Wie Aktionen doch immer in beide Richtungen wirken …

… sieht man gerade, höchst aktuell und anschaulich bei der konzertierten Aktion „unserer Demokratie auf engste verbundener Kräfte, Strippenziehern und Strohmännern und ihrem „angestrengten Bemühen“ um eine weitreichende Umsetzung des Gesetzes „zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit“ … natürlich in enger Verzahnung mit der vorrangig von einer gewissen Frau von der Leyen und ihren nicht minder um die geistige und emotionale Unversehrtheit (nicht zu vergessen die Sicherheit) von uns allen bemühten Kolleginnen und Kollegen in Berlin. Und wer dabei auf keinen Fall fehlen darf … klar doch: die Familiendynastien von Mohn/Bertelsmann und Springer …

 

Dank zahlreicher Veröffentlichungen der geschätzten Kolleginnen und Kollegen der alternativen schreibenden und informierenden Zunft aus der Bloggerszene muss man dazu argumentativ wahrlich nicht mehr viel aufbieten, um seine eigene Meinung beizutragen.

 

Eine sehr gute Informationsgrundlage kann man sich beim Spiegelfechter verschaffen, der bereits am 22.05.09 einen ausführlichen Artikel unter dem ebenso vielsagenden wie zutreffenden Titel Jugendschutz ad absurdum veröffentlichte.

 

Auch Harald vom Lumperladen leistete seinen Beitrag zur „richtigstellenden Information“ und lieferte einen schönen Beweis für die nur zu bekannt wirkende Doppelmoral und infame Desinformationsabsicht hinter der Kampagne.

 

Meiner Meinung nach besonders treffend kommentierte Folker Hoffmann diese Sache bei Gegenmeinung mit dem Titel Jugendgefährdend? Nicht wenn viel und reichlich Titten gezeigt werden, wobei man sicherlich hinzufügen kann, wie „der gute Mowitz“ ja durch Spendieren einer eindrucksvollen Arbeit von U. B. (Urs1798 – hier die offizielle Startseite des Ateliers) auch getan hat, dass Titten „nicht unbedingt das alleinige“ Markenzeichen der pornografischen Jugendschützer sein muss!

 

SaarBreaker, der Initiator unseres Partnernetzwerks, hatte denn auch eine wichtige Mitteilung an seine Leser, die ebenfalls dazu beiträgt, dass man die Denkweise und Absichten hinter dieser verlogenen Zensurkampagne klar und deutlich erkennen kann.

 

Vorgestern gab auch Politplatschquatsch seinen bissig ernst-satirischen Kommentar dazu ab – ist schon interessant, aus wie vielen Perspektiven man die Angelegenheit betrachtet kann, um letztendlich doch immer nur wieder zum gleichen Ergebnis zu gelangen.

 

Dass Mohn/Bertelsmann nicht nur mit ihrer gemeinen und nichtsnützigen Stiftung an der Kampagne rund um den Fundorado (keine Erotik- sondern vorwiegend Hardcore-Porno-Seite!)-Chef Mirko Drenger … beteiligt ist, sondern die Manipulation des Internets für zahlungskräftige Kunden über seine „Tochterfirma“ Arvato unverhohlen feilbietet, hat Jochen von Duckhome sogar schon am 21. Mai öffentlich publik gemacht … und das gehört so sicher zusammen, wie das Amen zur Kirche gehört.

 

Und nun hat auch EWK, bekannt für seine knallhart bis messerscharf formulierten Paukenschläge das Thema auf seine Weise aufgegriffen … hier – als Abschluss für meinen sehr kurze, aber sicherlich repräsentativen Streifzug durch die diesbezüglichen Artikel der letzten Tage – ausnahmsweise die Einleitung als etwas längeres Zitat:

 
 

Eine Zensur findet nicht statt.

Der Schutz der Jugend vor Sex und Gewalt ist ein Anliegen von Beate Uhse, ORION, Berlin intim und weiteren eindeutigen Anbietern von Inhalten, vor denen die Jugend tatsächlich geschützt werden sollte.

Die Bertelsmannstiftung hat sich zum Patron dieser bemühten Jugendschützer gemacht und bietet über einen eigens gegründeten Verein einen Jugendschutzfilter an.

Aber so, wie die von Beate Uhse vertriebenen Kondome nicht nur vor Aids, sondern auch vor ungewollter Schwangerschaft schützen, schützt der Jugendschutzfilter eben nicht nur vor Sex und Gewalt, sondern auch vor unerwünschten Gedanken.

Probieren Sie es aus. Der PaD 21 /2009 zeigt Ihnen den Weg zum perfekten Schutz.

Mit besten Grüßen

Egon W. Kreutzer

___________________

Gut, schließen wir also den Kreis und kommen zurück zum Titel meines Beitrags und der  eingangs getroffenen Feststellung …

Dass diese Kampagne bei frei und ungebunden denkenden, sowie die Welt durch keine wie auch immer system- oder profitkonform (auch Wahlkampf ist letztlich das Streben nach Profit in Gestalt von Wählerstimmen und den jedem Mandat von der kommunalen bis zur Europaebene verbundenen Privilegien) getönte Brille betrachten, eher das Gegenteil dessen bewirken sollte, was von den zwar gewieften, aber keineswegs besonders intelligenten oder gar „genialen“ Erfindern bezweckt wurde, wäre doch ein wirklich versöhnlicher und tröstlicher Nebeneffekt derselben, oder?

Also, Leute: lasst Euch nicht länger für dumm verkaufen und erkennt nicht nur, sondern begreift auch endlich, dass all diese Machenschaften, insbesondere jene der politischen Klasse und ihrer Stichwortgeber / geheimen Lenker wie Mohn/Bertelsmann nichts anderes sind und auch nicht sein sollen, als knallharte Zensur nicht genehmer Meinungen und Informationen.

Braucht Ihr … brauchen Sie wirklich noch mehr Beweise dafür?!? Ich denke nicht, sondern diese Anhäufung von diktatorischen Zensurmaßnahmen sollte uns endlich zum konkreten und zielgerichteten – demokratischen – Handeln zwingen, das nur so aussehen kann, dass man den Drahtziehern und ihren Marionetten die Quittung an der Wahlurne präsentiert.

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