Rechtsruck in Deutschland? Aber sicher doch …

Es wird „seit einiger Zeit“ heftig darüber debattiert, ob es in Deutschland einen Rechtsruck gäbe … und falls ja, wo und durch welche Kräfte betrieben? Medien, Politik und selbsternannte Experten nehmen einen solchen sehr wohl wahr und verorten ihn unisono in der Bloggerszene, vorzugsweise im Bereich der „Wahrheitssucher“ und „Verschwörungstheoretiker“. Nun stellen wir zunächst mal die Frage in den Raum: ist dem wirklich so? – Um ihr eine weitere auf dem Fuße folgen zu lassen: Wer profitiert von solchen Debatten, angeblichen Beweisen und gegenseitiger „Zerfleischung“ in der Szene?

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Selbstverständlich sind auch die „üblichen Verdächtigen“ mit im Topf der „Rechtschaffenen“, was zumindest auf Europaebene auch eine gewisse Berechtigung hat, wie die letzte Europawahl (allerdings nicht so sehr bei uns) sehr eindeutig zu belegen wusste. Doch wenn man weiß, dass die vermeintlich stärkste rechte politische Kraft der „BRD“ (die NPD) vom Verfassungsschutz unterwandert ist und „deshalb“ nicht verboten werden kann, dann muss man eine solche Propaganda schon eindeutig in den Bereich der psychologischen Manipulation der Massen verweisen.

Doch … ist es nicht insgesamt so, dass die berüchtigten „Keulen“ („Rechts“, „Links“, „Antisemitismus“ etc. p. p.) überhaupt nur geschwungen werden, um von anderen, wesentlich realer am faschistischen Grundgedanken (der sich keineswegs alleine, de facto vor allem nicht ursächlich über den deutschen Nationalsozialismus definieren lässt!) ausgerichteten Umtriebe abzulenken?

Wie es allgemein in der „potentiell schwarzgelben“ „BRD“ nach der Bundestagswahl aussieht und zugeht, möchten wir bekanntlich nicht mehr detailliert kommentieren. Es ist und kommt genau so, wie all jene Stimmen es vorausgesagt hatten, die entschieden dafür eingetreten waren, kein neoliberales „Weiter so!“ zu wählen. Einen nicht repräsentativen, aber dennoch sehr anschaulichen Querschnitt bietet dazu beispielsweise der Lumperladen an. – Ebenfalls empfehlen müssen und wollen wir einen realistischen Umgang mit „der Krise“, die laut einigen „Wirtschaftsweisen“ ja schon überwunden ist und nun den Weg für die Fortsetzung von Reformen mit noch tieferen Einschnitten für den arbeitenden, arbeitslosen, verrenteten oder in der Ausbildung befindlichen Otto-Normalbürger frei macht. Dass dieses „Licht am Ende des Krisentunnel“ in Wahrheit wahrscheinlich nur ein „Arschloch mit einer Laterne“ ist, wird so manchem wohl wirklich erst klar werden, wenn schon alles zu spät ist? Nun ja, wenn man sich die im oben verlinkten Beitrag thematisierten „Luxusprobleme“ einiger Mitmenschen anschaut, darf einen das nicht mehr erstaunen.

Ebenfalls Harald vom Lumperladen – unter anderen – stellt auch die allgemeine Qualität unserer parlamentarischen Demokratie klar zur Schau, die sich aktuell ja wieder einmal in Thüringen und im Saarland bestaunen lässt. Der „verwunderte“ Hinweis auf den diesmal ausbleibenden Hype der Empörung, den eine gewisse Frau Ypsilanti in Hessen noch ausgelöst hatte, weil sie eine zuvor ausgegebene Wahlkampfaussage widerrufen und mit einer von der LINKEn tolerierten rot-grünen Regierung den neoliberalen Netzwerker Roland Koch in der Regierung ablösen wollte, ist nicht nur korrekt, sondern absolut notwendig!

Vielleicht wäre es jetzt wirklich mal an der Zeit, Demokratie in Reinkultur zu pflegen und den satirischen Gedanken vom „Nachtwächter“ aufzugreifen? Natürlich ist das nicht ernst gemeint, da wir einen anderen Weg vorschlagen und die „Petition“, wenn schon denn schon, fraglos ein wenig anders formulieren würden, aber der Denkansatz ist sicher nicht verkehrt!

