Ein paar Gedanken über unser Land und seine politische Realität

Selbstverständlich zeigt der Titel nur einen Bruchteil dessen auf, was man eingehender unter die Lupe nehmen muss, wenn man das, was gerade abgeht, nicht nur verstehen, sondern auch richtig einordnen können möchte. Das Problem, diese Vielfalt der zu beachtenden Aspekte unter einen Hut zu bringen, besteht in Wahrheit aber nicht, da alle Fäden in einem klebrigen Knoten der Korruption, der Desinformation und nicht zuletzt der Republik- und/oder Grundgesetzzerstörung zusammenläuft. Und wirklich jede/r, die oder der sich davon einen gewissen Vorteil versprechen zu können glaubt, mauschelt fröhlich mit gegen die Volksmasse!

Nehmen wir bspw. Roberto De Lapuentes herausragenden Artikel zum „nicht ideologisch beeinflussten“ neoliberalen Philosophen Peter Slotterdijk … —> Das philosophische Quartett … Unter dem erleuchtenden Titel Das diebische System entlarvt der Autor die hochgeistigen Ergüsse des Herrn, die er in einem Aufsatz bei der FAZ dem mehr oder minder staunenden Publikum präsentierte, als das neoliberal-elitäre Geschwafel eines sicher nicht dummen, aber leider zu vollständig vom herrschenden System vereinnahmten und als Professor an einer staatlichen Universität auch abhängigen Intellektuellen. – Ich möchte hier nicht den gesamten Artikel von ad sinistram zitieren – den sollte man unbedingt im Original (inklusive der eingegangenen Kommentare) lesen. Fest steht aber trotzdem, dass Herr Slotterdijk ein guter Diener der wahren Herren ist und deshalb sehr genau weiß, auf wem er „in gewähltem Ton“ herumzutrampeln und wen er vor jeder Art von absolut gerechtfertigter Kritik in Schutz zu nehmen hat. – Selbstredend ist das jetzt nur ein Beispiel von unendlich vielen für systemkonforme akademische Mietmäuler und Selbstdarsteller, aber vor dem Hintergrund der unbestreitbar realen Zustände in unserem Land muss man diesen Vortrag schon zu den Paradebeispielen der Wahrheit verfälschenden und Fakten auf den Kopf stellenden Art allerhöchster neoliberaler (oder besser: neofeudalistischer) Schule zählen.

Oder werfen wir einen Blick auf den Artikel Die Unterschicht hat keine Lobby von Gert Flegelskamp, der mir auf dem bewährten Umweg über die Partnerseite von Julie zugänglich gemacht wurde. Diesem Thema habe ich mich ja auch in diversen Artikeln angenommen und mehr als einmal darauf hinzuweisen versucht, dass die bevorzugte Spaltungspolitik der „Eliten“ zwar funktioniert und die angestrebten Grabenkämpfe zwischen den einzelnen Bevölkerungsschichten hervorgerufen hat, dass die einzelnen Gruppen aber über kein ausreichendes Realitätsbewusstsein verfügen und deshalb immer wieder gerne übersehen, dass sie dank der politischen Weichenstellungen im Sinne der globalen Eliten längst selbst zu den Gruppen gehören, auf denen sie mit wachsender Begeisterung selbst herum trampeln zu können glauben. Herr Flegelskamp führt das in seinem Artikel auf ausführlich zusammenfassende und deshalb überzeugende Weise aus, so dass man jedem „Klassenkämpfer aus vermeintlicher Überzeugung“ unbedingt nahelegen muss, sich durch das Lesen des Beitrags mal den Spiegel der Erkenntnis vors Gesicht zu halten!

Als „politisch besonders bezeichnend“ möchte ich die Informationen bezeichnen, die der Artikel Folgen des Aufstiegs von German Foreign Policy anzubieten weiß, der mir ebenfalls von Julie zugesandt wurde. Anstatt das altbekannte und meiner Ansicht nach extrem leidige Thema in einem eigenen Kommentar abzuhandeln, zitiere ich lieber die Einleitung des besagten Artikels, weil sie buchstäblich alles sagt

Zitat:

Die deutsche Rüstungsindustrie verlangt von Berlin eine entschiedenere Absatzförderung für ihr Kriegsgerät. Wie ein einflussreicher Wirtschaftsfunktionär erklärt, genüge es nicht, den Rüstungsetat in die Höhe zu schrauben. Wenn Deutschland eine bedeutende Stellung innerhalb der weltweiten Waffenproduktion einnehmen wolle, die seiner gewachsenen Macht entspreche, müssten die deutschen Rüstungsexporte ebenfalls kräftig forciert werden. Nur so sei es möglich, den nötigen Profit zu erzielen. Besondere Bedeutung habe der Markt in den Vereinigten Staaten, der deutschen Unternehmen noch relativ verschlossen sei. Ihn gelte es über die NATO zu erobern […]

Zitat Ende … also ehrlich – muss man dazu noch irgendwas sagen???

Ebenfalls passend sind die beiden Artikel, die ich hier von Schall und Rauch (Freeman) übernehmen und einfügen möchte … 1.) Die Macht der Banken über die Staaten muss gebrochen werden – hierzu muss natürlich angemerkt werden, dass man dazu erst einmal neue und gerade in der hier angeprangerten Hinsicht entschieden besser kehrende Besen in die Positionen bringen muss, von denen aus dieses Unterfangen in Angriff genommen werden kann! … und 2.) kurz und knapp (aber mit Beweisvideo!!): Moderner Sklavenhandel in Deutschland – da erzählt uns der gute Freeman zwar nichts Neues, aber man kann es gar nicht oft genug zur Sprache bringen und immer wieder mit geeigneten Mitteln belegen!

Da all dies bekannt sein sollte, von einer scheinbar nicht wanken wollenden Mehrheit unserer Mitmenschen aber immer noch geflissentlich ignoriert wird, halte ich – wieder ein Dankeschön an Julie – es für sehr wichtig und vielleicht auch heilsam, hier noch einen kurzen und dennoch „erleuchtenden“ Beitrag von Andreas E. [Trottelbot] einzubauen. Mit einem knapp eine Minute langen Videospot zeigt er auf, warum wir als Volk offenbar doch die Regierung haben, die wir aufgrund der in unseren Breitengraden erschreckend weit verbreiteten geistigen Behäbigkeit und zwischen Obrigkeitshörigkeit und Rückgratlosigkeit schwankenden Einstellung verdient haben? Anschauen, mit der Realität vergleichen und sich dann entsprechend verhalten … kann von Mensch zu Mensch variierende Folgen haben.

Ganz zum Schluss, aber auch ganz bewusst, möchte ich auch in diesem Artikel die Empfehlung zum Lesen eines Beitrags des GedankenVerbrecher aussprechen … unter dem zunächst einmal unverfänglichen Titel Rumpelstilzchen breitet der Autor eine Wahrheit vor uns aus, die seit den Anfängen der fanatischen Hofierung aller Spielarten von Multikulti mehr und mehr in der Versenkung verschwunden ist und keineswegs nur für das deutsche Volk doch so unendlich wichtig ist. – Wir alle wissen doch – oder sollten wenigstens langsam begreifen, dass sich der fatale Zustand unseres Landes, das in vielerlei Hinsicht eine zentrale Rolle in der weltgeschichtlichen Entwicklung spielt, vor allem durch „Kollektivschuld“, Selbstverleugnung und Selbstzerstörung in Bezug auf unsere Geschichte (die, wie schon oft genug betont, sich eben nicht nur aus den Jahren 1933 bis 45 speist!) und Kultur in der katastrophalen Weise entwickeln konnte, die wir heute im globalen Kontext konstatieren müssen! – Was dort geschrieben steht ist mitnichten „rechtes“ (wenn auch aus Sicht des Autors nachvollziehbar vorrangig „deutsches“), sondern ursprünglich menschliches Gedankengut – und auf der Zielgeraden des wahrscheinlich finalen Kampfes um unsere Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit in der Welt sollten wir uns der dem deutschen Volk unbestreitbar innewohnenden „alten Stärken und Werte“ besinnen, um den „Globalisten ohne Heimat und menschliche Verbundenheit“ die alles entscheidende Niederlage bereiten zu können. – Und wie immer ist das eine Frage der kleinen Schritte, die zum rechten Zeitpunkt in die richtige Richtung unternommen werden müssen …

Um es noch einmal ganz deutlich und unmissverständlich zu betonen: das ist eine Aufforderung, die sich mitnichten ausschließlich an die Bürger/innen unseres Landes richtet. Jedes Volk als menschlicher Inhalt einer jeden Nation ist dazu verpflichtet, die eigene Kultur und die eigene Identität zu bewahren … ob das immer und in jeder Konstellation auf dem Boden eines Staates funktionieren kann, hängt natürlich vom Zusammenspiel „der Gegensätze“ ab – Integrationswille und im Gegenzug eine auf Toleranz und Gemeinsamkeit (und eben nicht auf Unterwerfung im eigenen Land) Gastfreundschaft müssen dann schon in ausreichendem Maße und auf beiderseitiger Basis vorhanden sein.

Nun, das ist nur ein Teilaspekt, den ich zwar für bedeutsam halte, hier aber nicht weiter vertiefen möchte. Wenden wir uns statt dessen lieber dem Weg zu, den wir einschlagen können und müssen, um im Streben um unsere eigene Souveränität, Basisdemokratie und um ausgewogene, einzig und allen am Gemeinwohl orientierte Grund- und Freiheitsrechte eine Vorbildfunktion ausüben und eventuell eine Lawine der Befreiung und Selbstfindung auslösen können, die sich über Europas Grenzen hinaus fortpflanzen kann und wird …

Auch dazu möchte ich nicht mehr viel schreiben … wer sich dafür interessiert, kann gerne den Blog durchforsten und dabei auch entsprechende Beiträge aus den Leseempfehlungen nachlesen.

Das wichtigste Element des uns betreffenden Erwachens und Aufbruchs ist die Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss … und dass jede/r von uns seinen Teil dazu beitragen kann, damit diese Veränderungen auch eintreten und schlussendlich zum Ende der Herrschaft einer vom Großkapital eingekauften Parteiendiktatur führen kann.

Einen wichtigen Schritt in diese Richtung könnten (wir haben es bereits getan) alle kritischen und zur Eigeninitiative in diesem Sinne bereite Menschen tun, in dem man die beiden Unterschriftenlisten zeichnet, die auf der Seite der Volksgewerkschaft (Startseite, rechts und links vom Logo) online gestellt wurden.

Es geht dabei um eine echte Verfassung für unser Land und damit verbunden auch um eine weiterführende Klage gegen den EU-Reformvertrag von Lissabon … beides ist untrennbar miteinander verknüpft, ebenso wie die berechtigte und lange überfällige Forderung nach einem bedingungslosen Friedensvertrag (welcher durchaus im Bereich des Möglichen liegt, wenn nicht mehr unsere Politmarionetten darüber zu befinden haben werden!).

Es mag nur ein kleiner Schritt sein … aber es kann und wird (bei entsprechender Beteiligung seitens der Bevölkerung) ein wichtiger, wenn nicht gar entscheidender Schritt in die richtige Richtung sein!

5 Antworten

  1. […] Quelle: Der AmSeL-Gedanke Plus = Gemeinschaft […]

  2. […] wir selbst sowie in Kooperation mit einem weiteren aktiven Mitglied der Volksgewerkschaft hier (am Ende des Artikels) und vor allem hier (Dank an Frau Christel Jungbluth) aufgezeigt haben, ist […]

  3. […] wir selbst sowie in Kooperation mit einem weiteren aktiven Mitglied der Volksgewerkschaft hier (am Ende des Artikels) und vor allem hier (Dank an Frau Christel Jungbluth) aufgezeigt haben, ist […]

  4. […] wir selbst sowie in Kooperation mit einem weiteren aktiven Mitglied der Volksgewerkschaft hier (am Ende des Artikels) und vor allem hier (Dank an Frau Christel Jungbluth) aufgezeigt haben, ist […]

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