Externe Info – HKBS & Medienguerilla zum Fall Bruno S.

Der Fall, zu dem wir vor einiger Zeit auch eine Solidaritätsbekundung abgegeben hatten, ist immer noch ungeklärt und soll seitens der zuständigen Politiker und Behörden offenbar auf dem Umweg über eine „natürliche Endlösung“ abgeschlossen werden. Auch wenn es immer „Kritiker/innen“ gab und geben wird, welchen es in den Kram passt, die Schuld für das Dilemma in schierer Obrigkeitshörigkeit allein beim Betroffenen verorten wollen … so geht es nicht und so kann es auch nicht weitergehen.

Hier sind nicht nur die involvierten Politiker/innen (und ihre Bundespartei) sowie die federführend menschenverachtend agierenden Behörden in die Pflicht zu nehmen, sondern alle „demokratischen Parteien“ und nicht restlos vom Schwachsinn des per Gesetz und interner Arbeitsanweisungen „Sachzwangs der gängigen Praxis“ infizierte Behördenangestellte.

Und nicht zuletzt sind wir alle gefordert … dem sollten wir wenigstens insofern gerecht werden, dass wir diese politisch gewollte und bürokratisch verwirklichte Mordpraxis nicht nur, aber gerade vor der Bundestagswahl (und in Erwartung des danach erst im vollen Umfang zur Umsetzung gelangenden Sozialdarwinismus bis zum Extrem!) über alle uns verfügbaren Kanäle verbreiten!

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theend (Medienguerilla)(c) Medienguerilla (Quelle siehe unten)

Sondermeldung – Todesurteil gegen Bedürftigen bestätigt

Freiburg / March 18.September 2009 – HKBS –  Kein guter Tag für Bruno S. Am 7. Sept. wurde er von der ARGE Brsg-Hoch./ BA Frbg. endgültig in den Tod geschickt. Beide Behörden verweigern dem Diabetiker seit April 2009 die notwendige Unterstützung und vor allem jede medizinische Versorgung. Bereits am 2. Juli wurde er hilflos vor die Türen gesetzt.Dabei wussten die Führungskräfte beider Behörden, dass bei Bruno nicht nur Notstand herrscht, sondern dass seine Diabetesmedikamente zu Ende waren. Die Bestrahlung musste bereits früher abgebrochen werden.

Weiterlesen bei Medienguerilla

Weitere Informationen erhalten sie beim Helferkreis für Bruno S.

2 Antworten

  1. Praktisch wird JEDER HartzIV-Empfänger auf lange Sicht ermordet:
    http://www.500-euro-eckregelsatz.de/index.php

    … durch Finanzmangel entstehende Unterernährung (1600kCal pro Tag) – man kann sich aussuchen, ob man an der Gesellschaft teilnimmt oder ~2/3 vom HartzIV-Regelsatz (~200€) in lebenserhaltende Nahrung (Tagesbedarf liegt bei 2500kCal) steckt und somit keine Möglichkeiten mit dem restlich verbliebenen Geld (~150€) an sozio-kultureller Teilhabe hat, wovon man übrigens Strom, Telefon, Kleidung, …einfach ALLES bezahlen soll.

    Mithilfe von Sanktionen wird jeder HartzIV-Emfpänger gezwungen zu arbeiten; entweder man nimmt JEDE Arbeit an oder man bekommt eben noch weniger Geld als das sog. Existenzminimum (GG-Verstoß). Angeblich solle man „nur“ jede ZUMUTBARE Arbeit annehmen müssen – die Realität sieht anders aus. Mein jetziger Arbeitgeber spricht nicht von einem Lohn, sondern von einem „Taschengeld“ und auch die Arge-Mitarbeiter sowie sämtliche eingeschalteten Stellen (Parteien, Polizei etc.) geben mir Recht, wenn ich von Dumpinglohn rede. Für ~6€ pro Stunde auf selbstständiger Basis in einer Sonderschule u.a. Behinderte im Nachmittagsunterricht in meinem erlernten Beruf zu beschäftigen versuche. Bis jetzt ist der Staat nicht in der Lage, meinen Lohn für August zu überweisen.

    Ausweg: GG § 20 (4) „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung (Anm.: Insb. Grundrechte) zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

    Widerstand unter Achtung der Menschenrechte+Grundrechte (SGBII NICHT.) …

  2. Hallo Namenloser,

    danke für den Kommentar. Er gibt die Fakten, die in der Tat jeden aktuellen und noch bedeutend mehr alle künftigten Hartz-IV-Geschädigten betreffen, leider absolut korrekt wieder.

    Leider ist das selbst bei den direkt betroffenen und indirekt bedrohten Mitmenschen immer noch nicht „angekommen“ – was zweifelsohne der Hauptgrund dafür ist, dass kein legitimer (wie aufgezeigt Art 20/4 GG) und solidarischer Widerstand aufkommt. Zu viele „Unterstützer und Aktivisten“ zerren in unterschiedlichen Richtungen an ein und demselben Seil – und gerade jene, für die man sich stark zu machen und denen man Wege aus dem Dilemma zu weisen versucht, beteiligen sich so gut wie gar nicht daran.

    Das gibt den „Regierenden“ aber trotzdem nicht das Recht, Armut per Gesetz zu verordnen und sämtliche Rahmenbedingungen willentlich (im Interesse des Kapitals) zu zerstören, die den Menschen in unserem Land ein die Existenz sicherndes Einkommen ermöglichen würden. – Doch das ist nur der halbe Weg bis zu den tatsächlichen Ursachen für dieses Agenda-2010-Unrecht und die Willkür, die zu dessen Umsetzung angewandt wird.

    Mehr hier und jetzt nicht mehr dazu … der Blog bietet aber weitreichende Informationen und noch mehr Links zu externen Informationsquellen an, die dabei helfen können (sollten), dieses Thema bis zum Grund zu erschließen und dann auch zu erkennen, welcher Weg eingeschlagen werden muss, damit hier endlich (reell und im Sinne des Gemeinwohls) Ordnung geschaffen werden könnte!

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