Zeit für den Abschied vom Märchen der „demokratischen Wahlen“

Bevor heute Abend der Höhepunkt des medialen Wahlkampfes erreicht sein und ein Millionenpublikum von den führenden Medien und zwei Paradebeispielen für „bundesdeutsche Spitzenpolitik“ wieder bis zum Extrem für dumm verkauft werden wird, möchten wir unsere endgültige und unwiderrufliche Wahlentscheidung bekanntgeben. Gleichzeitig möchten wir unseren Leserinnen und Lesern nochmals eindringlich ans Herz legen, sich den Fakten und der Realität unserer Zeit zu stellen. Vor allem sollten Sie begreifen, dass es „Demokratische Wahlen“ in „diesem unserem Lande“ gerade so wenig gab und gibt, wie wir uns als Bürger/innen eines souveränen sozialen Rechtsstaates auf der Basis einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung fühlen können und dürfen.

Darüber ist nicht nur auf unserer Seite mehr als genug geschrieben und mit massenweise weiterführenden Informationen untermauert worden. Im – „natürlich“ wieder bereitgestellten – PDF-Dokument (siehe Ende des Artikels … ab ca. 22 Uhr!) werden die entsprechenden Artikel auch noch einmal verlinkt werden, während wir uns im aktuellen Artikel nur auf die wesentlichsten Querverweise beschränken wollen.

Jetzt ist es unwiderruflich an der Zeit, dass die Menschen in unserem Lande wach werden … die Informationen abseits von gleichgeschalteter Volksverdummung via Milliardärsmedien, Lobbyverbänden, regierungs- und kapitalnahen Instituten und sonstigen neoliberalen (= ewiggestrigen!) „Denkfabriken“ nutzen … und die Bereitschaft aufbringen, ihr Schicksal eigenverantwortlich und ausschließlich im reellen und wortwörtlich anzuwendenden Sinne des Gemeinwohls in die eigenen Hände zu nehmen. Dass dies auf dem „üblichen Weg der Wahl“ nicht funktionieren kann und wird, sollte dabei als ein Fakt angesehen werden, der sich auf jeden Fall durch die Wahlen der letzten gut dreißig Jahre bestätigt sieht, sollte ebenfalls langsam zum staatsbürgerlichen Allgemeinwissen aufsteigen …

Doch damit fast genug der einleitenden Vorrede …

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Vorweg noch zwei weitere Faktoren, die wir – aus unserer Sicht und wenigstens für uns verbindlich – zum Ausdruck bringen und feststellen müssen:

Erstens:

Wie gestern schon in unserer (vorläufig) letzten Ausgabe der Leseempfehlungen angekündigt, werden wir uns aus den sinnlosen, kontraproduktiven und nicht zuletzt irreführenden „Entweder-Oder-Debatten“ hinsichtlich der vernünftigsten Wahlentscheidung verabschieden. Wenigstens ebenso lange  (bis zum 27. September) wollen und werden wir uns nicht mehr an einer „kritischen Berichterstattung und Gegenöffentlichkeit“ beteiligen, die nach wie vor nur Detailaspekte und Symptome beharkt, anstatt endlich die Ursachen der Probleme ungeschminkt beim Namen zu nennen und hier nach adäquater Abhilfe zu suchen. – Ob eine Rückkehr zur konkreten und sachdienlichen Diskussion danach noch Sinn macht, müssen wir und muss man generell vom Wahlausgang abhängig machen!

Zweitens:

So lange das Volk … also jene Gemeinschaft von Menschen, welche die Staatstheorie in einer Demokratie zum „Souverän“ erklärt – und dabei vor allem die intellektuellen und/oder objektiv-kritischen Kräfte … sich nicht dazu aufraffen kann (können), jene Probleme, die sie aus welchen Gründen auch immer aufgreifen, analysieren und in eigene Vorschläge, wie man sie lösen oder es wenigstens generell besser machen könnte, umzuwandeln versuchen, bis zu ihren tatsächlichen Wurzeln zurückzuverfolgen und dort dann auch mit der Lösung anzusetzen, werden wir keine Veränderungen zum Besseren erreichen – ganz gleich auf welchem Gebiet.

Diesem tatsächlichen Sachzwang muss man sich unterwerfen und gegebenenfalls auch in Kauf nehmen, dass die fremdbestimmte und ferngesteuerte Masse der Mitmenschen einen deshalb für „politisch unkorrekt“ hält oder – weil das ja sehr einfach und in systemkonformen Kreisen deshalb auch sehr beliebt ist – mal eben in die rechte, zumeist auch antisemitische und/oder – welch grandioser Hohn – „demokratiefeindliche“ Ecke verortet. – Was von Menschen zu halten ist – ungeachtet der Frage, ob es sich dabei um „systemtragende“ Persönlichkeiten oder nur deren „Weisheiten“ nachplappernde Apologeten des nationalen und internationalen Machtsystems handelt – sollte jedem einleuchten, der sich objektiv mit den Sachverhalten auseinandersetzt, derentwegen solche „Keulen“ ausgepackt und relativ wahllos eingesetzt werden. – Akute Betrachtungen dieser Art müssen zwangsläufig zu der Erkenntnis führen, dass diese Leute noch weit rechts von jenen anzusiedeln sind, die sie diskreditieren oder kriminalisieren wollen … und dass ihre Intentionen auch nachweislich demokratiefeindlich zu nennen sind!

Dazu ist nur eines anzumerken: Es war niemals bequem und ungefährlich, die Wahrheit zu sagen, aber es war immer und ist gerade heute notwendig, um despotische Machtstrukturen (gleich welcher Art) zu überwinden. – Und genau um solche geht es nun einmal, wenn man bei der Suche nach den Ursachen „der meisten“ Kriege, Krisen und sonstigen gravierenden Probleme bis zum bitteren, aber erleuchtenden Ende durchhält!

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Aber gut … lassen wir das! … Wer jetzt nicht aufwacht, die Wahrheit hinter den täuschenden Fassaden der  Eliten nicht erkennt und bedingungslos eigenverantwortlich zu handeln beginnt, wird den grausamen Wahrheitsgehalt des geflügelten Wortes Jean Pauls (Johann Paul Friedrich Richter 1763 – 1825) am eigenen Leib und letztlich vor allem am künftigen Dasein seiner Kinder und Kindeskinder nachvollziehen müssen ~~~ „Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen“

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Damit zu den grundlegenden Dingen, die wir Ihnen auf unserem Blog in den letzten Wochen konzentriert nahezubringen versuchten, um Ihnen einerseits aufzuzeigen, dass wir alle (das Volk … die Bevölkerung … wie immer es der oder die Einzelne für sich selbst definieren mag) eine nicht unerhebliche Teilschuld am Zustand unseres Landes und insbesondere unserer Demokratie zu tragen haben.

Wir möchten diese „Auffrischung“ andererseits aber auch einsetzen, um die letzten beiden Wochen vor der Wahl für jeden von uns zu einer Chance „zur verschärften und auf das Wesentlichste beschränkten Selbstfindung“ umzugestalten, an deren Ende (zunächst einmal) der Wille und die Überzeugung entstehen sollte, diese Verantwortung zur eigenständigen und basisdemokratischen Mitgestaltung unseres Staats- und Gemeinwesens endlich ernst- und in vollem Umfang anzunehmen.

Im Optimalfall … also dann, wenn wir uns dieser Verantwortung sowohl in ausreichender Zahl als auch in der umzusetzenden Form anzunehmen und ihr gerecht zu werden bereit sind … wird dieser Weg zumindest bis zu einer für alle Elemente unseres Staates verbindlichen und im völkerrechtlichen Sinne unantastbaren Verfassung führen, über die nicht nur ein paar Abgeordnete oder einzelne Personen/Gruppen mit ausgeprägtem „Führungsanspruch“, sondern – wie dies die Staatslehre für eine echte Demokratie vorsieht – das gesamte Volk in einer freien und geheimen Abstimmung entscheiden soll und wird. – Danach und zusätzlich noch mit einem Friedensvertrag (einschließlich der bedingungslosen Löschung der „Feindstaatenklausel“ in der Charta der Vereinten Nationen) abgerundet, werden wir alle Möglichkeiten haben, sämtliche Probleme, Unzulänglichkeiten und Missstände abzustellen, die aus dem System der uneingeschränkten „Herrschaft einer selbsternannten Elite“ hervorgegangen sind und nunmehr in ihre ultimative, in jeder Hinsicht auf Zerstörung und Vernichtung setzende Verwirklichungsphase eingetreten sind … nicht nur hierzulande oder in Europa (Vertrag von Lissabon), sondern weltweit!

Ganz fraglos ist das eine gewaltige Aufgabe … und doch hängt ihre erfolgreiche Umsetzung wieder einmal nur von dem richtigen ersten und vor allem gemeinsam zu machenden Schritt ab!

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Wählen kann nur, wer neben einer Stimme auch das Recht zur Mitbestimmung besitzt

Trifft das auf uns zu? Welches Recht und welche Möglichkeiten über jene hinaus, alle vier bis fünf Jahre zur Wahl zu gehen, um Parteien und Politiker/innen zu wählen, auf deren Auswahl wir ebenso wenig Einfluss ausüben können, wie auf die Wahl des Bundespräsidenten, des/der Regierungschef/in, der Minister/innen und sämtlicher Richter/innen, haben wir denn? Und wie sieht es mit der staats- und völkerrechtlichen Realität jenseits dieses „Wahlrechts“ aus?

Nun, man könnte es auch einfacher ausdrücken, nicht wahr? Bevor wir mit der „Macht unserer Stimme“ etwas ausrichten können, müssten wir zunächst einmal in einem Staat leben und uns im international gültigen formaljuristischen Sinne Staatsbürger/innen nennen dürfen. Können wir diese Grundvoraussetzungen in unserem Fall als gegeben ansehen?

[Studieren Sie hierzu bitte unbedingt die Dokumente, die auf unserer Kehrwoche-Seite unter der Rubrik Aktion LANDRAT sowie auf das Ergebnis beschränkt auch unter der entsprechenden Rubrik der Hauptseite verfügbar sind!]

Während wir unsere Meinung dazu in diversen Artikeln darzustellen versuchten, die sich über verschiedene Themenbereiche erstreckten, hat der Initiator der Aktion KEHRWOCHE versucht, eine Information zu gestalten, die uns allen einen tieferen Einblick in die Wahrheit hinter unserem Pseudostaat und der diesen (zumindest gegen uns) beherrschenden Parteienoligarchie ermöglichen und uns zur einzig richtigen Wahlentscheidung befähigen soll. => Aktion Kehrwoche vers04august09 … Lesen Sie die Kehrwoche … am besten vollständig, aber doch wenigstens die Seiten 8 – 12 ~ 18 ~ 24 – 26 ~ 32 – 35 ~ 39 ~ 54 + 55 ~ 65 -73, 78 – 85 (zum Vertrag von Lissabon) ~ und 86 -90 („Definition der Macht“ – Die drei Seiten der Münze!).

Wer diese Informationen liest, für sich selbst hinterfragt und beurteilt, um sie zuguterletzt mit der tagtäglich in allen Variationen zu erlebenden Realität zu vergleichen, der muss und wird erkennen, warum die Dinge gerade bei uns und in Europa so sind, wie sie sind … aber auch, dass es so nicht weitergehen kann und was man tun sollte (müsste), um diese unhaltbaren Zustände absolut legal, friedlich und urdemokratisch zu beenden.

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Mit Wahlen an sich, Wahlenthaltung oder Protestwahlen wird es nicht funktionieren!

Wir denken, dass wir diese Behauptung eigentlich nicht mehr ausführlich begründen müssen sollten. Ob nun auf Wunsch oder lediglich mit Billigung der westlichen Siegermächte haben sich die „alten und etablierten Volksparteien“ (CDU/CSU und SPD) hinter den Kulissen von Demokratie, Sozial- und Rechtsstaatlichkeit, Grundgesetz usw. eine hervorragend abgesicherte Parteiendiktatur geschaffen, an der sie aus Gründen der unabdingbaren Mehrheitsbeschaffung wahlweise auch die FDP und Grünen/Bündnis 90 teilhaben ließen / lassen.

Dies liegt nicht nur in der entsprechenden Gesetzgebung (die auch durch die Parteienoligarchie kontrolliert wird) und deren „Einhaltung respektive Auslegung“ von gerichtlichen Instanzen gewährleistet werden muss, deren Richter und Staatsanwälte nicht weniger abhängig von „Parteibuch oder Parteienproporz“ sind wie die Mitglieder der Parteien, die sich ein lukratives Pöstchen ergattern möchten … man denke in diesem Zusammenhang auch an Begriffe wie „Parteiloyalität“, „Fraktionszwang“ oder „Parteisteuern“, dann begreift man sehr schnell, warum niemand ernstlich überprüft oder gar in Frage stellt, was nach dem Willen der Parteibonzen an Gesetzen und Entscheidungen durch Bundestag und Bundesrat gepeitscht werden soll! Nein, es liegt auch an der eklatanten Verflechtung der Parteienoligarchie mit Interessen- und Lobbyverbänden auf der einen sowie mit den Meinungsmachern unter den deutschen Medienunternehmen auf der anderen Seite. Es entstand eine enorme Machtkonzentration, die wir Tag für Tag in ihrer verlogenen und Fakten nach Gutdünken verfälschenden Aktion erleben und gegen die nach landläufiger Meinung „kein Kraut gewachsen“ ist … doch diese ist nicht wirklich „unkontrolliert“, sondern unterliegt lediglich keinerlei demokratischer Kontrolle. (Siehe vorherigen Abschnitt und die Sache mit den „drei Seiten der Münze“!)

Wer die wahren Kontrolleure und Lenker dieser Machtkonstellation sind, werden wir hier nicht noch einmal ausführen – es sollte mittlerweile bekannt sein, kann im Zweifelsfalle aber durch die verlinkte Erläuterung zur wahren Machtverteilung nachvollzogen werden.

Dass man dies mit Fug und Recht behaupten und gewiss nicht in die Schublade mit der Aufschrift „Verschwörungstheorie“ stecken kann, sollten die Entwicklungen rund um das Jahr 1989 und erst recht jene in den Folgejahren zweifelsfrei belegen. Die Pseudo-Wiedervereinigung Deutschlands spielte (und spielt) im globalen Spiel der Mächte weit mehr als nur eine symbolische Rolle – vor allem, weil schon vor dem „Fall der Mauer“ auf höchster Ebene längst beschlossen war, was uns im Laufe der Zeit als „historische Veränderungen“ verkauft wurde. – Wie gesagt, wir werden das hier nicht noch einmal thematisieren, aber doch ein paar Stichworte anbieten, mit deren Hilfe jeder und jede Leser/in selbst Recherchen anstellen kann. Wir beschränken uns mal auf „Konsens von Washington“; Gorbatschows Sowjetunion von „Glasnost und Perestroika“ (insbesondere in Verbindung mit seinem Nachfolger Jelzin!) bis hin zum Zusammenbruch derselben und zur Auflösung des Warschauer Pakts; das forcierte Vorantreiben der „europäischen Integration“ unter der maßgeblichen Ägide der Kohlregierung beginnend mit dem „Vertrag von Maastricht“ … usw. usf.

Für uns Deutsche ist aber maßgeblicher, dass rund um alle politischen Machenschaften im Jahr 1990 klammheimlich beschlossen wurde, dass das deutsche Volk weder einen Friedensvertrag noch eine nationale Verfassung braucht (was unserer Ansicht nach sowohl in staatsrechtlicher wie auch in völkerrechtlicher Hinsicht eine strafbare Handlung der Regierenden und auch aller Oppositionsparteien darstellt!) … und das Grundgesetz ebenso heimtückisch in eine „politische Verfassung“ umgemünzt und in der Folgezeit rigoros nach dem einzig bedeutsamen Gesichtspunkt des Machterhalts um jeden Preis abgeändert wurde! – die Folgen sehen wir jeden Tag deutlicher in Gestalt der Einschränkung, teilweise sogar Aufhebung von Grund- und Freiheitsrechten.

Bedenken wir dabei auch, dass diese Zeit von 1989 bis zum 21.12.1991 (siehe Alma-Ata-Erklärung) das „offizielle Ende“ des Kalten Krieges – der Konfrontation von Kapitalismus und Kommunismus, die sich ebenfalls über die deutsche Teilung definierte – brachte, auch auch die Grundlage für die Eskalation des Sozialabbaus in unserem Land (einschließlich Beförderung von niedrigsten Dumpinglöhnen, Prekarisierung von Arbeitsmarkt und Gesellschaft, Stagnation der Reallohnentwicklung bei gleichzeitig exorbitanter Verteuerung der Lebenshaltungskosten, versteckte Rentenkürzungen, Einführung von Studiengebühren etc. peu peu) geschaffen hatte, derer sich sowohl die Kohlregierung, als auch die „rot-grüne Koalition“ und die nachfolgende GroKo nach Herzenslust und im einseitigen Interesse der Kapitalbesitzer bediente. (Wie immer wieder betont, alles hängt ausnahmslos irgendwie zusammen und nur wenn man sich einen Gesamtüberblick – auch in historisch nachvollziehbarer Hinsicht – verschafft, kann man auch die Quelle aller Probleme unserer Zeit und Welt entdecken!)

