Köhler wiedergewählt: Der nächste Sargnagel für Republik und Demokratie

Jetzt ist es also amtlich … der „laut repräsentativen Meinungsumfragen beim Volk größtenteils sehr beliebte“, wenn auch ebenso nichtssagende wie korrupt-verlogene Bundespräsident Dr. Horst Köhler wurde von der Bundesversammlung mit „knapper absoluter Mehrheit“ für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Bravo … oder doch eher armes Deutschland?!? – Darüber habe ich mir „wieder einmal“ ein paar Gedanken gemacht.

Ob dieser Mann wirklich „das deutsche Volk“ repräsentieren würde, wenn dieses ihn direkt wählen könnte und zugleich halbwegs umfassend über seinen Werdegang und die dabei „für das Volk“ erbrachten Leistungen informiert wäre?  – So schwierig wäre es nicht einmal, sich diese Informationsgrundlagen zu beschaffen – dafür ist die Online-Enzyklopädie

Wikipedia trotz aller Zweifel an ihrer Geschäfts- und Gestaltungspraxis sowie gegenüber ihrer unübersehbaren einseitigen „politischen Korrektheit“ durchaus geeignet. Darüber hinaus muss man dann aber schon selbst recherchieren und sich dabei möglichst an die weniger offiziell publizierten, aber dennoch nachvollziehbaren Informationen halten – dann fällt es garantiert nicht schwer, den Politiker und Finanzexperten Horst Köhler umfassend genug „kennen zu lernen“, um zu wissen, für wen und was er auch als Bundespräsident steht! – Als Stichworte sollten hier der „Maastricht-Vertrag“ und die „Abwicklung der DDR im Zuge der Pseudo-Wiedervereinigung“ (—> Plunderland) sowie seine Berufung zum geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds genügen – es wäre aber auch nicht verkehrt, dabei zu beachten, dass Köhler die strikt neoliberale Agenda- und „Reformpolitik“ von Anfang an toll fand und auch heute noch dazu steht, obgleich ihm die (gegen die Mehrheit der Bevölkerung gerichteten) Reformen natürlich niemals weit genug gingen!

Es ist auch empfehlenswert, sich die zahlreichen Artikel anzuschauen und gründlich durchzulesen, die in den letzten Monaten über „unseren Bundes-Hotte“ veröffentlicht wurden. Nur beispielsweise etwa zwei aktuelle bei unserer Partnerseite Duckhome

Was die Wahl dieses Lieblings aller neoliberalen Kräfte in unserem Land angeht, der es (siehe oben) sicher nicht ohne Grund und auf Empfehlung des nur wenig später geschassten Ex-Bundeskanzlers Schröder bis zum „geschäftsführenden Direktor“ des IWF hatte bringen können– was fraglos eine sich selbst erklärende, von der uneingeschränkten Kapitalhörigkeit unserer politischen Klasse bedingte „Wechselwirkung“ hinsichtlich seiner breiten Unterstützung bei CDU/CSU, FDP und den marktradikalen Kreisen aller übrigen „etablierten“ Parteien ergibt, kann man sicherlich Spekulationen anstellen. Scusi! tut das – Bezug nehmend auf eine im Internet aufgeschnappte Meldung über die Schweizer Bundesversammlung – und selbstverständlich stellt er zutreffender Weise (?) fest, dass so etwas hierzulande „völlig undenkbar wäre“. Aber ein bisschen phantasieren und spekulieren sollte man schon dürfen, wenn man sonst schon (noch) nichts gegen dieses brandgefährliche, politische Affentheater ausrichten kann, oder?!

Ich stimme voll und ganz mit der Redaktion von Mein Parteibuch überein, die in einem gestrigen Artikel feststellte … „60 Jahre FDGO* – kein Grund zu feiern“ (* Freiheitlich-demokratische Grundordnung) … und ich denke auch wie Urs1798 und schließe mich der bildhaft gestellten Frage und überaus treffenden Feststellung an … „In guter Verfassung“ ~ Demokratie ~ So, wirklich???

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© U. B. ~ Urs1798

Nun gut, dieses Thema ist nun also auch gegessen – und für uns hat sich dadurch nichts verändert, weil es definitiv egal ist, welcher oder welche verfügbare Mann/Frau das „höchste repräsentative Amt im Staate“ innehat. Was politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich usw. geschieht, bestimmen eh andere – und diese wiederum handeln dabei auch wieder nur auf Befehl anderer „Schattenherrscher“ und deren mächtigen Zwischenhändler …

Darüber haben sehr viele kritisch schreibende Frauen und Männer im Internet schon genug veröffentlicht und auch auf unserer Seite kann der/die wirklich interessierte Leser/in (Bürger/in) diverse Artikel inklusive beweisführender Argumentationen finden. Doch was nutzt und bringt es, wenn all dieses Geschriebene entweder nicht ernst genommen, aus Angst oder Oberflächlichkeit ignoriert oder, falls doch etwas ankommt und hängen bleibt, nicht weiterverbreitet wird?

Es muss – bald, in friedlicher und basisdemokratischer Art und Weise gewaltig – etwas  geschehen und was immer es im Endeffekt auch sein wird, es kann nur von unten nach oben passieren – von der gesellschaftlichen Basis, die sich aus der abgeschriebenen „Unterschicht“ und dem im freien Fall befindlichen „Mittelstand“ zusammensetzt, ausgehend und in Richtung „Eliten“ so viele Menschen aus den unterschiedlichen Schichten wie möglich mitnehmend. – Auch das habe ich persönlich, aber auch viele andere Menschen schon lange und breit dargelegt … all diese kritischen und zum ultimativen Aufbruch aufrufenden Appelle zusammengenommen enthalten auch sämtliche Lösungsansätze, mit deren Hilfe man das Ende eines sich selbst ad absurdum führenden politischen und wirtschaftlichen Systems erzwingen kann, das stets nur für eine verschwindend kleine Elite aller Gesellschaften unserer Welt „funktioniert“ hat.

Wie das genau gemeint ist, kann man am leichtesten in der von mir vor einiger Zeit „aufgestellten Aufbruchsthese“ >aufbruchsthese-teil-i-bis-iv< nachlesen … hier habe ich versucht, mit strikt logischen und nachvollziehbaren Argumenten darzulegen, warum bislang kein geeigneter Widerstand gegen das elitäre Klassensystem entstehen konnte – und warum das für alle kritisch aktiven (egal ob schreibend oder sich durch Aktionen ausdrückend) Menschen fast schon peinlich zu nennen ist. Warum? – Nun, weil es im Endeffekt an denselben intellektuellen Barrieren und davon getragenen „klassischen Systeminstrumenten“ scheitert, aber definitiv nicht so sein dürfte, wenn die gemeinsame Sache und nicht die eigene Person in den Mittelpunkt gestellt würde!

Die Situation, die nicht zuletzt wegen dieser anhaltenden „Unvereinbarkeit“ der individuellen Ideen, Zielsetzungen und bevorzugten Wege des Widerstands entstanden ist und bislang immer noch Bestand hat, umschreibt der Begriff „aktive Passivität“ geradezu genial, den ich bei Wahrheiten.org aufgeschnappt habe … und dieser „liebgewonnene Schlaf“ des überwiegenden Großteils der „Volksherde“ bleibt so lange ungestört, wie sich keine konkrete, ebenso laute wie überzeugende Bewegung einstellt, die diesen Tagträumern, die den Wald der Wahrheit vor lauter Bäumen der Lüge und Propaganda nicht sehen, die Augen öffnen und erfolgversprechende Alternativen aufzuzeigen vermag.

Auch diese Situation beschreibt Urs1798 im Rahmen ihres Projekts „Mauerfall“ genauso erschreckend wie perfekt … weil die Wahrheit hinter Propaganda und Lüge immer grausam und schrecklich war und es auch bleiben wird, wenn wir uns nicht geschlossen dagegen wenden!

