Wir wünschen … frohe Weihnachten & einen guten Rutsch!

© Weihnachtsstadt

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Liebe Leserinnen, liebe Leser … aber nicht minder herzlich und aufrichtig möchten wir auch unsere Mitstreiter und Freunde adressieren!

Doch grundsätzlich schließen wir von diesen Grüßen und Wünschen niemanden aus …

 

Auch deshalb zunächst für den und die eilige Leser/in:

Wir wünschen Ihnen ein friedvolles, harmonisches und besinnliches Weihnachtsfest und uns allen einen guten Start ins Jahr 2010, das uns hoffentlich nicht nur das bringen wird, was uns heute mehr oder weniger unverblümt vorausgesagt wird!

Lassen Sie es sich gut gehen im Kreise Ihrer Lieben, aber denken Sie in einer ruhigen Minute auch an all jene (nicht nur hierzulande), die dieses Fest der Liebe nicht mit anderen Menschen teilen können – oder gemeinsam mit ihren Familien „davon ausgeschlossen“ sind, weil man sie für nicht mehr nutzbringend verwertbar hält … oder was der Gründe mehr unsere Leistungsträger und Eliten dafür ausloben, dass immer mehr Menschen ausgegrenzt, ihrer Würde und Rechte beraubt und abgeschrieben werden.

Ja, denken Sie bitte auch an diese Mitmenschen und die Wahrheit, die sich hinter ihrem Schicksal verbirgt und von jenen Lügen erstickt wird, die von den bekannten Meinungsmachern aus Eigeninteresse oder in fremdem Auftrag als Wahrheit verkauft werden … denn jeder von Ihnen und uns kann schneller als ihm oder ihr lieb ist, selbst von diesen Lügen und ihren zerstörerischen bis vernichtenden Folgen betroffen sein.

 

Freundliche, aus oben angedeuteten Gründen nur äußerst bedingt „weihnachtlich gestimmte“ Grüße entbietet

Das AmSeL-Team

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Und nun für jene unter Ihnen/Euch, die hin und wieder hier vorbeischauen, weil sie eventuell wirklich interessiert, was wir denken und fühlen:

 

Wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende entgegen, von dem man nicht so recht zu sagen vermag, ob es nun eines der besseren oder eines der schlechteren Jahre gewesen war. Sicher, wenn man nur die Realität jenseits der gleichgeschalteten Medienberichterstattung, der fragwürdigen aber anpassungsfähigen (an die Wünsche der Auftraggeber) Expertenmeinungen und –prognosen, oder den immer gleichen leeren (und meist opportunistisch verlogenen) Politikersprüchen zur bewertenden Beantwortung dieser Frage heranzieht, kann dabei eigentlich nur ein niederschmetterndes Ergebnis herausspringen.

Ebenso negativ würde fraglos auch das Ergebnis ausfallen, wenn wir dem noch die Frage hinzufügen wollten, ob wir uns als Gesellschaft – egal ob deutsche, europäische oder Weltgemeinschaft von Menschen insgesamt – nennenswert weiterentwickelt und uns angemessen um die eigenen Interessen oder – noch viel wichtiger – die Interessen unserer Kinder und Enkel gekümmert haben.

Doch das sollten wir – jede und jeder für sich – alles schon wissen, egal ob uns diese Erkenntnis nun dazu bringt, die mahnenden Zeichen am Horizont der Weltgeschichte als Aufruf zum intellektuellen und emotionalen Widerstand gegen die immer noch wachsende Übermacht von Unvernunft, teilweise schon menschenverachtender Ignoranz und ewiggestrigem Macht- und Profitstreben aufzufassen, oder aber noch tiefer im Freiheit und Selbstwertgefühl verschlingenden Morast der Resignation und Selbstaufgabe zu versinken.

Nein, dazu und darüber haben wir schon genug, vielleicht gar zu viel geschrieben. Auch wenn wir nichts vom Geschriebenen zurücknehmen zu müssen glauben (und dies auch nicht tun werden), so ist es doch langsam, dafür aber endgültig an der Zeit, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen … und auf Mittel und Wege, wie man es wieder „gesellschaftsfähig“ machen kann.

 

Beileibe nicht nur, aber auch deswegen haben wir uns bei der Suche nach einer geeigneten Grafik für unseren diesjährigen Weihnachts- und Jahresausklanggruß für die oben Stehende entschieden. Manche/r Betrachter/in mag uns deshalb eventuell einen „naiven Hang zur Nostalgie“ bescheinigen wollen … aber, Hand aufs Herz … wäre Nostalgie und ein dieser träumerischen Vergangenheitsverhaftung innewohnendes Empfinden nicht in vielerlei Hinsicht genau das, was wir benötigen würden, um unsere „inneren Uhren“ ein wenig zurückzudrehen und uns beim alltäglichen Überlebenskampf, manchmal auch –krampf, wieder an Werten zu orientieren, die unsere Eltern uns noch zu vermitteln versuchten? Bei den einen Menschen mit mehr, bei anderen wiederum mit weniger Erfolg?

Es gibt jedenfalls etwas, wovon wir aus tiefster Überzeugung glauben, dass es uns, die wir den Irrsinn unserer Welt nicht länger hinnehmen wollen oder können, ein gewaltiges Stück voran bringen würde, wenn wir es wieder mit beiden Händen sowie all unseren Sinnen zu erfassen und mit Inbrunst zu leben wagen würden: nennen wir „dieses Etwas“ ganz simpel und unpathetisch … zwischenmenschliche, auf gegenseitigem Respekt und scheuklappenfreier Realitätswahrnehmung beruhende Solidarität.

Jeder Mensch mag das für sich selbst anders definieren, aber wir sind ja bekanntlich sehr einfach gestrickte Individuen und „Sozialromantiker“. Deshalb nennen wir das, was wir nicht nur suchten, sondern manchmal auch gefunden haben, und was wir nicht nur mit schönen aber inhaltsleeren Phrasen genau so anzubieten wie anzunehmen bereit sind …

 

Freundschaft … im Optimalfall sogar Liebe, die nicht immer, aber zum Glück doch sehr häufig mit aufrichtiger und vorurteilsfreier Nächstenliebe einhergeht … nennen kann man es auch, wie oben bereits angeklungen, gegenseitigen Respekt sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur an der schieren Notwendigkeit angelehnten, problem- und lösungsorientierten, interaktiven Kooperation … oder nennen wir es unseretwegen auch „nur“ die Wiederbelebung alter sozialer und gesellschaftlicher Wertvorstellungen, die man immer noch antreffen und „bestaunen“ kann, obwohl erschreckend viele Menschen meinen – und auch danach handeln – dass für derart antiquierte menschliche Werte in einer schnelllebigen, von Wettbewerb, Konkurrenzdenken und Ellbogen-Individualismus (man kann es verkürzt auch Egoismus nennen) weder Raum noch Zeit vorhanden sei …

 

Wir wissen es besser … weil es uns trotz all der oben nur andeutungsweise benannten Störfaktoren einer hochgezüchteten modernen Konsumgesellschaft, auf Neudeutsch „westlichen Wertegemeinschaft“,  vergönnt war, einige Menschen kennenzulernen, mit denen uns dieser „offene Blick fürs Wesentliche“ verbindet.

 

Deshalb möchten wir den Jahresausklang ein wenig versöhnlicher gestalten – auch, vielleicht sogar gerade, weil wir im nächsten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger im Internet präsent sein und uns mehr auf den Einsatz im wahren Leben konzentrieren werden. Ob das gleichbedeutend mit dem unwiderruflichen Aus für diesen Blog sein wird, muss sich noch weisen.

Wir hoffen und bauen darauf, dass sich wahre Solidarität und Menschlichkeit am Ende behaupten und durchsetzen wird. Dafür, dass sie uns unbestreitbar in dem Glauben daran bestärkt haben, möchten wir uns hier und heute „persönlich“ bei unseren Freunden, oder präziser, einigen Menschen, die wir als solche ansehen, bedanken. Also … ein herzliches und mit dauerhafter, aufrichtiger Wertschätzung verknüpftes Dankeschön an (wir ordnen alphabetisch, nicht nach dem Grad der Wertschätzung!) – es werden nur die Vornamen angegeben, aber wir sind überzeugt, dass die Menschen, die gemeint sind, schon wissen werden, dass sie gemeint sind

 

Andreas … Berthold … Detlef … Eberhard & Brigitte … Engelbert … Frank … Haydar … Jan … Jochen … Julie … Klaus … Michael … Peter („Lopez“) … Peter & Lissi … Rainer … René … Ulla & Siegbert … und an all jene, die uns trotz aller Widerstände und allem Gegenwind so schätzen und mögen, wie wir nun mal sind – und sich nicht einreden lassen, wir seien etwas oder jemand anderes als wir zu sein vorgeben!

