Gastbeitrag Muskelkater: Pressekonferenz vom 27.08.2009

Wir bedanken uns beim Autor für die Zusendung des Beitrags, den wir unseren Leser/innen ohne weitere Kommentierung zur Verfügung stellen … nun ja, eine Kleinigkeit muss doch angemerkt werden: egal wie man die Bundestagswahl auch immer beurteilt (wir haben dazu bekanntlich unseren „ganz eigenen“ Standpunkt!), die Aussage, die Gregor Gysi gegen Ende seines Beitrags hinsichtlich der Wirkung des Wahlergebnisses seiner Partei auf die „Neoliberale Einheitspartei“ macht, kann man nur ganz dick unterstreichen!

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Pressekonferenz vom 27. August 2009

Von Muskelkater

Oskar Lafontaine und Gregor Gysi äußern sich in dieser Bundespressekonferenz zur aktuellen Lage in Deutschland. Wer dieses knapp 25 Minuten dauernde Video durchsteht, der wird erkennen, daß nur eine starke Linke die anderen dazu auffordert, für das eigene Volk friedlicher und sozialer zu werden.

Denn die schrödersche Agenda-2010 hat das Volk gespalten wie nie zuvor. Sie hat Verlierer aus den Arbeitnehmern gemacht. Sie hat die Armut ins Land gebracht. Sie hat die Reichen gefördert. Sie hat die Gesundheit vieler gefährdet, weil diese unbezahlbar wurde. Sie hat die Bildungspolitik ad absurdum geführt. Sie hat den Überwachungsstaat eingeführt, Orwells „1984″ ist ein müder Abklatsch dagegen …

Und trotz allem hält SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier an dieser Agenda fest. Obwohl sich auch in der SPD die Stimmen langsam mehren, die eine Abkehr wünschen. Kann es sein, daß die Linke so langsam wirkt?

Hier jetzt die Erklärungen für alles. Ich wünsche viel Input:

[Das Video (ca. 25 Minuten) dazu, kann im Originalbeitrag direkt angesehen werden.]

2 Antworten

  1. Hallo Hans u. Team
    ich will mich nur mal wieder kurz melden. Habe mir das Video angesehen.Dem ist nichts zuzufügen.Ich hab mich die letzten Tage ziemlich geärgert und aufgeregt, obwohl ich es nicht mehr wollte. Kann man nicht ändern, na ja. Es fing mit dem Blick zum Himmel an. Tag und Nacht ohne Pause sind diese Verbrecher geflogen. Ich hab das Gefühl, die werden immer agressiver. Das Zeug was die da versprühen wird wohl immer „fetter“. Der Himmel sieht wie ne Nebelwand mit zerfetzten Kissen aus. Kein Aas sieht das, oder will das sehen. Das dieses Zeug uns aber fertig macht, ist ja nicht so schlimm. Ich hab ne Bekannte mal daruf aufmerksam gemacht, sich die Büsche nach dem Regen anzusehen. Da ist nämlich überall so weisses Zeugs drauf. Wohl irgenwelche Fasern die da runterkommen, hab ich gelesen.
    Und dann unser „Lokalsender“. RBB hiess früher mal SFB. Da gabs auch ab und zu echte Meldungen und richtige Lokalnachrichten. Heute wird da gehetzt und gelogen, dass die Heide kracht. Wir sind aber auch ein schlimmes Volk. Wir haben Europa und die Welt angegriffen. Die Merkel trauert in Polen. War ja zu erwarten. Ich hab mich darüber mit jemenden aus meiner Gegend unterhalten und ihm gesagt, das auch ich trauere. Aber um mein Volk. Um die deutschen Opfer, wo keiner drüber redet. Die aber in die Millionen gehen. Um die Opfer nach dem Krieg, als die „Sieger“ Dresden und andere Städte zugebombt haben und alle die man misshandelt hat. Weiter hab ich nicht ausgeholt. Nach vierzig Minuten haben mir die Füße zwar etwas vom Stehen geschmerzt, aber der Bekannte hat’s endlich begriffen. Nun hoffe ich das der das auch weitergibt.
    Bin mal wieder vom Thema abgewichen. Musste aber irgendwie raus.
    Morgen lese ich mir die anderen Artikel durch. Die herzlichsten Grüsse und noch ne ruhige Restwoche wünsche ich.(Wo ist nur die Zeit hin?)
    Jan

  2. Hallo Jan,

    tja, Ihre Vermutungen hinsichtlich einer zunehmenden Aggressivität der „diversen Maßnahmen“ zur Manipulation dürften zutreffen. Alles andere wäre aber (leider) nur verwunderlich, wenn man sich den mehr und mehr aus den Fugen geratenden Zustand von Welt und Gesellschaft betrachtet.

    Hinzufügen ist dem – momentan und von meiner Seite aus – nichts mehr. Unsere Gedanken sind wie magisch von etwas anderem gebannt – genaueres können Sie, wenn Sie mögen und so viel lesen können, dem neuesten Artikel entnehmen.

    Abweichungen von Thema sind grundsätzlich kein Problem, aber meistens passt es eben doch zum Thema … wir wissen ja, im Endeffekt gehört und passt alles immer irgendwie zusammen.

    Da es wieder mal „etwas später als geplant“ geworden ist, wünsche ich jetzt auch erst mal eine angenehme Restwoche und freue mich schon auf unser nächstes „Zusammentreffen“.

    Herzliche Grüße retour
    Hans.

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