So weit dies … aber wir tragen eben auch eine nicht geringere Schuld (mindestens seit dem Misstrauensantrag Schröders und der daraus hervorgehenden Bundestagswahl, die uns eine „Große Koalition“ bescherte, welche dank einer Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat alle relevanten Gesetze durchwinken konnte!). Welche das ist, wird in der KEHRWOCHE kurz und knapp, vor allem jedoch korrekt dargestellt … die nämlich, dass wir diese aus elite- und kapitalhörigen Selbstdarstellern und Selbstversorgern bestehende politische Klasse bei jeder der Wahlen seit damals immer wieder treu und brav dazu legitimiert haben, uns wie Idioten, Melkkühe und Schlachtvieh zu behandeln!

Aufgrund der eingangs genannten Konstellation ist es deshalb unbedeutend, wen Sie wählen werden … ob eine Fraktion der neoliberalen Einheitspartei, die LINKE oder auch die „Piraten“ … letztendlich wird diese Wahl nichts anderes sein als eine weitere Legitimation für das politische System und die dieses offiziell und noch nachhaltiger aus dem Hintergrund heraus beherrschenden Eliten! – Hierbei gehen wir zunächst einmal nur von den Fakten aus – die Möglichkeit, dass eine Partei mit einem klaren Wählerauftrag in den Bundestag gewählt wird und dann den „Verlockungen der Macht“ verfallen könnte, lassen wir ganz bewusst unter den Tisch fallen, obgleich sie spätestens seit „Joschka“ Fischer & Co. ein weiterer Aspekt der politischen Realität der „BRD“ sein sollte.

Dasselbe gilt übrigens auch für die „Option Wahlverweigerung“ … weil nun einmal einerlei ist, wie viele Menschen sich der Wahl verweigern (aus welchen wahren und/oder vorgeschobenen Gründen auch immer). Es werden auch bei „nur 40 Prozent“ Wahlbeteiligung hundert Prozent der Mandate verteilt und dabei profitieren vor allem die etablierten Parteien vom Verhältniswahlrecht.

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Was bleibt, ist also die Option „bewusst ungültig wählen“ …

Bevor Sie jetzt in die Falle der Propaganda und Meinungsmache geraten … grundsätzlich ist es zwar korrekt, dass auch bei einer geringen prozentualen Beteiligung an dieser Wahlentscheidung keine einschneidende Korrektur des wahrscheinlichen Wahlergebnisses  – und erst recht nicht des politischen Systems – möglich ist. Aber es ist auch bei einem unter 51 Prozent liegenden bewussten und verifizierbaren Vertrauens- und Mandatentzug dieser Art alles „ein wenig anders gelagert“ als bei den oben ausgeschlossenen, „normalen Wahloptionen“.

Zum einen müssen ungültige Stimmabgaben genau erfasst und veröffentlicht werden. Das hat wenigstens finanzielle Auswirkungen, da per Gesetz bestimmt wurde, dass Parteien nur für gültig abgegebene Stimmen Geld vom Staat bekommen. Parteien unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht im Mindesten von ihren „wahren Herren“ – auch ihnen behagt es ganz und gar nicht, wenn man ihnen ans Geld geht (weshalb ja auch immer mal wieder abstruse Forderungen nach Einführung der Wahlpflicht laut werden!).

Zum anderen eröffnen sich nur durch eine bewusst und nachweisbar aus Gründen der oben genannten Zielsetzung => Vertrauens- und Mandatentzug <= gewählte ungültige Stimmabgabe echte Möglichkeiten, den internen und europaweit anzutreffenden Politikstil der Machtausübung zum reinen Machterhalt durch Anrufung internationaler Institutionen zu heilen! – Dies geschieht dadurch, dass man diese internationalen Institutionen vor eine Aufgabe stellt, die sie entweder im Sinne des deutschen Volkes wahrnehmen müssen oder aber sich selbst und ihre Funktion vor aller Welt als ebenso elitär bestimmt entlarven müssen.

