Die Qual der Wahl? Oder: Bundestagswahl 2009 – Kür oder Pflicht?

Seit wir im Juli den Einstieg in die „politischen Aktionswelt“ gewagt und dies mit einer kleinen Reihe „Aktion Deutschland“ begleitet haben, versuchten wir im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten die Entwicklung der Stimmung im Land zu analysieren. Da dies im „öffentlichen Internet-Raum“ (bspw. unser Blog) nicht so recht funktionierte, da ein ausreichender Feedback ausblieb, mussten wir uns auf die Artikel und Kommentare auf anderen Seiten, die persönliche Kommunikation via E-Mail sowie auf den Spontandialog mit Menschen auf der Straße oder in unserem persönlichen Bekanntenkreis beschränken. Aus unserer Sicht, die fraglos in manchem Detail von „der Mehrheitsmeinung“ abweicht, muss das Ergebnis als wenigstens ernüchternd, wenn nicht gar frustrierend und desillusionierend bezeichnet werden.

Es scheint so, als wäre die Realitätsverdrängung in unserem Land doch zu ausgeprägt und weit verbreitet als dass man wirklich etwas bewegen und die Bürgerinnen und Bürger zu einem Verhalten überzeugen könnte, das mündigen, die Bedeutung von reeller Selbstverantwortung in vollem Umfang begreifenden Erwachsenen gerecht werden kann … ob unsere Einschätzung richtig ist oder ob wir nur dem Problem einer „exotischen und ziemlich allein stehenden Meinung“ zum Opfer gefallen sind, können wir selbstverständlich nicht beurteilen. Das können nur Sie, unsere Leserinnen und Leser – und am einfachsten sollte eine objektive und Fakten liefernde Überprüfung möglich sein, wenn Sie die von uns vertretenen oder zumindest überwiegend mit getragenen Ansichten aufgreifen und im eigenen privaten und beruflichen Umfeld diskutieren.

Die Gefahr, dass Sie dabei ähnlich enttäuschende – aus Ihrer Sicht vielleicht aber auch erfreuliche und beruhigende, da Sie in ihrer anders lautenden Meinung bestärkende – Erfahrungen machen könnten, ist zwar relativ groß, aber manchmal ergeben sich auch „sonderbare Begleiteffekte“ aus solchen Diskussionen, die in einem verstärkten und tiefer gehenden Nachdenken münden, an dessen Ende wenigstens das bloße Erkennen des Kernproblems unserer „parlamentarischen Demokratie“ und unseres Pseudostaates namens „Bundesrepublik Deutschland“ unerwartet in den Bereich des Möglichen gerät … das wäre schon ein guter Anfang, der durch die kritisch-objektive Prüfung der insbesondere auf der Seite Aktion KEHRWOCHE (wurde heute aktualisiert), aber auch in vielen Artikeln des Blogs bereitgestellten Informationen eventuell konstruktiv und zielführend ausgebaut werden könnte.

Doch wie immer liegt die grundlegende Entscheidung allein bei Ihnen …

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Zunächst einmal die „Alternativen“

Um eines vorwegzunehmen, das für beide „Alternativen“ gleichermaßen gilt: Wahlenthaltung – egal ob als Protestmittel verstanden, oder aus Unentschlossenheit und/oder schlichter Faulheit (der kann durch das Mittel der Briefwahl abgeholfen werden!) kann und darf nicht mehr als Wahlalternative missverstanden werden! – Egal welcher aktive Weg letztlich auch beschritten werden soll, die Aussicht, dass er erfolgreich zu Ende gebracht werden kann, steigt mit jedem Prozent, um welches die Wahlbeteiligung näher an 100 Prozent heran geführt wird!

