Gastbeitrag Thomas Dietz: Geiz ist geil, oder was?

Den nachfolgenden Beitrag übernehmen wir aus dem Verteiler des Partnernetzwerkes und möchten zunächst einmal klarstellen, dass wir mit den Ansichten und Erkenntnissen des Verfassers absolut konform gehen.

Kurze ergänzende Einleitung unsererseits:

Insbesondere zum Thema Clement, der vom Autor durchaus korrekt charakterisiert wird, könnte man ganze Romane schreiben. Für unsere Begriffe ist er eines der schlimmsten Paradebeispiele für das, was man hierzulande als „Lobbyismus“ verharmlost, während man dasselbe Verhalten in anderen Staaten empört und angewidert „Korruption“ schimpft. – Hinzufügen muss man, dass Wolfgang Clement während seiner aktiven Zeit mit Regierungsmandat auf Landes- und Bundesebene stets aktiver Lobbyist, nicht nur in der Teilzeitarbeits- oder „Arbeitnehmerüberlassungs-Branche“, sondern auch, mit vergleichbar verheerenden Konsequenzen für den Otto-Normalbürger, im Bereich der Energiewirtschaft gewesen war!

Zum Thema Clement – in der 2. Legislaturperiode Rot-Grün „Superminister“ für Wirtschaft und Arbeit -, aber auch zur allgemeinen Recherche empfehlen wir (bspw.) das Buch Die Strippenzieher [Manager, Minister, Medien – wie Deutschland regiert wird] von Cerstin Gammelin und Götz Hamann (Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2005 / Econ Verlag … Aktualisierte Ausgabe im Ullstein Taschenbuch, 1. Auflage Dezember 2006 … ISBN-10: 3-548-36896-4 ~ ISBN-13: 978-3-548-36896-2

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Hier nun der Artikel, der eigentlich eine Mail an regionale Sklavenhändler ist:

Hallo, ihr Sklavenverleiher!

15 Prozent Rabatt (Leiharbeit)

Grafik-Quelle: – 15% Rabatt … Arbeitnehmerüberlassung = moderner Sklavenhandel

Der ehemalige Arbeitsminister und Graf Rotz der [S]PD, Wolfgang Clement und sein Komplize Peter Hartz, haben den Sklaven-Verleihmarkt zur Blüte verholfen.

Die Verfolgungsbetreuung der Bundesagentur für Armut tat dann ihr Übriges, um jede Menge Nachschub zur Ausbeutung heran zu schaffen.
Allein in dem kleinen Ort Olpe habe ich im vergangenen Jahr nicht weniger als 15(!) Sklavenverleiher (Branchenbuch) gezählt. Das hat absolut NICHTS mehr mit Flexibilität hinsichtlich Auftragsschwankungen etc. zu tun, sondern war/ist schlicht und ergreifend klare Übervorteilung bzw. Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Ja, Geiz ist geil! 15 % Rabatt – billige Sklaven zum Vorzugspreis – da muss man als Ausbeuter – pardon, als Arbeitgeber doch zugreifen, oder? So zusagen eine „Abwrackprämie“ für billige Arbeiter. Alle müssen raus!

Exakt: Leih- und Zeitarbeitskräfte werden bei Konjunktureinbrüchen als aller erste gefeuert.
Aber das kümmert SIE ja eher weniger, oder?

Merken Sie eigentlich [noch], wie zynisch das alles ist? Haben Sie jemals von der WÜRDE des Menschen, oder gar von menschenwürdiger Arbeit gehört?

Wahrscheinlich eher nicht, aber ich denke, daß sich der Zeitarbeits- und Verleih-Hype demnächst sowieso erledigt haben wird. Dann wünsche ich Ihnen und Ihresgleichen, daß Sie ebenfalls gezwungen sein werden, sich hinten an der Schlange bei der BA anzustellen. Viel Spaß dabei wünscht

ThomasD

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