Ob das direkt zum angestrebten Erfolg führen kann, oder es noch einer weiteren Herausforderung bedarf, die nur von souveränen Staaten ausgehen kann, welche sich mit den legitimen Forderungen des deutschen Volkes solidarisch erklären und diesen Institutionen wie Internationalem Gerichtshof, UNO (oder was auch immer) gegenüber unsere Forderungen unterstützen, sollte man dahinstehen lassen … mit Ausnahme der Tatsache, dass man grundsätzlich interessierte Staaten und deren Regierungen auch nur durch ein eindeutiges und zahlenmäßig überzeugendes Votum der Deutschen für Frieden, Freiheit und Souveränität dazu veranlassen kann, die Rolle eines solchen Fürsprechers einzunehmen.

Wie es funktionieren kann wurde auch bereits aufgezeigt und vom Initiator und Autor der KEHRWOCHE in korrekter Darstellung für jeden Menschen nachvollziehbar verfügbar gemacht. => Kehrwoche-Seite dieses Blogs – Rubrik Aktion Operation LUTHER und hier insbesondere die „Unterrubrik“ Zur Vereinfachung der Aktion angefertigte Dokumente … oder direkt in der entsprechenden Rubrik der Hauptseite <=. Es beginnt mit der Möglichkeit … a) den Antrag von Prof. Sojka (verstorben im Alter von 82 Jahren am 8. September, aber seine Arbeit wird von der Volksgewerkschaft, dem Verein „Die Deutschen“ und allen kooperierenden Individuen, Vereinen und Gruppen fortgesetzt werden!) beim Internationalen Gerichtshof zu unterstützen => Beitrittserklärung Klage Nichtexistenz der BRD … und b) eine echte Staatsbürgerschaft zu bestellen => Bestellung einer Staatsangehörigkeit zum Staat Deutschland vers 22aug09.

In der Kombination mit einer bewussten Ungültigmachung des Stimmzettels ergeben diese Möglichkeiten, die nur wenig Aufwand verlangen und mit Zunahme der entschlossen mitwirkenden Bürger/innen unseres Landes auch kein reelles Risiko bedeuten würden, die einzige Chance, die Staatsaufbaumängel der „BRD“ zu korrigieren und tiefgreifende Reformen unseres politischen Systems im ausschließlichen Sinne des Gemeinwohls zu erzwingen, in deren Verlauf auch die diversen Probleme wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und sozialer Art abzustellen wären! – Nun, das würden wir als eine echte Wahl bezeichnen … und deshalb unterstützen wir diesen Weg aus menschlicher und sachlicher Überzeugung auch uneingeschränkt!

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Schlusswort

Es bleiben uns noch zwei Wochen Bedenkzeit hinsichtlich der richtigen Wahlentscheidung. Historisch betrachtet ist das natürlich eine „viel zu kurze“ Zeitspanne … für das Abwägen der Argumente und Fakten, die notwendig ist, um eine derart klare, bewusste und entschlossene Entscheidung zu fällen, bietet sie jedoch mehr als genug Zeit und Gelegenheit.

Nutzen wir diese, denn es kann kaum ignoriert werden, dass es nach dem 27. September und der unmittelbar danach folgenden, bezüglich ihres Ausgangs noch sehr ungewissen Entscheidung der Iren über den Vertrag von Lissabon (selbst ein zweites „No“ würde die „Euronationalisten“ aber nicht davon abhalten, diese Quasi-Verfassung irgendwie doch noch in Kraft zu setzen … notfalls auch unter Einsatz von diversen Formen der Gewalt, die ihnen zur Verfügung stehen!), keine friedliche und unblutige Lösung mehr geben kann.

Wir alle wissen doch, dass Deutschland (das deutsche Volk) schon einmal zu lange geschlafen hat und den falschen Verheißungen eines von den internationalen und nationalen Eliten erschaffenen Despoten auf den Leim gegangen ist? Die Lehren, die wir aus diesem gravierenden, unendliches Leid über die Völker Europas und die „Nachkommen der Täter“ bringenden Fehler unserer Vorfahren ziehen müssen – ungeachtet der offenen Fragen, die in Bezug auf Hitler und seinen politischen wie militärischen Siegeszug immer noch im Raum stehen! – sollten doch unmissverständlich genug dafür sprechen, dass wir so etwas nicht noch einmal zulassen dürfen?

Doch genau in diese Richtung werden wir durch die Politik der „neoliberalen Einheitspartei“ aus CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne/Bündnis 90 gerade wieder manövriert! Nicht nur durch die Involvierung in die amerikanische Kriegspolitik, auch nicht nur durch die neu erwachenden Großmachtallüren bei einigen Politgrößen und Militärs (von der Rüstungsindustrie, die beide Mitläufergruppen steuert und mit „wissenschaftlichen Komplizen“ auf Kurs hält, gar nicht erst anzufangen!) … sondern insbesondere durch jene Pläne unserer „politischen Elite“, die sich ganz explizit und brutal gegen den Großteil des eigenen Volkes richtet und eine Umverteilung von unten nach oben in niemals zuvor dagewesener Weise plant!

Diese Pläne kann man politisch nicht durchkreuzen, egal welche Partei sich das mit welchen Parolen auf die Fahnen schreibt.

Das kann allenfalls das deutsche Volk selbst erreichen, in dem es das politisch-elitäre System exemplarisch und unmissverständlich abstraft und dafür Sorge trägt, dass es nicht länger für die Geschicke der Deutschen und der übrigen Weltbevölkerung verantwortlich sein … sprich: die Welt und die Menschen den kranken, egomanischen und kontrollwütigen Interessen der wahren Elite ausliefern kann!

Das sind – knapp aber ausreichend auf den Punkt gebracht – die wahren Optionen, denen wir uns ausgesetzt sehen … und da sollte es wahrlich nicht so schwer sein, sich für die einzige zu entscheiden, die wirklich etwas bewirken und unabhängig der Macht der Eliten Veränderungen zum Besseren des Gemeinwohls erzwingen kann. Hierbei sollte man Gemeinwohl als das Zusammenwirken und Überleben der Gesamtheit unserer Welt definieren, da es beileibe nicht nur menschliche Interessen sind, die durch die Machenschaften der „selbsternannten Herren der Welt“ massiv verletzt und missachtet werden!

Also … machen Sie am 27. Dezember ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle … über den gesamten Wahlzettel! Tun Sie es … oder lassen Sie es und ergeben sich dann in das Schicksal, das Ihnen von zahllosen wachen und informierten Menschen in immer finstereren Farben aufgezeigt … und ohne diese Entscheidung bei der schicksalhaftesten Wahl unserer Geschichte auch Realität werden!

Und sagen Sie dann nicht, sie hätten von nichts gewusst oder keine Möglichkeit gesehen, diese Entwicklung irgendwie aufzuhalten … dieses Argument wird Ihnen niemand mehr abnehmen – und irgendwann werden Sie selbst begreifen und darunter leiden, dass Sie nichts getan haben, so lange dazu noch die Möglichkeit bestand!? Damit müssten Sie dann leben … wenn man in Bezug auf das, was für uns geplant und ggf. auch rigoros umgesetzt wird, überhaupt noch von „Leben“ sprechen kann …

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PDF-Version

Artikel 09-09-13

Anmerkung:

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12 Antworten

  1. Was kann „falsch“ daran sein, denen da OBEN zu sagen:
    „Wir machen nicht mehr mit?

    Diese ganz bewusste Entscheidung, schriftlich fixiert, liefert uns auf jeden Fall in Zukunft überzeugende Argumente und innere Sicherheit.

    Und die wiederum geben uns die Kraft und die Stärke, dem Unausweichlichen zu trotzen.

    Laßt uns also „hingehen“ und demonstrativ unsere „eigene“ Wahl treffen!

    lg. Annaka

  2. Jawoll, wir haben verstanden, wir wählen NPD!!

  3. Hallo Annaka,

    nichts ist falsch daran, auch wenn so mancher Mensch das anders sieht … aber diese Leute müssen sich dann schon an die eigene Nase fassen und sich fragen lassen, was sie anders und vor allem besser machen wollen.

    Ich würde mal sagen, dass wir uns in der Kernfrage absolut einig sind … also lass uns tun, was WIR für richtig halten ( auch wenn es sonderbare Spaßvögel geben mag, die das dann so absurd „falsch verstehen wollen“ wie Kommentator Nummer 2😉 )

    LG HDZ

  4. meinen allergrößten Repsekt für diese klaren, messerscharfen und so verdammt richtigen Worte, moltaweto! Dem bleibt eigentlich, für die Leser, nur hinzuzufügen: Weitergeben und Weiterleiten ! in der kurzen Zeit die noch bleibt

    Alles Gute Siegfried

  5. Hallo Hans-D.

    vielleicht veranlaßt gerade der Kommentar unseres „Spaßvogels“ so manchen Unentschlossenen dazu, genau DAS nicht zu tun. Und dann hats doch wieder was Positives, oder????

