Das Dumme ist die Summe seiner Teile oder warum der Iran einfach nicht hören will

Die Leser meiner Kommentare und Artikel werden in der Zwischenzeit bestimmt schon bemerkt haben, dass ich vieles was im Land und auf der Welt geschieht etwas anders kommentiere, als man das gewöhnlich von einem seriösen Nachrichtenüberträger gewohnt ist. Mit mir infiziert man sich eben, oder man lässt es. Ein geeignetes Antiserum ist nach der geflüchteten Schweinegrippe auch nicht in Sicht. Wobei ich damit der Industrie auch ganz bestimmt kein Pharma um den Mund schmieren will. Ganz schlimm hat es natürlich hier den AmSeL-Blog erwischt, dessen eigene Schuld es ist, sich so etwas wie mich einzufangen. Des weiteren weise ich auch jede Schuld von mir, falls ich durch meine Schreiberei jemanden anstecken sollte, der eigentlich überhaupt nichts erfahren wollte.

Aber so ging es mir auch einmal, als ich noch dachte, es genüge einfach die Tür zuzumachen und der Welt zu sagen, sie kann mich mal gerne haben. Mit der Zeit kam dann aber immer mehr die Gewissheit auf, dass mich die Welt überhaupt nicht so gerne hat, wie ich gedacht habe. Vielmehr hat sie mir fast die Tür eingetreten und von mir gefordert, an ihrem Unsinn teilzunehmen. Gut, es ist nicht alles Unsinn, was passiert, aber nach den guten Sachen muss man immer stärker suchen. Bald ist ja auch wieder Ostern. Dennoch widme ich mich in aufrührerischer Form lieber den schlechten Ereignissen, weil sie mehr im öffentlichen Interesse stehen. Viele finden eben, dass es langweilig ist, wenn sich Menschen nur immer lieb haben. Obwohl ich immer noch meine, dass dies durchaus auch sehr ansteckend sein kann. Eine erste dumme Einleitung zu dem Ganzen, was diese hoffentlich grammatikalisch richtige Aneinanderreihung von einem neuen Wortausfluss von mir darstellt, wäre somit geschafft. Wenn die Grammatik nicht ganz so stimmt, dann ist mir das aber auch egal. Ich will schließlich nicht Recht sprechen, sondern Leute auf ihre Unaufmerksamkeit aufmerksam machen, was mehr oder weniger wichtige Dinge des Lebens angeht. Manche werden sich jetzt sicherlich fragen, ja wann fängt der Heini denn endlich mit den wichtigen Sachen an – Bitte Vorsicht ja, ich heiße Mitanna. Na, jedenfalls dann, wenn ich versuche mich überall zu integrieren, auch wenn man mich überhaupt nicht haben will. Aber genau so macht das eben ein gutes Virus, wenn es erfolgreich sein will. Ist ja so sicher auch von der Wahrheitsbewegung gewollt. Auch dann, wenn sogar bei ihr die Zensur hin und wieder zuschlägt. Das Dumme ist eben, die Wahrheit summiert sich nur teilweise, die Lüge dagegen brachial. So benimmt sie sich auch immer. Ich meine jetzt nur die Letztgenannte, also die Lügerei. Aber das ist ja auch das Letzte und vor allem auch deren Sprecher, völlig daneben eben.

