Gastbeitrag Kriegspostille: „Iran Spezial“

Eine freie Zusammenstellung meinerseits von aktuellen Artikeln unserer Partnerseite, die ich eventuell später noch durch eine weitere „Wortmeldung“ ergänzen möchte, um das widerliche Getue unserer Medien und Politgrößen zu kommentieren … Heuchelei pur, deren Ursprung nur schwer auszumachen ist – aber wenn man sich die Weltlage nur lange und unbeeinflusst genug betrachtet, fallen einem eine Menge von schwer zu entkräftenden Spekulationen ein. – Und keine davon passt zu der moralisierenden „Demokratie-Scheinheiligkeit“ dieser Herrschaften und ihrer rückgratlosen Sprachrohre und Hofberichterstatter.

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Akt 1: Präsident Obama und die Polizei im Iran

Präsident Obama mischt sich in das Vorgehen der Polizei im Iran gegen die Demonstranten ein, und fordert Achtung vor der Meinungsfreiheit! (-à Zeit Online vom 16.06.09

Wo ist Präsident Obama, wenn es um Zensur geht – egal, ob im Internet oder real?

Wo war Mr. Obama mit derlei Mahnungen beim G20 Gipfel, als sogar ein Demonstrant starb, nach dem Einsatz der Polizei gegen ihn?

Wo ist Mr. Obama, wenn in Deutschland geknüppelt wird?

Vor allem, wo war die kräftige Stimme des Mr. Obama, als in Peru auf Menschen geschossen wurde, die auch nur ihrem Recht auf Meinungsfreiheit, und ihrer Sorge um die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen Ausdruck verleihen wollten?

Wo ist seine Stimme gegen ungebührliches Vorgehen der Polizei im Namen des Staates, wenn in seinem eigenen Land widersprechende Omas geteasert werden?

Und – wo ist er, wenn in seinem Land gefoltert wird, geschlagen, hartes Vorgehen als angemessen angesehen wird?

Wo ist Herr Obama, wenn in Georgien ein durchgedrehter Saakaschvili sämtliche demokratischen Maßstäbe rücksichtslos zertrampelt, und jene Menschen quält, die gegen ihn demonstrieren? Ist das dort etwas Anderes, als im Iran? Weil Saakaschvili bei Frau Merkel Händchen hält, und die anderen treuherzig angucken kann?

Wo ist Mr. Obama, wenn in China zensiert wird, und Dissidenten misshandelt, eingesperrt, und deren Recht auf freie Meinungsäußerung einen Pfifferling wert ist?

Wo ist Mr. Obama, wenn Palästinenser um ihre Freiheit, um ihr Leben ringen, in einem Freiluftknast und dauernd von Vernichtung und Krieg bedroht?

Es gibt viel zu tun in der Welt, was das alles angeht – Mr. Präsident! – Auf geht’s! – packen wir’s an!

Oder etwa doch nicht?

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Perfekt passend dazu … weil es die „Glaubwürdigkeit“ der amerikanischen Regierung und Geheimdienste ins einzig realistische Licht rückt – und weil Obamas „Change“ diese Übeltaten seiner Vorgänger weder korrigieren soll noch kann. – Was für Afghanistan und „Al Qaida“ gilt, muss auch und aktuell erst recht für den „ehemaligen Verbündeten“ Iran angenommen werden!

Akt 2: Zerrissenheit ist die vorherrschende Seelenlage

… was den Iran betrifft, und auch viele andere Vorgänge in der Welt, wie auch im eigenen Land. Es wäre den Iranern zu gönnen, freier zu leben, doch die bange Frage lauert im Hintergrund: Welche Freiheit, zu welchem Preis?

Was Ahmadinedschads und der Mullahs Haltung bestärkt, sind Vorgänge wie die in folgendem Artikel:

[Entliehen bei Schall und Rauch]

9/11 Chefplaner sagt, „ich habe unter der CIA-Folter gelogen“

Dokumente die am Montag veröffentlicht wurden zeigen, Chalid Scheich Mohammed hat dem US-Militärtribunal auf Guantanamo erzählt, er hat gegenüber der CIA gelogen, nachdem er von ihnen gefoltert wurde. Demnach ist sein Schuldanerkenntnis, er wäre ein hochrangiges Mitglied der Al-Kaida und der Chefplaner der Anschläge vom 11. September 2001 gewesen, nur von ihm geäussert worden, da er in Todesangst den Qualen entgehen wollte. Seine Geständnisse sind demnach wertlos, die offizielle 9/11 Story baut auf Lügen auf und vergrößert die Zweifel, ob Folter überhaupt einen Sinn macht.

Mohammed wurde 2003 gefangen genommen und bis 2006 in einem Geheimgefängnis der CIA festgehalten und von ihnen gefoltert, bis er 2006 nach Guantanamo und dem US-Militär überstellt wurde.

Ich erfinde Geschichten,” sagt Chalid Mohammed, in dem er in gebrochenen Englisch die Verhöre der CIA über den Aufenthaltsort von Osama Bin Laden beschrieb. „Wo ist er? Ich weiss es nicht. Dann haben sie mich gefoltert,” erzählte Mohammed seinen Befragern. “Dann habe ich gesagt, ‘Ja, er ist in diesem Gebiet’”.

Mohammed hat auch zugegeben, er hätte Leute verraten von denen er wusste sie wären keine Mitglieder der Al-Kaida, um damit der brutalen Behandlung zu entgehen. Die CIA hat wiederholt die Foltermethode des „Waterboarding“ bei ihm angewendet, in dem er einem simulierten Ertrinken ausgesetzt wurde.

Ein Anwalt der ACLU American Civil Liberties Union (Amerikanische Bürgerrechtsunion) hat die Dokumente durch eine Klage auf Grund des Freedom of Information Act (Gesetz zur Einsicht in Dokumente der Behörden) erhalten. Er sagt, Mohammeds Aussage stellt die Effektivität des Verhörprogramms der CIA in Frage.

Es unterstreicht die Unzuverlässigkeit der Aussagen, die durch Folter erzwungen wurden,“ sagt Jameel Jaffer, Direktor des ACLU Nationalen Sicherheitsprojekt.

Damit werden die Rufe laut, die Obama-Regierung soll die Details der Behandlung von Terrorverdächtigen veröffentlichen, um eine grössere Untersuchung der Verhörmethoden der Bush-Regierung ermöglichen zu können. Die veröffentlichte Aussage durch einen Gefangenen geben einen seltenen Einblick, was in den Geheimgefängnissen passierte und wie die CIA durch Folter Geständnisse erpresste, die wertlos sind, weil die Opfer alles erzähle um den Qualen zu entkommen.

Chalid hat insgesamt 31 Anschläge und Anschlagsversuche zugegeben. Bei einem geplanten Anschlag sollte auch Papst Johannes Paul II., während einer Philippinenreise, ermordet werden. Auch die Ermordung der Ex-Präsidenten Carter und Clinton war vorgesehen. Wahrscheinlich hätte er bei entsprechender Folter den Mord an Präsident Kennedy, an Martin Luther King und den Abschuss der Challenger Raumfähre auch noch zugegeben.

Der Geheimdienst stellt die Methoden anders dar und widerspricht der Aussage, sie wären nicht nützlich. „Die CIA sieht die Verhörmethoden anders – was sie waren und was sie nicht waren – und der Notwendigkeit Informationen über die nationale Sicherheit zu schützen,“ sagt der Sprecher der CIA Paul Gimigliano.

Ein Großteil der Dokumente, die am Montag veröffentlicht wurden, sind Protokolle der Verhandlungen des Militärtribunals, die mutmaßliche Mitglieder der Al-Kaida verurteilen sollen, die seit Jahren sich auf Guantanamo befinden. Die Bush-Regierung hat viele Passagen der Dokumente als geheim klassifiziert, speziell die Aussagen der Gefangenen, sie wären durch die CIA gefoltert worden. Die Manuskripte sind größtenteils zensiert, in dem viele Sätze geschwärzt sind.

Die ACLU ist über die Obama-Regierung enttäuscht, die eine größere Offenheit versprach, aber dann entschied die Information zurückzubehalten.

Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu wissen, was in den Geheimgefängnissen der CIA passiert ist,” sagt Jaffer und er fügte hinzu, dass die ACLU weiter vor Gericht für eine völlige Deklassifizierung der Protokolle aus dem Guantanamo Tribunal drängen werde.

Aber die Aussagen von Mohammed zeigen nicht nur, er hat falsche und frei erfundene Informationen den Folterern unter den Qualen erzählt, die Dokumente beinhalten auch neue Details wie Terrorverdächtige gehalten werden.

So sieht man aus einer Passage der Protokolle, dass die CIA offensichtlich Mohammed erzählte, er hätte keine Verfassungsrechte.

Das habe ich so verstanden als er mir sagte: Du bist keine Amerikaner und du bist nicht auf amerikanischen Boden,“ erzählte Mohammed dem Militärtribunal. „Deshalb kannst du dich nicht auf die Verfassung berufen.

Diese Aussage zeigt, die Bush-Regierung hat ganz klar die amerikanischen Gesetze zum Schutz der Menschenrechte umgangen, in dem sie bewusst die Gefangenen in eine rechtlose Situation und an geheime Orte außerhalb der USA brachte, um mit ihnen machen zu können was sie will.

Ben Wizner, führender Anwalt der ACLU bei der Klage um die Zensur der Protokolle aufzuheben sagt, die Tatsache, dass die CIA diese Aussage klassifizierte ist bemerkenswert.

Warum hat die Bush-Regierung die Aussagen von Muhammed unterdrückt, dass er von der CIA erzählt bekam, er ist nicht durch die Verfassung geschützt?“ fragte Wizner. „Diese wurden unterdrückt, um eine Bloßstellung zu vermeiden.

Es gibt nur einen Erklärung für die andauernde Unterdrückung, es geht nicht um den Schutz der nationalen Sicherheit, es geht um den Schutz der CIA vor der Verantwortlichkeit,“ sagt Wizner.

Was mit dieser Veröffentlichung der Protokolle des Militärtribunals auf Guantanamo Bay Kuba deutlich wird, die Geständnisse von Chalid Muhammed und den anderer „Guantanamo Five“ genannten Angeklagten, sie wären die Drahtzieher der Anschläge vom 11. September, sind völlig wertlos und falsch, da sie als Lügen erzählt wurden, um der qualvollen Folter der CIA zu entgehen.

Gefangener wurde fälschlich als Nr. 3 der Al-Kaida beschuldigt

Ein weiterer Gefangener wurde von der CIA gefoltert, weil sie „irrtümlich“ glaubten, er wäre die Nr. 3 in der Al-Kaida-Hierarchie und Partner von Osama Bin Laden. Abu Zubaida, 38, erzählte laut veröffentlichten Bericht dem Militärtribunal 2007, „Sie sagten zu mir ‚Sorry, wir haben entdeckt, dass du nicht die Nr. 3 bist, kein Partner und nicht mal ein Kämpfer bist.‘

Präsident Bush hatte aber Abu Zubaida im Jahre 2002 vor der Presse als „Operationschef der Al-Kaida“ bezeichnet und die Gefangennahme als grossen Schlag gegen Terror verkündet.

Abu Zubaida berichtete weiter, Ärzte in Guantanamo hätten ihm erzählt, „ich wäre fast viermal gestorben“ und er erlebte „Monate des Leidens und der Folter“ unter falschen Annahmen. Abu Zubaida wurde insgsamt 83 Mal!!! dem „Waterboarding“ unterzogen, nach dem er im März 2002 in Pakistan gefangengenommen und in ein Geheimgefängnis gesteckt wurde. Er sitzt sieben Jahre später zusammen mit den anderen 229 Gefangenen immer noch in Guantanamo.

Kommentar: Meiner Meinung nach sind die erzwungene Geständnisse von sogenannten „feindlichen Kämpfern“, die keinerlei rechtsstaatliches Verfahren bekommen und der Willkür und Gewalt der Amerikaner ausgesetzt sind, Teil des Gesamtplans; ein Ablenkungsmanöver, um Sündenböcke aufzubauen, damit man der Welt zeigen kann: „Schaut her, wir haben Terroristen gefangen und sie geben sogar zu sie haben 9/11 gemacht.“ Ein weiterer Beweis, gewisse Elemente in amerikanischen Machtapparat, einschließlich Bush/Cheney, haben den 11. September selber inszeniert, um ihre Kriege rechtfertigen zu können und die Einführung der Polizeistaatsgesetze durchzudrücken.

Die Aufgabe von Obama ist offensichtlich dieses ungeheuerliche Verbrechen seiner Vorgänger weiter zu vertuschen, denn er macht alles damit die Wahrheit nicht an die Öffentlichkeit gelangt und er will auch keine neue 9/11 Untersuchung. Seine Aussage während seiner Rede am 4. Juni in Kairo verdeutlicht das. Er sagte: „Mir ist bewusst, dass einige die Ereignisse von 9/11 in Frage stellen oder rechtfertigen. Aber lass uns klar sein: Al-Kaida tötete fast 3’000 Menschen an diesem Tag.

Damit wiederholt Obama die Aussage von Bush vom 10. November 2001 vor der UNO nur in anderen Worten: „Lasst uns niemals abscheuliche Verschwörungstheorien betreffend der Angriffe vom 11. September akzeptieren. Böswillige Lügen welche die Schuld von den Terroristen ablenken, weg von den Schuldigen.

Obama wiederholt damit die Lüge, Al-Kaida gebe es wirklich und sie sind für 9/11 verantwortlich, dabei weiß jeder gut informierte Wahrheitssucher, Al-Kaida ist eine Erfindung der CIA und Osama Bin Laden war ein CIA-Agent, der den Decknamen „Tim Osman“ hatte. Diese „nützlichen Idioten“ wurden von der CIA rekrutiert, finanziert, ausgebildet und mit Waffen versorgt, um gegen die sowjetischen Truppen in Afghanistan zu kämpfen. Später, nach dem sie nicht mehr gebraucht wurden, durften sie als Sündenböcke für 9/11 herhalten und einige wurden mit Folter zu Geständnissen gezwungen.

Am 17. September 2001 veröffentlichte der TV-Sender Al Jazeera eine Nachricht von Bin Laden, in dem er sagte, er hätte mit den Angriff vom 11. September nichts zu tun: „Die US-Regierung hat mich laufend beschuldigt hinter jedem Angriff gegen sie zu sein. Ich möchte der Welt versichern, ich habe diesen letzten Angriff nicht geplant, der so aussieht wie wenn er von anderen Personen aus persönlichen Gründen geplant wurde. Ich lebe im islamischen Emirat Afghanistan und befolge die Regeln der Regierenden dort. Der derzeitige Regierende erlaubt mir nicht solche Operationen auszuführen“.

Gleich nach den Anschlägen sagte die afghanische Taliban-Regierung, sie bezweifeln, dass Bin Laden in dieser Aktion verwickelt ist und Verbindungen zu Terrorismus hat, denn sie hätten ihm alle Kommunikationsmittel mit der Aussenwelt weg genommen. (CNN)

Bin Laden wird bis heute als Phantom am Leben erhalten, damit man den „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan und jetzt auch in Pakistan rechtfertigen kann, obwohl er seit dem 16. Dezember 2001 tot ist.

9/11 ist eine gigantische Lüge, sie haben es selbst gemacht!

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Und als ebenso überzeugender wie krönender und die Dinge bedeutend klarer darstellender Abschluss …

Akt 3: Unbedingt ansehen – Peter Scholl-Latour zur Wahl im Iran

Ohne Worte … Video – ZDF-Mediathek vom 15.06.09!

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