Der Tag nach der Wahl … einmal kurz geschüttelt und dann „auf in den Kampf“

Sehr geehrte Landsleute,

liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland hat das gewählt …

angie_gekrönte_Hündin

© Atelier Behr => bitte im Gesamten betrachten!

Noch etwas mehr in die Tiefe gehend => hier

… jetzt löffelt die selbst eingebrockte Suppe auch aus!

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Nachdem der erste Zorn über das Wahlergebnis verraucht ist (ein unterschwelliges Grummeln hält sich hartnäckig, wird aber auch notwendig sein, um jetzt die notwendigen Maßnahmen nicht nur zu ergreifen, sondern auch in die einzig sinnvolle Richtung zu dirigieren!), möchten wir ein wenig sachlicher argumentierend nochmals „relativ kurz“ aufzeigen, warum diese „Wahlentscheidung“ für uns alle ein (möglicherweise fatales) Fiasko bedeutet.

Obwohl zahlreiche Menschen in unserem Land (und das waren nicht nur Blogger/innen, auch wenn man sich als „Internetschreiber“ sinnvoller Weise meistens auf solche bezieht), haben sehr nachdrücklich davor gewarnt, was kommen wird, wenn diese Konstellation – Schwarz-Gelb – zustande kommen sollte. Das meiste davon, was als „Hilfe zur Wahlentscheidung“ oder Prophezeiung neuer, noch dunklerer Zeiten verbreitet wurde, basiert auf Fakten, die man schlicht und ergreifend nicht verleugnen oder weg argumentieren kann.

Dass trotzdem das Schlimmste eingetreten ist, was „Deutschland sich antun konnte“, wirft ein verheerend schlechtes Licht auf den Realitätssinn und das politische, aber auch gesellschaftliche Bewusstsein unserer Mitmenschen … und es bedeutet eine Menge Arbeit für „Aufklärer und Widerständler“ (beides im reinsten und legitimsten demokratischen Sinne gemeint), die es nun anzugehen, zu schultern und erfolgreich zu gestalten gilt. Umso mehr, als man davon ausgehen „darf“ (muss), dass die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Regierung und Medien ungebrochen weiter funktionieren wird …

Schaffen wir das nicht endlich, dann sind selbst die grauenvollsten Horrorvisionen keine Verschwörungstheorien, sondern lediglich Ausdruck dessen, was auf uns zukommt! – Spätestens dann werden wir die wahltaktisch „klug gesetzten Terror-Warnungen“ als das erkennen, was sie waren – doch dann wird es zu spät sein – also lieber den sauren Hering schlucken und jetzt endlich aufwachen!

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Kurzanalyse des Ist-Zustands am Tag danach

Interessant ist ein kritischer Blick auf das (angeblich?) tatsächliche Wahlergebnis, wenn man es vom multimedialen „Tarnen und Täuschen“ löst und auf die bereinigten Fakten reduziert betrachtet! – Wenn man das dann auch noch um die nicht nur wahrscheinlichen, sondern als sicher feststehenden Konsequenzen dieser „pseudodemokratischen“ Wahl ergänzt, muss man ganz klar feststellen, dass die Demokratie gewaltig unter die Räder geraten ist.

Man muss sich doch nur einmal genau ansehen, wer die Wahlsieger sind. Zum einen die Nichtwähler, die – nach bereinigter Stimmenanalyse (siehe oben) – auch auf Bundesebene die stärkste Fraktion bilden und zum anderen Westerwelles Egomanenpartei FDP. Natürlich haben auch die „Schwarzen“ gewonnen, weil sie aufgrund des mangelnden Selbstbewusstseins und der wieder einmal den falschen (oder gar keinen) Überlegungen entlehnten Handlungsverweigerung des Wahlvolks zusammen mit den „Gelben“ die Regierung stellen werden. Ob das, was uns sechzehn Jahre lang in die falsche Richtung geführt hatte, nach dem Intermezzo von Rot-Grün und GroKo wirklich das Beste gewesen sein soll, was der „deutsche Michel“ sich vorstellen konnte, muss doch vehement bezweifelt werden! – Aber mehr noch als die Regierungsparteien hat Merkel gewonnen (zumindest vorläufig, wie lange ihr Triumph dauern wird, sollte man bei aller „Hochachtung“ vor Frau Merkels intriganten Fähigkeiten abwarten!), die ohne Inhalte und einer für uns definitiv nicht nachvollziehbaren „persönlichen Beliebtheit“ alle über den Tisch zu ziehen vermochte!

