Jahreswechsel – Rückblicke und ein kritischer Ausblick auf 2010

Anders als in unserem „offiziellen  Weihnachts- und Neujahrsgruß“ möchte ich mich heute einer realistischen, nur von nachvollziehbaren Fakten und nicht so sehr  von Hoffnungen oder Erwartungen bestimmten Verarbeitung des in wenigen Stunden endenden Jahres 2009 annehmen. Selbstverständlich ist das immer eine subjektive Angelegenheit – aber da ich nur meine Meinung wiedergeben und bestenfalls zur Diskussion stellen möchte, sollte mir dies gestattet sein.

* * * * * * * * * * * * * * *

 

2009 – Das Jahr der verpassten Gelegenheiten

 

Das ist mein persönlicher Favorit, wenn es darum geht, dem zurückliegenden Jahr „einen Namen zu geben“, der in möglichst kurzer Form und dennoch umfassend zutreffend beschreibt, was dieses Jahr in der Geschichte von Demokratie, Solidarität und Mitmenschlichkeit besonders eindeutig charakterisiert. Natürlich werden viele darauf erwidern, dass diese Definition entweder zu kurz greift oder aber einen „leicht naiven“ Anschein vermittelt … ich denke, dass liegt ebenfalls nur im Auge des Betrachters, aber dennoch möchte ich es dabei belassen und meine persönlichen Gedanken exakt in dieser Form zur Diskussion stellen. – Und zum Glück weiß ich mich mit dieser Erkenntnis durchaus in bester Gesellschaft

Zum besseren Verständnis möchte ich es zudem in drei Einzelbereiche unterteilen … menschliches Versagenstaatliches Versagensystemisches Versagen.

 

I – Menschliches Versagen (Gesellschaft)

Das Wichtigste und zugleich Schlimmste an dieser Einschätzung ist, dass sich niemand davon ausnehmen kann … wir alle haben versagt, weil wir es nicht verstanden haben, die Gunst der Stunde zu nutzen, die trotz aller Missstände in „diesem, unserem Lande“ und aller globalen Krisen die Möglichkeit eröffnet hätte, eine wahrhaft historische Wende herbeizuführen. Absolut demokratisch, uneingeschränkt legitim und, was bei einem realistischen Blick in die Zukunft besonders schwer wiegt, vor allem mit friedlichen Mitteln!

Deshalb müssen wir uns auch nicht über die Machenschaften rund um den Vertrag von Lissabon oder den obskuren Überlebenskampf neoliberaler Wertvorstellungen (mit all ihren nationalen, europäischen und weltweiten Konsequenzen) ereifern, um das hohe Lied auf den Niedergang der Demokratie anzustimmen. Was wir selbst zum Erhalt der Demokratie beizutragen versucht – oder eben versäumt – haben, muss im Zuge eines selbstkritischen Umgangs mit dem Zeitgeschehen als weitaus gravierender bezeichnet werden. Letztlich ist der nach wie vor festzustellende Mangel an individuellem Rückgrat und ungebundenem, strikt basisdemokratischem Denken des und der „Otto Normalbürger/in“ das Fundament, auf dem die mehr oder weniger legitimierten Technokraten in Brüssel, Berlin und anderswo ihre kapitalhörige und zunehmend menschenverachtendere „Arbeit“ verrichten können.

Die Möglichkeit, diesem Treiben nachhaltig Einhalt zu gebieten und eine dem Begriff „Demokratie“ (der staats- und völkerrechtlich sowie historisch bekanntlich an sich schon ein reiner Etikettenschwindel ist – nicht nur im Zusammenhang mit dem bundesdeutschen Prinzip der parlamentarischen (repräsentativen) Demokratie unserer Parteienoligarchie) gerechter werdende Politik einzufordern, war uns in diesem Jahr gleich zweimal gegeben. Doch darüber, was bei den Europawahlen im Juni und bei den Bundestagswahlen im September herausgekommen ist, wird bei der Mehrheit der Bevölkerung der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Bloß keine Verantwortung übernehmen, oder sich gar bei den Mächtigen dieser Welt unbeliebt machen!? – Ist ja auch viel bequemer und einfacher, hinterher (scheinheilig oder dummdreist) jammernd auf all die Zumutungen zu reagieren, von denen man eigentlich hätte wissen müssen, dass sie als fertige Konzepte in den Schubladen jener Damen und Herren bereit lagen, die sie nun dank unserer freundlichen Mithilfe auch noch in Gesetzestext und existenzbedrohende Tatsachen umwandeln können.

Man kann es drehen und wenden, wie man mag, von allen Seiten betrachtet war, ist und bleibt die Masse des „Faktors Mensch“ mit der mehrheitlich anzutreffenden Obrigkeitshörigkeit, dem auch gegen massive Gegenbeweise geimpften Glauben an die medial verbreiteten „Expertenmeinungen“ jeglicher Couleur und dem anscheinend unauslöschlich ins genetische Erbmaterial übergegangenen, widersinnigen, da den Selbsterhaltungstrieb beinah vollständig ausschaltenden Herdentrieb der Knackpunkt, welcher echte Veränderungen zum Besseren und im ausschließlichen Sinn des Gemeinwohls unmöglich erscheinen lässt. Die Lobbyisten und Marionetten der Macht danken es uns dann auf altbewährte Weise, in dem sie uns von Mal zu Mal (oder „Wahlgang zu Wahlgang“) immer rigoroser ausbeuten, uns sämtlicher Grund-, Freiheits- und Menschenrechte berauben und, nahezu unbehelligt Parolen und Propaganda aus braunster Vorzeit einsetzend, einen ultimativen Schutzwall rings um die Interessen ihrer „Klientel“ hochziehen … alle Menschen, die hinter diesem Wall des neoliberalen oder neofeudalistischen Kapitalfaschismus nicht willkommen sind, werden über kurz oder lang die Unterschicht abgeben, an der sich die „Elite“ nach Gutdünken gütlich halten kann.

Tja … aber offensichtlich haben „wir“ es ja nicht anders gewollt?

Um diesen Abschnitt hier und jetzt etwas abzukürzen – wir haben zu dieser Thematik definitiv genug veröffentlicht und auch auf die von uns geschätzten und geteilten Meinungen anderer Kolleginnen und Kollegen verwiesen – und gleichzeitig deutlich zu machen, was verlangt werden muss, damit wir diese grandiosen Fehlleistungen des letzten und auch der vorausgegangenen Jahre ausgleichen können, möchte ich hier auf Empfehlung von Egon W. Kreutzer auf einen ebenfalls dem Jahreswechsel und insbesondere dem Jahr 2010 gewidmeten Beitrag von Freimut Kahrs hinweisen. Besonders ans Herz lege ich Ihnen das Fazit des Autors, welches ich hier zitieren und als Schlusspunkt des Themas „menschliches Versagen“ verstanden wissen möchte:

 

Das Jahr 2010 kann zum Wendepunkt der Geschichte werden, wenn wir uns nicht länger als Verfügungsmasse der Politiker und Wirtschaftsführer, sondern als denkende und handelnde Menschen begreifen.

 

* * * * * * * * * * * * * * *

 

II – staatliches Versagen (Politik & Justiz)

 

Als erstes muss hier natürlich klargestellt werden, dass die Damen und Herren, die sich auf den Feldern Politik und Justiz tummeln, vollkommen zu Recht empört aufschreien, wenn man ihre abgelieferten Leistungen als Versagen bewertet. Was interessiert sie die Meinung der kleinen Frau und des kleinen Mannes von der Straße, solange sie sich der Anerkennung und Zufriedenheit ihrer wahren Auftraggeber sicher sein können?

Wieder so ein Aspekt, bei dessen Betrachtung und Beurteilung es ganz entscheidend auf den Standpunkt und die dadurch zwangsläufig entstehende Perspektive ankommt. Ich finde jedoch, dass unser Kollege Dirk Grund diese Thematik in seinem Artikel vom 19. Dezember sehr gut aufbereitet und dabei sicherlich die Meinung vieler kritischer Zeitgenossen getroffen hat. Ob man es hier nun mit politischem Versagen oder politischer „Pflichterfüllung“ zulasten der Mehrheit der Bevölkerung zu tun hat, soll und muss jede/r für sich beurteilen.

 

Über die Justiz der BRD ist auch schon viel geschrieben und verlinkt worden – aber warum sie so miserabel ist und nicht nur so erscheint, kann man ansatzweise hier recht gut nachvollziehen. Das beleuchtet zwar nur einen Teilbereich der juristischen Defizite, sollte jedoch als Ausgangspunkt genügen, um sich Schritt für Schritt auch alle anderen Bereiche zu erschließen

 

„Politischer“ Fakt ist aber, dass wir uns hierbei nicht in Definitionen und Begrifflichkeiten verzetteln sollten. Ob man es nun als Versagen bezeichnet oder, es beim wahren Namen nennend, von einem wissentlich und willentlich begangenen Betrug an der Volksgemeinschaft spricht: die Damen und Herren von der Kommunalpolitik über die Landes- und Bundesebene bis hin zum Olymp der Kapitallobbyisten in Brüssel verstoßen auf breiter Front gegen sämtliche „selbst verkündeten heiligen Prinzipien“ der sozialen und demokratischen Rechtsstaatlichkeit. Dafür werden sie von uns fürstlich bezahlt … was für ein Hohn! Aber da ihnen das noch nicht reicht und Geld allein bekanntlich auch nicht glücklich macht, verkaufen sie erst sich selbst, dann das Volksvermögen und zu guter Letzt  auch die Bevölkerung mit Haut und Haar an die wahren Herrscher dieser Welt. Ein wenig Pseudomacht, die man dem einfachen Volk gegenüber nach Herzenslust ausleben darf, solange man sich an die ausgegebenen Befehle der Puppenspieler und Strippenzieher hält, und die selbstredend auch mit einem finanziellen Zubrot und allerlei sonstigen „elitenmäßigen Privilegien“ einher geht, ist offenkundig eine Verlockung, der keine Frau und kein Mann widerstehen kann, sobald sie oder er in die heiligen Hallen der Politik Einzug gehalten hat?

Ein besonders anschauliches und zugleich abstoßendes Beispiel für die politische Realität in unserem Land (aber auch in Europa und im Rest der westlichen Welt) liefert mit unschöner Regelmäßigkeit der aktuelle Inhaber des „höchsten politischen Amtes“ der Bundesrepublik ab. Wer sich etwas eingehender mit der Vita des Herrn Dr. Horst Köhler beschäftigt, wird es natürlich ohne Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass seine Amtsführung sich immer und ausschließlich an den Interessen des Großkapitals orientiert. – Als lesenswertes Beispiel für eine zutreffende Kritik an der jüngsten Weihnachtsansprache sei hier repräsentativ der Beitrag von Jochen Hoff angeführt.

Auch die (angeblich immer noch außerordentlich beliebte) Kandesbunzlerin (geklaut, weiß nicht mehr genau bei wem, sorry ;-)) Angela Merkel wird dieser politisch-rhetorischen Glanzleistung heute Abend natürlich in nichts nachstehen. Da sie fraglos anderweitig Besseres zu tun hat, wurde ihre Neujahrsansprache aufgezeichnet – zum Glück für mich und andere, die deshalb nun auf diese ebenfalls vorgefertigte und hervorragende „Übersetzung“ (die Untertitel machen den Qualitätsgewinn aus!) verweisen dürfen. Noch besser allerdings gefiel mir die Konkurrenzdarbietung von „Angelo Ferkel“.

Aber Scherz (Spaß muss trotz allem auch mal sein) beiseite … es kommen raue und lausige Zeiten auf uns alle zu. Dafür garantieren allein schon die übrigen Hanserln und Greteln im Kabinett Merkel – ob sie nun von und zu Guttenberg, Schäuble oder auch von der Leyen heißen. Kompetenz und Glaubwürdigkeit – selbst in winzigsten Dosen – sucht und erwartet man dort vergebens. Deshalb möchte es mir angeraten erscheinen, dass jeder von uns dann darüber nachdenkt, wie es so weit kommen konnte, anstatt sich den ansonsten wie das Kaninchen vor der Schlange verharrenden Jammerern und Meckerern anzuschließen.