    Dank Dir, für Deine freundlichen Antworten

    lg Annaka

  6. Zeit für den Abschied vom Märchen der „demokratischen Wahlen“…

    Von Moltaweto | Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft | – Bevor heute am Sonntagabend der Höhepunkt des medialen Wahlkampfes erreicht sein und ein Millionenpublikum von den führenden Medien und zwei Paradebeispielen für „bundesdeut…

  7. Hallo Hans und Team,

    ein ganz kurzer Senf von mir. Es ist zu hoffen das viele Menschen hier Ihre Artikel lesen und weitergeben. Hoffen ist ja nie verkehrt. Obwohl ich mir manchmal ziemlich dämlich vorkomme, hör ich nicht auf zu versuchen, wenigstens einige Schläfer wachzukriegen. Komme mir manchmal wie ein Wecker vor. Ob es immer klappt, kann ich leider nicht sagen.
    Warten wir’s ab und trinken Kaffee.(Ist mir auch lieber als Tee- grins)
    Die herzlichsten Grüsse und eine gute Woche wünscht wie immer

    Jan

  8. @Siegfried,

    danke für den Kommentar und die Zustimmung. Auch wenn es eher wenig Hoffnung gibt, dass unsere Mitmenschen auf diese Weise zu eigenständigem Denken und ebenso logischem wie notwendigem Handeln bewegt werden können, werden wir sie bis zu letzt hegen und pflegen. Am 27. September werden wir so oder so klüger sein.

    Ebenfalls alles Gute
    HDZ

  9. @Annaka,

    nichts zu danken … Du weißt doch, wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch wieder heraus😉 Aber im Ernst, wir möchten und müssen uns bei Dir für Deine konstruktiven und aufbauenden Kommentare bedanken!

    LG Hans

  10. @Jan,

    danke für den Senf – hätten wir jetzt ein Paar Würstchen auf dem Teller – nennen wir sie mal Zuversicht und Hoffnung – dann würden die uns jetzt sicher besser munden.

    Mehr als versuchen, den Menschen die Augen für die sie umgebende Realität zu öffnen, geht nicht … und wenn wir uns auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln. Auf jeden Fall können wir uns später einmal sagen, dass wir weder Vogel Strauß gespielt, noch uns hinter falschen Ausflüchten versteckt haben.

    Beim Abwarten und Kaffee trinken sind wir absolut dabei (in der einen Hinsicht bleibt uns nichts anderes übrig, in der anderen haben wir da zum Glück denselben Geschmack🙂 )

    Die Grüße und Wünsche werden dankend angenommen und gehen postwendend retour!

    Hans.

  11. Wisst ihr, Ihr Lieben,

    es ist kein Unglück so groß, das es nicht auch etwas Gutes birgt.
    Vielleicht brauchen all Jene, die nicht erkennen wollen oder können, genau DAS, was sie „wählen“.

    Ich denke, das WIR auch dann die Zeit zu nutzen wissen, wenn es nochmal 4 Jahre dauert.

    Die Alternativen sind gefunden, die Ziele gesetzt und das Miteinander gestärkt.

    Danke an Alle, die sich einer friedlicheren Zukunft widmen.

    lg. Annaka

  12. Hallo Annaka,

    ist natürlich grundsätzlich korrekt, was Du schreibst … die Frage ist eben nur, unter welchen Umständen wir das Wissen einsetzen können (müssen) und ob wir noch einmal vier Jahre Zeit bekommen werden, um es auf die angestrebte friedliche, gewaltfreie und dennoch überzeugende Weise anzuwenden, wie es jetzt möglich wäre?

    Aber ich möchte das jetzt nicht „unkender Weise niederschreiben“. Wir denken sowieso, dass sich die „Macht der Eliten“ ihrem natürlichen (vielleicht auch „kosmischen“) Ende zuneigt und dass jeder Mensch, der bisher aufgewegt und auf den richtigen Weg gebracht werden konnte, im Endeffekt ein stärkender Faktor für uns alle sein wird.

    In diesem Sinne auch ein herzliches Dankeschön an Dich, denn Du tust das ja selbst und auf Deine Weise gerade so wie wir.

    LG Hans

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