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Nun mag so manche/r denken und sagen, das habe doch alles nichts mit einem „Rechtsruck“ der Politik (und mehr) in unserem Land zu tun. Dem können wir zwar ganz und gar nicht zustimmen, aber …

Da wir hier keine wissenschaftliche Abhandlung über den Faschismus schreiben möchten, sprechen wir ersatzweise die Empfehlung aus, dass man sich selbst – bitte nicht nur über Wikipedia, auch wenn wir die hier mit zwei Beiträgen anbieten – informieren und die aufgeführten Thesen mit der aktuellen deutschen und Weltpolitik vergleichen sollte!

Man mag letztendlich darüber denken, wie man will … doch gerade in unserem Land (übertroffen – auf Europa beschränkt – allenfalls von Berlusconis Italien, das auch als Ursprungsland des Faschismus gilt) geht die Post ab. Wie schon in unserer gestern veröffentlichten „Leseempfehlung spezial“ hat dies Roberto J. De Lapuente auch in seinem letzten Beitrag sehr zutreffend beschrieben. „Der Ton“ in unserem Land, sowohl bei besonders exponierten Lautsprechern als auch in den „Qualitätsmedien“ und bei diversen einschlägig bekannten „alternativen Journalisten“, nimmt mehr und mehr eine tiefbraune Färbung an. Dabei ist das Ziel dieser unerträglichen Propaganda „variabel“ – Hauptsache es handelt sich um eine gesellschaftliche Randgruppe, gegen die sich die Stimmung „der anständigen Bürger“ möglichst schnell und problemlos aufhetzen lässt. – Eine recht interessante „Charakterstudie“, die zwar noch ausbaufähig ist, aber dennoch einen tiefen Blick in die medial und politisch zu Grunde manipulierte Volksseele erlaubt, liefert der Oeffinger Freidenker. Dazu passt eventuell – ist ohne Frage „Geschmackssache“ – auch noch ein dritter Beitrag von ad sinistram …

Wir denken, dass man diese „These“ zumindest nicht leichtfertig von der Hand weisen sollte. Und man sollte auch bedenken, dass sich diese „Erscheinung“ unzweifelhaft nicht nur auf die „BRD“ und ihre etablierte politische Klasse beschränkt … es ist ein globales Problem, wobei selbstverständlich die „westlichen Industrienationen“ als einzige die Macht dazu und ein Interesse daran haben, ein derartiges globales Projekt zu planen und mit aller Macht durchzuziehen!

Nehmen wir als Beispiel doch nur das leidige Thema „Vertrag von Lissabon“. Darüber ist wahrlich schon genug geschrieben worden und mittlerweile sollte auch dem Großteil der Menschen (bei uns und in den anderen „Mitgliedsstaaten“) klar geworden sein, dass alle dagegen vorgebrachten Bedenken und Warnungen absolut korrekt und berechtigt waren. Und es heute mehr denn je sind! Wir möchten deshalb nicht wieder von vorne beginnen, sondern lediglich auf die aktuelle Situation nach dem „erzwungenen Ja der Iren im zweiten Referendum“ hinweisen.

Dass „wir Deutschen“ in dieser Hinsicht von der Merkel-Regierung – nicht nur in Verfolgung der Strategie ihres „großen Vorbilds“ Helmut Kohl, sondern in Sachen Macht- und Geltungsanspruch diesen noch in den Schatten stellend! – mit Brachialgewalt gegen die Wand gefahren und in einer EU-Kapitaldiktatur versenkt werden sollen, ist schon schlimm genug. Doch da die EU bestenfalls als Vorstufe einer „globalen Zentralregierung“ zu begreifen ist, die ganz oben auf der Agenda der wahren Strippenzieher steht, geht das alles noch sehr viel weiter … im wahrsten Sinne grenzüberschreitend.

Während nämlich der „einsame Fels in der Brandung“ namens Václav Klaus noch um EU-Zugeständnisse in Form von „Gebietssicherung“ schachert (nicht zuletzt aufgrund der nicht ganz unberechtigten Furcht von „bundesdeutschen“ Expansionsgelüsten), werden in Berlin und Brüssel auch schon Stimmen laut, die eindeutig für „expansiven bundesdeutschen Nationalismus“ und auch die Hegemonialmachtallüren der verantwortlichen Parteien sprechen. Dass die versuchte Einflussnahme dabei so weit geht, sich in innerstaatliche verfassungsrechtliche Belange einzumischen, sollte im höchsten Grade bedenklich stimmen. – Und zwar ganz unabhängig davon, ob man persönlich jemals an ein mögliches „Nein“ aus Tschechien geglaubt hatte oder nicht! – Dass hierbei wieder einmal ein SPD-Europaabgeordneter besonders lautstark vorprescht, während „andere Diplomaten“, die sich sogar schon vor Ort einmischen, nicht namentlich genannt werden, passt bestens zu dem Gesamtbild dieser systematisch kaputt politisierten (Junior-) Partei (der CDU) und kann uns demzufolge nicht wirklich erstaunen.

Wenn man sich wirklich eingehend mit den faschistischen Theorien und deren realem Wirken in der Weltgeschichte auseinandersetzt, wird man um die Erkenntnis nicht herumkommen, dass er immer in enger Verbundenheit mit dem „liberalen Großbürgertum“ und der Wirtschaft gestanden hat. Nun kann man den ersten Begriff sicherlich sehr kontrovers diskutieren – in Bezug auf den zweiten ist das jedoch weder erforderlich noch möglich! – Dazu muss man einfach nur berücksichtigen, dass sich hinter dem verallgemeinernden Begriff „Wirtschaft“ heute wie damals das Großkapital und seine „Ableger“ verbergen.

Nimmt man das als Basiswissen an, dann können die „wirtschaftspolitischen Anstrengungen“ der bundesrepublikanischen politischen Klasse nicht im Mindesten verwundern. Bei der Suche nach „Absatzmärkten“ für die Exportindustrie lassen sich Politik und Kapital nicht davon abschrecken, wenn in den Ländern, welche diese anbieten könnten, „keine akzeptablen demokratischen Zustände“ herrschen oder bspw. die „Menschenrechte“ äußerst zu wünschen lassen. Es zählt nur, was Absatz – Umsatz – Profit plus Rendite verspricht, alles andere ist zweitrangig oder „bestenfalls Verhandlungssache“. – Nun gut, wer die wahre Menschenrechtslage bei uns kennt und sich nicht von den blendenden Fassaden unserer ach so zivilisierten Scheindemokratie ins Bockshorn jagen lässt, kann dies wahrscheinlich nur mit einem wütenden „wen wundert’s?“ quittieren.

In diese Kategorie fällt zweifelsohne auch die Nahostpolitik der Bundesregierung(en), die ja nach wie vor unerschütterlich von der Maxime „das Selbstverteidigungsrecht Israels darf nicht angetastet werden“ bestimmt wird. Was tatsächlich – oder besser: daneben auch – die Ursache für die einseitige Positionierung gegen Afghanistan und den Iran ist, kann man sehr gut entschlüsseln, wenn man (wieder einmal) zu den parlamentarischen Kollegen jenseits des großen Teichs schaut. Dort wird das, was hierzulande (größtenteils noch) hinter verschlossenen Türen verhandelt und der Öffentlichkeit danach in Lügen verpackt präsentiert wird, mittlerweile ganz offen thematisiert! Zwar benutzen diese auch weiterhin den Vorwand der nuklearen Bedrohung durch den Iran (*gähn*), doch die „Diskussionstendenzen“ werden immer offenkundiger. Auch nicht vergessen sollte und darf man, dass diese globale Militarisierung auch im Fortbestand der NATO (10 Jahre „nach Ende des Kalten Krieges“!) und einer „Neudefinierung der Feindbilder“ begründet ist, deren Gebaren immer abstrusere und bedrohlichere Formen annimmt.