So, jetzt muss ich nur noch den Weg zum Iran in der Überschrift finden. Nur wenn ich zu Fuß dahin gehe, dann komme ich sicher nie an. Ganz sicher sogar nicht. Deshalb mache ich es einfach wie unser Guido, der ist heute noch in der Presse, wird im selben Moment noch gedruckt und im nächsten Augenblick bekommt ein anderer mit gegenteiliger Meinung schon eins in die Fresse. Verzeihung wegen dem schlimmen Ausdruck jetzt, aber das reimte sich so schön auf Presse. So macht ein Artikelschreiber übrigens auf raffinierte Weise, seinen Artikel um ein oder zwei bedeutungslose Sätze länger, ohne dass der Leser es direkt mitbekommt. Wer es noch nicht weiß, die Politiker schaffen auf diese Art – wollte jetzt nicht schon wieder „diese Weise“ schreiben – sogar eine komplette Rede und haben am Ende überhaupt nichts gesagt, was wichtig wäre. Ich glaube, der Fachausdruck dafür ist Rhetorik. Ist wie ein Verbrennungsmotor, der wenn er einmal angesprungen ist, immer weiter läuft, bis der Sprit alle ist. Ist natürlich gut, wenn man dann einen Ersatzkanister dabei hat, vor allem wenn man auf einer einsamen Durststrecke ist, so wie im Wahlkampf. Mein Wahlkampf sagt der professionelle Politiker ist mein Krampf und den lasse ich mir auch von niemand schlecht reden. Ja, lass diese Sorte Mensch ruhig reden, sie sagt ja im Grunde doch nichts. Erinnert mich jetzt irgendwie an den Komödianten Helge Schneider. Aber nicht, dass jetzt jemand meint, ich wäre ein Fan von dem. Der Mann musste jetzt nur für einen Vergleich herhalten, den ich ohne ihn wahrscheinlich nie gefunden hätte. Höchstens im Iran oder in dessen näherer Umgebung, der USA. Die Kontinentalplatten verschieben sich auch immer schneller. Eben noch hatte der Bush in New York zwei große Latten stehen und dann waren sie plötzlich weg. Das war schon 2001? Daran kann mal wieder sehen, wie schnell die Zeit vergeht. Gleich wird es auch hier schon wieder dunkel. Muss mich also sputen, dass ich den Artikel noch fertig geschrieben bekomme, bevor mir der Blog-Betreiber wieder das Licht ausmacht.

So, jetzt geht es aber wirklich los mit den sich in anderen Umständen befindenden Iran und warum er nicht hören will.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) drohte dem Iran jetzt mit weiteren Sanktionen, wie ich erfuhr. Also wenn mir einer so kommen würde, dann würde ich auf den auch nicht hören. Das kann man auch wirklich etwas netter, wenn nicht sogar freundlicher formulieren. Oder was meinen Sie? So könnte man ja meinen, da will jemand einen Konflikt provozieren. So kann man hier in Deutschland vielleicht mit armen Arbeitslosen umspringen, aber doch nicht mit einem aufständischen ausländischen Staatsoberhaupt, sein Name ist so schwer zu schreiben, nachher vertue ich mich und überhaupt – trotzdem ist hier der Satz zu Ende. Wollte aber noch anhänglich bemerken, dass es in der Angelegenheit um vielleicht oder auch nicht, oder doch, kann sein, höchstwahrscheinlich und immer noch, um in Zukunft zu fabrizierende Atomwaffen geht. Als ob die Welt nicht schon genug Probleme dieser Sorte hätte. Die Menschen erschaffen sich eben allzu oft auch dort Schwierigkeiten, wo keine sein müssten. Trotz aller medizinischer Forschung ist ihnen die Erschaffung eines Menschen nämlich noch nicht gelungen und nur deshalb weicht man immer wieder auf etwas anderes aus. Schließlich ist man nicht Gott, auch wenn man es sehr gerne wäre.

Dieser iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad – jetzt habe ich es doch geschafft, den Namen aufzuschreiben – zum Glück gibt es heute ja die Tasten Copy and Paste – ist vielleicht überhaupt nicht so größenwahnsinnig, wie allgemein angenommen wird. Sie hätten mal sehen sollen, wie der sich gefreut hat, als er sein erstes selbstgebautes Kriegsschiff vom Stapel gelassen hat. Feines Spielzeug, muss man aber schon zugeben. Der Zerstörer „Jamaran“ sei mit neuester Militärtechnik ausgestattet, heißt es und sogar zusätzlich mit Torpedos und Radaranlagen. Ich erinnere mich dunkel daran, dass die Frau Merkel auch mit funkferngesteuerten, angeblich an Israel verschenkte, mit Atomwaffen bestückungsfähigen U-Booten an dem Spiel in der Wüste teilnehmen will. Egal was es dem deutschen Volk kostet und auch egal wie alt die Männer und Frauen sind, sie bleiben eben immer Klein Dummies, da bildet auch ein amerikanischer Präsident keine Ausnahme. Wenn die großen Kinder der Welt da im Iran jetzt das neue Kriegsschiff in die Wüste gesetzt haben, wobei das alleine ja schon an Wahnsinn grenzt, kann man allen anderen nur empfehlen, nicht bei dem mitzuspielen, was die Verrückten da vielleicht vorhaben. Ich glaube man sagt Krieg zu diesem Spiel. Besonders weil immer offensichtlicher wird, dass die Israelis richtige Spielverderber sein können, die das kleine neue Kriegsschiff des iranischen Präsidenten mir nichts dir nichts untergehen lassen könnten und einen Teil der Welt drum herum auch.

Dass sich der Iran ganz öffentlich mit 20 Prozent Uran bereichern will, was aber aus eigener Produktion stammt, bringt die Börse ganz bestimmt nicht zum Kippen. Aber ob Geld oder mögliche strahlende Gesichter in der Wüste, immer ist gleich der Weltfrieden gestört. Aber dem Herrn Ahmadinedschad mal ein Hörgerät zu schenken, damit er besser hören kann und nicht fühlen muss, weil er nicht hören kann, auf die Idee kommt niemand.

11 Antworten

  1. ..interessantes Thema, nur das sich der Autor anscheinend in einer derarten Selbstdarstellungspose spiegelt, dass das was er den Politikern vorwirft, ganzheitlich auf ihm zutreffend erscheint. Viele Worte, kaum Inhalt.

  2. Hallo Frank,

    das kommt unzweifelhaft auf die Perspektive des Betrachters an. Wer die Intention eines Artikels nicht versteht oder verstehen will, kann selbstverständlich trotzdem seiner Meinung, die jeder uneingeschränkt äußern kann und soll, gerne freien Lauf lassen, sollte sich dann aber auch weder ärgern noch wundern, wenn man seine Meinung nicht wirklich ernstnehmen kann/möchte. Zumindest trifft das auf die von Ihnen konstatierte / unterstellte „selbstdarstellerisch motivierte Inhaltsleere“ des Beitrags zu, die ein aufmerksam und objektiv an den Artikel herangehender Leser eher nicht bestätigen können dürfte.

    Trotzdem danke für den Kommentar.

  3. Hallo Frank!

    Vielen Dank für die erste schriftlich ausstaffierte Negativkritik meiner noch jungen Artikelschreiberlaufbahn. Ich dachte schon, so etwas kommt nie. Ich fand es possierlich und fühle mich in liebevoller Weise von Deinen Worten gestreichelt. Vielleicht entsteht ja daducrh für die Zukunft noch ein konstruktiver Schlagabtausch, falls Du Lust hast wieder einmal vorbeizulesen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Jochen Mitanna

  4. Hallo Jochen,

    guter Artikel und gut geschrieben. Weiter so. Auch Deine Antwort hat mir gefallen.

    @Frank,
    Sie sollten lesen UND DENKEN dabei. Da Sie einen von mir sehr geschätzten Autor sinnloser Weise beleidigt haben, haben Sie damit auch mich beleidigt. Und das verbitte ich mir. Lesen Sie und hören Sie die Amsprachen eines der gelben Partei vorsitzenden, der meint, die Freiheitsstatue zu sein. Möglicherweise können Sie sich dort etwas austoben. Das soll es auch gewesen sein.
    Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende
    Und Dir Jochen und den Rest meine herzlichsten Grüsse zum Wochenende

    Jan (sollte irgendwo ein Schreibfehler oder so sein, so ist das ein Geschenk

  5. Zunächst: Erfreulich zu erkennen, dass es nicht nur die verbissene Art der Komentierung gibt, in der heute alles in den Medien passiert. Da ich keinen Grund habe anzunehmen dass der „sehr geschätzte Autor“ hier inhaltlose Unwahrheiten verbreitet hat, wäre das zum einen ein zweiter Pluspunkt und zum anderen eine etwas wiederum unkonventionelle – also andere – Art sich vorzustellen.
    Und drittens: Wo käme man ohne Humor hin? Nach Frankenland! Und das wollen wir doch alle nicht. Oder?

