Externe Info: Weiterleitung in Sachen „Verfolgungsbetreuung“

Nachfolgende Zuschrift – inklusive Bitte um Veröffentlichung, der wir hiermit gerne nachkommen – ist uns gerade per Mail zugegangen. Wir haben in der Vergangenheit (nicht selbst, aber durch an uns herangetragene Informationen direkt von derart extremer Verfolgungsbetreuung betroffenen Menschen) schon so einiges über die Machenschaften verschiedener „Argen“ mitbekommen. Das nachfolgende Beispiel könnte aber eine Facette des künftigen Normalzustands sein, wenn unsere politische Klasse ihren „Agenda-Reform-Wahn“ im Sinne der Kapitaleliten weiter fortsetzen und forcieren wird!

Und wer wagt daran, dass sie dies tun wird, schon ernsthaft zu zweifeln?

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Einleitung:

Es geht um folgendes: Vorhin war – mal wieder – die Polizei bei mir. Unten habe ich meine schriftliche Antwort an die Polizei hinterlegt. In was für einem Staat leben wir? Zumindest in keiner Demokratie.
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Name XXX am 23.10.2009
Straße 51
Stadt

An die Polizei der Stadt XXX

Sehr geehrte Damen und Herren !

Heute hatte mal wieder die „Arge“ die Polizei bei mir vorbeigeschickt. Dazu eine Stellungnahme:

1. Schriftlich habe ich mich gegenüber der „Arge“ gut genug ausgedrückt, was Tatsachen sind und wie diese mich konstant bewußt schikanieren, verleumden, unterdrücken, desintegrieren – nur nichts Positives.
2. Dass die heute herbeigeeilten Polizisten noch darüber lachen, daß ich der „Arge“ einfach mal eine Rechtsbelehrung in Grundgesetz und Menschenrechte übergeben habe, finde ich absolut unwürdig angesichts der Aufgabe der Polizei. Gelten für mich keine Grund- oder Menschenrechte oder werden SGB-Rechte etwa darüber gestellt? Falls ja, bitte ich Sie, mir dieses schriftlich mitzuteilen.
3. Mir wurde von der Polizei gedroht, daß ich mich strafbar machen würde und es aufhören würde zu „rauchen“, wenn ich gegenüber gewissen/konkreten Menschen körperliche Gewalt anwende. Eine Kürzung des eh nicht ausreichenden Existenzminimums (siehe Bundesverfassungsgerichtsverfahren des Klägers Kallay vom 20.10.9) wäre für mich eine
gegenwärtige Gefahr, die mittels überlasteten Sozialgericht nicht abgewendet werden kann (das Sozialgericht bricht mir gerade in diesem Moment Menschenrechte, weil dieses sich schon mehr als 9 Monate für eine Terminvergabe Zeit lässt – auch die Begründung „zuviel zu tun“ legalisiert keine Rechtsverschleppung im Sinn der Menschenrechte).
4. Was würde eigentlich aufhören zu „rauchen“ (wie es der Herr Polizist wortwörtlich sagte)?
5. Welcher „Mann“ von der Arge hat mir überhaupt die Polizei auf den Hals gehetzt? Vollständiger Name oder ich sehe diesen Hausbesuch als unbegründete Unterdrückungsmaßnahme seitens der Deutschen Exekutive an.
6. Einige Mitarbeiter der „Arge“ vergewaltigen geistig mich mit allen Mitteln (wissenschaftlich Verfolgungsbetreuung genannt). Wenn man jemanden hart mit Worten beleidigt, darf man doch auch als Reaktion körperlich Gewalt anwenden – oder irre ich mich da? Sie wissen nicht, was mit mir gemacht wird und behaupten, ich würde Unrecht handeln und einen bestimmten Arge-Mitarbeiter körperlich bedrohen und können nicht einmal seinen Namen nennen. Danke.

Weitere Anmerkungen:
Dienstag wurde mir schon mal die Polizei auf den Hals gehetzt, weil ich einem Call-Center-Angestellten der Arge erzählte, daß dies das letzte Gespräch mit der Arge sei. Dies wurde als „Suizidversuch“ aufgefaßt, obwohl ich damit meinte, daß zukünftig Rechtsanwalt und Psychologen die Kommunikation führen werden (es gibt mehr als ein Dutzend gute Gründe dafür). Schriftlich habe ich es mir einfach herausgenommen, der Arge mitzuteilen, diese bei Anwendung von Zwangsarbeit (1-Euro-Job oder Sanktionen) mittels Suizid zu erpressen – aus intelligentem Sarkasmus und den Arbeitnehmerrechten (ILO / International Labour Organisation), welche auch in Deutschland gelten sollten.
Da ich beweisen kann (Dokumente, Freunde, Kontoauszüge etc.), daß der Rechtsstaat für mich keine Gültigkeit hat, nehme ich Art. 20 (4) in Anspruch – wenn es sein muß, werde ich im Ausland Asyl beantragen (Bekannte aus dem Landkreis XXX sind diesen Schritt [Asyl in U.S.A. – ohne GreenCard] schon gegangen).
Tschüß und schönes Wochenende
Name

Rechtssprechung:

§ 34 – Rechtfertigender Notstand ( aus http://dejure.org/gesetze/StGB/34.html )
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden

Notwehr ( aus http://de.wikipedia.org/wiki/Notwehrhandlung )
… Deutschland
Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden (vgl. § 227 Abs. 2 BGB, § 32 Abs. 2 Strafgesetzbuch, § 15 Abs. 2 OwiG).
Eine Notwehrhandlung, die diesen gesetzlichen Kriterien entspricht, ist ein gerechtfertigter Eingriff in die Rechtsgüter des Angreifers und damit kein strafbares Unrecht. Sämtliche Individualrechtsgüter (etwa die unter § 34 StGB aufgeführten Rechtsgüter Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum) werden vom Notwehrparagraphen abgedeckt. Nicht notwehrfähig sind Angriffe auf Rechtsgüter der Allgemeinheit, weil die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung allein Aufgabe der zuständigen staatlichen Organe ist und sonst das staatliche Gewaltmonopol untergraben würde. Die einzige Ausnahme hierzu stellt das Widerstandsrecht des Art. 20 Abs. 4 GG dar. Da das Notwehrrecht schneidig ist, erfolgt hier grundsätzlich keine Rechtsgüterabwägung. Lediglich bei einem krassen Missverhältnis der Rechtsgüter (Beispiel unten: Junge der Äpfel stiehlt) darf das Notwehrrecht nicht angewandt werden.

16 Antworten

  1. Die Arbeitsagentur „Arge“ zu nennen, was ja die Böse, die Schlimme bedeutet, kann doch an Menschen verachtender Kreativität kaum überboten werden. Mir wurde bei der Arge sofort mit der Polizei gedroht, weil ich mich nicht hinsetzen, sondern stehen wollte. Erst als ich drohte, gegen den besagten Mitarbeiter auf meinem blog vorgehen zu wollen, wurde er kleinlaut. Ich bin dafür, sich alle diese Namen zu merken und sie später, wenn dieses Unrechtssystem überwunden ist, zu verklagen. Keine Gnade mit diesen Tätern wider jede Menschlichkeit.

  2. Nachtrag vom Autor des Textes:

    Gestern (Freitag) habe ich diesen Brief bei der örtlichen Polizei abgegeben. Der nette Polizist, wollte sich mit mir unterhalten und ich kam dieser Bitte nach, erklärte ihm die Problematik (in einer „Kurz“-Fassung von rund 10 Minuten) und er konnte es sichtlich verstehen.

    D.h. er hat selbst schon Erfahrungen ähnlicher Art gemacht, weil er als Beistand u.a. auch in der „Arge“ war (die „Arbeitsagentur“ agiert milder). Laut eigenem Bekunden sei er sogar schon verbal „etwas“🙂 lauter gewesen und weiß um die Ungerechtigkeiten, welche einem zugemutet werden.

    So erklärte ich, daß es doch wohl das Recht, sich auch körperlich zu wehren (siehe StgB §34). Aus meinem Gedächtnis versuche ich nun die Konversation zu rekonstuieren:

    Er antwortete: „Nein“.

    Ich ergänzte: „Es geht mir nicht darum, wenn man mich -Arsch- oder ähnliches nennen sollte, daß ich dann so handele. Es geht mir um folgendes… wenn mir z.B. nach meiner Aussage von gelegentlichen Alkoholgenuß die Amtsärztin der Arbeitsagentur schweren Alkoholkonsum ohne Abstinenzvermögen, geschweige denn Therapieeinsicht anhängt? Und ich auch durch erfolgte Blut- & Urinabgabe genau das Gegenteil beweisen kann und danach, anstatt diese Verleumdung seitens eines Arztes zu streichen, einfach das Wort EHEMALIGER davorhängt. Ich war nie schwerer Alkoholiker – was soll das?“

    Er antwortete: „Ja – da dürften sie das Recht [Anm.: StgB §34] anwenden. Ich kann sie ja verstehen. Auf dem Papier steht es ihnen jedenfalls zu. Bloß vor Gericht würden sie niemals Recht bekommen, weil das -Amt- einfach am längeren Hebel sitzt. So ist das nunmal. Da können wir auch nichts machen.“

    Ich meinte: „Damit ich meine Rechte nicht verwirke, muß ich doch Grundgesetz §20.4 [Anm.: Recht auf Widerstand] anwenden, weil in meinem Fall andere Abhilfe nicht möglich ist [Anm.: Sozialgericht läßt sich seit ~9 Monaten Zeit, mir einen Gerichtstermin zu geben, um gegen ein verleumdende ärztliches Gutachten vorzugehen. Insgesamt -mit Arge-Vorabklärung ohne Erfolg- dauert dieses Verfahren nun schon mehr als 20 Monate und es geht neben einer angedichteten Alkoholkrankheit auch um 7 andere verleumdende Behauptungen seitens des ärztlichen Dienstes, die mir mittels einer „5-Minuten-Untersuchung“ angehängt wurden. Laut eingeschalteten Rechtsanwalt finden sich in den ärztlichen Unterlagen der Arbeitsagentur weder Diagnosen noch Untersuchungen dazu.]. D.h. der Staat hat dann einfach keine Rechte mehr. Was soll ich denn sonst machen?“

    Er erwiderte: „Sie können nichts machen. Sie müssen sich mit der Lage abfinden.“

    Ich sagte: „Nein – wieso soll ich das? Wird mir sogar das Recht auf Widerstand genommen? Ich bin doch nicht blöd und lasse mir alles gefallen. Es geht zu weit…“

    Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem guten Gespräch. Hinzufügen kann ich noch, daß es sehr wohl das Recht sowie die Pflicht eines jeden ist, Behörden/den Staat auf Rechte hinzuweisen – so wie ich es „rotzfrech“ mittels einer… RECHTSBELEHRUNG😀 tat (ähnlich wie im oben abgebildeten Brief an die Polizei). Derjenige mir bis dato unbekannte männliche Arge-Mitarbeiter, welcher meine Rechtsbelehrung (inkl. konkreter Fall-Darstellung, welche dem guten Gespräch mit dem Polizisten ähnelt) als Androhung von Gewalt angesehen hat und die Polizei einschaltete, müßte eigentlich genau wissen, daß er zuerst im Amt absolut Unrecht handeln müßte, wenn es zu einer Anwendung von StgB §34 kommen sollte. Wieso sollte er sich sonst bedroht fühlen? Meine beiden Gehirnzellen (0&1 LOL) reichen noch gerade aus, mir meinen Teil zu denken …