 

* * * * * * * * * * * * * * *

 

III – systemisches Versagen (Weltwirtschafts- und Weltfinanzsystem)

 

Auch hier liegt man vom Grundsatz her meiner Ansicht nach vollkommen daneben, wenn man von einem „Versagen“ spricht … man sollte vielmehr von einer logischen Konsequenz ausgehen, einem sich seit geraumer Zeit anbahnenden und von „alten Bekannten“ auch gezielt angestrebten Systemversagen der ultimativen Art.

Mir kann jedenfalls niemand plausibel machen, dass die „Förderer“ der neoliberalen Vorbeter à la Friedrich A. von Hayek, Milton Friedman oder auch Walter Eucken ernsthaft geglaubt haben sollen, dass ihr „System des sich selbst regulierenden Marktes, des uneingeschränkten, auf alle Lebensbereiche ausgedehnten Wettbewerbs und des ewigen Wachstums“ tatsächlich eine Installation für die Ewigkeit gewesen wäre. Wenigstens die immer wiederkehrenden „Krisen“, aus denen auch immer wieder dieselben „Marktteilnehmer“ als Gewinner und Profiteure hervorgingen, sollten hier ein probates Mittel darstellen, mit dessen Hilfe man mühelos belegen kann, dass Krisen (gleich welcher Art) zu keiner Zeit „Naturkatastrophen gleichende Ereignisse“ waren. Wie alle Spielarten des spekulativen Wettens auf „Kursgewinne oder Kursverluste“ (oder nennen wir es verallgemeinernd „steigende oder fallende Preise“) waren auch die diversen Wirtschafts-, Finanz-oder Währungskrisen eine aus massiven Manipulationen herrührende und deshalb gezielt herbeigeführte Umverteilung von Vermögen aus vielen Taschen in die Taschen einiger Weniger!

Man kann dies nach wie vor besonders gut und eindrucksvoll an der speziell auf die Vermögensentwicklung bezogenen grafischen Darstellung auf der Seite von „Dr. Wo“ nachvollziehen. (Die nachfolgenden, kommentarlos übernommenen Darstellungen (nur PDF-Version >09-12-31 Jahreswechsel<) befinden sich unter Punkt 4.7 des oben verlinkten Dokuments = © Dr. Harald Wozniewski) – das Lesen des gesamten Dokuments nimmt zwar einige Zeit in Anspruch, aber man sollte sie sich nehmen und die darin angebotenen Informationen dann auch mit den Meinungen anderer Systemkritiker „kreuzen“.

 

Ich finde, die Grafiken beschreiben das Kernproblem auch ohne Kommentierung sehr anschaulich…

Außerdem muss sicherlich nicht extra erwähnt werden, dass diese „Nadel des angehäuften Kapitalvermögens“ (das von seinen Besitzern sukzessive in reelle Werte umgewandelt wird, je weiter die „Krise“ voranschreitet) ausschließlich zulasten der Realwirtschaft und des Geldumlaufs funktioniert. Also der exorbitant steigende Profit einer kleinen Zahl von Kapitaleignern immer zu Ungunsten der Allgemeinheit, inklusive Volkswirtschaft, Kaufkraft, Binnennachfrage etc. verläuft … mit anderen Worten: die Probleme, unter denen unsere Wirtschaft und das globale Finanz- und Wirtschaftssystem angeblich „so überraschend“ leiden, sind in Wahrheit von langer Hand geplant und erfüllen derzeit fraglos alle Erwartungen ihrer wahren Verursacher.

So erklärt es sich auch von selbst, warum der Mensch (als Individuum und Masse) in den Reden und Konzepten von den Besitzern der transkontinentalen Privatgesellschaften und deren Marionetten wie  Politiker/innen, „Wirtschaftsweisen“, Analysten und sonstigen in der neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie verwurzelten „Experten“ immer nur als „Kostenfaktor“ in Erscheinung tritt, dessen Bedürfnisse und Interessen absolut irrelevant sind – ja, zu sein haben und demzufolge auch fortgesetzt weiter zurückgeschraubt werden müssen!

Wenn man sich zudem auch noch die „Erfolgsgeschichte des Neoliberalismus“ zu Gemüte führt, die ich hier nicht noch einmal darstellen möchte, da sie in verschiedenen Artikeln dieses Blogs bereits thematisiert wurde, dann lässt sich am Beispiel „Hartz IV“ auch ebenso eindrucksvoll aufzeigen, wie perfekt die „globale neoliberale Bibel“ namens Konsens von Washington zwar gerade in der Bundesrepublik Deutschland in Gesetz und gängige Praxis umgesetzt wurde … dank der tragenden Institutionen Weltbank, Internationaler Währungsfonds und Welthandelsorganisation funktionierte und funktioniert das neoliberale Heilsprinzip global aber gerade so gut (teilweise nur mit noch gravierenderen und fataleren Konsequenzen für die betroffenen Menschen).

Es ist also relativ unsinnig, hier von Versagen zu sprechen – verbunden mit den vorangegangenen „Elementen des kollektiven Versagens“ schließt sich jedoch der Kreis, in dessen Zentrum eine Wahrheit erscheint, die zwar niemand hören und kaum jemand ansprechen will, aber trotzdem unser aller Leben und Zukunft bedroht …

 

* * * * * * * * * * * * * * *

 

2009 / 2010 … vorhersehbare Folgen des oben beschriebenen „kollektiven Versagens“ von Gesellschaft, Staat und System

 

Wenn man beim relativ begrenzten Rahmen des „globalen Wirtschafts- und Finanzkreislaufs“ bleibt, lässt sich das kommende Jahr und damit die de facto noch ausstehenden wahren Konsequenzen des oben skizzierten „Versagens“ sehr gut mit dem heute bei Schnittpunkt 2012 erschienenen Artikel umreißen. Da auch hier Rückblick und Vorschau abgearbeitet werden, liefert der Beitrag auch für „Einsteiger“ eine nachvollziehbare Erklärung dafür, warum absolut kein Anlass zur Entwarnung besteht. Das Urteil, ob deshalb auch jegliche Hoffnung verloren ist, überlasse ich an dieser Stelle Ihnen und Ihrer individuellen Sichtweise …

Welche Folgen wir von der aktuellen politischen Situation in Deutschland und Europa „erwarten dürfen“ wird ja mit jedem Tag etwas offensichtlicher – obgleich sich die Verantwortlichen im Vorfeld der „lebenswichtigen“ Landtagswahl in NRW noch weitestgehend bedeckt und zurückhalten.

