne nachweint.

Jetzt die Frage, an wen man die Demokratie verkaufen könnte. Die EU macht sich ihre eigene Demokratie und die Russen drehen lieber solchen Ländern wie der Ukraine im Winter den Gashahn ab. Mit denen möchte ich auch nie Russisch Roulette spielen. Nach Asien verkaufen, das wäre eine Idee. Aber die Chinesen foltern viel zu gerne das, was von ihrer Demokratie noch nie das Licht der Welt erblickt hat und die Japaner haben selbst ihre eigenen Absatzprobleme. Ich verstehe auch nicht, warum man als Japaner oder Japanerin unbedingt Stöckelschuhe tragen muss. Dabei sitzen die doch dort unter der aufgehenden Sonne und den ganzen Tag am Fließband und kommen auch auf keinen grünen Zweig mehr. Will mal sagen, deren Gaspedal klemmt.

Afrika hat seine eigenen Probleme und HIV. Wir wollen ja nicht, dass unsere Demokratie noch kranker wird, als sie ohnehin schon ist. Viel zu Essen würde sie auf dem schwarzen Kontinent auch nicht bekommen. Also nein, denn das würde dann schon an Tierquälerei grenzen. Und verschenken wollen wir unsere Demokratie ja auch nicht.
Was bleibt also noch, wo wir unsere Demokratie loswerden und gleichzeitig auch noch etwas dafür herausschlagen könnten? Ich habe noch eine Oma in Amerika, die putzt da im Weißen Haus bei dem schwarzen Klaus. Die rufe ich jetzt gleich mal an und frage sie, wie viel sie noch auf der Bank hat. Wenn wir Glück haben, dann kann ich sie übers Ohr hauen und wir können in Deutschland dann von dem Betrug noch ein Jahr lang in Saus und Braus leben. Was meint Ihr Leute, soll ich’s tun?

3 Antworten

  1. Hallo Jochen,

    erstmal Glückwunsch zum schnellen umsetzen des Urteils vom Hohen Bloggergewicht.
    Nun ein kurzer Versuch. 1.: Man kann nicht verkaufen, was es gar nicht gibt. Nach dem Krieg hatten wir und haben wir keine Demokratie. Aber wenn Du es wie die sog. Politiker machst, schön einpacken und Schleife rauf mit der Aufschrift Demokrati, könnte es klappen. Was Du brauchst ist nur ein Volk wie das unsere, die so blöd sind und es Dir abkaufen.
    2.: Nehme ich an, Du hast die Frau vom Müllmann, mit einer Politiker – Gazette verwechselt. Soll vorkommen.
    Schöne Grüsse von mir zu Dir und lass uns ringen. Besser als zeugen. uff

    Trotzdem, wie immer, herzlichst

    Jan

  2. Hallo Jan,

    Danke wegen dem Glückspunsch.

    Zu 1. Du hättest keinen Versuch zu starten brauchen, denn ich bin was die Demokratie unserer politischen Kaste angeht im Bilde und mit Dir und bestimmt vielen anderen einer Meinung. Ich wollte die falsche Demokratie nur dahin wieder zurückschicken, wo sie auch hergekommen ist.

    Zu 2. Diese Schuld nehme ich aber gerne voll auf mich. Ich weiß jetzt (meine Spontaneität war leider mal wieder schneller als ich), das könnte falsch angekommen sein mit der Frau vom Müllmann. Sehe den Fehler ein. Es ging mir aber auch mehr um den Müll an sich, der sich in Deutschland immer mehr türmt.

    Gerne ringe ich mit Dir bis zum Umfallen, um eine bessere Zukunft. Dafür übernehme ich auch gerne das Säugen der Allgemeinheit.

    Die herzlichsten Grüße nach Berlin,

    Jochen

  3. Lasst uns unsere Demokratie zu unser aller Wohl verkaufen…

    Von Jochen Mitanna | Der AmSel-Gedanke Deutschland steckt in der schwersten Krise seiner Nachkriegszeit. Obwohl man schon alle sogenannten schweren Jungs auf die umliegenden Gefängnisse verteilt hat, … … die Schwerindustrie in einer Absatzschwäche – wo…

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