Alles in allem ist es also durchaus richtig, wenn man die „BRD“ auf dem falschen Weg wähnt, der eventuell in eine marginal „anders aussehende“, aber nichtsdestotrotz umfassend diktatorische Zukunft führt, welche einer 75 Jahre zurückliegenden Vergangenheit ebenso frappierend wie erschreckend ähnlich ist.

Dass dies unter Fassaden wie „EU“, „G20“ oder „UNO“ (nebst Unterorganisationen wie WHO) schnurstracks in Richtung „Eine-Welt-Regierung“ unter der absoluten Kontrolle von einigen wenigen „Spitzenbankern und schwerreichen Philanthropen“ marschiert, sollte noch nicht mal ein „bodenständiger Realist“ übersehen können?!

Ebenso kann man daran auch ablesen, dass diejenigen, die in Punkto Faschismus und rechten Tendenzen in diesem BRD genannten Lande am lautesten „Haltet den Dieb“ rufen, in Wirklichkeit entweder „nicht wissen, was sie tun“ oder aber Teil der Propagandakampagne sind, mit deren Hilfe die Wahrnehmung der Öffentlichkeit auf andere „angebliche Gefahrenherde“ um- und von den wahren Volksverhetzern und Kriegstreibern abgelenkt werden soll …

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Da zum Thema Weltdiktatur auch andere Themen gehören, die sich fast immer dadurch auszeichnen, dass sich in ihnen Volks- oder Menschheitsverdummung mit Profit-, Macht- und Kontrollwahn vermischen, möchten wir zum Abschluss auch davon noch zwei Beispiele weitergeben,

Da es akut ist, beschränken wir uns dabei auf die „Schweinegrippepandemie“ und die in wenigen Tagen auch hierzulande anlaufende Impfaktion. Hierüber hatten wir selbst schon viel geschrieben und noch mehr externe Informationen weitergeleitet … trotzdem kommen auch für skeptische und wache Menschen immer wieder Meldungen, die einem „echte Aha-Erlebnisse“ verschaffen. – Nicht nur der Umstand, dass unsere (nicht) hochverehrte Bunte Regierung jetzt mit einem Mal einen anderen, „besser verträglichen“ Impfstoff für die Bundeswehr bestellen will, sondern auch noch diverse andere offene Fragen oder äußerst missverständliche „Expertenmeinungen“ sorgen dafür, dass man sich immer mehr in die „Verschwörungstheoretiker-Ecke“ gedrängt fühlt.

Halbwegs vernünftige und glaubwürdige Informationen über Viren als solches und angeblich durch diese verursachten Krankheiten sind absolute Mangelware – was natürlich das Ressentiment nährt, dass es sich dabei vor allem um Erfindungen der Pharmaindustrie handelt, mit denen die Generierung immer neuer Profitzuwächse sichergestellt werden sollen. Denkt man objektiv darüber nach, sollte man dies angesichts der heute bereits vorhandenen Belege für künstlich geschaffene Einnahmequellen im pharmazeutisch-medizinischen Bereich auch erkennen. – Doch Schulmedizin und Schulwissenschaft sind mächtige Verbündete, die zudem noch vom politischen Gesetzgeber, genau so wie die Giftmischer und Gifthersteller, gegen Kritik und Konkurrenz geschützt werden.

Dabei möchten wir es dann aber auch belassen und Ihnen allen (auch unseren Bloggerfreunden und –feinden😉 ) den uralten, aber guten Rat mit auf den Weg geben:

Wehret den Anfängen!

… und lasst Euch nicht von den wahren Verschwörern in Sturmgeschütze gegen Wahrheit, Frieden, Menschlichkeit und Zusammenhalt umfunktionieren!

3 Antworten

  1. Rechtsruck in Deutschland? Aber sicher doch ……

    Von Moltaweto | Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft | – Es wird „seit einiger Zeit“ heftig darüber debattiert, ob es in Deutschland einen Rechtsruck gäbe … und falls ja, wo und durch welche Kräfte betrieben? Medien, Politik und selbst-ernannte …

  2. […] die Ihnen dabei zumindest eine korrekte Grundrichtung weisen können, gibt es genug – hier nur ein Beispiel, das auch die gesamte Perfidie der aufgestellten und verbreiteten Behauptungen sehr gut hervorhebt […]

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