Derweil werden wir von dem Medien auch weiterhin unverblümt für dumm verkauft – sei es nun in Bezug auf das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“, das ab morgen dafür sorgen soll, dass „wir alle mehr“ Geld zur Verfügung haben werden … oder auch die „verschleuderten Millionen“ für Schweinegrippe-Impfstoffe, die man jedoch keineswegs kritisieren darf … über die neueste „Kampfansage Al Qaidas“, als welche der angeblich missglückte Anschlag auf ein Flugzeug in den USA hingestellt werden soll (in Wahrheit aber ganz anderen Zielsetzungen geschuldet ist!) … oder die anhaltend einseitige Berichterstattung über die Zustände im Iran. – Gleichzeitig wird die Berichterstattung über die weltweit bekannten Zustände in Israel (Jerusalem), Gaza und den besetzten palästinensischen Gebiete in der Westbank ebenso gezielt zurückgefahren (um hier nicht den Begriff unterbunden wählen zu müssen!). – Hierzu passt meiner Ansicht nach auch ein Buch sehr gut, das der „Gedankenverbrecher“ am 24.12. zum kostenlosen Download auf den virtuellen Gabentisch gelegt hat … es trägt den Titel „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ eb00k_watzlawick_-wirklichkeit. Wirklich sehr empfehlenswert – wie ich finde, gerade im täglichen Umgang mit den Medien und anderen Meinungsmachern. (Bitte auch das Update beachten – Film über einen Vortrag des österreichischen Autors – Prof. Dr. Paul Watzlawick – zum gleichen Themenkomplex aus dem Jahr 1987)

 

Da wir aber generell einsehen müssen, dass die Weltwirtschaftskrise eben keine Naturkatastrophe, sondern Teil einer gesteuerten Manipulation ist, für die auch „Ressourcen“ und „geostrategische Dominanz“ wichtige Aspekte sind, müssen wir für das kommende Jahr im globalen Kontext im wahrsten Sinne des Wortes mit einer hochexplosiven  und blutigen (oder teilweise auch unblutigen, aber dennoch tödlichen) Eskalation rechnen.

 

Auch die Bundesrepublik, ihre politische Führung und der hiesige „industriell-militärische Sicherheitskomplex“ wird dabei rigoros und skrupellos mitmischen – und weiterhin rotzfrech behaupten, dies im Namen des gesamten Bevölkerung tun zu können und zu müssen.

 

Natürlich können und müssen wir nicht für alles die Verantwortung übernehmen, was die von uns (ggf. auch nicht) gewählten Repräsentanten „unseres Staates“ (Bundesrepublik Deutschland) in treuer Pflichterfüllung gegenüber den nach Profitsteigerung und neuen Absatzmärkten lechzenden Großkonzernen (Banken natürlich eingeschlossen) einerseits und dem „transatlantischen Bündnispartner“ andererseits zur Verbreitung von Freiheit, Demokratie und westlichen Werten beitragen „zu müssen“ glauben. Wir sollten uns aber keinesfalls hinter den abgedroschenen Standardfloskeln wie „man kann ja doch nichts ändern“ oder ähnlichen systemstützenden Parolen verstecken, sondern gerade jetzt und in angemessener Lautstärke unsere Stimme zum Protest gegen diese ebenso scheinheilige wie perfide Politik der Angst und der Spannung erheben.

Wie wir an den wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen ablesen können, die im Laufe der letzten drei Jahrzehnte systematisch und absichtlich erzeugt wurden, kommt alles Unrecht, das wir irgendwo auf der Welt wider besseres Wissen einfach geschehen ließen oder lassen, früher oder später garantiert gnadenlos auch über uns! Sich damit zufrieden zu geben, dass es „noch nicht so weit ist“, ist ein mehr als fragwürdiges Herangehen an eine unvermeidliche Konfrontation mit einer ungeliebten aber allgegenwärtigen Realität. Aber vielleicht ist die Kernaussage des verlinkten Beitrags ja auch vollkommen richtig und Zufriedenheit ist letztlich nicht mehr als eine Selbstreduzierung auf das einem zugestandene Maß an … allem? Ich persönlich würde und werde mich damit nicht zufrieden geben wollen … und deshalb:

 

Dabei kann und darf es natürlich nicht bleiben – aber diese Art des selbstbewusst artikulierten und entschlossen vorgebrachten Widerstands wäre ein deutliches Zeichen an „die da oben“ und deshalb ein guter erster Schritt, den man als guten Vorsatz fürs neue Jahr ins Auge fassen und dann auch ohne Wenn und Aber in die Tat umsetzen sollte. – Wie es danach weitergehen kann oder sollte, wird sich nach erfolgreicher Ersterprobung des entschlossenen und koordinierten zivilen Widerstands sicherlich weisen, denn wie sagt man doch gleich so richtig und Hoffnung stiftend … wir sind schon viele und wir werden unaufhaltsam immer mehr!

 

* * * * * * * * * * * * * * *

Nun gut, jetzt habe ich am Ende doch nicht widerstehen können und einen Hoffnungsfunken sprühen lassen müssen … nehmen Sie ihn mit und kommen Sie gut ins Neue Jahr, um ihn dann gemeinsam mit „uns allen“ in eine intellektuelle und emotionale Feuersbrunst zu verwandeln, mit der wir uns und der so gerne als nicht existent verleugneten Vernunft eine Schneise zum Erfolg bahnen können.

 

11 Antworten

  1. Jahreswechsel – Rückblicke und ein kritischer Ausblick auf 2010…

    Von Moltaweto | Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft | – Anders als in unserem „offiziellen  Weihnachts- und Neujahrsgruß“ möchte ich mich heute einer realistischen, nur von nachvollziehbaren Fakten und nicht so sehr  von Hof…

  2. Jahreswechsel – Rückblicke und ein kritischer Ausblick auf 2010…

    Von moltaweto | Der AmSel-Gedanke Anders als in unserem „offiziellen  Weihnachts- und Neujahrsgruß“ möchte ich mich heute einer realistischen, nur von nachvollziehbaren Fakten und nicht so sehr  von Hoffnungen oder Erwartungen bestimmten Ver….

