Das Kreuz mit Selbstüberschätzung und Besserwisserei

Man könnte auch sagen:

„Es kann der Bravste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!“

Wilhelm Busch (1832 – 1908)

Deutscher Dichter und Zeichner

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Einleitung

Bevor dieser Ausspruch samt Artikelüberschrift gleich wieder Wogen der unnötigen Aufregung auslöst, soll zunächst einmal klargestellt werden, dass sich dieser Beitrag mitnichten auf die alte Leier bezieht, die wir – ob von unseren Kritikern akzeptiert oder nicht – mit diesem Beitrag unwiderruflich abgeschlossen haben.

Nein, darum geht es gewiss nicht, auch wenn es sicherlich ins Thema passen würde. Eigentlich ist es jedoch eher als eine allgemeine Darstellung von zu beklagenden Umtrieben gemeint, die auf breiter Front ablaufen und das Entstehen von solidarischen und in gemeinsamer Anstrengung gegen Missstände aller Art vorgehenden Bewegungen verhindern. Dies wird angestrebt, in dem halbwahre oder vollständig erfundene Behauptungen in den Raum gestellt werden, die vorrangig nur spalten, unterwandern oder schlichtweg diskreditieren (unglaubwürdig machen) sollen.

Allerdings müssen wir einräumen, dass wir diesen Artikel „nicht einfach so“ schreiben. Es gibt sogar gravierende Gründe dafür, die wir hier nicht groß breit treten möchten, uns aber dazu bewegen, gewissen „etwaigen Kampagnen altbekannter >Konkurrenten<“ vorzubeugen, die sich gerade mal wieder in gewissen Mailkorrespondenzen ankündigen. Für den Fall, dass man auf besagter Seite nicht zur Einsicht gelangen und die im Artikeltitel benannten Wesenseigenschaften erneut zu grotesk entartenden Zurschaustellung derselben führen sollten, behalten wir uns das Recht vor, Tacheles zu reden (schreiben) und ebenfalls zu veröffentlichen, was wir an (auf-) klärenden Fakten dazu beizusteuern vermögen. – Irgendwann müssen diese ignoranten und zugleich arroganten, vor allem aber entsetzlich kontraproduktiven Kindereien endlich mal aufhören!

So viel zur Einleitung. Den Rest möchten wir nun in Gestalt einer der Realität entliehenen Geschichte schildern.

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Die Geschichte

Da stellen wir uns jetzt einfach mal ganz dumm und nehmen folgendes an:

AKT 1:

Es begann mit einer E-Mail, die ein Mensch – nennen wir ihn mal Herrn A – via Verteiler an eine Gruppe von Interessenten und Mitstreitern verschickt hat. Sie war an viele Menschen, aber nicht an Herrn B und auch nicht an Herrn C gerichtet. Der Inhalt der Mail war eine Mitteilung, die nur für die ausgewählten Empfänger/innen von Interesse war und tangierte die Persönlichkeitsrechte oder sonstigen Interessen der Herren B und C nicht im Mindesten.

Dann aber geschah es, dass ein(e) Interessierte(r), der/die sich offensichtlich in den Mailverteilern aller drei Herren befindet, diese Mail an Herrn B weiterleitete …

[Kleine Zwischenbemerkung: mit welcher Intention und (ggf.) in wessen Auftrag die/der besagte Übermittler(in) handelte, nehmen wir mal als nicht bekannt an. Die Frage muss aber schon erlaubt sein, ob hier nicht eventuell Interessen von unbekannter „vierter Seite“ vorliegen könnten, die jenen angenommenen Zwecken dienen, welche wir im zweiten Absatz der Einleitung in den Raum stellten!? – Sollte dem so sein – und die folgende Entwicklung der Geschichte nicht nur der Reaktion der Herren B und C zuzuschreiben sein, sollten diese sich auch mal Gedanken darüber machen, was man gegen solche Maulwürfe unternehmen kann, deren „Arbeit“ ja offenkundig nicht nur in eine Richtung unliebsame Formen annehmen kann. Insbesondere – darauf gehen wir noch ein – da Herr C am zwischenzeitlichen Ende (letzter Stand unserer Informationen; siehe Akt 3) mit einem Wust an „wichtigen Worten“ auftrat, die man – in Kenntnis der vorausgegangenen Kommunikation und schon länger zurückliegender Vorfälle der gleichen Art – als neutraler Beobachter durchaus auch gegen ihn selbst und seine Argumentation richten könnte!]

Nun, wie ging es weiter?

Herr B – obwohl in der Ausgangsmail des Herrn A weder angesprochen noch angegriffen – verfasste eine „Antwort“, die er dann über seinen eigenen Verteiler verschickte, in dem Herr A wiederum nicht enthalten war. Diese Antwort „zerpflückte“ nun die Ausgangsmail, griff einige Punkte heraus, die Herrn B „offensichtlich“ oder sonst wie Magensäure aufschäumend erschienen. Herr B schoss dann (ohne eine „Notwehrsituation“ für sich geltend machen zu können!) auf dem Umweg über einen anderen Menschen (Herrn X) und dessen an sich nicht zur Diskussion stehenden persönliche Aktivitäten gegen die Mail von Herrn A. … hierbei vergriff er sich nachweislich nicht nur gewaltig im Ton, sondern begann auch umgehend damit, abstruse Gedankenspiele zu konstruieren und beschränkte sich ansonsten darauf, die Arbeit des Herrn A schlecht zu machen.

[Kleine Zwischenbemerkung 2: es soll nicht darüber debattiert oder abschließend befunden werden, ob an einigen der kritischen Anmerkungen von Herrn B nicht eventuell auch was Wahres dran sein könnte. Zunächst einmal geht es nur um das Prinzip: „Der Ton macht die Musik“ sowie um die Tatsache, dass es generell schlechter Stil ist, wenn man seine Kritik mit absurden und letztendlich entweder unwahren oder zumindest unbeweisbaren Theorien verbindet, die erkennbar nur dem Zweck der Provokation dienen!]

Da Herr B seine Mail ebenfalls über einen Verteiler schickte, in dem Herr A nicht enthalten war, wäre das zwar immer noch schlechter Stil gewesen, hätte aber keine weitere Eskalation nach sich ziehen müssen. Dies geschah erst, als erneut ein(e) … eventuell auch der/dieselbe … Vermittler(in) auf den Plan trat und die Antwort des Herrn B an Herrn A weiterleitete. Aufgrund des eindeutig spekulativen und provozierend gemeinten Inhalts dieser Mail entstand so aber keine vergleichbare „neue Ausgangssituation“ für Herrn A, weil er sich zunächst einmal zu Recht angegriffen und in ein falsches Licht gesetzt fühlen musste

Man (kann) muss davon ausgehen, dass die im 2. Akt beschriebene Fortsetzung zwar ebenfalls über die jeweils eigenen Verteiler, nun aber auch unter Einbeziehung des „Kontrahenten“ gelaufen ist.

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AKT 2:

Herr A formulierte eine Antwort (in erster Linie an „seine Interessengemeinschaft“), welcher die vorausgegangene Mailkorrespondenz beigefügt wurde. Seine Ausführungen wurden geringfügig aggressiver und schlossen nun auch vermeintliche Schwachstellen bei der Person von Herrn B mit ein, wobei er sich noch längst nicht derselben Rhetorik bedient wie dieser. Man kann es (unserer Ansicht nach auch als neutraler außenstehender Betrachter) durchaus so bezeichnen, dass Herr A die Empfänger seiner Verteilerliste hinsichtlich der vorgebrachten Anwürfe und haltlosen Spekulationen des Herrn B ins rechte Bild zu setzen versuchte, ohne sich restlos auf dessen Niveau herunter ziehen zu lassen. Die Frage, ob es zwingend erforderlich gewesen war, dass sich Herr A auch eines persönlichen Angriffs auf Herrn B bediente, sollte dem kritischen Blick des Betrachters überlassen bleiben. Festgestellt und festgehalten werden muss jedoch, dass Herr A’s „Tonfall“ immer noch als moderat und der Situation angemessen bezeichnet werden kann und muss!

Dies gilt es um so mehr zu betonen, als Herr B auf diese „(in?-) direkte Antwort“ umgehend mit einer Verschärfung seiner Polemik reagierte, erneut den Einstiegsumweg über Herrn X wählend und dies mit dem Zitat einer „Beweismail“ untermauernd, die als Reaktion auf seine erste Erwiderung eingegangen war. – Interessant dabei ist, dass es sich bei dem Absender dieser „exemplarisch ausgewählten“ E-Mail um den Vertreter einer  „Grundmeinung“ handelt, welche die Herren B und C sonst immer kategorisch zurückweisen. – Ging Herr B hier etwa nach dem Motto vor „ein Feind von Herrn A ist mein Freund, wenn ich ihn gebrauchen kann – egal wie sehr ich seine Meinung sonst auch bekämpfe (anzweifle)? Wenn ja, dann darf man dies unbestreitbar als sehr „bekannte“, verräterische und die Argumentation des Herrn B klar disqualifizierende Einstellung und Vorgehensweise bezeichnen!

Doch nicht genug damit … das gesamte Schreiben nimmt in Sachen Arroganz und Polemik schließlich ein Niveau an, dass absolut nicht akzeptabel ist – und geht zudem am Ende dazu über, obskure Drohungen auszudrücken (die einem ebenfalls bekannt vorkommen müssen und mit ein Grund für diesen Artikel sind!). Überzeugende Sachargumente werden kaum vorgebracht …

[Kleine Anmerkung 3: Auch hier soll nichts kategorisch abgestritten oder eingehender hinterfragt werden, ob alle Ausführungen des Herrn B aus der Luft gegriffen sind, oder zumindest in Teilen auch fragwürdige Vorgänge im Umfeld von Herrn A aufzeigen könnten. Letzterem hätte man auch mit einer weniger aggressiven und provokanten Formulierung seiner Meinung Ausdruck verleihen und die abschließende Beurteilung den Mailempfängern selbst überlassen können. Da dies nicht erfolgte, muss – erneut in Kenntnis der Gesamtumstände – davon ausgegangen werden, dass es sich einzig und allein um eine provozierende Selbstdarstellung bei gleichzeitiger Herabwürdigung und Diskreditierung der Arbeit / Person / Intentionen von Herrn A handelte. Vorrangig also um eine Provokation … eine „Steilvorlage“, die entweder in Erwartung oder gar zur künstlichen Herbeiführung einer weiteren Eskalation eingesetzt wurde! – Dies bitte im Hinterkopf behalten!]

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AKT 3:

Obwohl die Reaktionen des Herrn B eindeutig gegen sämtliche Regeln einer vernünftigen und auf minimalem gegenseitigem Respekt gründenden Diskussion verstieß, verfasste Herr A nun nicht etwa eine entsprechende Antwort, sondern stellte – nicht ohne kleinere ironische Seitenhiebe, die man aber durchaus als im Rahmen des Vertretbaren liegend bezeichnen kann – schlicht und ergreifend eine Reihe von elementaren Dingen klar. Auch auf die neue und eine in der Vergangenheit ausgesprochene Drohung ging er ein, ohne jedoch Anlass zur Beanstandung zu geben. Ganz im Gegenteil. Insgesamt war die Antwort korrekt und hätte nun durchaus auch einem zum impulsiven Poltern neigenden Spontaneitätsfanatiker (er selbst ist ausgesprochen stolz auf seine spontane und „direkte“ Art) wie Herrn B die Möglichkeit zu einem sachlichen Einlenken eröffnen können …

Doch es kam … fast ist man geneigt „wie zu erwarten war“ anzufügen … anders.

Statt Herrn B übernahm es nunmehr Herr C, eine „Stellungnahme“ zur richtigstellenden Aussage des Herrn A zu verfassen und – offenbar – nur im kleinen Kreis herum zu schicken. Ob Herr B der Auftrag respektive die Einwilligung von Herrn C vorlag, die Stellungnahme dennoch in seinem Verteiler weiterzuleiten, ist nicht bekannt, spielt vordergründig aber auch keine nennenswerte Rolle (kommt aber vielleicht noch!).

Was schrieb Herr C nun in dieser, aus seiner Sicht wahrscheinlich alles unmissverständlich  und alternativlos richtig darlegenden Stellungnahme?

Man muss hier ausnahmsweise mal den ersten Satz der tatsächlich existierenden Korrespondenz zitieren:

Guten Tag zusammen, die >gedanklichen Ausfälle< des >Herrn A< können so nicht im Raum stehenbleiben.

Zitat Ende.

Dieser an sich schon lächerliche, da die vorausgegangene Korrespondenz total auf den Kopf stellende Einstieg, ist eine Einleitung, die alles nachfolgende im Grunde genommen inakzeptabel erscheinen lassen muss, zumal Herr C darauf folgend erst mal vom Leder zieht und dem Herrn A diverse Dinge unterstellt, die jeglicher Grundlage entbehren … und zudem auch problemlos gegen ihn und Herrn B selbst vorgebracht werden könnten.

Darauf folgt dann eine sich über drei Absätze erstreckende Beweisführung gegen Herrn A, dessen Mitstreiter und Aktionen … um schließlich zunächst in einer auf einen Absatz beschränkten Feststellung zu münden, dass ALLE Bestrebungen (also auch die eigenen!) an unüberwindlich erscheinenden und feststehenden Sachverhalten gescheitert seien. – Abgerundet wird das Ganze dann jedoch durch nochmalige – selbstredend ausschließlich einseitige – Anwürfe, einige „witzige Bemerkungen“ und schließlich der Frechheit schlechthin, die man abschließend einfach auch noch zitieren muss:

„Wenn es beliebt, können wir auf dieser Schiene gerne weitermachen. Es lacht am Besten, wer das zuletzt tut – und das steht noch nicht fest. Feststeht aber, daß wer im Glashaus sitzt, tunlichst keine Steine werfen sollte.

Wir nehmen den Fehdehandschuh ungern auf, werden aber auch nicht kneifen.“

Zitat Ende.

Das ist dann auch das Ende des von uns (unfreiwillig) direkt mit verfolgten und umfassend zu belegenden „Dialogs“ in der Sache und man darf fraglos gespannt sein, wie insbesondere Herr B, der sich bislang noch nicht wieder zu Wort gemeldet hat, seine aber zweifelsohne noch folgenden „Gegenattacken“ gestalten und fahren wird. – Wie angedeutet: wir wären – im Sinne der Sache – froh und dankbar dafür, wenn nun endlich Ruhe einkehren und diese immer wieder von derselben Seite ausgehenden Kinkerlitzchen einer Verlagerung des eigenen Stillstands auf gegen „die Konkurrenz“ gerichtet aufgemachte „Nebenkriegsschauplätze“ unterbleiben würden.

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Kurz und schmerzlos …

Spezifisches und allgemeines Schlusswort

Da wir die Kontrahenten kennen und uns auch insbesondere ein sehr genaues Bild von der Denk- und Handlungsweise der Herren B und C „machen durften“, gehen wir davon aus, dass dieser vernünftige Ausstieg aus der Angelegenheit nicht in Erwägung gezogen werden wird. – Da dies unserer Ansicht nach vor allem in den beiden Wesenseigenschaften begründet liegt, die wir sehr bewusst im Titel des Beitrags genannt haben, werden wir uns jedoch – obwohl bislang nur ungefragt zwischen die Fronten gezogen – darauf vorbereiten, ggf. die zu erwartenden, aus dem Zusammenhang gerissenen und verzerrt wiedergegebenen „Darstellungen“ korrigierend richtigzustellen … nicht weil wir die Herren B und C nicht durchaus schätzen und respektieren würden, sondern schlicht und ergreifend, weil ein solches Verhalten der angeblich gleichermaßen verfolgten Zielsetzung schaden und am Ende keinen „Sieger“ (außer jenen Kräften, die wir angeblich alle an ihrem menschenverachtenden „Weiter so!“ hindern wollen) übrig lassen würde!

Allgemein sei nur noch angemerkt, dass dieses aus dem wahren und prallen Leben gegriffene Beispiel exakt die Kernproblematik repräsentiert, die uns an allen Fronten und auf allen Ebenen des ernsthaften Widerstands gegen unerträgliche Missstände begegnet. Ob sie immer gezielt provoziert, vielleicht auch gesteuert wird, um unterhalb der elitären Schicht keine solidarische Bewegungen entstehen zu lassen, können wir nicht beurteilen.

Gelegentlich können dieselben Folgen aber fraglos auch aus den ganz banalen menschlichen Unzulänglichkeiten erwachsen, die gerade von den Menschen ins Spiel gebracht werden, die sich für besonders kompetent, wissend und unersetzlich halten. – Auf diesem krassen Irrglauben gründen sie ihre Dogmen und verfahren fortan nach dem „typisch amerikanischen Motto“ wer nicht für uns ist, ist gegen uns … was dann wiederum definitiv als der erste (respektive letzte) Schritt zur Diktatur angesehen werden muss.

Wenn diese und ähnlich spaltenden und kontraproduktiven Allüren nicht bald und so vollständig wie möglich überwunden werden, dann können wir es aufgeben, noch auf ein Wunder zu hoffen, das aus unserer Mitte entstehen und, ohne endloses Leid und Blutvergießen zu verursachen, einen erfolgreichen Widerstand hervorbringen kann …

Vielleicht denken wir in Zukunft einfach mal etwas gründlicher nach, bevor wir aus nichtigen bis idiotischen Gründen aufeinander einschlagen und „denen da oben“ nur weitere Momente der tiefsten Befriedigung und Zuversicht hinsichtlich der unaufhaltsamen Umsetzung ihrer Pläne bescheren? – Wäre mal was Neues … und deshalb auch etwas erfolgversprechend „Unerwartetes“, oder?

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