Alternative 1 = Abwahl der Regierungsparteien durch reguläre Wahl

Mittlerweile hat sich die Mehrzahl der von uns regelmäßig frequentierten und gelesenen Seiten ziemlich eindeutig dazu durchgerungen, für das Ziehen dieser Option eine Empfehlung zugunsten der LINKEN auszusprechen. Die dabei aufgeführten Gründe sind in der Regel stichhaltig und eine derartige Wahlentscheidung wäre alleine deshalb schon „sinnvoll“, weil sich alle übrigen Parteien durch den kategorischen Ausschluss einer Koalition mit dieser selbst in eine Sackgasse manövriert haben. Während die meisten Stimmen für andere Parteien – insbesondere die unzähligen Kleinstparteien – aufgrund der 5-Prozent-Hürde von vornherein vergeudet wären und in der Endabrechnung aller Voraussicht nach nur jenen Systemparteien nützen würden, die auf jeden Fall exemplarisch abgestraft werden müssen, würde die Wahl der LINKEN bei Erreichen eines guten Gesamtergebnisses, eine „einfache Regierungsbildung mit Chance auf 2/3-Mehrheit“ so gut wie sicher ausschließen. Ein „Weiter so“ – ob nun unter Schwarz-Gelb oder Schwarz-Rot respektive jeder theoretisch möglichen „Ampelkoalition“ – in der bisherigen Form wäre dann nicht möglich und davon würden über kurz oder lang (in jedem Fall während der kommenden Wahlperiode) die Grund- und Freiheitsrechte der Bürger/innen profitieren. – Was in der Folge auch bedeuten würde, dass wir vier zusätzliche Jahre Zeit bekommen würden, um von unten nach oben jene Reformen zu erzwingen, die unseren Staat von einer völkerrechtlich fragwürdigen Scheindemokratie zu einer echten und weltweit anerkannten, umfassend souveränen Basisdemokratie aufsteigen ließe.

Es gibt auch andere Meinungen zu diesem Thema … also zur Befürwortung einer regen Wahlbeteiligung mit dem Ziel, auf dem Umweg über mehr „Parteienvielfalt“ einer durch mehr Bürgernähe und mehr Achtung vor Menschenwürde und Grundgesetz überzeugende Politik zu realisieren. Als Beispiel soll hierfür nur einmal die Seite „jetzt-abwählen.de“ angeführt werden.

Die meisten der hier vorgebrachten Argumente kann man zweifelsohne unterschreiben, allerdings gerät der Autor mit seiner Einschätzung hinsichtlich der „Vorteile einer Drei-Parteien-Regierung“ gegenüber einer nur von zwei Parteien gebildeten Regierung für unser Dafürhalten ein wenig in die Irre. Egal ob eine „Ampel“ mit einem schwarzen oder einem roten „Oberlicht“ zustande kommt, beide Variationen wären ebenso wenig in der Lage oder bereit dazu, die tatsächlichen Probleme unserer Zeit zu adressieren, geschweige denn im Sinne des Gemeinwohls zu lösen. Dafür haben sich alle in Frage kommenden Parteien zu eindeutig auf eine neoliberale Linie festgelegt und vertreten /verteidigen diese auch trotz Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise nach wie vor mit Zähnen und Klauen … und die Ansicht, dass man als Partei in einer Regierungskoalition zu sehr darauf angewiesen wäre, sich „als Partei zu präsentieren und profilieren“ ist auch deshalb nicht mehr zeitgerecht. – Die einzige Drei-Parteien-Lösung, die diesem Anspruch eventuell gerecht werden könnte, ist aufgrund des oben erwähnten und bereits reihum klar zum Ausdruck gebrachten Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der LINKEN auf Bundesebene nicht zu erwarten.

Die Entscheidung einer Wahlbeteiligung mit der klaren Zielsetzung, eine andere Politik zu verlangen und auch durchzusetzen, kann unserer Meinung nach deshalb nur durch ein Kreuz bei der LINKEN erfolgversprechend umgesetzt werden … auch wenn wir uns insgesamt dazu gezwungen sehen, an einer Lösung unserer dringlichsten Probleme auf der Grundlage des „Parteienstaates“ zu zweifeln, dem sich in letzter Konsequenz auch die LINKE ebenso wenig vollständig entziehen kann (und wohl auch nicht will!) wie jede auf dem Wahlzettel angebotene Klein- und Kleinstpartei!

Deshalb sollte und muss die Frage erlaubt sein, ob wir ewig damit fortfahren wollen, bei Wahlen – die derzeit (noch – „im Guten wie im Bösen“) unsere einzige Möglichkeit einer mehr oder weniger direkten Einflussnahme auf die Politik repräsentieren – immer das vermeintlich „kleinere Übel“ zu wählen, anstatt die Politiker/innen aller Parteien durch eine klare Aufforderung zu mehr reeller Basisdemokratie zum Umdenken zu bewegen? Also wenigstens zu versuchen, dieses Umdenken „zwangsweise“ in ihre Köpfe zu pflanzen?

Als Überleitung zur zweiten – und unseres Erachtens besseren – Alternative möchten wir uns erlauben auf zwei vorangegangene Artikel dieses Blogs zu verweisen, in denen das Thema teilweise oder komplett schon behandelt wurde. Einmal am 20. August und zum anderen am 15. August.

Alternative 2 = Entzug der demokratischen Legitimation der Parteiendiktatur mittels Ungültigmachung des Wahlzettels

Warum nur diese Alternative eine realistische Chance eröffnet, der Probleme Herr zu werden, die im Grunde genommen die gesamten 60 Jahre unserer „repräsentativen Demokratie“, in jedem Fall und unwiderlegbar aber die letzten 20 (bis 30) Jahre über entstanden sind und von der politischen Klasse größtenteils willentlich erzeugt wurden, haben wir in den oben verlinkten Beiträgen bereits umfassend begründet. Dass diese Staatserneuerung nur bedingt von innen nach außen, oder von unten nach oben funktionieren kann, dürfte als bekannt vorausgesetzt werden können. Aber bevor man sich an den richtigen Stellen um eine adäquate Unterstützung für die legitimen Forderungen und Ansprüche des deutschen Volkes (= der Bevölkerung des Staates Deutschland) bemühen kann, müssen die Menschen hier die unabdingbaren Voraussetzungen schaffen.

Nur wenn ein Volk auf geeignete Weise und unmissverständlich verlangt, dass internationale Rechtsnormen, die sein angeblicher Staat ausnahmslos mit unterzeichnet und somit für seine eigene Gesetzgebung und Rechtssprechung als verbindlich anerkannt hat, von diesem Pseudostaat auch eingehalten werden, kann es von der Weltgemeinschaft aller Völker erwarten, dass sie es beim Erreichen des ihm zustehenden „Status“ eines freien und souveränen Staatsvolkes unterstützt. Diese Grundvoraussetzung gilt es in Deutschland zunächst einmal zu schaffen – und zwar nicht erst seit 1949 oder 1990, sondern bereits seit dem Resultat der Potsdamer Konferenz (nach Kriegsrecht) vom 02.08.1945. Das Verhindern dieser Grundlagen war stets das zentrale Ziel der politischen Klasse, die bei einer „demokratischen Neuordnung“ Deutschlands den Verlust ihrer „Machtoligarchie“ gegenüber dem Volk zu befürchten hatte – und damit auch ihren „Nutzwert“ für die im Hintergrund bleibenden Strippenzieher. Ganz offensichtlich und mittlerweile unwiderlegbar wurde dies aber erst vor einigen Jahren, als immer mehr Einzelheiten über die Mauscheleien und Betrügereien rund um die „Wiedervereinigung“ ans Tageslicht kamen.

Also … es gilt hier eigentlich einen unwiderruflichen und natürliche, einzig und allem dem über allen anderen Ansprüchen stehenden Gemeinwohl entsprechende Realitäten schaffenden Schlussstrich unter die Pseudodemokratie und ihre „namentliche Bestimmung Bundesrepublik Deutschland“ zu ziehen.

Dass dies bitter notwendig und es höchste Zeit für ein entsprechendes Verhalten der Bevölkerung ist, beweist u. a. auch das Ergebnis der Aktion LANDRAT (Aktionsergebnis zur Aktion LANDRAT vers 24aug09), welche der Initiator und Autor der Aktion KEHRWOCHE (bitte bis zur angegebenen Überschrift scrollen) am vergangenen Wochenende ausgewertet und uns zugeschickt hat. Ein Staat, der seinen Bürgern keine gültige Staatsbürgerschaft zugesteht, ist nach völkerrechtlich verbindlicher Sichtweise kein Staat … und wenn Sie dem Ergebnis dieser Aktion keinen Glauben schenken wollen, dann versuchen Sie doch einfach selbst einmal, bei der zuständigen Behörde Ihres Landkreises eine Bestätigung darüber zu erhalten, dass Sie reguläre Staatsangehörige eines Staates namens Bundesrepublik Deutschland sind. – Die Antworten, die sie darauf erhalten werden, können sie repräsentativ und im Voraus im Dokument „ Das Unrechtssystem spricht vers24aug09“ nachlesen.

Auch darüber, was weiter geschehen muss, damit eine bewusste Ungültigmachung des Stimmzettels dem Erreichen des schlussendlich anzustrebenden Ziels = der Erlangung einer völkerrechtlich unanzweifelbaren Staatsbürgerschaft und somit die Zugehörigkeit zu einem regulären und souveränen Staat (mit allen Rechten und Pflichten eines/einer Staatsbürger/in!) unter einer Regierung, die sich ihren Aufgaben und Pflichten als Volksvertreter voll umfänglich bewusst ist = wird in den Dokumenten unter der nachfolgenden Rubrik auf der Seite Aktion KEHRWOCHE beschrieben und zu Ihrer Verfügung und Beurteilung (sowie ihrer Entscheidung für eine jederzeit mögliche Mitwirkung) gestellt.

Diese Rubrik trägt den Titel Aktion OPERATION LUTHER und was sich dahinter verbirgt – mit Ausnahme der Bestellung einer Staatsangehörigkeit zum Staat Deutschland vers 22aug09, die sich nach der vorangestellten Einleitung von selbst erklären sollte – erläutert das Dokument „Anleitung zur OPERATION LUTHER“ (Anleitung zur OPERATION LUTHER vers 24aug09).

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Schlussfolgerungen des AmSeL-Teams

Nachdem wir die beiden Alternativen nun benannt und so ausführlich wie nötig dargestellt haben, müssen wir uns noch der Frage stellen, welche von ihnen den Interessen und Ansprüchen des Volkes unseres erst noch formell zu gründenden und eindeutig zu benennenden Staates am ehesten zu entsprechen vermag.

Hier können und wollen wir keinen Anspruch erheben, diese Frage „allgemeingültig“ beantworten zu können. Wir können und möchten sie jedoch aus Sicht unserer individuellen Erfahrung mit dem derzeit herrschenden System, sowie vor dem Hintergrund der drohenden Auswüchse, die es erst noch entfalten wird, wenn wir es nicht entschieden und legitim daran hindern, durch Darlegung unserer persönlichen Meinung beantworten.

Hierzu sei zuallererst nochmals auf die Neutralitätserklärung des Vereins sowie die Neutralitäts- und Schutzklausel des Initiators und Autors der KEHRWOCHE hingewiesen (letzteres finden Sie am Ende der entsprechenden Seite des Blogs). Beides besagt nicht mehr und nicht weniger, als dass man sich zusammengetan hat, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen … das bedeutet aber auch – für alle genannten Seiten und daraus folgernd auch für jeden Partner, der sich der Aktion anschließen möchte, dass niemand Wort für Wort übernehmen und/oder gutheißen muss, was vom jeweils anderen im Rahmen des Engagements und der Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht wird. Wie betont, es ist ein gemeinsames Ziel, das die genannten Partner durch koordiniertes Vorgehen erreichen wollen. Und was wiederum dieses Ziel ist, wird auf der Aktionsseite knapp und unmissverständlich formuliert.

Nachdem wir uns ausgiebig mit allen Dokumenten auf der Kehrwoche-Seite beschäftigt und festgestellt haben, dass wir mit den darin wiedergegebenen Zielsetzungen fast ausnahmslos konform gehen können, unterstützen wir nun auch überzeugt alles, was uns bei der Schaffung der unter „Alternative 2“ dargestellten Grundvoraussetzungen voranbringt. Dies gilt demzufolge auch für die „Aktion OPERATION LUTHER“ und deren zentrales Element die „Bestellung einer Staatsbürgerschaft zum Staat Deutschland“.

Alles was darüber hinaus an Detailfragen geklärt werden muss, kann und soll auf dem Weg dorthin zwar diskutiert und vorbereitet werden, damit zu gegebener Zeit ohne Verzögerung an die Umsetzung der „Staatserneuerung“ gegangen werden kann, aber die abschließende Entscheidung hinsichtlich aller elementaren Sachfragen, kann und wird nicht von einzelnen Aktivisten oder Gruppen, sondern nur von der Gesamtheit (Gemeinschaft) des deutschen Volkes beschlossen werden. Insofern sind wir auch bei „strittigen“ oder vielleicht auch nur „unterschiedlich interpretierten“ Teilaspekten im Endeffekt immer auf der sicheren Seite und das Volk selbst hat es in der Hand, diesen Zustand durch angemessene Beteiligung auch über den „Tag X“ hinaus sicherzustellen.

Das heißt, vor allem die Frage wie der völkerrechtlich korrekt gegründete und mit einer ebenso korrekt erarbeiteten und in freien, geheimen Wahlen beschlossenen nationalen Verfassung ausgestattete Staat am Ende heißen, in welchen Grenzen er bestehen und wie genau die besagte Verfassung aussehen soll, die all diese relevanten Fragen für uns und die Völkergemeinschaft verbindlich regelt, werden am Ende wir alle bestimmen können und müssen. Es sind zahlreiche bekannte und seriöse Experten „mit an Bord“, die uns dabei helfen und dafür gewährleisten können, dass unser Staat im zweiten Anlauf „besser gelingt“ als beim ersten … und gemeinsam mit diesen Frauen und Männern können wir als Volksgemeinschaft auch alles regeln und korrigieren, was „im alten Pseudostaat“ nicht gestimmt, funktioniert und zur Mehrung und Absicherung des Gemeinwohls beigetragen hat.

Das ist, wirklich so kurz wie möglich gefasst unsere Meinung und der Grund dafür, dass wir ohne Wenn und Aber auf dem Weg voranschreiten wollen, den wir gemeinsam mit offiziellen Partnern und eventuell einigen „schweigenden Befürworter/innen“ begonnen haben.

Und eines ist absolut sicher … unser Ziel ist eine der Natur und der Menschheit verpflichtete, basisdemokratische Staats- und Gesellschaftsordnung! Wir werden nicht zurückstehen und zusehen, wie angebliche Demokraten und Demokratinnen unseren Staat in eine kapitalfaschistische, neofeudale Diktatur unter dem militaristischen, despotischen und menschenverachtenden Mantel einer noch ärgeren „Scheindemokratie“ namens „Europäische Union“ verwandeln, wie das unsere Vorfahren vor mehr als siebzig Jahren getan haben und wie es beispielsweise von Roberto J. De Lapuente vor einigen Tagen trefflich skizziert wurde.

Damit beschließen wir diesen Artikel mit der Empfehlung, sich die neu aufgenommenen Dokumente auf der Kehrwoche-Seite sorgfältig durchzulesen und – genau wie wir es getan haben – auf die Dinge zu achten, die auch Sie unbedingt und uneingeschränkt befürworten können. Alles andere, was Sie verunsichern oder gar davon abhalten könnte, im eigenen Interesse Eigenverantwortung zu übernehmen, sollten Sie in dem gesicherten Wissen überlesen, dass es am Ende alle in diesem Land lebenden und wahlberechtigten Menschen sein werden, die über die exakte Ausgestaltung unseres Staates und seines Gemeinwesens zu entscheiden haben. Und wir denken keinesfalls, dass befürchtet werden müsste, dass die Mehrheit unserer Mitmenschen Sehnsucht nach diktatorischen und kriegerischen Verhältnissen hegt!? Also trauen Sie sich selbst etwas zu und lernen Sie wieder, der Volksgemeinschaft zu vertrauen, der sie mit oder ohne reguläre Staatsangehörigkeit zugehörig sind … mit einer verbrieften und unantastbaren Staatsbürgerschaft lassen sich die vor uns liegenden Aufgaben und Herausforderungen allerdings zweifelsohne wesentlich besser und leichter bewältigen!

Und deshalb auch unsere Bitte und Empfehlung, die Bundestagswahl im September durch Ungültigmachung Ihres Stimmzettels und Beantragung einer Staatsangehörigkeit zum Staat Deutschlang und eventuell auch noch durch eine Unterstützung des Antrags von Professor Sojka und der Volksgewerkschaft auf Feststellung der Nichtexistenz der BRD beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu einem echten und wahrhaftigen Neubeginn werden zu lassen.

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PDF-Version

Artikel 09-08-24

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10 Antworten

  1. Die Qual der Wahl? Oder: Bundestagswahl 2009 – Kür oder Pflicht?…

    Von Moltaweto | Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft | – Seit wir im Juli den Einstieg in die „politischen Aktionswelt“ gewagt und dies mit einer kleinen Reihe „Aktion Deutschland“ begleitet haben, versuchten wir im Rahmen unserer bescheidenen M…

  2. @Auch darüber, was weiter geschehen muss, damit eine bewusste Ungültigmachung des Stimmzettels

    Alte Regel aller Pläneschmieder: Plane nie so, daß dein gegner zu deinen Gunsten entscheiden muß!

    Ich sehe nicht, daß üngültige Stimmzettel eine andere Wirkung haben als ein breites Grinsen bei den zu wählenden Politikern und einen blöden Wähler mehr in der Statistik.
    Sorry – leider muß ich wegen dieses kleinen Punktes diese Theorie auf die Hilfe-Seite der amtierenden Politiker rechnen!
    mfg zdago

  3. @Ich sehe nicht, daß üngültige Stimmzettel eine andere Wirkung haben als ein breites Grinsen bei den zu wählenden Politikern und einen blöden Wähler mehr in der Statistik […]

    Für seine Meinung braucht sich niemand zu entschuldigen, allerdings muss ich ihr die Frage entgegenstellen, wie Sie es denn (besser) machen würden. Wie es funktionieren kann und was dafür von jedem handlungsfähigen und -bereiten Menschen dieses Landes erwartet werden muss, wird dargestellt. Und besser als dieselbe Mischpoke (egal wie immer auch zusammengesetzt) erneut zu legitimieren, weiterhin mit uns umzuspringen wie es ihr gefällt, ist ein konzertierter Versuch allemal!

    Und leider muss man unter „derselben Mischpoke“ unserer Meinung nach sämtliche Parteien verstehen, die sich unter den „geltenden Gesetzen“ zur Wahl stellen.

    Da Kritik nur dann einen Sinn macht, wenn man auch einen besseren oder wenigstens alternativen Weg aufzeigen kann, würde mich – wie bereits angedeutet – interessieren, was Sie vorschlagen würden … und ich hoffe, Sie werden darauf nicht mit irgend etwas von der Art „französische Verhältnisse“ erwidern, denn das würde den amtierenden Politikern noch sehr viel mehr in die gezinkten Karten spielen?!?

    mfG HDZ

  4. @wie Sie es denn (besser) machen würden.
    da haben sie leider meinen Schwachpunkt erwischt. Denn durch die bestehenden Machtverhältnisse sehe ich keine Möglichkeit zu einer Veränderung. Und schon gar nicht in der Begrenzung auf Deutschland.
    Vielleicht ist die Vernichtung der deutschen Wirtschaft wirklich die Rettung – denn dadurch wird den Handlangern der uns umzingelnden „Freunde“ die Hilfe entzogen und den Lenkern die Möglichkeit, Wohltaten an willfährige Helfer zu verteilen.
    http://www.mmnews.de/index.php/200908253634/MM-News/GM-braucht-Opel.html
    Und dann könnte die Entwicklung so weitergehen, daß die herrschende Hand der US-Hochfinanz ihre Finger in den Gesellschaften verliert und zusammenbricht – mit der Möglichkeit für einen neuen Aufbau.
    Aber in der Rechnung sind eine Menge unbekannte – so ist die Geschichte nur potentiell Zielführend.

    Trotzdem – die einzige Möglichkeit, diesen Weg zu beschleunigen – scheint mir darin zu liegen, unbeteiligte einzuwählen – also Parteien/Politiker, die daran nicht beteiligt sind. Jede Stimme für eine nicht etablierte Partei ist weitaus schwerer wegzuerklären.

    Denn sie haben ein Problem: wie wollen den Anschein der Legalität wahren. Treten sie allzu offen auf, werden sie selbst zum Ziel des Widerstandes – solange der Anschein der Legalität gewahrt bleibt, können sie den Widerstand gegen sich selbst organisieren und dafür sorgen, daß dieser ins Leere läuft.
    Und es gibt zwei eindeutige Punkte:
    1. ein Bodensatz an Wählern wird immer da sein – Funktionäre und ihr Anhang sowie die Abhängigen
    2. ungültige Stimmen lassen sich in der Gesellschaft legal wegdiskutieren

    Wenn es allerding z.B. am 27.09 eine 60-prozentige Mehrheit für die Bibeltreuen Gänseblümchensucher gibt, haben sie ein Problem. 5 Prozent lassen sich – wie schon gesehen – noch manipulieren – aber 60 Prozent nicht mehr. Hier schlägt dann der Anschein der Legalität zu.

    Wenn aber 60 Prozent einen ungültigen Stimmzettel abgeben, werden wir nur eine Schlagzeile produzieren: Pisa hat zugeschlagen. Die Mehrheit der deutschen Wähler ist zu blöde, um auch nur noch ein Kreuz auf einen Zettel zu machen – aber es wird keine Legitimitätsprobleme geben in der Gesellschaft.
    Deshalb plädiere ich dafür, auf Teufel komm heraus eine nicht etablierte Partei zu wählen. Und wenn 10 davon mit je 6 Prozent einziehen.
    Wenn Merkel legal im Amt bleibt, hat Deutschland verloren. Wenn sie aber nur durch offene Maniulation und den Eingriff unserer uns „umzingelnden Freunde“ im Amt bleibt, bestehen noch Chancen – denn die Welt ist nicht statisch -auch in der Politik nicht.
    Wie immer die Wahl ausgeht – damit ist nichts in Stein gemeiselt. Aber – wenn CDU/SPD/FDP/Grüne bleiben, wird es in viel Blut enden – meine feste Überzeugung.
    mfg zadgo

  5. Hallo zdago,

    danke für den Kommentar, auf den ich aus Zeitgründen jetzt nur stichpunktartig eingehen kann, aber für den Fall eines ernsthaften Interesses können wir das ja zu einem anderen Zeitpunkt noch vertiefen (ggf. gerne auch über einen anderen Kanal – siehe Impressum).

    A – die deutsche Wirtschaft wird nicht vollständig zusammenbrechen, weil sie für die Strippenzieher schlichtweg unersetzlich ist … sollte es hier irgendwann zu „größeren Meinungsverschiedenheiten“ kommen, würde man Deutschland lieber kurzerhand zum „Schurkenstaat“ erklären und im Sinne eines profitablen „Wiederaufbaus“ dem Erdboden gleich machen (etwas „in dieser Art“ hatten wir ja schon mal!)

    B – Die Wahl von „unbeteiligten“ (also – noch – nicht im politischen System etablierten) Parteien KÖNNTE eine Möglichkeit sein, wenn es sich nicht um „das Land Deutschland und seine Bevölkerung“ handeln würde! – Der Aufruf zu einer weiten Streuung der Wählerstimmen wird hierzulande nur wieder dazu führen, dass wir eventuell ein Ergebnis „der Sonstigen“ im hohen zweistelligen Prozentbereich bekommen, aber keine von denen letztlich den Einzug in den Bundestag schafft. Dank des Verhältniswahlrechts und anderer Spitzfindigkeiten, welche die politische Klasse nicht ohne Grund in Gesetzestext umgewandelt hat, würde am Ende also bestenfalls dasselbe Dilemma herausspringen, welches wir zurzeit zu beklagen haben – oder die erreichten Stimmen von CDU und FDP würden durch die Masse an vergeudeten Stimmen zur absoluten Mehrheit reichen und noch eine Steigerung bringen!

    C – Somit könnte man es nur als sinnvoll und (zumindest vorerst) hilfreich ansehen, wenn EINE im politischen System nicht etablierte und noch dazu BEI ALLEN ANDEREN UNBELIEBTE Partei ein herausragendes Wahlergebnis erzielen und eine neoliberale Regierungsmehrheit effektiv verhindern würde … Aussichten? Da die einzige Partei mit dem „theoretischen Potential“ dazu DIE LINKE ist, wohl doch eher mau!

    D – Hierzu greife ich ein Argument aus dem ersten Absatz Ihres letzten Beitrags auf … Veränderungen werden bei einer BEGRENZUNG AUF DEUTSCHLAND kaum möglich sein …
    Da der Knackpunkt bei den „deutschen Problemen“ – jetzt mal von den geschichtlichen Dingen abgesehen – nun mal im politischen System (also beim Thema Machterhalt der politischen Klasse um jeden Preis) zu suchen ist, muss jede LEGITIMATION dieses Systems als kontraproduktiv angesehen werden. Beispiele wie FDP (in den 1970 -80er Jahren), SPD (auf jeden Fall ab der Ära Schröder) und Grüne haben uns doch gezeigt, wie mühelos es den neofeudalen Eliten und ihren bestens bekannten Machtinstrumenten fällt, auch „soziale und/oder freiheitliche respekive >alternative< Friedensparteien" zu korrumpieren und in willfährige Mitläufer ihres Systems zu verwandeln … dass dies bei anderen, eventuell nachrückenden Parteien nicht passieren würde, halte ich angesichts der "politischen und gesellschaftlichen Geschichte" unseres Landes für höchst unwahrscheinlich!
    Wenn man seinen Protest nun aber in der von uns vorgestellten und mit Bedacht empfohlenen Form demonstriert und auch bei den begleitenden Aktivitäten in ausreichender Zahl mitwirkt, dann können wir "Legitimationsprobleme" auf einem bedeutend höheren, da internationalen Niveau erzeugen … und nur das kann in der Lage sein, Veränderungen nicht trotz, sondern GERADE WEGEN der weltweit herrschenden "komplexen Machtverstrickungen" und AUCH wegen der weltweit aufkeimenden Proteste gegen das System in den Bereich des Möglichen zu rücken!

    E – und abschließend: Die letzten beide Absätze Ihres Kommentars kann – oder genauer MUSS – man leider ohne Abstriche als korrekt einschätzen und die Frage, die sich meinen Mitstreitern und mir mit jedem Tag mehr aufdrängt, ist, warum die Mehrheit unserer Mitmenschen das nicht WENIGSTENS ZU SPÜREN vermag (Gefühle, sofern man noch dazu fähig ist und sie zulässt, lassen sich nicht so leicht manipulieren wie der "Intellekt").

    Wie immer … das repräsentiert nur unsere individuelle Meinung, über die wir gerne weiter diskutieren können. Aber da die Zeit "langsam knapp" wird, muss man verstärkt dazu übergehen, die Theorie hinter der Praxis und allen durch diese repräsentierten Fakten zurück zu stellen.

    MfG HDZ

  6. Hallo – schon für diese detaillierte Antwort.
    Einen Punkt, den ich nicht erwähnt habe, möchte ich noch nachtragen, weil es wichtig zum Verständnis ist und einiges erklärt:
    die Spitze der Machtpyramide und der Weltinteresse.
    1. Politiker und öffentlich bekannte Manager sind nur mittleres Management – Verschleißmaterial – die Spitze sind die anonymen Finanzoligarchen im Schatten
    2. es geht nicht wirklich um Deutschland, Europa, Russland oder irgendein anderse land – es geht um die langfristige Weltherrschaft mit einem Zeithorizont von Dekaten und Centurien.

    Unter diesen Prämissen sehe ich in den Georgia Guidestones die Bibel dieser Herrenkaste in Stein gemeiselt. Niemand außerhalb dieser Finanzclans kann sich sicher fühlen – auch willfährige Mitläufer sind nur verachtetes Verschleißmaterial, dassie jederzeit auszutauschenbereit sind, wenn es ihren Zielen nützt.

    Deshalb kann selbst ein Erfolg hier und heute nur etwas aufschieben, zur Veränderung muß die ganze Pyramide gekippt werden.
    Aber zur Zeit die einzige Hoffnung – und es ist kein Widerspruch zu ihren Thesen im Artikel.
    Ich habe diesen Artikel mit großem Interesse gelesen – hat Spaß gemacht.
    mfg zdago

  7. Hallo zdago,

    diesem Kommentar kann ich „guten Gewissens“ vollinhaltlich beipflichten, zumal die angesprochenen „übergeordneten Machtinteressen“ auf unserem Blog relativ regelmäßig thematisiert werden.

    Insofern ist es richtig, dass im Moment zu erringende Erfolge insgesamt gesehen nur Teilschritte hin zu globalen Veränderungen sein können – aber wenn diese nicht gemacht werden, wird es eine solche Entwicklung nun einmal nie geben.

    Besten Dank auch für den Link, habe ihn bereits gelesen, war bisher aber zeitlich noch nicht dazu gekommen, ihn selbst zur Verfügung zu stellen!

    Deshalb sage ich mal, dass wir auf unterschiedlichen Argumentationslinien im Endeffekt doch weitestgehend einer Meinung sind und das alleine macht den zurückliegenden Dialog bereits zu einem sehr schätzenswerten Erlebnis für meine Mitstreiter und mich!

    Besten Dank dafür … und „immer wieder gern“!

    MfG
    HDZ

  8. Jeder große „Wandel“ beginnt mit einem kleinen Schritt (in eine andere Richtung und jeder für sich allein).

    Zugegeben, es ist ein „kleiner“ Schritt, denen DA OBEN zu sagen: „Wir machen nicht mehr mit.“ Aber dieser kleine Schritt, von „VIELEN“ gegangen, kann eine „große (Aus)Wirkung“ haben.

    Laßt es uns also wenigstens versuchen.

    Nichts TUN, ist die schlechteste aller (Wahl)möglichkeiten

    lg Annaka

  9. Nochmals hallo🙂

    Dem Geschriebenen und dem, was ich schon an anderer Stelle zum Ausdruck brachte, ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Wäre zu wünschen, dass „noch ein paar mehr“ Menschen aufwachen und die simple Notwendigkeit zu echter Eigenverantwortung und Selbstbestimmung gerade in Bezug auf unsere Pseudodemokratie à la „BRD“ erkennen würden.

    Versuchen sollte man es auf jeden Fall – wir werden es auch tun und am Ende zu den wenigen gehören, die mit Fug und Recht sagen können, dass sie etwas zu ändern versucht haben. Das ist im Zweifelsfalle zwar kein Trost, gibt einem aber dennoch ein gutes Gefühl.

    LG
    HDZ

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