Schwerpunktthema: Israel – Palästina (Iran)

Während Merkel, Steinmeier & Co in Deutschland Wahlkampf auf niedrigstem Niveau betreiben und gleichzeitig auf dem internationalen Parkett zu glänzen versuchen – notfalls auch durch die forcierte Teilnahme an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, vor allem aber mit forschen Mahnungen gegen Iran und sein angeblich ach so bedrohliches Atomprogramm und damit den längst ins Blut deutscher Politiker/innen übergegangenen kategorischen Schulterschluss mit U$rael zelebrieren [passend dazu ein aktueller Bericht zu den Anti-Israel-Kundgebungen in Iran und den „Reaktionen westlicher Regierungen“ auf die verlogene, inakzeptable und abstoßende Rede von Ahmadinedschad] … während Israel selbst wegen der gleichen „atomaren Bedrohung“ mit dem tödlichen (und in letzter Konsequenz selbstmörderischen) Säbel des präventiven nuklearen Verteidigungsschlags gegen Irans Atomanlagen rasselt … und auch sonst noch so allerlei weltbewegende Dinge in den Fokus des fremdgesteuerten „öffentlichen Interesses“ gedrängt werden, existiert das Unrecht unbehelligt weiter, welches man leichthin als „Nahostkonflikt“ abzutun gelernt hat.

Wir haben verschiedentlich schon Artikel und Leseempfehlungen zu diesem Thema veröffentlicht, zuletzt gestern Abend den Bericht von Jonathan Cook, den wir via Womblog übernommen haben. Es dürfte den regelmäßigeren Besucher/innen des Blogs somit bekannt sein, dass wir auch zu der Minderheit gehören, die weder bereit noch in der Lage dazu sind, die Augen vor diesem Unrecht zu verschließen, auch wenn man dafür regelmäßig mit allen möglichen Anfeindungen und gelegentlich auch mehr oder weniger kaschierten Drohungen attackiert wird.

Es kann (darf!) nicht ignoriert und mit immer wieder absurden Ausflüchten gerechtfertigt werden, dass Israel seit mehr als vierzig Jahren eine völkerrechtswidrige Besatzung gegenüber der palästinensischen Bevölkerung aufrecht erhält und den Menschen mit immer neuen Schikanen, von denen zumindest einige ganz fraglos der besonders schlimmen Kategorie der Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuzuordnen sind, ihren legitimen Anspruch auf Land und Leben abzusprechen versucht. Diverse UN-Resolutionen, die verhängt und von Israel dank ihrer Schutzmächte ein ums andere Mal ungestraft missachtet worden waren, konnten natürlich nicht verhindern, dass immer mehr völkerrechtswidrige Siedlungsprojekte entstanden, die nicht nur den Lebensraum der Palästinenser sukzessive schrumpfen lassen, sondern im Zusammenwirken mit den politischen und militärischen (nicht zu vergessen den von gewaltbereiten Siedlern begangenen) Willküraktionen auch die Versorgung der Menschen mit den elementarsten Dingen für das alltägliche Leben in verbrecherischer Weise abschnüren … Nun ja, eine oberflächliche Darstellung lieferte ja der oben genannte und gestern veröffentlichte Beitrag und ein paar ergänzende Informationen werden wir am Ende des Artikels noch nachreichen.

[Zusatzbemerkung: Was man auch nicht ignorieren darf, ist der Umstand (deshalb auch die Einbeziehung des Irans), dass es nur noch eine ernstzunehmende „Schutzmacht“ der Palästinenser gibt – und diese muss nach Meinung der israelischen Führung unter allen Umständen so nachhaltig geschwächt werden, dass die Region unweigerlich zum Tummelplatz israelischer Hegemonialeitelkeiten werden kann … aber dabei scheinen die Kriegsfalken tatsächlich zu übersehen, dass ein Angriff auf den Iran eine neue, alles zuvor dagewesene in den Schatten stellende Gewaltspirale heraufbeschwören würde!? Es droht eine Eskalation, die sich in einen „neuen Weltenbrand“ auszuweiten droht! – Das stellen wir – vorläufig – nur mal so als Randbemerkung in den Raum!]

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Der Goldstone-Bericht

Aktuell ist sicherlich der Bericht über die Untersuchungen des von Richter Richard Goldstone geleiteten UN-Teams der Aufreger schlechthin und selbstverständlich wird der Goldstone-Bericht von Israel empört als einseitig oder ganz und gar als „Kriegserklärung“ zurückgewiesen. Doch das allein genügt natürlich nicht, sondern es wurde auch eine „Kampagne der Diplomatie und in den Medien“ gestartet, deren ziemlich offensichtliches Ziel zumindest in der Verhinderung einer Weiterleitung des Berichts an den UN-Sicherheitsrat oder den Internationalen Gerichtshof in Den Haag besteht.

Doch diese hochoffizielle Empörung ist weder die einzige, noch die „mächtigste Waffe“ Israels im Kampf gegen zu viel Wahrheit über die eigenen Verbrechen … Dass der Bericht von einem anderen Kaliber ist als alle vorangegangenen „Anklageschriften“ und deshalb auch gefährlicher ist, wird auf israelischer Seite offenbar keineswegs bezweifelt, weshalb auch wahrlich alle Geschütze aufgefahren werden, um diese tatsächliche Bedrohung im Kugelhagel einer „gerechten Empörung“ untergehen (oder wenigstens in den Schubladen der UNO verschwinden) zu lassen. So wird bspw. auch niemand geringerer als der unerreichbare Altmeister zionistischer Verteidigungspropaganda, Alan Dershowitz, aufgeboten, um den Bericht unwiderruflich in sein Gegenteil und eine Verteidigungswaffe Israels umzuwandeln.

(Siehe für Gegenstimmen den letzten Abschnitt mit externen Beiträgen!)

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Organisierte zionistische Pro-Israel-Propaganda

Dass Israel, neben seinen offiziellen Schutzeinrichtungen wie dem Jüdischen Weltkongress oder dem Zentralrat der Juden in Deutschland, sowie diverser hoch angesehener Persönlichkeiten aus allen bedeutenden Nationen der Welt auch über verschiedene, teilweise bezahlte Kanäle für „spontane Gegenpropaganda“ verfügt und diese auch ebenso prompt wie zuverlässig reagieren, wann immer irgendwo und -wie Kritik an Israels politischer und militärischer Führung aufkommt, ist schon lange bekannt. Ob als gut bezahlter medialer Söldner, zionistischer Fundamentalist, verblendeter und meist auch „antideutscher“ Philosemit oder auch als einfach nur gutgläubiger Mensch jüdischen Glaubens … die Vielfalt der Pro-Israel-Vertreter ist nicht nur beeindruckend und bestens organisiert, sondern auch in „psychologischer Kriegführung“ versiert … das Suchwort, welches Ihnen bei der Recherche nach Belegen für unsere Behauptung helfen wird, lautet „Hasbara“ (Hier ein äußerst ergiebiges Suchergebnis). – Das erste, nicht nur bezeichnende, sondern buchstäblich alles sagende Ergebnis, das Sie dabei erhalten werden, ist, dass es zu diesem Thema (Stand: 19.09.09, 0:00 Uhr) keinen Eintrag in der deutschen Wikipedia zu finden gibt …

Es würde definitiv zu weit führen, all die Gegebenheiten auch nur halbwegs aufzulisten, bei denen diese „Definitionskünstler“ zugunsten des israelischen Selbstverteidigungsrechts und aller damit gerechtfertigten Handlungen furchtbar empört auf Kritik gegen politische oder militärische Aktionen Israels reagierten. Meist lautstark und öffentlichkeitswirksam mit ihren Totschlagkeulen „Antisemitismus“ und „Holocaust“ auf jeden losgehend, der sich erdreistet, dazu eine eigene und noch dazu kritische Meinung zu äußern. Besonders krass fällt das jedes Mal aus und auf, wenn die auserkorenen Ziele dieser Empörung selbst Menschen jüdischen Glaubens sind.

