US-Armutsbericht reloaded … kommt uns das nicht bekannt vor?

Heute Morgen erreichte uns ein Hinweis über eine gestern über die Agenturen gegangene Meldung zur Armutssituation in den USA, den wir hiermit aufgreifen und kurz kommentiert weitergeben möchten.

Zunächst einmal der Quellbericht in einem leicht gekürzten Zitat:

Jeder sechste US-Bürger lebt in Armut

Washington (dts) – Im vergangenen Jahr lebten offenbar etwa 47,4 Millionen der Bürger der Vereinigten Staaten unterhalb der Armutsgrenze. Das geht aus aktuellen Berechnungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAS) hervor. Demnach seien 15,8 Prozent der US-Bürger unmittelbar von Armut betroffen.

Die Berechnungen der NAS stehen im Gegensatz zu denen des staatlichen Census Bureau, berücksichtigen allerdings auch Faktoren wie medizinische Ausgaben, geografische Aspekte und Kosten für Kindererziehung. Den Berechnungen des Census Bureau zufolge belaufe sich die Zahl der Bürger unterhalb der Armutsgrenze lediglich auf etwa 40 Millionen. Vor allem im Hinblick auf ältere Menschen klaffen die Berechnungen auseinander. Nach Berücksichtigung der hohen medizinischen Behandlungskosten für Senioren kommt das NAS auf eine doppelt so hohe Armutsquote der Gruppe wie das Census Bureau […]

Zitat Ende.

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Unser Kommentar:

Als Bürger/innen, die das unverdiente Glück haben, in Hessen zu leben, wo ein gewisser Roland Koch den MP spielen und seine ganz spezielle Vorstellung von Sozialpolitik nahezu widerstandslos umsetzen darf, können wir nur sagen, dass uns diese Zahlen und die dahinter steckende ignorante Menschenverachtung wahrlich bekannt vorkommen.

Natürlich gilt das auch für die gesamte „BRD“ – wie man beim Vergleich des festgestellten prozentualen Anteils von „Armen“ feststellen kann, aber wenn man weiß, dass Herr Koch regelmäßig in die USA fliegt, um sich dort neue Anregung für die „Reformierung“ seiner ohnehin schon grottenschlechten Sozialpolitik zu holen, dann ist es durchaus legitim und angeraten ihn als erläuterndes Beispiel dafür anzuführen, warum und wie unser Sozialstaat seit der „Wiedervereinigung“ und Einführung der Hartz-Gesetze restlos gegen die Wand gefahren werden soll.

Nun ja, das mit der „Übernahme jeglichen amerikanischen Schwachsinns“ hat in diesem unserem Lande ja eine lange Tradition. Trotzdem sollte dieser Sachverhalt nun endgültig ausreichen um uns zu der Erkenntnis zu führen, dass es jetzt endgültig genug sein muss … weiterführende Erläuterungen sparen wir uns für den Fall auf, dass dieses Thema irgendjemanden interessieren und zu Kommentaren animieren sollte!

Wir pflichten jedoch der abschließenden Einschätzung des Autors des Quellartikels uneingeschränkt bei!

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