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© U.B ~ Urs1798

Das Wichtigste im Hinblick auf einen zivilen, basisdemokratischen Widerstand, der die schiere Übermacht der Geld- und Machteliten ausgleichen kann, welche sich aus der Kontrolle von Regierungen, Banken, Industrien, Medien usw. ergibt, muss vor allem eines sein: konstruktiv, entschlossen, auf ein feststehendes Ziel fixiert, nicht berechenbar und vielfältig – sowie auf möglichst viele tragende, „individuelle und unabhängige“ Schultern verteilt!

Beginnen muss es allerdings mit „staatsbürgerlichem Verantwortungsbewusstsein, menschlich-gesellschaftlicher Solidarität und beidem zuarbeitendem bürgerschaftlichen Engagement … und das wiederum bedeutet, dass wir auch die demokratische Möglichkeit von Wahlen nutzen und im Sinne der Beendigung des gerade in unserem Land extrem ausgeprägten machtpolitischen Größenwahns, der immer und überall mit der totalen Unterwerfung gegenüber den in Wahrheit bestimmenden Kräften und Kreisen einhergeht, anwenden!

Eine unabdingbare Notwendigkeit – sozusagen die vorderste Front des aktiven Widerstands – muss die Herausforderung des politischen Systems und seiner globalen Verstrickungen auf der Grundlage von beweisbaren, von den „Gesetzgebern der westlichen Welt“ aber brutal und gewaltsam unterdrückten Fakten unseren „Staat“ betreffend sein. Sie wird bereits auf unterschiedlichen Plattformen und mit verschiedenen Argumentationen betrieben … hier nur einige Beispiele …

Staat Deutschland

Volksgewerkschaft

Selbstverwalter (bspw. B. J. Fischer)

Kreative Aufklärer

unterschiedliche alternative Medien

… dazu gehören aber auch wirklich alle kritischen Internetseiten, die sich mit ihren Veröffentlichungen gegen den Meinungs- und Medien-Mainstream wenden, um eine wahrheitsgemäße, Aufklärung  praktisch als logisches Nebenprodukt produzierende Gegenöffentlichkeit zu erzeugen … diesen ist angesichts der zu erkennenden Bestrebungen unserer politischen Klasse dringend zu empfehlen sich in (Partner-) Netzwerken von Seiten und/oder Autoren zusammenzuschließen!

Auf der Grundlage dieser unbegrenzten solidarischen Kooperation habe ich heute auf unserer diesem Zweck gewidmeten „Werkstattseite“ auch einen entsprechenden und aktuellen Beitrag veröffentlicht …

Hinter dieser Front, mit der sich die Gegenseite befassen muss, da sie diese Störelemente schon lange nicht mehr ignorieren kann, müssen aber alle anderen Formen des Engagements ebenso zielstrebig und entschlossen gestaltet und vorangebracht werden … egal, ob es sich dabei um generelles soziales, gesellschaftliches oder politisches Engagement oder eine spezielle Interessenvertretung handelt. – Die oft und gerne erwähnten, da immer und überall vorzufindenden „Schnittstellen“ nutzend, muss dieses Engagement in Verbindung mit einer der Situation und den Zeichen der Zeit angepassten „Wahlbereitschaft“ im Juni und September dieses Jahres mit all dem verknüpft werden, was die oben genannten Frontkämpfer/innen an gangbaren und erfolgversprechenden Aktivitäten hervorbringen …

Das ist der Weg, den wir beschreiten und – jeder auf die Weise und den Gebieten, die ihm persönlich am ehesten entsprechen – zwar getrennt marschierend, aber demselben Ziel zustrebend unbeirrbar folgen – und den wir wegen dem unbestreitbar identischen Ziel trotz aller scheinbar trennenden Unterschiede gleich welcher Art gemeinsam bis zum Ende gehen müssen.

12 Antworten

  1. Sie wissen schon wie gehabt. Ihr Artikel ist mir zu lang und ich habe Kopfschmerzen, deshalb habe ich mir den Rest gespart. Aufgefallen ist mir aber diese Äußerung:
    >>Nun, weil es im Endeffekt an denselben intellektuellen Barrieren und davon getragenen „klassischen Systeminstrumenten“ scheitert, aber definitiv nicht so sein dürfte, wenn die gemeinsame Sache und nicht die eigene Person in den Mittelpunkt gestellt würde!<<

    Die meinen berechtigten Widerstand hervorruft. Solange sich ein Mensch nicht 100% für seine Sache einsetzt und ihm auch nicht bewusst wird, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, wird er allen im Wege stehen. Für eine gemeinsame Sache wurden von 1933 -1945 6 Millionen Juden vergast und unsere Väter und Großväter als Kanonenfutter verheizt und im Osten unsere Mütter und Großmütter vergewaltigt.
    Danke schön, das hatten wir schon einmal und mir ist immer noch davon schlecht.
    Ich bin die wichtigste Person in meinem Leben und ich nehme an Sie sind es in ihrem Leben und weil das so ist, habe ich Respekt vor Ihnen und danach interessiere ich mich für die Sache, für die Sie sich einsetzen. Da Sie mein Interesse berühren, mehr Gerechtigkeit in dieser Welt kommen wir mit einander ins Gepräch und warne vor dem Übereifer, der immer wieder den einzelnen Mensch viel zu schnell übersieht.

  2. Werte Gräfin,

    zunächst besten Dank für Ihre Wortmeldung. Es ist mir bewusst, dass ich leider zum „schreibenden Überschwang“ neige, wenn Dinge mich auf die eine oder andere Weise stark beühren … abstellen kann ich es aber leider nicht, weil ein Teil „meines Problems“ eine Form der intellektuellen Individualisierung ist, die sowohl verbindende Emotionen als auch das menschliche Gemeinschaftsdenken auf der Grundlage von überzogenem Selbstdarstellungstrieb und pathologischer Selbstüberschätzung dauerhaft verhindern.

    Ich denke, wir haben eine durchaus übereinstimmende Einstellung zum „Ich – Wir – Sache“-Komplex und auch wenn das beileibe nicht der einzige Grund ist, warum ich Sie und Ihre Meinung sehr schätze und respektiere, möchte und muss ich es in meiner Antwort an Sie zum zentralen Faktor erklären.

    Es ist gerade die drohende Gefahr, dass unsere „Eliten“ auf der Suche nach dem Idealweg zur Durchsetzung ihrer Ziele und Interessen wieder in alte Denk- und Handlungsweisen verfallen könnten … die Anzeichen dafür, dass dieser Prozess längst begonnen hat und auch schon erschreckend weit fortgeschritten ist, mehren sich ja beinahe täglich!

    Gegenüber dieser Bedrohung sind wir Menschen – jedes Individuum für sich und dann kontinuierlich ansteigend von einer Stufe der menschlichen Einheit zur nächsten – gerade wegen der von mir ziemlich unmissverständlich angeprangerten INTELLEKTUELLEN und keineswegs MENSCHLICHEN Individualisierung des echten UND des Pseudowiderstands völlig unzureichend aufgestellt. – Dem gilt meine Kritik und mein Appell zu mehr Miteinander – ohne ein Umdenken und eine praktische Umsetzung in dieser Hinsicht wird auch das menschliche Individuum kaum eine Chance haben, die heranstürmende Diktatur zu verhindern und zu überleben.

    Dabei möchte ich es belassen – aus Rücksicht auf ihre hoffentlich auf dem Wege der Besserung befindlichen gesundheitlichen Verfassung, aber auch um eine Fortsetzung der überlangen Texte zu vermeiden.

    MfG
    HDZ

  3. So vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Nur schnell ein Schlagwort:
    Gefahr erkannt! Gefahr gebannt!

    Ein zu viel des Guten ist immer von Übel und kontraproduktiv http://www.denkforum.at/forum/showpost.php?p=217630&postcount=30

    Ich hoffe Sie haben die Zeit, sich den Vortrag anzuhören.

    Ich wünsche Ihnen die Gelassenheit zu sehen, dass die Welt trotz aller Untergangsstimmungen sich noch immer weiter entwickelt hat.

    Lediglich Sie haben ein diktatorischen Verhalten in Erinnerung und projizieren es in die Zukunft. Ein solches Vorgehen macht Angst und diese Angst sorgt wiederum dafür dass sie sich isoliert fühlen.
    Es gilt also einmal den Denkapparat zu stoppen und tief Luft zu holen.
    Rückblick zu ermöglichen, was sie alles schon geschafft haben. Leute Loben und anerkennen ist das Gebot der Stunde und verstehen lernen, warum jetzt der Mensch gerade sein Verhalten so ausrichtet und nicht anders.
    Also in den persönlichen Kontakt gehen und Gefühle spüren lernen und ausdrücken. Ist die einzigste Lösung aus der Individualisierung wieder zu einem Bewusstsein des sozialen Miteinanders zu kommen.

    Es gibt nun mal Intellektuelle. Was ich bei diesem Typ von Menschen sehr problematisch halte ist, dass sie meinen ihre Gefühle und die der anderen Menschen verachten zu müssen. Dies ist aber lediglich ein Zeichen, wie krank unsere Gesellschaft ist.

    Auf diese Form der Krankheit weise ich hin, wo ich sie antreffe. Ich weiß aber auch, dass ich selber davon infiziert und betroffen bin.

  4. Das war wohl der falsche Link hier noch einmal
    http://video.google.com/videoplay?docid=-662169397831283639
    Wenn die Lösung das Problem ist von Paul Watzlawick

  5. Werte Gräfin,

    vielen Dank für die Korrektur des Links – aber momentan komme ich leider nicht dazu, mich mit diesem fraglos interessanten Vortrag zu befassen. Der Grund dafür ist, dass ich im Augenblick außerhalb des Internets, also tief im wahren Leben (sozusagen) meine bescheidenen Möglichkeiten und Fähigkeiten für die solidarische Unterstützung einer verratenen und vergessenen armen Seele einzusetzen – also quasi „gelebte Solidarität“ zu demonstrieren versuche.

    Zum vorausgegangenen Kommentar, für den ich mich selbstverständlich nicht weniger aufrichtig bedanke, muss und möchte ich noch etwas richtig stellen:

    Ich befürchte, Sie schätzen mich gründlich falsch ein, wenn Sie mir „isolierende Ängste“ unterstellen, die sich aus meiner auf reine Recherchen beschränkenden „Erfahrungen“ mit DER Diktatur speisen könnten. Wenn ich davor warne, dann nur, weil die Zeichen der Zeit zu eindeutig beweisen, dass wir längst schon wieder auf dem Weg dort hin sind … mehr dazu aber nicht mehr, da ich dies in diversen Artikeln schon sehr umfassend dargestellt habe und Sie nicht schon wieder mit ellenlangen Texten belästigen möchte.

    Darüber hinaus ist der erteilte Rat es aber fraglos wert, einmal gründlich bedacht und – falls sich eine Gelegenheit dazu bietet – auch befolgt zu werden. – Dafür nochmals herzlichen Dank.

    Beste Grüße und bis zu einer etwaigen nächsten Begegnung
    HDZ

  6. Ich glaube mittlerweile kaum noch, dass ich jemanden falsch einschätze, wenn ich vermute, dass da noch eine Mauer durch unsere Köpfe geht.
    Dies zu verleugnen, wäre eine gefährliche Illusion. Dies sich einzugestehen, ist der Schritt in die richtige Richtung.
    Es ist notwendig, weg von einer intellektuellen Sachlichkeit hin zu immer mehr persönlichen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu kommen.

    Diese Ängste hatte ich auch ganz massiv noch bis vor kurzem: „Hilfe wir stehen wieder kurz vor Verhältnissen von 1933.“

    Meine Schlussfolgerungen aus dieser Erkenntnis ist die Wahrnehmung des Einzelnen diesbezüglich zu schärfen und gleichzeitig der Wahrheit den Tribut geben, dass alle Menschen mit gutem Willen und eine höhere Macht einer Wiederholung dieser vergangenen Schrecken Einhalt gebieten können. Schon allein, dass wir uns da gegenseitig Mut machen können in aller Öffentlichkeit ist doch schon ein gutes Zeichen für das ich sehr dankbar bin.