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Der Fall „TIFF – Protestbrief Naomi Klein u. a.“

Ein weiteres interessantes und aktuelles Beispiel (neben dem oben behandelten Goldstone-Bericht) hätten wir auch gerne mit einem Suchergebnis von Google begleitet … aber nachdem wir uns durch zehn Seiten des trivialsten Klatsch & Tratsch sowie Selbst- oder Fremdbeweihräucherung von Institutionen, Stars und Filmen gekämpft hatten, gaben wir genervt und wieder um eine Erfahrung reicher auf. Im deutschsprachigen Internet braucht man bedeutend mehr Zeit, Glück oder schlicht Wissen über die richtigen Quellen, um bei der Suche nach isrealkritischen Artikeln fündig zu werden, als dies im Angebot des englischen Sprachraums der Fall ist. Woran das liegen „könnte“, deutet ja die weiter oben festgestellte Fehlanzeige in Sachen „Hasbara“ in Wikipedia D. an! – Nun, das Internationale Filmfestival in Toronto hat aber stattgefunden und dabei ist es für manche Leute wirklich nur sehr zweitrangig um die angebotene Filmkunst gegangen!

Im Zentrum des stattdessen aufgebrandeten „Skandals“ stand ein von 1500 Künstler/innen und Autor/innen unterzeichneter Brief, in dem gegen die Entscheidung der Veranstalter des Festivals, Tel Aviv dieses Jahr in den Mittelpunkt der Festivität zu stellen, protestiert wurde. Kernaussage der Gegner dieser Entscheidung war, dass Israel den „Glamour“ der Veranstaltung dazu zu nutzen versuchen wolle, sein nach der letzten und brutalsten Attacke auf Gaza vom Dezember und Januar noch mehr als zuvor ramponiertes Image in der Welt aufzupolieren. – Eine zusätzliche und ausführlichere Erklärung von Naomi Klein (leider nur in Englisch) finden Sie hier.

Bevor wir am 16. September (siehe unten) über unseren Feedreader eine erste Meldung zu dem „Eklat von Toronto“ und den Folgen für dessen Verursacher/innen erhielten, waren wir von der Organisation Jewish Voice for Peace, deren Newsletter ich vor geraumer Zeit abonniert habe, sehr ausführlich darüber informiert worden. Leider ist das gesamte Informationsmaterial in Englisch und derzeit haben wir beim besten Willen nicht die Zeit, es zu übersetzen … „Beweismail“ in englischer Sprache >JVP_Beweismail_09-09-15<.

Es werden auch noch zwei Links zu „Fact-Sheets“ angeboten, die wir auch nicht unterschlagen wollen … 1.) A Blizzard of Lies – eine Erwiderung auf die Welle der Desinformation, die gegen die Unterzeichner des Protestbriefs geschleudert wurde/wird … und 2.) History – Richtigstellung als Reaktion der JVP auf eine fabrizierte und irreführende „Geschichte“, die benutzt wurde/wird, um die Initiatoren des Protestbriefs zu attackieren. (Dieselbe, die seit den 1960er Jahren, besonders  aber seit den 1990er Jahren durch Spitzenpersönlichkeiten wie Alan Dershowitz in den USA fabriziert und zum Standardmaterial für die internationale Öffentlichkeitsarbeit Israels erklärt wurde!)

Zuguterletzt wird auch noch um Unterzeichnung einer Petition zur Unterstützung der heftig angegriffenen und auf unterschiedliche Weise für ihre Meinung „abgestraften“ Unterzeichner des Protestbriefs gebeten. Eine Bitte, der (bislang nur der Autor, aber der Rest folgt noch) wir selbst nachgekommen sind und die wir deshalb gerne weiterleiten … mit dringender Empfehlung zur Solidaritätsbekundung.

Hier geht es zur Unterstützungs-Petition – der Name des Autors ist unter der laufenden Nummer 8559 bereits registriert. Bitte ggf. darauf achten, dass man seine eigene E-Mail verwenden sollte, um ebenfalls daran teilzunehmen!

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Externe Informationen und Gegenstimmen

Auf Gegenmeinung wurde am selben Tag ein von Andrea Noll (ZNet) übersetzter Artikel von Naomi Klein veröffentlicht, der sich ebenfalls auf die Briefaktion aus Anlass des oben genannten Filmfestivals bezieht und den Titel trägt: Keine Feier der Okkupation (ist gleichzeitig auch der Titel des Protestbriefs).

Zum Goldstone-Bericht …

Gideon Levy (Haaretz) – Schandfleck in Den Haag (Ü: Ellen Rohlfs, Tlaxcala)

Zitat Einleitung:

Auf jeder Kugel ist ein Name und für jedes Verbrechen ist jemand verantwortlich. Der Deckmantel, den sich Israel seit der Operation „Geschmolzenes Blei“ umgelegt hat, ist  ein für alle Mal heruntergerissen worden, und es muss sich nun allen schwierigen Fragen stellen. Die Frage ist überflüssig geworden, ob im Gazastreifen Kriegsverbrechen begangen wurden, weil maßgebliche und klare Antworten schon gegeben worden sind. Also muss die weiterführende Frage gestellt werden: wem muss die Schuld gegeben werden? Wenn im Gazastreifen Kriegsverbrechen begangen wurden, folgt daraus, dass unter uns Kriegsverbrecher sind. Sie müssen zur Verantwortung gezogen und bestraft werden. Das ist die harte Schlussfolgerung, die aus dem UN-Bericht gezogen werden muss.


Zitat Ende

Amira Hass (Haaretz) – Eines, was schlimmer wäre, als den Gazabericht zu dementieren (Ü: Ellen Rohlfs, Tlaxcala)

Zitat Einleitung:

Am Freitag rief ein IDF-Soldat dazu auf, gegen eine Veröffentlichung einer anderen Geschichte in Haaretz zu protestieren, die nach ihm  nicht nur das Image der Soldaten beschädigt habe, sondern auch seinen Sabbat.

Der Soldat  sprach von dem Bericht der Gazabewohnerin Zinat Samouni, wie Soldaten ihren 46jährigen Mann und ihren 4jährigen Sohn Ahmed getötet haben – nur zwei von den 29 Mitgliedern der selben Familie, die die Armee zwischen  dem 4. und 5. Januar getötet hat.
Der Soldat, der sagte, er habe an dem Kampf teilgenommen,  sagte auch, er glaube nicht, dass die Behauptungen der Frau wahr seien, obwohl er glaubt, dass Soldaten dumme Dinge an die Wände geschmiert hätten, und das sei wirklich nicht richtig.

Dies ist eine übliche israelische Aufklärung – in diesem Fall die Existenz der Graffitis zuzugeben, aber ihre Seriosität herunterzuspielen oder dies als  täglichen israelisch ausgelassenen Spaß anzusehen.

Zitat Ende.

Allgemein zur „religiös-militärischen“ Entwicklung (hierbei sind auch die Siedlungen und deren „bestens ausgebildete“ Anführer eingeschlossen)

Katya Adler (BBC Newsnight / Video) – Israels militärische Rabbiner nehmen zu (Ü: Ellen Rohlfs, Tlaxcala)

Zitat Einleitung:

Israels Armee verändert sich. Einst  stolz säkular, kommen jetzt immer  mehr solche dazu, die glauben, Israels Kriege sind „Gottes Kriege“.

Militärische Rabbiner  bekommen immer mehr Macht. In der Religion genau so trainiert wie in der Kriegsführung bedeuten neue Armeeregelungen, dass sie ein Teil der militärischen Elite sind. Sie erhalten ihre Ausbildung an Offiziersschulen und operieren eng  mit Militärkommandeuren. Eine ihre Hauptpflichten ist, die Moral und den Tatendrang der Soldaten anzutreiben, selbst an der Frontlinie.

Ein israelischer General warnt vor der Gefahr, den Krieg in einen ‚Jihad’ (heiliger Krieg) zu verwandeln.

Zitat Ende.

Zum Problem der Politik mit militanten Siedlern (auch ein Aspekt des „zionistischen Projekts“, der jede vernünftige und gerechte Lösung torpediert!)

