Die BRD und deren Sorge um strahlungsarme Endlager für ihre Armut

Wieder einmal nur als kurze Randnotiz von mir gedacht.
Oettinger fordert sie jedenfalls, die Endlager meine ich jetzt, also nicht meine Randnotizen. Der Mann, der kein gutes Englisch sprechen, dafür aber bestimmt gut deutsches Weißbier trinken kann. Nun, fordern kann jemand viel. Jetzt kürzlich erst wollten die Arbeitslosen mehr bei Gericht einfordern, als man ihnen zu geben bereit ist. Dafür fordert man von ihnen jetzt am Ende mehr Einsatzwillen und zusätzlich zu ihrer Arbeitsbedürftigkeit ihre uneingeschränkte Arbeitskraft. Die Behördenlogik soll jemand verstehen.

Der Staat fordert von uns Bürgern aber auch ansonsten immer viel, täglich sogar, und abends dürfen wir uns dann untertänigst selbst ein Lager bereiten. Ob das Lager dort wo es steht durch Elektrosmog verstrahlt ist, danach fragt niemand.
Das richtige Problem mit dem permanent (waste) disposal site ist aber erst aufgetaucht, als im Atomlager Asse in Niedersachsen radioaktiv verseuchte Salzlauge entdeckt wurde. Der Atommüll wird in Metallbehältern gelagert, die bestimmt nicht aus dem besten Stahl sind. Denn wenn man etwas bis zum Ende einlagert, dann soll das bestimmt so billig wie möglich gemacht werden. Es handelt sich schließlich nicht um teuren Wein oder andere besondere Wertgegenstände. Ansonsten könnte man den strahlenden Dreck ja in Bankschließfächer sperren. Da wäre er bestimmt völlig sicher aufbewahrt bis zum Ende.
Was mich dabei aber auch immer sehr bedenklich stimmt, ist das Wort „Ende“. Ende bedeutet für mich Schluss, Ende und aus. Ist es nicht komisch, dass sich Menschen dann noch um die Zukunft Sorgen machen? Wenn doch der Zeitpunkt des Endes für uns alle schon heute bekannt ist, dann kann man doch jeden bis dahin so leben lassen, wie er es für richtig hält. Oder nicht?

Was mich noch mehr wundert ist die Tatsache, dass noch immer mehr Atommüll produziert wird und man für das Zeug dann ein über das Ende hinausgehendes Endlager finden will oder finden muss. Da wissen also einige doch bereits jetzt, was nach dem Ende kommt. Ich würde mal sagen, das ist jetzt für jeden Leser eine Offenbarung. Vielleicht ist das Ende von allem schon ganz nahe, nur die meisten wissen es nicht. Denken denn alle, es geht immer so weiter? Ich zumindest denke das nicht.

Metallbehälter, die nicht viel kosten, die rosten gerne. Was Salz verursacht, kann jeder nach dem Winter an seinem Auto feststellen oder an den Pflanzen, die in der Nähe von Straßen stehen. Viele Dinge vertragen sich eben nicht mit Salz. Wenn man einem Menschen zuviel Salz zu Essen gibt, dann kann man ihn damit umbringen. Salz kann also auf manche Körper sehr aggressiv wirken. Wie man jetzt auf die Idee kommen kann, ein Salzbergwerk als Endlager für in Metall eingeschweißten Atommüll zu benutzen, weiß ich demnach nicht. Und das Bundesumweltministerium anscheinend auch nicht, denn es will die Suche nach einem Atomendlager-Standort neu beginnen.

Das Asse Endlager ist zuwenig, wir brauchen also mehr davon. Hier ein bisschen Strahlung, da ein bisschen Strahlung. Davon geht schließlich die Welt nicht unter. Aber unsere Bundesregierung ist pleite und unser Staat dazu, auch wenn ich mich nicht dazuzähle. Ich meine jetzt natürlich, dass ich mich nicht zu dem Staat dazuzähle. Was? Sie auch nicht? Pleite wird man von der BRD ja sowieso. Haben Sie auch schon bemerkt? Wirklich?

Unsere findigen Politiker sind immer gut im Geld sparen, auch wenn sie selbst es immer gerne mit vollen Händen ausgeben. Vor allem wenn es sich um Geld handelt, das ihnen überhaupt nicht gehört. Vielleicht kommt ja so ein geruchsarmer Politiker irgendwann auf die Idee, das Asse Lager einfach umzubenennen und so ein völlig neues Endlager zu erschaffen.

Seltsamerweise haben die Russen solche Probleme mit Endlagern nicht. Die haben sogar ein komplettes Atomkraftwerk unter Beton und rostendem Stahl endgelagert und was sie ansonsten an Atommüll produzieren, das kippen sie einfach in die Ostsee. Was in irgend einem sibirischen Hafen an ausrangierten Atomunterseebooten langsam vor sich hinstrahlt, dass kümmert die Russen auch recht wenig. Das Ende scheint für uns alle also viel näher zu sein, als wir denken.

Die USA geht mit ihrem Atommüll auf den Kriegsschauplätzen der Welt lieber hausieren. So ganz weit weg von Zuhause, findet man immer noch einen Dummen, dem man das Zeug vor den Bug knallen kann.

Anders die Franzosen, die sind noch viel findiger als alle anderen. Die schickten ihren Atommüll schon früher gerne auf Urlaub in die Südsee, haben ihm aber keinen Rückfahrschein mitgegeben. Raffinierter geht es nun wirklich nicht.

Noch einmal zurück zu den Amerikanern. Die würden von ihrem Land nie etwas hergeben, wie man weiß. Was die einmal in der Tasche haben, darauf bleiben die sitzen bis zum Ende. Zänkisch wie die sind, haben sie sogar ein paar hundert Endlager mit Stacheldrahtbezug eingerichtet, sogenannte FEMA Lager. Aber die lassen sie extra bis zum heutigen Tag leer stehen. Damit wollen sie ja nur erreichen, dass andere Staaten ihre eigenen FEMA Lager einrichten. Ist vielleicht auch schon geschehen. Denn wo sonst könnte man die Armut im Land bis zu ihrem Ende besser einsperren? Und damit ich nachfolgend keine inhaltslosen Sätze aufschreibe, höre ich hier jetzt einfach auf. Wer möchte und wen es interessiert, der kann ja jetzt selbst weiter recherchieren. Ende.

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