    Es ist immer wichtig die gelebte Solidarität vor Ort zu leben und meist ist diese sehr schwer. Alles gute dafür.

  7. Geschätzte Gräfin.

    wie ich zu „Ängsten und Mauern“ (egal ob in den Köpfen der Menschen, im übertragenen, politischen und wirtschaftlichen Sinne oder auch in reeller Form) stehe, habe ich sehr ausführlich und immer wieder dargestellt … deshalb verleugne ich nichts, sondern handele – sicher auf meine Weise – ziemlich genau so, wie Sie es für sich selbst als den besten, da richtigen Weg erwählt haben.

    Meine wenigen, aber dafür um so enger mit mir und meinen Gedanken verbundenen Mitsreiter und ich werden diesen Weg konsequent und unbeirrbar fortsetzen – und wann und wo immer sich die Möglichkeit bietet, ganz sicher überzogene intellektuelle Sachlichkeit durch offene und aufrichtig menschliche Emotionalität ersetzen. – Ich bezeichne mich selbst – nicht wirklich scherzhaft – gern auch als „kopflastigen Bauchmenschen“ und denke, dass diese „Veranlagung“, die meinen tiefsten Überzeugungen entspringt, auch in den meisten meiner Artikel durchaus „rüberkommt“.

    Nun gut, ich möchte das nicht weiter ausführen – denke aber nach wie vor, dass Sie und ich uns durchaus auf parallel verlaufenden Bahnen bewegen und die Chance, dass sich diese eines Tages treffen und mit weiteren Linien positiver Menschlichkeit und eben solchen Denkens und Handelns verbinden werden, nach wie vor sehr groß ist!

    Für Ihre guten Wünsche hinsichtlich unseres aktuellen Bemühens um gelebte Solidarität möchte ich mich ganz besonders bedanken … und Ihnen zum Abschluss ganz persönlich und „trotz allem, was dem hinsichtlich der Geschehnisse in der Welt entgegen zu stehen scheint“, ruhige und erholsame Feiertage wünschen.

    MfG
    HDZ

  8. Wie kann man bei Euch mitmachen kämpfe schon jahrelang als Einzelkämpfer.

    Bernd Rainer Prutz
    Cervinusstraße 45
    35321 Laubach/Wetterfeld

  9. Auf Eurem Bild habe ich den blonden Mann erkannt ich hatte ihn bei Ebel kennen gelernt.
    Er hatte damals gekocht soweit mir bekannt ist heißt er Hill, kann mich irren.

    MfG
    Bernd Rainer Prutz

  10. Noch mal hallo,

    mitmachen kann man bei uns auf unterschiedliche Weise. Wichtigste Voraussetzung dafür wäre eine direkte Kontaktaufnahme, bei der wir unsere Zielsetzungen und das für deren Verwirklichung eingesetzte Engagement abklären müssten. Wie Sie direkt mit uns in Kontakt treten können, erfahren sie auf der Vereinsseite dieses Blogs. Gerne vermitteln wir dann auch Kontakte zu den übrigen Kooperationspartnern. Wir haben zwar nichts zu verbergen (alles, was wir tun und sagen kann ja öffentlich nachgelesen werden, wobei durchaus auch die Möglichkeit besteht, bei etwaigen Meinungsunterschieden auch den öffentlichen Diskurs zu nutzen!), aber zum Schutz der Persönlichkeitsrechte – sowohl Ihrer eigenen als auch der aller anderen Beteiligten – sollten Absprachen und Erörterungen dieser grundlegenden Art vertraulich gehalten werden.

  11. Leute, informiert Euch selbst erst mal besser! Redet nicht über etwas, von was ihr keine Ahnung habt. Welchen Beitrag hatte Köhler bei Vertragshandlungen – was war sein Job? Was ist die Aufgabe des IWF? Wofür setzte er sich in seiner Amtszeit mehr als jeder andere zuvor ein?

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