  3. Ist das der Weg, der für uns vorgezeichnet ist?

    Was damit im einzelnen zusammen hängt, das spüren wir jetzt hier und da immer mehr. Aber fragt uns jemand, ob wir das so auch wollen? Nein, natürlich nicht, denn wir haben nur brav das zu tun, was andere uns sagen. Selbst wenn deren Werte mit unseren nicht im geringsten übereinstimmen. Vielleicht sollten sich mal jene, die „da oben“ sitzen, auf Werte besinnen, die in unserer Gesellschaft so gut wie nichts mehr bedeuten.

    Aus einer heutigen Mail von einem Freund von mir:

    01. Januar 2010

    Alles nun, was ihr wollt, das euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.
    Matthäus 7,12

    Worauf kommt es im neuen Jahr an?

    1. Es kommt nicht darauf an, glücklich zu sein, sondern andere glücklich zu machen.
    2. Es kommt nicht darauf an, geliebt zu werden, sondern zu lieben und anderen zum Segen zu sein.
    3. Es kommt nicht darauf an, sich selbst durchzusetzen, sondern anderen rücksichtsvoll zu begegnen.
    4. Es kommt nicht darauf an, dass Gott unseren Willen tut, sondern dass wir seinen Willen tun.
    5. Es kommt nicht darauf an, ob wir lange leben, sondern dass unser Leben den rechten Inhalt hat.
    6. Es kommt nicht darauf an, was die Menschen von uns denken und sagen, sondern was wir vor Gott sind.
    7. Es kommt nicht darauf an, was wir tun, sondern wie und warum wir es tun.
    8. Es kommt nicht darauf an, was wir sind, sondern wie wir sind.
    9. Es kommt nicht darauf an, ob wir viel Erkenntnis haben, sondern ob wir das Erkannte in die Tat umsetzen.
    10. Es kommt nicht darauf an, wann wir sterben, sondern, ob wir bereit sind, Gott zu begegnen.

    Als ich diese 10 Tipps für das neue Jahr las, wurde ich herausgefordert. Ja, das stimmt, dass für andere dazusein froh macht. Genauso hat Jesus Christus gelebt. Hätte er anders gelebt, was wäre dann aus uns geworden?
    Detlef Kranzmann

    Was würde passieren, wenn wir alle 2010 uns bemühen, diese Regeln zu beachten und mit Leben zu füllen?

    Liebe ist, die wahren Bedürfnisse des anderen zu erforschen und zu stillen suchen!

    2. Samuel 23,13-17

  4. „Das Jahr 2010 kann zum Wendepunkt der Geschichte werden, wenn wir uns nicht länger als Verfügungsmasse der Politiker und Wirtschaftsführer, sondern als denkende und handelnde Menschen begreifen.“

    Das Jahr, welches nun vor uns liegt, wird wirklich sehr bedeutsam werden. Mein Gefühl täuscht mich recht selten. Aber schaut Euch doch an, was letztes Jahr passiert ist. Und davor das Jahr und davor die Jahre….. Fast seit dem Jahr, seit diese BRD besteht wird doch nur von einer Handvoll Leute über alle anderen regiert und unsere, von uns auch noch gewählten Repräsentanten – mittlerweile sind es ja wirklich nur noch Tanten – machen dann mit uns allen was sie wollen. Der Name Demokratie ist doch nur Schein. Scheinheilig überdeckt der Name eine Diktatur.
    Wenn man die Politiker alleine schon reden hört. Sie haben nach einer Wahl immer schon die nächste im Auge, denken nur in parteiinternen Schemata, die ich hier jetzt nicht einzeln aufzählen will, und wenn sie ihren Job getan haben, denn mehr ist es für sie nicht, dann produzieren ihre meist von ihnen ernannten Nachfolger den gleichen Mist. Wie es den Leuten in ihrem Land geht, das interessiert sie doch höchstens nur nebenbei. Und dann auch nur die Sache, wie man am besten an deren Geld kommen kann. Das ist immer das Hauptproblem – das Geld. Was damit von Staatswegen alles für Unsinn gemacht wird, darüber darf der Bürger zwar meckern, das ist aber auch alles. Unser Staat bestielt uns alle, so sehe ich das. Die „da oben“ selbst natürlich ausgenommen. Langsam denke ich wirklich, wofür oder von wem habe ich mich mein ganzes Leben ausbeuten, bewachen, ja sogar schikanieren und erniedrigen (Wehrpflicht) lassen. Ich sage es hier mal ganz offen, ich hasse diesen Staat wie die Pest. Ich brauche diesen Staat nicht, er hat nichts für mich getan, ich will nichts von ihm.
    Ja, Verfügungsmasse wie oben im Zitat, ist das richtige Wort. So kommt man sich in diesem Staat vor. Sie kennen uns, sie scannen uns und sie trennen uns von dem, was ich mir für mich und für alle anderen wünsche, einen menschenwürdigen, selbstbestimmten Leben.
    Aber solange die meisten das so anscheinend immer noch tolerieren, solange wird man uns alle weiterhin unterdrücken und ausbeuten. Wobei nebenher gesagt, bei mir ist schon lange nichts mehr zu holen, weil ich irgendwann für mich schon alleine einen Schlussstrich gezogen habe. Irgendwann sagte ich mir, jetzt lasse ich mich einfach nicht mehr veräppeln, es ist genug. So eine Lebensweise wie meine, steht natürlich in so einem tollen System wie dem unsrigen, ständig auf der Kippe. Woher ich den Mut dafür nehmen, weiß ich nicht, denn ich kann jeden Tag unter einer Brücke landen oder …. Irgendwie genieße ich wohl einen persönlichen Schutz. Keine Ahnung, aber so scheint es zu sein. Vielleicht genießen alle diesen Schutz, wenn sie sich eingestehen würden, dass sie das Leben in diesem System im Grunde total verabscheuen und endlich auch den Mut aufbringen würden, mal etwas anderes zu machen, als den Lakaien für die „da oben“ zu spielen. Die kommen sich nämlich nur so wichtig vor und können alles mit uns machen, weil wir das alles so zulassen. Ganz schön dumm finde ich das. Selbstbestimmende und selbstbewusste Menschen sind nicht in der Lage, selbst freie Entscheidungen zu treffen, außer der, mal eben irgendwo zwei Kreuzchen zu machen und für sich zu denken, das ist mein Menschsein. Na, wenn das alles ist, dann weiterhin viel Vergnügen.

    Zum Punkt staatliches Versagen auch nur kurz. Ich finde nicht, dass der Staat versagt hat. Die Versager sind die Bürger, die diesen Staat seit Anfang der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht haben wirken lassen wie er wollte. Ein Land, dass zwei Weltkriege angezettelt hat und dann nur sagt, auch eine „Demokratie“ braucht wieder eine – völlig nutzlose – Armee, da unser Land ja selbst nie angegriffen wurde, und das ganze Volk dann der männlichen Jugend wieder alle damit verbundenen Schikanen aufbürdet von der erniedrigenden Musterung an, so ein dummes Volk verdient eigentlich auch nichts anderes, als ständig in den Hintern getreten zu werden. Man kann sich auch selbst zum Sklaven machen. Darin sind die Deutschen einzigartig.

    „Aber Scherz (Spaß muss trotz allem auch mal sein) beiseite … es kommen raue und lausige Zeiten auf uns alle zu.“

    Nein, eigentlich nicht. Man muss nur mal darüber nachdenken, was man wirklich alles zu Leben braucht. Ich habe festgestellt, das ist gar nicht so viel. Man muss nur sein denken umstellen. Die Deutsch haben Konsumdenken, jedes Jahr am liebsten ein neues Auto, neuer Fernseher, neuer PC, jede Woche etwas neues zum Anziehen kaufen, Geschminke hier und Parfümchen da, verreisen so oft es geht, und und und. Dass aber genau damit andere Länder, andere Menschen ausgebeutet und zu den Sklaven der Sklaven gemacht werden, das will den meisten einfach nicht in den dummen Kopf. Tut mir leid, aber ich sage was ich denke. Bleibt doch mit Eurem Hintern Zuhause und erfreut Euch an dem, was ihr habt. Wozu immer etwas neues, wenn das alte noch gar nicht kaputt ist. Eurer Leben ist schon kaputt, aber ihr merkt es überhaupt nicht. Denn ihr macht Eurem Leben so keine Ehre. Dass läuft alles nur auf Verfressenheit und Egoismus heraus. Daraufhin wurden wir ja auch dressiert. Nur merken das die wenigsten. Wenn das aber das Leben eines Menschen in Deutschland ist, dann kann man ihn nur bemitleiden. Denn dahinter stehen nur Konsumidioten. Ich bin heute Morgen nach Sylvester also durch unser Viertel gegangen. Der Dreck hat mir schon wieder gezeigt, der da von Raketen, kaputten Schnapsflaschen und anderem Müll lag: was ist, wenn sie losgelassen – die Konsumidioten? Dann sind plötzlich alle Schranken des Anstandes und der vermeintlichen Ordnung nichts mehr wert. Kein Wunder, dass man ihnen die Peitsche geben muss mit Gesetz und Strafen, denn sie gebärden sich wie Tiere. Und so behandelt man sie ja dann auch. Man führt sie an der Leine, weil sie es nicht besser verdient haben. So entstand bestimmt auch mal die politische Führung. Denn es gibt immer welche, die lieber die Leine in der Hand haben, als um den Hals. Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass die auch nur um einen Deut besser sind.

    Zum systemisches Versagen (Weltwirtschafts- und Weltfinanzsystem). Nach allem, was ich in letzter Zeit gehört und erfahren habe, kann man hierbei auch nicht von Versagen sprechen, sondern meiner Ansicht nach handelt es sich um einen ganz gezielten Plan, nach dem das alles verläuft. Meine Ansicht riecht nach Welverschwörung, ich weiß. Aber das 9/11 nicht das beinhaltet, was man der Welt glauben machen will, davon bin ich mittlerweile fest überzeugt. Außerdem tauchen nach und nach aus dem Dunkeln immer mehr und noch ganz andere Wahrheiten zutage, die man gar nicht glauben kann oder will. Weil dass einfach Weltbilderschütternd ist. Ich habe aber keine Lust mehr, mir von anderen mein Weltbild zurecht zimmern zu lassen und dann noch gesagt zu bekommen, so und nicht anders hast du das zu fressen. Über diesen Punkt bin ich hinaus. Ich lebe in meiner Welt so, wie andere gerne leben möchten, aber es nicht können, weil sie Angst haben. Ich hatte auch einmal viel Angst und habe deswegen alles mit mir machen lassen. Nur darum geht es, um Einschüchterung, uns Angst zu machen – Ohje, die Krise ist da und alles bricht wahrscheinlich zusammen – und die einzigen, die uns retten können, sind wieder die „da oben“ – unsere politischen Führer. Deren Dompteurfähigkeiten sind wirklich perfekt. Denn niemand merkt es, dass sie es doch sind, die uns alle verscheißern. Es gibt da ein Lied, was mir mal sehr gefallen hat. Es endet im Refrain mit dem Satz: „Ich will Euer Leben nicht.“ Damit ist für mich alles gesagt für heute.

  5. Hallo Jochen,

    erst mal „ein gutes Neues“ und vielen Dank für diesen sehr wichtigen und richtigen Beitrag (was einen nicht minder aufrichtigen Dank an Deinen Freund einschließt!).
    Im Grunde genommen erübrigt sich jegliche Antwort, weil sowohl die „Regeln“ (oder nennen wir es „Empfehlungen“) und der Kommentar Deines Freundes, als auch Deine abschließende Frage in sich selbst bis zur Unwiderlegbarkeit überzeugend sind.

    Unsere Antwort auf Deine Frage fällt deshalb auch ganz simpel aus: wenn wenigstens ein Funke der in den zehn Punkten geforderten Einsicht auf unsere Mitmenschen überspringen würde und zumindest einen Teil davon zu einem dementsprechenden Denken, Fühlen und Handeln inspirieren könnte, dann wäre das ohne Frage ein gewaltiger Erfolg für den „Kampf“ gegen Unvernunft, ewiggestriges Macht- und Profitstreben und elitäre „Pseudo-Philosophien“, die mit fortschreitender Entwicklung immer perverser und menschenverachtender werden, darüber hinaus aber auch jeglichen Respekt gegenüber jener kosmischen Wahrheit vermissen lassen, die man mit verschiedenen Namen benennen, aber definitiv nicht ungestraft ignorieren und/oder verleugnen können sollte!