    Nachdem ich bei der Polizei war, habe ich noch den Rechtsanwalt aufgesucht und meine bitterbösen Erlebnisse dieser Woche einem Arzt mitgeteilt. Dieser staunte nur und wünschte mir nach einer Krankheitsbestätigung für die Arge alles Gute. Ein eingeschalteten netten/guten Psychologen werde ich nächste Woche noch viel mehr dieser anormalen Erlebnisse schildern und nach 3-5 Sitzungen (3-5 Stunden) eine wirkliche Diagnose meiner geistigen Gesundheit tätigen lassen.

    Realsatire: Amtsärzte ERschaffen komplette Diagnosen in 5-55 Minuten ohne dabei den Patienten überhaupt zu untersuchen – die sind mittlerweile sogar sooooo gut, daß diese sogar die passende Arznei (1€-Jobs) verschreiben …

    Allen anderen Betroffenen sage ich: Steht für euer Recht auf ein menschenwürdiges Leben (inkl. sinnvoller Arbeit) auf, statt vor einem Fernseher zu vergammeln oder aufzugeben! Wer aufgibt, hat schon verloren.

    Alles Gute !

  3. „Allen anderen Betroffenen sage ich: Steht für euer Recht auf ein menschenwürdiges Leben (inkl. sinnvoller Arbeit) auf, statt vor einem Fernseher zu vergammeln oder aufzugeben! Wer aufgibt, hat schon verloren.“

    was heißt aufgeben? befinden wir uns in einem kampf?
    haben wir es als FREIE menschen überhaupt nötig, uns in ein solches schema pressen zu lassen, dass sich ein paar wenige ausdenken? ICH GEHÖRE NUR MIR SELBST UND SONST NIEMANDEM!
    wir kämpfen um unsere rechte in einem staat, der uns durch die verfassung das recht gibt, uns die gesetze durchzulesen, aber ansonsten die klappe zu halten. wenn das recht so verdreht wird, dass für den bürger nur noch pflicht daraus wird. ich kann das wort pflicht nicht mehr hören. die politiker dürfen machen was sie wollen und wenn sie es zu weit getrieben haben, dann übernimmt deren posten einfach ein anderer. so wie jetzt der schäuble oder der jung, verzeihung ich vergaß, es sind ja doktoren. die dürfen an allem herumdoktoren, solange bis der organismus vergiftet ist und sich nicht wiederherstellen lässt. also ich nenne so einen organismus so etwas wie tot. wenn er dann immer noch weiter herum läuft, dann nennt man das im film einen zombie. ein schattenhaushalt und ein schattenkabinett passen auch perfekt dazu. „arger“ kann es doch wohl kaum noch werden.
    es scheint immer, als ob sich der ärger der bürger einfach in luft auflöst. ich glaube das nicht. es kann lange dauern bis ein großer kessel mit kartoffeln richtig heiß ist und noch länger dauert es, bis er überkocht. aber wenn das passiert, bremsen die heißen kartoffeln auch keine gesetze mehr. wenn gesetze nicht mehr zum wohl der bürger erlassen werden, sondern nur noch dafür wie man die bürger am besten fertig machen kann, dann stimmt meiner meinung nach das ganze konzept nicht mehr. jemand immer mehr steuern aufzubürden, jemand immer mit mehr zwängen zu belegen kann man auch nicht mit grinsenden politikern und behördenmitarbeitern immer weiter kaschieren. irgendwann merkt sogar der dümmste, dass man ihn ständig für den dümmsten hält. leider kann man die zeit nicht zurückdrehen. wenn ich es könnte, dann würde ich vieles anders machen. aber nachher ist man ja immer schlauer.
    ich bin ja so weit wie möglich aus diesem ganzen unsinnigen spiel ausgestiegen und im moment lässt man mich auch in ruhe. mir gefällt das bestehende system überhaupt nicht. ich kann nur hoffen, dass es sich selbst mal tot rennt. wenn aber „normalen“ bürgern immer mehr steuern aufgelastet werden und sie langsam wirklich nicht mehr wissen, womit sie das alles noch bezahlen können, dann weiß ich nicht wo das noch enden soll. jeder sollte doch das recht haben, auf ein leben ohne sorgen und immer nur an die nächste überweisung denken zu müssen. aber hauptsache, die diäten der politiker stimmen. wenn ich alleine schon das wort diäten höre wird mir schlecht. aber das ist ein hervorragendes und sehr einfaches beispiel dafür, für wie blöd die ihre untertanen halten. aber wie blöd die wirklich sind, hat man ja bei der letzten bundestagswahl schon wieder gemerkt. man kann wirklich verzweifeln langsam und vor allem zweifele ich an meinen mitmenschen, die das alles immer weiter mitmachen. die deutschen sind so ein braves volk. ich weiß nicht, wie die damals mit zwei weltkriegen die ganze welt in angst und schrecken versetzen konnten. einfach unfassbar das alles.

