Partnernetzwerk: Der faschistische Staatsstreich und das Ziel für uns

Was uns zugespielt wurde – wir wissen nicht sicher vom wem

Es gab Zeiten in Deutschland in denen sich links von konservativ extrem gegen militante Aktivitäten zur Erreichung bestimmter Zwecke gewehrt wurde. Daran hat sich bis heute in Deutschland, mit Ausnahme vielleicht einiger Autonomer, nichts geändert. Dennoch ist festzuhalten, dass uns über die Medien immer wieder Nachrichten erreichen die durch militantes Vorgehen gerade zu bestechen. Dieses Vorgehen dient und diente seit jeher als Legitimation für staatsrechtliche Schritte. In den vergangenen Jahren können wir das verstärkt wahrnehmen.
Ob das militante Vorgehen einzelner Gruppierungen eventuell gezielt gestreut wird sollte für uns nicht weiter relevant sein. Es ändert nichts an unserer Zukunft. Im Gegenteil, es ist vielmehr dienlich das aktuelle System schneller zu Fall zu bringen. Wer nun intrigiert ist uninteressant. Wichtig ist nur „das“.

Die Angst IST überwunden – die Wurzeln können entrissen werden

Die bürgerliche Mehrheit hat die Ängste vor der Militanz verloren. Zwar ist man immer noch bemüht uns dieses und jenes als Gefahr für unser Leib und Leben zu verkaufen, zu mehr als die Funktion zur Legitimation von Gesetzesänderungen reicht dies aber nicht. Die parlamentarische Demokratie hat sich endlich genau dadurch, ohne unser Zutun, als durch und durch faschistisches System selbst entlarvt, aber auch etabliert. Etabliert, weil wir nicht fähig waren das alles früher zu erkennen. Zum einen wurden wir durch Arrangements -die zwar unsere Rechte erweiterten und soziale Verbesserungen brachten, die die ökonomisch-politischen Grundlagen aber unangetastet ließen -geblendet. Und zum anderen, weil wir dadurch unsere auferlegte Abhängigkeit als selbstverständlich hingenommen haben. Es hat uns aber auch in einem ganz entscheidenden Punkt geholfen. Nämlich: jetzt erkennen zu können welche Herrschaftsausübung der parlamentarischen Demokratie hintersteht und welche Folgen dies hätte, wenn wir uns jetzt nicht mit all unserem Mut und unserer Stärke dem verwehren.

Der Wendepunkt in greifbarer Nähe – ein Ziel vor Augen

Heute lassen wir uns nicht mehr ungefragt zur Schlachtbank führen, weil wir erkannt haben das dies selbstmörderisch wäre. Heute stehen wir auf und kämpfen unseren Kampf gegen einen Faschismus, welcher uns immer gepredigt wurde das er falsch sei. Nur deshalb -weil man uns dies Jahrzehntelang in sämtlichen Bildungssystemen lehrte -nur deshalb.. erkennen wir was dieser Tage in Deutschland geschieht, was man den Bürgern des Staates verkaufen und letztlich nun aufzwingen will. Die parlamentarische Demokratie ist gescheitert – das Ziel heißt nun: bürgerliche Demokratie, der Wendepunkt ist nahe.
Lassen wir diesen Wendepunkt erneut unbestraft an uns vorüberziehen spielen wir für den Faschismus, nicht aber für unsere individuellen Rechte.
Wir haben uns zu lange schon aus dem Entwicklungsprozess Demokratie herausgehalten. Nur deswegen stehen wir wo wir jetzt stehen und das war gut so, es war dienlich. Wenn wir aber nun weiterhin in eine Ablehnungshaltung übergehen und uns diesem Prozess enthalten, haben wir uns und die Demokratie aufgegeben und denen das Feld und somit den Sieg kampflos überlassen.

Die Faschisten haben sich ihre eigene Grube geschaufelt, nun liegt es an uns sie zu begraben.

Der Artikel kann frei verbreitet werden.

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