Ohne Wenn und Aber: Morgen wählen gehen!

Es wurde genug geschrieben und erläutert, jetzt ist Handeln angesagt. Wer mit den Zuständen hierzulande und in noch brutaler von der abartigen Philosophie der „Vordenker der westlichen Wertegemeinschaft“ geplagten  anderen Ländern nicht einverstanden ist – aus welchen Gründen auch immer – muss die Chance der Wahl nutzen, um wenigstens klare (= unmissverständliche)  Zeichen zu setzen!

Ich bin bekanntlich nicht gerade „schreibfaul“, aber momentan ist Schreiben für mich im wahrsten Sinne des Wortes Schwerstarbeit, die ich tunlichst unterlassen sollte … deshalb lehne ich mein kurzes Einstiegsplädoyer einfach an die großartige Vorarbeit anderer Seiten und Autoren an.

Vorausschicken möchte ich lediglich, dass man diesmal keine Kompromisse eingehen und auch keine Experimente zulassen darf … ich denke, das sehen die nachfolgend zitierten Kolleginnen und Kollegen genau so (bei jenen, die ich in der Kürze der Zeit nicht bedenken konnte, obwohl ihre Beiträge sicher nicht weniger lesenswert sind, möchte ich mich entschuldigen … das nächste Mal wieder!)

Dabei ist mir aufgefallen, dass recht weitgehend Übereinstimmung darüber herrscht, wen man als halbwegs vernünftige Wahloption ansieht … wie gewohnt und geschätzt hat urs1798 dieses Thema leicht verständlich und bildhaft aufgegriffen und mit einigen aussagekräftigen Argumenten unterlegt (bitte auch die Weiterverlinkung beachten!).

Gegenmeinung hat zu diesem Thema einen längeren Artikel der Autorinnen Ruth Firmenich und Lydia Krüger veröffentlicht (beide gehören der Partei die LINKE an, aber das bezeichne ich hier und jetzt einfach mal als akzeptabel und passend!), dessen Titel Im Griff der Lobbyisten sehr deutlich und ausführlich aufzeigt, warum die Wahlen gerade bei uns in Deutschland zu einer Ohrfeige für die etablierten „demokratischen“ Parteien werden muss. Wenn man dann noch begreift, dass dies sich auch bei der Bundestagswahl im September fortsetzen muss, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer tiefgreifenden Veränderung unseres vom Lobbyismus der Globalisten korrumpierten politischen Systems geschafft …

Jochen Hoff von Duckhome hat es auch gut formuliert und – wie ich denke – auf einen mit meiner eigenen Meinung zum Thema Wahl vollkommen korrespondierenden Punkt gebracht. Überschrieben hat er das Ganze ebenso treffend mit Warum unbedingt jeder zur Europawahl gehen muss … er hat einige nette und das Dilemma der Politik verdeutlichende Beispiele angeführt, bevor er schlussendlich zum selben Ergebnis wie die meisten von uns „kritischen Querdenkern“ kommt.

Unter dem Titel Gefährdung der Freiheitsrechte … hat Harald vom Lumperladen eine Wahlhilfe der ganz besonderen Art veröffentlicht. Hier kann man sich darüber informieren, welche Parteien sich besonders intensiv darum bemühen, unsere Grund- und Freiheitsrechte dem Kontroll-, Macht- und Unterdrückungswahn der von transkontinentalen Privatgesellschaften gedungenen Volkszertreter restlos zum Fraß vorzuwerfen. Wenn es danach geht, sollte die Wahl wahrlich nicht schwer fallen … angesichts eines Spitzenkandidaten namens Reinhard Bütikofer muss ich die Grünen für ebenso wenig wählbar halten wie eine von einer gewissen Frau Koch-Mehrin – wahrscheinlich besser als von den meisten Menschen in unserem Land begriffen – repräsentierte FDP.

Dazu noch zwei – nur scheinbar vom Thema abschweifende – Gedanken anderer Menschen, deren Meinung und Beiträge ich zu schätzen gelernt habe.

Zum Beispiel Roberto J. De Lapuente, der angesichts des Obama-Besuchs und der unweigerlich damit verbundenen Episode des falschen Betroffenheitsrituals einen sehr guten und garantiert nicht antisemitischen Artikel verfasste, der – mir die Worte nicht aus dem Mund, aber doch aus der Seele nehmend – vom Schlächter im Schlachthaus berichtet. Was hier vollkommen zu Recht beklagt und angeprangert wird, ist ebenfalls symptomatisch für jene Herrschaften, gegen die wir morgen alle anwählen sollten!

Oder auch Freeman von Alles Schall und Rauch, der Robertos ausführliche Darstellung auf den knappen und dennoch überzeugenden Nenner einer Aufforderung an Merkel nach Quantanamo zu gehen bringt …

Diese scheinheilige Doppelmoral und mehr als nur einseitige Geschichtsschreibung manifestiert sich auch in all dem, was die Marionetten der wahren Lenker des Weltsystems in der EU gemäß dem Vertrag von Lissabon realisiert wissen wollen … und was bekanntlich in „diesem unserem Lande“ seit Jahrzehnten zur „Staatsräson“ erhoben wird. (Alles Weitere, was ich in diesem und dem darüber hinaus gehenden Zusammenhang noch zu sagen hätte, lasse ich an dieser Stelle mal weg)

Schieben wir dem einen Riegel vor und geben wir unsere Stimme nur jemandem, der nicht nur für innere Sicherheit und Gerechtigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger einzutreten bereit ist, sondern dasselbe auch in der Außen- und (wahren!) Friedenspolitik wenigstens halbwegs glaubhaft anzustreben verspricht.

Meine Wahlempfehlung lautet deshalb – und vorrangig deshalb, denn hundertprozentig überzeugen können die mich auch nicht, sofern es das gesamte Feld deutscher Politik betrifft – ebenfalls DIE LINKE – allerdings mit der Zielsetzung, ihr auf absehbare Zeit eine wirklich basisdemokratische und auch unorthodoxe Lösungsansätze (ohne falsche Rücksicht auf ebenso falsche Freunde und Verbündete und deren „Koordinatoren“!) für die Probleme unserer Zeit bietende Konkurrenz und/oder Alternative vorzusetzen!

2 Antworten

  1. Hallo – Nachtrag … bin nicht mehr ganz uptodate, was gerade so im Internet unterwegs ist, deshalb reiche ich den folgenden Link zum drei Tage alten Artikel von Gert Flegelskamp zum Thema EU (-Wahl) noch nach:

    http://www.flegel-g.de/eu-wahl-2009.html

  2. […] die Nachrichtenagentur der unabhängigen Medien Net News Global, Mein Parteibuch, Womblog, den AmSel-Gedanken, die Kriegspostille, Netzpolitik, das Nachrichten-Netzwerk, Ach was, Bürgers Senf, duckhome […]

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