Leseempfehlung zur Wahl: EWK-Paukenschlag 37/2009

Obgleich Egon W. Kreutzer am Ende seiner Abhandlung zu einem anderen Schluss kommt und nicht mit unserer persönlichen „Wahlempfehlung“ konform geht, muss man seinen Beitrag doch als höchst relevante Argumentation gegen ein 08/15-Wahlverhalten werten und zum aufmerksamen Lesen weiterempfehlen.

Vor allem geht es um die „mehr oder weniger angedeuteten“ und leider sehr zutreffenden Prognosen, die er für die kommenden Jahren nach einer wie auch immer exakt ausfallenden Wahlentscheidung für eine Politik des neoliberalen „Weiter so!“ … aber lesen Sie lieber selbst und lassen Sie sich von seiner zutreffenden Anleihe bei den antiken Göttern auf den rechten Weg führen.

So oder so, auf jeden Fall gegen die neoliberale Einheitspartei von Merkel, Steinmeier, Westerwelle und Seehofer … und gegen die Fortführung eines politischen Systems, das durch die arroganten, menschenverachtenden, pseudowissenschaftlichen geistigen Ergüssen von „Persönlichkeiten“ wie von Hayek und Friedman so nachhaltig pervertiert wurde, dass darin eine Politik gegen das Volk als alternativlos und der Weisheit letzter Schluss für alle Zeiten festgeschrieben wurde!

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

EWK-Paukenschlag

© EWK-Paukenschlag

Nr. 37/2009

Pandora, die mit der Büchse

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Zitat zur Appetitanregung:

Prometheus, früher Vertreter der Aufklärung, brachte den Menschen das Feuer (vom Baum der Erkenntnis).

Gottvater Zeus, der zürnende Konservative, schickte daraufhin sein Mädel Pandora als erste Frau ins Rennen und gab ihr als Mitgift ein Fass voller Dummheit, Bosheit, Krankheit und Verderbnis auf den Weg, verbunden mit der Mahnung, dieses Fass („Büchse“ ist ein Übersetzungsfehler) unter keinen Umständen zu öffnen (und schon gar nicht davon zu essen).

Pandora, die Törichte, ging eine Verbindung mit Epimetheus ein. Gemeinsam öffneten sie das Fass, und ließen damit alles Schlechte in die Welt (die vorher ein Paradies gewesen sein soll).

Die neoliberalkonservativkapitalistischen Kräfte, angeführt von Milton Friedman, haben das Fass des Übels der Neuzeit mit ihren egoistisch-menschenverachtenden Ideen gefüllt.

Kohl, Schröder und Merkel haben es geöffnet und die innewohnenden Kräfte der Zerstörung freigesetzt.

Noch ist der Deckel offen. Noch ist Hoffnung am Grund des Fasses, Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.

Hoffnung gibt Kraft, Mut und Entschlossenheit, den Widrigkeiten den Kampf anzusagen, Probleme zu überwinden, Schäden zu beseitigen, Neues zu errichten, wo Altes zerstört wurde. Erst Hoffnungslosigkeit und Resignation führen in den Untergang.

Der 27. September 2009 ist der Tag, an dem die Büchse der Pandora wieder geschlossen, die Hoffnung für alle Zeiten weggesperrt werden soll. Es wird ein Leichtes.

Es sei denn, wir stemmen uns vereint dagegen …

Zitat Ende.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: