Auch Deutschland auf dem Weg in die „politisch korrekte“ 80:20-Gesellschaft

So wie es momentan aussieht, ist es fast egal, wie die Wahl am 27. September ausgeht und welche „farblich-programmatische“ Regierungskonstellation daraus hervorgeht … dies muss für den Fall als sicher gelten, dass die Bürgerinnen und Bürger unseres (Noch-) Pseudostaates keine Eigenverantwortung in der Art an den Tag legen, die der „Berliner Republik“ mit ihrer EU-fixierten und unveränderlich neoliberal programmierten Parteien-Diktatur ein legales und demokratisches, sowohl national als auch international unanfechtbares Ende setzt …

Wer aus den aktuellen Nachrichten und Schlagzeilen nun die irreführende „Gewissheit“ herausliest, dass alles mit diesen unhaltbaren Zuständen Verbundene letztendlich ja nur die „Schmarotzer“ der unaufhörlich wachsenden Masse der Hartz-IV-Geschädigten betreffen und somit für „alle anständigen Bürger“ letzten Ende ohne Bedeutung sein wird, den muss man dringend dazu auffordern, genauer hinzuschauen und auf keinen Fall auf das zu vertrauen, was von den vollkommen zu Recht als Systemmedien bezeichneten Quellen hervor sprudelt.

Es wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der „große Plan“, der im Titel angesprochen wird, weltweit schon seit Jahrzehnten auf der Agenda der Eliten und ihrer Marionetten steht (unter anderem, weil letztere glauben, dass sie als Verwalter und Kontrollorgane der kommenden neofeudalistischen Kapitaldiktatur unentbehrlich seien und deshalb automatisch zu den „Gewinnern“ zählen müssten!). Und diese Agenda müssen alle Menschen ernst nehmen, die nicht durch Geburt oder durch einen vom System als solchen anerkannten „Erfolg“ zu den auserwählten 20 Prozent gehören, die zumindest mittels Mitläufertum und altbekannter „Ellbogen- und/oder Fahrradfahrermentalität“ als brauchbare (aber jederzeit austauschbare) „Hofbeamten“ der elitären „Eine-Welt-Regierung“ auf eine pflegliche Behandlung und ein paar Krümel „Wohlstand“ und, so lange uneingeschränkte Systemkonformität sichergestellt ist, auch Sicherheit vor dem ultimativen sozialen und wirtschaftlichen Absturz hoffen dürfen … die Frage ist und bleibt aber selbstverständlich auch dann, wie lange diese „Sicherheit“ Bestand haben wird, denn der Wahnsinn der Eliten kennt offenkundig keine Grenzen, so dass am Ende, sollte ihnen kein entschlossener und geschlossener Widerstand entgegengebracht werden, maximal die Hälfte der theoretischen Profiteure der oben umschriebenen Agenda übrig bleiben werden!

Nun gut, wie ein erster Schritt aussehen könnte (bei realistischer Betrachtung sogar sollte), der diesen elitären Weltherrschaftsplänen zunächst „auf deutschem Boden“ ein jähes Ende setzen könnte, wird in einer Wegbeschreibung auch hier aufgezeigt (https://moltaweto.wordpress.com/aktion-kehrwoche/) – wobei klargestellt werden muss, dass die dort aufgestellte „These“ immer noch fortentwickelt wird und rechtzeitig vor der BT-Wahl einen umfassend gangbaren, nach nationalem und internationalem Recht auch formaljuristisch unantastbaren Weg präsentieren wird, der dann aber auch von einer entschlossenen Wählerschaft geebnet werden muss!

Mehr möchte ich darüber und über meine persönlichen Ansichten nicht mehr schreiben. Das Missionieren und Aufklären muss nun langsam in konkrete und zielgerichtete Handlungsweisen überführt werden – und das gilt meiner Ansicht nach für alle kritischen Menschen in unserem de facto und de jure erst noch zu schaffenden Staat, egal ob sie sich als solche in der virtuellen „Speakers-Corner“ des Internet darstellen oder durch Initiativen, Organisationen oder Vereine in der realen Welt engagieren.

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Als Beleg für meine oben getätigte Aussage möchte ich nun einige Beiträge von einer Seite empfehlen, die ich persönlich als engagiert und insbesondere seriös kennen und schätzen gelernt habe … gemeint ist „gegen-hartz.de“.

Hier sind in der vergangenen Woche unter anderem folgende Beiträge veröffentlicht worden:

Hartz IV nach der Bundestagswahl

Auszug, Zitat:

Am 27 September 2009 findet die Bundestagswahl statt. Da entscheidet sich, was die nächsten 4 Jahre für uns bringen. Wir, die Redaktion von ‚gegen-hartz.de‘ & die Moderatoren vom Hartz IV Forum ‚hartz.info‘, haben uns entschlossen einen indirekten Wahlaufruf zu starten. In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise zeichnet sich schon jetzt ab, wer für die Schulden der Banken und Konzerne zahlen soll: Nämlich diejenigen, die schon nichts mehr haben. Noch schrecken die derzeitigen Regierungsparteien davor zurück, soziale Einschnitte vorzunehmen, auch wenn schon einige „Vorboten“ erkennbar sind […]

Zitat Ende & Kommentar HDZ:

Einerseits ist dazu anzumerken, dass hier eine Tatsache formuliert wird, die – wie eingangs behauptet – bei weitem nicht nur, aber – systembedingt und systemgewollt – zuallererst jene Menschen betreffen wird, die in über zwei Jahrzehnten gezielt zum wirksamsten und somit mächtigsten Spaltungswerkzeug einer menschenverachtenden und gemeinschaftsfeindlichen „Ideologie“ entwickelt wurden … erst nachdenken und dann nach unten treten und nach oben buckeln, denn wenn man nicht aufpasst, dann trifft der eigene Tritt – symbolisch gesehen – einen selbst, weil man unglaublich schnell selbst zum „abgehängten Prekariat“ gehören kann!

Film-Reportage: Die Armutsindustrie ~ Wie Hartz-IV-Betroffene leer ausgehen, aber Firmen satte Gewinne einfahren

Auszug, Zitat:

Jedes Jahr gibt der Staat 7 Milliarden Euro aus, um Firmen Lohnkosten zu erstatten oder sinnlose Maßnahmen zu finanzieren. Aus diesen Fördergeldern ist auf erschreckene Weise eine sogenannte „Armusindustrie“ enstanden, an der alle mitverdienen, nur nicht die Hartz IV Betroffenen selbst. Bei diesen Beschäftigungsmaßnahmen müssen Erwerbslose für einen Euro in der Stunde stricken, Puzzel zusammen setzen oder eine „Witze-Zeitung“ erstellen […]

Zitat Ende und Kommentar HDZ:

Diese Tatsache wird schon seit Jahren immer wieder aufgezeigt und auch ebenso oft nachvollziehbar belegt … deshalb muss ich einerseits auf den vorausgegangenen Kommentar und andererseits auf die Artikeleinleitung verweisen, um beides mit der eindringlichen Warnung zu verbinden, dass dieselbe Art von Irrsinn sukzessive mehr Menschen nicht nur betreffen, sondern auch brutal vereinnahmen wird, wobei der Phantasie der Macher nicht die geringsten Grenzen gesetzt sind!

Bundeskanzlerin Merkel gegen Hartz-IV-Erhöhung

Auszug, Zitat:

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt es ab, den Hartz IV Regelsatz anzuheben. In der am Sonntag erscheinenden „Welt am Sonntag“ gab Merkel zu dem Thema „Gerechtigkeit“ Jugendlichen ein Interview, die die Beilage „Kinderleicht“ erstellen. So sagte Merkel auf die Frage hin, ob die Hartz IV Regelsätze angehoben werden sollten: „Wir müssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat als wenn er nicht arbeitet“, so die Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Zum 1. Juli, also vor wenigen Tagen, sind die Sätze gerade angehoben worden. Hartz IV steigt immer im gleichen Maße wie die Renten – und die wiederum steigen, wenn die Löhne der arbeitenden Bevölkerung steigen“, so die Merkel weiter […]

Zitat Ende und Kommentar HDZ:

Eigentlich ist hier jeder Kommentar überflüssig, weil es keinen Sinn ergibt, sich über die arrogante und verlogene Selbstherrlichkeit der politischen Klasse aufzuregen … es wird eine Politik gemacht, die dem Großkapital höchstmögliche Profitmaximierung ermöglicht und dann werden die Menschen zu Schuldigen abgestempelt, die (bis auf wenige Ausnahmen, die man wirklich als schwarze Schafe bezeichnen könnte, deren Vorkommen in Politik, Wirtschaft und (Pseudo-) Wissenschaft allerdings prozentual gesehen wesentlich häufiger zu konstatieren ist!) als unvermeidbare „Kollateralschäden“ eben dieser kapitalhörigen Politik in Not geraten sind! Tolle Argumentation, die schonungslos aufdeckt, wie es mit der ethischen und intellektuellen „Reife“ unserer Politiker/innen bestellt ist …

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Das sind nur drei Artikel aus dem jüngsten Newsletter von gegen-hartz – es gibt noch mehr interessante und in vielen Fällen auch wichtige, da hilfreiche Informationen anbietende Artikel, die sich zu lesen lohnen. Für die Argumentation dieses Artikels sind die ausgewählten Beispiele aber von herausragender Relevanz und sollten auch von Menschen beachtet – soll heißen: aufmerksam gelesen – werden, die immer noch glauben, dass eine vergleichbare Notlage für sie nicht entstehen kann, weil sie dem System treu und folgsam ergeben sind!

Diesen zuletzt genannten Damen und Herren sei die – empirisch nachweisbar – dringende Mitteilung zugedacht, dass das Eis, auf dem sich diese Argumentation bewegt, nicht nur erschreckend dünn ist, sondern bereits zu krachen beginnt!

4 Antworten

  1. Ja, so pervers ist es wirklich, auch in den Bereichen der Familienpolitik. vielleicht auch im Gesundheits-un- wesen….
    Offensichlich dürfen wenige clevere, aber unheimlich einflußreiche Berater die Vorschläge den Politikern machen . Sie haben in ihrem engeren oder weiteren Umfeld straff organisiert Firmen etc, die entsprechende Angebote bereithalten und dafür das Geld für sich wieder einkassieren.Hatte nicht Roland Berger 2003 in der ZEIT geäußert, daß man die großen und den Staat überlisten solle (http://www.zeit.de/2003/28/Traum_2fBerger)?
    Danke für den gut recherchierten Beitrag

  2. Hallo helga Müller!

    Danke für den Kommentar.

    Der Artikellink geht zwar ins Leere und ich habe momentan nicht die Zeit dazu, das Archiv des Blattes zu durchforsten, aber da es ja kein Geheimnis ist, dass der „ehrenwerte Herr Berger“ ganz maßgeblich bei der „Vermarktung und Gestaltung“ der Agenda 2010 und insbesondere der „Hartz-Gesetze“ mitgewirkt hat (und dabei fraglos hervorragend verdient hat), sollte das dem ansonsten zutreffenden Kommentar keinen Abbruch tun.

    Das Schlimme an all dem ist, dass hier auf allen Ebenen versucht wurde, das „amerikanische Prinzip“ nachzuahmen und – typisch deutsch – noch weiter zu „optimieren“ … und das obwohl die Schattenseiten dieses Systems in den USA seit Jahrzehnten beobachtet werden können (müssen!). Es geht schlicht immer und überall um Profite in Gestalt einer Umverteilung, bei welcher sukzessive immer mehr Bürger/innen ausgegrenzt und verarmt werden müssen, da es bekanntlich keinen Zuwachs an Reichtum und Besitz geben kann, wenn nicht im gleichen Maße Verarmung und Verelendung steigen …

    Nun ja, über all das haben viele Menschen schon sehr viel geschrieben, aber jetzt muss etwas dagegen getan werden …

    MfG
    HDZ

  3. […] Hans-D. Ziran | AmSeL | So wie es momentan aussieht, ist es fast egal, wie die Wahl am 27. September ausgeht und welche […]

  4. THEOLOGISCHE DEBATTEN DES MITTELALTERS

    „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008)

    Machtausübung ist Dummheit und allgemeiner Wohlstand ist selbstverständlich – sobald die Religion überwunden ist, die schon immer die Aufgabe hatte, die Fehler der Makroökonomie aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden. Die Religion (Rückbindung auf einen künstlichen Archetyp) war solange notwendig und sinnvoll, wie niemand diese Fehler zu beheben wusste, die zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg führen. Ohne die selektive geistige Blindheit, die uns „wahnsinnig genug“ für die Benutzung von Zinsgeld machte, und die noch heute die Menschheit in Herrscher (Zinsprofiteure) und Beherrschte (Zinsverlierer) unterteilt, wäre unsere Zivilisation nie entstanden.

    Erst der Prophet Jesus von Nazareth erkannte, wie die Makroökonomie zu gestalten ist, damit niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) erzielen kann. Doch mit dem Cargo-Kult des Katholizismus mutierte die seit Jesus eigentlich überflüssige Religion vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode: weitere 1600 Jahre Massenarmut und Krieg, seit der Vernichtung der Gnosis (Kenntnis) im vierten Jahrhundert.

    Die „heilige katholische Kirche“ degradierte das Genie zum moralisierenden Wanderprediger und projizierte das von Jesus vorhergesagte „Königreich des Vaters“ (Freiwirtschaft, Vater der Kultur = Kreditangebot), in dem die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beendet ist, auf ein hypothetisches „Himmelreich“ der Toten, nur um selbst eine „Moral“ verkaufen zu können, die in der idealen Makroökonomie so sinnlos ist wie eine Taschenlampe bei Sonnenschein.

    Der religiöse Wahnsinn beließ die Menschheit in der systemischen Ungerechtigkeit des Privatkapitalismus (Erbsünde) und ließ so dem ersten Weltkrieg noch einen zweiten folgen, obwohl der Sozialphilosoph Silvio Gesell bereits 1916, unabhängig von der Heiligen Schrift und erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage, genau das wieder beschrieb, was der geniale Prophet Jesus von Nazareth als erster Denker in der bekannten Geschichte als Wahrheit erkannt hatte: absolute Gerechtigkeit durch absolute Marktgerechtigkeit.

    Heute (2009) sind wir an genau dem Punkt angekommen, den die israelitische Priesterschaft schon vor 2600 Jahren vorhergesehen hatte: Wir stehen unmittelbar vor der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), der totalen Selbstvernichtung, denn der Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) konnte nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    Doch ein Atomkrieg ist gar nicht erforderlich, um unsere ganze „moderne Zivilisation“ auszulöschen; es reicht aus, wenn wir weiterhin an den „lieben Gott“ (künstlicher Archetyp: Jahwe = Investor) glauben und ein allgemeines Zwischentauschmittel mit parasitärer Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwenden.

    Ich wünsche dem einstigen Land der Dichter und Denker Viel Erfolg bei der Auferstehung aus der religiösen Verblendung noch vor dem jüngsten Tag (1. Januar 2010).

    Mit freiwirtschaftlichem Gruß

    „The strong young man of the rising sun“

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