Besondere Leseempfehlung des Tages: ad sinistram (26.06.09)

Auch wenn mir bewusst ist, dass die Artikel des guten Roberto keine Werbung nötig haben, möchte ich diese Empfehlung aussprechen und der geschätzten Leserschaft unseres Blogs mit eindringlichem Nachdruck ans Herz legen … auf gewohnt und dennoch immer wieder bewundernswert konkrete Art und Weise fasst er jene Gedanken in Worte, die auch einen festen und für Beunruhigung sorgenden Platz in meiner Ansicht über unsere „freiheitlich demokratische Republik“ einnehmen …

Originalartikel von Roberto J. De Lapuente | ad sinistram |

Kurzes Zitat zur Einführung:

Wo bin ich erwacht?

Ich erwache in einen neuen Tag hinein, Radionachrichten umgarnen mich in morgendlicher Rohheit. Lassen mich blinzeln, rätseln, fürchten.

Eine sonore Stimme gesteht, dass ein Zensurgesetz mit beschönigendem Namen verabschiedet wurde, schützt die Kinder, schützt jenen Teil der Bevölkerung, der sich durch freie Meinung einer Gegenöffentlichkeit womöglich verhunzen ließe – doch im zensierenden Kuba scheine ich nicht erwacht.
Sie meldet des Kriegsministers Standfestigkeit, jetzt erst recht weiterkämpfen, verschärfte Einsätze, es lebe die Uniform, hoch die toten Helden des Vaterlandes – aber ich werde nicht von der frühen Sonne des militaristischen Nordkorea gekitzelt […]

… wie immer sind auch die Kommentare sehr interessant und lesenswert.

Schlussbemerkung HDZ:

Auch wenn die Liste der zutreffenden Beispiele gewiss nicht vollständig ist, was bei den gewählten und perfekt inszenierten Beispielen auch kaum notwendig ist, zeigt der Artikel doch gnadenlos deutlich auf, was in der „westlichen Welt“ den eklatanten Unterschied zwischen Schein und Wirklichkeit ausmacht.

Dies trifft gewiss nicht nur im Fall unseres Pseudo-Staats ins Schwarze der ungeschminkten Wahrheit, aber dennoch muss es als höchst angebracht bezeichnet werden, diesen verlogenen, menschenverachtenden und zerstörerischen (mörderischen!) Irrsinn gerade am Beispiel des wieder erstarkenden, wenn auch EU- und angloamerikanisch geprägten „deutschen Imperialismus“ aufzuzeigen.

Was Roberto schreibt, kommt auf die eine oder andere Weise „immer mal wieder“ auch in meinen angemessen kritischen Beiträgen zum „Ist-Zustand unserer Nation“ und ihren Einfluss auf die europäische Seite der globalen Kapital- und Militärkolonisation vor – und es ist mehr als nur überfällig, dass insbesondere „wir Deutsche“ aufwachen, die Realität anerkennen und entsprechend zu handeln beginnen!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: