Partnernetzwert-Extra: Auftritt des Hasspredigers verbieten

Über unseren Netzwerkpartner Muskelkater erreichte uns diese Information des LSVD e.V., die wir aufgrund der ihr innewohnenden Dringlichkeit auch gerne weiterleiten. Egal wie man als Einzelne/r persönlich auch zur Homosexualität steht, kann und darf man es nicht gutheißen, wenn gegen homosexuelle Menschen gehetzt und sogar zum Mord an ihnen aufgerufen wird!

Quelle: Muskelkater

Eine Information des Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V.

Proteste gegen Bilal Philips

Der islamische Prediger Bilal Philips, der die Todesstrafe für Schwule fordert, hält heute Abend einen Vortrag in Stuttgart. Dazu erklärt Axel Blumenthal, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Wir sind entsetzt darüber, dass der islamische Hass-Prediger Bilal Philips heute in der Kulturhaus Arena in Stuttgart auftreten soll. In einem 18-minütigen, im Internet zugänglichen Video rechtfertigt Philips die Tötung Homosexueller.

Unseres Erachtens erfüllen die Ausführungen von Herrn Philips den Tatbestand der Volksverhetzung. Derartiges Gedankengut darf kein öffentliches Gehör bekommen.

Die von Artikel 4 des Grundgesetzes garantierte Glaubensfreiheit wird missbraucht, wenn zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufgestachelt und zur Tötung Homosexueller aufgerufen wird. Artikel 4 GG findet seine Grenzen in der Werteordnung der Verfassung, insbesondere in Artikel 1 GG, der die Unantastbarkeit der menschlichen Würde garantiert.

Der LSVD hat die Staatsanwaltschaft in Stuttgart informiert und die Prüfung eines Verbotes gefordert.

Das Kulturhaus Arena distanziert sich von homophoben Äußerungen und religiösem Extremismus, sieht sich aber an den Mietvertrag mit dem Veranstalter, der IBK Braunschweig e.V., gebunden.

Weitere Vorträge von Bilal Philips sind in Dortmund (Beyaz Saray Halle) in Berlin (Al-Nur-Moschee) und in Hannover geplant. Die in der Neuköllner Al-Nur-Moschee (Berlin) geplante Veranstaltung wurde nach heftigen Protesten abgesagt.

LSVD – Pressestelle, Pressesprecherin, Renate H. Rampf, Chausseestr. 29, 10115 Berlin. Tel.: 030 – 78 95 47 78, Fax: 030 – 78 95 47 79, E-Mail: Presse@lsvd.de, www.lsvd.de

Weitere Infos: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Neukoelln-Hass-Prediger-Homophobie;art270,2820228

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