Ehud Krinis & Erella Dunayevsky (The Villages Group) – Siedler werden immer aggressiver: Angriff auf Susya, südlich von Hebron (Ü: Ellen Rohlfs, Tlaxcala)

Zitat Einleitung:

Am Mittwoch, den 9.September 2009 zerstört die israelische Armee einen Wohnwagen (von Siedlern) auf dem „Flaggenhügel“ (Flag Hill)  ein paar hundert Meter entfernt  von der  Susya-Siedlung. Eine kurze Zeit später um etwa 11 Uhr tauchen  Dutzende von Siedlern im Wohn- und Lebensbereich der Familie Balal  im palästinensischen Weiler von Susya auf. Die Siedler greifen die drei Familienmitglieder, die gerade anwesend sind, gewalttätig an, den Vater Abu Nimer, die Mutter Umm Nimer und ihre Tochter Alia. Sie brechen auch in die Küche der Familie ein und zerbrechen alles, was sie finden. Die Angreifer schneiden auch das Kabel zur Solaranlage durch, die die Familie mit Strom versorgt.

Zitat Ende.

Zum Thema angeblicher Handel Israels mit den Organen entführter und getöteter Palästinenser

Sharon Roffe Ofir (Ynetnews) – Das palästinensische Mitglied der Knesset Barakeh rechtfertigt die Behauptungen über Organhandel (Ü: Ellen Rohlfs, Tlaxcala)

Zitat Einleitung:

Der Hadash-Vorsitzende und  Mitglied der Knesset Mohamed Barakeh rechtfertigt Behauptungen gegenüber Israel, die besagen, dass die IDF Organe aus den Körpern getöteter Palästinenser nimmt.

Zitat Ende.

[Kommentar AmSeL: bei diesen Diskussionen halten wir Objektivität und Vorsicht für angebracht, auch wenn die Fragen, die Israel offenkundig zu beantworten verweigert, natürlich schon starke Argumente der Ankläger darstellen. So lange die Antworten ausbleiben wird Israel sich jedenfalls selbst in der Rolle des Verdächtigen und Beschuldigten gefangen halten!]

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Schlusskommentar

Da wir im Rahmen des „Wahlkampfes im eigenen Land“ wieder einmal (diesmal allerdings noch nachhaltiger und penetranter als jemals zuvor) mit der scheinheiligen Verlogenheit „so genannter Regierender“ und solchen „Widersachern“, die es selbst werden wollen, konfrontiert werden … und weil das ein weltweit in den unteren Etagen der Macht, wo lediglich fürstlich entlohnte und privilegierte Marionetten residieren, anzutreffendes Phänomen ist, von dem man die politische und militärische Führung Israels gewiss nicht ausnehmen kann … und zuguterletzt, weil wir jede Form von Unrecht, Willkür und zum politischen Alltagsgeschäft gemachte Menschenverachtung verurteilen … haben wir diesen „Schwerpunkt“ gesetzt.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird er früher oder später seine – sowohl auf Deutschland, die EU, Israel, die USA und den Rest der Welt bezogene – Fortsetzung finden … es sei denn, die weitere Entwicklung (und hierbei insbesondere die der kommenden Wochen) würde uns davon überzeugen, dass jedes Bemühen um ein grenz-, kultur- und konfessionsübergreifendes Umdenken aufgrund der globalen Realität als sinnlos bezeichnet werden muss.

Für heute möchten und müssen wir unsere schon häufig ausgesprochene Empfehlung wiederholen, dass sich jede und jeder von Ihnen – unabhängig und losgelöst von der Propaganda des Mainstream – eine eigene Meinung zu den bedeutsamen Geschehnissen in der Welt bilden und sich darüber hinaus zum kooperativen und solidarischen Einsatz im Sinne der Menschlichkeit und der universalen Menschenrechte aufgerufen fühlen sollte.

Diese wahren Werte sollten – neben dem niemals erlahmenden Streben nach Wahrheit und Selbsterkenntnis – den Antrieb darstellen, der die Menschheit dazu befähigt, jegliche Falschheit und jede auf dieser aufgebaute Machtkonzentration zu überwinden und sich in Sachen Vernunft, Nächstenliebe und Selbstbestimmung nach Tausenden von Jahren des erzwungenen und hingenommenen Stillstands endlich weiter zu entwickeln …

9 Antworten

  1. Au weia, jetzt sind wir prompt aufgeflogen und gnadenlos entlarvt worden … http://www.tw24.info/?p=1525 … fragt sich nur, wie man den Titel „Macht und Ohnmacht“ interpretieren darf / soll, der dieser unwiderlegbaren Beweisführung zugeordnet wurde?