    Noch einfacher auf den Punkt gebracht: diese Punkte (Regeln, Empfehlungen) könnte man sehr wohl als Anleitung für eine friedliche, gewaltfreie und dennoch unaufhaltsam Erfolg zeitigende Revolution auffassen, die ein völlig neues Kapitel der Menschheitsgeschichte schreiben würde. Und diesmal möchte ich das ohne jedes „pessimistisch-skeptische Aber“ genau so stehen lassen! (Die Gedanken und Gefühle sind frei!!!)

    Nochmals danke und viele Grüße, verbunden mit der Hoffnung, dass wir letztendlich doch nicht die „einzigen Romantiker“ sein werden, die sich von solchen – überzeugenden – Worten trotz aller persönlichen Erfahrungen únd Rückschläge zur Fortsetzung ihres individuellen Einsatzes für Nächstenliebe, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität inspirieren lassen.
    Hans (der Autor, nicht der rüpelhafte Esel ;-)), Elke & das Team

  6. Hallo nochmal Hans u alle

    jetzt nur ganz wenig Senf von mir, da ich gerade merke, dass ich hungrig bin. Ich schliesse mich dem o. Artikel voll und ganz an. Nur ne kleine Bemerkung. Wenn mir jemand was von einer Naturkatastrophe erzählen will, erkläre ich immer, dass es keine Naturkatastrophen gibt. Die Natur kent KEINE Katastrophen ausser die des meschlichen Wahnsinns. Und auch der ist nur eine vorübergehende Erscheinung wie fast alles.
    Und damit nochmal alles gute für und im neuen Jahr.
    Herzlichst

    Jan

  7. Hallo Jochen … und Mitlesende,

    im Großen und Ganzen stimmen wir bei der grundsätzlichen Definition des Problems ja offenkundig überein. Unsere (und meine) Position als Kommentierende(r) ist natürlich „relativ problematisch“, weil wir so zu schreiben versuchen müssen, dass wir die Sachverhalte sowohl für bereits Aufgewachte als auch für jene Mitmenschen darzustellen vermögen, die – aus welchen vorgeschobenen Gründen auch immer – nach wie vor im „Dornröschenschlaf des deutschen Michel“ (argumentatorisches Neutrum, gilt für Männlein und Weiblein gleichermaßen) verharren. – Dass es im Endeffekt immer und überall zuvorderst die Masse des Volkes = Gesellschaft ist, die für das Entstehen, Anhalten und die Fortentwicklung von Problemen verantwortlich zeichnet, steht ganz klar außer Frage. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass hier bei uns (in der „BRD“) von Anfang an diverse Mechanismen wirken, die mit Schlagworten wie „Umerziehung“, „Gehirnwäsche“ und „Kollektivschuld“ verbunden sind … wenigstens die nach dem Krieg geborenen Menschen hätten sich gegen diese nicht nur andauernde, sondern auch sukzessive ausgeweitete Manipulation sehr viel energischer zur Wehr setzen müssen. Geschah aber nicht, wenn man vom kurzen Aufflackern der „68er“ absieht. – Allerspätestens hätten aber die politischen, gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Folge der „Wiedervereinigung“ die Menschen aus ihrem Dauerschlaf reißen und ein heftiges Erwachen nach sich ziehen müssen. (Was jedoch mit Hilfe einer Spaltungsstrategie mit ständig wechselnden „Widerparten“ und der generalisierten Aufwiegelung „Ossis versus Wessis“ erfolgreich unterbunden wurde.) – Das könnte und müsste man eventuell auch noch etwas fortführen, aber man sollte meinen, dass diese Andeutung zum Verstehen des Kerns unseres obenstehenden Beitrags genügend Anhaltspunkte liefern sollte.

    Wo ich Dir – unter Vorbehalten – widersprechen muss, ist jedoch die Sache mit dem „… es kommen raue und lausige Zeiten auf uns alle zu.“

    Zwar trifft Dein Einspruch zweifelsohne auf viele Mitmenschen zu, die dank einer gezielt darauf ausgerichteten Indoktrinierung vollständig im Konsum- und Statusdenken gefangen sind und sich aus dieser Umklammerung auch durch die beunruhigenden Vorzeichen einer extremen Krise (mehr ist es bisher nicht nicht, was wir hierzulande erleben!) nicht befreien können/wollen. – Darauf bezieht sich unsere oben zitierte Feststellung und Ankündigung aber nicht! Ich erlaube mir hier einfach mal zu unterstellen, dass Dir das auch vollkommen klar ist – und Deine Einrede vor allem an jene Mitbürger/innen gerichtet ist, die ihre systemkonformen oder systemhörigen Scheuklappen nicht ablegen wollen (hier kann mittlerweile von „können“ längst keine Rede mehr sein!). Fakt ist aber, dass die „rauen und lausigen Zeiten“ kommen und selbst die bescheidenste Lebensführung erheblich erschweren, ab einem gewissen Punkt sogar umfassend verunmöglichen werden. Da geht es dann nicht mehr um Konsumwahn, Gruppenzwang, Statusdenken oder abstrusen Besitzneid, sondern nur noch ums reine und nackte Überleben!

    Das nur zur Richtigstellung – insbesondere für die „stumm mitlesenden“ Besucher der Seite. Ansonsten gehen wir aber uneingeschränkt konform mit Deinen Aussagen … und wir werden weiterhin gemeinsam nach Mitteln und Wegen suchen, sowie diese gezielt anzuwenden lernen müssen, wenn wir diese seit zig Jahren andauernde Entwicklung (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Zielgeraden noch aufhalten und umkehren wollen. Wir werden es jedenfalls weiterhin versuchen und gehen zuversichtlich davon aus, dass Du es gerade so halten wirst!

    In diesem Sinne, viele Grüße
    Hans (fürs Team)

  8. Hallo Jan … ebenfalls ganz kurz: etwas knapp, aber dennoch treffend formuliert. Der hauptsächliche Knackpunkt wird korrekt erfasst und an den Details, die – ebenfalls vom Menschen – ersonnen und gegen die Natur (der Mensch ist ein Teil davon) in Stellung gebracht wurden, soll dies auch nicht scheitern. Gerade ín Bezug auf die Negation von Naturkatastrophen, die wir im Eingangsbeitrag angeführt haben, trifft es allerdings ohne jede Einschränkung zu!