  4. Guten Tag Jochen !

    Du schriebst: „was heißt aufgeben? befinden wir uns in einem kampf?“
    Es gibt zuviele (HartzIV-Empfänger), die aufgeben, indem sie sich dauerberieseln lassen (TV, WoW & andere Dauerkonsum) und sich ehrlich auf Deutsch gesprochen einen „Scheißdreck“ um ihr eigenes Leben kümmern und alles akzeptieren, was ihnen zugemutet wird. So gesehen befinden sie sich in einem „Kampf“ – aber das Wort hast Du benutzt. Menschen bekommen nur die Freiheit, die ihnen zugemutet wird. Als Beispiel nenne ich einen Bekannten, der für 280 Stunden pro Monat arbeitete und mit ~1000€ netto nach Hause kam. Weil seine Arbeitszeiten so (ironisch:) flexibel waren, konnte er sich seine Lebensmittel nur noch an der Tankstelle und andere überteuerte Händler kaufen. Er hat gekündigt und die eine 3-monatige Sperre vom Arbeitsamt bekommen – ist das die Freiheit? Aus welchem Grund unterschreiben Mitbürger sonst das Anti-Sanktionen-Petition? Weil wir in einem freien Land leben?

    Die in Deutschland-lebenden Menschen werden wirklich wie Kartoffeln weichgekocht. Du kennst sicherlich die Frosch-Kochtopf-Metapher, oder? Ist auch eine gute Beschreibung der Situation.

    Bei einigen Mitmenschen verzweifle ich an der Obrigkeits-Hörigkeit und einem sturen „man-kann-eh-nichts-ändern“-Verzweiflungsakt.

    Du schriebst: „…die deutschen sind so ein braves volk. ich weiß nicht, wie die damals mit zwei weltkriegen die ganze welt in angst und schrecken versetzen konnten. einfach unfassbar das alles.“
    Dabei muß ich Dir ein wenig widersprechen. Viele Deutsche sind zwar brav – aber frag‘ Dich auch mal, in welchem Land (seit längerer Zeit) modernste Waffen entwickelt & produziert („Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“). Außerdem weiß ich, daß NICHT jeder hier ganz so brav ist, wie Du meinst. Der Schein trügt.
    Als ich im Ausland arbeitete und nette afrikanischen Mitarbeiter mich nach den „Deutschen Kannibalen“ (älterer Medienskandal) fragten, schauten die mich mit so großen Augen an – die konnten nicht glauben, daß es soetwas gibt und bekamen wohl auch Angst vor mir: Nur weil ich Deutscher bin und die Afrikaner sich nicht mal in den ärgsten Albträumen vorstellen konnten, daß in der „zivilisierten Welt“ soetwas passiert. Die dachten bis dato auch, „Deutsche sind BRAV“.

    Schönen Sonntag

  5. „Die dachten bis dato auch, „Deutsche sind BRAV“.“

    Hallo Name!

    Ich meinte doch die Deutschen und ihr Verhältnis zur ihrer Obrigkeit. Und genau dadurch entwickelt sich dieses Schleimertum – alles nach Vorschrift – worunter dann sehr viele leiden müssen, weil sich manche in die Lage versetzt sehen, das bißchen Macht was sie glauben zu haben, über andere mit Vergnügen ausspielen. Die kleinste Behördenmitarbeiterin kann sich dadurch zu einem Tyrann entwickeln. Habe ich selbst schon erlebt. Und zwar von Jugend an.

    Mit brav meinte ich auch meine Nachbarn oder die Leute auf der Straße.
    Diese meckern mal ein wenig, nehmen aber sonst jede Teuerung an, bezahlen eigentlich immer ihre Knöllchen und lassen sich von ihrem Chef zur Minna machen. Wage es mal dagegen aufzubegehren. Habe ich gemacht. Wurde wahrscheinlich auf eine Liste gesetzt, habe jetzt viel mehr Freiheit, darf aber auch von keinem mehr etwas erwarten.
    Meine Steuer-ID habe ich zurück geschickt, dachte, es käme noch etwas hinterher. Aber nichts kam, ich bin nicht von Interesse.
    Nun, wie Du siehst, ich bin nicht brav gewesen, aber es kostet mich auch die Gemeinschaft der braven Normalbürger.

    Es ist mir aber egal!

    Ich habe Menschen in meiner Nähe vor dem Fernseher dahinvegetieren sehen und schließlich sind sie an ihrem Frust gestorben. Ich schreibe mir meinen Frust von der Seele. Und ich habe noch mehr vor. Ich bin ein Kämpfer und die da oben wollen den Kampf der für mich scheinbar nicht zu gewinnen ist. Na, wir werden sehen. Vielleicht finde ich ja noch mehr, die mitkämpfen wollen. Den Anfang habe ich gemacht. Die Waffen sind nicht technischer Art, sondern Ehrlichkeit, die Wahrheit, Mut und sehr viel Ausdauer. Hatte schon immer sehr viel Geduld.

    Und was das Ganze System betrifft, so wird sich in nächster Zeit noch sehr viel ändern. Es wird dann noch sehr heiß hergehen. Konsum, normale Arbeit und normale zwischenmenschliche Beziehungen werden wir dann vergessen können.
    Die „Deutschen Kannibalen“ (Danke für den Ausdruck!) werden dann im wahrsten Sinne des Wortes ihre Zähne fletschen und alle anderen die BRAV sind, so wie sie es immer schon waren, werden wieder Mitläufer sein oder weiter leiden.

    Einen guten Tag noch, Jochen

  6. 2. Nachtrag vom Autor des Textes:

    Heute bekam ich folgende Erklärung von der Arge:
    _____

    Betreff: Anfrage 23.10.09
    Von: BA-Arge-Stadt-xxx
    An:
    Datum: 26.10.09 14:23:46 Uhr

    Sehr geehrter Herr „Name“,

    bzgl. Ihrer Anfrage vom 23.10.09 möchte ich Ihnen mitteilen, dass für mich kein Vorfall in unserem Hause, ARGE für den Landreis Stadt, Straße, Stadt, zu Ihrer Person ersichtlich ist. Auch ist für mich nicht erkenntlich, dass an diesem Tag ein Mitarbeiter der hiesigen ARGE die Polizei zu Ihrer Person eingeschaltet hat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Helge xxxxxxxx
    Team Markt und Integration
    Arbeitsvermittler im Bereich SGBII
    ARGE Stadt
    Straße
    xxxxx Stadt
    _____

    ? ? ?
    Wieso sagte mir die Polizei, daß es jemand von der Arge wäre, sie mir aber nicht den Namen nennen dürften? Was soll das ganze?
    ? ? ?

    @ Hans & alle anderen :
    Wißt ihr, was das soll?

  7. Hallo „Name“,

    auf den ersten Blick – das heißt, nur auf die Antwort der ARGE und deren Diskrepanz gegenüber der polizeilichen Erklärung bezogen – muss man das unserer Meinun nach unter der gängigen Praxis „Keiner will’s gewesen sein!“ ablegen. Für eine eingehende Analyse mit etwaig abschließender Beurteilung fehlt uns der direkte Kontakt mit den zuständigen Stellen, aber selbst wenn wir diesen hätten, würden wir sicherlich auch keine anderen Auskünfte erhalten.

    Ich sage jetzt einfach mal, dass die Polizei OHNE ein entsprechendes „Amtshilfeersuchen“ seitens der ARGE wohl kaum aktiv geworden wäre; zumindest nicht unter Vorschieben der von Ihnen veröffentlichten Argumentation. Die Tatsache, dass dabei die Quelle seitens der ARGE nicht preisgegeben wurde, dürfte auf die bereits angesprochene „gängige Praxis“ zurückzuführen sein, während die Verleugnung einer eigenen Verwicklung seitens der ARGE nichts weiter ist als „prophylaktische Schadensbegrenzung“ hinsichtlich einer Angelegenheit, die aufgrund der von Ihnen gesuchten Öffentlichkeit allzu leicht außer Kontrolle geraten könnte.

    Wir kennen dieses Vorgehen aus verschiedenen Bereichen … es wird nicht nur von ARGEn (bei uns regiert eine „Optionsbehörde“, die zwar nicht – wie viele „Arbeitsgemeinschaften“ – privatisiert wurde, aber dafür sehr eng mit der regionalen Wirtschaft und deren überregionalen Wortführern kooperiert!) praktiziert, sondern auch behördenübergreifend (z. B. in Sorgerechtsfällen zwischen Jugend- und Sozialämtern usw.) und in zunehmendem Maße wird auch die „Staatsmacht“ (repräsentiert durch die Polizei, ggf. auch Staatsanwaltschaften) in diese Dinge involviert.

    Tut uns Leid, dass wir im vorliegenden speziellen Fall nicht mit einer direkt umsetzbaren Strategie oder wenistens umfassenderen Antworten aufwarten können, aber dafür wäre wirklich ein engerer Kontakt und ein tieferer Einblick in die Gesamtsituation vonnöten.

    In diesem Sinne ebenso freundlichen wie solidarischen Gruß
    Hans (fürs Team)

  8. 3. Nachtrag vom Autor des Textes:

    Die Arge hatte wohl doch -entgegen der eMail (siehe Nachtrag Nr.2)- die Polizei eingeschaltet und es einfach nicht in den Unterlagen vermerkt. Heute bekam ich Briefpost, daß ich ein befristetes Hausverbot mit Sofortwirkung bei der Arge hätte – bis 31.10.2011 . 2011 ! Das wird mit zusammengewürfelten Vorwürfen/Verleumdungen begründet. Ironie ist, daß ab 1.1.2011 die „Arge“ in der heutigen Form schon nicht mehr existiert, weil das Bundesverfassungsgericht schon vor längerer Zeit feststellte, daß diese Verwaltungsform von Arbeitssuchenden verfassungswidrig ist. Die „Arge“ hat mir wenigstens noch angeboten, eine Stellungnahme abzugeben.

    Außerdem hatte mir ein Psychologe heute bestätigt, daß ich quasi von dem Staatsorgan „Arge“ erpresst werde und ich mich damit abfinden müsse; entweder müsse ich darauf eingehen (und mit mir alles machen lassen) oder eben mit den Konsequenzen (Arbeitslosigkeit, Verfolgungsbetreuung, Desintegration pp.) leben. Natürlich gehe ich NICHT auf die Epressungen ein – . Auch ist es in diesem Land offensichtlich möglich, eine Menschengruppierung* (zu der ich mich zähle) von über 3 Millionen als „Kranke“ abzustempeln, weil sich diese (inkl. mir) das gute Recht herausnehmen, gelegentlich nicht im Sinne der Ärzteschaft -wohl aber im Sinne des Gesetzes*- zu handeln.

    Menschen einer gewissen Religion oder mit bestimmten Eigenarten (Intellektuelle, Widerstandskämpfer, Behinderte pp.), wurden schon vor meiner Zeit von staatlicher Seite unterdrückt. Heutzutage ist es genau dasselbe – nur die verfolgte Religion ist dieses mal eine andere. Gerade weil in diesem Staat wieder mit denselben Methoden opperiert wird, ist die Ausübung von GG§20.4 (Widerstand) für die Betroffenen eine Pflicht.
    _____

    *Cannabis-Konsumenten. Nicht zu verwechseln mit Cannabis-Abhängigen; eher mit Weinkennern oder mit gelegentlich Recht-Auf-Rausch-Genießern. Selbst Sabine Bätzing (Drogenbeauftragte der Bundesregierung) weiß selbst um die Problematik. Deswegen sollen laut ihrer Aussage Cannabis-Konsumenten überhaupt nicht kriminalisiert etc. werden – was ja auch Gesetz ist (W. Neskovic: „Recht auf Rausch“-Urteil) und durch legalen Konsum jedes Rauschmittels sowie der (in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelten) Straffreiheitsgrenzen bedacht ist.

    Heroin, Kokain, Crack, Speed, Extasy/Mdma und andere andere „illegale“ Drogen lehne ich konsequent ab – bin trotzdem für die absolute Legalisierung plus Entkriminalisierung von Konsumenten in jeglicher Hinsicht und begründe dies mit positiven Ergebnissen in Mexiko, Kalifornien (USA), Niederlande und anderen Ländern.

    Der „Krieg gegen die Drogen“ ist in Wirklichkeit ein „Krieg gegen Drogen-konsumierende Menschen“ und die größeren Händler/Dealer sind meistens eng mit Staatsorganen verwoben (z.B. einfach mal nach „CIA Heroin“ oder „Afghanistan Opium“ googlen). Alkohol müßte aus wissenschaftlichen Gründen und über 40000 Todesfällen pro Jahr längst verboten sein – nur die Deutschen Drogenanbauern (u.a. Winzer & Bierbrauer), Drogenvertriebe (z.B. Tankstellen, Supermärkte…) und ideologischen Befürworter (Politiker, Nutznießer wie Arbeitgeber…) sehen sich demokratisch legitimiert, das „Spiel mit dem Tod“ weiter zu betreiben. Es gibt leider keine wissenschaftlichen Studien über die verursachten Gesamtkosten eines Deutsche Otto-Normal-Alkohol-Konsumenten; damit meine ich neben Krankenhausaufenthalte (Unfälle oder im Alkohol-Rausch entstandenen Streitigkeiten) auch die (leider meist irreparablen) Schäden an der geistigen Volksgesundheit.

    Für mehr Informationen diesbezüglich googeln oder z.B. durch den Blog von Bröckers ( http://www.zweitausendeins.de/writersblog/broeckers/ ) klicken.

  9. @Hans

    Es muß Dir nicht Leid tun, konkret keine Hilfestellung zu geben – diese Antwort ist mir schon eine große Hilfe. Danke.

    Habe eben gerade diesen Fall um weiteres ergänzt (3. Nachtrag) und meinen Rechtsanwalt erreicht. Er mußte loslachen, als ich ihm von dem 2-jährigen Hausverbot erzählte; derartiges hatte er noch nie erlebt und er kennt die Hintergründe etwas genauer. Ein Neurologe/Psychiater wird sich nun meines Falls annehmen und höchstwahrscheinlich der „Arge“ genau dasselbe mitteilen, was ich empfinde:
    Ich bin nicht krank – nur verdammt negativ, welches ich u.a. mit der hier geschilderten weiteren Verfahrensweise der „Arge“ begründe.

  10. Hallo Name!

    Zunächst einmal zur dritten Ergänzung:

    Die nun eingegangene Briefpost kann man ja unbestreitbar als Bestätigung unserer Einschätzung und Ihrer grundlegenden Vermutung ansehen. Selbstverständlich wurde das Einschalten der Polizei nicht mittels Aktenvermerk dokumentiert, weil sich damit – einen angemessen entschlossenen Willen und einen vernünftigen Anwalt vorausgesetzt – problemlos auch ein Rechtsverstoß der Behörde nachweisen lassen würde. Dass man jetzt mit dem üblichen Konstruieren von Anschuldigungen und Vorwürfen arbeitet und das Thema mit Hilfe eines „zweijährigen Hausverbots“ ad acta zu legen versucht, spricht noch eindeutiger für die Korrektheit dieser These! – Diese zwei Jahre sind übrigens tatsächlich „sehr ungewöhnlich“, allerdings haben wir (erneut nicht nur im Zusammenhang mit ARGEn) auch schon von zeitlich unbefristeten, also quasi „ewig gültigen“ Hausverboten gehört, die gegen zu „aufmüpfige Kunden“ verhängt wurden …
    Wie man Ihrer nachgeschobenen Meldung entnehmen kann, haben Sie scheinbar einen vernünftigen Anwalt, der dieser Sache mit Hilfe einer Begutachtung durch einen Psychaiater/Neurologen auch weiter nachzugehen beabsichtigt. – Für diese Sache bieten wir Ihnen ggf. gerne die Unterstützung unseres Vereins an … auch wenn wir natürlich nur ein kleines Licht sind, das noch dazu vor Ort keine offizielle Vertretung vorzuweisen hat, können wir doch auf kleinere Erfolge zurückblicken, die offenkundig alleine durch das „rechtmäßig erworbene e. V.“ im Vereinsnahmen und unsere stets korrekten Sachvorträge zu erklären sind😉

    Dann zur „Cannabis-Thematik“:

    Hierzu müssen wir zunächst einmal eingestehen, dass wir keine Experten sind, sondern nur am Rande mitverfolgt haben, was in dieser Hinsicht hierzulande aber auch weltweit an Diskussionen gelaufen ist. Trotzdem wissen wir, dass es eine große Zahl von seriösen Studien gibt, welche der Verteufelung von Cannabis als „Einstiegsdroge“ entgegenstehen und auf diverse positive Eigenschaften dieses Naturprodukts hinweisen (Cannabis = Hanf … nur für die Leser/innen, die sich damit noch nie befasst haben und das nicht wissen).
    Insofern bleibt wieder einmal nur festzustellen, dass es erneut dieselben „Interessenkreise“ sind, denen es zuzuschreiben ist, dass es überhaupt eine Diskussion hinsichtlich des freien Anbaus und des nicht strafrechtsrelevanten Konsums dieser NATUR-Droge gibt.

    Ein wenig anders sehen wir das Problem mit „harten“, insbesondere chemisch erzeugten Drogen (bspw. „Designerdrogen“) … hierbei könnte man im Falle von volljährigen Personen, die aus freien Stücken solche Drogen konsumieren, eventuell noch über die Frage diskutieren, ob dieser Konsum unter Strafe gestellt werden muss. Aber …

    Vor dem Konsum steht nun einmal nicht nur die Produktion, sondern auch der Vertrieb dieser Drogen. Dass daran auch staatliche Organisationen beteiligt sind, ist eine Tatsache, die heutzutage niemand mehr ernsthaft anzweifeln kann. Dafür sind längst zu viele Hintergrundinformationen über CIA, Süd-/Lateinamerika und Asien bekannt geworden. – Worin ich – persönliche Meinung – das Hauptproblem in Sachen Vertrieb sehe, ist dessen rigoroses Vorgehen, das nicht einmal vor Schulen (nicht nur Jugendlichen, sondern auch sprichwörtlichen Kindern) Halt macht. Hier sehe ich deshalb die Notwendigkeit, dass der „Freiheit des Individuums“ ausnahmsweise und unbedingt das Interesse des Gemeinwohls gegenüber gestellt werden und ggf. auch gesetzlich geregelt werden / bleiben muss. – Sollten sich – bspw. auf dem Umweg über eine Legalisierung des Drogenkonsums (ähnlich wie beim Alkohol!) Vertriebswege verwirklichen lassen, bei denen – so weit als möglich – sichergestellt werden kann, dass Kinder und Jugendliche mit diesem Teufelszeug nicht in Kontakt kommen, dann würden wir Ihrer Argumentation ebenfalls folgen können. – Insofern müssten die zu führenden Diskussionen in entsprechender Weise spezifiziert und möglichst zeitnah zu einem vernünftigen Konsens geführt werden.

  11. Hallo Hans !

    „„ewig gültigen“ Hausverbote“ … bei Behörden? Wie ist soetwas möglich?

    Mein Anwalt ist ehrlich & vernünftig – aber ich bin von mir aus nun bei einem Neurologen/Psychiater, weil ich, wenn ich eine Krankheit hätte, gerne wissen würde, wie ich gesund werden werde. Falls, wie ich glaube, festgestellt wird, daß meine (re-) Aktionen menschlich-normal sind, wird die „Arge“ in arge Erklärungsnot kommen.
    Z. Zt. brauche ich keine weitere Unterstützung – falls doch, werde ich gerne das Angebot von Euch in Anspruch nehmen.
    _____

    Die Cannabis-Thematik:

    Hanf/Cannabis ist zwar an sich keine Einstiegsdroge, wird aber durch die Illegalität in ähnlichen Zirkeln benutzt, welche auch andere illegale Drogen nicht abgeneigt sind. Sozusagen hat die Politik dieses Landes dafür gesorgt, Cannabiskonsumenten mit Konsumenten anderer Substanzen auf eine Stufe zu stellen.

    In Deutschland wurde Hanf bis zum 2.WK großflächig angebaut und genutzt. Der Gebrauch als „Knaster“ war relativ normal, bis er mittels dem Amerikaner Anslinger weltweit kriminalisiert wurde. Das erste Hanfverbot gab es übrigens schon im 19. Jahrhundert in Ägypten und wurde nach kurzer Zeit aufgehoben.

    Die harten Drogen sind ein Thema für sich. Die Substanzen unterscheiden sich wie Birnen & Äpfel und die größte Gefahr stellen den Substanzen beigemischten Mittel da. Heroin-Abhängige würden ohne Verunreinigungen selten an einem „goldenen Schuß“ sterben und sogar länger leben (z.B. William S. Burroughs). Stattdessen kriminalisiert man diese Mitbürger, läßt sie alleine mit ihren Problemen (immer sehr gerne „Schicksal“ genannt) und behandelt diese evtl. mit Methadon – ein Mittel, daß körperlich 8x abhängiger macht als Heroin (aber nicht so auf den Geist schlägt). Die größte Opium-Anbau der Welt (Afghanistan) hat erst nach der „Befreiung“ (sic) durch die U.S.A. die Produktion von ~10% (des weltweiten Roh-Opium) auf mehr als 80% (d. w. Roh-Opiums) erhöht – unter den Taliban war Mohnanbau streng verboten. Insgesamt ist das ein sehr schwieriges und größeres Thema. Noch ein Website-Tip dazu: http://oraclesyndicate.twoday.net .

    Nicht nur Kinder & Jugendliche sollten die Finger von Drogen lassen. Egal ob legal, illegal, hart oder weich. Dies kann m.E. nur durch eine Legalisierung sowie Verbannung aus der allgemein zugänglichen Öffentlichkeit (Supermärkte, Schulhöfe, Sportvereine pp.) erreicht werden – ich meine: Kennst Du das Einstiegsalter für Alkohol und andere Substanzen. … in Großstädten?! Die Kinder / Jugendlichen können doch überhaupt nicht wissen, was sie tun. Die wollen einfach dazu (wozu?!) gehören und cool sein; meistens fängt es „ganz harmlos“ (?) mit einer „Fluppe“ an.

    Schöne Grüße
    „Name“

    PS: Ich rauche übrigens nicht.

  12. Hallo „Name“,

    wie zuvor geschrieben, handelt es sich „offiziell“ um unbefristete Hausverbote, aber die daraus abgeleitete Definition meinerseits trifft trotzdem zu, weil die verhängenden Behörden natürlich keinerlei Interesse an einer Aufhebung derselben haben, so lange sich der oder die Betroffene nicht anzupassen ( heißt: unterzuordnen) bereit ist. – Abgesehen von dieser Kleinigkeit scheint aber alles gesagt und geklärt worden zu sein … und für den Fall der Fälle steht das ausgesprochene Angebot natürlich.

    __________

    Bei der „Cannabis-Thematik“ scheinst Du ja schon um einiges tiefer in die Details vorgedrungen zu sein, während wir – wie bereits erläutert – eigentlich nur zufällig die eine oder andere Information aufschnappten. Da diese aber im Einklang mit dem stehen, was Du noch nachgereicht hast, befinden wir uns also offenbar auf dem richtigen Weg.

    In Bezug auf die harten Drogen stehen wir definitiv auf demselben Standpunkt. Unsere Einschränkung bezüglich der Legalisierung war auch nur auf die Kinder- und Jugend-, sowie auf die begleitende Problematiken wie Beschaffungskriminalität und rigorose sowie nicht zuletzt hochgradig gesundheitsgefährende Geschäftspraktik der „Vertreiber“ bezogen.

    Beste Grüße
    Hans.

  13. Hallo Hans !

    Anpassung heißt im Beamtendeutsch wirklich Unterordnung. Ein Verwandter, welcher für den Staat tätig ist, sieht sich sogar selbst als Lakaii/Sklave des Staates an.
    Der eingeschaltete Psychologe hatte es so ausgedrückt:
    „Wenn man sich nicht unterordnet, muß man alle Konsequenzen tragen. Wenn man sich anpasst, muß man auch alle Konsequenzen mit sich tragen.“
    Jetzt muß man/ich also selber/selbst entscheiden, ob man/ich die Konsequenzen trage oder eben die Konsequenzen trage… da hat man die Wahl und jeder, der seinen eigenen Kopf behalten will, sollte sich für erstere Möglichkeit entscheiden.
    _____

    Über Cannabis hatte ich schon vor Jahren einen längeres Referat geschrieben und dafür über ein Dutzend Fachbücher (von Freaks bis Uni-Wissenschaftlern) durchgewurmt😉 ! Zudem hatte ich persönliche Erlebnisse/Kontakte zu diesen Kreisen und weiß, wo der Fisch anfängt zu stinken.

    Passend zum Thema ein ganz frischen Link:
    http://11k2.wordpress.com/2009/10/28/afghanistan-prasidentenbruder-verschiebt-opium-bezahlt-vom-cia/ mit Link auf die Quelle (NYTimes).
    Wer die Zusammenhänge immer noch nicht erkennen will, ist wahrscheinlich zu besoffen😀 .

    Und noch einer mit Fotos aus St. Petersburg:
    http://englishrussia.com/?p=5674
    Überall auf der Welt geht es ähnlich zu, wobei die U.S.A. wieder mal eine „Spitzenposition“ einnimmt.

    Grüße
    „Name“

  14. Hallo „Name“,

    ist ja wahrlich ein umwerfender Rat, den man Dir da gegeben hat … und definitiv ist es so, dass – wenn man so oder so die Konsequenzen tragen muss – man jenen Weg wählen sollte, der einem das Höchstmaß an Würde und Eigenständigeit bewahrt. Letztlich ist es doch immer so, dass sich der richtige Weg selten als der bequeme mit dem geringsten Widerstand herausstellt.

    __________

    Danke auch für die weiterführenden Infos, auch wenn sie nicht gerade berauschend sind. In Bezug auf den ersten Link kann ich nur sagen, dass es mich beileibe nicht „überrascht“ … beim zweiten … fällt mir gerade nichts ein, womit sich meine Empfindungen halbwegs zutreffend beschreiben ließen. Ich kann schließlich nicht gegen unsere eigenen „Nettiketten“ verstoßen und hier lästerlich losfluchen!!!

    Die USA nehmen auf jeden Fall den unangefochtenen Spitzenplatz ein … aber erst, seit sie diesen Rang ihrem Vorgänger, dem Britischen Empire, abgelaufen haben … warum wir darin aber keinen Unterschied erkennen können, mal vom Fortschritt abgesehen, der die „legalen Verbrechen“ noch leichter zu enormen Profiten gelangen lässt, werden wir hier nicht „verraten“. Aber unsere diesbezügliche Meinung ist auf dem Blog ja reichhaltig nachzulesen.

    Grüße auch von uns
    Hans.

  15. Hallo Hans !

    Der richtige Weg ist vielleicht mit äußeren, aber nicht mit inneren Widerstand verbunden. Du könntest gegen die „Nettiketten“ verstoßen🙂 … nur wird es nichts bringen. Warum benutzt Ihr eigentlich das Wort „Hochfinanz“? Was soll das Ding denn sein?

    Gute Nacht
    „Name“

  16. Nee, „Name“, ich versuche mich tatsächlich zusammenzureißen – unter anderem natürlich, weil ich auch der Meinung bin, dass man mit eskalierenden Gewaltausdrücken auch keine Bewusstseinserweiterung bei den Mitmenschen oder Veränderung der Situation bewirken kann.

    Die Nachfrage wegen dem „Begriff Hochfinanz“ erschließt sich mir in diesem Zusammenhang nicht so ganz? Des Weiteren meine ich allerdings auch, dass Du nicht zu den Leuten gehören dürftest, denen man das noch erklären muss?!

    So, jetzt noch einen angenehmen Abend und bis demnächst.
    Hans

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