 

Ihnen und den uns auch jetzt noch unverdrossen die Treue haltenden Leser/innen wünschen wir „auch“ ein friedvolles, harmonisches und besinnliches Weihnachtsfest. Für das kommende Jahr wünschen wir allen besonders allzeit beste Gesundheit und Erfolg bei allem, was immer sie (und Sie) sich vornehmen. Für uns alle zusammen hoffen wir, dass uns das Jahr 2010 und die damit verknüpften Vorboten drohender Verschlimmerungen der allgemeinen und speziellen Umstände noch enger zusammenschweißen – und zu guter Letzt zum erfolgreichen Abschluss unseres eventuell unterschiedlichen, aber dennoch zusammengehörigen Engagements führen werden.

 

In diesem, ausschließlich besten Sinne verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Ihr & Euer AmSeL-Team

2 Antworten

  1. Ja, in Deutschland wurde wieder Weihnachten gefeiert. Menschen zeigten anderen wieder mit kleineren oder größeren Geschenken, dass sie sie lieb haben. Jetzt wird auch bald ins neue Jahr (oftmals betrunken) gerutscht und dann geht alles wie gewohnt weiter. Chefs schikanieren wieder ihre Arbeitnehmer/-innen, Politiker/-innen lügen dem Volk wieder etwas vor und versuchen sich selbst wieder möglichst viel von dem Zeug in die eigenen Taschen zu stecken, wonach sie am meisten gieren – natürlich ist Geld gemeint – Beamte sorgen wieder auf verschiedene Weise für das Wohl oder doch mehr Unwohl des Volkes… Was hat das alles mit Liebe Deinen Nächsten zu tun? Hat man nicht eben noch Weihnachten gefeiert? Wußte oder weiß man überhaupt worum es da wirklich geht? Weihnachten ist nicht die Ziellinie nach einem arbeitsreichen Jahr oder nur ein Tag, wo man beschenkt wird. Aber nur das scheint die Bedeutung dieses Festes für die meisten zu sein. Hat man da nicht etwas total falsch verstanden? Also ich denke ja. Viele Menschen in Deutschland scheinen nur sich selbst zu lieben oder vielleicht noch ihre Arbeit. Wie es anderen Menschen in ihrer nächsten Nähe geht, darum scheinen sie einen Dreck zu geben. Wenn man Vorschriften und Gesetze im Rücken hat, von denen man meint sich an sie halten zu müssen, dann kann man auch mit ruhigem Gewissen andere Menschen erniedrigen. Wobei ich hier mal wieder besonders auf die Staatsdiener/-innen in den Kreiswehrersatzämtern eingehen möchte. Denn dass sind ein paar Lieblinge von mir und mit denen hätte ich auch noch ein persönliches Hühnchen zu rupfen, auch wenn ich echten Hühnchen nie etwas antun würde. Worum es geht, lasse ich jetzt mal von CarstenZ erläutern, der folgenden Kommentar bei http://www.musterung.us abgegeben hat. Ich denke, das spricht dann für sich selbst.

    CarstenZ says:
    December 25, 2009 at 6:43 am
    (Kommentar auf http://www.musterung.us)

    Ich habe mich schon lange nicht mehr hier gemeldet, werde dies aber in den nächsten Wochen wieder verstärkt machen. Ich habe nach einer Phase sehr großer beruflicher Belastung erfreulicherweise wieder sehr viel mehr Zeit Unruhe in Deutschlands Behörden zu verbreiten. Es gibt momentan nicht sehr viel neues zu berichten, aber immerhin habe ich doch auf Anfragen einige Antworten erhalten …
    Anlässlich des Weihnachtsfestes wollte ich hier heute aber eine kleine Geschichte einstellen, die ich auf einer anderen Plattform gefunden habe und die ich nur ganz unwesentlich abgeändert habe :
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    Er war einmal …ein ganz gewöhnlicher Dienstag im Leben von Leonie Weber. Leonie ist gerade 18 Jahre alt und besucht ein privates Gymnasium, als sie jedoch heute von der Schule nach Hause kommt, findet sie einen Brief vom Kreiswehrersatzamt in ihrem Briefkasten – Die Vorladung zur Musterung. Leonie denkt sich nicht viel dabei, muss ja schließlich jede Frau machen und der Staat schützt ja die Würde des Menschen… Der große Tag ist gekommen: Pünktlich um 7:30 Uhr findet sich Leonie in dem für Sie zuständigen KWEA ein und meldet sich an der Rezeption an, ein nett grinsender Mann erwartet sie schon und nimmt ihre Personalien auf. Nach einem kurzen Gespräch, ob sie denn nun zum Bund oder den Dienst an der Waffe verweigern wolle, beginnen nach kurzer Wartezeit die medizinischen Zwangsuntersuchungen.
    Seh- und Hörtest, Wiegen das alles ist ja nichts besonderes. Nach einer weiteren Wartezeit wird sie in einen neuen Untersuchungsraum gebeten, indem schon 2 weitere Männer auf sie Warten: Ein netter Amtsarzt und eine junge männliche Schreibkraft. “Bitte Freimachen” fordert der Amtsarzt und Leonie legt zögernd und verschämt all ihre Kleider vor den zwei Männern ab. Der Amtsarzt beginnt die Brüste vor den Augen der Schreibkraft nach Knoten abzutasten, danach geht er in die Hocke und spreizt Leonies Schamlippen, die Schreibkraft fragt “Wie viel?”, der Arzt antwortet: “Gar nichts”. Leonie steht unter einem leichten Schock, sie ist wie versteinert und weiß nicht wie sie reagieren soll, ihre Rechte kennt sie ja nicht – hatte Ihr ja auch Keiner vorgelesen, wie ein Roboter folgt sie den Befehlen. Der Arzt bitte sie sich umzudrehen und zu Bücken, spreizt ihr Gesäß mit seinen Handschuhen und fragt: “Hatten sie schon mal Hämorriden?” – “Nein” stammelt Leonie zögerlich. “Sie können sich wieder anziehen” erwidert der Arzt und spricht noch kurz mit der Schreibkraft, “Nehmen Sie bitte wieder im Warteraum Platz”, so die letzte Anweisung des Arztes. Und dort sitzt sie dann total verschüchtert und verschämt zusammen mit einigen anderen jungen Frauen …
    … und wenn Sie nicht als tauglich befunden wurde, hatte sie zumindest ein traumatisches Erlebnis. Ende.
    Nein. Das war keine erotische Kurzgeschichte für Fetischisten, sondern lediglich die Schilderung einer völlig normalen Musterung in einem Kreiswehrersatzamt, irgendwo in Deutschland. Selbstverständlich müssen wir aus “Leonie”, “Michael” machen und aus “Schamlippen spreizen und Brüste abtasten” wird “Hoden abtasten und Vorhaut zurückschieben”, ansonsten besteht allerdings keinerlei Korrekturbedarf.
    Mal ganz im Ernst: Diese Musterungspraktiken, würden sie Frauen betreffen, wären undenkbar in Deutschland! Ein Sturm der feministischen Entrüstung würde über die KWEA’s und die Politiker hinwegfegen. Es wäre von Missbrauch, (seelischer) Vergewaltigung, Sexismus und Diskriminierung die Rede – die Hölle wär’ los und das ist sicher nicht übertrieben ! Und die Verantwortlichen würden innerhalb allerkürzester Zeit aus ihren Dienstsesseln hinweg gepustet werden …
    Ich halte da j e d e Wette ! Und jeder weiß, dass ich sie gewinnen würde.
    Das weiß man natürlich auch im BMVg und hat deshalb für die heute freiwillig dienenden Frauen ein Untersuchungsverfahren etabliert, das sicher niemand beanstanden muss
    Solch einen schönen Artikel müsste man eigentlich mal in einer großen deutschen Tageszeitung platzieren … aber die Staatsanwaltschaft würde dies schon verhindern.
    Dabei beschreibt er ja nur die Wahrheit, die man in Berlin aber sehr sehr gerne immer unter den Teppich kehrt … die aktuellen Ereignisse in Afghanistan beweisen ja, dass dies keine Hirngespinste sind. Im Notfall schafft man halt noch ein paar Quadratkilometer Teppiche in schwarz-rot-gold an unter denen man alles schön verstecken kann …
    Ja solch ein Artikel wäre doch was, so unter der Überschrift
    “WIEVIEL WAHRHEIT VERTRÄGT DAS LAND” oder aber “WIEVIEL GLEICHBEHANDLUNG VERTRÄGT DAS GRUNDGESETZ” – bei der letzteren Überschrift müsste man halt noch ergänzend erläutern wie man Menschen, äähh ich meine Frauen, bei der Bundeswehr mustert/untersucht.
    Vielleicht schicke ich diese kleine Geschichte aber auch nur an alle Bundestagsabgeordneten und einige verantwortliche Behörden so zur Jahreswende mit der Bitte dafür zu sorgen, dass die Menschenwürde und die Persönlichkeitsrechte von Leonie auch in 2010 gewahrt bleiben …
    und Deutschland so vor einem weiblichen Empörungs-Tsunami verschont bleibt.
    Viele von denen haben schon Briefchen von mir bekommen und vielen sind die langen Erklärungen vielleicht zu kompliziert … ein solch nettes Geschichtchen fasst doch die Fakten sehr sehr viel besser und verständlicher zusammen. Vielleicht hilft das dann einigen zu kapieren was Sache ist ..

    CarstenZ (Mitarbeiter von BASTA)

    *****
    Finden die Leserinnen und Leser nicht auch, dass schnell gehandelt werden muss, was erniedrigende Untersuchungen von Zwangsbefohlenen jungen Mitbürgern angeht. Was in deutschen Kreiswehrersatzämtern schon an Seelen mißhandelt und vielleicht sogar total zerstört wurde, ist eine einzige Schande für Deutschland und sein Volk. Klar, es gibt viele Bereiche die es aufzuräumen gilt, aber man sollte mal endlich damit anfangen. Also warum nicht in den Kreiswehrersatzämtern und beim Militär? Denn dort wurden schon viel zu viele Leben kaputt gemacht.

  2. Hallo Jochen,

    danke für Deinen leider nur zu berechtigten Kommentar und die Weiterleitung der speziell auf Euer Engagement bezogenen Wortmeldung. Leider läuft uns „momentan“ die Zeit davon, so dass wir nicht ausführlicher darauf eingehen können.

    Die sprichwörtliche Scheinheiligkeit, die „alle Jahre wieder“ zur Weihnachtszeit besonders um sich greift und im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht vermarktet wird, hast Du absolut zutreffend an den Pranger gestellt.

    Dasselbe gilt freilich auch für den indirekt mitgelieferten Beitrag von CarstenZ bezüglich der „Musterungsproblematik“ und deren eindeutig zu Lasten des männlichen Geschlechts zu konstatierenden Auswirkungen. Es ist weniger seltsam als vielmehr bezeichnend, dass es bei der militärischen Eignungsprüfung immer noch unterschiedliche Untersuchungsmethoden für Männer und Frauen gibt … warum wir zu dieser Einschätzung neigen müssen, hat CarstenZ durch die Weitergabe der „kleinen Geschichte“ und seinen des Pudels Kern freilegenden Kommentar schon ausreichend dargelegt.

    Aber … und deshalb passen diese beiden Elemente Deines langen Beitrags auch so perfekt zusammen … letztendlich ist all das auch nur ein weiterer Beleg dafür, dass (und warum) in unserer Gesellschaft keine Solidarität entstehen kann … jede/r ist sich selbst die/der Nächste und verschließt seine/ihre Augen lieber vor den Sorgen und Nöten anderer Menschen. Das gilt in der Tat für alle Bereiche des gesellschaftlichen (Zusammen-) Lebens und insofern wäre es sicherlich ein guter Anfang, wenn man das Engagement von „Basta“ als Ausgangspunkt für ein mehr als dringend erforderliches Umdenken nutzen würde.

    Alles andere könnte man dann Schritt für Schritt folgen lassen … an dieser Stelle brechen wir lieber ab, denn die Realität, die sich uns Tag für Tag aufs Neue aufdrängt, würde uns sonst zu einem skeptischen Schluss unserer Erwiderung zwingen. Und Zwang, gleich in welcher Form, ist uns nun mal ein Greuel!

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