Gewonnen – im Sinne von mehr oder weniger starkem Stimmenzuwachs – haben auch die Grünen und die LINKE, werden aber auch weiterhin auf den „harten“ Oppositionsbänken Platz nehmen müssen. Daraus könnte ein gewisses Regulativ für die Regierungspolitik erwachsen, aber dazu müssten diese beiden Parteien sich zunächst einmal einig werden (eher friert die Hölle zu!) und hinzukommen müsste auch eine personelle und programmatische Rückbesinnung der SPD auf ihre ehemals ursprüngliche Politik (wenn man hört und liest, was gestern nach der Wahl von den führenden Betonköpfen zum Besten gegeben wurde, kann man das getrost abhaken, es sei denn, die Basis stellt sich endlich auf die Hinterbeine und sorgt selbst für Ordnung!).

Auch ist es fraglos korrekt, wenn man insbesondere das Wahldebakel der Schröderschen Verräterpartei unter Steinmeier, Struck und Müntefering als eine angemessene Abstrafung und die einzige Hoffnung auf ein „Reboot der Sozialdemokratie“ bezeichnet … auch wenn diese rosa gefärbte CDU/CSU/FDP-Persiflage das natürlich GANZ anders sieht. Aber das kann und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erzielte Wahlergebnis in erster Linie eine krachende Niederlage für die Demokratie, einschließlich der nun endgültig zum Abschuss freigegebenen Grund- und Freiheitsrechte repräsentiert!

Selbstverständlich ist es richtig und im höchsten Maße geboten, die Politik nun in die Pflicht zu nehmen … aber, liebe Freunde … wird es diese Herrschaften, für die das Volks seit vielen Jahren nichts mehr zählt, wirklich beeindrucken, wenn sie in diesem Zusammenhang mit zwar berechtigten, den Drahtziehern im Hintergrund aber vollends gegen den Strich gehenden Forderungen konfrontiert werden? – Wenn das nur so vorgetragen und nicht durch eine (erst noch zu schaffende!) gesellschaftliche Basis gestützt wird, werden wir nur dieselben Ergebnisse erzielen können und erwarten dürfen, die auch der Protest der letzten Jahre gegen Willkür, Unrecht und Machtmissbrauch in allen Variationen  bewirkt hatte = keine!

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Wie soll und muss es jetzt weitergehen?

Eines muss klar gesagt und auch genau so verstanden werden: ein „Weiter so wie bisher!“ darf es nicht geben … was der bisherige Widerstand – sei es nun mittels Demos oder auch schreibender Weise im Internet – gefruchtet hat, haben wir jetzt ja wohl unmissverständlich Schwarz auf Weiß aufgezeigt bekommen!

Man kann dem Wahldebakel sicherlich auch positive Seiten abgewinnen – zum Beispiel die Aktion, an der auch wir kurz entschlossen teilgenommen und für die wir unseren eingeschlagenen Kurs vorübergehend verlassen hatten, um am Ende vielleicht doch noch das Schlimmste verhindern zu können. Nun ja, es hat „nicht ganz“ geklappt, aber immerhin können wir uns heute sagen …

ichwarsnicht_wp

Natürlich hat es eine Reihe von Besserwissern und Nörglern gegeben, die diesen Schritt lächerlich machen oder durch mehr oder weniger sinnvolle Kommentare sogar als „nationalistisch motivierte“ Aktion diffamieren zu können glaubten, aber über so was stehen wir schon lange. – Wichtiger als die Tatsache, dass es den Initiatoren trotz der knapp bemessenen Zeit gelungen ist, die anvisierte Zahl an Blogs zu aktivieren, was für sich schon ein bemerkenswertes Ergebnis ist, sollte man jedoch ansehen, dass es, so wie es ausschaut, eventuell nur der Beginn von wesentlich mehr ist, was in absehbarer Zeit sogar noch weiter in Richtung echter Kompetenzbündelung und solidarischer Kooperation führen könnte!

Dafür wird es aber unwiderruflich notwendig sein, die Menschen im Land durch ein bedeutend breiter aufgestelltes demokratisches Bündnis zu adressieren, zu dem sich alle aktiv für Verhinderung von Schwarz-Gelb, EU, Kriegstreiberei, Atomaren Wahnsinn, Pharma- und Genterrorismus, aber eben auch gegen die staats- und völkerrechtlichen Grundlagen einer durch und durch undemokratische Parteiendiktatur „bundesdeutscher und/oder europäischer“ Prägung eintretenden Gruppen und Individuen (nicht nur im Internet!) zusammenschließen müssen. Wo man die Grenzen einer derart komplexen Gemeinschaft von Menschen setzen und welche Minimalziele man verfolgen muss, sollte sich von selbst erklären. Vor allem, weil das gemeinsame Ziel auf jeden Fall eine Basisdemokratie sein muss, in der das Volk die Politik kontrolliert und nicht umgekehrt.

Wir werden in den kommenden Tagen auch in dieser Hinsicht noch einiges veröffentlichen, möchten uns zuvor aber mit interessierten Mitstreitern aus den unterschiedlichen Lagern austauschen. Gemäß unserem bisherigen Eintreten für einen völkerrechtlich verbindlichen Neubeginn unseres Staats- und Gemeinwesens können wir allerdings schon mal klarstellen, dass wir dabei das „Grundprinzip der Kehrwoche“ nach wie vor als gerade jetzt passende Vorgehensweise für eine „außerparlamentarische Opposition“ ansehen, die mehr als nur ein lästiger Stachel im Fleisch der politischen Klasse und ihrer Auftraggeber sein will!

Wer sie noch nicht studiert hat, sollte dies jetzt tun, auch wenn die Seite selbst in den kommenden Tagen umgebaut und auf die Realität nach der Wahl eingestellt wird … und sollten dem oder der einen oder anderen dabei missverständlich anmutende oder „skeptisch stimmende“ Dinge auffallen, würden wir sehr um Rücksprache bitten, bevor eine aussichtsreiche und dem Interesse des gesamten Volkssouverän zugedachte Idee auch weiterhin ohne Grund „geschnitten, verleumdet und/oder ignoriert“ wird. Dies würde im Endeffekt zu unser aller Lasten gehen! Vor allem, weil jede und jeder herzlichst dazu eingeladen ist, sich mit seinen oder ihren Vorstellungen und Ideen persönlich einzubringen!

Von Menschen, die diesen Weg aus Überzeugung mitgehen und im Sinne der dargestellten Zielsetzung vollenden wollen, braucht niemand Intentionen hinsichtlich der Errichtung eines „Vierten Reiches“ zu befürchten … was das angeht, sollte man seinen Blick doch in eine andere Richtung lenken … dorthin, wo die Wurzeln der aktuellen politischen Klasse liegen!

reich3 (Tucholsky) kpl© Atelier Behr

2 Antworten

  1. „ein „Weiter so wie bisher!“ darf es nicht geben … was der bisherige Widerstand – sei es nun mittels Demos oder auch schreibender Weise im Internet – gefruchtet hat, haben wir jetzt ja wohl unmissverständlich Schwarz auf Weiß aufgezeigt bekommen!“

    Das hat aber auch etwas Positives. Gerade deswegen wird man die Blogger noch eine ganze Zeit lang in Ruhe lassen, weil die ja so wie es aussieht keine Gefahr für das politische Etablishment (oder sollte ich besser sagen: Etablissement) darstellen. Sollte die Zensur dann doch weiter fortschreiten, was sie gewiß tun wird, muss man sich auf seine Anatomie besinnen, sprich die Beine in die Hand nehmen und die Leute auf direktem Weg weiter aufwecken. Als die Apostel früher durch die Welt zogen, hatten sie auch nichts weiter, als ihren Mund und ihren Verstand. Aber damit hat man manchen schon viel voraus.

    Wir fragten vor der Wahl eine ältere Dame, ob sie auch zur Wahl gehen würde: „Das ausländische Fräuchen nimmt mich mit.“ Und wen willst Du wählen? „Weiß ich noch, CDU oder SPD.“ Ach so, also wie immer.
    Kognitive Verrenkungen wegen der Wahl wollte sie keine machen, also ließen wir es sein, sie zum Guten zu bekehren.

    So müssen viele an die Wahl heran gegangen sein. Ohne Überlegung und Verstand. Gott sei mit Ihnen.

    Wenn das Team hier Interesse an einer gegenseitigen Verlinkung (wenn nicht gegenseitig, dann auch einseitig möglich) mit unserer Website hat, die aber nur zum Teil politisch ist, so bitte ich kurz an unsere musterung@googlemail.com Adresse zu schreiben. Nur gemeinsam ist man stark!

  2. Hallo Jochen,

    zunächst einmal das Wichtigste … wir sind, wie im Folgeartikel nochmals betont, immer daran interessiert, mit anderen Seiten und Gruppen zu kooperieren, deren Zielsetzungen mit dem Engagement korrespondieren, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben. Insofern werde ich morgen (falls nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt) gerne auch den Mailkontakt herstellen, damit man sich mal etwas eingehender austauschen kann.

    Die Frage, wie lange das politische System uns Blogger noch „in Ruhe lassen wird“, muss erst noch beantwortet werden … ich persönlich befürchte, dass das zu erwartende Zeitfenster eher kleiner sein wird als man allgemein erwartet. Hängt wahrscheinlich auch vom 2. 10. und dem Ergebnis der irischen Volksabstimmung zum EU-Vertrag von Lissabon ab. Geht das für die EU-Technokraten problemlos über die Bühne, wird es schneller zu „erweiterter Netzzensur inkluse Seitensperrungen“ kommen!

    Ansonsten sind wir offensichtlich aber einer Meinung, was man schon mal als eine sehr gute Grundlage für mehr bezeichnen sollte.

    In diesem Sinne … wir melden uns garantiert!

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