  6. @ wüstentrottel

    Dass mir Ihr Name gefällt (ich schreibe mal vorsichtshalber nicht Du), können Sie sich sicher gut vorstellen. Schon daran merkt man, dass Sie Humor haben.
    Also dann, wie es aussieht bekomme ich auch aus der Öffentlichkeit Zuspruch, was die unartige Schreibweise meiner Artikel angeht. Deshalb werde ich das Volk auf diese Weise auch weiter belästigen. Hatte ehrlich gesagt schon die Befürchtung, ich müsste jetzt nur noch nüchtern Artikel schreiben.

    Mit viel Promille auf dem Weg zur Blutabnahme (bitte nicht alles glauben, was ich schreibe),

    Jochen Mitanna

  7. Danke für die Rücksicht! „Sie wüstentrottel“ klingt natürlich viel besser als mit Du. Dennoch: Wenn es Ihnen (ich bin nicht minder vorsichtig!) nichts ausmacht, können wir uns gerne auf ein künftiges Du einigen.

    Bitte nicht! Nüchtern abgehandelt, klingen diese Themen noch schlimmer als sie sind und außerdem ist die erdrückende Mehrheit derer die darüber schreiben, unerträglich ernsthaft bemüht, Menschen (oder Politiker) von etwas zu überzeugen, das auch mit dem Nachbarn nicht funktioniert: Dass sie unrecht haben/begehen/bewirken/wollen/denken/etc…
    Deshalb: Bitte nicht! Denn funktionieren kann es ebenso wenig wenn man es verbissen versucht, also warum freiwillig auf ein wenig Spaß zu verzichten?

    Hoffentlich haben Sie das Auto genommen: Mit viel Promille kann beim Gehen, das Gleichgewicht etwas anstrengend sein. (Keine Sorge, ich glaube nie alles was ich lese. Umgekehrt rechne ich mit einem ähnlichen Leseverhalten. Es kam auch schon vor, dass sich andere daran gehalten haben)…

    Übrigens, Stichwort: Öffentlichkeit…
    Mittlerweile bin ich dahinter gekommen, dass diese Stätte der Guten Laune eher in Richtung eines Schreib-Lese-Lach-Zirkel ausgerichtet ist. Ich hoffe, die Intention tendiert nicht in Richtung Geschlossenheit (ich meine den Kreis, denn die Intellektuelle Offenheit ist mit Humor hinreichend belegt, wie ich finde). Es täte mir Leid, auch wenn ich es respektieren würde.

  8. @ wüstentrottel

    Betreff: „Danke für die Rücksicht!“

    Vertue Dich da bei mir mal nicht Du wüstentrottel. Zeitweise, hin und wieder und überhaupt, kann ich nämlich ziemlich rücksichtslos auch in der Wüste über eine rote Ampel gehen und ich trete dem einen oder anderen dabei auch sehr gerne auf die Füße. Von den betretenen Gesichtern, die ich dabei ohne einen Funken Anstand hinterlasse, ganz zu schweigen.

    Was das „können wir uns gerne auf ein künftiges Du einigen“ angeht, so haben wir das ja jetzt hinter uns. Was eitrige Drohungen gegen meine Person oder zukünftige Zusammenstöße anbelangt, bitte ich die aber unter keinen anderen Umständen, also nie nur mir zu überlassen. Ist immer wieder schön, wenn im Kommentarbereich nichts los ist, dann nämlich macht das Verbinden der einzelnen Meinungen am meisten Spaß.

    Was vollkommen nüchterne Verhandlungen angeht, so bin davon auch kein Freund. Als gestern die Frau Käßmann bei mir war, haben wir uns über diesen Punkt auch in aller Feuchtigkeit unterhalten. Leider hat man sie dann auf dem Nachhauseweg von der Straße aufwischen müssen. Genau da, wo an der Seite die Promillepuppen stehen. Nein, ich bin nicht pervers.

    Eigentlich wollte ich jetzt ja einen neunten Artikel verursachen, aber ich zögere noch. Das Papier muss erst noch bedruckt werden. Ich habe mir auch überlegt, ob ich nicht Reden für die Frau Merkel schreiben sollte. Damit das Volk dann vor Lachen gerne seine Steuern bezahlt. Aber hier der Blog-Betreiber lässt mich ja nicht aus dem Vertrag raus. Unser Volk kann uns also weiterhin echt Leid tun. Muss es trotzdem für den Mist bezahlen, über den es nicht mal lachen darf.

    Was das Auto nehmen angeht. Ja, ich übernehme immer alles selbst. Manchmal gehe ich auch von hinten an eine Sache ran. Nein, ich bin nicht pervers. Hab’ ich doch schon gesagt. Außer wenn ich zuviel Promille ins Auto gegossen habe. Das mache ich nur , damit die Polster schön glänzen.

    Woher weißt Du wüstentrottel, dass ich zum Schreiben meiner Partikel Stichworte beschneide?
    Schon seit längerer Zeit bin ich lesender Weise auf der Suche nach einem Blog, der meinen Mist auch öffentlich macht. So habe ich denn den moltaweto gelinkt und er hat mich dann verlinkt. So kamen wir zusammen und seine bessere Hälfte hat nun auch als Zeugin vor Gericht dafür gesorgt, dass die Leser sich in alle Zukunft Sorgen über meine geistige Gesundheit machen dürfen. moltaweto habe ich meine Bedenken bezüglich dem Verkommen seines Blogs zu einem Schreib-Lese-Lach-Zirkel auch vorgetragen, aber ich stieß bei ihm in dieser Hinsicht nur auf Rücksichtslosigkeit mir gegenüber. Die Lage der Nation ist ernst genug meinte er nur, da könnte ich nicht mehr viel kaputt machen. Da kennt er mich aber schlecht.

    Der Kreis des intellektuellen und hoffentlich bald auch schwarzen Humors, ist zu jeder Zeit für Dich und andere wüstentrottel weit geöffnet. Man freut sich auf aufgewärmte weitere Gespräche, aber bitte erst ab 11.00 Uhr morgens. Ich schlafe gerne lange und der PC kommt auch nie mit mir ins Bett. Das wollen wir erst gar nicht anfangen. Nein, ich bin nicht pervers.

    Hier ist das Ende der Aufführung

  9. Vorsicht bei roten Ampeln in der Wüste: Es könnten Führerhauslose Trucks von rechts oder links kommen! Nicht, dass die Ampeln an Straßenecken weniger gefährlich wären, vor allem wenn sie sich verstecken solange sie rot sind.
    Was die betretenen Gesichter anbelangt, ich kenne das Gefühl. Nein, nicht das der Gesichter, denn die kann ich meistens gar nicht sehen, so im Sande oder anderswo vergraben wie sie sind…
    Ich hoffe, du konntest beim Aufwischen noch eine Visitenkarte von Hr Guttenberg finden, oder davor noch eine Audienz bei Hr Mixa arrangieren. Ansonsten wäre es schade für die zeit… Ich meine: Nicht pervers zu sein und dann eine feuchte Verhandlung mit einer Pazifistin über sich ergehen lassen…
    Als ich das erste mal „Ich bin nicht pervers“ las, dachte ich: „Super!“. Als ich das zweite mal den Satz las, dachte ich mir „Na ja, er ist halt voll, der Rücksicht!“. Beim dritten mal dachte ich: „Was er mir wohl sagen möchte…?“. Übrigens: Ich bin auch nicht pervers!
    Das Volk bezahlt seine Steuern auch so. Es muss ja nicht alles im Leben Spaß machen. Und die bösen Hinterzieher, die lachen auch ohne zu zahlen. Aber ich gebe Dir recht: Wenn man lacht, ist man nicht verbissen. Dummerweise kann ich mir Fr Merkel beim Lesen eines lustigen Textes nicht so recht vorstellen. Und da Du wahrscheinlich keine ernsthafte Rede für Aschermittwochveranstaltungen schreiben würdest/könntest, finde ich deinen unterjochenden Blog-Betreiber gar nicht mehr so unterjochend, sondern eher als einen, der den Apfel lieber selber isst als ihn auf irgendeinen Kopf zu deponieren, wo er frei zum Abschuss wäre. Der Apfel…
    Ich übernehme mich auch immer selbst! Es ist schön ähnlich orientierte Menschen anzutreffen, auch wenn ich nicht ins Auto gieße: Meine Polster glänzen vom vielen sitzen. Das kommt nicht zuletzt daher, dass ich Stichworte und auch sonst niemals beschneide, was wiederum etwas damit zu tun haben könnte, dass ich meinen Mist auf anderer Leuten Blogs in Form von Kommentaren schreibe. Also ohne Vertrag, oder schlimmer noch: Mit eigenem Blog.
    Dafür sind meine Ambitionen bei weitem nicht so hoch gehängt wie deine: Für mich sagt niemand bei Gericht aus, was den Vorteil hat dass ich mich jederzeit als geistig einwandfrei sich befindlicher trottel präsentieren kann. Auch das hat mit Beschneiden nichts zu tun, zumal auch ich nicht pervers bin.
    Dein(e) Mentor/geistig moralische Stütze/Gönner einer Plattform hat im Grunde recht mit dem „nicht mehr kaputt machen als sie schon ist“. Möglicherweise unterschätzt er Dich wirklich, aber was wenn er Dir nur die Illusion verschaffen wollte?
    Ich begrüße Dein Prinzip, die Nacht alleine im Bett zu verbringen. Ich meine ohne PC. Ich konnte auch nicht so richtig mit dem PC schlafen. Seit ich nun einen Laptop habe, sieht vieles anders aus: Man ist vernetzt, twittert oder schreibt geistig hochwertige Anmerkungen über geistig unterbelichteten Akteure, also die klassischen Opfer von roten Ampeln, Alkohol und der Gelindustrie.
    Wusstest Du übrigens, dass es seit neuem eine Bibel gibt, die wasserfest ist? Die kann man also in einem Cognac-Fass eintauchen und es passiert nichts (außer das die Keime ertrinken). Aber die Bibel kann man danach wieder verwenden (solange es noch Fässer gibt)…

  10. @ wüstentrottel

    „Möglicherweise unterschätzt er Dich wirklich, aber was wenn er Dir nur die Illusion verschaffen wollte?“

    Da ich mir selbst keine Illusionen mehr mache, nehme ich gerne eine als Geschenk an.

    „Wusstest Du übrigens, dass es seit neuem eine Bibel gibt, die wasserfest ist?“

    Ich meine auch, so etwas gehört zu haben. Ist für Leute, die nicht übers Wasser gehen können, vielleicht ganz nützlich.

    Ich habe Dich als Redner fest in meiner neuen Diskussionsrunde „Das blaue Wunder“ eingeplant. Ich hoffe doch sehr, dass uns in der Zukunft mehr zusammenhält als das Du und dass uns zusammen auch noch mehr einfällt, worüber wir gut reden können. Wenn manche es auch als Unsinn betiteln würden, was wir von uns geben. Aber man muss ja nicht alles besser wissen.

  11. Danke für die Einladung! (Das meine ich wie ich es geschrieben habe).

    „Ist für Leute, die nicht übers Wasser gehen können, vielleicht ganz nützlich.“
    Für die das Wasser nicht teilen können, ebenso… Eine weite Zielgruppe also.

    „Wenn manche es auch als Unsinn betiteln würden, was wir von uns geben.
    Aber man muss ja nicht alles besser wissen.“
    Stimmt. Und wenn man es gar nicht weiss, dann schreit man noch lauter „Unsinn!!“. Aber das ist ein Thema, dass mir lange nichts mehr ausmacht, zumal der Trend ja eh dahingehend ist, dass Unsinn zum Markenzeichen wird, was uns wiederum als fortschrittliche/visionäre Diskutanden qualifizieren könnte.

    Erleben wir also „Das blaue Wunder“!

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