    Bis demnächst, herzlichst
    Hans (fürs Team)

  9. Hallo Hans!

    „Wir werden es jedenfalls weiterhin versuchen und gehen zuversichtlich davon aus, dass Du es gerade so halten wirst!“

    Wenn man einmal angefangen hat, kann man schlecht wieder damit aufhören. Aber um eine Indoktrination (auch psychologischer Art) aufzuhalten oder gar umzukehren, dazu braucht es schon eine gewaltige Anstrengung.

    Von einem Freund erhielt ich heute eine Mail, die ich als Ausschnitt hier widergeben möchte:

    „Wie ich schon mal erwähnt habe, war vor ca. einem halben Jahr eine Frau an der Haustür, vom Amt für Statistik. Ich sollte einen Fragebogen mit knapp 100 Fragen ausfüllen, den 1 % aller Haushalte ausfüllen müssten, und zufällig wäre ich dabei. Nachdem ich sagte, dass ich das nicht mache, sprach sie von Bußgeld, aber das war gelogen. Es stand sogar im Kleingedruckten des Fragebogens, den sie mir daließ, dass kein Bußgeld erhoben wird. Danach bekam ich noch Briefe von dieser Behörde, dass ich verpflichtet wäre das zu beantworten, aber nichts von Bußgeld. Die werden sich hüten sowas schriftlich zu machen, weil sie wissen, dass es nicht stimmt. Was die Frau mir mündlich gesagt hat, kann sie ja später abstreiten. Was ich damit sagen will, man versucht die Leute genau wie im Kwea mit sowas unter Druck zu setzen, und hofft, dass die das glauben und dadurch eingeschüchtert sind. Sowas kann doch nicht legal sein. Die machen sich ihre eigenen Gesetze, um zum Ziel zu kommen. Wer weiß, wo das noch überall so ist.“

    Das also ist Alltagsgeschehen in Deutschland. Lügen, Drohungen aussprechen – habe so etwas auch schon persönlich auf dem Amt erlebt, es ist also wahr – und Leute einschüchtern. Hier wurde auch das Kreiswehrersatzamt angesprochen. Die Intimuntersuchung bei der Musterung zu verweigern, ist ohne Sanktionen befürchten zu müssen, ohne weiteres möglich. Davon, dass das sowieso UNRECHTMÄSSIG gemacht wird mal abgesehen, wird den jungen Männern öfters mit einem Bußgeld daraufhin gedroht, wenn sie sich weigern – das Hodenabtasten, Vorhaut zurückziehen, Umdrehen, Bücken und Pobacken spreizen und sich im nackten Zustand auch von einer immer dabei anwesenden Arzthelferin begaffen zu lassen – bei sich machen zu lassen. Das Bußgeld dafür ist schon lange abgeschafft worden. Aber immer noch wird damit gedroht, wie man vereinzelt hören kann. Das sind nichts als Einschüchterungsversuche. Wobei ich noch sage, für die Verweigerung von so etwas damals ein Bußgeld zu verhängen, ist schlicht und einfach pervers. Von uns Bürgern verlangt man immer alles brav und ordentlich zu machen, aber die Behörden haben anscheinend die Perversität für sich allein gepachtet. So sieht das jedenfalls für mich aus.

    „Wo ich Dir – unter Vorbehalten – widersprechen muss, ist jedoch die Sache mit dem „… es kommen raue und lausige Zeiten auf uns alle zu.““

    Ja Hans, widersprich mir ruhig auch einmal. Sonst kommt ja keine Diskussion in Gang. Aber wenn Du mir dann sofort wieder entgegen kommst,…

    „Ich erlaube mir hier einfach mal zu unterstellen, dass Dir das auch vollkommen klar ist – und Deine Einrede vor allem an jene Mitbürger/innen gerichtet ist,…“

    ….wäre ich ja dumm, wenn ich das dann so für mich nicht akzeptieren würde. Aber ja, es stimmt, so habe ich es auch gemeint.

    Es sollten sich mal mehr hier an der Diskussion beteiligen. Also selbst aktiv werden Leute und nicht immer nur mitlesen.

    Zum Folgenden möchte ich noch etwas sagen:

    „Da geht es dann nicht mehr um Konsumwahn, Gruppenzwang, Statusdenken oder abstrusen Besitzneid, sondern nur noch ums reine und nackte Überleben!“

    Ich glaube, da sind viele schon (fast) angelangt. So öffentlich bekommt man das noch nicht so richtig mit, aber wenn ich so etwas in meiner Familie sage, dann will man davon nichts hören, obwohl alle schon begreifen, dass ich Recht habe. Oder wie auch Du Hans.
    Sind wir nicht wie Mäuse langsam, die noch den Käse auf der Falle sehen und riechen und im nächsten Moment könnte uns schon das Rückgrat gebrochen werden?

    Lieben Gruß,

    JOCHEN

  10. Habe das gefunden:

    Agenda der Schuld der UN und der Elite – Europa im Fadenkreuz totalitärer Bestrebungen

  11. Hallo Jochen!

    Danke für den Videolink – interessanter Beitrag, der mir inhaltlich zwar nicht neu ist, aber doch wichtig, weil sich viele Leute mit solchen Theman von Haus aus ja gar nicht erst befassen. Die UNO nebst allen sonstigen, unter ihrem Dach vereinten oder parallel zu ihr existierenden supranationalen Institutionen waren nun mal nur auf dem Papier „dem Wohl der gemeinen Menschen“ gewidmet. In Wirklichkeit dienten sie von Anfang an aber den Eliten … das ist nichts neues, kann andererseits aber nicht oft genug betont werden. Insbesondere für unsere naiv-gutgläubigen und systemkonformen Mitmenschen, die sich diesen Bären der „Friedenssicherung und Bekämpfung von Unrecht und Armut“ auch heute noch aufbinden lassen.

    Auch deshalb nochmals danke!

    LG Hans

    P.S. privat: Antwort von Elke ist in Arbeit!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: