Leseempfehlung spezial 22.10.09 – ad sinistram

Wir leben in einem Land und Zeitalter des Jammerns auf hohem Niveau … die Frage ist, trifft das eher auf jene „Kleinen“ zu, die auf allen Stufen des künstlich geschaffenen Prekariats dazu gezwungen werden, zugunsten der Not leidenden Banken und Exportindustrie den Gürtel Loch um Loch enger schnallen sollen? Oder vielleicht doch eher auf jene, die sie erst arbeits- und dann recht- und würdelos machten?

Roberto nimmt sich diesem Thema an und bringt es – wie von ihm gewohnt – mit einem eleganten und eloquenten Schwenk auf den Punkt.

* * * * * * * * * * * * * * *

Roberto J. De Lapuente … Kein Grund zum Jammern

Zitat zum Reinlesen:

Dass dieses Land als Hochburg des geschmackvollen Jammerns gilt, ist fürwahr keine neue Einsicht. Wer strebsam seine Hauspostille liest, der weiß aus den Spalten, die den sozialen Frieden herbei schreiben, dass auf hohem Niveau gejammert wird, wenn Rentner oder Erwerbslose sich mal wieder empören. Säcke von Leserbriefen unterstreichen diese Erkenntnis, verewigen das Gewimmer für all jene, die glauben, sich lediglich mittels Massenmedien auf dem Laufenden halten zu müssen. Defätismus ist deutsch – so was weiß man, wenn man der Jammergestalten tägliche Not aus den täglichen Blätterhainen herausfiltert, wenn man erklärt bekommt, dass des Armen Not kein Hilferuf ist, sondern wohlfahrtliche Zivilisationserkrankung, nämlich Gejammer dritten Grades, das den Gehirnlappen dazu zwingt, als Jammerlappen aufzutreten […]

Zitat Ende. => Den gesamten Artikel lesen …

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: