Netzwerk – Extra: Petition „Gemeinsam gegen das geplante Verbot von Paintball und Laserdome“

Die nachfolgende Pressemitteilung übernehmen wir aus dem Netzwerk von der Partnerseite Duckhome und unterstützen die Petition aus dem simplen Grund, dass es wenigstens schwachsinnig ist, Querverbindungen zwischen diesen „Sportarten“ und Amokläufen wie zuletzt in Winnenden herzustellen. Natürlich ist „schwachsinnig“ nicht die richtige Umschreibung, da man davon ausgehen muss und sollte, dass diese „Regierungsbestrebungen“ sehr fundiert ersonnen wurden und – genau wie die Indizierung und Seitensperrung „gegen Konderpornographie“ ganz anderen Zielen gelten …

Kite & Surf Community Spotspy.net: Pressemitteilung zum Paintballverbot (Berlin, den 08.05.2009)

Petition: „Gemeinsam gegen das geplante Verbot von Paintball und Laserdome“

Aus aktuellem Anlass zum geplanten Verbot von Paintball hat sich die Kite & Surf Community Spotspy.net dazu entschlossen eine gemeinsame Initiative zum Stop dieses Verbots zu starten.

Es steht die Freizeitbeschäftigung einer großen Zahl deutscher Bürger, Freiheit über die freie Entscheidung unser Freizeitaktivitäten sowie viele Jobs auf dem Spiel.

Die Gründer und Kitesurfer der Community lehnen das geplante Verbot ab, da sie eine starke Einschränkung in unsere Wahl zu freien Freizeitgestaltung darstellt und darüber hinaus kein nachweisbarer Zusammenhang zu vergangenen Amokläufen besteht. Die Kitesurfcommunity will damit auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber befreundeten Sport- und Freizeitaktivitäten zeigen.

Aus diesem Grund hat Spotspy.net eine Petition gegen das geplante Waffengesetz gestartet. Bis die bereits beantragte Petition auf der Internetseite des Bundestags geprüft und gestartet wird können sich ab sofort alle Bürger in Deutschland in eine Petitionsliste auf http://www.spotspy.net eintragen. Die Petition wird im Anschluss an den Bundestag in schriftlicher Form per Post eingereicht.

Weiter fordern wir ein Verbot des Gebrauchs von großkalibrigen Schusswaffen in Deutschland, diese sind noch immer in Schützenvereinen nutzbar. Im Vergleich ist für Paintball ein Alterslimit von 18 Jahren zu derzeit 14, bzw 16 Jahren für richtige Waffen.
Wir fragen uns wo bleiben die Stimmen der Politiker nach Verboten für Schützenvereine, Einsatz und Übung an echten Waffen, Kinder- und Fernsehsendungen mit gewalttätigen Inhalten, für Kinder zugängliche Spielzeugwaffen im Kleinkindalter? Hier ist die Politik gefordert den eigentlichen Grund zu bekämpfen und nicht nur zu versuchen Wahlkampfpolitisch-orientierte Aktionen durchzusetzen.

Pressekontakt:
Kite&Surf Community Spotspy.net
Matthias Hatzak
Rigaerstrasse 101
10247 Berlin
Telefon: +49 176 969 13719
email: hatze@gmx.de
http://www.spotspy.net

Weitere Informationen:
Kite&Surf Community Spotspy.net
Marc Arzt
Inhaber
Storkower Str. 78
10409 Berlin
email: info@spotspy.net
http://www.spotspy.net

Spotspy.net ist eine Onlineplattform im Bereich des Wassersports für das Kitesurfen und Surfbegeisterte. Spotspy.net will nicht nur eine Community oder ein Forum sein, das Ziel ist es einen Mehrwert für jeden einzelnen Benutzer zu erzielen und stellt dafür eine Plattform bereit. So hilft bspw. der Windfilter den passenden Spot zu finden. Die Materialdatenbank hilft das passende Material zu finden und der Spotkalender hilft Mitfahrgelgenheiten oder einfach andere Leute am selben Spot zu finden. Neben all diesen Features bietet Spotspy.net mit Alben, Sessionbook, Gruppen und auch der Shoutbox die Möglichkeit andere Benutzer an den eigenen Erlebnissen teilhaben zu lassen. Wissen und Erfahrungen können geteilt werden.

2 Antworten

  1. Ich würde die Petition unterstützen, wenn hier nicht nach dem St.Floriansprinzip Verbote anderswo, nämlich bei großkalibrigen Waffen gefordert und bei Medien zumindest Verbotsforderungen angedeutet würden.

    Ich selbst bin im Kampf gegen ein Computer-„Killerspiele“-Verbot engagiert und meine, dass man nicht einzelne Verbote bekämpfen soll, sondern insgesamt

    a) die Deppenlogik, dass als „Konsequenz“ aus spektakulären Straftaten immer schikaniert, zensiert und verboten werden „muss“.

    b) grundsätzlich jeden Versuch, Spiel- und Fantasiewelten die Normen der Wirklichkeit aufzuzwingen, mit einem geheuchelten Schwafeln von „Menschenverachtung“ und „Sittenwidrigkeit“ in nur simulierten oder nachgestellten Handlungen, das nur der böswilligen Gängelei und Schikane dient.

    c) die Beschneidung bürgerlicher Freiheitsrechte insgesamt, siehe auch Internetzensur (Einstiegsdroge Kinderporno-Bekämpfung), Waffenrecht, jüngste Neuerungen (abgeschwächtes „Fummelverbot“, Jugendpornografie mit KiPo fast gleich gesetzt) im Sexualstrafrecht, sowie Altlasten (Inzestverbot, 184er-Anti-Porno-Paragrafen außer KiPo) usw.

    Daher übe ich mich als langjähriger Computerspieler mit Paintballern und Schützen solidarisch und wehre mich dagegen, bei irgend einer der anderen genannten Gruppen gleich schikanöse Verbote zu akzeptieren.

    Zu den Waffen:
    die sind in der Tat gefährlich, trotzdem sollte ein freier Bürger sie angemessen benutzen und besitzen dürfen, so lange es nicht der Begehung von Straftaten oder der Unterhaltung von Privatarmeen dient. Ich fände die Übernahme des US-amerikanischen 2nd Amendment in Deutschland, mit den aktuell geltenden Sicherheitsvorschriften für den Umgang, durchaus o.k., denn ich meine, der mündige Bürger sollte über Jagd- und Hobbyzwecke hinaus auch potentiell wehrhaft sein. Ein Verbot von Großkaliberwaffen würde vor allem Jäger treffen, die große Kaliber brauchen, bei Kopfschüssen wie in Erfurt und Winnenden wäre Kleinkaliber kein bischen weniger tödlich!

  2. Neuer Anlauf beim Paintball-Verbot!…

    Nach kurzem Aufatmen in der Paintball-Community folgt jetzt die Ernüchterung:
    Das Land Baden-Württemberg beantragt eine weitere Verschärfung des Waffenrechts, u.a. bestehend aus diversen Einschränkungen beim Sportschiessen (”Erschweren des Magazi…

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