  2. oh, weia, jetzt hat der arme Hans es Israel aber gegeben…….wobei er persönlich selbst jahrelang in Israel gelebt hat und natürlich alle Umstände kennt, solch eine Verbrecherbande, die sich unschuldiger Philosemiten bedient, um die weltweite Israellobby zu unterstützen. Ein Psychiater wäre hier angebracht.

  3. @“Zahal“

    Danke für den erleuchtenden Beitrag. Wäre nur nett und auch ein Zeichen von Rückgrat gewesen, wenn Sie hier nicht ein Pseudonym vorgeschoben hätten.

    Weder Ihre hiesigen „Argumente“ und „freundlichen Empfehlungen“, noch jenes „mehr ins Detail gehende Insiderwissen“, mit dem Sie auf Ihrem heimischen Tummelplatz zu glänzen wussten, ist einen wie auch immer gearteten Kommentar wert.

    Ich denke schon, dass ich weiss, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt, weil mir in meiner Internetzeit nur eine Person begegnet ist, die mit beinah unzähligen Pseudonymen und genau solchen Argumenten durch fast ebenso viele Foren getrollt ist. – Falls ich mich irren sollte, können Sie das ja jederzeit durch Nennung Ihres Klarnamens richtigstellen. (*E. W.*)

    MfG

  4. @moltaweto: Do NOT feed the trolls !
    Wenn Du auf die Verunglimpfungen („arme Hans“/“Psychiater wäre hier angebracht“ von Trollen wie „Zahal“ eingehst, beschmeissen die Dich weiter mit persönlich. Es wird grundsätzlich NIE auf den Text eingegangen, eine Meinung geäußert+begründet und in max. 3 Sätzen alle Andersdenkenden als „Antisemitisch“, „Nazi“, „Geisteskrank“ oder ähnliches abgestempelt. Nur ein Volk (eher Religionsgemeinschaft) sei von Gott ausserwählt – .

  5. Du hast ja Recht … und die übliche Vorgehensweise auch absolut treffend beschrieben. Deshalb hatte ich auch lange gewartet, ehe ich mich zuguterletzt doch zu einer Antwort entschlossen habe … hat aber eher persönliche Gründe.

    Trotzdem danke.

  6. „Es gibt keinen Weg zum Frieden,
    denn Frieden ist der Weg“ (Mahatma Ghandi)

    Laßt und den Frieden erstmal in unseren eigenen Herzen erschaffen, denn…..

    „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind,
    sondern von denen, die das Böse zulassen“ (Albert Einstein)

    lg Annaka

  7. Hallo Annaka,

    danke für den Kommentar und natürlich hast auch Du vollkommen Recht mit Deinen Aufforderungen und mahnenden Worten hinsichtlich vor langer Zeit ausgesprochener Wahrheiten. Aber man wird mitunter doch ziemlich übermächtig mit der simplen und nicht immer angenehmen Tatsache konfrontiert, dass man eben auch nur ein Mensch ist …

    Ist JETZT aber schon wieder vorbei und ich versuche den Blick wieder nach vorne zu richten … dort wartet definitiv genug Arbeit auf uns und letztlich wird sich dann auch entscheiden müssen, wer mit Herz und Verstand tatsächlich etwas zu verändern versucht … oder wer nur große Worte schwingend mit einem in die falsch Richtung fließenden Strom schwimmt.

    Nochmals danke und noch einen schönen Restsonntag
    LG Hans

  8. …nocheinmal „ich“…
    Kam mein Text wirklich so zerstückelt (fehlende Worte) auf Deinem Blog an?
    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, daß irgendetwas mit meiner Netzverbindung nicht stimmt – .
    …schönen Restsonnentag auch!

  9. Hallo „Du“,

    ja, der oben stehende Text ist so angekommen und „unzensiert“ übernommen worden. Wenn es noch mal passiert, wäre es eventuell eine mögliche Abhilfe, den Kommentar per Mail zu senden?! Wird auch dann garantiert im „O-Ton“ veröffentlicht.

    Ebenfalls einen angenehmen Sonntagabend.

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